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18.09.2009 |
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Baltikum Reise von Gert Hartmann Herborn, Deutschland |
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Sehr geehrter Herr Bach,
Die Reise war insgesamt sehr erfreulich und hat uns viele interessante Eindrücke vermittelt. Wir sind zufrieden mit Ihrer Routenplanung und der Auswahl der Hotels.
Allerdings war die Fahrt auch anstrengend. Das lag weniger an den drei langen Tagestouren. Auf den gut ausgebauten Straßen mit wenig Verkehr ließ es sich entspannt fahren. Mühsam und zeitraubend war es in den Städten. Dass die Hotels in Vilnius, Riga und Tallin in der Altstadt lagen, war natürlich bequem und angenehm – nachdem man sie einmal gefunden hatte. Dass dies sehr schwierig war, lag auch an drei Umständen, die Sie nicht zu verantworten haben: Mein Navigationsgerät hatte eine veraltete, fast unbrauchbare Software. In Tallinn waren viele Straßen gesperrt wegen eines Marathonlaufes. In Vilnius war uns im Hotel versehentlich eine falsche Adresse der Avis-Station genannt worden.
Zwei Hinweise aber empfehle ich für künftige Reisende: 1. In Vilnius sollte man sich den Mietwagen für den Aufpreis von 20 € zum Hotel bringen lassen, das Taxi zur Avis-Station kostet mehr. 2. Die Zufahrt nach Kuksas ist unbefestigt (sieht zunächst wie ein Feldweg aus).
In den Hotels wurden wir überall freundlich empfangen und gut bedient. Das Essen war besonders gut in Vilnius und in Kuksas.
Vielen Dank und freundliche Grüße
Gert Hartmann |
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| Nehrung Juodkrante |
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| Nehrung Nida |
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| Riga 1 |
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| Tallinn 2 |
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| Tallinn 3 |
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| Vilnius Hotelhof |
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06.09.2009 |
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Baltikum Reise von Alexander Enk Heidelberg, Deutschland |
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Sehr geehrter Herr Garstka,
ich kann von unserem 3-wöchigen Urlaub im Baltikum (fast) nur Gutes berichten.
Die Anreise über Warschau war beschwerlich, das dortige Boutique Hotel aber durchaus in Ordnung.
Kaunas war für die Durchreise als Zwischenstop ideal, das Hotel modern, die Zimmer relativ klein (Hotel Kaunas).
Die kurische Nehrung ist den Abstecher unbedingt wert und die Villa eine willkommene Abwechslung zu großen Hotels, das Frühstück nebenan in Ordnung.
Riga war unser persönliches Städtehighlight, das Hotel Gutenbergs sehr schön und gut gelegen. Das Frühstück war nicht so variantenreich und das Personal leider nicht sehr freundlich. Ferner wäre ein Hinweis darauf, dass das Parken extra bezahlt werden muss, hilfreich gewesen.
Pädaste auf der Insel Muhu war ein echtes highlight! Die Lage, die Schönheit der Anlage, die Freundlichkeit des Personals, die Qualität des Essens und die schönen Zimmer machen dieses Hotel seinen Preis wert – sehr empfehlenswert!
Als unerfreulichen Kontrast dazu das Hotel in Tallinn – dies gehört aus dem Programm genommen, denn es beeinträchtigt den guten Gesamteindruck doch sehr! Die Lage ist gut, aber das war es dann auch schon. Kleine, dunkle Zimmer, mieses Frühstück, unfreundliches Personal, unschönes Haus! Hier hätten wir lieber auf dem "Three Sisters" bestehen sollen.
Eine positiver Kontrast dann wieder Kalvi. Das schönste Zimmer der Reise, lediglich das Restaurant nicht ganz dem Standard entsprechend! Traumlage!
In Tartu das Hotel ist in Ordnung – aber geht das nicht etwas netter in Tartu?
Dikli Pils wieder ein wunderschönes Haus mit komplett schönem Gesamteindruck und freundlichem Personal, trotz abseitiger Lage.
Auch das Hotel in Vilnius ein echtes Highlight. Freundliches Personal, schöne Zimmer, gute Lage, Superfrühstück, guter Service. Nur der Aufzug fehlt leider.
Die Katastrophe dann das Art Hotel in Breslau. Unschön und unfreundliches Personal, das Parkhaus war voll!
Insgesamt aber eine schöne Reise durchs Baltikum mit tollen Eindrücken!
Gruß
A. Enk |
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04.09.2009 |
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Baltikum Reise von Nikolaus Moder Grossgmain, Österreich |
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Sehr geehrter Herr Garstka!
Nun unser ausführlicher Bericht. Die Reise war, wie in meiner Kurzmitteilung
bereits gesagt ein wunderbares Erlebnis mit vielen bleibenden Eindrücken.
Ich hatte am Anfang panische Angst davor, dass irgendein administrativer
Fehler uns den ganzen Ablauf vermiesen könnte, diese Angst war nicht zuletzt
wegen der präzisen Organisation gänzlich unbegründet.
Noch einige subjektive Eindrücke meinerseits. Von Riga führte unser Weg nach
Kuressaare auf der Insel Saaremaa. Beeindruckend hier vor allem das
Landesinnere mit dem Bärensee,(sehr zu empfehlen – nette Landschaft)meine
Frau nützte sogar hier ein Sonnenfenster zu einem kurzen Bad. Weiters
empfehlenswert die Klippen im Norden mit schönen Ausblick über die zu dieser
Zeit spiegelglatte Ostsee. Am nächsten Tag ging es dann nach Tallinn- bei
der Fähre sollte man rechtzeitig sein – wir kamen zwar immer mit, die
Kolonne war aber doch beträchtlich. Tallin hat mir von den drei Hauptstädten
am wenigsten gefallen, man fühlt sich hier unwillkürlich an den Beginn des
Massentourismus versetzt, Wochenmarkt in Rimini in den 60er Jahren etwa.
Ich kompensierte das ein wenig durch Teilnahme an einer "funky bike Tour"
Geht von der Tourismus-Information am Fuße des Burgberges weg, wird von
Studenten geführt, man sieht Hinterhöfe, ein KGB-Gefängnis und erfolgreiche
Revitalisierungprojekte. Vorsicht: aufgrund der Pflasterung stellt sich
gegen Ende ein gewisses Lüttich- Bastogne- Lüttich Gefühl ein – im Gesäß.
Meine Frau verbrachte diesen Nachmittag im KUMU-Museum und kehrte ebenso mit
reichen Eindrücken heim.
Diklu am nächsten Tag sah uns leider nur einen Tag. Wir erkundeten dort ein
wenig die Umgebung und fotografierten die Storchkolonien. Die Fahrt zum
Aukstatija Park hat sich sehr gezogen, v.a. wegen der vielen Schotterpisten
und der sehr ähnlichen Landschaft über stunden.
Aukstatija hat uns sehr gefallen, owohl von der Anlage als auch von der
sehr persönlichen Betreuung. Hier könnte man es ohne weiteres auch eine
Woche aushalten. Ein Muß ist die vom Haus angebotene Kajak Tour: ein
Naturerlebnis in absoluter Einsamkeit und Stille, wir hatten noch dazu
strahlendes Wetter.
Vilnus bescherte uns bei der Hotelanfahrt die bereits beschriebenen
Probleme.
Nichtsdestotrotz hat mir diese von allen drei Hauptstädten am besten
gefallen.
Ein Wort zu Trakai: Es handelt sich um eine vollständig
renovierte Ruine, der Besuch ist meines Erachtens verzichtbar
Sehr zum Unterschied von der Kurischen Nehrung die am nächsten Tag auf uns
wartete. Wir absolvierten das volle Dünenprogramm und steckten die Füße
bis zum Knöchel in die Ostsee(mehr nicht).Das Quartier war leicht zu
finden die Hausherrin wartete angenehmerweise bereits mit einem Abendessen.
Ganz so leicht war das Auffinden von Kuksu Muiza am nächsten Tag nicht,
hier könnte die Skizze etwas genauer sein. Eine Bitte: dieses Haus nicht
an das Ende einer solchen Tour stellen, wir wollten beim Anblick des
Schlosses und der Zimmer gerne noch eine Woche verlängern.
Am letzten Tag reichte es nur mehr zu einer Besichtigung von Jurmala mit
Anschließender Autoabgabe am Flughafen. Das wars!
Rückblickend würden wir wegen der weiten Fahrten zwischen unseren Zielen,
bzw. wegen der sehr knappen Aufenthalte (Diklu und Kuksas) in 2 Wochen nur
mehr zwei Länder bereisen, um die einzelnen Stationen besser erleben zu
können.
Vielen Dank für die kompetente Betreuung!
Es grüßen Sie herzlich
Nikolaus und Maria Moder
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| Eingang zum Theater/Schauspielhaus in Vilnius |
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| absolute Ruhe an der Nordküste von Saaremaa (Tagaranna) |
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| Birkenallee auf der Fahrt von Tallinn nach Dikli |
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| Kanufahrt im Aukstatija NP stellvertretend für die unberührte Natur, die wir sahen |
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| Trubel am Domplatz in Riga |
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03.09.2009 |
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Baltikum Reise von Ulrich Kormann Berlin, Deutschland |
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Vilnius – Kurische Nehrung – Riga
2 Wochen im Juni 2009 mit dem eigenen Auto
Gesamteindruck / Resümee
Es war ein Urlaub wie Urlaub sein soll. Interessant, abwechseungsreich, erholsam mit optimalem Wetter (Einschränkungen kommen später).
Als Baltikum-Neulinge haben wir schnell Vorurteile und falsche Klischees abgebaut. Das ist (in den Städten) nicht „Osteuropa“, sondern hat eher mitteleuropäisches Ambiente. Es ist oft preiswerter als zu Hause, aber es ist nicht billig. Die Menschen sind zurückhaltend, aber freundlich, sprechen kaum deutsch aber oft – besonders jüngere Leute – gut englisch.
Logistisch war die Reiseroute aus unserer Sicht nicht optimal. Offensichtlich hat Umfulana uns als Fährenreisende die Standard-Flugreise „aufgepfropft“. Dadurch mussten wir zunächst von Klaipeda (Ankunft der Fähre) nach Vilnius – dem Startort der Standardreise aus dem Katalog – um anschließend (nach dem Aufenthalt in Vilnius) wieder zurück nach Klaipeda und von dort auf die Kurische Nehrung zu fahren.
Auch für die konkrete Reisedurchführung hätten wir uns von Umfulana etwas mehr Unterstützung gewünscht. Die Hotelanfahrten in Vilnius und Riga sind nicht trivial und auch die Fähre zur Kurischen Nehrung ist nicht leicht zu finden. Ein paar Wegskizzen an Stelle von maschinell zusammengestellten Textbausteinen wären da hilfreich.
Die Fähren
- DFDS LISCO Maxima Kiel – Klaipeda
- Scandlines Urd Ventspils – Rostock
Die Fähren sind nicht so schlecht, wie sie in anderen Reiseberichten gemacht werden. Es sind eben Lkw-Fähren, die auch Pkw’s mitnehmen und keine Kreuzfahrtschiffe (wie die Fähren von Kiel nach Oslo). Die Kabinen sind eng, aber für eine Übernachtung ausreichend. Die Verpflegung war – gerade auf der Urd – nicht luxuriös, aber gut und reichlich. Man gibt sich Mühe.
Die dritte Fähre – von Klaipeda auf die Kurische Nehrung – wird zwar nirgenwo erwähnt und ist auch sehr dürftig ausgeschildert. Wir haben sie aber trotzdem gefunden.
Vilnius
Eine schöne Stadt mit prächtigen Fassaden und Gassen mit buckligem Kopfsteinpflaster (in der Regel Einbahnstrassen, die in die „falsche“ Richtung führen). Die zum Unesco Weltkulturerbe zählende Altstadt gilt als die schönste Barockstadt Nordeuropas. Das Hotel „Grotthuss“ zu finden (an unserem ersten Tag in Litauen), war eine kleine Odyssee, zumal die Straßen miserabel ausgeschildert sind. Das Hotel hat uns aber dann für alles entschädigt. Schöne Zimmer, sehr gutes Restaurant, ein gutes Frühstück (bei schönem Wetter im Garten) und sehr nette Bedienung.
Ausflugsziele, die wir empfehlen können, sind die Wasserburg Trakai, das Nationalsymbol Litauens, Kaunas, die heimliche Hauptstadt und das „Litaische Ethnographische Freilichtmuseum“ Rumskises. Für Rumskises sollte man sich mehrere Stunden Zeit nehmen und am Eingang Fahrräder ausleihen.
Nida / Kurische Nehrung
Hübsche kleine Orte am Haff, umgeben von weitläufigen Kiefern- und Birkenwäldern und der gewaltigen „Großen Düne“. Dazu ein endloser, fast menschenleerer herrlicher Sandstrand an der Ostsee. Man sollte das alles besuchen, bevor die hübschen kurischen Fischerhäuser von „Steigenberger-Resorts“ o.ä. verdrängt sind.
Unser Quartier, die „Villa Elvyra“, liegt direkt am Haff, hat hübsche Zimmer mit Balkon, nette Betreuung und ein großartiges Frühstück. In der Küche sieht man die Großmutter, die nur darauf wartet, neue „Blinys“ (Eierpfannkuchen) zu braten, die mit süßem Quark gefüllt oder mit saurer Sahne übergossen werden – lecker!
Im Ort gibt es kleine Geschäfte, gute Gaststätten, eine Marina und etliche Fahrrad-Ausleihen mit Rädern auf dem neuesten technischen Stand. Wir konnten auch das Mitsommernachtsfest am Hafen mit einem großen Feuer, Folklore, Musik und Tanz erleben. War sehr schön.
Riga
Auf dem Weg nach Riga lohnt sich ein Abstecher zum „Berg der Kreuze“, eine nationale Gedenkstätte Litauens. Riga ist eine sehr schöne, im Vergleich zu Vilnius große Stadt, die durch ihre vielen prächtigen Jugendstilbauten beeindruckt. Der Stadtkern gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Viele Strassencafés, Strassenmusikanten, das Leben und Treiben bis in die Nacht erinnern ein wenig an südeuropäische Städte.
Das Hotel „Gutenbergs“ war allerdings eine Enttäuschung. Das Zimmer war groß und stockfinster. Dem mittelalterlichen Flair zuliebe hat man wohl ein altes Speicherhaus genutzt, wodurch es keine Fenster, sondern nur in einer Ecke des verwinkelten Zimmers eine kleine Luke gab. Originaltext Umfulana-Reisebeschreibung: „Das Hotel erstreckt sich über zwei repräsentative Gebäude. Das erste stammt aus dem 19.Jahrhundert, wärend das zweite ein viel älteres Kaufmannshaus ist.“ Das erste hat richtige Fenster, schade, daß sich Umfulana für das zweite entschieden hat.
Das Frühstück war – besonders, wenn man verwöhnt aus Nida kommt – eine schlichte Katastrophe. Neben dem spärlichen Büfet standen (für alle!) eine Thermoskanne mit Kaffee und zwei Toaster mit den entsprechenden Warteschlangen davor. Die Bedienung beschränkte sich auf das gelegentliche Abräumen der Geschirrs. Von vier Sternen trennen dieses Hotel Welten! |
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26.08.2009 |
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Baltikum Reise von Kathrin Oxen Bützow, Deutschland |
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Mein Urlaub auf der Kurischen Nehrung war traumhaft, ich kann das Reiseziel und vor allem die ausgewählte Unterkunft nur uneingeschränkt weiterempfehlen. Meine Gastgeber sprachen sehr gut Deutsch und ich habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt, weil sie sehr freundlich und offen waren.
Die Zimmer sind sehr schön und gepflegt, das Frühstück reichhaltig. Auf Wunsch konnte ich auch abends dort essen, echte litauische Hausmannskost.
Nidden ist ein wunderbares Ziel für einen Urlaub abseits vom Alltag. |
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