Rund um die Westalpen: Frankreich, Italien, Schweiz

Rund um die Westalpen

Frankreich, Italien, Schweiz

Die Westalpen sind an natürlicher und kultureller Vielfalt kaum zu überbieten. Die Rundreise führt durch drei Länder rund um das Dach Europas.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Mürren

Aus Westdeutsch­land reist man über die A5 und Basel an, vom Zentrum (Hannover) über Stuttgart und Singen. Von Osten (München) über Lindau am Bodensee und St. Gallen.
A

Berner Oberland

Zwischen Seeidyll und ewigem Eis

1798 wur­de unter Napoleon ein Kanton Ober­land geschaffen, der allerdings fünf Jahre später wieder abge­schafft und in den Kanton Bern einge­gliedert wur­de.

Der Name „Ober­land“ blieb jedoch erhalten und bezeichnet heute die grandiose Land­schaft südlich des Brienzer und des Thuner Sees. Die hohen Nieder­schlags­mengen werden alle von der Aare abge­führt, die bei Koblenz in den Rhein mündet. Nach Süden steigen die Täler steil an bis zum verglet­scherten Hauptkamm der Alpen, der hier weit über 4000 Höhenmeter erreicht. Die bekann­testen Gipfel sind Eiger (3967 m), Mönch (4107 m) und Jungfrau (4158 m). Sie bilden die Grenze zum Kanton Wallis.

Zu Gast in einem Berghotel an der Seilbahn

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das zünf­tige Schweizer Berghotel ist – wie der Ort Mürren, in dem es liegt – nur per Seil­bahn zu errei­chen.

Es liegt unmit­telbar neben der Berg­sta­tion und bietet rund 25 Zimmer mit großar­tiger Aussicht auf die Wunderwelt des Berner Ober­landes. Das Restau­rant mit Panora­ma­ter­rasse befindet sich in der Berg­sta­tion und bietet Käse­fondue und andere Schweizer Speziali­täten wie Fleisch vom heißen Stein an. Die haus­ei­gene Sauna kann kostenfrei genutzt werden, ebenso das örtliche Hallenbad.

Brig

Am Fuß der größten Alpen­glet­scher
Das 5.000 Einwohner zähl­ende histo­ri­sche Städt­chen liegt am Südufer der Rhone zwischen den Berner und den Walliser Alpen. Wenige Kilometer nörd­lich befindet sich das UNESCO Welterbe Aletschge­biet mit dem größten Glet­scher der Alpen. Verschiedene Berg­bahnen führen ins Glet­schergebiet. Von Brig aus fährt man am güns­tigsten zur Belalp. Wegen seiner Lage am Fuß des Simplonpasses, einer wich­tigen Verbindung nach Italien, war der Ort bereits 7 Jahrhunderte vor Christus (!) besiedelt. Es verfügt über eine sehens­werte Altstadt mit Stock­al­per­schloss.

Mürren

Auto­freies Sonnen­dorf in den Berner Ober­alpen
Mürren liegt im Zentrum der Berner Ober­alpen. Die Giganten Eiger, Mönch und Jungfrau liegen direkt vor der Haustür. Das auto­freie 450-Einwohner-Dorf liegt auf einer Sonnen­ter­rasse hoch über dem spekta­kulären Lauter­brun­nental, dem größten der Welt mit bis zu 500 Meter hohen Kalkfelswänden, und ist nur per Seil­bahn zu errei­chen, die in drei weiteren Sektionen bis auf des Schilt­horn (2.970 m) führt, wo man bei gutem Wetter einen grandiosen Fern­blick bis zu Mont Blanc im Süden und dem Schwarz­wald im Norden hat. Auf dem Gipfel befindet sich ein Dreh­re­stau­rant, in dem bereits James Bond im Dienste seiner Maje­stät gegen das Böse gekämpft hat. Der 1.650 m hohe Ort hat ein Hallenbad und ist Ausgangs­punkt vieler Wander­wege. Besonders zu empfehlen ist ein Spaziergang von der Grütschalp über Winte­regg nach Mürren. Besonders an sonnigen Nach­mit­tagen ist der Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau überwäl­tigend.

Schilt­horn

Aussichtsgipfel mit Dreh­re­stau­rant
Der 2.970 Meter hohe Aussichtsgipfel ist vom Talort Stechelberg mit einer Luft­seil­bahn zu errei­chen. Auf dem Gipfel, der durch einen James-Bond-Film bekannt geworden ist, befindet sich ein Dreh­re­stau­rant mit phan­tas­ti­scher Aussicht über die Vier­tausender-Gipfel der Berner Ober­alpen. Im Winter herrscht Skibe­trieb; im Sommer kommen Wanderer und gehen auf dem Kamm zur Roten Hard.

Wande­rung zum Wasserfall Sprutz

Hinter den Vorhang eines Wasserfalls
Die Wande­rung startet gleich hinter der Schilt­horn­bahn und führt hoch zur Spielbo­de­nalp. Weiter geht's bergab in Rich­tung Gimmel­wald. Bei der nächsten Abzweigung dem Wegweiser „Sprutz“ folgen. Der Abstieg runter zum Wasserfall ist steil und oftmals auch ein wenig glit­schig, daher ist Vorsicht geboten. Da der Weg hinter dem Wasserfall durch­führt, ist das Erlebnis auch oftmals mit einer kleinen Erfri­schung verbunden. Rundum nieselt, spritzt und tost es. Mit Regenjacke wird man hier gerne ein wenig verweilen, gefähr­lich ist es nur für den Fotoapparat. Den Massen, die zum Schilt­horn hoch­gondeln, wird man hier nicht begegnen. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 456 Meter)

Wande­rung zur Rotstockhütte

Zwischen Sefi­nental und Spielbo­de­nalp
Für einen gemüt­li­chen Start sorgt der erste Stre­cken­ab­schnitt nach Gimmel­wald. Danach geht es hinunter ins Sefi­nental. Im Tal führt der Wanderweg „Sefinen Lütschine“ entlang bis nach Flirten. Dort ist der Aufstieg, der rund 400 Höhenmeter misst, hoch zum Oberberg. Der Weg führt weiter in die Rotstockhütte. Nach der verdi­enten Pause wird auch schon wieder der Abstieg in Angriff genommen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die schnellste führt beim Bryndli vorbei runter zur Spielbo­de­nalp (steil). Das letzte Stück sorgt für einen wiederum gemüt­li­chen Ausklang der Wande­rung. Lohnens­wert ist allen­falls noch ein kleiner Umweg von der Spielbo­de­nalp zum Wasserfall „Sprutz“. (hin und zurück: 15,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 809 Meter)

Plet­sche­nalp

Oberberner Bilder­buch­landschaft
Die Wande­rung führt zuerst über den „Moun­tain-View Trail“ bis zur Plet­sche­nalp, wobei kein grös­serer Auf- oder Abstieg zu bewäl­tigen ist. Nun geht's weiter über die Marchegg runter ins Saus­läger. Die Wande­rung kann dort auch entspre­chend verlängert werden. Die Strecke durch den Sprys­sen­wald ist sehr ange­nehm ohne grös­sere Anstiege. Von der Grütschalp führt ein Spazierweg zurück nach Mürren. (hin und zurück: 16,4 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 559 Meter)

Von Mürren nach Saint Martin de la Cluze

419 km | 5:30 h

Nachdem man die Berner Ober­alpen und das Schweizer Jura verlassen hat, kommt man bei Lausanne an den Genfer See. Nyon, ein idylli­sche Städt­chen am See, umrahmt von einer Burg und Wein­gärten, eignet sich für eine Rast. Ab Annecy sollte man die Neben­strecke östlich der Auto­bahn nehmen. Die Route über einen Bergkamm eröffnet phan­tas­ti­sche Blick bis zum Mont Blanc.

Genfer See

Mittel­alter­liche Städte und Burgen vor drama­ti­scher Alpen­kulisse
Der mit fast 600 Quad­ratki­lome­tern größte See am Rande der Alpen liegt zwischen den Waadt­länder Alpen, Savoyen und dem Schweizer Jura. Seit Jahrhunderten zieht seine einzig­ar­tige Schön­heit Menschen aus aller Welt in den Bann. Lord Byron, Charlie Chaplin, Audrey Hepburn sind nicht die einzigen. Umgeben wird der von der Rhone durch­flos­sene See von alten Städten, Winzer­dörfern und Burgen, die sich vor der großar­tigen Szenerie der Walliser Alpen präsen­tieren. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Abend in einem der vielen „Caveaux des Vigne­rons“. Fast jeden Abend ist in jedem Dorf ein Wein­keller geöffnet, wo man in einer besonderen Atmo­sphäre die besonderen Weine der Region kennen lernen kann.

Savoyen

Ehema­liges Herzogtum zwischen Genfer See und Mont Blanc
Das ehema­lige Herzogtum reichte von den sanften Landschaften um den Genfer See und dem Lac d'Annency bis zu den verglet­scherten Gipfeln des Mont Blanc (4810 m). Seine reiche Geschichte hat viele Spuren hinter­lassen. Dazu kommt eine hervor­ra­gende Gastro­nomie, so dass die Region der Gegen­sätze nicht nur während der Skisaison, sondern auch im Sommer ihren Reiz ausübt. Zahl­lose Wander­wege eröffnen immer wieder phäno­me­nale Ausblicke auf den weißen Riesen, dessen Glet­scher­decke bis zu 28 m dick ist. Weniger Sport­liche können abwechs­lungs­reiche Rundfahrten machen – etwa um den Lac d'Annency oder eine Tour durch den Mont Blanc Tunnel und über den großen St. Bern­hard-Pass.

Stockhorn

Mit der Seil­bahn zum Aussichtsgipfel
Der markante Gipfel im Berner Ober­land (2.190 Meter) fällt sofort auf, wenn man durch das Gürbetal oder das Aaretal fährt. Da er aus einer fast senk­recht aufge­stellten Gesteins­platte besteht, erscheint er je nach Blickwinkel breit oder spitz. Die Stockhorn­bahn führt von der Talsta­tion in Erlenbach im Simm­ental bis knapp unter den Gipfel. Von der Platt­form aus hat man einen sensa­tionellen Blick auf den Thun­ersee, das Mittel­land und an klaren Tagen über das Jura, bis zu den Vogesen und dem Schwarz­wald.
B

Dauphiné

Dramatische Schluchten und hochalpine Passstraßen

Bevor das Gebiet zwischen Rhône und italie­ni­scher Grenze 1349 zu Frank­reich kam, war es ein eigen­stän­diger Feudal­staat.

Das Wappen – zwei blaue Delfine mit roten Flossen – und der Name Dauphiné (Delfinat) gehen auf den Grafen von Albon zurück, der sich ab 1122 Delfinus nannte und Grenoble zur Haupt­stadt machte. Geographisch grup­piert sich die Dauphiné rund um das grandiose Massif des Ecrins südöst­lich von Grenoble, das bis zu 4.100 Meter aufragt. Das hoch­alpine Gebirge wird von drama­ti­schen Schluchten durch­schnitten. Über die wilden Gebirgsketten führen die höchsten Pässe der Alpen.

Zu Gast in einem Château bei Grenoble

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Alt, groß und prächtig – und doch wohn­lich und anheimelnd: Hélène und Jacques ist etwas ganz Besonderes gelungen, als sie das ehrwür­dige Anwesen aus dem 16.

Jahr­hun­dert zu einem modernen Gäste­haus umge­staltet haben. Vieles ist erhalten geblieben, etwa die schweren Eichen­balken, die die Zimmer­de­cken tragen, der gewal­tige Kamin im Spei­se­saal, die geschnitzte Wendeltreppe und nicht zuletzt der terras­sierte Garten, in dem man idylli­sche Ruhe­plätze findet und herr­lich entspannen kann. Die alte Küche wur­de für die Gäste herge­richtet, sodass man sich hier sein Abend­essen selbst zubereiten kann.

Grenoble

Alpine Olym­pi­a­stadt
Die Haupt­stadt der Dauphiné liegt am Zusam­menfluss von drei tief einge­schnit­tenen Tälern. Ursprüng­lich von Kelten gegründet, wur­de die Stadt nach­ein­ander von Burgundern, Franken und den Dauphins bewohnt. Seit 1349 gibt es eine Univer­sität. 1968 wurden die Olym­pi­schen Winter­spiele hier ausge­tragen, 1992 nur wenige Kilometer weiter in Albertville. Das hoch­alpine Gebiet der Dauphiné liegt an der herr­li­chen Routes des Grandes Alpes, welche die Côte d'Azur mit dem Mittelmeer verbindet.

Wande­rung auf den Pic Saint-Michel

Einfache Wande­rung mit uriger Auberge und Mont-Blanc-Blick
Der Berg ist zwar keine 2000 Meter hoch, aber die Aussicht ist phäno­menal: Man schaut von Grenoble bis zum Mont Blanc und im Westen über die Vorberge hinweg ins Rhonetal. Außerdem ist der Weg einfach. Unter­wegs kommt man an einem urigen Auberge vorbei, wo man auf dem Rückweg noch eine Rast einlegen kann. Hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 570 Meter)

Lac de Montey­nard

Spaziergang über zwei Seil­brü­cken
Die Flüsse Drac und Ebrons werden durch einen 145 Meter hohen Damm zu einem künst­li­chen See aufge­staut, der nicht nur zur Gewin­nung von Elek­trizität genutzt wird. Der zehn Kilometer lange See ist bei Surfern und wegen seines Fisch­reichtums auch bei Anglern beliebt. Baden ist eben­falls erlaubt. Im Süden des Sees überqueren zwei Seil­brü­cken für Fußgänger den See. Damit die ca. 200 Meter langen Brücken nicht allzu sehr schwanken, sind sie mit besonderen Kabeln stabili­siert. Ein Wanderweg führt über beide Brücken. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Wande­rung: Grottes de Chor­anche

Zauber­hafte Tropf­steinhöhle
Der Gebirgs­stock des Vercors im äußersten Westen der franzö­si­schen Alpen ist ein Karstgebirge, das „durch­löchert ist wie ein Schweizer Käse“ (Rother Wanderführer). Über 3000 Höhlen sind bekannt, die berühm­testen von ihnen sind die Grottes de Chor­anche. Bisher sind fünf Höhlen öffent­lich zugäng­lich, doch dahinter gehen überall Gänge in die unerforschte Tiefe. Die zarten Stalak­titen sind durch die gekonnte Beleuch­tung noch eindrucksvoller. Wer in der Haupt­saison nicht auf dem überfüllten Park­platz Schlange stehen möchte, kann sein Auto unten in Chor­anche abstellen und zu Fuß durch eine Schlucht gehen, wo man an den Cascade de Tuf vorbei­kommt. (Hin und zurück: 5,9 Kilometer 2 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Von Saint Martin de la Cluze nach Saint Laurent du Verdon

228 km | 4:30 h
Die Strecke über Gap führt durch eine viel­sei­tige, herr­liche Land­schaft.Man nennt sie Route Napoleon, weil er 1815 von Elba kommend diese abge­legene Strecke ins Innere Frank­reichs gewählt hatte und auf seinem Zug zahl­lose Anhänger sammelte.

Route Napo­léon

Geschicht­s­träch­tige Feri­en­straße durch Provenzali­schen Alpen
Nach seinen katastro­phalen Nieder­lagen in Russ­land und in der Völker­schlacht bei Leipzig wur­de Napo­léon von den Siegermächten nach Elba verbannt. Völlig über­ra­schend brach er mit 800 Getreuen am 26. Februar 1815 aus und segelte nach Cannes. Wegen der vielen Gegner im Rhonetal zog er den Weg durch die Alpen vor. Der Marsch von Cannes über Gap nach Grenoble wur­de zum Triumphzug: Seine Anhänger­schaft verviel­fachte sich. Die Soldaten, die ihn hätten aufhalten sollen, liefen zu ihm über. Der Sieges­taumel dauerte jedoch nur 100 Tage und fand in Waterloo ein fürchter­li­ches Ende. Heute heißt seine legendäre Marsch­route Route Napo­léon. Sie ist zugleich eine der schönsten Feri­en­straßen Frank­reichs und größ­ten­teils mit der N85 iden­tisch.

Zitadelle von Sisteron

Maje­s­tä­ti­sche Festung mit Aussicht
Hoch über Durance thront auf einem Felsen bei Sisteron eine gewal­tige Festung, die bereits in der Antike errichtet wur­de. Sie diente dem Schutz der Via Domitia, die Italien mit dem Rhonedelta verband. Die heutige Gestalt der Zitadelle geht auf den Festungs­baumeister Jean Errard de Bar-le-Duc zurück. Später wur­de sie von Vauban unter Ludwig XIV. umge­baut. Erst im Jahr 1920 hat sich die franzö­si­sche Armee zurückge­zogen. Heute gibt es dort ein Museum, das sich der napoleo­ni­schen Epoche der Region widmet und eine Samm­lung von Pferde­wagen hat. Ein Abste­cher dorthin lohnt sich aber auch wegen der Aussicht über die Dächer von Sisteron und die Durance.
C

Grand Canyon du Verdon

Gewaltiger Canyon in den provencalischen Alpen

Der 175 km lange Nebenfluss der Durance hat auf seinem Weg durch die proven­cali­schen Alpen einen gewal­tigen Canyon gegr­aben.

Die Schlucht ist die wildeste und tiefste in Europa und gehört zu den beein­dru­ckendsten Naturwundern Frank­reichs. Sie ist 21 km lang, bis zu 700 Meter tief und auf der Talsohle manchmal nur 6 Meter schmal. Diese Klamm ist eine stän­dige Herausforde­rung für Extremkletterer, Kajakfahrer die Wild­wasser lieben, und gut ausge­rüs­tete Wanderer. Wer sich einen Über­blick über die Größe des Canyons verschaffen möchte, sollte der ausge­schilderten Rund­tour an der Abbruchkante folgen. Dieser Tages­ausflug führt zu Aussichts­punkten mit unbe­schreib­li­chem Blick.

Zu Gast in der alten Ölmühle von St-Laurent

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In den Hügeln der Haute Provence, wo Laven­delfelder bis zum Steil­ufer des Verdon hinun­ter­rei­chen, liegt die ehema­lige Ölmühle des Schlosses von St-Laurent-du-Verdon.

Edith und Nicolas, ein Ehepaar aus der Schweiz, haben das ehrwür­dige Gebäude aus dem 17. Jahr­hun­dert in ein medi­ter­ranes Para­dies mit zehn Zimmern verwandelt. Die idylli­sche Umge­bung, Ruhe und eine kräf­tige orga­ni­sche Küche charak­te­ri­sieren das Haus, das dem Slow-Food-Netz­werk angehört und das aufgrund des steten Engage­ments für einen nach­hal­tigeren Tourismus zu den „Hôtels au Naturel“ gezählt werden darf. 
Fahr­räder werden zur Verfügung gestellt; Wander­wege führen direkt am Grund­stück vorbei. Genauso gut kann man jedoch auch im Schatten der Olivenbäume die Ruhe genießen und lesen bzw. Boule oder Billard spielen.

Basses Gorges du Verdon

Kaum bekannte zweite Verdon-Schlucht
Obwohl die Steilwände nicht die Ausmaße wie in der berühmten Großen Verdonschlucht errei­chen, ist die Wande­rung dennoch sehr beein­dru­ckend. Der Weg bietet schöne Blicke in die Schlucht mit dem ruhig zwischen den Felsen dahinfließenden Fluss; die Besu­cher­frequenz ist meist gering. (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 289 Meter)

Forêt de la Repentance

Zwischen Pinien und Lavendel
Diese Wande­rung besticht durch ihre kontra­st­reiche Land­schaft: grüne Wälder, lila Laven­delfelder, der blaue Stausee von Ste-Croix und die hellen Hänge der Berge ober­halb von Moustiers. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3:15 Stunden, auf und ab: 283 Meter)

Sentier Martel

Durch­que­rung des Canyons
Der Sentier Martel führt vom Chalet de la Maline aus tief in die Schlucht, erst langsam, dann steil in engen Kehren. Nach 50 Minuten ist man auf der Talsohle, wo der Pfad auf der rechten Seite weiterführt. Unter­halb von Felsbro­cken geht es zu einer Talwei­tung mit Wiese. Die Tages­e­tappe, die auch auf dem GR4 verläuft, endet mit einer kräf­tigen Steigung in Maline, wo man am besten ein Taxi zum Ausgangs­punkt nimmt. (hin: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf: 400 Meter, ab: 590 Meter)

Von Saint Laurent du Verdon nach Tour­rettes sur Loup

139 km | 3:30 h
D71 bis Comps, auf die D21 nach Osten, bis zum Ende fahren, dort links und wieder rechts auf die D2211, nach 2 km rechts auf die D2, bis Vence fahren.

Seillans

Dorf­idylle fern vom Trubel der Küste
Das Dorf, das sich an die ersten Erhe­bungen eines bewal­deten Berg­rü­ckens im Hinter­land der Côte d'Azur schmiegt, gehört zu den „Les Plus Beaux Villages de France“. Es liegt 15 km nord­öst­lich von Dragu­i­gnan; nach Nizza fährt man eine Dreivier­tel­stunde. Dennoch ist man hier fern vom Trubel der Küste. Der Blick schweift über die Täler im Süden, hinter denen man das Meer erahnt. Im Dorf gibt es ein kleines Museum – das Waldberghaus – das an den Künstler Max Ernst erin­nert, der hier von 1964 bis zu seinem Tod 1976 gelebt hat.
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Préalpes d'Azur

Künstlerdörfer im Land der Düfte

Die anmu­tige Region reicht von der Côte d'Azur bis ins alpine Hinter­land. Während die Küsten­region von mondänem Bade­tou­rismus geprägt wird, verste­cken sich im Hinter­land uralte Dörfer, in denen sich Künstler niederge­lassen haben und die welt­be­rühmte Parfüm-Stadt Grasse.

Immer wieder tun sich Blicke zum Meer oder zu den Gipfeln der Alpes-Maritimes auf. Zwar ist die amtliche Sprache heute Franzö­sisch – da die Region über Jahrhunderte nicht zu Frank­reich gehörte und erst 1860 annek­tiert wur­de, haben sich jedoch altprovenzali­sche Sprache erhalten, darunter das Briga­sque oder das Marit­im­provenzali­sche im Westen.

Zu Gast einem B&B bei Tourrettes

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt bei Tour­rettes-sur-Loup, einem mittel­alter­li­chen Städt­chen auf einem Hügel, im Hinter­land der Côte d'Azur.

Die fünf Zimmer liegen eben­erdig direkt am Pool und sind mit hand­bemalten Möbeln im provenzali­schen Stil einge­richtet. Die freund­li­chen Gastgeber, die auch ein wenig Deutsch spre­chen, verwöhnen ihre Gäste morgens mit einem Früh­stück auf der Terrasse über dem subtro­pi­schen Garten. Auf dem Grund­stück befindet sich ein Tennis­platz.

Côte d’Azur

Frank­reichs mondäne Riviera
Der Name „Azur­blaue Küste“ geht auf ein Buch des Schrift­stel­lers  Stéphen Liégeard zurück, der 1887 das Buch mit dem Titel La Côte d’Azur veröff­ent­lichte. Damals wur­de die Südküste Frank­reichs gerade von reichen Briten entdeckt, die den Winter gern zwischen Menton an der italie­ni­schen Grenze und Saint-Tropez verbrachten. Der große Reichtum von Farben und Formen zog zahlreiche Maler an: Renoir, Matisse, Chagall und Picasso sind nur die bekann­testen unter ihnen. Sie hinter­ließen viele Museen, die man sich allerdings am besten im Winter anschaut, wenn sie weniger voll sind. Für viele ist die Côte d'Azur das Urlaubsgebiet par excel­lence. Dafür sorgen Sonne, Strand und Meer, dazu ein male­ri­sches Hinter­land und ein paar mondäne Städte.

Nice

Mondäne Haupt­stadt der Côte d'Azur
Nizza ist die mondäne Haupt­stadt der Côte d'Azur. Die „himmelblaue Küste“, wie die Franzosen ihre Riviera nennen, ist seit ihrer Entde­ckung durch adelige Briten im 18. Jahr­hun­dert ein Urlaubs­pa­ra­dies. Dank seiner geschützten Lage südlich der Alpen ist das Klima ganzjährig ange­nehm, wodurch sich eine vielfäl­tige Pflanzenwelt entwi­ckeln konnte. Haupt­at­trak­tion sind die langen Bade­strände. Dass die fünftgrößte Stadt Frank­reichs nur 30 km von der italie­ni­schen Grenze entfernt ist, spürt man vor allem abends, wenn das Leben in den verwin­kelten Gassen der Altstadt beginnt.

Tour­rettes-sur-Loup

Wehr­dorf mit phäno­me­naler Aussicht
Der Ort auf dem Felssporn von Tour­rettes war ursprüng­lich ein kelto-ligu­ri­sches Oppidum. Nachdem die Römerzeit zu Ende ging, die ein halbes Jahr­tausend gedauert hatte, machten muslimi­sche Sarazenen die Mittelmeerküste bis zu den Schweizer Alpen unsi­cher. Sie ließen sich in Tour­rettes nieder und verstärkten die Befes­tigung des Dorfes, das die Burg umgab, in der heute das Rathaus ist. Die geschlos­sene, äußere Bebauung auf den steil abfal­lenden Felsen und Schluchten machte Tour­rettes fast unein­nehmbar. Ober­halb des Dorfes gibt es einen Höhenweg vom Château du Caire zur Alm Courmettes mit einem Blick, der von Nizza über Cagnes und Antibes bis Cannes reicht.

Circuit de Pié Martin

Auf alten Maul­tier­pfaden zur Panora­ma­aus­sicht
Der abwechs­lungs­reiche Rundweg beginnt in Tour­rettes-sur-Loup. Wenn man das Dorf mit den alten Stein­häusern und einem Kirchlein hinter sich gelassen hat, geht man auf alten Maul­tier­pfaden durch einen Stein­ei­chen­wald. Oben auf der Höhe wird man mit einer Panora­ma­aus­sicht belohnt, die bis weit übers Meer reicht (Hin und zurück: 3:30 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 460 Meter).

Von Tour­rettes sur Loup nach Mango

260 km | 4:00 h

Riviera di Ponente

Mildes Klima, azur­blaue See
Seit etwa 150 Jahren ist die ligu­ri­sche Küste eine der belieb­testen Feri­en­regionen Europas. Der schmale Streifen zwischen Monaco und der Toskana ist über 500 Kilometer lang, aber nur maximal 35 Kilometer breit, so dass der Übergang von azur­blauer See bis ins Hoch­ge­birge hier besonders abrupt ist. Manchmal stürzen Felsen gerade­wegs ins Meer. Da der ligu­ri­sche Apennin einen Schutz­wall gegen kalte Witte­rung bildet, wachsen an der Riviera nicht nur medi­ter­rane, sondern auch subtro­pi­sche Pflanzen. Ligu­ri­sches Olivenöl gehört zum besten über­haupt.

Cap-Martin

Aussichts­pro­me­naden und Promi­nente
Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Bahn­strecke Marseille–Venti­miglia gebaut wur­de, zog das Cap Martin als Feri­en­domizil viele bekannte Persön­lichkeiten an. Eugénie, Witwe von Napo­léon III., besaß hier eine Villa, ebenso wie das belgi­sche Königshaus. Der Star­ar­chitekt Le Corbu­sier und Winston Chur­chill waren regelmäßig zu Gast. Am Cap Martin kann man an Sand­stränden spazieren gehen. Am schönsten ist die Prome­nade Le Corbu­sier am West­ufer wegen der vielen Aussichts­punkte. Den besten Blick auf das Kap hat man von der mittel­alter­li­chen Burg auf Roquebrune.

Menton

Belle Epoque mit italie­ni­schem Charme
Die Klein­stadt an der italie­ni­schen Grenze gehört mit ihren Villen aus der Belle Epoque zu den schönsten Orten an der Côte d'Azur. Zwar ist sie weniger mondän als ihre Schwestern St. Tropez oder Cannes, dafür über­rascht sie mit italie­ni­schem Charme. Bekannt ist Menton auch durch seine üppige Vege­ta­tion: Bota­ni­sche Gärten und Citrus­plan­tagen prägen das Umfeld.
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Piemont

Kulturlandschaft am „Fuß der Berge“

Die Region am „Fuß der Berge“ grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frank­reich. Sie umfasst den gesamten nordwest­li­chen Teil der Italie­ni­schen Alpen.

Hier liegen die höchsten Berge Europas: Der Monte Bianco (Mont Blanc) liegt nur wenige Kilometer hinter der franzö­si­schen Grenze, der Monte Rosa mit 4.618 Metern knapp davor. In diesem Teil der Alpen trifft man nur selten auf deutsch­spra­chige Reisende. Jäh fallen die Berge ab bis zur Tief­ebene des Po. In den tief einge­schnit­tenen und schwer zugäng­li­chen Tälern haben sich bis heute sprach­liche Minder­heiten gehalten, darunter das mittel­alter­liche Okzi­ta­nisch und das Walserdeutsch. Südlich von Turin, der Haupt­stadt, liegt eine anmu­tige Kultur­landschaft. Auf den sanften Hügeln rund um Asti werden Spitzenweine ange­baut. In den Wäldern wachsen Trüffel. Beides zusammen zieht Gourmets aus der ganzen Welt an.

Zu Gast in einem Landhaus bei Mango

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus im Schatten eines 150 Jahre alten Birnbaums liegt abseits der Hektik in den sanften Hügeln der Langhe zwischen Burgen, Dörfern und Weinbergen.

Von seinem Aussichts­platz mit 360-Grad-Blick eröffnet sich ein wundervolles Panorama. Vom Pool aus sieht man in der Ferne nachts die Lichter von Turin. Fünf Zimmer hat das persön­liche Anwesen, die alle ein eigenes Leit­thema haben und von den Früc­hten des Piemonts inspi­riert sind. Susanne und Bruno sind freund­liche Gastgeber, die ihre Gäste mit einem landesty­pi­schen Früh­stück verwöhnen.

Alba

Haupt­stadt der piemon­te­si­schen Weine
Die Haupt­stadt der piemon­te­si­schen Weine und Trüffel liegt 50 Kilometer südlich von Turin und ist für Gourmets eine der wich­tigsten Adressen in Italien. Die 30.000-Einwohner-Stadt ist umgeben von den Weinbergen Montfer­rato, Roero und Langhe, die besonders im Herbst einen wunderbaren Farben­zauber entwi­ckeln. Eine Fahrt durch das südliche Weinbau­gebiet ist besonders lohnend: Kleine Ortschaften und alter­tüm­liche Castelli sind in der Heimat des Barolo und des Barba­resco zu entde­cken.

Acqui Terme

Thermalbad mit schwefelhal­tigen Quellen
Die Stadt mit knapp 20.000 Einwoh­nern ist wegen ihrer heißen, schwefelhal­tigen Thermalquellen bekannt. Um die Quellen an der Piazza della Bollente mit ihrem 75 Grad heißen Wasser hat sich ein Kurort entwi­ckelt. Die Kuranlagen bestehen aus den Terme Nuove und den Terme Antiche samt einem knapp 7.000 Quad­r­at­meter großen Thermal­be­cken. Das Thermal­wasser mit Jod, Brom und Schwefel soll heilende Wirkung bei Atem­wegs­erkrankungen haben.

Von Mango nach Cannero Riviera

216 km | 3:30 h
Zunächst fährt man durch die Po-Ebene an den sehens­werten Städten Novara und Casale Monfer­rato vorbei ins Piemont. Besonders schön ist danach die Fahrt am West­ufer des Lago Maggiore.

Asti

Wein­haupt­stadt des Piemont
89 vor Christus grün­deten die Römer eine Kolonie mit Namen Hasta, die bald Bischofs­sitz wur­de und zur wich­tigsten Stadt des Piemont aufstieg. Von ihrer Bedeu­tung im Mittel­alter zeugt die goti­sche Kathedrale mit einer Krypta aus dem 8. Jahr­hun­dert. Wesent­lich zur Blüte der Stadt hat der Weinbau beige­tragen. Die Lagen rings um Asti sind ideal für Rebs­orten wie Barbera, Dolcetto oder Mavasia. Die bekann­testen Weine heißen Barbera d'Asti, Dolcetto d'Asti und natür­lich Asti Spumante, ein süßer Schaumwein, der nach einem in Asti entwi­ckelten Verfahren in großen Mengen erzeugt wird.

Casale Monfer­rato

Sechs­e­ckige Burg und schönste Synagoge Europas
Die Stadt im Piemont ist reich an kulturellen Besonder­heiten. Hervor­zu­heben ist die roma­ni­sche Kathedrale Sant’Evasio, ursprüng­lich aus dem Jahr 742, welche im 12. Jahr­hun­dert komplett neu errichtet wur­de. Aus der Renais­sance stammen die Kirche San Domenico sowie einige Paläste. Das Kloster San Chiara im Zentrum der Stadt beherbergt Bilder von Il Moncalvo. Die sechs­e­ckige Burg (Castello dei Paleo­logi) ist ein mili­täri­sches Meister­werk aus dem 15. Jahr­hun­dert. Die Synagoge der Stadt gilt als eine der schönsten Europas.
F

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einem Hotel in Cannero Riviera

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatzreservierung

Im histo­ri­schen Zentrum des kleinen Ortes Cannero Riviera, wenige Meter vom Lago Maggiore entfernt, liegt die Residenz aus dem 14.

Jahr­hun­dert rund um einen kleinen Innenhof. Im Hotel selbst gibt es neun Doppelzimmer; daneben gibt es noch Mini-Suiten und Apart­ments im Nach­bar­haus. Alle Zimmer sind individuell einge­richtet, wobei Farben, Stoffe und Möbel gut mitein­ander harmo­nieren. Das Früh­s­tücksbuffet, das bei gutem Wetter im Innenhof ange­richtet wird, ist reichhaltig und mit viel Liebe zubereitet. Besonderer Wert wird auf persön­liche Atmo­sphäre und individu­ellen Stil gelegt. So finden regelmäßig Ausstel­lungen zeitge­nös­si­scher italie­ni­scher Künstler statt. Das Restau­rant serviert auf die Saison abge­stimmte Speisen wie Anti­pasti, Risotto, Fisch- und Fleischge­richte aus vorwiegend lokalen Zutaten.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade
Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Locarno

Mondäner Haup­tort am Lago Maggiore
Der Schweizer Haup­tort am Lago Maggiore hat seine Stadt­rechte von Fried­rich Barba­rossa erhalten. Der mittel­alter­liche Kern des mondänen Ortes ist die Piazza Grande, an deren Arkaden jeden Donnerstag ein Markt stattfindet. Ursprüng­lich lag die Piazza am See. Heute ist das Ufer weit entfernt, da der Gebirgsfluss Maggia Jahr um Jahr Schutt anspült. Sehens­wert ist auch die roma­ni­sche Kirche San Vittore mit ihrer kunst­vollen Krypta.

Centovalli

Kasta­ni­enwälder, Maul­tier­pfade und verlas­sene Dörfer
Das Tessiner Tal zieht sich von Intragna am Lago Maggiore nach Westen bis Camedo an der schwei­ze­risch-italie­ni­schen Grenze. Seinen Namen Centovalli („Hundert Täler“) hat es von den zahlrei­chen Seitentälern. Es sind sogar nicht 100, sondern über 150! Durch die Kasta­ni­enwälder führen Wander­wege auf ehema­ligen Maul­tier­pfaden zu stei­n­alten Ortschaften, die meist verlassen sind oder von Künst­lern bewohnt werden. Erschlossen wird das roman­ti­sche Tal von der Centovalli-Bahn, die über 83 Brücken und durch 34 Tunnel fährt.

Von Cannero Riviera nach Hause

Wer in den Westen Deutsch­land fahren möchte, nimmt am besten den Gotthard-Tunnel und kommt bei Basel über die Grenze. Wer weiter in den Osten möchte, kommt durch den St. Bern­hard Tunnel nach Graubünden und schließlich bei Bregenz nach Deutsch­land.
15 Tage
ab 1.289,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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