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Potholes (Blyde River Canyon)
Potholes (Blyde River Canyon) – ©Juergen Seitz
©Juergen Seitz
Hippos am Orpen Dam
Hippos am Orpen Dam – ©Juergen Seitz
Breitmaulnashorn mit Jungem und Spitzmaulnashorn
Breitmaulnashorn mit Jungem und Spitzmaulnashorn – ©Juergen Seitz
Hippo bereit zur Untersuchung der Zähne
Hippo bereit zur Untersuchung der Zähne – ©Juergen Seitz
Giraffenmutter mit Jungen
Giraffenmutter mit Jungen – ©Juergen Seitz
Hyäne
Hyäne – ©Juergen Seitz
Geparden
Geparden – ©Juergen Seitz
Erkundung des Tunnel
Erkundung des Tunnel – ©Juergen Seitz

Juergen Seitz | Südafrika

Oktober 2008

Zu dritt sind wir am 28.10.2008 nach Südafrika gestartet. In Deutschland sollte in der folgenden Nacht der erste Schnee fallen. Wir waren nicht nur auf die einzigartige Tierwelt gespannt. Vom Flughafen in Johannesburg haben wir uns direkt auf den Weg nach Osten Richtung Blyde Canyon gemacht. Unterwegs haben wir dann gleich noch die wichtigsten Dinge, wie Kühlbox, Getränke, Grill und Holzkohle eingekauft. Auf dem Weg nach Hazyview mussten wir dann noch an einer Lokalbrauerei anhalten, so dass wir unser erstes Etappenziel erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichten.

Am ersten Tag wollten wir den Blyde-Canyon erkunden. Leider war es teilweise ziemlich neblig und kaum etwas zu sehen. Bei den Potholes hatte wir jedoch Sonnenschein. Das Bild ist keine Fotomontage. Danach ging es weiter in den Krüger-Park. Entgegen aller Aussagen in den Reiseführern haben wir dort mehr gesehen, als in allen anderen Parks. Am meisten haben wir gesehen, wenn wir uns alleine auf die Pirsch machten, bspw. die rennenden Hippos am Orpen Dam oder an einem Tag 20 Löwen.

Vom Krüger-Park ging es nach Swaziland zum Mkaya Game Reserve. Dort nur einmal zu übernachten, ist definitiv zu wenig. In diesem Park posierte für uns direkt vor unserem Fahrzeug ein Breitmaulnashorn mit ihrem Jungen und ein Spitzmaulnashorn. Auch das Foto von dem Flusspferd, das sein Maul aufreißt, als wäre es beim Zahnarzt, ist dort entstanden.

Bevor es von Swaziland weiter zum Hluhluwe Imfolozi Park ging haben wir noch einen Stopp in Pongola gemacht, um eine Bekannte zu besuchen, die dort Wildtierärztin ist. Auf diese Weise haben wir noch ganz andere Eindrücke in die Funktionsweise der Parks und Game Reserves erhalten. Im Hluhluwe Imfolozi Park sind dann noch die Fotos von der Giraffenmutter mit ihren Jungen und der Hyäne, sowie das Gruppenbild der Geparden (auf dem Ausschnitt sind nur drei der fünf Geparden zu sehen) entstanden.

Danach ging es dann über Durban und Pietermaritzburg in die Drakensberge in den Royal Natal National Park. Vom Camp hat man einen atemberaubenden Blick auf das Amphitheater. Gleich nach unserer Ankunft sind jedoch heftige Gewitter mit starken Regenschauern aufgezogen, was zu einer ganz besonderen Stimmung führte. Die kurze Gewitterpause nutzten wir dann zum Grillen. Am nächsten Morgen hatte es dann aufgehört zu regnen. Der Thukela River führte entsprechend viel Wasser, was uns jedoch nicht davon abhielt, den Thukela Gorge Walk in Angriff zu nehmen. Die Wassermenge machte es uns nicht leicht, den Tunnel zu erkunden.

Den Abschluss unserer Reise sollte Sun City, das Las Vegas Südafrikas, bilden. Wenn man die Townships von Rustenburg hinter sich gelassen hat und Sun City erreicht hat, fühlt man sich wie in einer anderen Welt.

Auf dem Weg zurück nach Johannesburg haben wir dann noch einen Stopp bei den Höhlen von Sterkfontein gemacht. Ein Besuch der Höhlen und des Museums lohnt sich, wenn man sich für den aktuellen Stand der Erforschung der Menschheitsgeschichte interessiert.