Great Barrier Reef

Vom Mond aus zu erkennen: das Great Barrier Reef

Vom Mond aus zu erkennen: das Great Barrier Reef

Das achte Weltwunder

Das „Achte Weltwunder“ ist ein gigantisches Aquarium voller exotischer Farbenpracht und erstreckt sich über 2.000 Kilometer vor der Nordostküste Australiens. Es ist damit das größte Korallenriff der Welt und die einzige natürliche Lebensform, die vom Mond aus zu erkennen ist. Zu den Hauptattraktionen der bizarren Unterwasserwelt zählen farbenprächtige Korallen, große Fische und andere Meerestiere mit urweltlichen Formen. Höhepunkt im Jahresablauf ist der „wundersame Schneesturm“, wie man die Fortpflanzung der Korallen unter Wasser nennt. Weltweit gilt das Great Barrier Reef als das beeindruckendste Schnorchel- und Tauchgebiet. Im schillernden Blau des glasklaren Wassers mit einer Sichttiefe bis zu 60 Metern kann man Schnorcheln und Tauchen.



Sehenswürdigkeiten Great Barrier Reef


Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Daintree Nationalpar

Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sandstränden, Bergen und Regenwald. Der 3200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Daintree Nationalpark, der über eine Autofähre zu erreichen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.


Mossman Gorge

Geführter Spaziergang mit einem Angehörigen der Kuku Yalanji People

Wer sich für die Kultur der Aborigines interessiert, kann an einer einstündigen Führung mit einem Führer aus dem Stamm der Kuku Yalanji People teilnehmen und dabei mehr über den Regenwald der Mossman Gorge und ihre Ureinwohner lernen. 


Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer

Der Daintree Nationalpark besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nördlich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar. Die Gegend um das Cape Tribulation, welches nach Captain Cook benannt wurde, ist besonders reizvoll, da hier der Regenwald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivitäten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbeobachtungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tagestouren nach Cooktown werden von hier aus angeboten. Besonders sehenswert ist außerdem das „Treetop Tower Environment Centre“, das dabei hilft die Vielseitigkeit des Regenwaldes zu erschließen.


Cape Tribulation

Zwischen Regenwald und Great Barrier Reef

Das "Kap der Trübsal“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nördlich von Port Douglas und 110 Kilometer nördlich von Cairns in Queensland, wo Regenwald und Great Barrier Reef unmittelbar aufeinanderstoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Südseereise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und beinahe verloren gegangen wäre. Erst nach einmonatigen Reparaturarbeiten konnte er seine Reise fortsetzen. Am Cape Tribulation, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queensland gehört, gibt es ein paar Beach-Resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu erreichen. Mit einer Fähre muss man den Daintree River überqueren. 


Mission Beach

Where the Reef meets the Rainforest

Das kleine Dorf liegt am Korallenmeer von Queensland, da wo der tropische Regenwald bis an die Küste des südlichen Teils des Great Barrier Reefs heranreicht. Misson Beach setzt sich aus vier Ferienorten zusammen, die an einem 14 Kilometer langen Sandstrand liegen. Mission Beach erhielt seinen Namen von einer Missions-Station für Aborigines, die 1918 – nur wenige Jahre nach ihrer Gründung – durch einen Wirbelsturm zerstört wurde. Von Mission Beach aus lassen sich nicht nur Strand- und Regenwaldwanderungen, sondern auch Ausflüge zum Riff, nach Dunk oder Bedarra Island unternehmen. Der angrenzende Regenwald ist außerdem einer der letzten Lebensräume für den vom Aussterben bedrohten Cassowary, einen farbenprächtigen Straußenvogel, auf den man bereits bei der Anfahrt nach Mission Beach durch eine Vielzahl von Straßenschildern aufmerksam gemacht wird.

www.missionbeachtourism.com


Dunk Island

Tropische Regenwaldinsel am Great Barrier Reef

Die tropische Insel fünf Kilometer vor der Küste von Mission Beach ist größtenteils mit Regenwald bewachsen Insel bewachsen. Er wird von einem 730 Hektar großen Nationalpark geschützt, durch den einige Wanderwege führen. Der Rest besteht aus Farmland. Das die Insel umgebende Riff gehört zum Great Barrier Reef Nationalpark. Ein Aufenthalt ist besonders für Familien mit Kindern empfehlenswert, weil viele Aktivitäten von Schnorcheln bis Reiten angeboten werden.


Hinchinbrook Island

Mangrovensümpfe, Regenwälder und unberührte Gebirge

Die Insel an der Ostküste beheimatet den mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratkilometern größten Inselnationalpark Australiens. Der Hinchinbrook Island National Park ist landschaftlich reizvoll und unberührt. Bereits die Fährüberfahrt ist ein Ereignis, wenn man mit etwas Glück Seekühe sieht, die in den Gewässern vor Hinchinbrook leben. Die Westküste wird von Mangrovensümpfen geprägt; das Innere ist von tropischem Regenwald bedeckt, der an hohen Bergketten wächst. Die fantastische Landschaft lädt zum Wandern und Genießen ein.  Zu der klassischen Viertageswanderung gibt es ein paar kurze Varianten. Die Tages- oder Halbtagstouren führen durch den Regenwald und an feinsandigen Stränden entlang. Da es auf der ganzen Insel nur eine Unterkunft gibt und die Besucherzahl begrenzt ist, begegnet man nicht allzu vielen Menschen.


Wrotham Park

Riesige Rinderfarm im Outback

Wrotham Park ist eine 600.000 Hektar große Rinderfarm im Outback des nördlichen Queensland, auf der über 35.000 Tiere gehalten werden. Drei große Flüsse der Cape York Halbinsel – der Lynd, der Mitchell und der Walsh River – durchkreuzen das meist trockene Gelände der Farm. Die ersten Siedler und Rinderzüchter kamen 1873 nach Wrotham Park; heute wird hier neben der Rinderzucht eine exklusive Lodge betrieben. Zum Treiben der Rinder werden Pferde, Motorräder und Helikopter genutzt. Auf geführten Tagestouren im Allradwagen kann man die Flora & Fauna des Outbacks erkunden: Neben Rindern leben auf dem Farmgelände noch eine Reihe von Vogelarten, Kängurus, Wallabies, Dingos, Krokodile und Goannas.


Undara-Volcanic-Nationalpark

Führungen durch Lavaröhren

Der Nationalpark in der McBride Volcanic Province hat seinen Namen aus der Sprache der Aborigines. Undara bedeutet „langer Weg“, was sich auf die 100 Kilometer lange Lavaröhre bezieht. Sie ist teilweise eingestürzt und gehört zu einem System von Röhren, das bei einem Vulkanausbruch vor 190.000 Jahren entstanden ist. Im Undara-Nationalpark sind insgesamt 69 Lavaröhren begehbar, von denen die längste etwa einen Kilometer lang ist. Fledermäuse und weitere seltene Tiere nutzen die Röhren als Lebensraum. Führungen durch die Röhren werden angeboten.


Inseln vor Queensland

Perlenkette von unvorstellbarer Vielfalt

Über 600 Inseln – wie auf einer Perlenkette aufgereiht, liegen sie vor der Ostküste von Queensland. Ob riesig groß oder winzig klein. Ob wild oder gezähmt. Ob Inselidylle à la Robinson Crusoe oder touristisch erschlossen. Die Inseln von Queensland sind von unvorstellbarer Vielfalt.
Manche, zum Beispiel die 74 Whitsunday Inseln, waren einst Gipfel von Bergketten. Vor Tausenden Jahren versanken diese im Ozean. Einzigartig sind auch Eilande wie Fraser Island, die nur aus Sand bestehen. Andere dagegen haben sich aus mächtigen Korallenformationen gebildet. Prächtige Palmen und eine tropische Vegetation gedeihen hier. Lizard, Dunk, Orpheus, Magnetic, Hayman, Hamilton und Heron Island gehören zu den schönsten. Urlauber kommen dorthin, um zu schnorcheln, zu tauchen, zu segeln und um Schildkröten, Seevögel, Buckelwale und andere seltene Tierarten in freier Wildbahn zu beobachten.
Für welche Insel Sie sich auch entscheiden – eines ist gewiss: in Queensland finden Sie garantiert Ihr ganz persönliches Urlaubsparadies.


Paluma-Range-Nationalpark

Endemische Vögel im Labyrinth von Wasserläufen

Der fast 800 Quadratkilometer große Nationalpark wurde wegen seiner Schönheit und seiner biologischen Vielfalt zum Welterbe der UNESCO erklärt. Das tief eingeschnittenen Plateau der Paluma Range ist ein Labyrinth von Bächen und Flüssen mit verschiedenen Tier- und Pflanzengemeinschaften. In den höheren, feuchten Lagen herrscht tropischer Regenwald vor, in den niederen, trockenen Bereichen Eukalyptuswälder. Es gibt viele seltene Vogelarten, von denen einige nirgendwo anders vorkommen.


Magnetic Island

Tropeninsel unter Naturschutz

Die Insel, die heute zum Stadtgebiet von Townsville gehört, wurde 1770 von James Cook entdeckt. Weil damals der Kompass der Endeavour verrückt spielte, vermutete er magnethaltiges Gestein auf der Insel. Obwohl sich das nicht bewahrheitete, blieb der Name bis heute. Große Teile der 52 Quadratkilometer großen Insel stehen heute unter Naturschutz. Im Osten führt eine Straße von der Picnic Bay zur Horseshoe Bay, während der Westen nur über Wanderwege zu erreichen ist. Im Norden und Osten gibt es hübsche kleine Buchten, die zum Teil auch nur über Wanderwege oder vom Wasser her erreichbar sind. Wer den höchsten Berg von Magnetic Island besteigt, den 497 Meter hohen Mount Cook, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.


Townsville

Tor zum Outback

Die tropische Stadt gilt als Tor zum Outback. Sie bietet ihren Besuchern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten: das Schiffswrack der HMS Pandora und das weltweit größte Aquarium mit einem lebenden Korallenriff. Zu ihren besonderen Qualitäten zählt darüber hinaus, dass sie mit rund 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet ist. Beste Voraussetzungen, um Strand und Meer in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel auf der vorgelagerten Insel Magnetic Island mit ihren 23 Buchten und Stränden oder am Mission Beach mit seinem legendären, acht Kilometer langen weißen Strand. Townsville ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Tierparks, in denen einheimische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen sind. Lohnenswert ist auf jeden Fall der Panoramablick vom Castle Hill, dem roten Berg im Stadtzentrum, dessen Aussichtspunkt erwandert oder mit dem Auto angefahren werden kann.

www.townsville.qld.gov.au


Bowling Green Bay National Park

Wilde Bergwälder und ein Wasserfall

Der Park schützt verschiedene Lebensräume, vor allem aber den Urwald um den Saddle Mountain oder den Mount Elliot (1.342 m). Dort entspringt der Alligator Creek, wo man baden oder Vögel beobachten kann, darunter Kraniche, Spaltfußgänse oder die imposante Kragenechse. Wer in Alligator Creek kein erfrischendes Bad nehmen will, kann den Nationalpark auf einer Wanderung zum Cockatoo Creek erkunden.

Umfulana Route




Weitere Sehenswürdigkeiten Great Barrier Reef

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