Ternowaner Wald: Am Fuß der Julischen Alpen - Alpen

Ternowaner Wald

Dichte Wald, dünne Besiedlung: Ternowaner Wald

Dichte Wald, dünne Besiedlung: Ternowaner Wald

Am Fuß der Julischen Alpen

Trnovski gozd heißt wörtlich: Dornwald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Julischen Alpen anschließt. Es liegt in der Übergangszone zwischen dem mitteleuropäischen und dem mediterranen Naturraum. Wegen der hohen Niederschläge wächst in dem nur spärlich besiedelten Gebiet ein dichter Wald. Viele seltenen Tiere und Pflanzen leben hier, weshalb Trnovski gozd zur Natura 2000 gehört, einem Netz von besonderen Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union.



Alpen Rundreisen Ternowaner Wald

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern


Sehenswürdigkeiten Ternowaner Wald

Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwanderung abseits eines Skigebiets

Der Weg beginnt mit einer Seilbahnauffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karsthochebene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte

Namensgebend für das Gestüt an der italienisch-slowenischen Grenze sind die Lipizzaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahrhundert gezüchtet werden. Die schneeweißen Pferde sind eine Kreuzung andalusischer Hengste mit einheimischen Stuten. Ihre Gelehrsamkeit und Robustheit brachte die Pferde zunächst zu Dressurzwecken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spanischen Hofreitschule beim kaiserlichen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Sprachen angeboten. Eine Besichtigungsfahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorführungen der klassischen Lipizzaner-Dressurreitschule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reitstunden und geführte Ausritte angeboten.

Zur Website:
www.lipica.org

Görz

Dreisprachige Stadt zwischen Italien und Slowenien

Die Stadt am Isonzo war seit dem Spätmittelalter Besitz der Grafen von Görz und später der Habsburger. Die Stadt war von alters her dreisprachig. 1900 hatte Görz 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4.654 Slowenen und 2.760 Deutsche. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu Italien und hieß von da an Gorizia. Aus dieser Zeit stammt das beeindruckende Beinhaus für die gefallenen italienischen Soldaten. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten jugoslawische Partisanen den Bahnhof und beanspruchten die Stadt. Sie wurde 1947 geteilt. Der Osten kam zu Jugoslawien und hieß fortan Gorica, der Westen blieb bei Italien. Erst 2004, als Slowenien der EU beitrat, konnte man wieder ohne Pass von einem Stadtteil in den anderen wechseln. Hauptsehenswürdigkeit ist der ummauerte Burgberg.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unterirdischen Gängen

Die romanische Burg aus dem 12. Jahrhundert duckt sich unter einem über hundert Meter hohen Felsen in einen Höhleneingang. Sie war die ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten boten. So wurde sie im 15. Jahrhundert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Belagerung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge

Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges westlich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöppelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Landschaft zwischen 600 und 850 Höhenmetern gelegen, sind viele Sehenswürdigkeiten Sloweniens in Tagesausflügen zu erreichen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spektakuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 km südlich, ebenso die Tropfsteinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinterland von Triest

Die Wanderung ist eine Teiletappe des Alpe Adria Fernwanderwegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsichtlich seines Mikroklimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spektakulären Schluchten seinesgleichen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hügeliges Gelände wie durch Schluchten, über Hochplateaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)

Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Alpen Rundreisen anzeigen
Nach Oben