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Ein Mann steht auf einer Bank neben einem See mit vielen Booten darauf
Der Mattsee vom Hotel aus – ©Peter Fridle
Die Gästezimmer des ehemaligen Offizierskasino
Die Gästezimmer des ehemaligen Offizierskasino – ©Peter Fridle
Paprika am Balaton
Paprika am Balaton – ©Peter Fridle
Parlament in Budapest
Parlament in Budapest – ©Peter Fridle
Das Riesenrad im Prater
Das Riesenrad im Prater – ©Peter Fridle
Sightseeing auf Tschechisch
Sightseeing auf Tschechisch – ©Peter Fridle
Ein weißer stier mit langen hörnern steht in einem grasbewachsenen feld
In der Puszta
Die Karlsbrücke
Die Karlsbrücke – ©Peter Fridle

Peter Fridle | Ungarn

September 2008

Immer auf Achse, immer etwas Neues, immer tolle Erlebnisse

Die erste Etappe unserer Reise führte uns von Winterthur nach Salzburg. Am idyllisch gelegenen Mattsee liegt das romantische Schlosshotel direkt am Wasser. Hier kommen sowohl Romantiker wie auch Wassersportler auf Ihre Kosten. Unschön war das man uns bei unserer Ankunft nicht kannte (Reservation verloren?). Auch wurde unser Zimmer am Morgen nicht gereinigt, vermutlich aber auch dies wegen der Reservationspanne. Ansonsten ist es ein wunderschönes Hotel mit tollem Ambiente, netten Leuten und ausgiebigem Frühstück. Die Nähe zu Salzburg lädt natürlich zu einem Ausflug in diese Stadt ein. Allerdings reichen hier ein paar Stunden, der interessante Teil der Stadt ist überschaubar.

Nach zwei Tagen ging es weiter an den Plattensee (Balaton) in Ungarn. Mit Hilfe des Navigationsgerät fanden wir das abseits gelegene Dörfchen mit unserer Unterkunft – dem ehemaligen Offizierskasino – problemlos.
Ein Muss am Plattensee ist natürlich der Besuch des Dörfchens Tihany. Sehr touristisch aber auch mit speziellem Charme. Auch eine Fahrt um den See ist empfehlenswert um Land und Leute besser kennen zu lernen.
Tipp: Etwa 50 Meter von der Unterkunft liegt in einem Hinterhof versteckt ein gastronomisches Juwel. Sehr originell, sehr ungarisch, sehr gemütlich. Leider hat es nur am Wochenende auf. Wir hatten aber das Glück einen Tag dort essen zu können.

Nach weiteren zwei Tagen fuhren wir weiter nach Budapest. Da die Distanz kurz war, nutzten wir nicht die mautpflichtige Autobahn. Das Hotel aus den 20er Jahren in Budapest erfüllte unsere hohen Erwartungen nur teilweise. Die Einrichtung ist sehr originell, das Hotel wirkt aber etwas verstaubt (zu wenig Kundschaft?). Aber auch hier waren die Leute sehr hilfsbereit und die Lokalität sehr speziell. In Budapest war das Parkieren ein riesen Problem, wir mussten das Auto auf der Straße stehen lassen was natürlich nicht sehr angenehm ist. Für die Ausflüge in der Stadt haben wir ein Hopp-On/Hopp-Off Billet eines Sightseeing Unternehmens gekauft. Hier lohnt sich ein 24Stunden Ticket mit dem man beinahe 2 Tage in der Stadt reisen kann.

Nach Budapest ging es auf der mautpflichtigen Autobahn nach Wien. Hier sind die Residenz in der Altstadt und die Stadt selber ein absolutes Highlight. Das Hotel liegt fantastisch, ist kunstvoll und mit ausgezeichnetem Geschmack eingerichtet.
Was kann man über Wien sagen? Wien ist Wien!

Danach ging es nach Prag, eine Stadt auf die wir auch sehr gespannt waren. Und wir wurden nicht enttäuscht: Ein fantastisches Altstadthotel, eine wunderbare Stadt! Nicht so prunkvoll wie Wien aber mit unglaublich viel Charme. Hier haben wir unsere Reisegeschenke gekauft (Bleikristall!!).

Nach wiederum zwei Tagen ging es weiter zum letzten Ziel: Dresden. Das Schlosshotel war einmal mehr ein fantastisches Hotel. Nahe an der Elbe kann man nach 10 Minuten Fußmarsch per Fähre übersetzen und mit dem Tram in die Stadt fahren. Kurz nach der Fähre ist das Kurhaus, ein sehr gemütliches Restaurant das man empfehlen kann. Keine schicki-micki Küche aber große geschmackvolle Portionen!

Dresden selbst hat etwas enttäuscht, die alten Gebäude sind zwar schön aber Schwarz vom Diesel und den Heizungen. Hier gibt es wohl noch einigen Sanierungsbedarf. Einen Abstecher wert war aber das Handwerksschauhaus bei Stolpen (südöstlich Dresden). Dort gibt es die bekannten Handwerksprodukte aus dem Erzgebirge zu kaufen (=günstiger als in Dresden). Dies in einer sehr gemütlichen und urigen Umgebung), das kann man gut weiter empfehlen.

Unsere 12-tägige Reise kam uns sehr kurz vor: Immer auf Achse, immer etwas Neues, immer tolle Erlebnisse. Es waren wieder sehr schöne Ferien und wir möchten Umfulana herzlich dafür danken das wir so schöne und tolle Orte kennen lernen durften. Einzige Wehrmutstropfen waren das man uns im Hotel in Salzburg nicht kannte und das Hotel in Budapest. Alles andere war fantastisch und stellt genau das dar was wir bei Reisen mit Umfulana erwarten: Spezielle Orte, spezielle Lokalitäten, etwas Abseits der Touristenpfade aber trotzdem im Herzen des Geschehens.

Mit freundlichen Grüssen
Peter Fridle und Marion Meuschel