Durch die Julischen Alpen: eine Dreiländerreise
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Idyll am Fuß der Julischen Alpen: Bleder See
Idyll am Fuß der Julischen Alpen: Bleder See BILD
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Durch die Julischen Alpen

eine Dreiländerreise

13 Tage | ab 1.329,00 EUR p.P. im DZ*
Lienz – Friaul – Aquileia – Idrija – Ljubljana – Bleder See – Berchtesgaden

Bis heute gehören die Grenzgebirge zwischen Österreich, Slowenien und Friaul zu den unbekanntesten Regionen der Alpen. Zu Unrecht: Die Julischen Alpen sind zwar nicht hoch, aber eindrucksvoll. Im Tal locken herrliche Seen, römische Städte und ein paar Hotels, die man noch als Geheimtipp bezeichnen kann.

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1.–3. Tag: Sauris

Abgelegene deutsche Sprachinsel in den Karnischen Alpen
Der Legende nach waren es zwei Tiroler Soldaten, die sich im 13. Jahr­hun­dert in einem abge­legenen sonnigen Hochtal der Karni­schen Alpen nieder­ließen und den Ort Zahre grün­deten. Tatsäch­lich ist Sauris eine deut­sche Spra­ch­insel in Friaul, in der ein alter­tüm­li­cher Dialekt gespro­chen wird. Erst seit einigen Jahrzehnten gibt es eine kurvenreiche Berg­straße, über die man Sauris mit dem Auto errei­chen kann. Der 400-Einwohner-Ort ist dank seiner Abge­schieden­heit noch immer etwas ganz Eigenes, eine Art lebendes Frei­luftmuseum. Alte Bauern­häuser und Stadel mit dorfty­pi­schen architek­to­ni­schen Besonder­heiten beherbergen Läden für Holz­masken und Restau­rants, auf  die antiqu­iert anmu­tende Wand­schilder hinweisen.
Von zu Hause nach Udine
A

Zu Gast in einem Albergo Diffuso in Sauris di Sopra

Inmitten der schönen Landschaft der Karnischen Alpen liegt das Albergo Diffuso im beschaulichen Dorf Sauris di Sopra. mehr ...

Die Idee ist einfach: zu Gast sein in einem historischen Dorfzentrum, untergebracht in individuellen Häusern, alle nur ein paar Schritte voneinander entfernt und so am Leben der Dorfgemeinschaft teilhaben können. Das Albergo Diffuso bietet traditionell eingerichtete Apartments mit komplett ausgestatteter Küchenzeile und einem Balkon mit Blick auf die imposante Bergwelt; einige verfügen zudem über einen Kamin. Ein Supermarkt und ein Café befinden sich im Ort, Restaurants im Nachbarort. Neben Italienisch und Friaulisch spricht man in Sauris übrigens noch immer eine alte und faszinierende Sprache: einen altdeutschen Dialekt, der zur südbayrischen Sprachfamilie gehört.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Drei Zinnen

Markantes Wahrzei­chen der Dolo­miten

Das markante Massiv in den Sextener Dolo­miten ist zum Wahrzei­chen der Dolo­miten geworden. Erstmals bestiegen wur­de die Große Zinne (2.999 m) 1869. Bis heute sind die Spitzen bei Kletterern sehr beliebt. Das Gebiet ist mit vielen Wander­wegen erschlossen. Am leich­testen erreichbar ist die Auronz­ohütte (Rifugio Auronzo, 2.320 m) unmit­telbar südlich des Massivs ober­halb des Forcella di Longeres, zu der eine Seil­bahn vom Hotelort Misu­rina aus geht.

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Zum Rifugio Eimblat de Ribn

Gast­haus, Alm und Seeblick

Die Friauli­schen Alpen gelten als die letzte Wildnis in den Südo­l­st­alpen. Die Berge sind vielfältig und die Land­schaft menschenleer. Die Tour führt von Sauris di Sotto durch einen Wald auf die Alm. Dort steht die Rifugio de Ribn, ein uriges Gast­haus. Wer will, kann noch eine Runde um de Monte Olbe machen. An einer Stelle gibt es dann eine schöne Aussicht auf den Lago di Sauris. (hin und zurück: 11,5 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab: 480 Meter)

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Monte Piel­tinis

Almwande­rung zum Dolo­mi­ten­blick

Der Monte Piel­tinis, auch wenn er nicht besonders eindruckvoll aussieht, ist das Wahrzei­chen von Sauris. Der Weg dorthin führt über die der Piel­tinis Alm mit einer exctrem reichen Flora. Am Wasser­ab­lauf unter­halb des Gipfels ist eine der reichsten Heiden der Karni­schen Alpen samt schöner Aussicht über den See. In Sauris/Zahre erläu­tert das Heimatkunde­zen­trum „'S Haus van der Zahre“ das Alltags­leben der Bewohner des Val Lumiei im Laufe von sieben Jahrhunderten. (hin und zurück: 14,7 Kilomter, 5:45 Stunden, auf und ab: 880 Meter)

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3.–5. Tag: Friaul

Vielfältige Landschaft zwischen Julischen Alpen und Adria
Friaul – oder Julisch Vene­tien – ist die Region an der Grenze zu Slowe­nien und Öster­reich. Im Norden ist sie von den Alpen begrenzt, im Süden liegt die Adria. Ein­drucksvoll ist die aus kargen Felsen geformte Karst­ho­c­h­e­bene, spekta­kulär die Aussicht auf die Ostdo­lo­miten sowie die Karni­schen und Juli­schen Alpen. Zwischen Seen und Tälern sind Natur­schutzgebiete errichtet worden. Die Küste besteht aus Lagunen und langen Sand­stränden mit einigen renommierten Urlaubs­orten wie Lignano Sabbiadoro. Von Monfalcone bis Triest ist die Küste dagegen felsig. Der großen Viel­falt der Land­schaft entspricht auch ein umfang­rei­ches Kultur­erbe, das von verschiedenen Völkern mitge­staltet wur­de. Heute exis­tieren die unter­schied­li­chen Tradi­tionen fried­lich mitein­ander.

Spilimbergo

Kunst- und Mosa­ik­stadt auf einem Aussichts­pla­teau

Das Aussichts­pla­teau west­lich des Taglia­mento war schon in präh­is­to­ri­scher Zeit befes­tigt. Von hier aus konnte man die Kaufmanns­wege, die über die Alpen nach Mittel­eu­ropa führten, schützen und bewa­chen. Im Mittel­alter wuchs der Ort zu einem Handels­zentrum heran, sodass neue Stadt­mauern gebaut werden mussten. Im 17. Jahr­hun­dert entwi­ckelte sich das Mosa­ikfußboden-Hand­werk. Fußbo­denleger aus Spilimbergo verdi­enten sich ihr Geld auf den Baustellen von Venedig. Heute führt eine Kunst- und Handwerks­schule dieses Erbe fort.

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B

Zu Gast in einer alten Reismühle in Strassoldo

Das Castello ist seit über tausend Jahren im Familienbesitz der Grafen Strassoldo. Es liegt in einem mittelalterlichen Weiler, umgeben von einem Jahrhunderte alten Park. mehr ...

Zum Burgkomplex gehören das ehemalige Pförtnerhaus, die Kirche St. Nikolaus, ein Turm, die Ställe und Getreidespeicher. Hinter beeindruckenden Eisentoren befindet sich auf der einen Seite der ehemalige Obstgarten, auf der anderen der Hauptgarten mit wunderschönen Blumen und alten Bäumen. Die historische Reismühle, deren Rad sich noch dreht, wenn der Fluss genug Wasser führt, wurde vor einigen Jahren restauriert. Hier gibt es vier Gästezimmer mit hölzernen Fußböden, handverzierten Möbeln und modernen Bädern. Bei schönem Wetter wird das Frühstück im Garten serviert. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Palma­nova

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance

Die Stadt südlich von Udine wur­de Ende des 16. Jahr­hun­dert als Retor­ten­stadt ange­legt. Ihr sternför­miger Grund­riss hat sich bis heute erhalten. Die Straßen sind breit und regelmäßig, sodass die Soldaten vom Exer­zier­platz möglichst schnell zur Stadt­mauer kamen. Die drei großen Stadt­tore, die Porta Aquileia, die Porta Udine und die Porta Cividale, sind bis heute erhalten.

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Aquileia

Ruinen einer antiken Metro­pole

Das verschlafene Dorf mit etwa 3.000 Einwoh­nern war eine der größten Städte des römi­schen Reiches. Davon zeugen beein­dru­ckende Reste der antiken Stadt im Frei­ge­lände und in zwei Museen. In der mittel­alter­li­chen Kathedrale befindet sich das bedeu­ten­dste frühchrist­liche Fußbo­denmo­saik Italiens vom Anfang des 4. Jahrhunderts. 452 wur­de die Stadt von den Hunnen zerstört. Mit dem Aufstieg Vene­digs verlor Aquileia endgültig seine Vorherr­schaft.

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Riserva Natu­rale della Foce dell'Isonzo

Vogel­pa­ra­dies an der Mündung des Isonzo

Am Mündungs­delta des Isonzo im östli­chen Teil der Region Friaul Julisch Vene­tien wur­de zum Schutz von Zugvögeln ein 2.400 Hektar großes Natur­re­servat errichtet. Wer das Reservat erkunden will, beginnt am besten auf der Isola della Cona, einem 50 Hektar großen renatu­rierten Süßwas­sersumpf. Vom dortigen Besu­cher­zentrum aus führt ein Naturwanderweg bis zur Mündung des Isonzo. Im Reservat leben auch ein paar Camargue-Pferde, die hier ausgewildert wurden.

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5.–7. Tag: Trieste

Austro-venezianisches Flair
Vom Mittel­alter bis zum Ende des 1. Welt­kriegs gehörte die Stadt am gleich­na­migen Golf zu Habsburg. Als eine der wenigen Hafen­städte, über die das k.u.k. Regime verfügte, erlangte sie über­regio­nale kulturelle und wirt­schaft­liche Bedeu­tung. Nach 1918 verlor die Stadt zuneh­mend an Bedeu­tung und geriet in eine Randlage. Noch heute ist das Stadt­bild durch eine eigen­tüm­liche austro-vene­zia­ni­sche Mischung bestimmt, die sich beispielhaft in den neoklas­si­schen Fassaden an der Piazza dell'Unita spiegelt. Ein römi­sches Amphi­theater und das Arco di Riccardo, ein römi­sches Stadttor, zeigen jedoch, dass die Stadt darüber hinaus eine über 2.000 Jahre alte Geschichte hat.

Görz

Drei­spra­chige Stadt zwischen Italien und Slowe­nien

Die Stadt am Isonzo war seit dem Spät­mit­tel­alter Besitz der Grafen von Görz und später der Habsburger. Die Stadt war von alters her drei­spra­chig. 1900 hatte Görz 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4.654 Slowenen und 2.760 Deut­sche. Nach dem Ersten Welt­krieg kam es zu Italien und hieß von da an Gorizia. Aus dieser Zeit stammt das beein­dru­ckende Bein­haus für die gefal­lenen italie­ni­schen Soldaten. Nach dem Zweiten Welt­krieg besetzten jugo­slawi­sche Partisanen den Bahnhof und bean­spruchten die Stadt. Sie wur­de 1947 geteilt. Der Osten kam zu Jugo­slawien und hieß fortan Gorica, der Westen blieb bei Italien. Erst 2004, als Slowe­nien der EU beitrat, konnte man wieder ohne Pass von einem Stadt­teil in den anderen wech­seln. Haupt­se­hens­wür­digkeit ist der ummauerte Burg­berg.

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Rilkeweg

Auf den Spuren eines deut­schen Dichters

Der spekta­kuläre Uferweg zwischen Duino und Sistiana ist nach Rainer Maria Rilke benannt. Der deut­sche Ly­riker schrieb während seiner Aufent­halte auf Schloss Duino zwischen 1912 und 1922 die insge­samt zehn Duineser Elegien, die Duino und seine Kliffe welt­weit bekannt machten. Das Schloss war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein litera­ri­scher Treff­punkt, an dem neben Rilke unter anderen auch Franz Liszt, Richard Strauss, Paul Valéry, Victor Hugo, Gabriele D’Annunzio, Mark Twain und Eleonora Duse sowie Mitglieder der kaiser­li­chen Familie wie Erzherzog Franz Ferdi­nand, Kaiserin Elisa­beth und Kaiser Franz Joseph I zu Gast waren. Der Rilkeweg trug wegen Rilkes ausge­dehnter Spaziergänge entlang der Steil­küste nach Sistiana bereits früh diesen Namen. (hin und zurück: 1:30 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

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Fiesa

Wandern und Kanu­fahren in einer Bade­bucht

Von Piran aus führt ein Spazierweg an der Küste entlang nach Osten. Nach etwa einem Kilometer kommt man nach Fiesa einer beliebten Bade­bucht mit kris­tallklarem Wasser, Kies­strand, grüner Wiese und Bootsver­leih. Im Hotel Fiesa kann man einen Cappucino trinken und seltene Libellen über den Süßwass­er­seen beob­achten.

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von Port­oroz nach Piran

Spaziergang an der slowe­ni­schen Adria

Die Bucht von Port­oroz gehört zu den schönsten Abschnitten der kurzen slowe­ni­schen Adria­küste. Vom Ausgangs­punkt der Tour in Port­oroz kann man hat man einen male­ri­schen Blick über die ganze Bucht. über­bli­cken. Vom Stadt­strand geht es  dann entlang der Ufer­pro­me­nade bis nach Piran. (hin: 5 Kilometer, 1 Stunde, auf: 7 Meter, ab: 49 Meter)

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C

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Trieste

Das kleine Boutique-Hotel mit zehn Zimmern liegt im historischen Zentrum von Trieste, wenige Gehminuten von der Piazza dell'Unità entfernt. mehr ...

Während der Renovierung des alten Gebäudes wurde rigoros auf die Erhaltung der charakteristischen Merkmale geachtet. Holz dominiert als Material – vom Fußboden bis hin zu den Möbeln und Deckenbalken. Hausherr Aldo Stock hat für jedes der Zimmer die Bilder und Möbel selbst ausgesucht, als sei es sein eigenes Heim. Von einigen Zimmern hat man einen Blick über die Dächer der Stadt. Das reichhaltige Frühstücksbuffet mit  verschiedenen Sorten Honig wird in der Taverna – dem Frühstücksraum – serviert. Ganz italienisch lässt sich Trieste auf einer Vespa erkunden, die man kostenfrei im Vorfeld im Hotel reservieren kann. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Muggia

Vene­zia­ni­sche Bade­stadt

Das vene­zia­ni­sche Bade­städt­chen mit 13.000 Einwoh­nern ist der einzige Ort auf Istrien, der noch zu Italien gehört. Es hat einen kleinen Hafen neben der schmu­cken Altstadt und eine Wall­fahrts­kirche aus dem 10. Jahr­hun­dert, die Muggia Vecchia. Von dort über­schaut man die Bucht bis Triest auf der anderen Seite.

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Castello di Mira­mare

Roman­ti­sches Schloss auf einer Felsklippe im Meer

„Schloss Meer­blick“ liegt auf einer Felsenklippe in der Bucht von Grignano vor Triest. Es wur­de um die Mitte des 19. Jahrhunderts für den Erzherzog Ferdi­nand von Öster­reich erbaut, der für die Architektur und den Park detail­lierte Anweisungen gab. Nach dem Tod von Maximilian und der Rückkehr seiner geistig verwirrten Gattin nach Belgien wur­de das Schloss zu einer Sommer­residenz der Habsburger. Berühmt sind neben dem Schloss auch die ausge­dehnten Garten­anlagen auf einem ursprüng­lich kargen Felsvor­sprung. Erzherzog Ferdi­nand Maximilian wollte hier einen Ort der Medi­ta­tion schaffen, wo Natur und Kunst eine harmo­ni­sche Verbindung eingehen.

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Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte

Namensgebend für das Gestüt an der italie­nisch-slowe­ni­schen Grenze sind die Lipiz­zaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahr­hun­dert gezüchtet werden. Die schnee­weißen Pferde sind eine Kreuzung anda­lu­si­scher Hengste mit einheimi­schen Stuten. Ihre Gelehr­samkeit und Robust­heit brachte die Pferde zunächst zu Dressur­zwe­cken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spani­schen Hofreit­schule beim kaiser­li­chen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Spra­chen ange­boten. Eine Besich­tigungs­fahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorfüh­rungen der klas­si­schen Lipiz­zaner-Dressur­reit­schule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reit­stunden und geführte Ausritte ange­boten.

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Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest

Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)

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7.–9. Tag: Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme
Die Stadt mit dem deut­schen Namen Laibach, wur­de von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugo­slawien. Seit 1991 ist sie Haupt­stadt des selb­stän­digen Slowe­niens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine öster­rei­chi­sche Klein­stadt mit medi­ter­ranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikver­an­stal­tungen im Freien. Sehens­wert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht über­sehen sollte man dabei den unter den Kolon­naden versteckten Fisch­markt und einen Sonderbe­reich im Gebäude gegenüber den Kolon­naden. Sams­tags findet ein Kunst­floh­markt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.

Burg Prem

Wehrburg mit weiter Aussicht

Über dem Reka-Tal liegt die Burg von 1213, die der Ritter Udo de Prem errichtet hat. Im Renais­sance-Innenhof mit Arkaden plät­schert ein Brunnen.  Über dem Burgraum mit Kreuzgewölbe erhebt sich die Kapelle aus dem 14. Jahr­hun­dert. Von den runden Wehrtürmen hat man einen weiten Blick.

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Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen

Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über hundert Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war die ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

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Idrija

Höhlenburgen und wilde Seen im Karstgebirge

Die einzige Stadt zwischen den Wiesen und Weiden des Karstgebirges west­lich von Ljubljana lebte von der Spitzenklöp­pelei und dem Bergbau. Obwohl in einsamer Land­schaft zwischen 600 und 850 Höhenme­tern gelegen, sind viele Sehens­wür­digkeiten Slowe­niens in Tages­ausflügen zu errei­chen. In der Nähe führt ein reizvoller Wanderweg am Idrijca-Kanal entlang zum Wilden See. Die spekta­kuläre Höhlenburg von Predamski Grad liegt 40 km südlich, ebenso die Tropf­steinhöhlen von Postojnska jama, einem der größten Naturwunder der Erde.

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D

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ljubljana

Das charmante Hotel liegt umgeben von einem schönen Garten mitten in der Altstadt von Ljubljana. mehr ...

Die Zimmer sind in modernem Design gemütlich eingerichtet und bieten vieles für einen angenehmen Aufenthalt: flauschige Bettdecken, kuschelige Bademäntel und Fußbodenheizung im Bad. Im ältesten Teil des Gebäudes befindet sich die Lounge, von der man Blick auf den berühmten Herkulesbrunnen hat. Am Morgen wird hier das Frühstück serviert, am Tag ist es ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Restaurants für das Abendessen sind fußläufig erreichbar. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Skofja Loka

Entzü­ckende Altstadt mit tausendjäh­riger Tradi­tion

Mitten in den Juli­schen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzü­ckenden Altstadt. Im ehema­ligen Bischofs­pa­last über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapu­zi­ner­brücke wur­de auf Initia­tive des Bischofs Leopold im 14. Jahr­hun­dert gebaut, der kurz nach Fertig­stel­lung auch ihr erstes Opfer wur­de: Er stürzte bei einem Ritt über die geländer­lose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisenge­länder und eine Statue des Brücken­hei­ligen Nepomuk.

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Šmarna gora (667m)

Weit­blicke und eine Wehr­kirche auf dem Hausberg von Ljubljana

Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herr­li­chen Aussicht auf die Steiner Alpen und Juli­schen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gast­haus eine Barock­kirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehens­wür­digkeit aber ist die Pest­säule, die von Über­lebenden aufge­stellt wur­de. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorüberge­henden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türken­ein­fälle Bergfeuer als Gefahrzei­chen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

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9.–11. Tag: Bled

Kurort und Outdoor Zentrum am Bleder See
Die Stadt am Ufer des Bleder Sees gehört zu den schönsten Orten in den gesamten Alpen. Im Norden wird der See von einem gewal­tigen Burgfelsen über­ragt. In seiner Mitte liegt eine Insel mit einer baro­cken Kirche, zu der man sich mit einem Boot über­setzen lassen kann. Unter Urlau­bern, die den Ort schon Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt haben, sind besonders die heißen Quellen beliebt. In der Epoche des öster­rei­chisch-unga­ri­schen Kaiser­reichs wur­de Bled zu einem der mondänsten Kurorte Europas. Um den See kann man spazieren und wandern oder Rundfahrten im Fiaker machen. In den vergan­genen zwanzig Jahren hat sich in Bled neben dem Gesundheits- auch der Sport­tou­rismus besonders entwi­ckelt. So ist dort das Bergwandern, Moun­tai­nbiking, Rafting, Rudern und im Winter Skifahren sehr ausgeprägt vertreten.

Die kurze Strecke gibt Gelegenheit zu einer interessanten Alternativroute durch die Julischen Alpen. Sie führt über das 1000-jährige Skofja Loka mit einer entzückenden Altstadt. Danach kommt man durch das denkmalgeschützte Kropa, der ehemaligen Eisenschmiede Sloweniens, wo sich bis heute viele eiserne Verzierungen an den Häusern befinden. Lunch macht man am besten in Radovljica, dem ehemaligen Radmannsdorf, wo es neben der gotischen Kirche und dem barocken Schloss ein paar sehr gute Restaurants gibt. Eines davon ist Gostilna Lectar in der Altstadt, wo man slowenische Spezialitäten wie Pilzsuppe in Brotlaib oder gebratenen Kräuterkäse mit Rucola bekommt.

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Zu Gast in einer Pension am See

Die Villa am Ufer des Bleder Sees stammt von 1868 und gehörte langezeit einem bekannten Rechtanwalt aus Ljubljana. mehr ...

Nach dem Krieg wurde sie enteignet und diente den hohen Offizieren der jugoslawischen Armee als Erholungstätte. Das Haus mit sechs Gästezimmern liegt unweit des Schlossparks an der Strandpromenade mit vielen Cafés und Restaurants.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Radovljica

Gute slowe­ni­sche Restau­rants in der Altstadt

Im ehema­ligen Radmannsdorf gibt es im Schatten der goti­schen Kirche und des baro­cken Schlosses ein paar sehr gute Restau­rants. Eines davon ist Gostilna Lectar in der Altstadt, wo man slowe­ni­sche Speziali­täten wie Pilz­suppe in Brot­laib oder gebra­tenen Kräu­terkäse mit Rucola bekommt. Auch sonst ist die Altstadt sehens­wert. Ein paar gut erhal­tene Bürger­häuser zeugen von der heiteren Baukunst in der Habsburger Zeit.

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Kropa

Die Kunst­schmiede Slowe­niens

Die Wiege des slowe­ni­schen Schmiede­hand­werkes befindet sich im schmalen Tal unter der Hoch­e­bene Jelo­vica, wo der Bach Kropa­rica die vielen Schmiede­hämmer ange­trieben hat. An seinem Ufer reihen sich zu beiden Seiten die Hammerwerks­häuser aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert eng anein­ander. Die Nägel, die jahrhunder­te­lang das Haupt­pro­dukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt expor­tiert, meis­tens über Triest und Venedig. Als die Nagel­indu­s­trie erlosch, wur­de sie durch Kunst­schmiede­arbeiten ersetzt, von denen man in der ganzen Stadt noch viele antrifft.

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Rund um den Bleder See

Ufer­spa­ziergang zum Aussichts­punkt

Der Weg um den Bleder See führt unmit­telbar am Ufer entlang. Man teilt ihn sich mit Radfah­rern und manchmal auch Fiakern. Im Osten führt unser Wandervor­schlag auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den See, die Stadt und die alpine Kulisse hat. (hin und zurück: 8,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 230 Meter)

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Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spekta­kuläre Schlucht

Der Radovna-Fluss entspringt in über 1000 Metern Höhe in den Juli­schen Alpen nord­öst­lich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmil­lionen eine spekta­kuläre Schlucht gegr­aben mit senk­rechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wur­de die Klamm 1891 vom dama­ligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeiste­rung grün­deten sie einen Bauaus­schuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Ein Wanderweg führt über Brücken, Holz­stege und Gale­rien durch die hoch aufra­gende Klamm. (hin und zurück: 6 Kilometer, 1:40 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

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11.–13. Tag: Salzkammergut

Österreich wie aus dem Bilderbuch
Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung. Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Die Route führt durch den Karawankentunnel nach Österreich und über die Tauern ins Salzburger Land. Wer sich Zeit lassen will, nimmt statt des Tunnels den Radstädter Tauernpass (1.738 m), eine uralte Kaufmannsstraße. Am Beginn der Passstraße liegt Mauerndorf im Schatten einer mächtigen Burg, die auf den Fundamenten eines Römerkastells errichtet ist.

Karawan­ken­tunnel

Tor nach Slowe­nien und Kroa­tien

Der 1991 fertig­ge­stellte, knapp acht Kilometer lange Tunnel verbindet Öster­reich und Slowe­nien. Er verläuft durch die Karawanken, einen Gebirgs­stock der südli­chen Kalk­alpen. Nach wie vor ist der Tunnel einröhrig, so dass Gegenver­kehr besteht und ein dauerndes Tempolimit gilt. Für den Tunnel ist eine Maut von 7 Euro zu entrichten. Mit Stau und Block­abfer­tigung muss vor allem in den Sommerfe­rien gerechnet werden. Für Auto­fahrer ohne Anhänger gibt es eine reizvolle Alter­na­tive zwischen Klagenfurt und Tržič mit Panorama.

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Wört­hersee

Wärmster See der Alpen

Der mit 16 Kilome­tern Länge größte See Kärn­tens liegt west­lich von Klagenfurt. Im Norden schützt ihn der Alpen­hauptkamm vor kalten Winden; im Süden über­ragen die Karawanken die sanfte Hügel­landschaft. Aufgrund des milden Klimas ist der Wört­hersee einer der wärmsten Alpen­seen. Wasser­tempe­raturen von bis zu 28° sind im Sommer keine Selten­heit. Auf der Nord­seite des Sees liegt das idylli­sche Pört­schach auf einer Halb­insel, an deren Ufer viele Prome­naden­wege entlangführen.

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Spittal

Urbanes Zentrum Oberkärn­tens

Der Ort mit 15.000 Einwoh­nern in Oberkärnten geht zurück auf ein „Spittel“ im 12. Jahr­hun­dert, also ein Hospiz für Pilger und andere Reisende. Nachdem es im 15. Jahr­hun­dert von den Türken niederge­brannt wur­de, haben es die Grafen von Porcia wieder aufge­baut. Das Schloss der Porcia ist bis heute das bedeu­ten­dste Bauwerk der Stadt. Es gilt als einer der wich­tigsten Renais­sance-Denkmäler außer­halb Italien und beherbergt heute ein Heimatmuseum.

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Über den Grün­stein nach St. Bartho­lomä

Wande­rung und Bootsfahrt

Die großar­tige Wande­rung beginnt am großen Park­platz am Königssee. Erster Höhe­punkt ist der Grün­stein (1304 m) mit schönem Blick über den Berch­tesgadener Talkessel. Von dort ist ein Übergang zur Kphro­int­hütte möglich. Nach einer Jausen kann man zur Kirche St. Bartho­lomä absteigen und mit dem Boot zum Ausgangs­punkt zurückfahren. Die welt­be­kannte Wall­fahrts­kirche, deren erste Bauteile aus dem 12. Jhdt. stammen, liegt male­risch auf einer Halb­insel. Angrenzend steht nebenan das ehema­lige Jagdschlös­schen, das heute als Gast­haus dient. (Hin: 5:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 680 Meter, nur für geübte und tritt­si­chere Wanderer, enthält gesi­cherte Passagen)

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Ramsauer Schatt­seitweg

Durch den Zauber­wald zum Hintersee

Die abwechs­lungs­reiche Wande­rung führt auf dem Schatt­seitweg vom Gasthof Ober­wirt in Ramsau zum Hintersee. Nach wenigen Minuten kommt man zu den Glet­scherquellen, die vom Schmelz­wasser des 1.500 Meter höher gelegenen Blaueis­glet­schers am Hoch­kalter gespeist werden. Nachdem man die Marxen­klamm durch­quert hat, durch die ein reißendes Wild­wasser rauscht, geht man auf einem Natur­lehrpfad durch den Zauber­wald. Über Brücken und Stege gelangt man zum Hintersee und geht auf halber Höhe zurück. (hin und zurück: 15,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 734 Meter)

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Berch­tesgadener Almen­er­leb­nisweg

Lehr- und Aussichts­pfad über alpine Steige

Die Wande­rung führt durch die Geschichte der Almwirt­schaft. Drei Almen liegen auf dem Weg, an dem Informa­ti­on­s­tafeln über das Almwesen informieren. Herr­liche Ausblicke auf die Berch­tesgadener und Chiemgauer Alpen hat man nebenbei. Die Tour führt über befes­tigte Alm- und Forst­wege. Die alpinen Steige erfordern eine gewisse Tritt­si­cher­heit. (Hin und zurück 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

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Zu Gast in einem Hotel am Fuschlsee

Wer einen Besuch in Salzburg mit der Erkundung der reizvollen Umgebung verbinden will, findet am Fuschlsee eine ideale Basis. mehr ...

Er ist ca. 20 Kilometer von Salzburg entfernt; ein Bus fährt vom Hotel in einer halben Stunde in die Stadt. Das Hotel selbst ist gut 200 Meter vom Seeufer entfernt, hat dort aber einen eigenen Strand. Jedes der rund 70 Zimmer ist wohnlich eingerichtet. Im kleinen Spa und im Bauerngarten kann man gut entspannen – die gute Küche mit vielen Salzburger Spezialitäten tut ihr Übriges, um Gästen einen rundum gelungenen Aufenthalt zu ermöglichen. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Salzburg

Mozarts roman­ti­sche Geburts­stadt

Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden. In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

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Fuschlsee

Reizvoller See in der Voralpen­region

Das Salzkammergut am Fuß der Alpen bei Salzburg gehört zu den schönsten Landschaften Europas. Mittel- und Hoch­ge­birge, Schluchten, Steilwände und über 40 Seen wech­seln einander ab. Hinzu kommen ungezählte ba­rocke Kirchen und Abteien, Schlösser und male­ri­sche Städte wie St. Gilgen oder Bad Ischl, weshalb die UNESCO das ganze Gebiet zum Welterbe erklärt hat. Der Fuschlsee liegt mitten im Salzkammergut und nur 30 Kilometer von Salzburg entfernt. Er gehört mit fünf Kilome­tern Länge zu den kleineren Seen und ist daher weniger bekannt als der Mond- oder der Attersee, wenn auch nicht weniger reizvoll. 

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St. Wolfgang

Pilger­kirche über dem Wolfgangsee

Als der Heilige Wolfgang am Ende eines ereig­nis­rei­chen poli­ti­schen Lebens im Jahr 976 mit eigenen Händen ein Kloster baute und nebenbei mehrere Wunder wirkte, ahnte er nicht, dass aus seiner Einsiedelei einer der berühm­testen Fremdenver­kehr­sorte Öster­reichs hervor­gehen sollte. Das verdankt St. Wolfgang vor allem der Wall­fahrts­kirche, die ihm gewidmet ist und in voll­en­deter Anmut über dem Wolfgangsee thront. Innen beein­druckt die spätgo­ti­sche Kirche mit einem reichge­schmückten Altar, den Michael Pacher 1481 fertig gestellt hatte. Er zeigt die Mutter­gottes kniend vor ihrem Kind und einge­rahmt von zwei Mönchen, dem heiligen Benedikt und natür­lich dem heiligen Wolfgang.

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Rund um den Fuschlsee

Idylli­scher Ufer­spa­ziergang mit Bademög­lichkeit

Der „Sehweg“ ist ein einfa­cher Spaziergang. Wem der ganze Rundwanderweg zu lang erscheint, kann auf halbem Weg mit der „Zille“ den Fuschlsee überqueren. Der Weg führt meist am Ufer entlang. Schau­tafeln informieren über Wiesen-, Baum- und Wald­typen. Im Sommer laden die Buchten und Bade­strände zu einem Bad im smaragd­grünen See ein (hin und zurück: 11 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 100 Meter).

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Über das Wild­moos zum Eibensee

Durch ein Moor zu einem Bergsee

Der kleine Eibensee zählt zu den weniger bekannten Gewäs­sern im west­li­chen Salzkammergut. Der Anstieg führt am Eiben­seebach entlang durch das Natur­schutzgebiet Wild­moos Vom nahen Mari­enköpfl bietet sich ein herr­li­cher Blick auf den Fuschlsee und seine Umge­bung. Der Eibensee liegt idyllisch zwischen Steilhängen, die den Wind abhalten, sodass der See oft glatt wie ein Spiegel daliegt. An heißen Tagen kann man im See wunderbar schwimmen. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 375 Meter)

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Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut

Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

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Abreise
nach Salzburg: 90 km Zeit: 1:30 h


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Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.329,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
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April–Okt.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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