Cooktown

Aus der Zeit des Goldrauschs: Cooktown Hotel

Aus der Zeit des Goldrauschs: Cooktown Hotel

Goldrausch und zwei Nationalparks

Die nördlichste Stadt Australiens liegt auf der Kap-York-Halbinsel an der Ostküste. 1770 landete hier der englische Entdecker James Cook, um an der Mündung des Endeavor sein Schiff zu reparieren. Erst ein Goldfund 100 Jahre später führte zum Entstehen einer Stadt, der man den Namen des Entdeckers gab. Während des Goldrauschs lebten über 30.000 Menschen in der Stadt, unter ihnen viele Chinesen. Heute zählt Cooktwon nur noch etwa 1.500 Einwohner. Bis auf einen chinesischen Tempel und das Cook-Museum sind die meisten Häuser aus der Goldsucherzeit verschwunden. Cooktown ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in den Black Mountain National Park und den Lakefield National Park sowie zu Höhlenmalereien der Aborigines bei Laura.



Sehenswürdigkeiten Cooktown


Black Mountain National Park

Endemische Tiere und Wasserfälle in verwittertem Gebirge

Der 800 Hektar große Nationalpark 25 Kilometer südwestlich von Cooktown gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Wet Tropics of Queensland. Charakteristisch ist die Farbe der Berge – nicht eigentlich schwarz, sondern sondern dunkel: ursprünglich war der Granit hellgrau und ist nun von Blaualgen überwachsen. Vor etwa 260 Millionen Jahren erstarrte Magma unterhalb der Erdoberfläche. Das darüberliegende Gestein erodierte und gab den Granit frei. Weitere Verwitterung, besonders das Aufeinandertreffen von kaltem Regen und von der Sonne erhitztem Gestein führte dann zum heutigen zerklüfteten Erscheinungsbild. Mehrere endemische Tierarten leben hier, darunter Frösche und Geckos. Kurze Wege führen zu Wasserfällen. Vorsicht vor Giftschlangen!


Endeavour River National Park

Zeichnungen der Aborigines an Endeavour River

Unmittelbar nordwestlich von Cooktown liegt der Nationalpark an der Mündung des Endeavour River. Die Endeavour was das Schiff von Captain James Cook, das 1770 auf dem vorgelagerten Riff auf Grund lief und ihm bis heute seinen Namen gab. Während es repariert wurde, sammelten die mitgereisten Botaniker Pflanzen für den Royal Botanic Garden in London. Der Maler Sydney Parkinson malte hier als erster Europäer australische Aboringines und Kängurus. Westlich von Cooktown gibt es noch einige sehr schöne Felsgravuren der Aborigines.


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 20.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.

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