Slowenien: Spektakuläre Alpengipfel, venezianische Küsten - Alpen
Reiseservice mehr ...

Slowenien

Zwischen Adria und Alpen: Slowenien

Zwischen Adria und Alpen: Slowenien

Spektakuläre Alpengipfel, venezianische Küsten

Als 2004 das kleine Land zwischen Österreich, Italien und Kroatien der Europäischen Union beitrat, erfüllte sich für die Slowenen ein Traum. Bis heute ist es der fortschrittlichste unter den Staaten, die aus der Republik Jugoslawien hervorgegangen sind. Obwohl es kaum größer ist als Rheinland Pfalz und nur halb so viel Einwohner hat, gibt es viele Landschaftsformen. Mit spektakulären Alpengipfeln, venezianischer Küste und anmutigen Weinbergen im Hinterland ist es ein lohnendes Reiseziel.



Alpen Rundreisen Slowenien

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern


Sehenswürdigkeiten Slowenien

Burg Prem

Wehrburg mit weiter Aussicht

Über dem Reka-Tal liegt die Burg von 1213, die der Ritter Udo de Prem errichtet hat. Im Renaissance-Innenhof mit Arkaden plätschert ein Brunnen. Über dem Burgraum mit Kreuzgewölbe erhebt sich die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Von den runden Wehrtürmen hat man einen weiten Blick.

Höhlen von Postojna

Unterirdische Märchenwelt der Adelsberger Grotten

Postojna ist das Tor zu einem weltweit einmaligen Höhlensystem. Unter einer hundert Meter dicken Kalksteinschicht verbirgt sich eine Märchenwelt aus bizarren Tropfsteinen und unterirdischen Seen. Der erschlossene und ganzjährig für den Tourismus geöffnete Teil umfasst über 20 Kilometer an Höhlengängen und wird zum Teil mit einem Zug befahren. Besonders beeindruckend sind die von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützten Höhlen von Škocjan und in Italien die Grotta Gigante.

Nähere Informationen:
www.postojnska-jama.eu

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge

Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges westlich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöppelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Landschaft zwischen 600 und 850 Höhenmetern gelegen, sind viele Sehenswürdigkeiten Sloweniens in Tagesausflügen zu erreichen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spektakuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 Kilometer südlich, ebenso die Tropfsteinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Kropa

Die Kunstschmiede Sloweniens

Die Wiege des slowenischen Schmiedehandwerkes befindet sich im schmalen Tal unter der Hochebene Jelovica, wo der Bach Kroparica die vielen Schmiedehämmer angetrieben hat. An seinem Ufer reihen sich zu beiden Seiten die Hammerwerkshäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert eng aneinander. Die Nägel, die jahrhundertelang das Hauptprodukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt exportiert, meistens über Triest und Venedig. Als die Nagelindustrie erlosch, wurde sie durch Kunstschmiedearbeiten ersetzt, von denen man in der ganzen Stadt noch viele antrifft.

Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme

Die Stadt mit dem deutschen Namen Laibach, wurde von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugoslawien. Seit 1991 ist sie Hauptstadt des selbständigen Sloweniens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine österreichische Kleinstadt mit mediterranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und das urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikveranstaltungen im Freien. Sehenswert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht übersehen sollte man dabei den unter den Kolonnaden versteckten Fischmarkt und einen Sonderbereich im Gebäude gegenüber den Kolonnaden. Samstags findet ein Kunstflohmarkt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.

Logarska dolina

Wasserfälle und Quellen in einem Alpental

Das Logartal inmitten der Savinjske Alpe gilt als eines der schönsten Täler der Alpen. Zwischen Almen, Wädern und den über 2000 Meter hohen Gipfeln gibt es viel zu entdecken, darunter ein Köhler- und ein Försterhaus mit einer Holzrutsche für den Transport von Baumstämmen ins Tal. Hinter einem Buchenwald rauscht der mächtige Rinka-Wasserfall. Oberhalb plätschert die Savinja–Quelle. Mehrere Wanderwege führen in die romantische Waldeinsamkeit.

Muggia

Venezianische Badestadt

Das venezianische Badestädtchen mit 13.000 Einwohnern ist der einzige Ort auf Istrien, der noch zu Italien gehört. Es hat einen kleinen Hafen neben der schmucken Altstadt und eine Wallfahrtskirche aus dem 10. Jahrhundert, die Muggia Vecchia. Von dort überschaut man die Bucht bis Triest auf der anderen Seite.

Otocec ob Krki

Mittelalterliches Schloss auf romantischer Flussinsel

Das mittelalterliche Schloss residiert auf einer Flussinsel in der Krka, die durch eine liebliche Hügellandschaft mäandriert. Eine Vorläufer-Burg mit einer mächtigen Mauer wurde schon im 12. Jahrhundert zum Schutz vor den Türken errichtet. Vom Schloss aus führen Spazierwege an der Krka entlang zum Schloss Struga, einem ehemaligen Frauenkloster.

Skofja Loka

Entzückende Altstadt mit tausendjähriger Tradition

Mitten in den Julischen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzückenden Altstadt. Im ehemaligen Bischofspalast über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapuzinerbrücke wurde auf Initiative des Bischofs Leopold im 14. Jahrhundert gebaut, der kurz nach Fertigstellung auch ihr erstes Opfer wurde: Er stürzte bei einem Ritt über die geländerlose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisengeländer und eine Statue des Brückenheiligen Nepomuk.

Šmarna gora (667m)

Weitblicke und eine Wehrkirche auf dem Hausberg von Ljubljana

Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herrlichen Aussicht auf die Steiner Alpen und Julischen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gasthaus eine Barockkirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehenswürdigkeit aber ist die Pestsäule, die von Überlebenden aufgestellt wurde. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorübergehenden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türkeneinfälle Bergfeuer als Gefahrzeichen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)



Weitere Sehenswürdigkeiten Slowenien

Bleder See

Habsburger Postkartenidyll

Der Bleder See gehört zu den schönsten in den gesamten Alpen. Im Norden wird er von einem gewaltigen Burgfelsen überragt. In seiner Mitte liegt eine (...)

Bovec

Outdoor-Zentrum am Nationalpark Triglav

Die 3.000-Seelen-Gemeinde liegt an einer alten Römerstraße, die über den Predilpass nach Italien führte. Von seiner Bedeutung an einer wichtigen Handels- und Heerstraße zeugt der (...)

Gailtaler Alpen

Unbekannte Dolomiten und Österreichs höchster Bergsee

Südlich der Drau erhebt sich ein schmaler, aber 100 Kilometer langer Gebirgszug, über dessen Kamm die österreichisch-italienische Grenze verläuft. Die Gailtaler Alpen stehen im Schatten (...)

Maribor

Mittelalterliche Altstadt an der Drau

Die zweitgrößte Stadt Sloweniens am Ufer der Drau hat eine mittelalterliche Altstadt und ein lebendiges, studentisches Flair. Wegen des milden Klimas ist Maribor ein Zentrum (...)

Nationalpark Triglav

Bergseen und Wasserfälle in alpiner Bergwildnis

Der einzige Nationalpark Sloweniens ist ein Paradies für Alpinisten, Botaniker, Kajakfahrer und Wanderer. In der fast unberührten Gebirgswelt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, (...)

Piran

Schönste Küstenstadt Sloweniens

Wegen seiner Lage am Ende einer Halbinsel und der venezianischen Altstadt gilt Piran als schönste Küstenstadt in Slowenien. Der Name stammt wohl von pyros, dem (...)

Ternowaner Wald

Am Fuß der Julischen Alpen

Trnovski gozd heißt wörtlich übersetzt Dornwald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Julischen Alpen anschließt. Es liegt (...)

Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Alpen Rundreisen anzeigen
Nach Oben