Dolomiten: Übernachten in Schlössern und Berghöfen - Alpen
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Seebensee in Tirol

Mittelalterliche Kaufmannsrouten

Von Salzburg nach Verona

Zwei einzigartige Städte und dazwischen eine Märchenlandschaft. Auf alten Routen erkundet die Reise erst Friaul und die Julischen Alpen und danach die Wunderwelt der Dolomiten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Salzburg

A

Salzburg

Mozarts romantische Geburtsstadt

Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden.

In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Zu Gast in einer Villa nahe der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem Wohn­viertel südlich des Kapu­zin­erbergs liegt die zu einem Boutique-Hotel umge­baute Villa aus dem 19.

Jahr­hun­dert. Jedes der 14 Zimmer ist individuell einge­richtet und verfügt über modernen Komfort. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet mit heimi­schen und saiso­nalen Speziali­täten ange­richtet, das bei schönem Wetter auch auf der Terrasse im Garten mit Natur­teich gedeckt wird. Wer möchte, kann einen Spaziergang entlang der Salzach machen und gelangt so in ca. 15 Minuten in die Altstadt; mit dem Bus (Linie 7) braucht man fünf Minuten.

Berch­tesgadener Land

Natio­nal­park um Königssee und Watzmann

Der traumhaft schöne Talkessel am Fuß des maje­s­tä­ti­schen Watzmann liegt im äußersten Südosten Bayerns, wo er wie ein Keil ins öster­rei­chi­sche Gebiet hineinragt. Der Süden des Berch­tesgadener Lands rund um den Königssee ist durch einen 200 Quad­ratki­lometer großen Natio­nal­park geschützt, wo die Natur seit seiner Gründung 1978 weitge­hend sich selbst über­lassen ist. Nur die tradi­tionelle Alm- und Forst­wirt­schaft wird gefördert. Ein dichtes Wander­wegenetz ermög­licht Berg­touren unter­schied­li­cher Länge und Schwie­rigkeit.

Berch­tesgaden

Vom Salzberg­werk zum Führ­er­sperrgebiet

Der Ort mit knapp 8.000 Einwoh­nern liegt male­risch in einem Kessel, umringt von hohen Bergen. Die Sied­lung ist im 11. Jahr­hun­dert aus einer Klos­ter­stif­tung hervor­gegangen. Das Stift hatte die Forst­ho­heit und die Schür­f­rechte auf Salz und Metall, was zu einem frühen Aufschwung geführt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Feri­en­gäste. Während des Natio­nalso­zialismus wur­de Berch­tesgaden zum „Führ­er­sperrgebiet“ erklärt. Rund um den Markt reihen sich mittel­alter­liche Häuser anein­ander, die mit Fresken prächtig verziert sind. Das nahegelegene Wittelsba­cher­schloss beherbergt heute ein Museum.

St. Wolfgang

Pilger­kirche über dem Wolfgangsee

Als der Heilige Wolfgang am Ende eines ereig­nis­rei­chen poli­ti­schen Lebens im Jahr 976 mit eigenen Händen ein Kloster baute und nebenbei mehrere Wunder wirkte, ahnte er nicht, dass aus seiner Einsiedelei einer der berühm­testen Fremdenver­kehr­sorte Öster­reichs hervor­gehen sollte. Das verdankt St. Wolfgang vor allem der Wall­fahrts­kirche, die ihm gewidmet ist und in voll­en­deter Anmut über dem Wolfgangsee thront. Innen beein­druckt die spätgo­ti­sche Kirche mit einem reichge­schmückten Altar, den Michael Pacher 1481 fertig gestellt hatte. Er zeigt die Mutter­gottes kniend vor ihrem Kind und einge­rahmt von zwei Mönchen, dem heiligen Benedikt und natür­lich dem heiligen Wolfgang.

Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut

Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

Ramsauer Schatt­seitweg

Durch den Zauber­wald zum Hintersee

Die abwechs­lungs­reiche Wande­rung führt auf dem Schatt­seitweg vom Gasthof Ober­wirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Glet­scherquellen, die vom Schmelz­wasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueis­glet­schers am Hoch­kalter gespeist werden. Nachdem man die Marxen­klamm durch­quert hat, durch die ein reißendes Wild­wasser rauscht, geht man auf einem Natur­lehrpfad durch den Zauber­wald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)

Über den Grün­stein nach St. Bartho­lomä

Wande­rung und Bootsfahrt

Die großar­tige Wande­rung beginnt am großen Park­platz am Königssee. Erster Höhe­punkt ist der Grün­stein (1304 m) mit schönem Blick über den Berch­tesgadener Talkessel. Von dort ist ein Übergang zur Kphro­int­hütte möglich. Nach einer Jausen kann man zur Kirche St. Bartho­lomä absteigen und mit dem Boot zum Ausgangs­punkt zurückfahren. Die welt­be­kannte Wall­fahrts­kirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jhdt. stammen, liegt male­risch auf einer Halb­insel. Angrenzend steht nebenan das ehema­lige Jagdschlös­schen, das heute als Gast­haus dient. (Hin: 5:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 680 Meter, nur für geübte und tritt­si­chere Wanderer, enthält gesi­cherte Passagen)

Von Salzburg nach Spodnja Idrija

298 km | 4:00 h
Nachdem man das Salzburger Land verlassen hat, fährt man durch die Tauern nach Kärnten und weiter durch den Karawan­ken­tunnel nach Slowe­nien.

Königssee

Wilde Schön­heit am Fuß des Watzmanns

Eingezwängt zwischen steil aufra­genden Gebirgs­hängen erstreckt sich der fjordar­tige See am Fuß des Watzmanns. Er ist 200 Meter tief und gilt als einer der saubersten Seen Deutsch­lands. An seinem Ostufer führt ein Fußweg zum Malerwinkel, der seit Jahrhunderten zahl­lose Maler anlockt. Dort hat man eine grandiose Sicht auf den See, die Halb­insel St. Bartho­lomä und die Schönfeld­spitze. Von der Boots­anlege­stelle am Ufer fahren Schiffe zum Südende des Sees. Von dort gelangt man zu Fuß weiter zum Obersee. Die Kapelle auf St. Bartho­lomä ist das Wahrzei­chen des Sees. Sie stammt aus dem 12. Jahr­hun­dert.

Spittal

Urbanes Zentrum Oberkärn­tens

Der Ort mit 15.000 Einwoh­nern in Oberkärnten geht zurück auf ein „Spittel“ im 12. Jahr­hun­dert, also ein Hospiz für Pilger und andere Reisende. Nachdem es im 15. Jahr­hun­dert von den Türken niederge­brannt wur­de, haben es die Grafen von Porcia wieder aufge­baut. Das Schloss der Porcia ist bis heute das bedeu­ten­dste Bauwerk der Stadt. Es gilt als einer der wich­tigsten Renais­sance-Denkmäler außer­halb Italien und beherbergt heute ein Heimatmuseum.

Wört­hersee

Wärmster See der Alpen

Der mit 16 Kilome­tern Länge größte See Kärn­tens liegt west­lich von Klagenfurt. Im Norden schützt ihn der Alpen­hauptkamm vor kalten Winden; im Süden über­ragen die Karawanken die sanfte Hügel­landschaft. Aufgrund des milden Klimas ist der Wört­hersee einer der wärmsten Alpen­seen. Wasser­tempe­raturen von bis zu 28° sind im Sommer keine Selten­heit. Auf der Nord­seite des Sees liegt das idylli­sche Pört­schach auf einer Halb­insel, an deren Ufer viele Prome­naden­wege entlangführen.

Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spekta­kuläre Schlucht

Der Radovna-Fluss entspringt in über 1000 Metern Höhe in den Juli­schen Alpen nord­öst­lich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmil­lionen eine spekta­kuläre Schlucht gegr­aben mit senk­rechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wur­de die Klamm 1891 vom dama­ligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeiste­rung grün­deten sie einen Bauaus­schuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Ein Wanderweg führt über Brücken, Holz­stege und Gale­rien durch die hoch aufra­gende Klamm. (hin und zurück: 6 Kilometer, 1:40 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

Rund um den Bleder See

Ufer­spa­ziergang zum Aussichts­punkt

Der Weg um den Bleder See führt unmit­telbar am Ufer entlang. Man teilt ihn sich mit Radfah­rern und manchmal auch Fiakern. Im Osten führt unser Wandervor­schlag auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den See, die Stadt und die alpine Kulisse hat. (hin und zurück: 8,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 230 Meter)

B

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge

Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau.

Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 km südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Zu Gast in einem Landpalais bei Spodnja

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Klöp­pel­spitzen, Holzschnitze­reien, eine hundertjäh­rige Obstwiese und frisches Brot aus dem Ofen: Der Aufent­halt auf dem tradi­tionellen Gutshof am Idrijca-Fluss gleicht einer kleinen Zeit­reise in die Welt des Land­adels im 19.

Jahr­hun­dert. Auch die Küche orien­tiert sich an alten Rezepten und verwendet markt­fri­sche Produkte. Zu den landesty­pi­schen Gerichten werden Spitzenweine aus dem nahen Vipava Tal ange­boten. Während die unteren Räume des Herren­hauses für den Tages­auf­ent­halt vorge­sehen sind, befinden sich die antik möblierten Zimmer im ersten Stock. Im Park gibt es viele schat­tige Sitzmög­lichkeiten, die zum Lesen oder Faulenzen einladen. Moun­tai­nbiking, Wandern, Reiten und Wild­was­sersport­arten sind möglich, Gleit­schirmflüge werden auf Wunsch arrangiert.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen

Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über hundert Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war die ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwande­rung abseits eines Skigebiets

Der Weg beginnt mit einer Seil­bahn­auffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karst­ho­c­h­e­bene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Spodnja Idrija nach Verona

309 km | 4:00 h

Die Strecke führt zwischen der Adria und den Alpen nach Westen. Venedig liegt auf der Strecke, eben­falls Padua, wo der Heilige Anto­nius und der Heilige Lukas begr­aben liegen sollen.

Am Prato della Valle kann man einen Latte Macch­iato trinken. Der Platz ist der drittgrößte Europas, nach dem Roten Platz in Moska und dem Place de la Concorde in Paris.

Görz

Drei­spra­chige Stadt zwischen Italien und Slowe­nien

Die Stadt am Isonzo war seit dem Spät­mit­tel­alter Besitz der Grafen von Görz und später der Habsburger. Die Stadt war von alters her drei­spra­chig. 1900 hatte Görz 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4.654 Slowenen und 2.760 Deut­sche. Nach dem Ersten Welt­krieg kam es zu Italien und hieß von da an Gorizia. Aus dieser Zeit stammt das beein­dru­ckende Bein­haus für die gefal­lenen italie­ni­schen Soldaten. Nach dem Zweiten Welt­krieg besetzten jugo­slawi­sche Partisanen den Bahnhof und bean­spruchten die Stadt. Sie wur­de 1947 geteilt. Der Osten kam zu Jugo­slawien und hieß fortan Gorica, der Westen blieb bei Italien. Erst 2004, als Slowe­nien der EU beitrat, konnte man wieder ohne Pass von einem Stadt­teil in den anderen wech­seln. Haupt­se­hens­wür­digkeit ist der ummauerte Burg­berg.

Palma­nova

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance

Die Stadt südlich von Udine wur­de Ende des 16. Jahr­hun­dert als Retor­ten­stadt ange­legt. Ihr sternför­miger Grund­riss hat sich bis heute erhalten. Die Straßen sind breit und regelmäßig, sodass die Soldaten vom Exer­zier­platz möglichst schnell zur Stadt­mauer kamen. Die drei großen Stadt­tore, die Porta Aquileia, die Porta Udine und die Porta Cividale, sind bis heute erhalten.

Treviso

Lauben­gänge in der Altstadt

Die histo­ri­sche Altstadt von Treviso wird von einer Stadt­mauer umgeben und von idylli­schen Kanälen durch­zogenen. Dazwi­schen findet man Patri­zi­er­häuser aus dem 12. bis zum 14. Jahr­hun­dert, als die Stadt ihre Blüte erlebte, sowie Lauben­gänge und beschau­liche Plätze. Eine Spezialität der Küche ist der rote Radicchio.

C

Verona

Urbanes Leben unter dem Balkon von Romeo und Julia

Die Stadt in einer Schleife der Etsch gilt als eine der glänzendsten unter den ober­i­talie­ni­schen Städten.

Die sommer­li­chen Opern­fest­spiele in der römi­schen Arena, die Kunst­schätze und Denkmäler, dazu edle Geschäfte und Restau­rants haben die Stadt zu einem Magneten für Touristen gemacht. Bereits unter den Römern war die Stadt mehr als nur ein Verkehrs­knoten. Später war Verona die Haupt­stadt des Gotenkö­nigs Theode­rich, der in die deut­sche Sagenwelt als Dietrich von Bern eingegangen ist. („Bern“ ist eine Verballhor­nung von „Verona“.) Bekannte Bewohner der Stadt waren u.a. Dante sowie Romeo und Julia. Besonders sehens­wert ist die Altstadt, deren urbanes Leben sich um herr­liche Plätze wie die Piazza dell'Erbe und die Piazza dei Signori konzen­triert.

Zu Gast auf einem Weingut bei Verona

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf halber Strecke zwischen den Wein­anbau­gebieten Valpo­li­cella und Soave liegt das Wein- und Olivengut, das neben landesty­pi­schen Weißweinen und Öl auch Marme­laden, Feigen und Honig produ­ziert.

Die Gäste­zimmer haben alle einen eigenen Eingang und bieten zum Teil einen schönen Blick über die Altstadt von Verona. Im Salon treffen sich abends die Gäste, um ein Glas Wein zu probieren. Im Sommer kann man im Schatten von Olivenbäumen dem Treiben der Innen­stadt und dem Fließen der Etsch zuschauen. Früh­stück wird bei dem meist milden Wetter in der Laube serviert.

Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee

Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben. Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Soave

Klein­stadt zwischen Hügeln und Wein­gärten

Die kleine Stadt­ zwi­schen Verona und Vicenza liegt zwischen Hügeln und Wein­gärten, in denen der Soave Clas­sico ange­baut wird. Der trockene Weißwein mit dem samtigen Aroma gehört zu den bekann­testen Weinen Italiens. Der Name Soave hängt mit den Schwaben (Sueben) zusammen, die sich während der Völkerwande­rung in der lieb­li­chen Region nieder­ließen. Die Altstadt besitzt eine komplett erhal­tene Stadt­mauer mit 24 Türmen. Über ihr thront alles beherr­schend eine Skaliger­burg.

Sirmione

Altstadt auf einer Halb­insel im Gardasee

Die Ortschaft auf einer Halb­insel im südli­chen Gardasee ist sicher­lich einer der schönsten Orte in der Lombardei. Die male­ri­sche Altstadt ist nahezu auto­frei, die schmalen Gassen und lauschigen Plätze werden von Boutiquen, Antiqui­tä­tenläden, Cafés und Restau­rants gesäumt. Am Eingang des Ortes steht eine impo­sante Wasser­burg von 1250, die besich­tigt werden kann. Vom 47 Meter hohen Turm im Innenhof hat man einen schönen Blick auf Sirmione und den See.

Von Verona nach Missiano

164 km | 2:30 h
Die kurze Etappe durch das Etschtal gibt Gelegen­heit, die uralte Pass­straße anstelle der Auto­bahn zu fahren.

Punta San Vigilio

Landzunge im Gardasee mit Bade­bucht

Die kleine Landzunge zwischen Garda und Torri del Benaco am Fuße des Monte Baldo ragt in den Gardasee hinein. Die Punta, italie­nisch für Punkt bzw. Spitze, besteht heute aus der Villa Guari­enti di Brenzone, der Locanda San Vigilio mit einer Kirche glei­chen Namens und einem kleinen Hafen mit Café. Im Norden schließt sich die Baia delle Sirene (Bucht der Sirenen) an, die als schönste Bade­bucht des ganzen Sees gilt.

Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt

Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Boots­steg, an dem die Ausflugs­schiffe und Schnell­boote anlegen. So kann man bequem sogar vom Süd- zum Nordende des Sees und natür­lich auch andersrum gelangen und sieht viel von der abwechs­lungs­rei­chen Land­schaft rund um den See. Man kann sich z. B. während eines Spazierganges auf der Prome­nade über die Fahr­pläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stun­dentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.

Monte Baldo

Seil­bahnberg mit Aussicht

Der über 2.000 Meter hohe, lang­ge­streckte Berg­rü­cken bietet schöne Aussichten auf das Etschtal und den Gardasee. Vor allem der geschützte Osthang ist eine Fundgrube für Bota­niker. Einige Pflanzen­arten sind endemisch, z.B. die Monte-Baldo-Segge. Wander­wege verschiedener Länge und Schwie­rigkeit führen über den Berg. Von Malcesine führt eine Seil­bahn zum Gipfel, die von Touristen, Wanderern und Moun­tai­nbikern genutzt wird. Wegen des enormen Höhen­un­ter­schieds ist der Berg auch bei Gleit­schirmfliegern beliebt.

Cima Palon

Phan­tas­ti­sche Aussicht über die östli­chen Alpen

Die kurze und einfachte Tour führt auf einen leicht erreichbaren Zwei­tausender. Der Cima Palon ist der Hausberg der Tren­tiner und bietet eine herr­liche Fern­sicht. Auf dem Gipfel steht ein großer Sende­mast. Auch die Skilifte sind weniger schön, dafür gibt einen idealen Anstiegsweg und . ein 360° Panorama auf die gesamten östli­chen Alpen, von den Brentado­lo­miten bis hin zu den Pale di San Martino. (hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom

Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum  Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, der San Maria Maggiore, dem Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)

D

Bozen

Barockstadt am Rand der Dolomiten

Die Provinzhaupt­stadt ist Mittel­punkt des deutsch­spra­chigen Südt­i­rols und Sitz der auto­nomen Regie­rung.

Sie liegt in einem engen Tal über Eisack und Etsch und ist Knoten­punkt vieler alter Handels­straßen. An seinem baro­cken Zentrum merkt man, dass die Stadt Jahrhunderte lang zu Öster­reich gehörte. Heute mischen sich hier auf besonders schöne Weise mittel- und südeu­ro­päi­sche Kulturen. Die Umge­bung wird von den einzig­ar­tigen Dolo­miten bestimmt, die sich im Osten maje­s­tä­tisch und bizarr erheben. An deren Fuße liegt geschützt der Kalterer See, der wärmste Alpensee, um den herum ein berühmtes Rotwein­anbau­gebiet liegt.

Zu Gast in einem Schloss über Bozen

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der vier­e­ckige Turm wur­de bereits 1236 von den Herren von Korb erbaut. Nach und nach wur­de er von wech­selnden Geschlech­tern zu einem Adels­wohn­sitz erwei­tert und ist heute ein Schlosshotel im Stil der Burgenromantik inmitten der Weinberge von Eppan.

Von seinem Aussichtshügel blickt man weit über die Lichter von Bozen hinweg bis zu den schnee­be­deckten Dolo­mi­t­en­gipfeln. Südt­i­roler Volks­kunst, kräf­tige Farben und viel Holz geben dem Inte­rieur einen unver­wech­selbaren Charakter. Das Dinner auf der Aussichtster­rasse ist ein Erlebnis, zu dem auch die medi­terran beeinflusste Küche und der gute Wein­keller beitragen. Etwas abseits vom Schloss­be­trieb liegt der Pool, auf dessen Sonnen­deck man träumen, lesen oder faulenzen kann. Den Gästen stehen zudem Hallenbad, Whirlpool, Sauna, Dampfbad, Sola­rium, Tennis­platz und Bibliothek zur Verfügung und es können Vespa-Ausflüge vermit­telt werden.

Südt­i­roler Archäo­logiemuseum

Die Geschichte der Glet­schermumie Ötzi

Das Bozener Stadt­museum ist heute der Ausstel­lungsort des „Mannes vom Hauslabjoch“, besser bekannt als „Ötzi“. Die Glet­schermumie wur­de 1992 in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sie steckte noch halb im Eis. Wegen der Schädelver­letzungen wur­de zunächst die Staats­anwalt­schaft einge­schaltet. Die erklärte sich aber für unzu­ständig, als Gerichts­medi­ziner das Alter der Leiche fest­stellten: 5.300 Jahre! Eine besondere Attrak­tion ist die auf 3D-Aufnahmen beruhende lebens­echte Ötzi-Rekon­struk­tion.

Zu den Burgen von Eppan

Roman­ti­sche Ruinen mit weiter Aussicht

Die Rundwande­rung beginnt am Schloss Korb und führt zu den markanten Burg­ruinen Hoch­eppan und Boymont. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Aussichts­punkten über das weite, wein­be­stan­dene Bozener Tal. (1:45 Stunden, 5 Kilometer, auf und ab: 210 Meter)

Auf den Gantkofel

Berg­stei­ger­tour zu einem Aussichtsgipfel

Wer auf den Gantkofel steigen möchte, braucht nicht nur eine gute Kondi­tion. Er muss auch schwindelfrei und tritt­si­cher sein. Für einen Bergwanderer ist der enge und steile Weg aber kein Problem. Von dem 1.866 Meter hohen Gipfel hat man eine tolle Aussicht über Bozen und bis weit in die Dolo­miten hinein. Am Ende der Wande­rung steht der Moarhof, ein denkmalge­schützter Berghof, wo es Gulasch, Knödel, Spiegel­eier und andere Südt­i­roler Köst­lichkeiten gibt. (5:15 Stunde, 8,5 Kilometer, auf und ab: 930 Meter)

Von Bozen nach St. Magdalena

Spaziergang durch die Altstadt und die Weinberge

Der kurze Spaziergang führt durch die Altstadt und am Talferbach entlang nach St. Peter. Von dort geht es durch die Weinberge nach St. Magdalena. Dort wird der St. Magda­lener Clas­sico zu höchster Qualität gekel­tert, wovon man sich im Restau­rant Eberle in St. Magdalena überzeugen kann.

Von Missiano nach Pfronten

245 km | 4:00 h

Nachdem man den mautpf­lich­tigen Brenner-Pass überquert hat, kommt man nach Tirol in Öster­reich. Am Fuß des Patscherkofels liegt Innsbruck, das sich für eine Rast eignet. Die Haupt­stadt von Tirol hat eine bewegte Geschichte und eine verwin­kelte Altstadt, in der auch das berühmte goldene Dachl steht. Der Prun­kerker mit golden glänzenden Kupfer­schindeln wur­de 1494 zur Erin­ne­rung an die Hoch­zeit Kaiser Maximilians errichtet. Hinter Reutte überquert man die deut­sche Grenze und kommt ins Allgäu.

Wer den großen Verkehr, die Bren­ner­au­to­bahn und die Großstadt Innsbrck meiden will, fährt über Meran und das Timmelsjoch ins Ötztal. Dort wech­seln breite Wiesen und wilde Schluchten, Wasserfälle und Glet­scher­blicke einander ab.

Bren­ner­pass

Wasser­scheide zwischen Nordsee und Adria

Der Grenzpass in den Ostalpen zwischen dem öster­rei­chi­schen Tirol und dem italie­ni­schen Südt­i­rol ist ein 1.370 Meter hoher Übergang über den Alpen­hauptkamm und damit die Wasser­scheide zwischen Adria und Nordsee. Der Pass ist zusammen mit St. Gotthard, Simplon und Mont Cenis eine der vier bedeu­ten­dsten Routen des Alpen­tran­sits, für den Straßenver­kehr die meistge­nutzte über­haupt. Schon in der Stein­zeit gab es Wege, die über den Brenner führten. Das belegt der Fund von „Ötzi“ , der vor 5.300 Jahren 50 km weiter west­lich am Fuß der Glet­scher ermordet wur­de. Wer sich Zeit lassen will, sollte die alte Bren­ner­straße nehmen, die parallel zur Auto­bahn führt.

Patscherkofel

Seltene Pflanzen auf dem Innsbru­cker Hausberg

Der Hausberg von Innsbruck liegt nur wenige Kilometer südlich der Stadt in den Tuxer Alpen. Der 2.246 Meter hohe Gipfel ist unbe­waldet und bietet eine schöne Aussicht über die Stadt und das Inntal. Von Iglis, einem Stadt­teil von Innsbruck, führt eine Seil­bahn auf den markanten Berg. Nicht weit von der Berg­sta­tion liegt der höchste bota­ni­sche Garten Öster­reichs, der Alpen­garten Patscherkofel. Auf zwei Hektar Berg­land wachsen über 400 verschiedene Pflanzen­arten, darunter sehr seltene, die unter strengem Natur­schutz stehen.

Schloss Ambras

Kunst­museum in ehema­liger Wehrburg

Das weithin sichtbare Schloss thront auf einer Anhöhe an der südöst­li­chen Stadt­grenze von Innsbruck. Einst war es die Burg der Grafen von Dießen-Andechs, deren Vorfahren hier bereits im zehnten Jahr­hun­dert residierten. Im Jahr 1133 wur­de die Burg durch von Heinrich dem Stolzen, dama­liger Herzog von Bayern, gelei­tete Angriffe zerstört. Erst 150 Jahre danach, wur­de die Anlage wieder aufge­baut. Heute beherbergt der wuch­tige Bau ein Museum mit Kunst aus der Privat­samm­lung von Erzherzog Ferdi­nand II.

Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick

Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

E

Füssen

Schloss und Altstadt am Fuß der Alpen

Die Stadt liegt im Ostallgäu am Lech, der hier spekta­kulär aus einer Schlucht zwischen Ammergauer und Allgäuer Alpen ins Alpen­vor­land austritt.

Daher hat sie auch ihren Namen. Die Römer nannten die Sied­lung an der Via Augusta „Fauces“, was soviel wie „Schlund“ oder „Schlucht“ bedeutet. Heute markiert Füssen das Südende der Roman­ti­schen Straße und ist ein guter Ausgangs­punkt, um die baye­ri­schen Königs­schlösser zu besu­chen. Sehens­wert ist die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und das Hohe Schloss, das auf einem steilen Felsen hoch über der Stadt liegt.

Zu Gast in einem Berghotel über Neuschwanstein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Schön­heit der ein­samen Berg­spitze über dem Schloss Neuschwan­stein hatte bereits König Ludwig II. erkannt: Er hatte sie für ein Bauprojekt ausge­sucht, das er jedoch nicht mehr zu Ende führen konnte. Heute steht hier ein Berggasthof der besonderen Art: Jedes Zimmer wur­de von der Besitzerin selber entworfen. Keines ist ein Hotelzimmer im herkömm­li­chen Sinn, sondern ein Unikat, das durch sein Farben­spiel und eine harmo­ni­sche Gesamt­kompo­si­tion besticht. Neben dem Berghotel steht noch die Ruine von Ludwigs letztem Projekt, in deren Mauern der Geist des exzen­tri­schen Königs eher zu spüren ist als im von Touristen über­laufenen, in der Ferne sichtbaren Neuschwan­stein. Zudem hat man eine phäno­me­nale Sicht auf die Berg- und Seelandschaft des Allgäus. Reisende, die den schmalen Bergweg zum Gipfel wagen, werden könig­lich belohnt.

Pfronten

Kurort mit Seil­bahn zum Brei­tenberg

Der Kurort am Nord­rand der Allgäuer Alpen wird von der Vils durch­flossen und besteht aus 13 einzelnen Ortschaften. Wahrzei­chen ist die spätba­rocke Kirche St. Niko­laus in Pfronten-Berg. Von Pfronten-Steinach aus führt eine Kabi­nen­bahn auf die Hoch­alpe (1502 m) und ein Sessellift von dort aus weiter auf den Brei­tenberg (1838 m). Dort hat man einen schönen Blick in alle Rich­tungen.

Hohen­schwangau

Von der mittel­alter­li­chen Burg zur könig­li­chen Sommer­residenz

Im 12. Jahr­hun­dert wur­de Schloss Hohen­schwangau, das damals auch Burg Schwan­stein genannt wur­de, das erste Mal urkund­lich erwähnt.
Bis ins 16. Jahr­hun­dert war es im Besitz der Ritter von Schwangau, danach wech­selte es mehr­fach seinen Besitzer und wur­de in verschiedenen Kriegen schwer beschä­digt. 1832 erwarb es der spätere König Maximilian II, Vater König Ludwigs II, und ließ es nach Origi­nal­plänen im neugo­ti­schen Stil wieder­aufbauen. Die baye­ri­sche Königsfa­milie nutzte Hohen­schwangau als Sommer- und Jagd­residenz. König Ludwig II verbrachte hier seine Kindheit und nutzte es bis zu seinem Tod 1886 als Sommer­domizil.

Neuschwan­stein

Gralsburg des tragi­schen Märc­henkö­nigs

Bereits die Entste­hungs­ge­schichte ist Romantik in Reinst­form. Neuschwan­stein ist ein genialer Versuch, einen uralten Mythos in die Realität zu holen. Der junge König Ludwig II. von Bayern, der den Kompo­nisten Richard Wagner vergöt­tert, erlebt die Urauffüh­rung der Oper Parsifal in Bayreuth. Es geht um  Entrü­ckung, Heiligkeit und Erlösung. Parsifal – ebenso jung und einsam wie der König selbst – tritt auf und tötet auf einer Wald­lich­tung vor der Gralsburg einen heiligen Schwan. Die Szene beein­druckt Ludwig dermaßen, dass er die Gralsburg in die Realität umsetzen will. Wegen des Schwans von Parsifal denkt er sofort an Hohen­schwangau, die Burg seiner Vorfahren. Dort gegenüber – an der wild­roman­ti­schen Pellat­schlucht vor der Kulisse der Allgäuer Alpen – wird er seine eigene Gralsburg erbauen. 1896 ist Neuschwan­stein trotz explodierender Kosten endlich fertig. Doch die bayri­sche Staats­regie­rung lässt den König entmün­digen und schickt ihn zum Starnberger See, wo er kurze Zeit später unter myste­riösen Umständen ertrinkt. So ist das Schloss niemals bewohnt worden, das Innere wirkt deshalb etwas steril. Dennoch stehen täglich Tausende von Besu­chern aus aller Welt stun­denlang Schlange, um einen Blick in die Räume des tragi­schen Märc­henkö­nigs zu erha­schen. Besser ist es, das Schloss von der Mari­enbrücke aus zu betrachten.

Aggen­stein

Aussichtsberg zwischen Deutsch­land und Öster­reich

Auf der Grenze zwischen Deutsch­land und Öster­reich liegt der 1.986 Meter hohe Aggen­stein. Von der Talsta­tion der Brei­tenberg­bahn aus kann man auf einem reizvollen Aussichts­pfad bis zur Bad Kissinger Hütte wandern. Das letzte Stück zum Gipfel ist ein gesi­cherter Steig. Auf der Bad Kissinger Hütte kann man Rast machen. Der Aufstieg zum Gipfel erfordert Tritt­si­cher­heit und Konzent­ra­tion. Oben ange­kommen hat man einen Pa­no­ra­ma­blick über die Tann­heimer Berge. Zurück kommt man noch an der Hoch­alp­hütte vorbei, wo man nochmals einkehren kann. (Hin und zurück: 10,7 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 1172 Meter)

Lechfall

Spekta­kulärer Austritt des Lechs aus den Alpen

Der Wasserfall bei Füssen ist ein im baye­ri­schen Alpen­raum einma­liges Natur­denkmal. Eindrucksvoll stürzen sich die aus den Alpen gespeisten Wasser­massen des Lechs über fünf Stufen zwölf Meter in die Tiefe. Unter­halb des Lechfalls verengt sich der Fluss­lauf und tritt in die Lechschlucht ein. Sie ist die einzige im gesamten baye­ri­schen Alpen­raum, durch die ein größerer Alpen­fluss noch frei und von Menschenhand unge­hindert fließen kann. Vom Wander­park­platz Lechfall aus kann man die Königs­schlösser-Runde machen, die durch eine großar­tige Land­schaft zu den Königs­schlös­sern Neuschwan­stein und Hohen­schwangau führt. (hin und zurück: 13 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab 522 Meter)

Von Pfronten nach Hause

13 Tage
ab 1.259,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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