Idrija

Wanderungen am Wasser: Idrija

Wanderungen am Wasser: Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge

Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges westlich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöppelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Landschaft zwischen 600 und 850 Höhenmetern gelegen, sind viele Sehenswürdigkeiten Sloweniens in Tagesausflügen zu erreichen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spektakuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 km südlich, ebenso die Tropfsteinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.



Sehenswürdigkeiten Idrija


Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unterirdischen Gängen

Die romanische Burg aus dem 12. Jahrhundert duckt sich unter einem über hundert Meter hohen Felsen in einen Höhleneingang. Sie war die ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten boten. So wurde sie im 15. Jahrhundert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Belagerung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.


Skofja Loka

Entzückende Altstadt mit tausendjähriger Tradition

Mitten in den Julischen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzückenden Altstadt. Im ehemaligen Bischofspalast über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapuzinerbrücke wurde auf Initiative des Bischofs Leopold im 14. Jahrhundert gebaut, der kurz nach Fertigstellung auch ihr erstes Opfer wurde: Er stürzte bei einem Ritt über die geländerlose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisengeländer und eine Statue des Brückenheiligen Nepomuk.


Görz

Dreisprachige Stadt zwischen Italien und Slowenien

Die Stadt am Isonzo war seit dem Spätmittelalter Besitz der Grafen von Görz und später der Habsburger. Die Stadt war von alters her dreisprachig. 1900 hatte Görz 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4.654 Slowenen und 2.760 Deutsche. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu Italien und hieß ab jetzt Gorizia. Aus dieser Zeit stammt das beeindruckende Beinhaus für die gefallenen italienischen Soldaten. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten jugoslawische Partisanen den Bahnhof und beanspruchten die Stadt. Sie wurde 1947 geteilt. Der Osten kam zu Jugoslawien und hieß ab jetzt Gorica, der Westen blieb bei Italien. Erst 2004, als Slowenien der EU beitrat, konnte man wieder ohne Pass von einem Stadtteil in den anderen. Hauptsehenswürdigkeit ist der ummauerte Burgberg.




Reisebeispiele Idrija

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