Slowenien

Zwischen Adria und Alpen: Slowenien

Zwischen Adria und Alpen: Slowenien

Spektakuläre Alpengipfel, venezianische Küsten

Als 2004 das kleine Land zwischen Österreich, Italien und Kroatien der Europäischen Union beitrat, erfüllte sich für die Slowenen ein Traum.  Bis heute ist es der fortschrittlichste und den Staaten, die aus der Republik Jugoslawien hervorgegangen sind. Obwohl es kaum größer ist als Rheinland Pfalz und nur halb so viel Einwohner hat, gibt es viele Landschaftsformen. Mit spektakulären Alpengipfeln, venezianischer Küste und anmutigen Weinbergen im Hinterland ist es ein lohnendes Reiseziel. 



Sehenswürdigkeiten Slowenien


Burg Prem

Wehrburg mit weiter Aussicht

Über dem Reka-Tal liegt die Burg von 1213, die der Ritter Udo de Prem errichtet hat. Im Renaissance-Innenhof mit Arkaden plätschert ein Brunnen.  Über dem Burgraum mit Kreuzgewölbe erhebt sich die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Von den runden Wehrtürmen hat man einen weiten Blick.


Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte

Namensgebend für das Gestüt an der italienisch-slowenischen Grenze sind die Lipizzaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahrhundert gezüchtet werden. Die schneeweißen Pferde sind eine Kreuzung andalusischer Hengste mit einheimischen Stuten. Ihre Gelehrsamkeit und Robustheit brachte die Pferde zunächst zu Dressurzwecken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spanischen Hofreitschule beim kaiserlichen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Sprachen angeboten. Eine Besichtigungsfahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorführungen der klassischen Lipizzaner-Dressurreitschule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reitstunden und geführte Ausritte angeboten.

Zur Website:
www.lipica.org


Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unterirdischen Gängen

Die romanische Burg aus dem 12. Jahrhundert duckt sich unter einem über hundert Meter hohen Felsen in einen Höhleneingang. Sie war die ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten boten. So wurde sie im 15. Jahrhundert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Belagerung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.


Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge

Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges westlich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöppelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Landschaft zwischen 600 und 850 Höhenmetern gelegen, sind viele Sehenswürdigkeiten Sloweniens in Tagesausflügen zu erreichen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spektakuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 km südlich, ebenso die Tropfsteinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.


Kropa

Die Kunstschmiede Sloweniens

Die Wiege des slowenischen Schmiedehandwerkes befindet sich im schmalen Tal unter der Hochebene Jelovica, wo der Bach Kroparica die vielen Schmiedehämmer angetrieben hat. An seinem Ufer reihen sich zu beiden Seiten die Hammerwerkshäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert eng aneinander. Die Nägel, die jahrhundertelang das Hauptprodukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt exportiert, meistens über Triest und Venedig. Als die Nagelindustrie erlosch, wurde sie durch Kunstschmiedearbeiten ersetzt, von denen man in der ganzen Stadt noch viele antrifft.


Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme

Die Stadt mit dem deutschen Namen Laibach, wurde von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugoslawien. Seit 1991 ist sie Hauptstadt des selbständigen Sloweniens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine österreichische Kleinstadt mit mediterranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikveranstaltungen im Freien. Sehenswert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht übersehen sollte man dabei den unter den Kolonnaden versteckten Fischmarkt und einen Sonderbereich im Gebäude gegenüber den Kolonnaden. Samstags findet ein Kunstflohmarkt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.


Logarska dolina

Wasserfälle und Quellen in einem Alpental

Das Logartal inmitten der Savinjske Alpe gilt als eines der schönsten Täler der Alpen. Zwischen Almen, Wädern und den über 2000 Meter hohen Gipfeln gibt es viel zu entdecken, darunter ein Köhler- und ein Försterhaus mit einer Holzrutsche für den Transport von Baumstämmen ins Tal. Hinter einem Buchenwald rauscht der mächtige Rinka-Wasserfall. Oberhalb plätschert die Savinja–Quelle. Mehrere Wanderwege führen in die romantische Waldeinsamkeit. 


Muggia

Venezianische Badestadt

Das venezianische Badestädtchen mit 13.000 Einwohnern ist der einzige Ort auf Istrien, der noch zu Italien gehört. Es hat einen kleinen Hafen neben der schmucken Altstadt und eine Wallfahrtskirche aus dem 10. Jahrhundert, die Muggia Vecchia. Von dort überschaut man die Bucht bis Triest auf der anderen Seite.

Zur Website:
www.turismofvg.it


Otocec ob Krki

Mittelalterliches Schloss auf romantischer Flussinsel

Das mittelalterliche Schloss residiert auf einer Flussinsel in der Krka, die durch eine liebliche Hügellandschaft mäandriert. Eine Vorläufer-Burg mit einer mächtigen Mauer wurde schon im 12. Jahrhundert zum Schutz vor den Türken errichtet. Vom Schloss aus führen Spazierwege an der Krka entlang zum Schloss Struga, einem ehemaligen Frauenkloster.


Piran

Venezianische Altstadt an der Adria

Der Ferienort an der kurzen slowenischen Adriaküste ist bekannt für seinen langen Pier und seine venezianische Altstadt. Der Name Piran ist aus von dem griechischen Wort pyros für Feuer abgeleitet und erinnert daran, dass ein Leuchtfeuer hier den Schiffen den Weg gewiesen hat. Am Tartini-Platz befindet sich das gotische rote Venezianerhaus und das Tartini-Haus mit Fresken. Das letztere ist das Geburtshaus des Geigers Giuseppe Tartini. Das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert besitzt einen Steinlöwen, ein Symbol der ehemaligen Republik Venedig. In der nahe gelegenen Sankt-Georgs-Kathedrale finden sich Gemälde aus dem 17. Jahrhundert und Marmoraltäre.


Skofja Loka

Entzückende Altstadt mit tausendjähriger Tradition

Mitten in den Julischen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzückenden Altstadt. Im ehemaligen Bischofspalast über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapuzinerbrücke wurde auf Initiative des Bischofs Leopold im 14. Jahrhundert gebaut, der kurz nach Fertigstellung auch ihr erstes Opfer wurde: Er stürzte bei einem Ritt über die geländerlose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisengeländer und eine Statue des Brückenheiligen Nepomuk.


Šmarna gora (667m)

Weitblicke und eine Wehrkirche auf dem Hausberg von Ljubljana

Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herrlichen Aussicht auf die Steiner Alpen und Julischen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gasthaus eine Barockkirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehenswürdigkeit aber ist die Pestsäule, die von Überlebenden aufgestellt wurde. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorübergehenden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türkeneinfälle Bergfeuer als Gefahrzeichen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinterland von Triest

Die Wanderung ist eine Teiletappe des Alpe Adria Fernwanderwegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsichtlich seines Mikroklimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spektakulären Schluchten seinesgleichen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hügeliges Gelände wie durch Schluchten, über Hochplateaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de




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