Western Australia

Unbewohntes Landesinnere: Western Australia

Unbewohntes Landesinnere: Western Australia

Hitze, Leere und Weite

Der australische Bundesstaat Western Australia nimmt etwa ein Drittel des gesamten Kontinents ein. Damit ist er etwa so groß wie Westeuropa, hat aber nur 2,5 Millionen Einwohner, von denen die meisten in Perth und an der Südwestspitze leben. Der Rest ist praktisch unbewohnt. Das liegt an dem schwer erträglichen Klima: Im Norden herrscht tropisch-heißes Monsunklima. Der Sommer (von Dezember bis März) bringt im Norden starke Niederschläge und drückende Luftfeuchtigkeit, während im Landesinneren Temperaturen deutlich über 40 °C zu ertragen sind. Nur die Küste wird abends durch Meereswinde gekühlt. Perth hingegen genießt ein angenehmes Mittelmeerklima mit langen, heißen Sommermonaten (Dezember bis Februar) und milden, Wintermonaten (Juni bis August). Im Durchschnitt gibt es acht Stunden pro Tag – mehr als in jeder anderen australischen Stadt.



Sehenswürdigkeiten Western Australia


Albany

Ehemalige Sträflingskolonie an reizvollem Naturhafen.

Auf ihren Wanderungen durch den Southern Ocean kommen Wale bei Albany nahe an der Küste vorbei. Daher war der Ort vor dem Walfangabkommen 1979 vor allem als Basis für Walfänger bedeutend. Die älteste Stadt Westaustraliens wurde jedoch von Sträflingen und wenigen Soldaten als Stützpunkt für die Urbarmachung der Umgebung gegründet. Heute ist die 16.000 Einwohner zählende Stadt immer noch das wichtigste Handelszentrum im Südwesten Australiens. Vor der Küste Albanys wurde 2001 der Zerstörer HMAS Perth der Royal Australian Navy versenkt. Dieses Wrack und künstliche Riff ist ein beliebtes Ziel unter Sporttauchern.


Bell Gorge

Spektakuläre Schlucht an der Gibb River Road

Die spektakuläre Schlucht an der Gibb River Road wurde in Jahrtausenden vom Bell River in den Sandstein gegraben. Unterhalb der Wasserfälle und Kaskaden bildet er große und tiefe Becken, wo man in kühlem Wasser baden kann. Vom Parkplatz aus muss man noch 20 Minuten zu Fuß gehen, bis man zur Schlucht kommt. Das gegenüberliegende Ufer am Bell Creek darf nicht betreten werden, da dort Aboriginal Land anfängt. 


Bungle Bungles

Naturwunder in der Heimat der Aboriginees

Das Naturwunder in der entlegenen Wildnis von Westaustralien ist nur mit dem Allradwagen oder per Kleinflugzeug erreichbar. Bis in die 1980iger Jahre waren die bienenkorbartigen Felsformationen nur ein paar Wissenschaftlern, örtlichen Farmern und den Aborigines bekannt. 1987 wurde das Gebiet zum Purnululu Nationalpark erklärt und 2003 in die UNESCO-Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen. Seit Jahrtausenden ist die Gegend Heimat der Aborigines, weshalb sich zahlreiche Felszeichnungen finden. Daneben beheimatet der Park endemische Pflanzen, die teilweise nicht einmal einen Namen haben, da sie erst kürzlich entdeckt wurden.


Cape-Range-Nationalpark

Termitenhügel und markante Schluchten

Der Nationalpark in Western Australia liegt 1000 Kilometer nördlich von Perth und hat eine Größe von 506 Quadratkilometern. Die Vegetation besteht größtenteils aus Buschland. Auffallend sind die vielen und dicht beieinander stehenden Termitenhügel. Durch den Park führen mehrere bezeichnete Wanderwege – meist durch eine der vielen Schluchten mit dichter Vegetation. Die Straßen und Wege im Park sind nicht asphaltiert. 


Carnarvon

Von der Schafszucht zum Obstanbau

Der an der Mündung des Gascoyne River gelegene Ort wurde 1883 gegründet. Er diente als Hafen und als Versorgungszentrum für die Schaffarmen in der Umgebung. 1930 gab es 1,4 Millionen Schafe rund um Carnarvon. Ihre Wolle wurde mit Kamelkarawanen zum Hafen gebracht. Heute sind die Schafe dem Obst- und Gemüseanbau gewichen. Allerdings wird zur Bewässerung von Ananas, Avocados, Bananen, Bohnen und anderen Früchten soviel Wasser verbraucht, dass der Grundwasserspiegel ständig sinkt.

Nähere Informationen:
www.carnarvon.wa.gov.au


Coolgardie

Goldrausch und Geisterstadt

Am 17. September 1892 stolperte Arthur Bayley über einen Jahrhundertfund: 554 Unzen Gold, das entspricht 15,7 Kilogramm. Die Nachricht löste einen wilden Goldrausch aus. Bereits einen Monat später schürften Hunderte auf den Feldern um Coolgardie, das in kürzester Zeit zur drittgrößten Stadt Australiens anwuchs. 700 örtliche Minengesellschaften waren registriert. Es gab zahlreiche Geschäfte und ab 1896 die Eisenbahn. Coolgardie hatte einen Swimmingpool, das erste öffentliche Bad in Westaustralien, Hotels und Zeitungen. Zehn Jahre später war alles vorbei. Die Goldvorkommen gingen zur Neige. Die Menschen wanderten ab, bis nur noch etwa 200 übrig blieben. Coolgardie wurde zur Geisterstadt und in den letzten Jahren zur Touristenattraktion. Mehrere Museen, ein Visitor Centre und der alte Bahnhof erinnern an die „goldenen Zeiten“.

Nähere Informationen:
www.coolgardie.wa.gov.au


Coral Bay

Paradies für Schnorchler

Der ruhige Ferienort liegt 1.200 km nördlich von Perth und ist aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum stillen, geschützten Ningaloo Reef mit seinen Hunderten von Fisch- und Korallenarten ein Paradies für Schnorchler. Bei Coral Bay erstreckt sich das Riff zwei Kilometer von der Küste hinaus. Um weiter draußen auf dem Meer auf Entdeckungsreise zu gehen, kann man einer Glasboden-Bootstour oder einer Schnorcheltour teilnehmen. Im tieferen Wasser trifft man je nach Jahreszeit und Glück möglicherweise sogar auf Dugongs, Meeresschildkröten, Walhaie, Delfine oder Mantarochen. Ebenso werden geführte Angelsafaris und auch Sporttauchgänge angeboten. Wenn man genug Zeit am Strand und im Wasser verbracht hat, kann man mit einer Geländewagentour an der Küste entlang fahren oder ein Quadbike mieten, um die Strand- und Wüstenlandschaft zu erkunden. Nach warmen Abenden folgen atemberaubende Sonnenuntergängen und sternklare Nächte.


D'Entrecasteaux National Park

Traumstrände und Eukalyptuswälder

Mit seinen traumhaften Sandstränden und dichten Eukalyptus-Hochwäldern im Hinterland gehört der Nationalpark, der nach einem französischen Entdecker benannt ist, zu den schönsten Australiens. Von Black Point nahe Augusta erstreckt sich der Nationalpark auf einer Länge von 130 Kilometern entlang der Küste bis Long Point bei Walpole. Er reicht dabei bis zu 20 Kilometer ins Landesinnere. Um an die Strände entlang der Küste zu gelangen, benötigt man in der Regel ein Fahrzeug mit Allradantrieb. Nur Windy Harbour und das Broke Inlet können mit normalen Fahrzeugen erreicht werden. Dort beginnen mehrere Wanderwege.

Zur Website:
parks.dpaw.wa.gov.au


Dalwallinu

Wildblumenmeere und Weizenfelder

Das Dorf liegt im Golden Outback an der Wildflower Way, die von Nord nach Süd durch das Hinterland von Western Australia führt. Wenn im Spätwinter – von Juli bis Oktober – Regen fällt, verwandelt sich das grau-braune Land in einen wunderbaren Blumenteppich. Die ersten Europäer waren Benediktinermönche, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Schafe züchteten. Ab 1910 wurden von Ackerbauern verdrängt. Das Land wurde vermessen und in Farmen aufgeteilt. Heute gehört es zum North East Wheatbelt, wo die Weizenfelder bis zum Horizont reichen.


Dampier Peninsula

Aborigine-Kultur und weiße Sandstrände

Die Halbinsel nördlich von Broome und der Roebuck Bay ist vom Indischen Ozean im Westen und Norden umgeben. Im Osten grenzt sie an den King Sound.  Die Dampier-Halbinsel ist ein Zentrum der Aborigines, die die Stämme der Aborigines. Auf der Halbinsel gab es historische Camps der frühen australischen Perlenfischer und Außenstationen der Aborigines. Die weißen Sandstrände laden zum Schnorcheln, Fischen und Schwimmen ein. Dort steht auch die Sacred Heart Church, die ganz aus Muschelschalen gebaut ist.


Dongara Denison

Historisches Fischerdorf an der Coral Coast

Dongara Denison ist ein Fischerdorf an der Coral Coast mit 17 historischen Gebäuden und einer Hauptstraße, die von den schönsten Moreton-Bay-Feigenbäumen Australiens gesäumt ist. An der Küste wechseln Felsen und Riffen mit schönen Stränden ab, die viele Badegäste anziehen.


Drysdale River Nationalpark

Unberührte Wildnis am Drysdale River

Der fast 4500 Quadratkilometer große Nationalpark in der nördlichen Kimberley Region ist weitgehend unzugänglich. Weder gibt es eine Straße, noch eine Landepiste, geschweige denn eine touristische Infrastruktur. Erreicht werden kann der Nationalpark von der Carson River Station an der Kalumburu Road. Allerdings braucht man eine Erlaubnis der Kalumburu Aborigine-Organisation, denn es gibt keine markierten Pfade. Im Park gedeihen auf Sandstein Eukalyptuswälder, Der Drysdale River ist der längste Fluss im Nationalpark und ist Lebensgrundlage für zahllose Frösche, Schildkröten und Schlangen. Knapp 600 Pflanzen sind dokumentiert, darunter viele Sumpf- und Wasserpflanzen.


El Questro Wilderness Park

Rinderfarm und Abenteuerpark

Der Wilderness Park liegt an der Gibb River Road 100 Kilometer westlich von Kununurra. El Questro Station war ursprünglich eine riesige Rinderfarm mit vielen Jackaroos, wie man die australischen Cowboys nennt. In den letzten Jahren ist dort ein Abenteuerpark entstanden. Helikopterflüge und Buschwanderungen, Bootsfahrten und Allradtouren werden angeboten. Die heißen Quellen von Zebedee Springs sind nur vormittags zugänglich. Eine schöne Badestelle findet man in der Emma Gorge. Weil nur wenig Sonnenlicht in die Schlucht fällt, bietet der kristallklare See auch in der trocken-heißen Steppenregion wohltuende Abkühlung.


Exmouth

Tor zum Cape Range Nationalpark

Der Ort in Western Australia mit etwa 2.200 Einwohnern wurde erst 1964 gegründet – als Dienstleistungszentrum für die nahe gelegenen Kommunikations-Sendeanlagen (United States Naval Communication Station Harold E. Holt), Die Sendetürme zu den höchsten der Welt und sind mit einer Höhe von 388 Metern höher als der Eiffelturm. Exmouth lebt auch von der Nutzung der Ölfelder vor der Westküste Australiens.
Touristen kommen nach Exmouth wegen des westlich liegenden Cape-Range-Nationalparks und des der Küste vorgelagerten Ningaloo Riffs. Dieses gilt als hervorragendes Tauchgebiet und man kann dort unter anderem Walhaie, Buckelwale und Mantarochen beobachten.


Fitzgerald River National Park

Küstenregion von einzigartiger Vielfalt

Der 3.300 Quadratkilometer große Fitzgerald River Park umfasst die Barren Mountains und das Eyre Range. Er wurde zum Schutz einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt gegründet. Entdeckt wurden im Nationalpark 62 endemische und weitere seltene Pflanzen. Im Landesinneren befindet sich trockenes Land, das das Meer durch Sandstrände an einer langen Küstenlinie begrenzt. Ins Meer münden drei Flüsse, der Gairdner, Fitzgerald und Hamersley River. Erreicht werden kann der Park von Westen über die Bremer Bay und von Osten über Hopetoun. Wer mit dem Allradwagen unterwegs ist, dem eröffnen sich noch weitere landschaftlich reizvolle Strecken im Park.


Gascoyne River

Längster Fluss Westaustraliens

Der mit knapp 1000 Kilometern längste Fluss in Western Australia entspringt in an den Hängen des Wilgoona Hill in den Robinson Ranges westlich der Gibsonwüste und mündet bei Carnarvon in die Shark Bay und damit in den Indischen Ozean. Nur etwa 120 Tage im Jahr führt er sichtbar Wasser, den Rest des Jahres fließt er unterirdisch. Dabei speist er viele Pools, die sowohl den Wild- als auch den Nutztieren in der spärlich bewachsenen Landschaft als wichtige Wasserquelle dienen.


Geikie Gorge Nationalpark

Wanderungen und Bootsfahrten durch eine artenreiche Schlucht

Der Nationalpark in der westlichen Kimberley Region kann auf einer gut ausgebauten Teerstraße vom 20 Kilometer entfernten Fitzroy Crossing auch bequem mit einem PKW erreicht werden. Die Geikie Gorge wurde vom Fitzroy River geformt, der in der Regenzeit bis zu 16 Meter (!) ansteigen kann. Der jeweilige Wasserstand hinterlässt Streifen in der Schlucht aus weichem Kalkstein, das einst ein Korallenriff war. Der Fluss wird von unberührten Wäldern gesäumt, in denen einheimische Feigen, wilde Passionsfrüchte, Süßwassermangroven und Eukalyptusbäume wachsen. Bootfahrten durch die Schlucht, die von Krokodilen und eine vielfältigen Vogelwelt bevölkert wird, werden angeboten. Mehrere kürzere Wanderwege erschließen auf drei Kilometern einen Teil der Schluchtwände und des sandigen Uferbereichs.


Geraldton

Zentrum des Hummerfangs in attraktiver Küstenlandschaft

Die Stadt mit gut 30.000 Einwohnern ist ein wichtiges Zentrum des Fisch- und Hummerfangs, der Schafzucht und des Weizenanbaus. In der Hummerfabrik direkt am Hafen kann man die Verarbeitung der Schalentiere live miterleben. Das Stadtmuseum von Geraldton ist ebenso sehenswert – besonders wegen seiner Aborigine-Kunstgalerie. Auf einem Aussichtshügel über der Stadt steht das eindrucksvolle Denkmal für die Opfer der HMAS Sydney. Der Kreuzer wurde von einem deutschen Kriegsschiff im Zweiten Weltkrieg vor der Küste versenkt und erst 2008 entdeckt. 


Gibb River Road

Abenteuerliche Sandpiste durch die Kimberley Region

Die Fernstraße im Norden von Western Australia verbindet den Great Northern Highway im Osten mit dem Derby Highway im Westen. Er ist die direkte Verbindung zwischen Derby und Wyndham. Sie wurde 1960 gebaut, um Schlachtvieh von den entlegenen Farmen der Kimberley-Region nach Derby zu transportieren, weshalb sie ursprünglich „beef road“ genannt wurde. Der Straßenzustand hängt von den Witterungsverhältnissen ab. In der Trockenzeit von  Mai bis Oktober kann man die Strecke mit einem PKW bewältigen. Während der Regenzeit von November bis April können einzelne Abschnitte auch für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Bis heute sind nur kurze Abschnitte asphaltiert. Den größten Teil fährt man über Sandpisten. 

Route:
goo.gl


Halls Creek

Stopover-Stadt zwischen Broome und Kununrra

Die Kleinstadt mit etwa 1.450 Einwohnern liegt in der Kimberleyregion in Western Australia zwischen Fitzroy Crossing und Warmun. Sie wurde als Bergwerk gegründet in der Nähe der einheimischen Stämme Jaru (Djar-u), Kija (gKid-ja) und Tjurabalan. Der Verwaltungsbezirk ist flächenmäßig einer der größten Australiens und damit der Welt. Auf der Verbindung zwischen den Touristenzentren Broome und Kununurra am Südrand der Kimberleys entlang ist Halls Creek eine wichtige Zwischenstation für Durchreisende. Fünf Kilomter östlich vom Ortszentrum liegt die „China Wall“, eine natürliche Granitwand mit Quarzadern. Sie ist über eine unasphaltierte Straße zu erreichen. 


Home Valley Station

Grassteppen am Fuß des Cockburn Ranges

Die Farm liegt am Pentecost River mitten im kaum besiedelten Kimberley. Lichte Wälder und Grassteppen wechseln einander ab und bieten großen Rinderherden eine ideale Umgebung. In der Ferne sieht man das Cockburn Range liegen. Die majestätische Abbruchkante aus Sandstein nimmt in der Abendsonne eine glühende Farbe an. Der Cockburn River kann in der Trockenzeit vollständig austrocknen. In der Regenzeit schwillt er stark an und ist Heimat von Salzwasserkrokodilen.


Kalbarri

Rot glühende Felsklippen in der Abendsonne

Der beliebte Ferienort an der Mündung des Murchison River lebt hauptsächlich vom Tourismus in den angrenzenden Nationalpark. Kalbarri gilt seit dem Jahr 1951 als permanent besiedelt, zuvor standen einfache Fischerhütten an der Mündung des Murchison River. Der Ort ist Ausgangspunkt für saisonbedingte Walbeobachtungstouren, ebenso finden morgendliche Pelikanfütterungen statt. Zwei Kilometer südlich des Ortes befindet sich ein privater Vogelpark.


Kalbarri Nationalpark

Rot glühende Felsklippen in der Abendsonne

Der Nationalpark schützt den unteren Murchison River, der auf seinen letzten 80 Kilometern über Millionen vor Jahren bis zu 150 Meter tiefe Schluchten in das dicke Sandsteinplateau gegraben hat. Die roten Felsen glühen in der Morgen- und Abendsonne besonders farbenprächtig. Neben den Schluchten gibt es auch mehrere beeindruckende Aussichtspunkte an der Steilküste von Kalbarri, wo Felsklippen von der Brandung des Indischen Ozeans umspült werden. Von Ende Juli bis Oktober blühen in der Region auch hunderte von Wildblumenarten. Neben einer Vielzahl von kürzeren und längeren Wandermöglichkeiten kann man den Park auch auf einer Bootstour, per Kanu oder Quad Bike Tour erkunden. 


Kalgoorlie

Vom Goldrausch zum Outdoor Zentrum

Die Zwillingsstadt Kalgoorlie-Boulder 600 Kilometer östlich von Perth ist der wichtigste Ort der Goldfields Region und versprüht mit seinen gut erhaltenen Gebäuden noch immer den Charme einer Goldgräberstadt der 1930er Jahre. Die reichen Goldvorkommen der „Golden Mile“ zogen Tausende von Goldsuchern an. 1895 ist Kalgoorlie aus dem Nichts entstanden, wurde zur Stadt erklärt und 1896 durch eine neue Eisenbahnstrecke mit Perth verbunden. Nach der Erschöpfung der Oberfächen-Goldfelder hat sich die Goldförderung im tiefen Untertagebau wiederbelebt. Einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte dazu die Entdeckung reicher Nickelvorkommen in Kambalda im Süden von Kalgoorlie. Auch der Zustrom vieler Touristen verhinderte, dass Kalgoorlie-Boulder zu einer Geisterstadt wurde, heute leben hier 28.000 Einwohner.


Kalumburo

Nördlichste Siedlung in Western Australia

Bis 1951 hieß der Ort Drysdale River Mission. Er geht zurück auf eine Missionstation des Benediktinerordens von 1908. Wegen Wasserknappheit verlegten die Mönche die Station 30 Jahre später an den King Edward River. Im Zweiten Weltkrieg baute die Royal Australian Air Force einen Flugplatz zur Abwehr von U-Booten, der mehrmals von den Japanern angegriffen wurde. Heute ist Kalumburo die nördlichste Siedlung im Bundsstaat Western Australia und hat etwa 400 Einwohner. Das Land gehört den Aborigine-Völkern der Wunambal und Kwini. Wer im King Edward Gorge River angelt, sollte Süßwasser-Krokodile achten. In der Umgebung findet man bedeutsame Werke der Aborigine-Kunst.


Kalumburo Road

Abenteuerstraße zwischen Gibb River und Honeymoon Beach

Die Kalumburo Road beginnt rund 400 Kilometer östlich von Derby und 300 Kilometer westlich von Kununurra. Die fast 300 Kilometer lange Sandpiste führt von der Gibb River Road aus direkt nach Norden und ist nur mit einem Allradantrieb passierbar. Auf dem Weg kommt man unter anderem am Mitchell River National Park, am Drysdale River, am Honeymoon Beach und an den Ruinen der Pago Mission vorbei. In der Regel wird diese Straße erst nach der Eröffnung der Gibb River Road freigegeben, da zuerst die bekannte Abenteuerstraße und hiernach die Kalumburu Road begradigt wird.


Karijini Nationalpark

Wasserfälle und kühle Flüsse in Wunderwelt aus rotem Stein

Die zerklüftete, rote Schönheit des Karijini Nationalparks hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck – auch wenn sie auf Fotoaufnahmen kaum festzuhalten ist. Der Park, der bei der Anreise erst einmal recht unscheinbar wirkt, ist berühmt für seine steilen Schluchten, Wasserfälle und kühlen Flüsse, die an heißen Tagen viele Besucher zu einem erfrischenden Bad einladen. Das architektonisch beeindruckende Karijini Visitor Centre dient als erste Anlaufstelle. Der rostrote Stahl des Gebäudes harmoniert optisch mit der roten Erde des Parks. Schaukästen bieten einem einen guten Einblick in die Geschichte und kulturelle Entwicklung der Region und seiner Ureinwohner. Kartenmaterial und freundliche Mitarbeiter helfen einem bei der Entscheidung, welche der vielen Aussichtspunkte, Schluchten und Wasserlöcher man erkunden sollte. 


Kununurra

Landwirtschaftliches Zentrum mit guten Freizeitangeboten

Die 3.700-Einwohner-Stadt wurde in den 1960iger Jahren als Zentrum eines weiträumigen landwirtschaftichen Bewässerungsprojektes gegründet. Deshalb wachsen rund um Kununurra heute auf den Feldern Erdnüsse, Bohnen, Mangos, Bananen, Pawpaws, Melonen, Gurken, Zuckerrohr und Baumwolle. Inzwischen hat sich der Ort aber zum touristischen Zentrum in der Region Kimberley entwickelt. Rund 40 Kilometer südlich liegt der Argyle See, ein künstlich geschaffener Stausee mit 740 Quadratkilometern Oberfläche. Das Anglerparadies ist zugleich der größte Wasserspeicher Australiens. Interessant ist auch der Hidden Valley National Park mit verwitterten Sandsteinformationen und Felsmalereien der Aborigines. Von Kununurra aus können verschiedenste Tagestouren in die westliche Kimberley Region und zu den Bungle Bungles gebucht werden. 


Lake Austin

Wilde Ziegen und Esel am Salzsee

Der Salzsee in der Yilgarn Region ist nach Robert Austin benannt, der das Gebiet um 1854 erkundete.Die verlassene Stadt Austin befindet sich auf einer Insel im See. Der Great Northern Highway führt durch diese Insel, wenn sie den See überquert. Der See selbst liegt in einem Becken, das 770 Quadratkilometer bedeckt. Es ist etwa 80 Kilometer lang und 10-40 Kilometer breit. Der See füllt sich in der Regel nach heftigen Regenfällen im Sommer und Herbst, was allerdings nur etwa zweimal in zehn Jahre vorkommt. Das Seebett ist flach, unterschiedlich mit Salz verkrustet und ohne Vegetation. Dafür weiden im Umland Schafe, ebenso wie wilde Ziegen und Esel.


Lake King

Salzseen, Busch und ein Aussichtsberg

Rings um verschiedene Salzseen bietet die Landschaft um Lake King eine vielseitige und für das Outback typische Vegetation. Sandebenen, Salzpfannen und Busch wechseln einander ab. Im Osten schließt sich der Frank Hann National Park mit einer über 60.000 Hektar großen Heidlenadschaft an. Der zehn Kilometer lang Lake King Causeway erschließt diese Landschaft, ebenso der Magdhaba Track, ein kurzer Wanderweg, der zum Roe Hill Lookout führt. Wer fit ist und ein wenig Klettern kann, kann den Peak Charles besteigen. Der Berg ist rund 500 Meter höher als seine Umgebung, so dass die Kletterei mit einer phantastischen Aussicht belohnt wird.


Lake MacLeod

Salzseen und ein Schiffswrack

Der Salzsee vor der Küste ist 225.000 Hektar groß, 110 Kilometer lang und 40 Kilometer breit. Hier werden Salz und Kalk abgebaut, welches weiter nördlich am Cape Cuvier verladen wird. In Trockenzeiten bleibt meist nichts als eine endlose, weiße Salzpfanne. Nördlich vom Cape Cuvier zerschellte bei einem Zyklon 1988 der Frachter Korean Star und brach in zwei Teile. Das Wrack ist von der Straße aus sichtbar.


Mitchell-River-Nationalpark

Strauchlandschaft um den Mitchell River

Der fast 1.200 Quadratkilometer große Nationalpark liegt ganz im Norden der Kimberley-Region. Die Parklandschaft aus Eukayptusbäumen und dichten Sträuchern bietet Heimate für 50 verschiedene Säugetiere, 220 Vögel und 86 Reptilien, darunter das Salzwasserkrokodil und mehrere Schlangen. Durch den Park fließt der Mitchell River, der in der Nähe von Port Warrender in den Indischen Ozean mündet. Der Fluss hat sich ein Tal aus rötlichem Sandstein gegraben und stürzt am Mitchell Plateau über mehrere Wasserfälle. Der Nationalpark ist über den Mitchell Plateau Track von der Kalumburu Road aus zugänglich, jedoch nur per Allradwagen. Er gehört der Ngauwudu Management Area und von drei Aboriginal-Stämmen bewohnt.


Moore-River-Nationalpark

Heidelandschaft mit Banksien

Der 200 Quadratkilometer große Nationalpark am Brand Highway schützt eine unberührte Heidelandschaft mit Banksienbewuchs. Er liegt im Einzugsbreich des Moore River, einer Lebensader, an dessen Ufern Obst und Getreide angebaut wird. In den Sommermonaten führt er kaum Wasser, so dass sich vor seiner Mündung eine große Sandbank bildet. Im Park, der von den Aborigines verwaltet wird, gibt es keine Einrichtungen für Besucher. 

Zur Website:
parks.dpaw.wa.gov.au


Mount Bruce

Wandern am zweithöchsten Berg Westaustraliens

Der mit 1234 Metern zweithöchste Berg in Westaustralien gehört zum Hamersley Range. Von oben genießt man eine weite Aussicht über die Pilbara-Region. Mehrere Wanderwege erschließen die Landschaft um den Punurrunha, wie die Aboriginals den Mount Bruce nennen. Ein relativ einfacher Weg ist der Marandoo-Walk, der zu einem Aussichtspunkt über das gleichnamige Minengelände führt. Etwas schwieriger ist der Honey Hakea Walk und die Besteigung des Gipfels.


Mount-Frankland-Nationalpark

Adler, Heide und Eukalyptuswälder

Der knapp 400 Quadratkilometer große Nationalpark ist Teil der Walpole Wilderness Area. Große Teile des Parks sind bewaldet. Jarrah (Eucalyptus mariginata) und Karri (Eucalyptus diversicolor) wechseln einander ab. Andere Teile sind baumlos und mit Heide bewachsen. Unter den über 50 Vogelarten sind verschiedene Adler- und Schnäpperarten. Vom Towerman's Lookout auf dem Mount Frankland hat man eine schöne Aussicht über die Wälder. Zugänglich ist er über eine Straße von Walpole, das 20 Kilometer weiter südlich liegt. 


Ningaloo Reef

Geheimtipp für Schnorchler und Taucher

Im Gegensatz zum bekannten Great Barrier Reef vor der Ostküste ist das Ningaloo Reef an der Westküste Australiens immer noch ein Geheimtipp. Es liegt vor dem North West Kap und erstreckt sich von Exmouth bis Redbluff. Tier- und Naturliebhaber, Schnorchler und Taucher kommen am Ningaloo Reef das ganze Jahr über auf ihre Kosten, vor allem weil das Korallenriff mit seinen vielen bunten Fischen oft nur wenige hundert Meter vom Ufer entfernt liegt, so dass man es schwimmend und mit einem Schnorchel ausgerüstet vom Strand aus erreichen kann. Zudem ist das Ningaloo Reef einer der wenigen Orte, an dem man zwischen April und Anfang Juli mit den größten Fischen der Welt, den Walhaien, schwimmen kann. Riesige Mantarochen halten sich von Mai bis November im Ningaloo Reef auf. Von Juni bis September ziehen Buckel- und Glattwale den Golf von Exmouth hinauf. Seltene Meeresschildkröten lassen sich von Dezember bis Februar bei der Ei-Ablage an den geschützten Stränden des Cape Range Nationalparks beobachten. Boots- und Tauchtouren zur Erkundung des Ningaloo Reef werden von Exmouth und Coral Bay aus angeboten.


Point Quobba

Ein spektakuläres Ausflugsziel sind die Blow Holes am Point Quobba. Durch die Felslöcher werden die ankommenden Wellen bis zu 20 Meter in die Höhe gepresst, es gibt hier etwa 30 dieser Löcher. Die Blowholes, wie man die Löcher nennt, befinden sich südlich vom Punkt, wo die Straße die Küste erreicht. 


Point Samson

Beschaulicher Urlaubsort nördlich von Perth

Der winzige Fischereihafen 1580 Kilometer nördlich von Perth hat heute weniger als 300 Einwohner. Er wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet als Ersatz für einen benachbarten Hafen, der durch einen Sturm zerstört wurde. Heute ist Point Samson ein beschaulicher Urlaubsort in einer malerischen Küstenlandschaft mit guten Wassersportmöglichkeiten.


Pointe Ann

Wale aus 20 Metern Entfernung

Die Bucht von Point Ann ist der beste Punkt in Westaustralien, um Wale zu beobachten. Im australischen Winter kommen die Südlichen Glattwale, um ihre Jungen zu gebären. Die etwa 15 bis 20 Meter großen Tiere wurden von allen Walen durch die Bejagung am stärksten dezimiert. In Point Anne gibt es zwei Walbeobachtungs-Plattformen. Die Wale kommen bis zu 20 Meter heran. Mit dem Boot darf man sich nur bis auf 200 Meter nähern. 

Zur Website:
parks.dpaw.wa.gov.au


Port Hedland

Hafenstadt mit Eisenindustrie

Die Hafenstadt an der Nordwestküste der Pilbara Region ist vom Salzabbau und der Eisenindustrie geprägt. Seit Beginn der 1960er Jahre werden hier gewaltige Mengen von Eisenerz, die auf kilometerlangen Eisenbahnwaggons aus den Tagebauminen des Hinterlandes ankommen, für den Weltmarkt verschifft. Durch den rund um die Uhr laufenden Betrieb ist die ganze Stadt von feinem rotbraunem Eisenerzstaub überzogen. Grosse weiße Salzberge am Stadtrand weisen daraufhin, dass in Port Hedland auch Salz durch Meerwasserverdunstung gewonnen wird. Außer Industrie- und Hafenanlagen bietet die Stadt nicht viel Sehenswertes.Für die meisten Urlaubsreisenden ist sie nur ein Übernachtungsstopp, um die über 1.000 Kilometer lange Strecke vom Karijini Nationalpark nach Broome zu unterbrechen. 

Nähere Informationen:
www.visitporthedland.com


Stirling-Range-Nationalpark

Extreme Pflanzenvielfalt am höchsten Berg von Westaustralien

Der Nationalpark 90 Kilometer nördlich von Albany gehört wegen seiner besonderen Klimasituation zu einer der wichtigsten botanischen Regionen der Welt. Stirling Range ist die Heimat von mehr als 1.500 verschiedenen Pflanzenarten, von denen 90 endemisch sind. Nicht nur im Frühling von August bis Oktober lohnt sich ein Spaziergang durch die artenreiche Flora. Auch der höchste Punkt im Südwesten von Westaustralien, der Bluff Knoll, befindet sich dort. Auf seinem Gipfel schneit es im Winter, ein für Westaustralien sehr seltenes Phänomen.


Torndirrup National Park

Bizarre Felsen, Pythons und Tigerottern

Der 40 Quadratkilometer große Nationalpark ist nach einer örtlichen Aborigines-Gruppe benannt und schützt die Torndirrup Halbinsel auf einer Länge von 20 Kilometern. Er ist bekannt für seine bizarren Felsen wie „The Gap und Natural Bridge“ entlang der Küste. Western Australian Peppermint und Karri-Wälder wachsen im Hinterland, wo Kängurus und Reptilien zuhause sind, darunter Pythons und Tigerottern. Vor der Küste sieht man Wale und Robben.


Warmun

Zwergsiedlung im Nirgendwo

Ursprünglich gehörte das Land den Gija, bis im 19. Jahrhundert europäische Viehzüchter kamen und sich vor Ort niederließen. Obwohl sie riesige Ländereien benötigten, waren sie so wenige, dass der Ort nie mehr als 200 Einwohner hatte. Die Kinder wurden nach Wyndham zur Schule geschickt, das so weit entfernt lag, dass auch die Sechsjährigen ihre Eltern kaum mehr als viermal im Jahr sahen. Darum wurde 1979 ein Zwergschule erbaut, die inzwischen auf eine Secondary School umfasst. Außerdem gibt es einen Campingplatz und ein Burger-Restaurant.


Wave Rock

2,7 Millarden Jahre alte Welle aus Fels

Am Wave Rock kann man eine 14 Meter hohe und fast 110 Meter lange Felswelle bewundern, deren Granit bis zur 2.700 Millionen Jahre alt ist und deren Form sich durch Erosion vor ca. 60 Millionen Jahren gebildet hat. Ausgewaschene Karbonate bilden die schwarzen, Eisenhydroxid die roten Streifen. Umgeben von atemberaubender Outback-Landschaft ändern sich ihre Farben mehrmals am Tag. Das Gelände ist mittlerweile über asphaltierte Straßen zu erreichen. Ein kleiner Wildpark erstreckt sich hinter dem Resort mit Kängurus, Koalas, Wombats, Emus und diversen Vogelarten.


Windjana Gorge

Echsen, Krokodile und Flughunde in dramatischer Schlucht

Die 3,5 Kilometer lange Schlucht wird vom Lennard River durchflossen. Er führt zu Regenzeit durchgängig Wasser. Während der Trockenzeit bleiben nur ein paar Teiche. Die Wände der Schlucht sind bis zu 100 Meter hoch. Der Ort war dem Aborigines heilig; sie nannten die dort waltenden Schöpfungsgeister Wandjina. Im Fluss lebt das Süßwasser-Krokodil, das sich tagsüber am schlammigen Ufer und auf den Sandbänken sonnt. Auch verschiedene Vögel, Echsen- und Schlangen sind hier ansässig. In den Eukalypten-Arten und Paperbark Trees am Flussufer hängen große Kolonien von Flughunden. Ein von Informationstafeln begleiteter Trampelpfad führt am Flussufer entlang bis zum oberen Ende der Schlucht. Da es hier immer heiß ist – auch im Winter oft weit über 30 Grad – empfiehlt es sich, die Wanderung frühmorgens zu beginnen; Naturfotografen finden abends das beste Licht an den von Westen angestrahlten Schluchtwänden.


Yalgorup-Nationalpark

Aus dem Ozean aufgetauchte Landschaft

Der knapp 1.200 Quadratkilometer große Nationalpark bildet einen langen, schmalen Streifen zwischen dem Indischen Ozean und dem Bunbury Highway im Landesinneren. Der Boden des Parks lag viele Millionen von Jahren unter Wasser, sodass Muscheln und andere Meeresorganismen ihn mit Kakl angereichert haben. Am Lake Clifton befinden sich Thrombolithen. Die steinartigen Gebilde bestehen winzigen Mikroorganismen, die zu den ältesten der Erde zählen. Sie besiedelten unseren Planeten vor 3,5 Milliarden Jahren.

Nähere Informationen:
parks.dpaw.wa.gov.au


Yanchep National Park

400 Höhlen und eine Koala-Kolonie

Der 30 Quadratkilometer große Nationalpark ist bekannt wegen seiner 400 Höhlen, der einheimischen Vegetation und der Koala-Kolonie. Vor Ort leben noch Aborigines von Stamme Noongar. Der Nationalpark ist besonders an Wochenenden von Einheimischen gut bevölkert. Im Park sind diverse Wanderungen und Spaziergänge unterschiedlicher Länge möglich. Ein See zum Rudern und diverse Bäche sind Teil dieses kleinen Nationalparks. 


York

Von der Sträflings- zur Viehzüchterstadt

Die 1.500-Einwohner-Stadt 100 Kilometer östlich von Perth ist die erste europäische Binnenlandsiedlung in ganz Westaustralien. Sie wurde 1831 von Viehzüchtern gegründet und später von Sträflingen ausgebaut, die unter anderem die Straße nach Perth anlegten. Trotz aller Bemühungen, die Stadt zu einem Zentrum für das Umland zu machen, wurde die Eisenbahn weiter nördlich gebaut, so dass der Ort in einen Dornröschenschlaf verfiel und bis heute ein einheitliches Ortsbild erhalten blieb. Besonders sehenswert sind das Rathaus, das Imperial Hotel von 1886 und die Uniting Church von 1854. Heute ist der Ort von endlosen Weizenfeldern und Eukalyptuswäldern umgeben, durch die auch mehrere Wanderwege führen.




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