Durch die Julischen Alpen: eine Dreiländerreise
Idyll am Fuß der Julischen Alpen: Bleder See

Durch die Julischen Alpen

eine Dreiländerreise

Bis heute gehören die Grenzgebirge zwischen Österreich, Slowenien und Friaul zu den unbekanntesten Regionen der Alpen. Zu Unrecht: Die Julischen Alpen sind zwar nicht hoch, aber eindrucksvoll.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Udine

A

Karnische Alpen

Paradieslilien und Gebirgseidechsen in abgelegenem Hochgebirge

Der Gebirgszug zwischen Kärnten und Italien hat sich dem alpinen Tourismus weitge­hend entzogen – sowohl im Winter als auch im Sommer.

Das liegt mögli­cherweise daran, dass die Gipfel der Karni­schen Alpen deut­lich unter 3.000 Metern bleiben. Dafür schätzen Natur­liebhaber die Ruhe und die vielen kleinen Kostbarkeiten: die Para­dies­li­lien, die Alpens­korpione die Gebirgsei­dechsen, die es nur hier gibt. Welt­be­rühmt sind die Karni­schen Alpen jedoch unter Geologen. Denn hier stand bereits ein Gebirge, bevor es die Alpen gab. In den Tälern öffnen sich daher Einblicke in  die Erdge­schichte. Die Karni­schen Alpen gelten als geologi­sches Wunder­land.

Zu Gast in einem Albergo Diffuso in Sauris di Sopra

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Inmitten der schönen Land­schaft der Karni­schen Alpen liegt das Albergo Diffuso im beschau­li­chen Dorf Sauris di Sopra.

Die Idee ist einfach: zu Gast sein in einem histo­ri­schen Dorf­zentrum, unter­ge­bracht in individu­ellen Häusern, alle nur ein paar Schritte vonein­ander entfernt und so am Leben der Dorfge­meinschaft teilhaben können. Das Albergo Diffuso bietet tradi­tionell einge­rich­tete Apart­ments mit komplett ausge­stat­teter Küchen­zeile und einem Balkon mit Blick auf die impo­sante Bergwelt; einige verfügen zudem über einen Kamin. Ein Super­markt und ein Café befinden sich im Ort, Restau­rants im Nach­barort. Neben Italie­nisch und Friaulisch spricht man in Sauris übri­gens noch immer eine alte und faszi­nierende Sprache: einen altdeut­schen Dialekt, der zur südbay­ri­schen Sprachfa­milie gehört.

Vene­tien

Kultur­landschaft zwischen Dolo­miten und Adria
Die Region im Nord­osten Italiens erstreckt sich von den Dolo­miten bis ans Adria­ti­sche Meer. Sie umfasst ein weites Mittelgebirge und ein von Flüssen und Kanälen durch­zogenes Flach­land. Typisch für Vene­tien sind die Lagunen. In einer solchen liegt auch die Stadt, die der Region ihren Namen gab: Venedig. Jedoch gibt es noch viel mehr als die Lagu­n­en­stadt zu entde­cken: Kunst­schätze in Städten, die zu Unrecht im Schatten Vene­digs stehen, allen voran Verona, Padua und Vicenza. Sie liegen in einer präch­tigen Natur, in der erstklas­sige Weine wachsen.
NIcht zu vergessen die vielen Thermalquellen, um die sich Kurbäder wie Abano, Monte­grotto und Teolo gebildet haben.

Dolo­miten

Outdo­or­pa­ra­dies in den Süda­lpen
Die sagen­umwobenen Dolo­miten sind Teil der Süda­lpen und gehören zu den am meisten abge­bil­deten Bergen über­haupt. Aufgrund ihres besonderen (Dolomit-) Gesteins sind sie bleich und bizarr geformt. Höchster Berg und einziger Glet­scher der Dolo­miten ist die Marmo­lada mit 3.342 Metern. Die ursprüng­lich ladi­ni­sche Bevöl­ke­rung wur­de von den Baju­waren und Italie­nern weitge­hend verdrängt. Im Bereich der Provinz Bozen (Ehemals Südt­irol) ist der Jahrhunderte währenden Einfluss Öster­reichs deut­lich zu spüren, während Trento und Belluno italie­nisch geprägt waren. Eine Fülle von Wander­wegen und Hütten erschließt die Dolo­miten. Wenn möglich, sollte man die Hauptfe­ri­en­zeiten meiden.

Sauris

Abge­legene deut­sche Spra­ch­insel in den Karni­schen Alpen
Der Legende nach waren es zwei Tiroler Soldaten, die sich im 13. Jahr­hun­dert in einem abge­legenen sonnigen Hochtal der Karni­schen Alpen nieder­ließen und den Ort Zahre grün­deten. Tatsäch­lich ist Sauris eine deut­sche Spra­ch­insel in Friaul, in der ein alter­tüm­li­cher Dialekt gespro­chen wird. Erst seit einigen Jahrzehnten gibt es eine kurvenreiche Berg­straße, über die man Sauris mit dem Auto errei­chen kann. Der 400-Einwohner-Ort ist dank seiner Abge­schieden­heit noch immer etwas ganz Eigenes, eine Art lebendes Frei­luftmuseum. Alte Bauern­häuser und Stadel mit dorfty­pi­schen architek­to­ni­schen Besonder­heiten beherbergen Läden für Holz­masken und Restau­rants, auf  die antiqu­iert anmu­tende Wand­schilder hinweisen.

Zum Rifugio Eimblat de Ribn

Gast­haus, Alm und Seeblick
Die Friauli­schen Alpen gelten als die letzte Wildnis in den Südo­l­st­alpen. Die Berge sind vielfältig und die Land­schaft menschenleer. Die Tour führt von Sauris di Sotto durch einen Wald auf die Alm. Dort steht die Rifugio de Ribn, ein uriges Gast­haus. Wer will, kann noch eine Runde um de Monte Olbe machen. An einer Stelle gibt es dann eine schöne Aussicht auf den Lago di Sauris. (hin und zurück: 11,5 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab: 480 Meter)

Monte Piel­tinis

Almwande­rung zum Dolo­mi­ten­blick
Der Monte Piel­tinis, auch wenn er nicht besonders eindruckvoll aussieht, ist das Wahrzei­chen von Sauris. Der Weg dorthin führt über die der Piel­tinis Alm mit einer exctrem reichen Flora. Am Wasser­ab­lauf unter­halb des Gipfels ist eine der reichsten Heiden der Karni­schen Alpen samt schöner Aussicht über den See. In Sauris/Zahre erläu­tert das Heimatkunde­zen­trum „'S Haus van der Zahre“ das Alltags­leben der Bewohner des Val Lumiei im Laufe von sieben Jahrhunderten. (hin und zurück: 14,7 Kilomter, 5:45 Stunden, auf und ab: 880 Meter)

Von Udine nach Latisana

130 km | 2:30 h

Spilimbergo

Kunst- und Mosa­ik­stadt auf einem Aussichts­pla­teau
Das Aussichts­pla­teau west­lich des Taglia­mento war schon in präh­is­to­ri­scher Zeit befes­tigt. Von hier aus konnte man die Kaufmanns­wege, die über die Alpen nach Mittel­eu­ropa führten, schützen und bewa­chen. Im Mittel­alter wuchs der Ort zu einem Handels­zentrum heran, sodass neue Stadt­mauern gebaut werden mussten. Im 17. Jahr­hun­dert entwi­ckelte sich das Mosa­ikfußboden-Hand­werk. Fußbo­denleger aus Spilimbergo verdi­enten sich ihr Geld auf den Baustellen von Venedig. Heute führt eine Kunst- und Handwerks­schule dieses Erbe fort.

Udine

Bemalte Palazzi, vene­zia­ni­sche Plätze
Die mit knapp 100.000 Einwoh­nern wich­tigste Stadt in Friaul hat eine schöne Altstadt mit vene­zia­ni­schen Plätzen und prachtvollen Palästen. Von der Piazza Libertà bis zur arkaden­gesäumten Piazza Matteotti erscheint sie mit ihren bemalten Fassaden wie ein Open-Air-Salon. Der  Duomo di Santa Maria Annun­ziata von 1348 ist bis heute Sitz des Erzbistums Friaul. Auf einem Hügel über der Stadt erhebt sich das Schloss, von wo aus man eine schöne Aussicht über die roten Dächer bis zu dem Bergkranz hat.

Cividale del Friuli

Stadt der Langobarden
Die Stadt, die in der Römerzeit Forum Iulii hieß, erlebte ihre Blüte erst nach dem Unter­gang West­roms. Während der Völkerwande­rung kamen die Langobarden über die Alpen. Der germa­ni­sche Stamm der „Lang­bärte“ soll ursprüng­lich an der Elbe gewohnt haben. Bald war die gesamte östliche Po-Ebene unter der Herr­schaft der Langobarden, woran der Name der Provinz Lombardei bis heute erin­nert. Cividale del Friuli wur­de von 569 bis 774 nach Christus zur Haupt­stadt der Langobarden. Über den Fluss Nati­sone führt die Teufelsbrücke, das Wahrzei­chen der Stadt. Die kleine Kirche Santa Maria in Valle aus dem 8. Jahr­hun­dert steht nahe des Flusses im alten langobardi­schen Viertel und war mögli­cherweise eine langobardi­sche Pfalz­ka­pelle. Sie wird deshalb auch Tempi­etto Longobardo genannt.
B

Friaul

Mutlikulturelles Land zwischen Alpen und Adria

Friaul – oder Julisch Vene­tien – ist die Region an der Grenze zu Slowe­nien und Öster­reich. Im Norden ist sie von den Alpen begrenzt, im Süden liegt die Adria. Ein­drucksvoll ist die aus kargen Felsen geformte Karst­ho­c­h­e­bene, spekta­kulär die Aussicht auf die Ostdo­lo­miten sowie die Karni­schen und Juli­schen Alpen.

Zwischen Seen und Tälern sind Natur­schutzgebiete errichtet worden. Die Küste besteht aus Lagunen und langen Sand­stränden mit einigen renommierten Urlaubs­orten wie Lignano Sabbiadoro. Von Monfalcone bis Triest ist die Küste dagegen felsig. Der großen Viel­falt der Land­schaft entspricht auch ein umfang­rei­ches Kultur­erbe, das von verschiedenen Völkern mitge­staltet wur­de. Heute exis­tieren die unter­schied­li­chen Tradi­tionen fried­lich mitein­ander.

Zu Gast in einem Agriturismo in Latisana

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Vor 20 Jahren beschlossen Laura und Virgilio, sich ihren Traum von einer Unter­kunft auf dem Land zu erfüllen, und erwarben eine Acker­fläche, auf der einige verlas­sene und halb verfal­lene Häuser standen.

Zuerst renovierten sie ein Gebäude aus dem 19. Jahr­hun­dert, dass sie letzt­end­lich auch heute noch als Wohn­haus für sich und ihre drei Kinder nutzen. Rund um dieses Haus legten sie einen weit­läufigen, gepflegten Garten mit Obstbäumen an und bauten ein zweites, dem Wohn­haus gegenüber­liegendes Gebäude in ein B&B mit zehn Zimmern und drei Apart­ments mit Küche um. Trotz der eher schlichten, aufs Essen­zi­elle beschränkten Einrich­tung mit vorwiegend origi­nalen Möbeln besitzen die Zimmer zeit­ge­mäßen Komfort. Mor­gens wird ein reichhal­tiges Früh­stück mit vielen haus­gemachten und lokalen Produkten – wie beispiels­weise dem Honig der eigenen Bienen – serviert. Im Garten kann man im Schatten der Bäume die Ruhe des Ortes genießen und den Blick über die Weinberge schweifen lassen, in denen die Trauben für die kleine, guts­ei­gene Kellerei reifen.

Palma­nova

Reißbrett­stadt aus der Renais­sance
Die Stadt südlich von Udine wur­de Ende des 16. Jahr­hun­dert als Retor­ten­stadt ange­legt. Ihr sternför­miger Grund­riss hat sich bis heute erhalten. Die Straßen sind breit und regelmäßig, sodass die Soldaten vom Exer­zier­platz möglichst schnell zur Stadt­mauer kamen. Die drei großen Stadt­tore, die Porta Aquileia, die Porta Udine und die Porta Cividale, sind bis heute erhalten.

Von Latisana nach Trieste

89 km | 1:30 h

Slowe­nien

Spekta­kuläre Alpen­gipfel, vene­zia­ni­sche Küsten
Als 2004 das kleine Land zwischen Öster­reich, Italien und Kroa­tien der Euro­päi­schen Union beitrat, erfüllte sich für die Slowenen ein Traum.  Bis heute ist es der fort­schritt­lichste und den Staaten, die aus der Republik Jugo­slawien hervor­gegangen sind. Obwohl es kaum größer ist als Rhein­land Pfalz und nur halb so viel Einwohner hat, gibt es viele Landschafts­formen. Mit spekta­kulären Alpen­gipfeln, vene­zia­ni­scher Küste und anmu­tigen Weinbergen im Hinter­land ist es ein lohnendes Reise­ziel.

Aquileia

Ruinen einer antiken Metro­pole
Das verschlafene Dorf mit etwa 3.000 Einwoh­nern war eine der größten Städte des römi­schen Reiches. Davon zeugen beein­dru­ckende Reste der antiken Stadt im Frei­ge­lände und in zwei Museen. In der mittel­alter­li­chen Kathedrale befindet sich das bedeu­ten­dste frühchrist­liche Fußbo­denmo­saik Italiens vom Anfang des 4. Jahrhunderts. 452 wur­de die Stadt von den Hunnen zerstört. Mit dem Aufstieg Vene­digs verlor Aquileia endgültig seine Vorherr­schaft.

Grado

Stadt auf der Sand­düne
Die alte Hafen­stadt des römi­schen Aquileia liegt auf einer Küsten­düne am äußersten Ende des Golf von Venedig. Nach dem Ende des römi­schen Reiches gehörte Grado zur Republik Venedig und ab 1815 zum habsburgi­schen Kaisertum. Erst hundert Jahre später kam die Stadt zu Italien. Da die Strände flach und als einzige in der Adria nach Süden ausge­richtet sind, kommen im Sommer viele Badegäste, die sich am über drei Kilometer langen Haupt­strand verteilen. Der Hafen wird heute haupt­säch­lich von Fischern genutzt.

Rilkeweg

Auf den Spuren eines deut­schen Dichters
Der spekta­kuläre Uferweg zwischen Duino und Sistiana ist nach Rainer Maria Rilke benannt. Der deut­sche Ly­riker schrieb während seiner Aufent­halte auf Schloss Duino zwischen 1912 und 1922 die insge­samt zehn Duineser Elegien, die Duino und seine Kliffe welt­weit bekannt machten. Das Schloss war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein litera­ri­scher Treff­punkt, an dem neben Rilke unter anderen auch Franz Liszt, Richard Strauss, Paul Valéry, Victor Hugo, Gabriele D’Annunzio, Mark Twain und Eleonora Duse sowie Mitglieder der kaiser­li­chen Familie wie Erzherzog Franz Ferdi­nand, Kaiserin Elisa­beth und Kaiser Franz Joseph I zu Gast waren. Der Rilkeweg trug wegen Rilkes ausge­dehnter Spaziergänge entlang der Steil­küste nach Sistiana bereits früh diesen Namen. (hin und zurück: 1:30 Stunde, 3 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

Fiesa

Wandern und Kanu­fahren in einer Bade­bucht
Von Piran aus führt ein Spazierweg an der Küste entlang nach Osten. Nach etwa einem Kilometer kommt man nach Fiesa, einer beliebten Bade­bucht mit kris­tallklarem Wasser, Kies­strand, grüner Wiese und Bootsver­leih. Im Hotel Fiesa kann man einen Cappuccino trinken und seltene Libellen über den Süßwass­er­seen beob­achten.

von Port­oroz nach Piran

Spaziergang an der slowe­ni­schen Adria
Die Bucht von Port­oroz gehört zu den schönsten Abschnitten der kurzen slowe­ni­schen Adria­küste. Vom Ausgangs­punkt der Tour in Port­oroz hat man einen male­ri­schen Blick über die ganze Bucht. Vom Stadt­strand geht es dann entlang der Ufer­pro­me­nade bis nach Piran. (hin: 5 Kilometer, 1 Stunde, auf: 7 Meter, ab: 49 Meter)
C

Triest

Austro-venezianisches Flair

Vom Mittel­alter bis zum Ende des 1. Welt­kriegs gehörte die Stadt am gleich­na­migen Golf zu Habsburg. Als eine der wenigen Hafen­städte, über die das k.u.k.

Regime verfügte, erlangte sie über­regio­nale kulturelle und wirt­schaft­liche Bedeu­tung. Nach 1918 verlor die Stadt zuneh­mend an Bedeu­tung und geriet in eine Randlage. Noch heute ist das Stadt­bild durch eine eigen­tüm­liche austro-vene­zia­ni­sche Mischung bestimmt, die sich beispielhaft in den neoklas­si­schen Fassaden an der Piazza dell'Unita spiegelt. Ein römi­sches Amphi­theater und das Arco di Riccardo, ein römi­sches Stadttor, zeigen jedoch, dass die Stadt darüber hinaus eine über 2.000 Jahre alte Geschichte hat.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Trieste

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das kleine Boutique-Hotel mit zehn Zimmern liegt im histo­ri­schen Zentrum von Trieste, wenige Gehmi­nuten von der Piazza dell'Unità entfernt.

Während der Renovie­rung des alten Gebäudes wur­de rigoros auf die Erhal­tung der charak­te­ris­ti­schen Merkmale geachtet. Holz domi­niert als Mate­rial – vom Fußboden bis hin zu den Möbeln und Decken­balken. Hausherr Aldo Stock hat für jedes der Zimmer die Bilder und Möbel selbst ausge­sucht, als sei es sein eigenes Heim. Von einigen Zimmern hat man einen Blick über die Dächer der Stadt. Das reichhal­tige Früh­s­tücksbuffet mit  verschiedenen Sorten Honig wird in der Taverna – dem Früh­s­tücksraum – serviert. Ganz italie­nisch lässt sich Trieste auf einer Vespa erkunden, die man kostenfrei im Vorfeld im Hotel reservieren kann.

Muggia

Vene­zia­ni­sche Bade­stadt
Das vene­zia­ni­sche Bade­städt­chen mit 13.000 Einwoh­nern ist der einzige Ort auf Istrien, der noch zu Italien gehört. Es hat einen kleinen Hafen neben der schmu­cken Altstadt und eine Wall­fahrts­kirche aus dem 10. Jahr­hun­dert, die Muggia Vecchia. Von dort über­schaut man die Bucht bis Triest auf der anderen Seite.

Castello di Mira­mare

Roman­ti­sches Schloss auf einer Felsklippe im Meer
„Schloss Meer­blick“ liegt auf einer Felsenklippe in der Bucht von Grignano vor Triest. Es wur­de um die Mitte des 19. Jahrhunderts für den Erzherzog Ferdi­nand von Öster­reich erbaut, der für die Architektur und den Park detail­lierte Anweisungen gab. Nach dem Tod von Maximilian und der Rückkehr seiner geistig verwirrten Gattin nach Belgien wur­de das Schloss zu einer Sommer­residenz der Habsburger. Berühmt sind neben dem Schloss auch die ausge­dehnten Garten­anlagen auf einem ursprüng­lich kargen Felsvor­sprung. Erzherzog Ferdi­nand Maximilian wollte hier einen Ort der Medi­ta­tion schaffen, wo Natur und Kunst eine harmo­ni­sche Verbindung eingehen.

Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte
Namensgebend für das Gestüt an der italie­nisch-slowe­ni­schen Grenze sind die Lipiz­zaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahr­hun­dert gezüchtet werden. Die schnee­weißen Pferde sind eine Kreuzung anda­lu­si­scher Hengste mit einheimi­schen Stuten. Ihre Gelehr­samkeit und Robust­heit brachte die Pferde zunächst zu Dressur­zwe­cken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spani­schen Hofreit­schule beim kaiser­li­chen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Spra­chen ange­boten. Eine Besich­tigungs­fahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorfüh­rungen der klas­si­schen Lipiz­zaner-Dressur­reit­schule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reit­stunden und geführte Ausritte ange­boten.

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest
Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)

Von Trieste nach Ljubljana

96 km | 1:30 h

Ternowaner Wald

Am Fuß der Juli­schen Alpen
Trnovski gozd heißt wört­lich über­setzt Dorn­wald. So nennen die Slowenen den Ternowaner Wald, ein Mittelgebirge, das sich südlich an die Juli­schen Alpen anschließt. Es liegt in der Übergangszone zwischen dem mittel­eu­ro­päi­schen und dem medi­ter­ranen Natur­raum. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst in dem nur spär­lich besiedelten Gebiet ein dichter Wald. Viele seltene Tiere und Pflanzen leben hier, weshalb Trnovski gozd zur Natura 2000 gehört, einem Netz von besonderen Schutzgebieten inner­halb der Euro­päi­schen Union.

Burg Prem

Wehrburg mit weiter Aussicht
Über dem Reka-Tal liegt die Burg von 1213, die der Ritter Udo de Prem errichtet hat. Im Renais­sance-Innenhof mit Arkaden plät­schert ein Brunnen.  Über dem Burgraum mit Kreuzgewölbe erhebt sich die Kapelle aus dem 14. Jahr­hun­dert. Von den runden Wehrtürmen hat man einen weiten Blick.

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen
Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über 100 Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war eine ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.
D

Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Laibach, wur­de von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugo­slawien.

Seit 1991 ist sie Haupt­stadt des selb­stän­digen Slowe­niens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine öster­rei­chi­sche Klein­stadt mit medi­ter­ranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und das urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikver­an­stal­tungen im Freien. Sehens­wert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht über­sehen sollte man dabei den unter den Kolon­naden versteckten Fisch­markt und einen Sonderbe­reich im Gebäude gegenüber den Kolon­naden. Sams­tags findet ein Kunst­floh­markt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ljubljana

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das char­mante Hotel liegt umgeben von einem schönen Garten mitten in der Altstadt von Ljubljana. Die Zimmer sind in modernem Design gemüt­lich einge­richtet und bieten vieles für einen ange­nehmen Aufent­halt: flau­schige Bett­de­cken, kusche­lige Bade­mäntel und Fußbo­den­heizung im Bad.

Im ältesten Teil des Gebäudes befindet sich die Lounge, von der man Blick auf den berühmten Herkulesbrunnen hat. Am Morgen wird hier das Früh­stück serviert, am Tag ist es ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Restau­rants für das Abend­essen sind fußläufig erreichbar.

Skofja Loka

Entzü­ckende Altstadt mit tausendjäh­riger Tradi­tion
Mitten in den Juli­schen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzü­ckenden Altstadt. Im ehema­ligen Bischofs­pa­last über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapu­zi­ner­brücke wur­de auf Initia­tive des Bischofs Leopold im 14. Jahr­hun­dert gebaut, der kurz nach Fertig­stel­lung auch ihr erstes Opfer wur­de: Er stürzte bei einem Ritt über die geländer­lose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisenge­länder und eine Statue des Brücken­hei­ligen Nepomuk.

Šmarna gora (667m)

Weit­blicke und eine Wehr­kirche auf dem Hausberg von Ljubljana
Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herr­li­chen Aussicht auf die Steiner Alpen und Juli­schen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gast­haus eine Barock­kirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehens­wür­digkeit aber ist die Pest­säule, die von Über­lebenden aufge­stellt wur­de. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorüberge­henden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türken­ein­fälle Bergfeuer als Gefahrzei­chen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

Von Ljubljana nach Bled

67 km | 2:00 h

Die kurze Strecke gibt Gelegen­heit zu einer inter­essanten Alter­na­tiv­route durch die Juli­schen Alpen.

Sie führt über das 1000-jährige Skofja Loka mit einer entzückenden Altstadt. Danach kommt man durch das denkmalgeschützte Kropa, der ehema­ligen Eisenschmiede Slowe­niens, wo sich bis heute viele eiserne Verzie­rungen an den Häusern befinden. Lunch macht man am besten in Radovljica, dem ehema­ligen Radmannsdorf, wo es neben der goti­schen Kirche und dem baro­cken Schloss ein paar sehr gute Restau­rants gibt. Eines davon ist Gostilna Lectar in der Altstadt, wo man slowe­ni­sche Spezialitäten wie Pilz­suppe in Brot­laib oder gebra­tenen Kräuterkäse mit Rucola bekommt.

E

Bleder See

Habsburger Postkartenidyll

Der Bleder See gehört zu den schönsten in den gesamten Alpen. Im Norden wird er von einem gewal­tigen Burgfelsen über­ragt.

In seiner Mitte liegt eine Insel mit einer baro­cken Kirche, zu der man sich mit einem Boot über­setzen lassen kann. Unter Urlau­bern, die den Ort schon Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt haben, sind besonders die heißen Quellen beliebt. Im öster­rei­chisch-unga­ri­schen Kaiser­reich wur­de Bled zu einem der mondänsten Kurorte Europas. Um den See kann man spazierengehen, wandern oder Rundfahrten im Fiaker machen. In den vergan­genen zwanzig Jahren hat sich in Bled neben dem Gesundheits- auch der Sport­tou­rismus besonders entwi­ckelt. Geführte Bergwande­rungen, Moun­tai­nbiking, Rafting oder Rudern werden ange­boten.

Zu Gast in einer Pension am See

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa am Ufer des Bleder Sees stammt von 1868 und gehörte langezeit einem bekannten Recht­anwalt aus Ljubljana. Nach dem Krieg wur­de sie enteignet und diente den hohen Offi­zieren der jugo­slawi­schen Armee als Erho­lung­stätte.

Das Haus mit sechs Gäst­ezimmern liegt unweit des Schloss­parks an der Strand­pro­me­nade mit vielen Cafés und Restau­rants.

Natio­nal­park Triglav

Berg­seen und Wasser­fälle in alpiner Bergwildnis
Der einzige Natio­nal­park Slowe­niens ist ein Para­dies für Alpi­nisten, Bota­niker, Kajakfahrer und Wanderer. In der fast unbe­rührten Gebirgs­welt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, Luchse und Brau­n­bären. Benannt ist der Park nach seinem höchsten Berg, dem sagen­umwobenen Triglav , der mit 2.864 Metern Höhe auch der höchste Berg Slowe­niens ist. Von seinem Gipfel aus kann man bis zum Groß­glockner im Nordwesten schauen, während man im Westen die Dolo­miten liegen sieht. Stille Glet­scher­seen ruhen in eiszeit­li­chen Mulden. Über steile Felsklippen stürzen Wasser­fälle herab. Über 7000 Kilometer Wander­wege mit zahlrei­chen Schutzhütten und Gast­höfen erschließen den Park.

Radovljica

Gute slowe­ni­sche Restau­rants in der Altstadt
Im ehema­ligen Radmannsdorf gibt es im Schatten der goti­schen Kirche und des baro­cken Schlosses ein paar sehr gute Restau­rants. Eines davon ist Gostilna Lectar in der Altstadt, wo man slowe­ni­sche Speziali­täten wie Pilz­suppe in Brot­laib oder gebra­tenen Kräu­terkäse mit Rucola bekommt. Auch sonst ist die Altstadt sehens­wert. Ein paar gut erhal­tene Bürger­häuser zeugen von der heiteren Baukunst in der Habsburger Zeit.

Kropa

Die Kunst­schmiede Slowe­niens
Die Wiege des slowe­ni­schen Schmiede­hand­werkes befindet sich im schmalen Tal unter der Hoch­e­bene Jelo­vica, wo der Bach Kropa­rica die vielen Schmiede­hämmer ange­trieben hat. An seinem Ufer reihen sich zu beiden Seiten die Hammerwerks­häuser aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert eng anein­ander. Die Nägel, die jahrhunder­te­lang das Haupt­pro­dukt der hiesigen Schmiede gewesen sind, wurden aus Kropa in die Welt expor­tiert, meis­tens über Triest und Venedig. Als die Nagel­indu­s­trie erlosch, wur­de sie durch Kunst­schmiede­arbeiten ersetzt, von denen man in der ganzen Stadt noch viele antrifft.

Rund um den Bleder See

Ufer­spa­ziergang zum Aussichts­punkt
Der Weg um den Bleder See führt unmit­telbar am Ufer entlang. Man teilt ihn sich mit Radfah­rern und manchmal auch Fiakern. Im Osten führt unser Wandervor­schlag auf einen Hügel, von dem aus man den besten Blick auf den See, die Stadt und die alpine Kulisse hat. (hin und zurück: 8,3 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 230 Meter)

Vintgar-Klamm

Auf Stegen durch eine spekta­kuläre Schlucht
Der Radovna-Fluss entspringt in über 1.000 Metern Höhe in den Juli­schen Alpen nord­öst­lich des Triglav. Auf seinem Weg zur Adria hat er in Jahrmil­lionen eine spekta­kuläre Schlucht gegr­aben mit senk­rechten Wänden, die bis zu 300 Meter aufragen. 1,6 Kilometer ist die Vintgar-Klamm lang. Sie endet an einem 13 Meter hohen Wasserfall. Entdeckt wur­de die Klamm 1891 vom dama­ligen Bürgermeister von Gorje – gemeinsam mit einem Kartografen. In ihrer Begeiste­rung grün­deten sie einen Bauaus­schuss, und bereits zwei Jahre später war die Klamm für jedermann begehbar. Ein Wanderweg führt über Brücken, Holz­stege und Gale­rien durch die hoch aufra­gende Klamm. (hin und zurück: 6 Kilometer, 1:40 Stunden, auf und ab: 170 Meter)

Von Bled nach Fuschl am See

246 km | 3:30 h

Die Route führt durch den Karawan­ken­tunnel nach Öster­reich und über die Tauern ins Salzburger Land.

Wer sich Zeit lassen will, nimmt statt des Tunnels den Radstädter Tauernpass (1.738 m), eine uralte Kaufmanns­straße. Am Beginn der Pass­straße liegt Mauerndorf im Schatten einer mächtigen Burg, die auf den Funda­menten eines Römerka­stells errichtet ist.

Tauern

Hoch­ge­birgs­region in Öster­reich
Das Wort Tauern bedeu­tete ursprüng­lich „Hohe Übergänge“ (Pässe) in den öster­rei­chi­schen Zentral­a­lpen. Damit waren die vielen Saum­pfade über den 120 km langen und bis 3798 m hohen Hauptkamm gemeint. Die Hohen Tauern sind die geogra­fi­sche Mitte der Ostalpen. Im Norden werden sie von der Salzach, im Süden von der Drau begrenzt. Hier befinden sich die höchsten Berge Öster­reichs, unter anderem der Großve­ne­diger und der Groß­glockner. Der Natio­nal­park Hohe Tauern ist mit über 1.800 Quad­ratki­lome­tern der größte der Alpen.

Gail­taler Alpen

Unbe­kannte Dolo­miten und Öster­reichs höchster Bergsee
Südlich der Drau erhebt sich ein schmaler, aber 100 Kilometer langer Gebirgszug, über dessen Kamm die öster­rei­chisch-italie­ni­sche Grenze verläuft. Die Gail­taler Alpen stehen im Schatten der Dolo­miten, vermut­lich weil sie „nur“ eine Höhe von 2.770 Metern errei­chen. Dabei gehören ihre Gipfel – besonders im Westen die soge­nannten Lienzer Dolo­miten – zu den prachtvollsten Bergen Öster­reichs. Die Fels­hänge, die prak­tisch senk­recht aus dem Drau-Tal empor­steigen, sind eine Herausforde­rung für Bergkletterer aller Schwie­rigkeitsgrade.

Kärnten

Facet­ten­rei­ches Outdoor-Para­dies an der Grenze zu Italien und Slowe­nien
Mit seiner Land­schaft aus schil­lernden Seen und kris­tallklaren Bächen, impo­santen Berg­mas­siven und blüh­enden Almwiesen präsen­tiert sich das südlichste Bundes­land Öster­reichs mit einer enormen Wandelbarkeit. So ist es im Frühling und Herbst ein Para­dies für Wanderer, wird im Sommer zur Badedesti­na­tion und zeigt sich im Winter als beliebtes Skigebiet. Landes­haupt­stadt und mit etwas mehr als 100.000 Einwoh­nern größte Stadt des Bundes­lands ist Klagenfurt am Wört­hersee.

Untersberg

Mit der Berg­bahn auf den Hausberg
Wer dem Trubel in der Altstadt entfliehen will, kann auf einen der umliegenden Hausberge wandern. Besonders empfehlens­wert ist der sagen­umwobene Untersberg im Süden der Stadt. Das Massiv zwischen Berch­tesgaden und Salzburg ist voller geheim­nisvoller Höhlen, darunter die Schel­lenberger Eishöhle und die Riesending-Schacht­höhle. Beide kann man besich­tigen. Von St. Leon­hart führt die Untersberg­bahn in zehn Minuten auf den Grat und überwindet dabei 1.300 Höhenmeter. Von der Berg­sta­tion kann man zur Großen Mittags­scharte wandern. (hin und zurück: 2 Stunden, 4,5 Kilometer, auf und ab: 260 Meter)
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Salzkammergut

Österreich wie aus dem Bilderbuch

Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung.

Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Zu Gast in einem Hotel am Fuschlsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer einen Besuch in Salzburg mit der Erkundung der reizvollen Umge­bung verbinden will, findet am Fuschlsee eine ideale Basis.

Er ist ca. 20 Kilometer von Salzburg entfernt; ein Bus fährt vom Hotel in einer halben Stunde in die Stadt. Das Hotel selbst ist gut 200 Meter vom Seeufer entfernt, hat dort aber einen eigenen Strand. Jedes der rund 70 Zimmer ist wohn­lich einge­richtet. Im kleinen Spa und im Bauern­garten kann man gut entspannen – die gute Küche mit vielen Salzburger Speziali­täten tut ihr Übriges, um Gästen einen rundum gelun­genen Aufent­halt zu ermög­li­chen.

Salzburg

Mozarts musikali­sche Geburts­stadt
Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden. In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof begr­aben und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Fuschlsee

Reizvoller See in der Voralpen­region
Das Salzkammergut am Fuß der Alpen bei Salzburg gehört zu den schönsten Landschaften Europas. Mittel- und Hoch­ge­birge, Schluchten, Steilwände und über 40 Seen wech­seln einander ab. Hinzu kommen ungezählte ba­rocke Kirchen und Abteien, Schlösser und male­ri­sche Städte wie St. Gilgen oder Bad Ischl, weshalb die UNESCO das ganze Gebiet zum Welterbe erklärt hat. Der Fuschlsee liegt mitten im Salzkammergut und nur 30 Kilometer von Salzburg entfernt. Er gehört mit fünf Kilome­tern Länge zu den kleineren Seen und ist daher weniger bekannt als der Mond- oder der Attersee, wenn auch nicht weniger reizvoll.

St. Wolfgang

Pilger­kirche über dem Wolfgangsee
Als der Heilige Wolfgang am Ende eines ereig­nis­rei­chen poli­ti­schen Lebens im Jahr 976 mit eigenen Händen ein Kloster baute und nebenbei mehrere Wunder wirkte, ahnte er nicht, dass aus seiner Einsiedelei einer der berühm­testen Fremdenver­kehr­sorte Öster­reichs hervor­gehen sollte. Das verdankt St. Wolfgang vor allem der Wall­fahrts­kirche, die ihm gewidmet ist und in voll­en­deter Anmut über dem Wolfgangsee thront. Innen beein­druckt die spätgo­ti­sche Kirche mit einem reichge­schmückten Altar, den Michael Pacher 1481 fertig gestellt hatte. Er zeigt die Mutter­gottes kniend vor ihrem Kind und einge­rahmt von zwei Mönchen, dem heiligen Benedikt und natür­lich dem heiligen Wolfgang.

Rund um den Fuschlsee

Idylli­scher Ufer­spa­ziergang mit Bademög­lichkeit
Der „Sehweg“ ist ein einfa­cher Spaziergang. Wem der ganze Rundwanderweg zu lang erscheint, kann auf halbem Weg mit der „Zille“ den Fuschlsee überqueren. Der Weg führt meist am Ufer entlang. Schau­tafeln informieren über Wiesen-, Baum- und Wald­typen. Im Sommer laden die Buchten und Bade­strände zu einem Bad im smaragd­grünen See ein (hin und zurück: 11 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 100 Meter).

Über das Wild­moos zum Eibensee

Durch ein Moor zu einem Bergsee
Der kleine Eibensee zählt zu den weniger bekannten Gewäs­sern im west­li­chen Salzkammergut. Der Anstieg führt am Eiben­seebach entlang durch das Natur­schutzgebiet Wild­moos Vom nahen Mari­enköpfl bietet sich ein herr­li­cher Blick auf den Fuschlsee und seine Umge­bung. Der Eibensee liegt idyllisch zwischen Steilhängen, die den Wind abhalten, sodass der See oft glatt wie ein Spiegel daliegt. An heißen Tagen kann man im See wunderbar schwimmen. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 375 Meter)

Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut
Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

Von Fuschl am See nach Hause

13 Tage
ab 1.499,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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