Lamington National Park

Über 500 Wasserfälle: Lamington National Park

Über 500 Wasserfälle: Lamington National Park

Schlinggewächse und bemooste Baumriesen

Zwischen Queensland und New South Wales liegt der 200 Quadratkilometer große Nationalpark, der inzwischen aus der Liste des UNESCO-Naturerbes steht. Der größte subtropische Urwald Australiens beeindruckt mit seinen Regenwälder und weiten Tälern, seinen Wasserfällen und zerklüfteten Felsen. Auf den Würfelfeigen und anderen Baumriesen wachsen Moose, Farne und Orchideen. Wegen seiner Schlinggewächse wird er auch „Lianenwald“ (Vine Forest) genannt. Papageien und andere Vogelarten, der einheimische Fuchskusu (Possum) und zahlreiche Echsen tummeln sich ebenfalls hier. Es gibt über 500 Wasserfälle.



Sehenswürdigkeiten Lamington National Park


Gold Coast

Touristenhochburg südlich von Brisbane

Die Stadt, die aus einer losen Ansammlung kleinerer Orte entstanden ist, hat mittlerweile 600.000 Einwohner. Das subtropische Klima, die attraktiven Sandstrände, die oft von Surfern genutzt werden, und das Marketing haben Millionen von australischen und internationalen Touristen angelockt. In manchen Teilen – vor allem um Surfers Paradise – ist der schmale Küstenstreifen deshalb voller Nachtklubs, Hotels, Apartments und Touristen-Läden. Wie die Küste des US-Bundesstaats Florida zieht die Gegend viele Rentner an. Das Bild der Stadt selbst ist geprägt von zahllosen künstlichen Kanälen und Inseln.


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 20.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Mount Warning

Wandern im Zentrum eines prähistorischen Riesen-Vulkans

Der 1156 Meter hohe Berg, der in der Sprache der Aborigines Wollumbin genannt wird, ist der zentrale Vulkanschlot des Tweed Volcano, eines der größten Vulkane Australiens und der südlichen Hemisphäre. Auf seinem Gebiet liegen heute ganze Gebirge, wie die Border Ranges und McPherson Range und die Hochplateaus Tambourine Mountain, Lamington Plateau und Springbrook Plateau. Der Tweed Vulcano brach vor etwa 23 Millionen Jahren aus. Über einen Zeitraum von 3 Millionen Jahre entstand ein großer Vulkan mit einer Höhe von 1900 Metern. Heute ist der Krater größtenteils erodiert und nur noch im Tweed Valley erkennbar, wo er eine Höhe von 1000 Metern erreicht. Das Zentrum bildet der Mount Warning.  Ein fünf Kilometer langer Wanderweg führt von Breakfast Creek auf den Berggipfel. Die Wanderung erfordert eine gewisse Fitness. Da der Berg von den dortigen Aborigines für Zeremonien genutzt wird, wird um Rücksichtnahme gebeten.


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.

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