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Ein leopard steht auf einem baumstamm und schaut in die kamera
Big Five: Leopard auf der Pirsch in der Nähe der Lodge Inyat – ©Kristin Winkelewski
Eine Nahaufnahme des Auges eines Elefanten
Big Five dicht dran: Elefanten kannten keine Furcht im Krüge – ©Kristin Winkelewski
Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Wasserbuffels von d. winklewek
Büffel gehören ebenfalls zu den Big Five – ©Kristin Winkelewski
Eine Nahaufnahme einer Löwin mit offenem Maul
Löwen sind eigentlich immer nur müde... – ©Kristin Winkelewski
Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Nashorns, das im Gras steht
Ein wuchtiger Auftritt eines Nashorns – ©Kristin Winkelewski
Eine Herde von Elefanten, die neben einem See stehen
Braune Elefanten bei der White Elephant Lodge – ©Kristin Winkelewski
Eine Nahaufnahme eines Zebras mit einem Foto von d. windelowski
Zebra im Hluhluwe Park – ©Kristin Winkelewski
Ein Flusspferd steht im Wasser mit offenem Maul
Spielende Hippos im St. Lucia Wetland Park – ©Kristin Winkelewski
Eine Nahaufnahme einer Giraffe mit einem Foto von d. winkelowski
Eine von vielen Giraffen – ©Kristin Winkelewski

Kristin Winkelewski | Südafrika

Dezember 2009

Liebes Umfulana-Team,

zurück von einer großartigen Reise aus dem sonnigen Südafrika möchten wir uns auf diesem Wege für die sehr gute Betreuung und die (wie immer) hervorragend zusammengestellte Reise durch Ihr Team bedanken.

Unsere gut zweiwöchige Tour (21.12.2009 – 07.01.2010) führte uns erneut in den Südosten Südafrikas, in die Provinzen Mpumalanga und KwaZulu-Natal und erstmals in das kleine Königreich Swasiland.

Aufgrund der wetterbedingten Verspätung von ca. 20 Stunden hatten wir in der Berglodge nur 1 Übernachtung und leider zu wenig Zeit, die landschaftlichen Höhepunkte entlang der Panorama-Route am Blyde River Canyon zu genießen. Die Lodge ist ein guter Ausgangspunkt für Touren zu den vielen Sehenswürdigkeiten im Blyde-River-Canyon-Gebiet. Unbedingt die Bourke`s Luck Potholes und einige der vielen Wasserfälle besuchen. Für einen Abstecher nach Pilgrim`s Rest fehlte uns die Zeit.

Weiter ging es zum Krüger-Park – endlich, darauf hatten wir uns besonders gefreut. Die private Lodge liegt im Sabie Sand Game Reserve im Westen des Krüger-Parks und übertraf alle unsere Erwartungen.
Nach zahlreichen Game-Drives in verschiedenen Wildgebieten ist die ursprüngliche Begeisterung schwer wiederzufinden. Aber Georges (seit 26 Jahren als Ranger tätig und 1999 auf dem Titel des National Geographic) hat uns einen völlig neuen Eindruck vom „Tiere beobachten“ vermittelt. Wie selbstverständlich hat er uns während der drei Game-Drives alle Big Five gezeigt bzw. für uns aufgespürt. Erstaunt waren wir aber besonders über das „zutrauliche“ Verhalten der Tiere. Auf früheren Fahrten hatten wir von scheuen Zebras und manchmal agressiven Elefanten gehört, denen man sich nur bis zu einem bestimmten Punkt nähern durfte. Hier führten uns die Touren mitten in Elefantengruppen von ca. 60 Tieren, die friedlich fraßen während wir sie aus 1,5 m Entfernung beobachten konnten. Weder Büffelherden noch Löwen ließen sich durch unsere recht unmittelbare Anwesenheit stören. Erklärt wurde das mit dem unterschiedlichen Alter der Parks. In den älteren Parks sind die Tiere an die Wildfahrten gewöhnt und man kann sich Ihnen (im Wagen) gut nähern und natürlich hervorragende Fotos schießen.
Die 2 Tage vergingen viel zu schnell, gern wären wir einen weiteren Tag geblieben um nochmal beim Frühstück einen Blick auf vorbeiziehende Antilopen oder Elefanten und anfliegende Störche zu genießen.

Das Guesthouse mit dem ungewöhnlichen Namen in Komatipoort war unser nächstes Ziel. Von hier aus – nur wenige km vom Crocodile River Gate im Süden des Krüger-Park – wollten wir den Park noch ein wenig auf eigene Faust erkunden.
Natürlich war die Unterkunft nicht mit der Game Lodge zu vergleichen, aber die Herzlichkeit und Offenheit von Sue und Martyn machten den Aufenthalt zu etwas Besonderem.
Wir hatten bereits vor Reiseantritt für den Anreisetag zum Guesthouse und den folgenden Tag Vorabbuchungen für den Eintritt in den Krüger-Park durch Umfulana vornehmen lassen.
Dazu folgende Tipps:
Unbedingt die Reservierungsnummer mitteilen lassen, ansonsten braucht man ggf. viel Zeit und Beharrlichkeit um nicht noch einmal zahlen zu müssen.
Wenn man wie wir durch den Park anreist sollte man sehr früh aufbrechen um nicht in der Mittagszeit durch den Park zu fahren – da sind dann wirklich fast gar keine Tiere zu sehen. Oder man entscheidet sich für die etwas längere, aber sicher wesentlich schnellere Strecke um den Park herum.

Momentan gibt es am Crocodile River Gate nur eine schmale Brücke über den Crocodile River. Als wir dort waren, war diese Brücke offiziell wegen Überflutung gesperrt, auf eigene Gefahr durfte man sie überqueren. Das wäre mit einer normalen Limousine (Standardangebot bei dieser Reise) nicht möglich gewesen. Es gab, wie bei all unseren Reisen, mehrere (z.T. wetterbedingte) Situationen in denen wir mit einem nicht geländetauglichen Wagen (hohe Bodenfreiheit) Probleme bekommen hätten. An dieser Stelle sollte man nicht sparen.
Als nächstes ging es nach Swasiland. Von Komatipoort hat man die Wahl zwischen der Fahrt über Mananga (boring but fast) oder Jeppe`s Reef (longer but lovely). Wir haben uns von Sue beraten lassen und uns für die längere Tour entschieden. Es war genug Zeit, um die reizvolle Landschaft zu genießen und auch ein Abstecher in die Ngwenya glass factory war noch drin.
Das Camp im Mkhaya Game Reserve bietet eine exklusive Wildlife-Erfahrung – die Unterbringung erfolgt in reetgedeckten Chalets, die nur von einer ca. 1m hohen Mauer begrenzt werden. Nach dem Game-Drive (hier mit eher mäßigem Erfolg) gab es am Abend das Dinner am Lagerfeuer und dann ging es mit der Petroleumlampe zurück ins Chalet.

Von dort aus führte uns unsere Reise in die Safari Lodge im Pongola Nature Reserve – einem Wildreservat am Pongola-Stausee. Untergebracht im luxuriösen Safarizelt fühlten wir uns hervorragend betreut, vor allem durch unseren Ranger Freedom. Leider waren die Affen nicht über unsere Weckzeit 5.00 Uhr informiert, sie begannen bereits etwas früher mit ihren morgendlichen Spielen auf unserem Zeltdach . Unbedingt die Gelegenheit einer Bootstour über den riesigen Pongolaseee nutzen, es gibt viel zu sehen und es ist so schön entspannend.
Den Jahreswechsel verbrachten wir in der Lodge im Zululand Rhino Reserve – einer Game-Lodge mit vielen Auszeichnungen. Auch hier hatten wir weniger Glück mit Tierbeobachtungen aber die Lage mit der phantastischen Aussicht bis zu den Lebombo Bergen und die sehr schönen Chalets mit gemütlicher Hängematte auf der überdachten Veranda waren perfekte Entschädigung.
Ein unbedingtes Muss – der Besuch des Hluhluwe Game Reserve. Das Eingangstor ist innerhalb einer knappen Stunde zu erreichen. Der Park ist nicht so groß und so hat man Zeit neben den Tierbeobachtungen auch die abwechslungsreiche Landschaft zu genießen.

Unser letztes Ziel war die Lodge in Shakas Rock an der Nordküste von Durban. Eine traumhafte Unterkunft mit Blick über den Indischen Ozean. Ein ganz lieber Dank an die Gastgeber Caryl und Errol, die uns mit ihrer herzlichen Art das Gefühl gaben zu Hause zu sein.
Es war schön, dass wir mit 4 Tagen viel Zeit hatten den Strand zu genießen, Ausflüge zu unternehmen und Durban kennen zu lernen. Durban war mit dem Auto gut in 45 min zu erreichen. Beeindruckend waren der Besuch der Marine World, einer riesigen Aquariumanlage und die Tour durch das neue „Moses Mabhida Stadion“.