Lismore

Lismore: ökologischer Landbau

Lismore: ökologischer Landbau

Von der Holzfällersiedlung zum Kunsthandwerker-Dorf

Die mit 29.000 Einwohnern größte Stadt im Nordosten wurde im 19. Jahrhundert als Holzhafen gegründet. Noch heute lebt der Ort vom Holzeinschlag, aber auch von der Rinderzucht. Dennoch ist die Stadt mehr als nur ein Farmmittelpunkt. In den 70-iger Jahren kamen Aussteiger und Hippies aus den großen Städten Australiens hierhin und bereicherten die Region mit einer blühenden Alternativkultur. Goldschmiede, Töpfer, Maler und andere Kunsthandwerker produzieren und verkaufen in Galerien und Läden, die man in der ganzen Region findet. Darüber hinaus sorgt eine Universität für urbanes Leben.



Sehenswürdigkeiten Lismore


Nimbin

Hippie-Siedlung im Aboriginee-Land

Der Ortsname wurde von „Nyimbunje“ abgeleitet. So heißt der Stammesälteste der Aborigines vom Stamme der Bundjalung, dem man magische Kräfte nachsagt. Für die Aborigines ist die Umgebung von Nimbin Rocks noch heute von spiritueller Bedeutung. Nimbin war ein verschlafenes Dorf, bis 1973 das Aquarius Festival abgehalten wurde. Als vier Hippies inhaftiert wurden, zog die Festgemeinschaft zur Polizeiwache und verlangte deren Freilassung. Daraufhin kapitulierte die Polizei, ließ die Inhaftierten frei und billigte den Konsum von Marihuana. Viele der damaligen Festivalbesucher blieben bis heute. Jährlich findet das „MardiGrass“ statt, ein Festival, das bis zu 20.000 Besucher anlockt. Das Gebiet um „Mount Nardi“ ist heute Weltkulturerbe auf Grund der Bestrebungen der Nimbie-Hippies. In der Stadt wird eine Cannabiskultur offen gepflegt, obwohl in New South Wales der Konsum und Anbau illegal sind. Es gibt diverse Läden und ein Hippie-Museum.


Mount Warning

Wandern im Zentrum eines prähistorischen Riesen-Vulkans

Der 1156 Meter hohe Berg, der in der Sprache der Aborigines Wollumbin genannt wird, ist der zentrale Vulkanschlot des Tweed Volcano, eines der größten Vulkane Australiens und der südlichen Hemisphäre. Auf seinem Gebiet liegen heute ganze Gebirge, wie die Border Ranges und McPherson Range und die Hochplateaus Tambourine Mountain, Lamington Plateau und Springbrook Plateau. Der Tweed Vulcano brach vor etwa 23 Millionen Jahren aus. Über einen Zeitraum von 3 Millionen Jahre entstand ein großer Vulkan mit einer Höhe von 1900 Metern. Heute ist der Krater größtenteils erodiert und nur noch im Tweed Valley erkennbar, wo er eine Höhe von 1000 Metern erreicht. Das Zentrum bildet der Mount Warning.  Ein fünf Kilometer langer Wanderweg führt von Breakfast Creek auf den Berggipfel. Die Wanderung erfordert eine gewisse Fitness. Da der Berg von den dortigen Aborigines für Zeremonien genutzt wird, wird um Rücksichtnahme gebeten.




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