Martigny

Französisches Flair: Marktplatz von Martigny

Französisches Flair: Marktplatz von Martigny

Römerstädtchen mit französischem Flair

Das uralte Städtchen liegt zwischen Reben und Wäldern im Rhoneknie. Dass bereits die Römer die strategische Bedeutung des Ortes im Schnittpunkt wichtiger Straßen und Pässe erkannten, davon zeugt der gallo-römische Merkur-Tempel, dessen Fundamente erst 1976 entdeckt wurden. Heute zeigt dort das Musée Gallo.Romain die wichtigsten archäologischen Funde der Gegend. Sehenswert ist auch das Bernardiner-Museum, das sich den legendären Rettungshunden vom Großen St. Bernard widmet.



Sehenswürdigkeiten Martigny


Großer St. Bernhard Pass

Trotz der großen Höhe von 2.469 Metern wurde der Pass schon in der frühen Eisenzeit begangen. Während des römischen Reiches war der Pass zwischen dem Wallis und dem Aosta-Tal einer der wichtigsten Alpenübergänge überhaupt. Bereits Caesar nutzte ihn im Gallischen Krieg, auch wenn die Fahrstraße erst unter Kaiser Claudius angelegt wurde. Auf der Passhöhe stand damals ein Tempel für den keltischen Gott Poeninus, den die Römer mit Jupiter gleichsetzten. Um 1050 baute der Heilige St. Bernhard an seiner Stelle ein Hospiz. Nach dem Pass benannt ist auch die Hunderasse der Bernhardiner, die hier als Rettungshunde für Lawinen-Opfer gezüchtet wurde. Heute ist der Passe kaum noch befahren, da der Hauptverkehr durch den Großen-St. Bernhard Tunnel geleitet wird. Das Hopiz ist heute ein Museum.

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