Bled

Bled: Inselkirche und Burg Straza

Bled: Inselkirche und Burg Straza

Kurort und Outdoor Zentrum am Bleder See

Die Stadt am Ufer des Bleder Sees gehört zu den schönsten Orten in den gesamten Alpen. Im Norden wird der See von einem gewaltigen Burgfelsen überragt. In seiner Mitte liegt eine Insel mit einer barocken Kirche, zu der man sich mit einem Boot übersetzen lassen kann. Unter Urlaubern, die den Ort schon Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt haben, sind besonders die heißen Quellen beliebt. In der Epoche des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs wurde Bled zu einem der mondänsten Kurorte Europas. Um den See kann man spazieren und wandern oder Rundfahrten im Fiaker machen. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich in Bled neben dem Gesundheits- auch der Sporttourismus besonders entwickelt. So ist dort das Bergwandern, Mountainbiking, Rafting, Rudern und im Winter Skifahren sehr ausgeprägt vertreten.



Sehenswürdigkeiten Bled


Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spektakuläre Schlucht

Der Radovna-Fluss entspringt in über 1000 Metern Höhe in den Julischen Alpen nordöstlich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmillionen eine spektakuläre Schlucht gegraben mit senkrechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wurde die Klamm 1891 vom damaligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeisterung gründeten sie einen Bauausschuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Der 30-minütige Wanderweg führt über Brücken, Holzstege und Galerien durch die hoch aufragende Klamm.


Radovljica

Gute slowenische Restaurants in der Altstadt

Im ehemaligen Radmannsdorf gibt es im Schatten der gotischen Kirche und des barocken Schlosses ein paar sehr gute Restaurants. Eines davon ist Gostilna Lectar in der Altstadt, wo man slowenische Spezialitäten wie Pilzsuppe in Brotlaib oder gebratenen Kräuterkäse mit Rucola bekommt. Auch sonst ist die Altstadt sehenswert. Ein paar gut erhaltene Bürgerhäuser zeugen von der heiteren Baukunst in der Habsburger Zeit.


Kropa

Die Kunstschmiede Sloweniens

Die Wiege des slowenischen Schmiedehandwerkes befindet sich im schmalen Tal unter der Hochebene Jelovica, wo der Bach Kroparica die vielen Schmiedehämmer angetrieben hat. An seinem Ufer reihen sich zu beiden Seiten die Hammerwerkshäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert eng aneinander. Die Nägel, die jahrhundertelang das Hauptprodukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt exportiert, meistens über Triest und Venedig. Als die Nagelindustrie erlosch, wurde sie durch Kunstschmiedearbeiten ersetzt, von denen man in der ganzen Stadt noch viele antrifft.


Karawankentunnel

Tor nach Slowenien und Kroatien

Der 1991 fertiggestellte, knapp acht Kilometer lange Tunnel verbindet Österreich und Slowenien. Er verläuft durch die Karawanken, einen Gebirgsstock der südlichen Kalkalpen. Nach wie vor ist der Tunnel einröhrig, sodass Gegenverkehr besteht und ein dauerndes Tempolimit gilt. Für den Tunnel ist eine Maut von 7 Euro zu entrichten. Mit Stau und Blockabfertigung muss vor allem in den Sommerferien gerechnet werden. Für Autofahrer ohne Anhänger gibt es eine reizvolle Alternative zwischen Klagenfurt und Tržič mit Panorama.


Skofja Loka

Entzückende Altstadt mit tausendjähriger Tradition

Mitten in den Julischen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzückenden Altstadt. Im ehemaligen Bischofspalast über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapuzinerbrücke wurde auf Initiative des Bischofs Leopold im 14. Jahrhundert gebaut, der kurz nach Fertigstellung auch ihr erstes Opfer wurde: Er stürzte bei einem Ritt über die geländerlose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisengeländer und eine Statue des Brückenheiligen Nepomuk.




Reisebeispiele Bled

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