Zwischen Alpen und Adria: Eine Reise durch Slowenien
Schönster Ort an der slowenischen Adria: Piran

Zwischen Alpen und Adria

Eine Reise durch Slowenien

Barocke Kultur und wilde Karstlandschaften: Nach einem Aufenthalt in einem venezianischen Städtchen an der Adria geht es hoch hinaus in die Julischen Alpen, die ganz zu Unrecht kaum bekannt sind.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Fuschl am See

A

Salzkammergut

Österreich wie aus dem Bilderbuch

Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung.

Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Zu Gast in einem Hotel am Fuschlsee

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer einen Besuch in Salzburg mit der Erkundung der reizvollen Umge­bung verbinden will, findet am Fuschlsee eine ideale Basis.

Er ist ca. 20 Kilometer von Salzburg entfernt; ein Bus fährt vom Hotel in einer halben Stunde in die Stadt. Das Hotel selbst ist gut 200 Meter vom Seeufer entfernt, hat dort aber einen eigenen Strand. Jedes der rund 70 Zimmer ist wohn­lich einge­richtet. Im kleinen Spa und im Bauern­garten kann man gut entspannen – die gute Küche mit vielen Salzburger Speziali­täten tut ihr Übriges, um Gästen einen rundum gelun­genen Aufent­halt zu ermög­li­chen.

Salzburg

Mozarts musikali­sche Geburts­stadt
Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden. In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Fuschlsee

Reizvoller See in der Voralpen­region
Das Salzkammergut am Fuß der Alpen bei Salzburg gehört zu den schönsten Landschaften Europas. Mittel- und Hoch­ge­birge, Schluchten, Steilwände und über 40 Seen wech­seln einander ab. Hinzu kommen ungezählte ba­rocke Kirchen und Abteien, Schlösser und male­ri­sche Städte wie St. Gilgen oder Bad Ischl, weshalb die UNESCO das ganze Gebiet zum Welterbe erklärt hat. Der Fuschlsee liegt mitten im Salzkammergut und nur 30 Kilometer von Salzburg entfernt. Er gehört mit fünf Kilome­tern Länge zu den kleineren Seen und ist daher weniger bekannt als der Mond- oder der Attersee, wenn auch nicht weniger reizvoll.

St. Wolfgang

Pilger­kirche über dem Wolfgangsee
Als der Heilige Wolfgang am Ende eines ereig­nis­rei­chen poli­ti­schen Lebens im Jahr 976 mit eigenen Händen ein Kloster baute und nebenbei mehrere Wunder wirkte, ahnte er nicht, dass aus seiner Einsiedelei einer der berühm­testen Fremdenver­kehr­sorte Öster­reichs hervor­gehen sollte. Das verdankt St. Wolfgang vor allem der Wall­fahrts­kirche, die ihm gewidmet ist und in voll­en­deter Anmut über dem Wolfgangsee thront. Innen beein­druckt die spätgo­ti­sche Kirche mit einem reichge­schmückten Altar, den Michael Pacher 1481 fertig gestellt hatte. Er zeigt die Mutter­gottes kniend vor ihrem Kind und einge­rahmt von zwei Mönchen, dem heiligen Benedikt und natür­lich dem heiligen Wolfgang.

Rund um den Fuschlsee

Idylli­scher Ufer­spa­ziergang mit Bademög­lichkeit
Der „Sehweg“ ist ein einfa­cher Spaziergang. Wem der ganze Rundwanderweg zu lang erscheint, kann auf halbem Weg mit der „Zille“ den Fuschlsee überqueren. Der Weg führt meist am Ufer entlang. Schau­tafeln informieren über Wiesen-, Baum- und Wald­typen. Im Sommer laden die Buchten und Bade­strände zu einem Bad im smaragd­grünen See ein (hin und zurück: 11 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 100 Meter).

Über das Wild­moos zum Eibensee

Durch ein Moor zu einem Bergsee
Der kleine Eibensee zählt zu den weniger bekannten Gewäs­sern im west­li­chen Salzkammergut. Der Anstieg führt am Eiben­seebach entlang durch das Natur­schutzgebiet Wild­moos Vom nahen Mari­enköpfl bietet sich ein herr­li­cher Blick auf den Fuschlsee und seine Umge­bung. Der Eibensee liegt idyllisch zwischen Steilhängen, die den Wind abhalten, sodass der See oft glatt wie ein Spiegel daliegt. An heißen Tagen kann man im See wunderbar schwimmen. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 375 Meter)

Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut
Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

Von Fuschl am See nach Maribor

284 km | 4:00 h

Hall­statt

Postkar­ten­idyll mit 4.000-jähriger Geschichte
Der male­ri­sche Ort am Hall­stätter See gefiel chine­si­schen Architekten so gut, dass sie einen Nachbau in der Volks­re­publik errich­teten. Das Original verdankt seine Entste­hung dem Salz. Mäch­tige Salzkammern wurden dort schon vor mehr als 4.000 Jahren entdeckt. Bis heute wird im ältesten Salzberg­werk der Welt ober­halb von Hall­statt das „weiße Gold" abge­baut. Spuren einer reichen Vergan­gen­heit sind überall zu entde­cken: Die kelti­schen Gräber­funde, das Salzberg­werk, das präh­is­to­ri­sche Museum, die auf engem Raum über­ein­ander geschach­telten Häuser, die Kirchen, der Friedhof mit dem Bein­haus und die „älteste Pipe­line der Welt“.

Frei­lichtmuseum Stübing

Alpines Leben vor 300 Jahren
Das Öster­rei­chi­sche Frei­lichtmuseum befindet sich in Stübing in der Stei­er­mark. Das Museum zählt mit rund hundert Objekten zu den größten Museen seiner Art in Europa. Alte Bauern­häuser, Kohlenmeiler und Mühlen wurden aus ganz Öster­reich zusam­menge­tragen. Wie die tatsäch­liche Lage Öster­reichs, so erstreckt sich auch das 60 Hektar große Museum von Ost nach West, sodass ein Besuch analog dazu von mit Schilf gedeckten Gebäuden aus dem Burgen­land bis zu den Alphütten im Bregenzer Wald möglich ist.

Graz

Baro­ckes Juwel in der Stei­er­mark
Die Haupt­stadt der Stei­er­mark liegt an der Mur, wo sie aus einem engen Tal in eine fruchtbare Ebene strömt. Über ihr thront weithin sichtbar der Schlossberg, eine Festung, die nie eingenommen wur­de und im Guin­ness-Buch der Rekorde daher als stärkste Festung aller Zeiten aufge­führt ist. Unter­halb des Schlossbergs liegt die Grazer Stadt­krone, ein Ensemble aus goti­schem Dom, der Jesuiten-Univer­sität, der Grazer Burg und dem Uhrturm, dem Wahrzei­chen der Stadt. Der barocke Orts­kern ist von der Unesco zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Die meist­be­such­teste Sehens­wür­digkeit ist Schloss Eggenberg mit seinem engli­schen Landschafts­park, in dem Pfauen frei herum­laufen.  Wegen ihrer Lage südlich der Alpen ist euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt von 2003 schon vom medi­ter­ranen Klima beeinflusst.
B

Maribor

Mittelalterliche Altstadt an der Drau

Die zweitgrößte Stadt Slowe­niens am Ufer der Drau hat eine mittel­alter­liche Altstadt und ein leben­diges, studen­ti­sches Flair.

Wegen des milden Klimas ist Maribor ein Zentrum des Weinbaus. Am trg svobode, dem Freiheits­platz, steht die größte Wein­kellerei des Landes, wo bis zu sieben Millionen Liter Wein gela­gert werden können. Am Ufer der Drau, wächst ein Rebstock, der mit über 400 Jahren als der älteste der Welt gilt.

Zu Gast in einem Hotel in Maribor

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz pro Zimmer

Das Hotel in einem altbürger­li­chen Haus aus dem frühen 18. Jahr­hun­dert liegt im histo­ri­schen Teil von Maribor in unmit­telbarer Nähe des kulturellen und touris­ti­schen Zentrums der Stadt.

Im Haupt­haus gibt es geräu­mige Apart­ments; weitere Zimmer befinden sich in einem sepa­raten, modernen Gebäude mit einem schön gestal­teten Garten, ca. 150 Meter vom Haupt­haus entfernt. Alle Räume sind individuell mit hoch­wer­tigen Mate­rialien und modernem Komfort einge­richtet. Das reichhal­tige Früh­stück mit vielen lokalen Produkten wird im Spei­se­raum des Hotels ange­boten. Gleich vier Restau­rants stehen zur Auswahl, sodass von moderner, stei­ri­scher Küche über medi­ter­rane Gerichte bis hin zum Steak alles ange­boten wird. Zudem gibt es im Hotel einen kleinen Spabereich.

Stara Trta

ältester Wein­stock der Welt
Der „Alte Wein­stock“ ist mit über 400 Jahren angeb­lich der älteste, alljähr­lich austreibende und Trauben tragende Wein­stock der Welt. Die Žame­tovka-Rebe wächst im Stadt­viertel Lent in Maribor am linken Ufer der Drau. Alljähr­lich werden Anfang Oktober bis zu 50 Kilogramm Trauben feier­lich geerntet und zu einem Wein vergoren, der auf künst­le­risch gestal­tete Flaschen gezogen wird. Er ist wegen seiner Rarität exklusiv, seine Qualität ist meist eher bescheiden.

Schloss Betnava

Dinnieren im „Versailles von Maribor“
Südlich von Maribor steht eines der schönsten Barockschlösser Slowe­niens, das „Versailles von Maribor“. Dabei hat Schloss Betnava, einen Grund­riss, der aus der Renais­sance stammt, und wur­de erst später barock über­formt. Im Innern gibt es eine prunkvolle Treppe mit Stein­ge­länder und einen Ritter­saal, der mit Frühlingsmo­tiven, ausge­staltet ist. Zum Schloss gehört auch ein Restau­rant und ein gut assor­tierter Wein­keller.

Pohorje Gebirge

Mit der Seil­bahn auf ein Waldgebirge
Südwest­lich von Maribor erhebt sich das bewal­dete Pohorje-Gebirge, das am Rogla eine Höhe von 1.517 Metern erreicht. Vom Dorf Zgornje Radvanje aus fährt eine Gondel bis zu einem Berggast­haus. Dort beginnen viele bezeichnete Rundwander­wege. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 190 Meter)

Zu den Seen von Lovrenc

Auf Holz­planken durch ein Sumpfge­biet
Der Weg führt über die Weiden und Wälder des Pohorje-Gebierges bis zum Hoch­moor, wo es 19 kleine Seen gibt, die dem Moorgebiet den Namen „Seen von Lovrenc“ gaben. Ein schön ange­legter Rundweg über Holz­stege führt ins Herz des Moorgebiets. (hin und zurück: 13 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 310 Meter)

Von Maribor nach Zagreb

114 km | 2:00 h
C

Zagreb

Hauptstadt mit Gründerzeitflair

Seit 1991 ist die einzige Stadt mit mehr als einer Million Einwohner wieder Haupt­stadt. Sie liegt am Rande der panno­ni­schen Tief­ebene, die sich bis nach Ungarn erstreckt.

Südwest­lich erhebt sich das Medve­d­nica-Gebirge. Wahrzei­chen und berühm­teste Sehens­wür­digkeit der 1.000 Jahre alten Stadt ist die Kathedrale, die in der Türkenzeit Ende des 15. Jahrhunderts mit einem Vertei­digungs­wall umgeben wur­de und als katholi­sches Boll­werk im multire­ligiösen Balkan ange­sehen wur­de. In ihrer heutigen Gestalt geht sie auf das 19. Jahr­hun­dert zurück. Günstig einkaufen kann man in den Zentren an der Peripherie, zum Beispiel in „King Cross“, der Avenue Mall, City Center One und West Gate.

Zu Gast in einem B&B in Zagreb

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt im Herzen von Zagreb, in einem Viertel, in dem viele Botschaften und damit auch vorrangig Ausländer ansässig sind.

Das Haus aus dem Jahr 1922 war über Gene­ra­tionen hinweg das Heim von Künst­lern, und di­ente aufgrund seines ganz eigenen Charmes auch oft schon als Kulisse für Spiel- und Werbe­filme. Nadia Geras, die heutige Besitzerin, schreibt gerne und liebt es, Freunde und Gäste in ihrem Haus zu haben und Zeit mit ihnen zu verbringen. Sie hat sich der gesunden Küche verschrieben und stellt ihre eigenen Marme­laden und Brot­auf­s­triche her, die man beim Früh­stück in der Orangerie genießen kann. Fahr­räder können kostenfrei aus­ge­liehen werden.

Der Ban-Jelačić-Platz

Zentraler Platz und Shopping-Zone
Der Trg bana Jelačića ist der zentrale Platz zwischen Ober- und Unter­stadt. Er entstand erst im 17. Jahr­hun­dert als neuer Markt­platz und wur­de im 19. Jahr­hun­dert nach Joseph Jelačić von Bužim benannt.  Der Feldherr von Kroa­tien,  k.&.k. Feldzeugmeister und Kommandeur des Maria There­sien-Ordens gilt als kroa­ti­scher Natio­nalheld. Wegen der zentralen Lage dient der Platz häufig als Ausgangs­punkt für Besich­tigungen und Ausflüge. Der Ban-Jelačić-Platz ist eine große Fußgängerzone, in der nur Straßen­bahn, Bus und Taxi eine Fahr­er­laubnis haben. Hier befindet sich auch das Geschäfts- und Banken­zentrum der Stadt. Von der west­lich an den Platz anschließenden Fußgängerzone Ilica ist die Standseil­bahn zu errei­chen, die Ober- und Unter­stadt verbindet.

Kathedrale von Zagreb

Festungs­kirche und Wahrzei­chen der Stadt
Die Kathedrale der seligen Jungfrau Maria, ehemals Stefansdom, ist das Wahrzei­chen der Stadt. Die weithin sichtbaren Türme gehören bis heute zu den höchsten Bauwerken Kroa­tiens. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert erbaut und später immer wieder verändert. Um 1510 wur­de sie mit einer wuch­tigen Befes­tigung mit Eckrondellen gegen Artil­le­rie­be­schuss umgeben. Auf dem Vorplatz befindet sich der Madon­nenbrunnen mit vier goldenen Engeln und einer Säule, auf der eine goldene Mari­en­statue thront.

Bota­ni­scher Garten von Zagreb

Harmo­ni­sche Viel­falt exoti­scher Pflanzen
Der Bota­nički vrt liegt in der Verbindung zwischen den beiden Schen­keln des Grünen Zagreber Hufei­sens und ist von November bis April geschlossen. Der Park ist etwa fünf Hektar groß. Rund 10.000 Pflanzen­arten gedeihen hier, darunter etwa 1.800 exoti­sche Gewächse aus der ganzen Welt, haupt­säch­lich jedoch aus Asien. Auf schön ange­legten Pfaden kann man zwischen Nadelhölzern, künst­li­chen Gewäs­sern, Pavillons und Gewächs­häusern der Univer­sität flanieren und die harmo­ni­sche Viel­falt der Bäume, Sträu­cher und Blumen bewundern. In besonderen Teichen werden Wasser­pflanzen gezüchtet.

Von Zagreb nach Ljubljana

136 km | 2:00 h

Otocec ob Krki

Mittel­alter­li­ches Schloss auf roman­ti­scher Fluss­insel
Das mittel­alter­liche Schloss residiert auf einer Fluss­insel in der Krka, die durch eine lieb­liche Hügel­landschaft mäandriert. Eine Vorläufer-Burg mit einer mäch­tigen Mauer wur­de schon im 12. Jahr­hun­dert zum Schutz vor den Türken errichtet. Vom Schloss aus führen Spazier­wege an der Krka entlang zum Schloss Struga, einem ehema­ligen Frau­en­kloster.
D

Ljubljana

Hauptstadt Sloweniens mit k.u.k.-Charme

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Laibach, wur­de von den Römern gegründet und gehörte von 1278 bis 1919 zu Habsburg und danach zu Jugo­slawien.

Seit 1991 ist sie Haupt­stadt des selb­stän­digen Slowe­niens. Bis heute wirkt die Stadt wie eine öster­rei­chi­sche Klein­stadt mit medi­ter­ranem Flair. Dazu tragen die vielen Cafés, das milde Klima und urbane Leben um die Burg und in der Altstadt bei. Im August gibt es viele Musikver­an­stal­tungen im Freien. Sehens­wert ist der Markt, besonders am Samstag, rund um die St.-Nikolai-Kirche. Nicht über­sehen sollte man dabei den unter den Kolon­naden versteckten Fisch­markt und einen Sonderbe­reich im Gebäude gegenüber den Kolon­naden. Sams­tags findet ein Kunst­floh­markt zwischen den drei Brücken und der Brücke Cevljarski most statt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ljubljana

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das char­mante Hotel liegt umgeben von einem schönen Garten mitten in der Altstadt von Ljubljana. Die Zimmer sind in modernem Design gemüt­lich einge­richtet und bieten vieles für einen ange­nehmen Aufent­halt: flau­schige Bett­de­cken, kusche­lige Bade­mäntel und Fußbo­den­heizung im Bad.

Im ältesten Teil des Gebäudes befindet sich die Lounge, von der man Blick auf den berühmten Herkulesbrunnen hat. Am Morgen wird hier das Früh­stück serviert, am Tag ist es ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Restau­rants für das Abend­essen sind fußläufig erreichbar.

Skofja Loka

Entzü­ckende Altstadt mit tausendjäh­riger Tradi­tion
Mitten in den Juli­schen Alpen liegt das 1.000-jährige Skofja Loka mit einer entzü­ckenden Altstadt. Im ehema­ligen Bischofs­pa­last über dem Unteren Platz (spodnji trg) ist heute ein Museum. Die Kapu­zi­ner­brücke wur­de auf Initia­tive des Bischofs Leopold im 14. Jahr­hun­dert gebaut, der kurz nach Fertig­stel­lung auch ihr erstes Opfer wur­de: Er stürzte bei einem Ritt über die geländer­lose Brücke von ihr hinunter in den Bach und ertrank. Seit 1888 besitzt sie ein Eisenge­länder und eine Statue des Brücken­hei­ligen Nepomuk.

Šmarna gora (667m)

Weit­blicke und eine Wehr­kirche auf dem Hausberg von Ljubljana
Wer auf den Hausberg von Ljubljana steigt, wird mit einer herr­li­chen Aussicht auf die Steiner Alpen und Juli­schen Alpen belohnt. Auf dem Gipfel steht neben einem Gast­haus eine Barock­kirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die älteste Sehens­wür­digkeit aber ist die Pest­säule, die von Über­lebenden aufge­stellt wur­de. Kurz vor dem Gipfel läuten die vorüberge­henden Wanderer eine Glocke, die verborgene Wünsche erfüllen soll. Der Rückweg geht über die Grmada, wo während der Türken­ein­fälle Bergfeuer als Gefahrzei­chen angezündet wurden. (hin und zurück: 5,3 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 340 Meter)

Von Ljubljana nach Piran

122 km | 2:00 h

Höhlenburg Predjama

Schutzburg mit unter­irdi­schen Gängen
Die roma­ni­sche Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert duckt sich unter einem über 100 Meter hohen Felsen in einen Höhlen­ein­gang. Sie war eine ideale Schutzburg, da viele geheime Stollen und Gänge Rückzugs- und Fluchtmög­lichkeiten boten. So wur­de sie im 15. Jahr­hun­dert von einem Raubritter bewohnt, welcher der Bela­ge­rung durch Habsburger Truppen standhalten konnte. Die Burg ist von Mai bis Ende September geöffnet. Wer will, kann auch 900 Meter weit in die Höhle laufen.

Gestüt Lipica

Kutschfahrten und geführte Ausritte
Namensgebend für das Gestüt an der italie­nisch-slowe­ni­schen Grenze sind die Lipiz­zaner-Pferde, die hier seit dem 16. Jahr­hun­dert gezüchtet werden. Die schnee­weißen Pferde sind eine Kreuzung anda­lu­si­scher Hengste mit einheimi­schen Stuten. Ihre Gelehr­samkeit und Robust­heit brachte die Pferde zunächst zu Dressur­zwe­cken nach Wien, sie wurden später vor allem in der Spani­schen Hofreit­schule beim kaiser­li­chen Hof vorgeführt. Führungen werden in verschiedenen Spra­chen ange­boten. Eine Besich­tigungs­fahrt über das große Geländes ist mittels Kutsche möglich. Es gibt zudem Vorfüh­rungen der klas­si­schen Lipiz­zaner-Dressur­reit­schule, die musikalisch begleitet werden und bei der unter anderem Kapriolen gezeigt werden. Weiterhin werden Reit­stunden und geführte Ausritte ange­boten.

Triestiner Karst

Einsame Pfade im Hinter­land von Triest
Die Wande­rung ist eine Teile­tappe des Alpe Adria Fernwander­wegs. Sie führt durch den Karst von Triest, der hinsicht­lich seines Mikro­klimas, seiner Wildheit, Felskulissen und spekta­kulären Schluchten seines­glei­chen sucht. Auf einsamen Pfaden geht es durch Wälder und Buschhaine, durch hüge­liges Gelände wie durch Schluchten, über Hoch­pla­teaus und tiefe Täler, begleitet von kulturellen und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten. (hin: 12 Kilometer, 5 Stunden, auf: 330 Meter, ab: 654 Meter)
E

Piran

Schönste Küstenstadt Sloweniens

Wegen seiner Lage am Ende einer Halb­insel und der vene­zia­ni­schen Altstadt gilt Piran als schönste Küsten­stadt in Slowe­nien.

Der Name stammt wohl von pyros, dem altgrie­chi­schen Wort für Feuer. Offenbar hat dort in der Antike ein Feuer statt eines Lecuht­turms den Weg gewiesen. Im 13. Jahr­hun­dert begann Venedig mit der Erobe­rung Istriens. Ein Löwe am Rathaus von Piran deutet darauf hin, dass auch Piran zu Venedig gehörte. Aus dieser Zeit stammt die Stadt­mauer, die heute noch erhalten ist. Inner­halb der Mauer gibt es ein Gewirr von Gassen, in deren Zentrum der Tartini-Paltz liegt. Wegen ihres ursprüng­l­i­chen Charak­ters ist Piran auch als Filmkulisse beliebt.

Zu Gast in einem venezianischen Palazzo am Tartini-Platz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Am zentralen Tartini-Platz steht das kleine Gäste­haus mit einer prachtvollen Fassade mit goti­schen Stein­or­na­menten.

Es wur­de Mitte des 15. Jahrhunderts von einem wohlha­benden Kaufmann aus Venedig für seine Geliebte, ein einfa­ches Mädchen aus Piran, erbaut. Natür­lich blieb der Nach­bar­schaft­st­ratsch nicht aus, weshalb das Liebes­paar eine Stein­pla­kette an der Vorder­seite mit der Inschrift: „Lasa pur dir“ anbringen ließ, zu Deutsch: „Lass sie reden“. Zwei Suiten befinden sich heute im zweiten und dritten Stock­werk, beide hübsch einge­richtet und nach den beiden Liebenden benannt. In der Bele­tage ist ein Esszimmer, das mit Bildern und Skulpturen bekannter Künstler geschmückt ist.

Triest

Austro-vene­zia­ni­sches Flair
Vom Mittel­alter bis zum Ende des 1. Welt­kriegs gehörte die Stadt am gleich­na­migen Golf zu Habsburg. Als eine der wenigen Hafen­städte, über die das k.u.k. Regime verfügte, erlangte sie über­regio­nale kulturelle und wirt­schaft­liche Bedeu­tung. Nach 1918 verlor die Stadt zuneh­mend an Bedeu­tung und geriet in eine Randlage. Noch heute ist das Stadt­bild durch eine eigen­tüm­liche austro-vene­zia­ni­sche Mischung bestimmt, die sich beispielhaft in den neoklas­si­schen Fassaden an der Piazza dell'Unita spiegelt. Ein römi­sches Amphi­theater und das Arco di Riccardo, ein römi­sches Stadttor, zeigen jedoch, dass die Stadt darüber hinaus eine über 2.000 Jahre alte Geschichte hat.

Tartini-Platz

Einst Hafen, heute Stadt­platz
Wo heute der Tartini-Platz liegt, war bis 1894 ein Fischer­hafen. Als er zuge­schüttet wur­de, entstand ein Platz, der zum Zentrum von Piran wur­de. Der Hafen wur­de Rich­tung Meer verla­gert und dient heute als Jacht­hafen. Der neue Platz wur­de nach dem bekann­testen Bürger der Stadt, dem Geiger und Kompo­nisten Giuseppe Tartini (1692 – 1770), benannt.

Piran

Vene­zia­ni­sche Altstadt an der Adria
Der Feri­enort an der kurzen slowe­ni­schen Adria­küste ist bekannt für seinen langen Pier und seine vene­zia­ni­sche Altstadt. Der Name Piran ist aus von dem grie­chi­schen Wort pyros für Feuer abge­leitet und erin­nert daran, dass ein Leuchtfeuer hier den Schiffen den Weg gewiesen hat. Am Tartini-Platz befindet sich das goti­sche rote Vene­zian­er­haus und das Tartini-Haus mit Fresken. Das letztere ist das Geburtshaus des Geigers Giuseppe Tartini. Das Rathaus aus dem 19. Jahr­hun­dert besitzt einen Steinlöwen, ein Symbol der ehema­ligen Republik Venedig. In der nahe gelegenen Sankt-Georgs-Kathedrale finden sich Gemälde aus dem 17. Jahr­hun­dert und Marmo­r­altäre.

Fiesa

Wandern und Kanu­fahren in einer Bade­bucht
Von Piran aus führt ein Spazierweg an der Küste entlang nach Osten. Nach etwa einem Kilometer kommt man nach Fiesa, einer beliebten Bade­bucht mit kris­tallklarem Wasser, Kies­strand, grüner Wiese und Bootsver­leih. Im Hotel Fiesa kann man einen Cappuccino trinken und seltene Libellen über den Süßwass­er­seen beob­achten.

von Port­oroz nach Piran

Spaziergang an der slowe­ni­schen Adria
Die Bucht von Port­oroz gehört zu den schönsten Abschnitten der kurzen slowe­ni­schen Adria­küste. Vom Ausgangs­punkt der Tour in Port­oroz hat man einen male­ri­schen Blick über die ganze Bucht. Vom Stadt­strand geht es dann entlang der Ufer­pro­me­nade bis nach Piran. (hin: 5 Kilometer, 1 Stunde, auf: 7 Meter, ab: 49 Meter)

Von Piran nach Bovec

177 km | 3:00 h

Görz

Drei­spra­chige Stadt zwischen Italien und Slowe­nien
Die Stadt am Isonzo war seit dem Spät­mit­tel­alter Besitz der Grafen von Görz und später der Habsburger. Die Stadt war von alters her drei­spra­chig. 1900 hatte Görz 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4.654 Slowenen und 2.760 Deut­sche. Nach dem Ersten Welt­krieg kam es zu Italien und hieß von da an Gorizia. Aus dieser Zeit stammt das beein­dru­ckende Bein­haus für die gefal­lenen italie­ni­schen Soldaten. Nach dem Zweiten Welt­krieg besetzten jugo­slawi­sche Partisanen den Bahnhof und bean­spruchten die Stadt. Sie wur­de 1947 geteilt. Der Osten kam zu Jugo­slawien und hieß fortan Gorica, der Westen blieb bei Italien. Erst 2004, als Slowe­nien der EU beitrat, konnte man wieder ohne Pass von einem Stadt­teil in den anderen wech­seln. Haupt­se­hens­wür­digkeit ist der ummauerte Burg­berg.

Castelmonte

Mari­enwall­fahrtsort und Wehr­dorf
Auf einer Bergkuppe bei Cividale liegt der bekannte Mari­enwall­fahrtsort. Schon die Fahrt über eine enge Straße durch einen dichten Wald ist ein Erlebnis. Vom Park­platz aus steigt man auf Stufen zum Tor hinauf und folgt dann der Hauptgasse zur Kirche. Massive Wehr­häuser drängen sich um die Kirche an der Hügel­spitze. Pilger verehren hier eine angeb­lich wunder­tä­tige Statue der Mutter­gottes aus dem 14. Jahr­hun­dert, die heute am Haupt­altar steht. Unter der Kirche befindet sich eine große Krypta, der älteste Teil des Heiligtums. In der ­Pilger­herberge „Casa del Pele­grino“ gibt es eine Klei­nigkeit zu essen oder zu trinken.
F

Nationalpark Triglav

Bergseen und Wasserfälle in alpiner Bergwildnis

Der einzige Natio­nal­park Slowe­niens ist ein Para­dies für Alpi­nisten, Bota­niker, Kajakfahrer und Wanderer.

In der fast unbe­rührten Gebirgs­welt gedeihen seltene Pflanzen und Tiere, darunter Steinböcke, Luchse und Brau­n­bären. Benannt ist der Park nach seinem höchsten Berg, dem sagen­umwobenen Triglav , der mit 2.864 Metern Höhe auch der höchste Berg Slowe­niens ist. Von seinem Gipfel aus kann man bis zum Groß­glockner im Nordwesten schauen, während man im Westen die Dolo­miten liegen sieht. Stille Glet­scher­seen ruhen in eiszeit­li­chen Mulden. Über steile Felsklippen stürzen Wasser­fälle herab. Über 7000 Kilometer Wander­wege mit zahlrei­chen Schutzhütten und Gast­höfen erschließen den Park.

Zu Gast in der alten Telefonvermittlungszentrale in Bovec

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel ist ein histo­ri­sches Gebäude im Ort Bovec: Hier befand sich einst eine Tele­fon­ver­mit­t­lungs­zen­trale, in der die aus Triest kommenden Signale verstärkt und bis Wien weiter­geleitet wurden.

Jedes der elf Zimmer ist individuell einge­richtet und nimmt mit seiner Zimmer­nummer Bezug auf ein bestimmtes Thema. Morgens wird ein liebevoll herge­rich­tetes Früh­s­tücksbuffet ange­boten, abends serviert das Restau­rant regio­nale Gerichte. In der gut bestückten Bibliothek befindet sich eine große Auswahl an Büchern, Zeitschriften und Comics slowe­ni­scher und inter­na­tio­naler Autoren. Auf der Terrasse kann man bei schönem Wetter den Ausblick auf die umliegenden Berge genießen, ein Buch lesen oder bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein entspannen. Im Wein­keller des Hauses werden Flaschenweine der besten slowe­ni­schen Winzer aus den Wein­gegenden der Umge­bung gela­gert.

Bovec

Outdoor-Zentrum am Natio­nal­park Triglav
Die 3.000-Seelen-Gemeinde liegt an einer alten Römer­straße, die über den Predilpass nach Italien führte. Von seiner Bedeu­tung an einer wich­tigen Handels- und Heer­straße zeugt der alte Markt­platz. Dort steht noch eine goti­sche Kirche. Rings um das klas­sizis­ti­sche Rathaus befinden sich schicke Straßen­cafés, Kneipen und Restau­rants. Heute ist Bovec vor allem das Tor zum Triglav Natio­nal­park und ein Ziel für Outdoor-Enthusi­asten, die im Winter zum Skil­aufen und im Sommer zum Wandern und Kajak-Fahren kommen.

Kobarid-Museum

Heimatge­schichte im Ersten Welt­krieg
Das histo­ri­sche Museum wur­de 1993 mit dem Muse­ums­preis des Euro­päi­schen Rates ausgezeichnet. Die Region um Kobarid war im Ersten Welt­krieg Schau­platz mehrerer Schlachten zwischen Öster­reich-Ungarn und dem König­reich Italien. Nach einem blutigen Stel­lungs­krieg gelang den Öster­rei­chern im Oktober 1917 in der Schlacht von Karfreit ein voll­kommen sinn­loser Durch­bruch an der Isonzo-Front. Das Museum doku­men­tiert den Verlauf der Kämpfe und das Leben der einfa­chen Soldaten auf beiden Seiten mit Texten, Fotogra­fien und anderen Ausstel­lungs­stü­cken, darunter Waffen, Uniformen, Muni­tion und Alltagsge­gen­ständen.

Wasserfall Virje

Aussichtsweg zu einem Wasservor­hang
Der einfache Rundweg hat ein schönes Ziel: den Virje-Wasserfall, einen 20 Meter breiten und zwölf Meter hohen Vorhang aus Wasser mit einen großen Becken unter­halb. Daneben besticht die Wande­rung mit weiten Ausbli­cken über das Bovec-Becken und seine Umge­bung. Sie beginnt in Bovec und führt über Wald­wege zum Dorf Plužna und bis zum Wasserfall. Von dort geht es zur Quelle von Glijun und weiter zum Stausee, in dem sich die Berge Svinjak und Kanin-Gebirge spiegeln. Über einen Golf­platz erreicht man die Einstiegs­sta­tion der Kanin-Seil­bahn und kehrt zurück nach Bovec. (hin und zurück: 10 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 200 Meter)

Vrh Laške Planje (2448 m)

Berggipfel zwischen Italien und Slowe­nien
Die Wande­rung beginnt am Wander­park­platz im Schatten des Gozdec und führt durch das Kaninski podi, eine abwechs­lungs­reiche Karstwelt voller Schön­heiten. Die anspruchsvolle Berg­tour ist für Bota­niker, Geologen und Höhlen­for­scher glei­cher­maßen inter­essant. Der Gipfel, der Vrh Laške Planje, ist mit 2448 Metern für die Juli­schen Alpen recht hoch und ermög­licht weite Blicke bis Friaul. Trotz der faszi­nierenden Ausblicke sollte man jederzeit auf seine Tritte achten. Der Weg kann ausge­setzt sein. (hin und zurück: 10,4 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 1.400 Meter)

Boka Wasserfall

Höchster Wasserfall Slowe­niens
Die Boka ist ein sechs Kilometer langer Gebirgsbach, deren Quelle sich unmit­telbar unter einer senk­rechten Felswand befindet. Während der Schnee­schmelze steigt die Wasser­menge auf bis zu 100 Kubikmeter in der Sekunde und sinkt in trockenen Zeiten auf nur 2 Kubikmeter ab. Nach 30 Metern hinter der Quelle stürzt das wilde Wasser auf einer Breite von 20 Metern 144 Meter in die Tiefe. Damit ist der Boka-Wasserfall der höchste in Slowe­nien. Ein Wanderweg für von der Straße bis zur Quelle. (hin und zurück: 2,8 Kilometer, 1:50 Stunden, auf und ab: 370 Meter)

Ausflug

Geführte Wanderung (3 Stunden, deutsch)

Die Wande­rung führt durch das Lepana-Tal, das sich etwa 10 Kilometer von Bovec entfernt erstreckt. Mit Ihrem Guide wandern Sie entlang der türkisen Soča, die als einer der schönsten Flüsse Europas gilt.

Ein gepflegter Spazierweg verläuft etwas abseits der steilen Fels­schluchten und führt zu einer Fußgänger­brücke, die einen schönen Ausblick auf den Fluss­lauf bietet. Erfah­rene Wanderer können sich alter­nativ für einen Weg unmit­telbar am Ufer entscheiden. Hier ist das Terrain jedoch uneben und stel­lenweise rutschig, sodass auf diesem Weg viel Vorsicht geboten ist.

13 Tage
ab 1.389,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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