Great Barrier Reef

Vom Mond aus zu erkennen: das Great Barrier Reef

Vom Mond aus zu erkennen: das Great Barrier Reef

Das achte Weltwunder

Das „Achte Weltwunder“ ist ein gigantisches Aquarium voller exotischer Farbenpracht und erstreckt sich über 2.000 Kilometer vor der Nordostküste Australiens. Es ist damit das größte Korallenriff der Welt und die einzige natürliche Lebensform, die vom Mond aus zu erkennen ist. Zu den Hauptattraktionen der bizarren Unterwasserwelt zählen farbenprächtige Korallen, große Fische und andere Meerestiere mit urweltlichen Formen. Höhepunkt im Jahresablauf ist der „wundersame Schneesturm“, wie man die Fortpflanzung der Korallen unter Wasser nennt. Weltweit gilt das Great Barrier Reef als das beeindruckendste Schnorchel- und Tauchgebiet. Im schillernden Blau des glasklaren Wassers mit einer Sichttiefe bis zu 60 Metern kann man Schnorcheln und Tauchen.



Sehenswürdigkeiten Great Barrier Reef


Bowen

Sandstrände und Kolonialbauten an der Horseshoe Bay

Die Kleinstadt in Queensland ist bekannt für ihren schönen Naturhafen, Sandstrände, Kolonialbauten und unzählige Obst- und Gemüseplantagen, die besonders in der Zeit von April bis November viele Erntehelfer aus ganz Australien anziehen. Bowen ist ein Anbaugebiet für Tomaten, Paprika, Kürbisse und Mangos. Zudem gibt es in der Stadt einige schöne Strände, an der Horseshoe Bay. 


Bowling Green Bay National Park

Wilde Bergwälder und ein Wasserfall

Der Park schützt verschiedene Lebensräume, vor allem aber den Urwald um den Saddle Mountain oder den Mount Elliot (1.342 m). Dort entspringt der Alligator Creek, wo man baden oder Vögel beobachten kann, darunter Kraniche, Spaltfußgänse oder die imposante Kragenechse. Wer in Alligator Creek kein erfrischendes Bad nehmen will, kann den Nationalpark auf einer Wanderung zum Cockatoo Creek erkunden.

Umfulana Route:
www.komoot.de


Cape Tribulation

Zwischen Regenwald und Great Barrier Reef

Das "Kap der Trübsal“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nördlich von Port Douglas und 110 Kilometer nördlich von Cairns in Queensland, wo Regenwald und Great Barrier Reef unmittelbar aufeinanderstoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Südseereise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und beinahe verloren gegangen wäre. Erst nach einmonatigen Reparaturarbeiten konnte er seine Reise fortsetzen. Am Cape Tribulation, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queensland gehört, gibt es ein paar Beach-Resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu erreichen. Mit einer Fähre muss man den Daintree River überqueren. 


Cape-Hillsborough-Nationalpark

Kängurus und Wallabies auf einer geschützten Halbinsel

Der elf Quadratkilometer große Park liegt auf einer Halbinsel vulkanischen Ursprungs, die hauptsächlich mit Regenwald bewachsen ist. Ihre höchste Erhebung liegt 267 Meter über dem Meer. Um den Park herum gibt es Wanderwege verschiedener Länge und Schwierigkeit zu herrlichen Aussichtspunkten über das Meer. Wer zu Fuß durch den Park geht, wird jede Menge Kängurus und Wallabies sehen (bitte nicht füttern!).


Cape-Palmerston-Nationalpark

Felsenkaps und Sanddünen an unberührter Küste

Der Nationalpark im Osten von Queensland schützt einen der wenigen noch unberührten Küstenabschnitte zwischen Bowen und Lawrence. Charakteristisch sind felsige Kaps, Sanddünen, Sümpfe und Regenwälder. Höchste Erhebung ist der 344 Meter hohe Mount Funnel. Regen- und Mangrovenwälder wechseln mit lichtem Eukalyptuswald, während in den engen Tälern Myrtenheiden zu Hause sind. Der Park ist vom Bruce Highway (Ausfahrt Ilbilbie) zu erreichen. Die Straßen im Park sind unbefestigt, weshalb nur allradgetriebene Fahrzeuge empfohlen werden.


Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer

Der Daintree Nationalpark besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nördlich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar. Die Gegend um das Cape Tribulation, welches nach Captain Cook benannt wurde, ist besonders reizvoll, da hier der Regenwald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivitäten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbeobachtungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tagestouren nach Cooktown werden von hier aus angeboten. Besonders sehenswert ist außerdem das „Treetop Tower Environment Centre“, das dabei hilft die Vielseitigkeit des Regenwaldes zu erschließen.


Dunk Island

Tropische Regenwaldinsel am Great Barrier Reef

Die tropische Insel fünf Kilometer vor der Küste von Mission Beach ist größtenteils mit Regenwald bewachsen Insel bewachsen. Er wird von einem 730 Hektar großen Nationalpark geschützt, durch den einige Wanderwege führen. Der Rest besteht aus Farmland. Das die Insel umgebende Riff gehört zum Great Barrier Reef Nationalpark. Ein Aufenthalt ist besonders für Familien mit Kindern empfehlenswert, weil viele Aktivitäten von Schnorcheln bis Reiten angeboten werden.


Green Island

Tropische Insel auf einem Korallenriff

Die Insel im Norden von Queensland liegt etwa 35 km von Cairns entfernt auf einem 720 Hektar großen Korallenriff, ist aber selbst nur 15 Hektar groß. Zwar ist die Insel tropisch grün. Ihr Name rührt jedoch daher, dass der vorbeifahrende James Cook sie nach einem Astronomen namens Charles Green benannte. Auf der Insel kann man schnorcheln, tauchen oder den Regenwald erkunden. Touren ins Outer Great Barrier Reef werden angeboten.

Nähere Informationen:
www.greenisland.com.au


Hamilton Island

Tropische Insel am Great Barrier Reef

Das Whitsunday Archipel besteht aus 74 Inseln. Auf acht von ihnen gibt es Hotels und Insel-Resorts, unter anderem auf Hamilton Island. Die Insel hat eine Länge von fünf Kilometern und ist drei Kilometer breit. Obwohl Hamilton Island sich zu einem der größten Luxus-Reiseziele im Great Barrier Reef entwickelt hat, fügen sich die Resorts und der inseleigene Flughafen relativ harmonisch in die tropische Umwelt ein. Immer noch sind mehr als 80 Prozent der Insel unbewohnt und in ihrem Urzustand belassen – alles unter der Kontrolle des Great Barrier Reef Marine Park. Auf der Insel steht eine kleine Kirche. Im Hamilton Island and Fauna Park gibt es Koalas, Kängurus und Emus zu sehen. Viele Arten von Wassersport sind möglich, darunter Segeln, Schnorcheln, Tauchen und Wasserski.


Hinchinbrook Island

Mangrovensümpfe, Regenwälder und unberührte Gebirge

Die Insel an der Ostküste beheimatet den mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratkilometern größten Inselnationalpark Australiens. Der Hinchinbrook Island National Park ist landschaftlich reizvoll und unberührt. Bereits die Fährüberfahrt ist ein Ereignis, wenn man mit etwas Glück Seekühe sieht, die in den Gewässern vor Hinchinbrook leben. Die Westküste wird von Mangrovensümpfen geprägt; das Innere ist von tropischem Regenwald bedeckt, der an hohen Bergketten wächst. Die fantastische Landschaft lädt zum Wandern und Genießen ein.  Zu der klassischen Viertageswanderung gibt es ein paar kurze Varianten. Die Tages- oder Halbtagstouren führen durch den Regenwald und an feinsandigen Stränden entlang. Da es auf der ganzen Insel nur eine Unterkunft gibt und die Besucherzahl begrenzt ist, begegnet man nicht allzu vielen Menschen.


Inseln vor Queensland

Perlenkette von unvorstellbarer Vielfalt

Über 600 Inseln – wie auf einer Perlenkette aufgereiht, liegen sie vor der Ostküste von Queensland. Ob riesig groß oder winzig klein. Ob wild oder gezähmt. Ob Inselidylle à la Robinson Crusoe oder touristisch erschlossen. Die Inseln von Queensland sind von unvorstellbarer Vielfalt.
Manche, zum Beispiel die 74 Whitsunday Inseln, waren einst Gipfel von Bergketten. Vor Tausenden Jahren versanken diese im Ozean. Einzigartig sind auch Eilande wie Fraser Island, die nur aus Sand bestehen. Andere dagegen haben sich aus mächtigen Korallenformationen gebildet. Prächtige Palmen und eine tropische Vegetation gedeihen hier. Lizard, Dunk, Orpheus, Magnetic, Hayman, Hamilton und Heron Island gehören zu den schönsten. Urlauber kommen dorthin, um zu schnorcheln, zu tauchen, zu segeln und um Schildkröten, Seevögel, Buckelwale und andere seltene Tierarten in freier Wildbahn zu beobachten.
Für welche Insel Sie sich auch entscheiden – eines ist gewiss: in Queensland finden Sie garantiert Ihr ganz persönliches Urlaubsparadies.


Mackay

Zwischen Eungella Park und Great Barrier Reef

Die Stadt in Queensland mit 166.800 Einwohnern. Mackay befindet sich 900 Kilometer nördlich von Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. In Mackay werden mehr als ein Drittel des australischen Zuckers produziert, deshalb wird die Stadt auch „Zuckerhauptstadt von Australien“ genannt. Die Jahresdurchschnittstemperatur von Mackay liegt bei 23 Grad. In der Nähe liegen der Eungella-Nationalpark, das Great Barrier Reef und die Whitsunday Islands. Doch gilt Mackay nicht als typisch australischer Touristenort, sondern mehr als Zwischenstopp.


Magnetic Island

Tropeninsel unter Naturschutz

Die Insel, die heute zum Stadtgebiet von Townsville gehört, wurde 1770 von James Cook entdeckt. Weil damals der Kompass der Endeavour verrückt spielte, vermutete er magnethaltiges Gestein auf der Insel. Obwohl sich das nicht bewahrheitete, blieb der Name bis heute. Große Teile der 52 Quadratkilometer großen Insel stehen heute unter Naturschutz. Im Osten führt eine Straße von der Picnic Bay zur Horseshoe Bay, während der Westen nur über Wanderwege zu erreichen ist. Im Norden und Osten gibt es hübsche kleine Buchten, die zum Teil auch nur über Wanderwege oder vom Wasser her erreichbar sind. Wer den höchsten Berg von Magnetic Island besteigt, den 497 Meter hohen Mount Cook, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.


Mission Beach

Where the Reef meets the Rainforest

Das kleine Dorf liegt am Korallenmeer von Queensland, da wo der tropische Regenwald bis an die Küste des südlichen Teils des Great Barrier Reefs heranreicht. Misson Beach setzt sich aus vier Ferienorten zusammen, die an einem 14 Kilometer langen Sandstrand liegen. Mission Beach erhielt seinen Namen von einer Missions-Station für Aborigines, die 1918 – nur wenige Jahre nach ihrer Gründung – durch einen Wirbelsturm zerstört wurde. Von Mission Beach aus lassen sich nicht nur Strand- und Regenwaldwanderungen, sondern auch Ausflüge zum Riff, nach Dunk oder Bedarra Island unternehmen. Der angrenzende Regenwald ist außerdem einer der letzten Lebensräume für den vom Aussterben bedrohten Cassowary, einen farbenprächtigen Straußenvogel, auf den man bereits bei der Anfahrt nach Mission Beach durch eine Vielzahl von Straßenschildern aufmerksam gemacht wird.

Nähere Informationen:
www.missionbeachtourism.com


Mossman Gorge

Heimat der Kuku Yalanji in einem Regenwald

Die Schlucht liegt im südlichen Teil des Daintree Nationalparks im äußersten Norden von Queensland, Australien. Es ist Teil der traditionellen Heimat der indigenen Kuku Yalanji. Eine Hängebrücke führt über den Rex Creek nahe seiner Mündung in den Mossman River. Vom Parkplatz führt ein 2,4 Kilometer langer Rundweg durch den Regenwald. Die Mossman Gorge wurde 1967 zum Daintree Nationalpark erklärt. In der Gemeinde Mossman Gorge leben die  Kuku Yalanji seit Jahrtausenden. Sie sind als die traditionellen Eigentümer anerkannt. Wer sich für die Kultur der Aborigines interessiert, kann an einer einstündigen Führung teilnehmen.

Zur Website:
www.mossmangorge.com.au


Paluma-Range-Nationalpark

Endemische Vögel im Labyrinth von Wasserläufen

Der fast 800 Quadratkilometer große Nationalpark wurde wegen seiner Schönheit und seiner biologischen Vielfalt zum Welterbe der UNESCO erklärt. Das tief eingeschnittenen Plateau der Paluma Range ist ein Labyrinth von Bächen und Flüssen mit verschiedenen Tier- und Pflanzengemeinschaften. In den höheren, feuchten Lagen herrscht tropischer Regenwald vor, in den niederen, trockenen Bereichen Eukalyptuswälder. Es gibt viele seltene Vogelarten, von denen einige nirgendwo anders vorkommen.


Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Daintree Nationalpar

Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sandstränden, Bergen und Regenwald. Der 3200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Daintree Nationalpark, der über eine Autofähre zu erreichen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.


Townsville

Tor zum Outback

Die tropische Stadt gilt als Tor zum Outback. Sie bietet ihren Besuchern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten: das Schiffswrack der HMS Pandora und das weltweit größte Aquarium mit einem lebenden Korallenriff. Zu ihren besonderen Qualitäten zählt darüber hinaus, dass sie mit rund 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet ist. Beste Voraussetzungen, um Strand und Meer in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel auf der vorgelagerten Insel Magnetic Island mit ihren 23 Buchten und Stränden oder am Mission Beach mit seinem legendären, acht Kilometer langen weißen Strand. Townsville ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Tierparks, in denen einheimische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen sind. Lohnenswert ist auf jeden Fall der Panoramablick vom Castle Hill, dem roten Berg im Stadtzentrum, dessen Aussichtspunkt erwandert oder mit dem Auto angefahren werden kann.

Nähere Informationen:
www.townsville.qld.gov.au




Weitere Sehenswürdigkeiten Great Barrier Reef




Reisebeispiele Great Barrier Reef

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern
Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Australien Rundreisen anzeigen
Nach Oben