Dolomiten: Übernachten in Schlössern und Berghöfen - Alpen
Seebensee in Tirol

Mittelalterliche Kaufmannsrouten

Von Salzburg nach Verona

Zwei einzigartige Städte und dazwischen eine Märchenlandschaft. Auf alten Routen erkundet die Reise erst Friaul und die Julischen Alpen und danach die Wunderwelt der Dolomiten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Salzburg

A

Salzburg

Mozarts musikalische Geburtsstadt

Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden.

In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof begr­aben und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Zu Gast in einer Villa nahe der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem Wohn­viertel südlich des Kapu­zin­erbergs liegt die zu einem Boutique-Hotel umge­baute Villa aus dem 19.

Jahr­hun­dert. Jedes der 14 Zimmer ist individuell einge­richtet und verfügt über modernen Komfort. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet mit heimi­schen und saiso­nalen Speziali­täten ange­richtet, das bei schönem Wetter auch auf der Terrasse im Garten mit Natur­teich gedeckt wird. Wer möchte, kann einen Spaziergang entlang der Salzach machen und gelangt so in ca. 15 Minuten in die Altstadt; mit dem Bus (Linie 7) braucht man fünf Minuten.

Salzkammergut

Öster­reich wie aus dem Bilder­buch
Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung. Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Hohen­salzburg

Mäch­tige Festung auf einem Felsen
Hoch über der Stadt thront die Festung aus dem 11. Jahr­hun­dert. Sie ist das Wahrzei­chen von Salzburg und mit über 7.000 Quad­r­at­me­tern Fläche eine der größten Burg­anlagen Europas. Die Lage auf einem Felsen über der Salzach war ideal, um ein weites Umland zu überwa­chen. Auch heute hat man vor dort den besten Blick auf Salzburg. Auch das Innere der Festung ist sehens­wert. Im Goldenen Saal finden regelmäßig Konzerte statt. Wem der Anstieg zur Burg zu beschwer­lich ist, kann die Festungs­bahn nehmen.

Salzburger Altstadt

Welterbe der UNESCO rechts und links der Salzach
Mitten durch Salzburg fließt die Salzach, die die Altstadt in zwei Teile teilt. Links, also west­lich von ihr, liegt der eigent­liche Kern der Stadt. Dort befinden sich die histo­ri­schen Kirchen, die Klöster und Friedhöfe sowie der Salzburger Dom und die Getrei­degasse mit Mozarts Geburtshaus. Auch das Fest­spielhaus und der Residenz­platz gehören zur linken Altstadt. Die rechte Altstadt ist jünger, gehört aber wegen der vielen wertvollen Bürger­häuser und dem sehens­werten Schloss Mira­bell eben­falls zum Welterbe der UNESCO. Wer durch die Altstadt bummeln will, sollte also beide Seiten des Flusses aufsu­chen.

Untersberg

Mit der Berg­bahn auf den Hausberg
Wer dem Trubel in der Altstadt entfliehen will, kann auf einen der umliegenden Hausberge wandern. Besonders empfehlens­wert ist der sagen­umwobene Untersberg im Süden der Stadt. Das Massiv zwischen Berch­tesgaden und Salzburg ist voller geheim­nisvoller Höhlen, darunter die Schel­lenberger Eishöhle und die Riesending-Schacht­höhle. Beide kann man besich­tigen. Von St. Leon­hart führt die Untersberg­bahn in zehn Minuten auf den Grat und überwindet dabei 1.300 Höhenmeter. Von der Berg­sta­tion kann man zur Großen Mittags­scharte wandern. (hin und zurück: 2 Stunden, 4,5 Kilometer, auf und ab: 260 Meter)

Von Salzburg nach Spodnja Idrija

298 km | 4:00 h
Nachdem man das Salzburger Land verlassen hat, fährt man durch die Tauern nach Kärnten und weiter durch den Karawan­ken­tunnel nach Slowe­nien.

Gail­taler Alpen

Unbe­kannte Dolo­miten und Öster­reichs höchster Bergsee
Südlich der Drau erhebt sich ein schmaler, aber 100 Kilometer langer Gebirgszug, über dessen Kamm die öster­rei­chisch-italie­ni­sche Grenze verläuft. Die Gail­taler Alpen stehen im Schatten der Dolo­miten, vermut­lich weil sie „nur“ eine Höhe von 2.770 Metern errei­chen. Dabei gehören ihre Gipfel – besonders im Westen die soge­nannten Lienzer Dolo­miten – zu den prachtvollsten Bergen Öster­reichs. Die Fels­hänge, die prak­tisch senk­recht aus dem Drau-Tal empor­steigen, sind eine Herausforde­rung für Bergkletterer aller Schwie­rigkeitsgrade.

Nock­berge

Sanfte Höhen­züge an der sonnigen Südseite der Alpen
Seit 2012 sind die Kärntner Nock­berge Teil des größten UNESCO Biosphärenparks Öster­reichs, der sich auf einer Fläche von rund 1.500 Quad­ratki­lome­tern erstreckt. Hinter der Bezeich­nung des Biosphärenparks steht ein inter­disziplinäres Konzept, welches darauf abzielt, soziale, öko­logi­sche und ökono­mi­sche Faktoren mitein­ander in Einklang zu bringen. Natur- und Kultur­landschaft einer Region sollen somit glei­cher­maßen geschützt und gepflegt werden. Ein weit verzweigtes Wegenetz führt durch male­ri­sche Täler und über sanfte Hügel. Mit einem breit gefäc­herten Angebot von Aktivi­täten gibt es viele Möglichkeiten die einzig­ar­tige Flora und Fauna ganz individuell zu erkunden und in­te­res­santes über lokale Tradi­tionen zu lernen.

Kropa

Die Kunst­schmiede Slowe­niens
Die Wiege des slowe­ni­schen Schmiede­hand­werkes befindet sich im schmalen Tal unter der Hoch­e­bene Jelo­vica, wo der Bach Kropa­rica die vielen Schmiede­hämmer ange­trieben hat. An seinem Ufer reihen sich zu beiden Seiten die Hammerwerks­häuser aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert eng anein­ander. Die Nägel, die jahrhunder­te­lang das Haupt­pro­dukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt expor­tiert, meis­tens über Triest und Venedig. Als die Nagel­indu­s­trie erlosch, wur­de sie durch Kunst­schmiede­arbeiten ersetzt, von denen man in der ganzen Stadt noch viele antrifft.

Rund um den Bleder See

Ufer­spa­ziergang zum Aussichts­punkt
Der Weg um den Bleder See führt unmit­telbar am Ufer entlang. Man teilt ihn sich mit Radfah­rern und manchmal auch Fiakern. Im Osten führt unser Wandervor­schlag auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den See, die Stadt und die alpine Kulisse hat. (hin und zurück: 8,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 230 Meter)

Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spekta­kuläre Schlucht
Der Radovna-Fluss entspringt in über 1.000 Metern Höhe in den Juli­schen Alpen nord­öst­lich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmil­lionen eine spekta­kuläre Schlucht gegr­aben mit senk­rechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wur­de die Klamm 1891 vom dama­ligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeiste­rung grün­deten sie einen Bauaus­schuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Ein Wanderweg führt über Brücken, Holz­stege und Gale­rien durch die hoch aufra­gende Klamm. (hin und zurück: 6 Kilometer, 1:40 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

Über den Grün­stein nach St. Bartho­lomä

Wande­rung und Bootsfahrt
Die großar­tige Wande­rung beginnt am großen Park­platz am Königssee. Erster Höhe­punkt ist der Grün­stein (1304 m) mit schönem Blick über den Berch­tesgadener Talkessel. Von dort ist ein Übergang zur Kphro­int­hütte möglich. Nach einer Jausen kann man zur Kirche St. Bartho­lomä absteigen und mit dem Boot zum Ausgangs­punkt zurückfahren. Die welt­be­kannte Wall­fahrts­kirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jhdt. stammen, liegt male­risch auf einer Halb­insel. Angrenzend steht nebenan das ehema­lige Jagdschlös­schen, das heute als Gast­haus dient. (Hin: 5:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 680 Meter, nur für geübte und tritt­si­chere Wanderer, enthält gesi­cherte Passagen)
B

Ternowaner Wald

Am Fuß der Julischen Alpen

Trnovski gozd heißt wört­lich über­setzt Dorn­wald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Juli­schen Alpen anschließt.

Es liegt in der Übergangszone zwischen dem mittel­eu­ro­päi­schen und dem medi­ter­ranen Natur­raum. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst in dem nur spär­lich besiedelten Gebiet ein dichter Wald. Viele seltene Tiere und Pflanzen leben hier, weshalb Trnovski gozd zur Natura 2000 gehört, einem Netz von besonderen Schutzgebieten inner­halb der Euro­päi­schen Union.

Zu Gast in einem Landpalais bei Spodnja

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Klöp­pel­spitzen, Holzschnitze­reien, eine hundertjäh­rige Obstwiese und frisches Brot aus dem Ofen: Der Aufent­halt auf dem tradi­tionellen Gutshof am Idrijca-Fluss gleicht einer kleinen Zeit­reise in die Welt des Land­adels im 19.

Jahr­hun­dert. Auch die Küche orien­tiert sich an alten Rezepten und verwendet markt­fri­sche Produkte. Zu den landesty­pi­schen Gerichten werden Spitzenweine aus dem nahen Vipava Tal ange­boten. Während die unteren Räume des Herren­hauses für den Tages­auf­ent­halt vorge­sehen sind, befinden sich die antik möblierten Zimmer im ersten Stock. Im Park gibt es viele schat­tige Sitzmög­lichkeiten, die zum Lesen oder Faulenzen einladen. Moun­tai­nbiking, Wandern, Reiten und Wild­was­sersport­arten sind möglich, Gleit­schirmflüge werden auf Wunsch arrangiert.

Natio­nal­park Triglav

Berg­seen und Wasser­fälle in alpiner Bergwildnis
Der einzige Natio­nal­park Slowe­niens ist ein Para­dies für Alpi­nisten, Bota­niker, Kajakfahrer und Wanderer. In der fast unbe­rührten Gebirgs­welt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, Luchse und Brau­n­bären. Benannt ist der Park nach seinem höchsten Berg, dem sagen­umwobenen Triglav , der mit 2.864 Metern Höhe auch der höchste Berg Slowe­niens ist. Von seinem Gipfel aus kann man bis zum Groß­glockner im Nordwesten schauen, während man im Westen die Dolo­miten liegen sieht. Stille Glet­scher­seen ruhen in eiszeit­li­chen Mulden. Über steile Felsklippen stürzen Wasser­fälle herab. Über 7000 Kilometer Wander­wege mit zahlrei­chen Schutzhütten und Gast­höfen erschließen den Park.

Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge
Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 Kilometer südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen
Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über 100 Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war eine ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

Auf den Vogel (1922 m)

Aussichtsreiche Höhenwande­rung abseits eines Skigebiets
Der Weg beginnt mit einer Seil­bahn­auffahrt von Ukanc zu einem Skihotel, führt dann aber rasch weg von den Pisten und Liften. Ziel ist der Vogel, ein leicht erreichbarer Aussichtsgipfel mit tollem Blick zum Triglav und in die wilde Karst­ho­c­h­e­bene der Komna. (hin und zurück: 12,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Von Spodnja Idrija nach Verona

309 km | 4:00 h

Die Strecke führt zwischen der Adria und den Alpen nach Westen. Venedig liegt auf der Strecke, eben­falls Padua, wo der Heilige Anto­nius und der Heilige Lukas begr­aben liegen sollen.

Am Prato della Valle kann man einen Latte Macch­iato trinken. Der Platz ist der drittgrößte Europas, nach dem Roten Platz in Moska und dem Place de la Concorde in Paris.

Friaul

Mutlikulturelles Land zwischen Alpen und Adria
Friaul – oder Julisch Vene­tien – ist die Region an der Grenze zu Slowe­nien und Öster­reich. Im Norden ist sie von den Alpen begrenzt, im Süden liegt die Adria. Ein­drucksvoll ist die aus kargen Felsen geformte Karst­ho­c­h­e­bene, spekta­kulär die Aussicht auf die Ostdo­lo­miten sowie die Karni­schen und Juli­schen Alpen. Zwischen Seen und Tälern sind Natur­schutzgebiete errichtet worden. Die Küste besteht aus Lagunen und langen Sand­stränden mit einigen renommierten Urlaubs­orten wie Lignano Sabbiadoro. Von Monfalcone bis Triest ist die Küste dagegen felsig. Der großen Viel­falt der Land­schaft entspricht auch ein umfang­rei­ches Kultur­erbe, das von verschiedenen Völkern mitge­staltet wur­de. Heute exis­tieren die unter­schied­li­chen Tradi­tionen fried­lich mitein­ander.

Vene­tien

Kultur­landschaft zwischen Dolo­miten und Adria
Die Region im Nord­osten Italiens erstreckt sich von den Dolo­miten bis ans Adria­ti­sche Meer. Sie umfasst ein weites Mittelgebirge und ein von Flüssen und Kanälen durch­zogenes Flach­land. Typisch für Vene­tien sind die Lagunen. In einer solchen liegt auch die Stadt, die der Region ihren Namen gab: Venedig. Jedoch gibt es noch viel mehr als die Lagu­n­en­stadt zu entde­cken: Kunst­schätze in Städten, die zu Unrecht im Schatten Vene­digs stehen, allen voran Verona, Padua und Vicenza. Sie liegen in einer präch­tigen Natur, in der erstklas­sige Weine wachsen.
NIcht zu vergessen die vielen Thermalquellen, um die sich Kurbäder wie Abano, Monte­grotto und Teolo gebildet haben.

Görz

Drei­spra­chige Stadt zwischen Italien und Slowe­nien
Die Stadt am Isonzo war seit dem Spät­mit­tel­alter Besitz der Grafen von Görz und später der Habsburger. Die Stadt war von alters her drei­spra­chig. 1900 hatte Görz 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4.654 Slowenen und 2.760 Deut­sche. Nach dem Ersten Welt­krieg kam es zu Italien und hieß von da an Gorizia. Aus dieser Zeit stammt das beein­dru­ckende Bein­haus für die gefal­lenen italie­ni­schen Soldaten. Nach dem Zweiten Welt­krieg besetzten jugo­slawi­sche Partisanen den Bahnhof und bean­spruchten die Stadt. Sie wur­de 1947 geteilt. Der Osten kam zu Jugo­slawien und hieß fortan Gorica, der Westen blieb bei Italien. Erst 2004, als Slowe­nien der EU beitrat, konnte man wieder ohne Pass von einem Stadt­teil in den anderen wech­seln. Haupt­se­hens­wür­digkeit ist der ummauerte Burg­berg.
C

Verona

Urbanes Leben unter dem Balkon von Romeo und Julia

Die Stadt in einer Schleife der Etsch gilt als eine der glänzendsten unter den ober­i­talie­ni­schen Städten.

Die sommer­li­chen Opern­fest­spiele in der römi­schen Arena, die Kunst­schätze und Denkmäler, dazu edle Geschäfte und Restau­rants haben die Stadt zu einem Magneten für Touristen gemacht. Bereits unter den Römern war die Stadt mehr als nur ein Verkehrs­knoten. Später war Verona die Haupt­stadt des Gotenkö­nigs Theode­rich, der in die deut­sche Sagenwelt als Dietrich von Bern eingegangen ist. („Bern“ ist eine Verballhor­nung von „Verona“.) Bekannte Bewohner der Stadt waren u.a. Dante sowie Romeo und Julia. Besonders sehens­wert ist die Altstadt, deren urbanes Leben sich um herr­liche Plätze wie die Piazza dell'Erbe und die Piazza dei Signori konzen­triert.

Zu Gast auf einem Weingut bei Verona

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf halber Strecke zwischen den Wein­anbau­gebieten Valpo­li­cella und Soave liegt das Wein- und Olivengut, das neben landesty­pi­schen Weißweinen und Öl auch Marme­laden, Feigen und Honig produ­ziert.

Die Gäste­zimmer haben alle einen eigenen Eingang und bieten zum Teil einen schönen Blick über die Altstadt von Verona. Im Salon treffen sich abends die Gäste, um ein Glas Wein zu probieren. Im Sommer kann man im Schatten von Olivenbäumen dem Treiben der Innen­stadt und dem Fließen der Etsch zuschauen. Früh­stück wird bei dem meist milden Wetter in der Laube serviert.

Südt­irol

Land zwischen Mittel- und Südeu­ropa
Italiens nörd­lichste Region an der Grenze zu Öster­reich und der Schweiz ist vor allem für seine Bergwelt bekannt: schnee­be­deckte Dolo­mi­t­en­gipfel, Urwälder, weite Täler, reißende Wild­bäche, Flüsse und Seen, urige Berg­dörfer mit charak­te­ris­ti­schen Kirchtürmen, aber auch Weinberge und warme Seen. Seit Jahr­tausenden ist Südt­irol ein Land der Durchreise und des Übergangs von mittel­eu­ro­päi­scher zu medi­ter­raner Kultur. Es besitzt auch beacht­liche Kulturgüter: vorge­schicht­liche Ausgra­bungen, zauber­hafte Schlösser, Wall­fahrts­orte und Städte von kulturellem und kunst­his­to­ri­schem Inter­esse.

Lombardei

Vielfäl­tige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene
Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfäl­tigsten Italiens. Von besonderer Schön­heit ist die Alpen­kette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamo­nica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardi­schen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewäs­sern durch­zogene Flach­land der Po-Ebene. Hier wird Reis ange­baut, insbe­sondere in der Gegend von Lomel­lina. Mailand, die Haupt­stadt der Lombardei, steht in stän­diger Konkur­renz mit Rom, spätes­tens seitdem Kaiser Diokle­tian 286 nach Christus den Sitz des römi­schen Reiches dorthin verlegte.

Gardasee

Zitronen und Wein an Italiens größtem Binnensee
Seine Exis­tenz verdankt der größte Binnensee Italiens gewal­tigen Glet­scher­massen, die während der Eiszeit sein Bett fast 400 Meter tief ausge­ho­belt haben. Er liegt herr­lich am Rande der Alpen. Im Norden wirkt er wie ein Fjord, der zwischen dem steilen Monte Baldo Massiv und den Brescianer Alpen eingezwängt ist. Im Süden weitet er sich bis weit in die Po-Ebene aus. Da die im Norden vorge­la­gerten Dolo­miten kalte Winde abhalten, ist das Klima mild und medi­terran: Zitronen wachsen hier ebenso wie Oliven und Wein. Die hüge­lige Land­schaft im Süden eignet sich hervor­ra­gend zum Wandern oder Fahr­radfahren. Alljähr­lich besu­chen den See über fünf Millionen Touristen, sodass man in der Haupt­saison oft mit Staus auf den Ufer­straßen zu rechnen hat.

Von Verona nach Missiano

164 km | 2:30 h
Die kurze Etappe durch das Etschtal gibt Gelegen­heit, die uralte Pass­straße anstelle der Auto­bahn zu fahren.

Punta San Vigilio

Landzunge im Gardasee mit Bade­bucht
Die kleine Landzunge zwischen Garda und Torri del Benaco am Fuße des Monte Baldo ragt in den Gardasee hinein. Die Punta, italie­nisch für Punkt bzw. Spitze, besteht heute aus der Villa Guari­enti di Brenzone, der Locanda San Vigilio mit einer Kirche glei­chen Namens und einem kleinen Hafen mit Café. Im Norden schließt sich die Baia delle Sirene (Bucht der Sirenen) an, die als schönste Bade­bucht des ganzen Sees gilt.

Bootfahren auf dem Gardasee

Die schönsten Orte im 30-Minuten-Takt
Die meisten Orte am Gardasee verfügen über einen Boots­steg, an dem die Ausflugs­schiffe und Schnell­boote anlegen. So kann man bequem sogar vom Süd- zum Nordende des Sees und natür­lich auch andersrum gelangen und sieht viel von der abwechs­lungs­rei­chen Land­schaft rund um den See. Man kann sich z. B. während eines Spazierganges auf der Prome­nade über die Fahr­pläne und Preise informieren. Es ist in der Regel nicht notwendig zu reservieren, da die Boote etwa alle 30 Minuten oder im Stun­dentakt an- und ablegen, und falls ein Boot überfüllt ist, dann nimmt man einfach das nächste.

Monte Baldo

Seil­bahnberg mit Aussicht
Der über 2.000 Meter hohe, lang­ge­streckte Berg­rü­cken bietet schöne Aussichten auf das Etschtal und den Gardasee. Vor allem der geschützte Osthang ist eine Fundgrube für Bota­niker. Einige Pflanzen­arten sind endemisch, z.B. die Monte-Baldo-Segge. Wander­wege verschiedener Länge und Schwie­rigkeit führen über den Berg. Von Malcesine führt eine Seil­bahn zum Gipfel, die von Touristen, Wanderern und Moun­tai­nbikern genutzt wird. Wegen des enormen Höhen­un­ter­schieds ist der Berg auch bei Gleit­schirmfliegern beliebt.

Cima Palon

Phan­tas­ti­sche Aussicht über die östli­chen Alpen
Die kurze und einfachte Tour führt auf einen leicht erreichbaren Zwei­tausender. Der Cima Palon ist der Hausberg der Tren­tiner und bietet eine herr­liche Fern­sicht. Auf dem Gipfel steht ein großer Sende­mast. Auch die Skilifte sind weniger schön, dafür gibt einen idealen Anstiegsweg und . ein 360° Panorama auf die gesamten östli­chen Alpen, von den Brentado­lo­miten bis hin zu den Pale di San Martino. (hin und zurück: 7,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 600 Meter)

Stadt­rundgang durch Trient

Präch­tige Palazzi zwischen Burg und Dom
Die Altstadt von Trento lädt zu einem ausge­dehnten Spaziergang vom Duomo San Vigilio zum Castello del Buoncon­siglio ein. Ein geschicht­s­träch­tiger Platz reiht sich an den nächsten, unter anderem die Piazza Dante, die Piazza San Maggiore, die Piazza Duomo und die Piazza Fiera. Der Rundgang nimmt die ehema­lige Haupt­straße von Trient mit ihren prachtvoll bemalten Fassaden. Die wich­tigsten Gebäude unter­wegs sind die Chiesa di San Lorenzo, San Maria Maggiore, der Duomo San Vigilio und das Castello del Buoncon­siglio. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab: 33 Meter)
D

Südtiroler Weinstraße

Traumlandschaft am Fuß der Berge

Die Strada del Vino in Südt­irol beginnt südlich von Bozen und zieht sich über Wein­orte mit klin­genden Namen wie Andrian oder Tramin bis nach Salurn.

Am bekann­testen ist der Weinort Kaltern am Kalterer See, dem wärmsten Badesee der Alpen. Dort findet man auch das Südt­i­roler Weinmuseum. Nörd­lich davon liegt die Gemeinde Eppan zwischen herr­li­chen Weinbergen und Obstwiesen. Dass der Wein dort schon früh Wohl­stand gebracht hat, sieht man an den präch­tigen Burgen und Herren­häusern. Ange­baut werden vor allem Weiß- und Grauburgunder, daneben die Rotweine Edelver­natsch, Lagrein und Rosen­muska­teller.

Zu Gast in einem Schloss über Bozen

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der vier­e­ckige Turm wur­de bereits 1236 von den Herren von Korb erbaut. Nach und nach wur­de er von wech­selnden Geschlech­tern zu einem Adels­wohn­sitz erwei­tert und ist heute ein Schlosshotel im Stil der Burgenromantik inmitten der Weinberge von Eppan.

Von seinem Aussichtshügel blickt man weit über die Lichter von Bozen hinweg bis zu den schnee­be­deckten Dolo­mi­t­en­gipfeln. Südt­i­roler Volks­kunst, kräf­tige Farben und viel Holz geben dem Inte­rieur einen unver­wech­selbaren Charakter. Das Dinner auf der Aussichtster­rasse ist ein Erlebnis, zu dem auch die medi­terran beeinflusste Küche und der gute Wein­keller beitragen. Etwas abseits vom Schloss­be­trieb liegt der Pool, auf dessen Sonnen­deck man träumen, lesen oder faulenzen kann. Den Gästen stehen zudem Hallenbad, Whirlpool, Sauna, Dampfbad, Sola­rium, Tennis­platz und Bibliothek zur Verfügung und es können Vespa-Ausflüge vermit­telt werden.

Bozen

Barock­stadt am Rand der Dolo­miten
Die Provinzhaupt­stadt ist Mittel­punkt des deutsch­spra­chigen Südt­i­rols und Sitz der auto­nomen Regie­rung. Sie liegt in einem engen Tal über Eisack und Etsch, und ist Knoten­punkt vieler alter Handels­straßen. An seinem baro­cken Zentrum merkt man, dass die Stadt Jahrhunderte lang zu Öster­reich gehörte. Heute mischen sich hier auf besonders schöne Weise mittel- und südeu­ro­päi­sche Kulturen. Die Umge­bung wird von den einzig­ar­tigen Dolo­miten bestimmt, die sich im Osten maje­s­tä­tisch und bizarr erheben. An deren Fuße liegt geschützt der Kalterer See, der wärmste Alpensee, um den herum ein berühmtes Rotwein­anbau­gebiet liegt.

Südt­i­roler Archäo­logiemuseum

Die Geschichte der Glet­schermumie Ötzi
Das Bozener Stadt­museum ist heute der Ausstel­lungsort des „Mannes vom Hauslabjoch“, besser bekannt als „Ötzi“. Die Glet­schermumie wur­de 1992 in den Ötztaler Alpen entdeckt. Sie steckte noch halb im Eis. Wegen der Schädelver­letzungen wur­de zunächst die Staats­anwalt­schaft einge­schaltet. Die erklärte sich aber für nicht zuständig, als Gerichts­medi­ziner das Alter der Leiche fest­stellten: 5.300 Jahre! Eine besondere Attrak­tion ist die auf 3D-Aufnahmen beruhende lebens­echte Ötzi-Rekon­struk­tion.

Zu den Burgen von Eppan

Roman­ti­sche Ruinen mit weiter Aussicht
Die Rundwande­rung beginnt am Schloss Korb und führt zu den markanten Burg­ruinen Hoch­eppan und Boymont. Unter­wegs kommt man immer wieder zu Aussichts­punkten über das weite, wein­be­stan­dene Bozener Tal. (1:45 Stunden, 5 Kilometer, auf und ab: 210 Meter)

Auf den Gantkofel

Berg­stei­ger­tour zu einem Aussichtsgipfel
Wer auf den Gantkofel steigen möchte, braucht nicht nur eine gute Kondi­tion. Er muss auch schwindelfrei und tritt­si­cher sein. Für einen Bergwanderer ist der enge und steile Weg aber kein Problem. Von dem 1.866 Meter hohen Gipfel hat man eine tolle Aussicht über Bozen und bis weit in die Dolo­miten hinein. Am Ende der Wande­rung steht der Moarhof, ein denkmalge­schützter Berghof, wo es Gulasch, Knödel, Spiegel­eier und andere Südt­i­roler Köst­lichkeiten gibt. (5:15 Stunde, 8,5 Kilometer, auf und ab: 930 Meter)

Von Bozen nach St. Magdalena

Spaziergang durch die Altstadt und die Weinberge
Der kurze Spaziergang führt durch die Altstadt und am Talferbach entlang nach St. Peter. Von dort geht es durch die Weinberge nach St. Magdalena. Dort wird der St. Magda­lener Clas­sico zu höchster Qualität gekel­tert, wovon man sich im Restau­rant Eberle in St. Magdalena überzeugen kann.

Von Missiano nach Pfronten

245 km | 4:00 h

Nachdem man den mautpf­lich­tigen Brenner-Pass überquert hat, kommt man nach Tirol in Öster­reich. Am Fuß des Patscherkofels liegt Innsbruck, das sich für eine Rast eignet. Die Haupt­stadt von Tirol hat eine bewegte Geschichte und eine verwin­kelte Altstadt, in der auch das berühmte goldene Dachl steht. Der Prun­kerker mit golden glänzenden Kupfer­schindeln wur­de 1494 zur Erin­ne­rung an die Hoch­zeit Kaiser Maximilians errichtet. Hinter Reutte überquert man die deut­sche Grenze und kommt ins Allgäu.

Wer den großen Verkehr, die Bren­ner­au­to­bahn und die Großstadt Innsbrck meiden will, fährt über Meran und das Timmelsjoch ins Ötztal. Dort wech­seln breite Wiesen und wilde Schluchten, Wasserfälle und Glet­scher­blicke einander ab.

Innsbruck

Einzige Groß­stadt in den Alpen
Die Landes­haupt­stadt von Tirol liegt im breiten, west-östlich verlau­fenden Inntal am Schnitt­punkt der Verkehrs­wege von Deutsch­land nach Italien und der Schweiz nach Wien. Sie ist die einzige Groß­stadt in den Alpen und hat einen mittel­alter­li­chen Kern mit engen, verwin­kelten Gassen, an denen spätgo­ti­sche Häusern mit vielen verzierten Erkern, stehen. Das bekann­teste ist das Goldene Dacherl, das Wahrzei­chen der Stadt. Rund um die Stadt ragen hinter den Mittelgebirgs­wiesen alpine Berggipfel auf, im Norden das Karwen­delgebirge und im Südosten die Lanser Köpfe und das Skigebiet des Patscherkofels, auf den auch im Sommer eine Seil­bahn führt.

Dolo­miten

Outdo­or­pa­ra­dies in den Süda­lpen
Die sagen­umwobenen Dolo­miten sind Teil der Süda­lpen und gehören zu den am meisten abge­bil­deten Bergen über­haupt. Aufgrund ihres besonderen (Dolomit-) Gesteins sind sie bleich und bizarr geformt. Höchster Berg und einziger Glet­scher der Dolo­miten ist die Marmo­lada mit 3.342 Metern. Die ursprüng­lich ladi­ni­sche Bevöl­ke­rung wur­de von den Baju­waren und Italie­nern weitge­hend verdrängt. Im Bereich der Provinz Bozen (Ehemals Südt­irol) ist der Jahrhunderte währenden Einfluss Öster­reichs deut­lich zu spüren, während Trento und Belluno italie­nisch geprägt waren. Eine Fülle von Wander­wegen und Hütten erschließt die Dolo­miten. Wenn möglich, sollte man die Hauptfe­ri­en­zeiten meiden.

Bren­ner­pass

Wasser­scheide zwischen Nordsee und Adria
Der Grenzpass in den Ostalpen zwischen dem öster­rei­chi­schen Tirol und dem italie­ni­schen Südt­i­rol ist ein 1.370 Meter hoher Übergang über den Alpen­hauptkamm und damit die Wasser­scheide zwischen Adria und Nordsee. Der Pass ist zusammen mit St. Gotthard, Simplon und Mont Cenis eine der vier bedeu­ten­dsten Routen des Alpen­tran­sits, für den Straßenver­kehr die meistge­nutzte über­haupt. Schon in der Stein­zeit gab es Wege, die über den Brenner führten. Das belegt der Fund von „Ötzi“ , der vor 5.300 Jahren 50 km weiter west­lich am Fuß der Glet­scher ermordet wur­de. Wer sich Zeit lassen will, sollte die alte Bren­ner­straße nehmen, die parallel zur Auto­bahn führt.

Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick
Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)
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Allgäu

Wälder, Wiesen und Barockkirchen im Alpenvorland

Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten.

Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden schließen die Allgäuer Alpen mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern an. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Zu Gast in einem Berghotel über Neuschwanstein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Schön­heit der ein­samen Berg­spitze über dem Schloss Neuschwan­stein hatte bereits König Ludwig II. erkannt: Er hatte sie für ein Bauprojekt ausge­sucht, das er jedoch nicht mehr zu Ende führen konnte. Heute steht hier ein Berggasthof der besonderen Art: Jedes Zimmer wur­de von der Besitzerin selber entworfen. Keines ist ein Hotelzimmer im herkömm­li­chen Sinn, sondern ein Unikat, das durch sein Farben­spiel und eine harmo­ni­sche Gesamt­kompo­si­tion besticht. Neben dem Berghotel steht noch die Ruine von Ludwigs letztem Projekt, in deren Mauern der Geist des exzen­tri­schen Königs eher zu spüren ist als im von Touristen über­laufenen, in der Ferne sichtbaren Neuschwan­stein. Zudem hat man eine phäno­me­nale Sicht auf die Berg- und Seelandschaft des Allgäus. Reisende, die den schmalen Bergweg zum Gipfel wagen, werden könig­lich belohnt.

Füssen

Schloss und Altstadt am Fuß der Alpen
Die Stadt liegt im Ostallgäu am Lech, der hier spekta­kulär aus einer Schlucht zwischen Ammergauer und Allgäuer Alpen ins Alpen­vor­land austritt. Daher hat sie auch ihren Namen. Die Römer nannten die Sied­lung an der Via Augusta „Fauces“, was soviel wie „Schlund“ oder „Schlucht“ bedeutet. Heute markiert Füssen das Südende der Roman­ti­schen Straße und ist ein guter Ausgangs­punkt, um die baye­ri­schen Königs­schlösser zu besu­chen. Sehens­wert ist die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und das Hohe Schloss, das auf einem steilen Felsen hoch über der Stadt liegt.

Pfronten

Kurort mit Seil­bahn zum Brei­tenberg
Der Kurort am Nord­rand der Allgäuer Alpen wird von der Vils durch­flossen und besteht aus 13 einzelnen Ortschaften. Wahrzei­chen ist die spätba­rocke Kirche St. Niko­laus in Pfronten-Berg. Von Pfronten-Steinach aus führt eine Kabi­nen­bahn auf die Hoch­alpe (1.502 m) und ein Sessellift von dort aus weiter auf den Brei­tenberg (1.838 m). Dort hat man einen schönen Blick in alle Rich­tungen.

Hohen­schwangau

Von der mittel­alter­li­chen Burg zur könig­li­chen Sommer­residenz
Im 12. Jahr­hun­dert wur­de Schloss Hohen­schwangau, das damals auch Burg Schwan­stein genannt wur­de, das erste Mal urkund­lich erwähnt. Bis ins 16. Jahr­hun­dert war es im Besitz der Ritter von Schwangau, danach wech­selte es mehr­fach seinen Besitzer und wur­de in verschiedenen Kriegen schwer beschä­digt. 1832 erwarb es der spätere König Maximilian II, Vater König Ludwigs II, und ließ es nach Origi­nal­plänen im neugo­ti­schen Stil wieder­aufbauen. Die baye­ri­sche Königsfa­milie nutzte Hohen­schwangau als Sommer- und Jagd­residenz. König Ludwig II verbrachte hier seine Kindheit und nutzte es bis zu seinem Tod 1886 als Sommer­domizil.

Aggen­stein

Aussichtsberg zwischen Deutsch­land und Öster­reich
Auf der Grenze zwischen Deutsch­land und Öster­reich liegt der 1.986 Meter hohe Aggen­stein. Von der Talsta­tion der Brei­tenberg­bahn aus kann man auf einem reizvollen Aussichts­pfad bis zur Bad Kissinger Hütte wandern. Das letzte Stück zum Gipfel ist ein gesi­cherter Steig. Auf der Bad Kissinger Hütte kann man Rast machen. Der Aufstieg zum Gipfel erfordert Tritt­si­cher­heit und Konzent­ra­tion. Oben ange­kommen hat man einen Pa­no­ra­ma­blick über die Tann­heimer Berge. Zurück kommt man noch an der Hoch­alp­hütte vorbei, wo man nochmals einkehren kann. (Hin und zurück: 10,7 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 1172 Meter)

Lechfall

Spekta­kulärer Austritt des Lechs aus den Alpen
Der Wasserfall bei Füssen ist ein im baye­ri­schen Alpen­raum einma­liges Natur­denkmal. Eindrucksvoll stürzen sich die aus den Alpen gespeisten Wasser­massen des Lechs über fünf Stufen zwölf Meter in die Tiefe. Unter­halb des Lechfalls verengt sich der Fluss­lauf und tritt in die Lechschlucht ein. Sie ist die einzige im gesamten baye­ri­schen Alpen­raum, durch die ein größerer Alpen­fluss noch frei und von Menschenhand unge­hindert fließen kann. Vom Wander­park­platz Lechfall aus kann man die Königs­schlösser-Runde machen, die durch eine großar­tige Land­schaft zu den Königs­schlös­sern Neuschwan­stein und Hohen­schwangau führt. (hin und zurück: 13 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab 522 Meter)

Von Pfronten nach Hause

13 Tage
ab 1.259,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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