New South Wales

Subtropische Wälder: Lake Narrawalle in New South Wales

Subtropische Wälder: Lake Narrawalle in New South Wales

Abwechslungsreiches Bundesland zwischen Ostküste und Great Dividing Range

Das älteste, bevölkerungsreichste und wirtschaftsstärkste Bundesland Australiens ist etwa dreimal so groß wie Großbritannien. Von den knapp acht Millionen Einwohnern lebt etwa die Hälfte in Sydney, der glänzenden Haupstadt von NSW: Kaum ein anderes australisches Bundesland ist so abwechslungsreich: Tolle Strände locken Scharen Besucher an die Ostküste. Im Hinterland erheben sich die majestätische Gebirge des Great Dividing Rang, die auch australische Alpen genannt werden und eine Höhe von über 2.200 Metern erreichen. Am Fuß der blauen Berge erstrecken sich große subtropische Wälder und ausgedehnte Viehweiden.
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Sehenswürdigkeiten New South Wales


Scone

Australiens Hauptstadt der Pferdezucht

Die Stadt 280 Kilometer nördlich von Sydney gilt als Australiens Hauptstadt der Pferdezucht. Dazu trägt ihr gemäßigtes Klima, die wasserreiche Landschaft und die üppige Vegetation bei. Im Nordosten liegt der Barrington Pops National Park, der vom tropischen Regenwald über gemäßigten Regenwald bis zu subalpinen Torfmoren in den Gipfelregionen eine Vielzahl von Ökozonen beheimatet und durch schöne Wanderwege erschlossen ist.


Tamworth

Festivals der Country Music am Great Dividing Range

Die Stadt im Bundesstaat New South Wales mit 35000 Einwohner liegt am Peel River, da wo die Great Diving Range, Australiens größtes Gebirge, endet. Ideale Bedingungen also, um die Naturschönheiten von New South Wales kennenzulernen. Haupteinnahmequelle der Stadt, die als erste in Australien elektrisches Straßenlicht bekam, ist die Landwirtschaft. Die Menschen leben von der Tierzucht, vom Obst-, Getreide- und Tabakanbau. Für viele Countrymusicfans ist Tamworth ein Begriff, denn hier finden alljährlich die Festivals der Countrymusic statt. Über 50.000 Fans bevölkern dann den Ort und sorgen für eine sehr gute Stimmung. Zahlreiche Aktivitäten in Bezug auf Country Musik gab Tamworth den Namen „Hauptstadt der Countrymusic“.

www.destinationtamworth.com.au


Hunter Valley

Spitzenweine aus traditionsreichem Weinbaugebiet

Das Tal bei Sydney ist neben dem in Barossa Valley eines der berühmtesten und ältesten Weinbaugebiete Australiens. Einen besonderen Ruf genießen die Weine aus der Sémillon-Traube. Bei den Rotweinen dominiert der Shiraz. In den fruchtbaren Ebenen des Lower Hunter Valley wurden bereits 1823 die ersten Weingärten angelegt. Heute sind hier über 70 Weingüter zu Hause. Cessnock und sein Nachbarort Pokolbin bilden das Zentrum des Weinbaugebietes. Besonders zur Lese im Februar und März ist das Hunter Valley ein beliebtes Ausflugsziel. Weinproben in den Weinkellereien, die fast täglich geöffnet sind, Ballonfahrten und Spaziergänge mit weiten Blicken über die Weingärten des Tales gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Hunter Valley.


Dharawal-Nationalpark

Seltene Vögel in windgepeitschter Heidelandschaft

Der 65 Quadratkilometer große Nationalpark südwestlich von Sydney war das Stammesgebiet der Dharawal. Noch heute sind im Park Axtspuren, Felszeichnungen und Bilder der Aborigines erhalten. Vor 70 Jahren wurde die Region als Wasserschutzgebiet ausgewiesen, so dass sie weitgehend im Urzustand erhalten ist. Hohe Eukalyptuswälder wechseln mit Niederwald und windgepeitschten Heidelandschaften. Daneben gibt es kleinere Regenwälder und Sümpfe. Über 500 Pflanzenarten sind registriert, von den 17 Arten als gefährdet gelten. Daneben leben eine Vielzahl von gefährdeten Tieren im Park. Die Jingga Walking Track führt zu einem Wasserloch, wo man picknicken oder Vögel beobachten kann. (hin und zurück, 2,4 Kilometer, 1 Stunde)

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Goulburn

Alles rund um Schafe am Big Merino

Die 1833 gegründete Stadt ist ein Zentrum der Schafzucht. Größte Attraktion der 20.000-Einwohner-Stadt ist ein 15 Meter hohes und 21 Meter langes Betonbauwerk in Form eines Merinoschafs. Das Big Merino enthält im Innern einen Souvenirshop, darüber eine Wollausstellung und durch die Augen des Merinoschafs kann man zudem die Aussicht genießen.


Cape Hawke Lookout

Blick über den Urwald und das Meer

Im Norden des Booti Booti National Parks steht ein Turm, von dem aus man einen 360-Grad-Blick über der Regenwald und die Küste hat. Sogar Wale kann man dort im Winter beobachten. Dazu sollte man allerdings ein Fernglas dabei haben. In Norden reicht der Blick bis zum Crowdy Bay National Park. Vom Parkplatz aus muss man 500 Meter zu Fuß gehen.


Jerrawangala-Nationalpark

Bedrohte Tierarten im Eukalyptuswald

Der Nationalpark im Südosten von New South Wales umfasst ein Plateau mit steilen Felsabstürzen. Er ist, wie die nördlich anschließende Parma Creek Nature Reserve, mit Nieder- und Hochwald bewachsen. Neben den Eukalyptuswäldern findet sich auch Regenwald und Heideland. Drei bedrohte Pflanzenarten und sechs bedrohte Tierarten sind in den Parks heimisch. Im Park gibt es ein Netz von Wanderwegen.

www.nationalparks.nsw.gov.au/visit-a-park/parks/Jerrawangala-National-Park


Jervis Bay

Traumbadestrände, Buckelwale und Delfine

Die Bucht liegt 200 Kilometer südlich von Sydney ist bekannt für für klares, sauberes Wasser und sehr weiße Strände. Die Orte entlang der Bucht sind alles Badeorte. Der Strand von Hyams Beach wird im Guinness-Buch der Rekorde als Strand mit dem weißesten Sand verzeichnet. Zu den angebotenen Touristenattraktionen zählen auch Fahrten, auf denen die in der Bucht verbreiteten Delfine und Großen Tümmler sowie zu gewissen Zeiten vorbeiziehende Buckelwale und Südkaper-Wale beobachtet werden können. Der Meeresbereich innerhalb der Bucht ist Bestandteil des Jervis-Bay-Marinepark. Weite Uferbereiche gehören zum Jervis-Bay-Nationalpark und zum Booderee-Nationalpark.


Bawley Point

Unberührte Strände, Wale und Delfine in malerischen Marineparks

Einige Stunden südlich von Sydney beginnt eine malerische Küste mit unberührten Stränden, Küstenorten und idyllischen Dörfern. Die sogenannte South Coast von New South Wales erstreckt sich von Sydney entlang der Ostküste nach Süden bis zur Landesgrenze zu Victoria. Jeder der zehn National- und Marineparks der Region betört mit eigenem Charme, von den weißen Sandstränden über die artenreiche Tierwelt bis hin zu einsamen Kieselstränden und zerklüfteten Landspitzen. Whale- oder Dolphin-Watch-Cruises, Fahrten auf Hochseefischerbooten oder gemächliche Flussfahrten werden angeboten. Zwischen Juni und November kann man in der Bucht von Jervis Bay Wale sichten. Das ganze Jahr über tummeln sich Delfine vor der Küste der Jervis Bay Nationalparks und des angrenzenden Booderee Nationalparks.


South Coast

Unverfälschte Küste südlich von Sydney

Einige Stunden südlich von Sydney trifft man auf ein bezauberndes Stück unverfälschter Küste mit unberührten Stränden, malerischen Küstenorten und idyllischen ländlichen Dörfern. Die South Coast mit ihren zehn National- und Marineparks erstreckt sich von Berry nach Eden. Jeder der Nationalparks betört mit eigenem Charme, von den weißesten Sandstränden der Welt und artenreicher Tierwelt bis hin zu einsamen Kieselstränden und zerklüfteten Landspitzen. Naturliebhaber kommen auf den Whale- oder Dolphin-Watch-Cruises, auf Hochseefischerbooten oder auf einer gemächlichen Flussfahrt auf die Kosten. Wer lieber einkaufen als angeln geht, kann aus einem üppigen Angebot aus frischem Fisch, Krabben, Austern und Garnelen wählen. Die South Coast, ein echter Geheimtipp, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden.


Bellingen

Musikfestivals und idylische Umgebung

Der Ort mit 2.800 Einwohnern liegt auf halber Strecke zwischen Sydney und Brisbane in einer idyllischen Umgebung von Hügeln, Küstenstreifen und Hochplateaus. Wegen der hohen Niederschläge wächst saftiges, grünes Gras und dichter Busch, der von klaren Bächen und Wasserfällen durchzogen ist. Die Ortschaft von Bellingen, die zwischen grünem Hügelland  landeinwärts von der Mündung des Bellinger Rivers liegt, wurde von Auswanderern aus der Pfalz gegründet und bietet heute verschiedene Festivals an, z.B. ein Jazz- und Blues-Festival oder ein Stampftanzfest, das sogenannte Stamping Ground Festival. Termine unter www.bellingermagic.com


Bellingen Island

Flughundkolonie auf einer Flussinsel

Die Halbinsel im Bellinger River verwandelt sich bei Hochwasser in eine Insel. Sie ist bekannt für ihre Flughundkolonie. In der Abenddämmerung schwärmen tausende von ihnen aus und suchen nach Nahrung. Am Besten kann man sie von der Lavenders Bridge im Zentrum des Ortes beobachten. Wer sie aus der Nähe sehen will, kann einem Lehrpfad auf der Insel folgen. Am interessantesten sind die Flughunde zwischen Oktober und Januar, wenn ihre Jungen zur Welt kommen.


Cooma

Tor zu den Snowy Mountains

Die Stadt mit knapp 7.000 Einwohnern liegt am Murrumbidgee River und wird im Westen von den Snowy Mountains überragt. Cooma ist Wintersportort, da die Snowy Mountains das höchste Gebirge Australiens sind. Mehrere Seen in der Gegend zeugen von mächtigen Gletschern, die während der Eiszeiten das Gebirge bedeckten. In den Snowy Mountains entspringen die Flüsse Snowy River und Murrumbidgee River, die einige der ältesten bekannten Organismen beherbergen.


Coffs Harbour

Malerische Küstenstadt am Great Dividing Range

1847 suchte Captain Korff Zuflucht vor einem Sturm in der damals unbesiedelten Bucht, was der späteren Stadt ihren Namen gab. Zuerst siedelten sich Bananenfarmen wegen des günstigen subtropischen Klimas an. Eine der größten Attraktionen ist die Big Banana im Ort. Die größte Banane weltweit ist allerdings aus Beton. Heute zieht der 40.000-Einwohner-Ort zahlreiche Besucher an, was an den Inseln, dem natürlichen Korallenriff und dem malerischen Hinterland liegt. Die Berge der Great Dividing Range reichen hier fast bis an den Pazifik. Dort findet man Regenwälder, kühle Wildwasserbäche und Wasserfälle, in denen man ein erfrischendes Bad nehmen kann.


Girraween National Park

Begegnung mit Vögeln und seltenen Tieren im Granitgürtel

Der Park 25 Kilometer südlich von Stanthorpe ist Teil des Granitgürtels. Man findet steile Felsen wie The Pyramids oder Castle Rock mit  über tausend Metern Höhe, die die Szenerie beherrschen. Höchster Berg ist der Mount Norman mit 1.267 Meter. Dazwischen gibt es klare Bäche, Feuchtgebiete und Wasserfälle. Das Gebirge ist mit Eukalyptus und Heide bewachsen, die Lebensraum für seltene Tiere und viele Vögel bieten, darunter der Wombat, der Riesenbeutelmarder, der Leierschwanz und der Schönsittich. Wanderwege erschließen den Park. Im Süden und Osten des Parks kann man die Feuerschutzwege benutzten.


Stanthorpe

Obst, Wein und Orchideen im subtropischen Hochland

Die größte Stadt im Granite Belt, der Bergkette zwischen New South Wales und Queensland, lebt von Obst und Wein, der in dem gemäßigten Höhenklima besonders gut gedeiht. Weinproben werden in verschiedenen Kellereien angeboten. Botaniker können sich an den vielen Orchideen erfreuen, die in der Umgebung wild wachsen. Wegen seiner Höhenlage besitzt Stanthorpe subtropisches Hochlandklima. Mit seinen 811 Metern Seehöhe hält die Stadt den Rekord der niedrigsten gemessenen Temperatur in Queensland.




Weitere Sehenswürdigkeiten New South Wales




Reisebeispiele New South Wales

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