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18.08.2010 |
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Botswana Reise von A. Henninghausen und B. Oehmen Deutschland |
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Hallo Frau Schlossmacher,
wir sind zurück von unserer Afrika Reise und möchten Ihnen nach all unseren Erlebnissen eine Rückmeldung geben.
Zu allererst einmal: Danke für die perfekte Organisation. Der Reiseablauf ging in allen Teilen reibungslos. Selbst der Transfer nach Simbabwe – bei dem ich persönlich schon etwas skeptisch war – lief wie am Schnürchen. Die Wegbeschreibungen waren immer zielführend und einmal wurden wir sogar auf die schwarze Mappe angesprochen, dass eine so ausführliche Vorbereitung noch nicht gesehen worden war.
Ein kleiner Kritikpunkt: Aus unserer Sicht hätten die Zusatzkosten der One-Way Fahrt in der Buchung etwas klar herausgestellt werden können: Zwar schreiben Sie in den Unterlagen, dass für die Abgabe des Autos an einem anderen Ort 4.000 NAD gezahlt werden müssen, aber das war einerseits sehr unauffällig dargestellt und zweitens war uns vor Reiseantritt nicht wirklich bewusst, dass dies mehr als 400€ sind. Es wäre vielleicht hilfreich, dies beim Preis der Reise direkt mit anzugeben. (Anmerkung von Umfulana: Auf die Einweggebühr weisen wir sowohl in den Angeboten als auch in den Reiseunterlagen hin)
Nun zu den Unterkünften: Toll, toll, toll!!!!
Die Unterkunft in Windhoek war eine Ausweichunterkunft aber trotzdem sehr angenehm. Der Blick von der Terasse war toll und dass sie etwas abeits vom Zentrum lag störte uns nicht. Schade war ein wenig, dass wir an einem Sonntag in Windhoek waren, wo die Stadt so gut wie tot war und wirklich alles zu hatte. Da wir aber von der langen Nacht sehr müde waren reichte es uns nach einem kurzen Bummel die Gegend von der Terasse aus zu beobachten.
Die Lodge am Waterberg ist toll gelegen, hat schöne Unterkünfte und sehr gutes Essen. Aufgrund der Landschaft und der Rhinozerosse klar einen Stopp wert. Schön ist vor allem auch, dass man auf eigene Faust wandern kann, was bei den langen Autostrecken und den Safaris eine angenehme Abwechslung ist.
Wir sind ganz besonders froh, dass es noch kurzfristig geklappt, hat im Okaukuejo Camp unterzukommen. Einen ganzen Nachmittag und Abend haben wir am Wasserloch gesessen und das war einfach spektakulär. Auch das Zimmer war sehr gut und der Service zumindest ok. Dieses Camp ist ein Muss auf dieser Reise, ein Tag sollte aber tatsächlich genügen.
Die Bush Lodge am Etosha Park ist aufgrund der netten Eigentümer, des tollen Essens und der Lage am Nationalpark ein Highlight! Der Chef und seine Leute sind einfach klasse und es macht Spass, dort zu sein – ebenfalls klare Weiterempfehlung.
Die Lodge am Okavango war eine Ersatzunterkunft für die direkt nebenan gelegene Lodge. Wir waren sehr glücklich dort untergekommen zu sein. Die Nächte im Zelt direkt am Fluss bei den Nilpferden waren ein ganz besonderes Erlebnis und die Atmosphäre war sehr persönlich und entspannt. Wir sind sogar der Meinung, dass sie aufgrund der Lage, der Zelte und der persönlichen Atmosphäre besser als die Lodge (?) nebenan ist.
Das Camp Kwando am Kwando Fluss hätten man sich unserer Meinung nach sparen können. Alles war nett und sauber und ordentlich aber im Vergleich zu all den anderen Unterkünften konnte es nicht mithalten. Der Service wirkte lieblos, der Fluss und die Flussfahrt waren unspektakulär. Der Park war ganz nett, konnte aber mit den anderen Parks nicht mithalten.
Eine Nacht mehr am Chobe in Kasane wäre demgegenüber die schönere Alternative gewesen und die Fahrzeit machbar. Der Fluss dort und der Park waren auch nach Etosha nochmal ein echtes Erlebnis und die Garden Lodge ebenfalls wieder sehr schön.
Nach der Einsamkeit des Caprivi waren die Stadt Victoria Falls wie ein Kulturschock. Die Lage der Gorges Lodge allerdings war ein Traum und ein weiteres Highlight der Reise! Das Essen fiel dort gegenüber dem Rest deutlich ab.
Ansonsten dachten wir uns mehrfach, dass man nach dieser Art Reise mit so viel menschenleerer Weite nicht unbedingt drei Tage dort braucht. Die Victoria-Fälle muss man einfach gesehen haben und die Lage der Lodge ist eine Übernachtung wert. Gegebenenfalls reicht aber auch eine Tagestour zu den Fällen von Kasane aus. Die gebuchten Aktivitäten waren so lala. Die Sundowner Cruise war ziemlicher Tourinepp und erinnerte an eine Kegeltourfahrt. Wir kannten anderes von den anderen Flüssen. Die Kanutour war sehr nett, die Löwentour – hatten wir vor Ort umgebucht – einfach Ansichtssache. Wir wurden bei den gebuchten Aktivitäten immer auf Voucher angesprochen. Wir hatten jedoch keine und auch keine Buchungsnummern. Es ging nach einigen Verhandlungen dann auch so aber war ein wenig nervig.
Alles in allem war es eine tolle Reise und wir werden jeder Zeit wieder bei Ihnen buchen und sie auch immer gerne weiter empfehlen.
Herzliche Grüße
Barbara Oehmen und Axel Hennighausen
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17.11.2009 |
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Botswana Reise von Richard Jannes Aachen, Deutschland |
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Unterwegs in Wüsten, Savanne und Flusslandschaften:
Botswana und seine Nachbarn (19.10. -11.11. 2009)
Ulla Schübeler-Jannes / Richard Jannes (Aachen)
Wer die Hitze nicht scheut (35 Grad und mehr), der kann Ende Oktober, Anfang November in Botswana die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer ganzen Vielfalt erleben.
Nach dem Winter, der Trockenzeit, beginnen die Bäume zu blühen, schillern in verschiedenen Grüntönen, die Tiere suchen die Flüsse oder wenigen Wasserstellen auf und sind exzellent zu beobachten.
Wir haben auf unserer dreiwöchigen Reise (4200 km), die uns vor allem an die großen Flüsse Chobe, Zambesi und Okavango führte, Hunderte von Elefanten, Büffeln, Flusspferde Antilopen, und Zebras, oft aus unmittelbarer Nähe gesehen. Selten gewordenen afrikanischen Wildhunden und Löwen (nur keinen Leoparden) sind wir im Chobe-Nationalpark und im Okavango-Delta begegnet, eine paradiesisch bunte Vogelwelt haben wir kennen gelernt.
Zu Beginn unserer Reise waren wir 2 Tage in Johannesburg, sehr lohnend und interessant: Soweto-Tour, Downtown und Apartheid-Museum. Es ist kein Problem, sich allein, mit dem Auto in Jo'burg zu bewegen. Von dort führte uns der Weg nach Norden in die Limpopo-Provinz. Die Einreise nach Botswana war hier, wie später an den anderen Grenzen zu Sambia und Namibia, ganz unproblematisch und mit seinen Formalitäten zügig erledigt (Beleg vom double-entry gut aufbewahren!).
Das Straßennetz ist in Botswana gut ausgebaut, die wichtigsten Verbindungsstraßen sind geteert und alle mit 2x4 gut zu befahren. Wer Pisten in den NP liebt, benötigt unbedingt einen 4x4. Es herrscht insgesamt wenig Verkehr. Lediglich die ersten 150km Nata- Kasane sind wegen der vielen schweren Trucks mit Schlaglöchern übersäht und Slalomfahren ist angesagt. In anderen Landesteilen (entlang des Okavango und Boteti, aber auch im Caprivistreifen in Namibia) ist besondere Vorsicht wegen der längs der Straße weidenden Rinder, Ziegen und Eseln geboten. In diesen landwirtschaftlich geprägten Landstrichen hat uns die traditionelle afrikanische Siedlungsweise besonders beeindruckt. Sie steht in Kontrast zu den aufstrebenden Städten wie Maun, Serowe, Selewi-Phikwe oder auch Gaborone.
Auf unserer Reise sind wir sehr freundlichen, hilfsbereiten und fröhlichen Menschen begegnet. Die Gesichter leuchteten immer wieder, wenn man sie auf den zu erwartenden Regen (pula) ansprach.
Überall haben wir uns sehr sicher gefühlt. Wohltuend in Botswana: Nicht alles ist durch Zäune, Stacheldraht und Mauern gesichert. Ledigleich in den Zentren steht auf dem Parkplatz von ‚SuperSpar’ oder ‚Choppie’ schon einmal ein Parkwächter. In Botswana begegnen die Gäste den Einheimischen nicht nur als Zimmermädchen und Kellner, sondern auf Augenhöhe in der Leitung der Lodges!
Die Victoria-Fälle haben wir mit wenig Wasser auf der sambischen Seite erlebt. Ohne Regenjacken konnten wir bei großer Hitze die gigantische Felswand und den Blick in die Tiefe genießen.
Ein weiteres tolles Erlebnis war der halbstündige Flug ins Okavango-Delta. Bei wenig Flutwasser sahen wir aus geringer Flughöhe Elefanten und Giraffen.
Alle Unterkünfte (in Botswana, Sambia, Namibia und Südafrika) waren wunderschön und gut ausgewählt. An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Umfulanateam für die perfekte Organisation ganz herzlich bedanken. Absolute Highlights waren das Buschcamp in Shinde und die Madkwi-River-Lodge, wo Komfort und Natur auf beispielhafte Weise in Einklang stehen.
Unsere Unterkünfte:
Johannesburg: Guest House
Schöne Anlage, Wohnungen mit separatem Eingang, reichhaltiges Frühstück; unweit der East Gate-Mall, netter Empfang – Gastgeberin vermittelte lohnende und preiswerte Soweto- und Downtown-Tour, gut und schnell vom airport zu erreichen
Waterberge bei Lephalale: Tented Safari Lodge
Komfortable Zelte mit angebautem geräumigem Bad, traumhaft schöne Anlage, neuer Bar- und Restaurantbereich, abends angestrahltes waterhole, sehr gutes und üppiges Essen
Francistown: Cresta-Hotel
Große Hotelanlage inmitten eines Parks, 4 km vom Zentrum entfernt (!), Rondavels eher Standard, exzellentes Frühstücksbuffet, viele einheimische Geschäftsleute
Kasane: Chobe River Lodge
Wunderschöne, unmittelbar am Chobe River gelegene Anlage, 2007 renoviert – trotz der Größe angenehme Atmosphäre! Rondavels praktisch, wenn auch nicht stilvoll eingerichtet; Bootsfahrt und Game Drive unbedingt lohnend
Bei Livingstone (Sambia): Chundukwa Lodge
Guter Ausgangspunkt für die Vic-Falls, traumhaft am Sambesi gelegene Baumhäuser mit separatem Sanitär-Hut; exzellentes Essen (all inclusive) und aufmerksamer Service; Transfer von und nach Kasane problemlos
Caprivistreifen (Namibia): Camp Kwando bei Kongola
Idyllische Anlage am Kwando, riesige Treehouses mit großer Terrasse, lohnend: Mokorotour und Besuch des traditional village; Essen eher durchschnittlich; freundlicher Service
Caprivistreifen (Namibia): Mahangu Lodge bei Bagani
Auf einer Halbinsel am Okavango gelegene Lodge mit Campsite, neue Zufahrt über einen Damm, netter Empfang, deutsche Leitung; strohgedeckte Chalets etwas muffig und wenig stilvoll, aber neue Luxuszelte unmittelbar am Fluss; Tagesausflüge zu den Tsodilo Hills in Botswana sehr lohnend, mittlere Zufahrt auch für 2 x 4 möglich (Gesamtstrecke 200 km)
Maun: Cresta Riley’s Hotel
Überaus freundlicher Empfang, schöne Gartenanlage mitten in der boomenden Stadt Maun, viele Geschäftsleute; Restaurant sehr gut, auch mit traditional meals, opulentes Frühstücksbuffet
Okavanko Delta: Shinde Camp
Harmonie von Natur und Komfort, mitten im Busch: Stilvolle Anlage mit luxuriösen Zelten; ohne Umzäunung, Elefanten direkt am Camp; exzellente Betreuung, vielfältige Aktivitäten mit kompetenten guides
Makgadikgadi Pans: Planet Baobab Lodge
Originelle und stilvolle Anlage mit großem Schwimmbad unter 4000 Jahre alten Baobabbäumen; Rondavels im afrikanischen Stil rustikal eingerichtet; sehr freundlicher Service; interessante Gäste: Gruppen und Overlander; Aktivitäten verhältnismäßig teuer
Serowe: Serowe Hotel
Stadthotel in grünem Garten, freundlicher Empfang, günstiges Essen im Restaurant
Nordwest-Provinz (Südafrika): Madikwe River Loge
Traumhafte Anlage, luxuriös und geschmackvoll eingerichtete Chalets mit Veranda am Fluss; vielfältige Aktivitäten mit kompetenten guides; gutes Frühstück, dinner nicht so überragend |
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| Löwin mit Beute im Chobe NP |
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| Okavano Delta |
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| Dorfkinder |
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| Begegnung bei der Mokoro-Tour |
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| Am Okavango |
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| Planet Baobab Lodge |
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Alle Botswana Reisefotos anzeigen |
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31.08.2009 |
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Botswana Reise von Renate und Werner Buff Ilmenau, Deutschland |
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Liebes Umfulana Team,
liebe Frau Schloßmacher,
es sind neun Wochen vergangen, daß wir aus Afrika zurück sind und in uns keimt nun schon wieder der Gedanke: wohin soll es denn im nächsten Jahr gehen ?
Wir, das sind 3 Ehepaare, die Afrika in der Vergangenheit schon bereisten: Namibia, Kenia, Südafrika und in diesem Jahr, Namibia/Botswana/Zimbabwe.
Es war unsere erste "Umfulana-Reise".
Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für die sehr gute Organisation bedanken und dabei natürlich ganz besonders bei Frau Schloßmacher, für die geduldige und freundliche Entgegennahme aller Fragen vor Beginn der Reise.
Alle Unterkünfte waren sehr schön und von guter Qualität – wir fühlten uns überall wohl!
Die vielen schönen Erinnerungen werden uns immer bleiben und die vielen Fotos, die wir machten, werden dabei helfen.
Der "Afrika-Virus" hat uns alle gepackt und wie bereits erwähnt, planen wir schon unsere nächste Reise. Wahrscheinlich wird es wieder Afrika sein. Tansania gilt es noch zu erkunden.
Natürlich mit Umfulana!
Liebe Grüße aus Ilmenau
auch im Namen unserer Freunde – Renate und Werner Buff |
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02.06.2009 |
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Victoria Fälle Reise von Marie-Therese Nolden Deutschland |
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Liebes Umfulana Team,
im März hatten Sie uns einen Aufenthalt in der Gorges-Lodge /Zimbabwe mit diversen Aktivitäten vermittelt.
Wir wollten uns dafür noch einmal bedanken – alles ist super gut gelaufen, sogar die Grenzbeamten waren guter Dinge und freundlich- wie übrigens alle Menschen in Zimbabwe.
Der Elefantenritt und der Lion-Walk waren toll, die Organisation lief vorbildlich.
Mit freundlichen Grüßen
Marie-Therese Nolden |
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06.01.2009 |
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Botswana Reise von Birgit Ullrich Karlsruhe, Deutschland |
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Namibia-Botswana Reise im März 2008
Wir haben jetzt nach Neuseeland in 2007 und Namibia-Botswana in 2008 gerade unsere 3. Umfulana-Reise für 2009 nach Vietnam-Kambodscha gebucht und stellen in der ganzen Vorfreude jetzt fest, dass wir über 2008 noch gar nicht berichtet haben. Das wollen wir jetzt noch nachholen, denn die Eindrücke waren unvergesslich.
Samstags haben wir zu Hause noch gemütlich Geburtstag gefeiert, saßen dann im Nachtflug nach Windhoek, und sind am nächsten Mittag im roten Sand der Kalahari spazieren gelaufen. Es war richtig unwirklich. Von Windhoek ging es 250 km nach Süden in die Anib Lodge und wir wurden dort von einem Begrüßungskommitee mit einem kalten Getränk empfangen. Ankommen, aklimatisieren (es war doch 25 Grad wärmer als am Vortag in Deutschland), und genießen. Abends gab es ein tolles Menue unter freiem Himmel mit Essensansagen in buschmännischen "klackklack-Lauten". Es war ein toller Einstieg in den Urlaub!
Weiter ging es am nächsten Tag über die Maltahöhe zum Desert Home Stay nahe Soussouvlei, unterwegs trafen wir auf manchen Straßen gerade ein paar Autos, dafür aber jede Mengen Antilopen und Giraffen. Toller Bungalow, nette Gastgeber, supertolles Menue, zum Dessert kam das gesamte Küchenpersonal singend herein, dazu ein irres Farbspiel im Sonnenuntergang. Tags drauf wurde "Big Daddy", mit ca. 800m die höchste Düne der Welt, bestiegen. Puh, 2,5 Stunden Aufstieg mit 3 l Wasser zu zweit im tiefen Sand, wir waren fix und alle, aber das Gefühl und die Aussicht da oben: als wären wir die einzigen Menschen auf der Erde....
Zurück nach Windhoek, dort eine Nacht auf der berühmten Heinitzburg, unglaublich toll und ein Dinner, das weltweit seinesgleichen sucht! Bei der Ankunft und auch hier erlebten wir die Hauptstadt Windhoek als gemütliche Kleinststadt, aber nach 3 Wochen dieses weiten und teilweise rar besiedelten Landes, Botswana ist ja noch viel extremer, hielten wir Windhoek auch für eine Großstadt.
Von dort ging es an den Waterberg, unsere Lodge der Familie Rust war ein kleines Paradies mitten in unendlich weiter Landschaft. Ein bushwalk mit Abben, einem der vielen guten schwarzen Geister, der uns auf beeindruckendste Weise in die Tier- und Pflanzenwelt einführte. Unglaublich, wieviele Akaziensorten es gibt und wozu die jeweiligen Rinden und Blätter alles gut sind. Oder dass man einen giftigen Schlangenbiß mit einem giftigen Spinnenbiß in seiner Wirkung verlangsamen kann, um dann 1 Tag Zeit zur Erreichung eines Arztes zu haben. Sehr beruhigend, wenn wir auch nicht scharf darauf waren, eine Spinne mit uns zu führen. Gamedrives mit dem allseits beliebten sundowner rundeten den Aufenthalt ab.
Weiter ging es in den Etosha, gewohnt haben wir in der Marusha Lodge ausserhalb. Ebenfalls sehr zu empfehlen. Etosha selbst fanden wir jetzt im Vergleich zum Krüger Park in Südafrika nicht so toll, haben aber auch ausser den üblichen Antilopen nicht wirklich viele Tiere gesehen an 2 Tagen. Auf dem Weg in und durch den Caprivistreifen hatten wir eine wegen der Distanz nötige Zwischennacht in Rundu, das war eher scheußlich und schmuddelig und paßte so gar nicht in die anderen Lodge-Erlebnisse. Aber wir waren vorgewarnt und haben es überlebt, aber diesen Pestizidgeruch habe ich heute noch in der Nase, wenn ich daran denke, das ging echt nicht mehr aus den Klamotten.
Der Caprivistreifen ist ein Traum: die vielen traditionellen Runddörfer, einmal kreuzte echt ein Elefant direkt vor uns die ewig lange und kerzengerade Straße, und wir haben den ganzen Tag keinen einzigen Weißen gesehen. Viele Kinder vor den Hütten mit Bällen aus Lumpen und anderen einfachsten Spielsachen ließen uns etwas essbares einkaufen gehen und vor einem solchen Runddorf halten mit dem Wunsch die Kinder zu beschenken. Zuerst rannten die Kinder erschreckt davon, kamen dann aber neugierig näher, und ruckzuck umringte das ganze Dorf unserer Auto und viele viele Hände streckten sich kreischend durch unsere Fenster und Erwachsene stießen die Kinder weg. Wir haben das dann doch sehr schnell beendet, es war vielleicht keine so gute Idee, besser schenkt man einem solchen Dorf wohl eine Milchziege, von der alle etwas haben, oder etwas ähnlich Vernünftiges. Wir dachten, wir waren gut vorbereitet, aber in einer dermaßen fremden Welt ist man dann doch unsicher, wie man sich richtig verhält.
Nächstes Etappenziel vor Botswana war die Lianshulu Lodge, wieder ein absoluter Traum. Tolle Hütten direkt am dicht bewachsenen Flußufer, die nächtliche Geräuschkulisse war atemberaubend, die Hippos waren direkt an den Balkonen und das "Hauskrokodil" Nandy ließ sich meist einmal am Tag blicken und mit Muffins füttern. Eine traumhafte Kulisse zum relaxen und den ein oder anderen Bootstrip oder gamedrive zu machen, tolles Essen, perfekter Service. Abends wurde man vom Personal an der Hütte abgeholt und zum Haupthaus begleitet, wegen der Schlangen, die uns aber zum Glück nicht begegnet sind. Dort in der Nähe kamen wir auch in den Genuß eines „traditional villages“, wo wir uns mit Tänzen mit dem Medizinmann, mit Wasserkaraffen auf dem Kopf balancierend, mit den Frauen Getreide stampfend, und vielen tollen Erklärungen zur „traditionellen Lebensweise“ in eine andere Zeit versetzt gefühlt haben. Natürlich ist das für Touristen gemacht, aber sehr liebevoll und real, zudem waren wir die Einzigen im Dorf, so dass wir uns eher wie ins Dorf eingeladen fühlten, und die geringe Gebühr kommt den dort engagierten Schwarzen zu Gute, die direkt daneben in ihrem „echten“ Runddorf leben.
Der Grenzwechsel nach Botswana wurde hier ja schon beschrieben, ist beim ersten Mal ja noch lustig mit alle über so versuppte Matten laufen und alle Schuhe aus dem Gepäck holen und darein drücken, mit dem Auto durch eine brachige Pfütze fahren, viele Formulare ausfüllen,....und die Grenzer wollen dann meist noch Geld tauschen. Man muß auf alles gefaßt sein, wir haben aber keine einzige brenzlige Situation erlebt, alle waren immer sehr freundlich.
Erster Stop in Botswana war die Chobe Safari Lodge, eine etwas größere Anlage, da die kleineren wohl ausgebucht waren, so dass wir dort dann auch mit der ein oder anderen Reisegruppe konfrontiert wurden, was wir so nicht kannten, War aber in Ordnung, der dort gemachte gamedrive war erstklassig weil viel gesehen, und von dort sind wir auch nach Simbabwe an die Victoria Fälle als Tagesausflug.
Weiter ging es nach Nata, auf der schlimmsten Straße der ganzen Tour (von den 300 km bestanden 250 km nur aus Schlaglöchern, aber von der Güteklasse, wie sie in deutschen Gärten einen Teich abgeben), in die Nata-Lodge. War gut, aber nichts spektakuläres, weil wir die umliegenden Salzseen auch nicht wirklich erkundet haben. Unser nächstes Ziel war Maun, das Auto samt Gepäck wurde im Hinterhof von Ker&Downey sicher verstaut, und mit 2 Reisetaschen ging es in einer kleinen Cesna, in der einer der 5 möglichen Passagiere (ich!) auf dem Copilotensitz saß, in einem ca. 30 minütigen Flug mitten ins Okavango Delta, zum Shinde Camp. Irre. Und was für ein geradezu dekadenter Luxus mitten in der Wildnis. Riesenzelte auf Holzböden, mit massiver Holzeingangstür, einem modernen Badezimmer, Orientteppichen, massiven Möbeln, und Bademantel und Frotteepuschen im Schrank wie in einem großstädtischen Sterne-Hotel. Unglaublich. Dazu der absolute Verwöhnservice: der erste Kaffee oder Tee wird ans Bett gebracht, es folgt ein frühes üppiges Frühstück, Lunch, teatime, Dinner, sundowner. Die Elefanten sind nachts schon mal am Zelt, die gamedrives sind super, man sieht wirklich viele Wildtiere, eine Fahrt im Einbaum, oder ein bushwalk im mannshohen Gras mit Führer und geladener Großwaffe sind nur einige der unvergleichlichen Erlebnisse. Und die insbesondere nächtliche Geräuschkulisse dieser geballten Natur glich vom Lärmpegel schon fast Großstadtlärm, aber man gewöhnt sich schnell daran. Ich gebe zu, ich hatte ein paar Male ganz schön Schiss, auf dem bushwalk habe ich fast nur meinen eigenen Herzschlag gehört, und beim ersten gamedrive haben wir den Jeep im Sumpf versenkt, der Fahrer saß zum Schluss auf dem Dach, umgeben von Wasser, und wir standen zu fünft (auf Kommando des Fahrers abgesprungen) etwa 100m weit weg in der Abenddämmerung im wirklich hohen Gras bei zunehmender tierischer Geräuschkulisse, wir haben uns schon alle als Löwenfutter gesehen. Zudem waren alle Kameraausrüstungen und bei uns auch die Pässe etc, die wir im Tagesrucksack dabei hatten, mitsamt Jeep in den Sümpfen versenkt. Irgendwie wurde alles wieder geborgen, aber das war eine Aktion, von der werde ich noch meinen Enkeln erzählen … Natürlich ist nichts passiert und alle unsere Führer waren in jeder Situation absolut souverän. Aber solche Erlebnisse prägen sich natürlich ein. Ein solches Camp im Okavango Delta ist die absolute Krönung und wirklich für 2-4 Tage sehr zu empfehlen!
Zurück in Maun ging es weiter nach Ghanzi. Mitten im Nirgendwo rannte uns eine Ziege vors Auto. Ohjeoje. Sie regte sich nicht mehr, unser Auto war vorne entsprechend beschädigt. Als wir noch ganz ratlos da saßen, denn von Handyempfang konnte keine Rede sein, erschienen wie aus dem Nichts lauter Schwarze und wir dachten schon, jetzt gibt’s echt Ärger. Und was passierte? Vier von denen schnappten sich die Ziege an den Beinen, alle winkten uns lachend zu und trotteten wieder ins Nirgendwo, es war echt kein Dorf zu sehen. Was schlossen wir daraus? Es war wahrscheinlich eine Ziege vom Nachbardorf und die herbei geeilten freuten sich nun auf’s Abendessen. Beim Auto abgeben gab es übrigens keinerlei Probleme, die Versicherung hat alles gedeckt. Wir hatten von der abendlichen Lodge dann beim Autovermieter angerufen, wie wir uns verhalten sollen. Da das Auto noch fuhr und wir ja schon ziemlich am Ende unserer Fahrerei waren, behielten wir das Auto, ein Tausch wäre aufgrund der Entfernungen zu aufwendig gewesen. Und die Grenzkontrollen fragten zwar, was passiert sei, zuckten dann aber nur die Schultern.
Die Teutona Lodge in Ghanzi hat auch schon bessere Zeiten gesehen, wurde sie doch 2002 vom Botswanischen Präsidenten eingeweiht. Aber seitdem scheint man nicht mehr allzu viel gemacht zu haben. Es ist eine etwas größere Ferienhaussiedlung, einfach kein Vergleich mit den meist Inhabergeführten kleineren Lodges. Das Frühstücksbuffet bestand aus 18 Boxen im Wasserbad mit Nieren, Fischstäbchen, Würsten, Hash Brownies,und einigen anderen Dingen, nach denen uns beim Frühstück nicht unbedingt der europäische Sinn stand, aber zum Glück kann man sich ja fast überall ein paar Spiegeleier braten lassen. Weiter ging es, wieder eine Grenzüberquerung, zurück nach Namibia, mit den üblichen Formalitäten.
Das Goche Ganas Nature Reserve ausserhalb von Windhoek, ein einmaliger Wellnesstempel mit designermäßigen Unterkünften auf einer Anhöhe mit 360° Panoramablick, war ein gelungener Abschluss unserer 5.242 km langen Auto-Rundreise. Schon einmal eine Safari-Massage probiert mitten in der Natur? Dieser Luxus war natürlich nach all dem Erlebten noch einmal ein wahnsinniger Kontrast, aber wir haben es trotzdem genossen. Vielleicht nach all dem Erlebten aber auch wieder mehr wertgeschätzt.
Das Fazit: Eine unvergessliche Reise, perfekt vororganisiert, die meisten Unterkünfte sind wie bei Umfulana gewohnt nicht nur eine Übernachtung sondern ein Erlebnis. Die in 3 Wochen gefahrenen 5.242 km waren sehr bequem zu schaffen, so wie die Reise zusammengestellt war. Vielen Dank Umfulana! An den meisten Orten erlebt man ein weißes Management und schwarzes Personal, das einen überwiegend fröhlich und sehr freundlich umsorgt. Insbesondere den vielen Guides kann man nur höchsten Respekt zollen: sie sind wandelnde Lexika der Tier- und Pflanzenwelt, Heilkundler, Jeepfahrer, Fährtenleser, geduldige Touristenbespaßer aller Nationen, und zwischendurch sieht man sie trotzdem noch beim Rasen mähen oder ähnlichen Dingen, dabei meist singend und lachend. Unser Tip zum Abschluss: In Botswana empfiehlt sich eher die VISA-Karte als Mastercard oder ec-Karte, um sich am Geldautomat versorgen zu können, in den abgelegenen Gebieten hatten wir zweimal ganz schön viel unnötigen Zeitaufwand um an Bargeld zu kommen. Handyempfang hat man in Namibia ganz gut, zumindest entlang der größeren Straßen, in Botswana sieht das aber etwas anders aus. Auf der Karte eingezeichnete Orte bestehen eventuell nur aus ein paar Häuschen und einer verrosteten Tanksäule, da ist nichts mit Handyempfang. Und tanken sollte man da übrigens auch voraus schauend (und zwar mit Bargeld!), aber da weist auch Umfulana in der Reisebeschreibung darauf hin.
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| Bad im Goche Ganas |
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| Elefant läuft vors Auto |
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| Flug ins Okavango Delta |
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| Jeep im Okavango Delta versenkt |
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| Liverwurst Tree |
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| Medizinmann |
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| Namib Tal |
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| Namib |
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| Sundowner Lianshulu Lodge |
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Alle Botswana Reisefotos anzeigen |
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