Tauern

Krimml-Wasserfall: Nationalpark Hohe Tauern

Krimml-Wasserfall: Nationalpark Hohe Tauern

Hochgebirgsregion in Österreich

Das Wort Tauern bedeutete ursprünglich „Hohe Übergänge“ (Pässe) in den österreichischen Zentralalpen. Damit waren die vielen Saumpfade über den 120 km langen und bis 3798 m hohe Hauptkamm gemeint. Die Hohen Tauern sind die geografische Mitte der Ostalpen. Im Norden werden sie von der Salzach, im Süden von der Drau begrenzt. Hier befinden sich die höchsten Berge Österreichs, unter anderem der Großvenediger und der Großglockner. Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit über 1.800 Quadratkilometern der größte der Alpen. 



Sehenswürdigkeiten Tauern


Großglockner-Hochalpenstraße

Panoramastraße am Glockner-Massiv

Die Hochalpenstraße, die bei Heiligenblut am Fuße des Großglockners beginnt, gehört zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsstraßen der Welt. 22 Kilometer lang führt sie auf einer Höhe von über 2.000 Metern durch das Glockner-Massiv. Bereits die Römer nutzten diesen Alpenübergang, doch eine Straße wurde erst 1930 gebaut. Über die Tauernautobahn im Osten und den Felbertauerntunnel im Westen wird heute der Transitverkehr abgewickelt, so dass sich der Verkehr in Grenzen hält. Parkplätze sind meist an den grandiosen Aussichtspunkten eingerichtet, von denen Wanderwege in die Bergwildnis führen. Bei gutem Wetter sollte man unbedingt eine Nebenstrecke, die Gletscherstraße, nehmen. 


Kaprun

Seilbahnfahrt zum Gletscher

Am Ende der Panoramastraße im Norden liegt Kaprun im Nationalpark Hohe Tauern. Mehrere Seilbahnen führen über den Gletscher aufs Kitzsteinhorn, einen freistehen Aussichtsberg im Großglockner-Massiv. Zwar ist die Gletscherbahn Kaprun 2 seit der Brandkatastrophe am 11. November 2000 geschlossen. Seither haben mehrere Luftseilbahnen eröffnet. Auf dem Stationsdach, in 3029 Meter Höhe, befindet sich eine Aussichtsplattform. 


Spittal

Urbanes Zentrum Oberkärntens

Der Ort mit 15.000 Einwohnern in Oberkärnten geht zurück auf ein „Spittel“ im 12. Jahrhundert, also ein Hospiz für Pilger und andere Reisende. Nachdem es im 15. Jahrhundert von den Türken niedergebrannt wurde, haben es die Grafen von Porcia wieder aufgebaut. Das Schloss der Porcia ist bis heute das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Es gilt als einer der wichtigsten Renaissance-Denkmäler außerhalb Italien und beherbergt heute ein Heimatmuseum.


Lienz

Kulturelles Zentrum Osttirols am Fuß der Lienzer Dolomiten

Die Stadt mit 11.000 Einwohnern ist das kulturelle Zentrum von Osttirol. Sie liegt am Fuß der Lienzer Dolomiten, wo Isel und Drau zusammenfließen und ein großes Mündungsbecken bilden. Highlight der Altstadt ist die gotische St. Andrä-Kirche, die als eines der bedeutendsten Bauwerke Osttirols gilt. Westlich der Stadt liegt Schloss Bruck. Das Habsburger Schloss aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute ein Heimatmuseum.




Reisebeispiele Tauern

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