Western Australia

Unbewohntes Landesinnere: Western Australia

Unbewohntes Landesinnere: Western Australia

Hitze, Leere und Weite

Der australische Bundesstaat Western Australia nimmt etwa ein Drittel des gesamten Kontinents ein. Damit ist er etwa so groß wie Westeuropa, hat aber nur 2,5 Millionen Einwohner, von denen die meisten in Perth und an der Südwestspitze leben. Der Rest ist praktisch unbewohnt. Das liegt an dem schwer erträglichen Klima: Im Norden herrscht tropisch-heißes Monsunklima. Der Sommer (von Dezember bis März) bringt im Norden starke Niederschläge und drückende Luftfeuchtigkeit, während im Landesinneren Temperaturen deutlich über 40 °C zu ertragen sind. Nur die Küste wird abends durch Meereswinde gekühlt. Perth hingegen genießt ein angenehmes Mittelmeerklima mit langen, heißen Sommermonaten (Dezember bis Februar) und milden, Wintermonaten (Juni bis August). Im Durchschnitt gibt es acht Stunden pro Tag – mehr als in jeder anderen australischen Stadt.



Sehenswürdigkeiten Western Australia


Dalwallinu

Wildblumenmeere und Weizenfelder

Das Dorf liegt im Golden Outback an der Wildflower Way, die von Nord nach Süd durch das Hinterland von Western Australia führt. Wenn im Spätwinter – von Juli bis Oktober – Regen fällt, verwandelt sich das grau-braune Land in einen wunderbaren Blumenteppich. Die ersten Europäer waren Benediktinermönche, die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Schafe züchteten. Ab 1910 wurden von Ackerbauern verdrängt. Das Land wurde vermessen und in Farmen aufgeteilt. Heute gehört es zum North East Wheatbelt, wo die Weizenfelder bis zum Horizont reichen.


Dongara Denison

Historisches Fischerdorf an der Coral Coast

Dongara Denison ist ein Fischerdorf an der Coral Coast mit 17 historischen Gebäuden und einer Hauptstraße, die von den schönsten Moreton-Bay-Feigenbäumen Australiens gesäumt ist. An der Küste wechseln Felsen und Riffen mit schönen Stränden ab, die viele Badegäste anziehen.


Geraldton

Zentrum des Hummerfangs in attraktiver Küstenlandschaft

Die Stadt mit gut 30.000 Einwohnern ist ein wichtiges Zentrum des Fisch- und Hummerfangs, der Schafzucht und des Weizenanbaus. In der Hummerfabrik direkt am Hafen kann man die Verarbeitung der Schalentiere live miterleben. Das Stadtmuseum von Geraldton ist ebenso sehenswert – besonders wegen seiner Aborigine-Kunstgalerie. Auf einem Aussichtshügel über der Stadt steht das eindrucksvolle Denkmal für die Opfer der HMAS Sydney. Der Kreuzer wurde von einem deutschen Kriegsschiff im Zweiten Weltkrieg vor der Küste versenkt und erst 2008 entdeckt. 


Kalbarri Nationalpark

Rot glühende Felsklippen in der Abendsonne

Der Nationalpark schützt den unteren Murchison River, der auf seinen letzten 80 Kilometern über Millionen vor Jahren bis zu 150 Meter tiefe Schluchten in das dicke Sandsteinplateau gegraben hat. Die roten Felsen glühen in der Morgen- und Abendsonne besonders farbenprächtig. Neben den Schluchten gibt es auch mehrere beeindruckende Aussichtspunkte an der Steilküste von Kalbarri, wo Felsklippen von der Brandung des Indischen Ozeans umspült werden. Von Ende Juli bis Oktober blühen in der Region auch hunderte von Wildblumenarten. Neben einer Vielzahl von kürzeren und längeren Wandermöglichkeiten kann man den Park auch auf einer Bootstour, per Kanu oder Quad Bike Tour erkunden. 


Kalbarri

Rot glühende Felsklippen in der Abendsonne

Der beliebte Ferienort an der Mündung des Murchison River lebt hauptsächlich vom Tourismus in den angrenzenden Nationalpark. Kalbarri gilt seit dem Jahr 1951 als permanent besiedelt, zuvor standen einfache Fischerhütten an der Mündung des Murchison River. Der Ort ist Ausgangspunkt für saisonbedingte Walbeobachtungstouren, ebenso finden morgendliche Pelikanfütterungen statt. Zwei Kilometer südlich des Ortes befindet sich ein privater Vogelpark.


Moore-River-Nationalpark

Heidelandschaft mit Banksien

Der 200 Quadratkilometer große Nationalpark am Brand Highway schützt eine unberührte Heidelandschaft mit Banksienbewuchs. Er liegt im Einzugsbreich des Moore River, einer Lebensader, an dessen Ufern Obst und Getreide angebaut wird. In den Sommermonaten führt er kaum Wasser, so dass sich vor seiner Mündung eine große Sandbank bildet. Im Park, der von den Aborigines verwaltet wird, gibt es keine Einrichtungen für Besucher. 

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Yanchep National Park

400 Höhlen und eine Koala-Kolonie

Der 30 Quadratkilometer große Nationalpark ist bekannt wegen seiner 400 Höhlen, der einheimischen Vegetation und der Koala-Kolonie. Vor Ort leben noch Aborigines von Stamme Noongar. Der Nationalpark ist besonders an Wochenenden von Einheimischen gut bevölkert. Im Park sind diverse Wanderungen und Spaziergänge unterschiedlicher Länge möglich. Ein See zum Rudern und diverse Bäche sind Teil dieses kleinen Nationalparks. 


York

Von der Sträflings- zur Viehzüchterstadt

Die 1.500-Einwohner-Stadt 100 Kilometer östlich von Perth ist die erste europäische Binnenlandsiedlung in ganz Westaustralien. Sie wurde 1831 von Viehzüchtern gegründet und später von Sträflingen ausgebaut, die unter anderem die Straße nach Perth anlegten. Trotz aller Bemühungen, die Stadt zu einem Zentrum für das Umland zu machen, wurde die Eisenbahn weiter nördlich gebaut, so dass der Ort in einen Dornröschenschlaf verfiel und bis heute ein einheitliches Ortsbild erhalten blieb. Besonders sehenswert sind das Rathaus, das Imperial Hotel von 1886 und die Uniting Church von 1854. Heute ist der Ort von endlosen Weizenfeldern und Eukalyptuswäldern umgeben, durch die auch mehrere Wanderwege führen.


Coolgardie

Goldrausch und Geisterstadt

Am 17. September 1892 stolperte Arthur Bayley über einen Jahrhundertfund: 554 Unzen Gold, das entspricht 15,7 Kilogramm. Die Nachricht löste einen wilden Goldrausch aus. Bereits einen Monat später schürften Hunderte auf den Feldern um Coolgardie, das in kürzester Zeit zur drittgrößten Stadt Australiens anwuchs. 700 örtliche Minengesellschaften waren registriert. Es gab zahlreiche Geschäfte und ab 1896 die Eisenbahn. Coolgardie hatte einen Swimmingpool, das erste öffentliche Bad in Westaustralien, Hotels und Zeitungen. Zehn Jahre später war alles vorbei. Die Goldvorkommen gingen zur Neige. Die Menschen wanderten ab, bis nur noch etwa 200 übrig blieben. Coolgardie wurde zur Geisterstadt und in den letzten Jahren zur Touristenattraktion. Mehrere Museen, ein Visitor Centre und der alte Bahnhof erinnern an die „goldenen Zeiten“.

www.coolgardie.wa.gov.au/


Kalgoorlie

Vom Goldrausch zum Outdoor Zentrum

Die Zwillingsstadt Kalgoorlie-Boulder 600 Kilometer östlich von Perth ist der wichtigste Ort der Goldfields Region und versprüht mit seinen gut erhaltenen Gebäuden noch immer den Charme einer Goldgräberstadt der 1930er Jahre. Die reichen Goldvorkommen der „Golden Mile“ zogen Tausende von Goldsuchern an. 1895 ist Kalgoorlie aus dem Nichts entstanden, wurde zur Stadt erklärt und 1896 durch eine neue Eisenbahnstrecke mit Perth verbunden. Nach der Erschöpfung der Oberfächen-Goldfelder hat sich die Goldförderung im tiefen Untertagebau wiederbelebt. Einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte dazu die Entdeckung reicher Nickelvorkommen in Kambalda im Süden von Kalgoorlie. Auch der Zustrom vieler Touristen verhinderte, dass Kalgoorlie-Boulder zu einer Geisterstadt wurde, heute leben hier 28.000 Einwohner.


Carnarvon

Von der Schafszucht zum Obstanbau

Der an der Mündung des Gascoyne River gelegene Ort wurde 1883 gegründet. Er diente als Hafen und als Versorgungszentrum für die Schaffarmen in der Umgebung. 1930 gab es 1,4 Millionen Schafe rund um Carnarvon. Ihre Wolle wurde mit Kamelkarawanen zum Hafen gebracht. Heute sind die Schafe dem Obst- und Gemüseanbau gewichen. Allerdings wird zur Bewässerung von Ananas, Avocados, Bananen, Bohnen und anderen Früchten soviel Wasser verbraucht, dass der Grundwasserspiegel ständig sinkt.

www.carnarvon.wa.gov.au


Karijini Nationalpark

Wasserfälle und kühle Flüsse in Wunderwelt aus rotem Stein

Die zerklüftete, rote Schönheit des Karijini Nationalparks hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck – auch wenn sie auf Fotoaufnahmen kaum festzuhalten ist. Der Park, der bei der Anreise erst einmal recht unscheinbar wirkt, ist berühmt für seine steilen Schluchten, Wasserfälle und kühlen Flüsse, die an heißen Tagen viele Besucher zu einem erfrischenden Bad einladen. Das architektonisch beeindruckende Karijini Visitor Centre dient als erste Anlaufstelle. Der rostrote Stahl des Gebäudes harmoniert optisch mit der roten Erde des Parks. Schaukästen bieten einem einen guten Einblick in die Geschichte und kulturelle Entwicklung der Region und seiner Ureinwohner. Kartenmaterial und freundliche Mitarbeiter helfen einem bei der Entscheidung, welche der vielen Aussichtspunkte, Schluchten und Wasserlöcher man erkunden sollte. 


Yalgorup-Nationalpark

Aus dem Ozean aufgetauchte Landschaft

Der knapp 1.200 Quadratkilometer große Nationalpark bildet einen langen, schmalen Streifen zwischen dem Indischen Ozean und dem Bunbury Highway im Landesinneren. Der Boden des Parks lag viele Millionen von Jahren unter Wasser, sodass Muscheln und andere Meeresorganismen ihn mit Kakl angereichert haben. Am Lake Clifton befinden sich Thrombolithen. Die steinartigen Gebilde bestehen winzigen Mikroorganismen, die zu den ältesten der Erde zählen. Sie besiedelten unseren Planeten vor 3,5 Milliarden Jahren.

parks.dpaw.wa.gov.au/park/yalgorup


Coral Bay

Paradies für Schnorchler

Der ruhige Ferienort liegt 1.200 km nördlich von Perth und ist aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zum stillen, geschützten Ningaloo Reef mit seinen Hunderten von Fisch- und Korallenarten ein Paradies für Schnorchler. Bei Coral Bay erstreckt sich das Riff zwei Kilometer von der Küste hinaus. Um weiter draußen auf dem Meer auf Entdeckungsreise zu gehen, kann man einer Glasboden-Bootstour oder einer Schnorcheltour teilnehmen. Im tieferen Wasser trifft man je nach Jahreszeit und Glück möglicherweise sogar auf Dugongs, Meeresschildkröten, Walhaie, Delfine oder Mantarochen. Ebenso werden geführte Angelsafaris und auch Sporttauchgänge angeboten. Wenn man genug Zeit am Strand und im Wasser verbracht hat, kann man mit einer Geländewagentour an der Küste entlang fahren oder ein Quadbike mieten, um die Strand- und Wüstenlandschaft zu erkunden. Nach warmen Abenden folgen atemberaubende Sonnenuntergängen und sternklare Nächte.


Lake King

Salzseen, Busch und ein Aussichtsberg

Rings um verschiedene Salzseen bietet die Landschaft um Lake King eine vielseitige und für das Outback typische Vegetation. Sandebenen, Salzpfannen und Busch wechseln einander ab. Im Osten schließt sich der Frank Hann National Park mit einer über 60.000 Hektar großen Heidlenadschaft an. Der zehn Kilometer lang Lake King Causeway erschließt diese Landschaft, ebenso der Magdhaba Track, ein kurzer Wanderweg, der zum Roe Hill Lookout führt. Wer fit ist und ein wenig Klettern kann, kann den Peak Charles besteigen. Der Berg ist rund 500 Meter höher als seine Umgebung, so dass die Kletterei mit einer phantastischen Aussicht belohnt wird.


Ningaloo Reef

Geheimtipp für Schnorchler und Taucher

Im Gegensatz zum bekannten Great Barrier Reef vor der Ostküste ist das Ningaloo Reef an der Westküste Australiens immer noch ein Geheimtipp. Es liegt vor dem North West Kap und erstreckt sich von Exmouth bis Redbluff. Tier- und Naturliebhaber, Schnorchler und Taucher kommen am Ningaloo Reef das ganze Jahr über auf ihre Kosten, vor allem weil das Korallenriff mit seinen vielen bunten Fischen oft nur wenige hundert Meter vom Ufer entfernt liegt, so dass man es schwimmend und mit einem Schnorchel ausgerüstet vom Strand aus erreichen kann. Zudem ist das Ningaloo Reef einer der wenigen Orte, an dem man zwischen April und Anfang Juli mit den größten Fischen der Welt, den Walhaien, schwimmen kann. Riesige Mantarochen halten sich von Mai bis November im Ningaloo Reef auf. Von Juni bis September ziehen Buckel- und Glattwale den Golf von Exmouth hinauf. Seltene Meeresschildkröten lassen sich von Dezember bis Februar bei der Ei-Ablage an den geschützten Stränden des Cape Range Nationalparks beobachten. Boots- und Tauchtouren zur Erkundung des Ningaloo Reef werden von Exmouth und Coral Bay aus angeboten.


Cape-Range-Nationalpark

Termitenhügel und markante Schluchten

Der Nationalpark in Western Australia liegt 1000 Kilometer nördlich von Perth und hat eine Größe von 506 Quadratkilometern. Die Vegetation besteht größtenteils aus Buschland. Auffallend sind die vielen und dicht beieinander stehenden Termitenhügel. Durch den Park führen mehrere bezeichnete Wanderwege – meist durch eine der vielen Schluchten mit dichter Vegetation. Die Straßen und Wege im Park sind nicht asphaltiert. 


Exmouth

Tor zum Cape Range Nationalpark

Der Ort in Western Australia mit etwa 2.200 Einwohnern wurde erst 1964 gegründet – als Dienstleistungszentrum für die nahe gelegenen Kommunikations-Sendeanlagen (United States Naval Communication Station Harold E. Holt), Die Sendetürme zu den höchsten der Welt und sind mit einer Höhe von 388 Metern höher als der Eiffelturm. Exmouth lebt auch von der Nutzung der Ölfelder vor der Westküste Australiens.
Touristen kommen nach Exmouth wegen des westlich liegenden Cape-Range-Nationalparks und des der Küste vorgelagerten Ningaloo Riffs. Dieses gilt als hervorragendes Tauchgebiet und man kann dort unter anderem Walhaie, Buckelwale und Mantarochen beobachten.


Pointe Ann

Wale aus 20 Metern Entfernung

Die Bucht von Point Ann ist der beste Punkt in Westaustralien, um Wale zu beobachten. Im australischen Winter kommen die Südlichen Glattwale, um ihre Jungen zu gebären. Die etwa 15 bis 20 Meter großen Tiere wurden von allen Walen durch die Bejagung am stärksten dezimiert. In Point Anne gibt es zwei Walbeobachtungs-Plattformen. Die Wale kommen bis zu 20 Meter heran. Mit dem Boot darf man sich nur bis auf 200 Meter nähern. 

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Stirling-Range-Nationalpark

Extreme Pflanzenvielfalt am höchsten Berg von Westaustralien

Der Nationalpark 90 Kilometer nördlich von Albany gehört wegen seiner besonderen Klimasituation zu einer der wichtigsten botanischen Regionen der Welt. Stirling Range ist die Heimat von mehr als 1.500 verschiedenen Pflanzenarten, von denen 90 endemisch sind. Auch der höchste Punkt im Südwesten von Westaustralien, der Bluff Knoll, befindet sich dort. Auf seinem Gipfel schneit es im Winter, ein für Westaustralien sehr seltenes Phänomen.


Fitzgerald River National Park

Küstenregion von einzigartiger Vielfalt

Der 3.300 Quadratkilometer große Fitzgerald River Park umfasst die Barren Mountains und das Eyre Range. Er wurde zum Schutz einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt gegründet. Entdeckt wurden im Nationalpark 62 endemische und weitere seltene Pflanzen. Im Landesinneren befindet sich trockenes Land, das das Meer durch Sandstrände an einer langen Küstenlinie begrenzt. Ins Meer münden drei Flüsse, der Gairdner, Fitzgerald und Hamersley River. Erreicht werden kann der Park von Westen über die Bremer Bay und von Osten über Hopetoun. Wer mit dem Allradwagen unterwegs ist, dem eröffnen sich noch weitere landschaftlich reizvolle Strecken im Park.


Port Hedland

Hafenstadt mit Eisenindustrie

Die Hafenstadt an der Nordwestküste der Pilbara Region ist vom Salzabbau und der Eisenindustrie geprägt. Seit Beginn der 1960er Jahre werden hier gewaltige Mengen von Eisenerz, die auf kilometerlangen Eisenbahnwaggons aus den Tagebauminen des Hinterlandes ankommen, für den Weltmarkt verschifft. Durch den rund um die Uhr laufenden Betrieb ist die ganze Stadt von feinem rotbraunem Eisenerzstaub überzogen. Grosse weiße Salzberge am Stadtrand weisen daraufhin, dass in Port Hedland auch Salz durch Meerwasserverdunstung gewonnen wird. Außer Industrie- und Hafenanlagen bietet die Stadt nicht viel Sehenswertes.Für die meisten Urlaubsreisenden ist sie nur ein Übernachtungsstopp, um die über 1.000 Kilometer lange Strecke vom Karijini Nationalpark nach Broome zu unterbrechen. 

www.visitporthedland.com


Mount-Frankland-Nationalpark

Adler, Heide und Eukalyptuswälder

Der knapp 400 Quadratkilometer große Nationalpark ist Teil der Walpole Wilderness Area. Große Teile des Parks sind bewaldet. Jarrah (Eucalyptus mariginata) und Karri (Eucalyptus diversicolor) wechseln einander ab. Andere Teile sind baumlos und mit Heide bewachsen. Unter den über 50 Vogelarten sind verschiedene Adler- und Schnäpperarten. Vom Towerman's Lookout auf dem Mount Frankland hat man eine schöne Aussicht über die Wälder. Zugänglich ist er über eine Straße von Walpole, das 20 Kilometer weiter südlich liegt. 


D'Entrecasteaux National Park

Traumstrände und Eukalyptuswälder

Mit seinen traumhaften Sandstränden und dichten Eukalyptus-Hochwäldern im Hinterland gehört der Nationalpark, der nach einem französischen Entdecker benannt ist, zu den schönsten Australiens. Von Black Point nahe Augusta erstreckt sich der Nationalpark auf einer Länge von 130 Kilometern entlang der Küste bis Long Point bei Walpole. Er reicht dabei bis zu 20 Kilometer ins Landesinnere. Um an die Strände entlang der Küste zu gelangen, benötigt man in der Regel ein Fahrzeug mit Allradantrieb. Nur Windy Harbour und das Broke Inlet können mit normalen Fahrzeugen erreicht werden. Dort beginnen mehrere Wanderwege.

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Albany

Ehemalige Sträflingskolonie an reizvollem Naturhafen.

Auf ihren Wanderungen durch den Southern Ocean kommen Wale bei Albany nahe an der Küste vorbei. Daher war der Ort vor dem Walfangabkommen 1979 vor allem als Basis für Walfänger bedeutend. Die älteste Stadt Westaustraliens wurde jedoch von Sträflingen und wenigen Soldaten als Stützpunkt für die Urbarmachung der Umgebung gegründet. Heute ist die 16.000 Einwohner zählende Stadt immer noch das wichtigste Handelszentrum im Südwesten Australiens. Vor der Küste Albanys wurde 2001 der Zerstörer HMAS Perth der Royal Australian Navy versenkt. Dieses Wrack und künstliche Riff ist ein beliebtes Ziel unter Sporttauchern.


Torndirrup National Park

Bizarre Felsen, Pythons und Tigerottern

Der 40 Quadratkilometer große Nationalpark ist nach einer örtlichen Aborigines-Gruppe benannt und schützt die Torndirrup Halbinsel auf einer Länge von 20 Kilometern. Er ist bekannt für seine bizarren Felsen entlang der Küste. Western Australian Peppermint und Karri-Wälder wachsen im Hinterland, wo Kängurus und Reptilien zuhause sind, darunter Pythons und Tigerottern. Vor der Küste sieht man Wale und Robben.




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Reisebeispiele Western Australia

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