Lamington National Park

Über 500 Wasserfälle: Lamington National Park

Über 500 Wasserfälle: Lamington National Park

Schlinggewächse und bemooste Baumriesen

Zwischen Queensland und New South Wales liegt der 200 Quadratkilometer große Nationalpark, der inzwischen aus der Liste des UNESCO-Naturerbes steht. Der größte subtropische Urwald Australiens beeindruckt mit seinen Regenwälder und weiten Tälern, seinen Wasserfällen und zerklüfteten Felsen. Auf den Würfelfeigen und anderen Baumriesen wachsen Moose, Farne und Orchideen. Wegen seiner Schlinggewächse wird er auch „Lianenwald“ (Vine Forest) genannt. Papageien und andere Vogelarten, der einheimische Fuchskusu (Possum) und zahlreiche Echsen tummeln sich ebenfalls hier. Es gibt über 500 Wasserfälle.



Sehenswürdigkeiten Lamington National Park


Mount Warning

Wandern im Zentrum eines prähistorischen Riesen-Vulkans

Der 1156 Meter hohe Berg, der in der Sprache der Aborigines Wollumbin genannt wird, ist der zentrale Vulkanschlot des Tweed Volcano, eines der größten Vulkane Australiens und der südlichen Hemisphäre. Auf seinem Gebiet liegen heute ganze Gebirge, wie die Border Ranges und McPherson Range und die Hochplateaus Tambourine Mountain, Lamington Plateau und Springbrook Plateau. Der Tweed Vulcano brach vor etwa 23 Millionen Jahren aus. Über einen Zeitraum von 3 Millionen Jahre entstand ein großer Vulkan mit einer Höhe von 1900 Metern. Heute ist der Krater größtenteils erodiert und nur noch im Tweed Valley erkennbar, wo er eine Höhe von 1000 Metern erreicht. Das Zentrum bildet der Mount Warning.  Ein fünf Kilometer langer Wanderweg führt von Breakfast Creek auf den Berggipfel. Die Wanderung erfordert eine gewisse Fitness. Da der Berg von den dortigen Aborigines für Zeremonien genutzt wird, wird um Rücksichtnahme gebeten.


Gold Coast

Touristenhochburg südlich von Brisbane

Die Stadt, die aus einer losen Ansammlung kleinerer Orte entstanden ist, hat mittlerweile 600.000 Einwohner. Das subtropische Klima, die attraktiven Sandstrände, die oft von Surfern genutzt werden, und das Marketing haben Millionen von australischen und internationalen Touristen angelockt. In manchen Teilen – vor allem um Surfers Paradise – ist der schmale Küstenstreifen deshalb voller Nachtklubs, Hotels, Apartments und Touristen-Läden. Wie die Küste des US-Bundesstaats Florida zieht die Gegend viele Rentner an. Das Bild der Stadt selbst ist geprägt von zahllosen künstlichen Kanälen und Inseln.

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