Geschichte

Yellowbill Hornbill

Yellowbill Hornbill

 
Anlass

1997 wanderten Martin und Gabriele Bach mit vier Kindern nach Südafrika aus. Beide waren bis dahin Pfarrer im Bergischen Land. Gabi war für sechs Jahre als Pfarrerin in eine lutherische Gemeinde namens Hermannsburg in KwaZulu-Natal berufen worden.
 

Idee

Als sie ein Jahr später mit Freunden aus der alten Heimat in Südafrika Urlaub machten, kam die Idee zwischen Tobias Garstka und Martin Bach auf, eine kleine Reiseagentur für Deutsche, die nach Südafrika fahren wollen, zu eröffnen. Tobias war in Deutschland Martins Konfirmand und eine verlässliche Stütze in der Jugendarbeit gewesen.
 

Gründung

Ein halbes Jahr später wurde dann die Umfulana – individuelles Reisen CC gegründet. Umfulana ist Zulu und die Verkleinerungsform von „Fluss“. Umfulana heißt also „Flüsschen“ oder „Bach“ und ist damit die Übersetzung des Nachnamens des einen Gründers.
 

Bausteine

In einer südafrikanischen Garage wurden nach einem einfachen Konzept Bausteine für Lodges und Landschaften geschrieben, die beliebig zu Reiserouten zusammengesetzt werden konnten. Im Kürtener Kinderzimmer wurden Reiseentwürfe gemacht und mit Hilfe von Dennis Garstka, dem Bruder von Tobias, eine erste Homepage erstellt.
 

Kunden

Die ersten Kunden waren Bekannte. Andere Interessenten wurden erst gewonnen, nachdem das Konzept und vor allem die Werbung verfeinert wurden. Zuerst war jede Buchung, auch wenn es sich nur um einen Leihwagen handelte, ein riesen Erfolgserlebnis für uns.
 

Mitarbeiter

Bis 2000 war die Firma, so gewachsen, dass die ersten Mitarbeiter eingestellt werden mussten. Es waren zwei Sekretärinnen, eine in Deutschland, die Entwürfe schreiben musste und eine in Südafrika, die die Einbuchungen vornahm. Damit musste die deutsche Zweigstelle das Kinderzimmer verlassen und in gemietete Räume ziehen. In Südafrika wurde noch eine zweite Garage umgebaut.
 

Wachstum

Da die Firma umsatzmäßig jedes Jahr um 100 % gewachsen ist (Ausnahme war das Krisenjahr 2003, da waren es nur 70%), überlegten wir uns bald, neue Destinationen ins Programm zu nehmen.
 

Neuseeland

2002 machten Martin Bach und die gerade eingestellte Brinka Hellack, die vorher bei einem Consolidator die Flugtickets für Umfulana gebucht hatte, eine Expedition nach Neuseeland. Es war ein Glücksfall, dass Susanne Bonnemann im selben Jahr ihr Geografie Diplom mit einer Arbeit über Neuseeland abschloss und dorthin auswandern wollte. Sie ist seit 2003 für Umfulana in Christchurch tätig, wo sie die dortige Filiale betreibt.
 

Australien

2003 fand eine weitere monatelange Expedition von Brinka, Susanne und Dennis nach Australien statt. Wenige Monate nach ihrer Rückkehr wurde auch diese Destination ins Programm aufgenommen.
 

Europa

Es war auch das Jahr der Rückkehr von Martin Bach nach Deutschland, der trotz des überwältigend schönen Landes zuweilen Heimweh nach dem „alten Europa“ hatte – nach historisch gewachsenen Städten, gotischen Domen, Kulturlandschaften und sogar dem „deutschen Wald“. Was lag näher, als europäische Destinationen wie Frankreich, Italien und England ins Programm aufzunehmen.
 

Asien
2008 wurde endlich der Sprung nach Fernost gemacht. Das war insofern nicht so einfach, weil das Konzept noch einmal überdacht werden musste. Das bewährte Prinzip: mit dem Mietwagen von Ort zu Ort fahren, ist hier nicht möglich. Dafür ist es sehr kostengünstig, einen Fahrer und einen englischsprachigen Führer zu engagieren. Gabi Wixforth, die jahrelang in Ostasien gelebt hat, ist seit 2008 Umfulana-Mitarbeiterin. Sie hat viele Kontakte und hat diese Programmerweiterung möglich gemacht.
 
Kanada

Der Anstoß, Nordamerika ins Programm aufzunehmen, kam von den Mitarbeiterinnen unserer Ozeanien-Abteilung. Tatsächlich gibt es  geografische und historische Ähnlichkeiten zwischen Australien und USA oder Kanada und Neuseeland. Selbst fahren ist in beiden Kontinenten kein Problem. Die angelsächsische Prägung hier und dort hat viele originelle B&B’s hervorgebracht. Für die Gastgeber ist  weniger der Lebensunterhalt als ein bestimmter Lebensstil das Motiv, Gäste aufzunehmen.
 

Kerngeschäft

Das Kerngeschäft der Firma, die heute eine GmbH ist, drei Büros unterhält und mittlerweile 20 Mitarbeiter beschäftigt, hat sich also verändert. Sie ist nicht mehr ausschließlich Länderspezialistin für Südafrika, sondern produziert originelle Reiseideen für Individualisten in verschiedenen Ländern. Nicht eine bestimmte Destination, sondern „individuelle Reisen“ betrachten wir als unser Kerngeschäft.
 

  Wichtig: Jeder Kunde hat seinen eigenen Fachberater, der ihn von Anfang der Planung bis zum Ende der Reise betreut.
 
Unsere Vision
Wir wollen in fünf Jahren Europas führender Reiseveranstalter für Individualreisen sein.
 


 

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Südafrika

© Umfulana – individuelles Reisen GmbH
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