Queensland

Landschaftliche Vielfalt: Atherton Tablelands in Queensland

Landschaftliche Vielfalt: Atherton Tablelands in Queensland

Australiens vielseitigstes Bundesland

Im nordöstlichen Bundeststaat Australiens leben ca. 4,7 Millionen Einwohner auf einer Fläche gut 1.700.000 Quadratkilometern. Queensland ist flächenmäßig nach Western Australia der zweitgrößte Staat Australiens und etwa fünfmal so groß wie Deutschland. Zugleich bietet der „Sunshine State“ sämtliche landschaftliche Facetten, die man in Australien erwartet: Trockene Wüstenebenen, wunderschöne Gebirgslandschaften, tropische Korallengärten, schneeweiße Sandstrände und fabelhafte Inselwelten. Das pulsierende Brisbane ist die unbestrittene Hauptstadt – auch in kultureller HInsicht. Die Gold Coast bildet das kommerzielle Zentrum, die Sunshine Coast wird von langen Sandstränden geprägt und das bergige Hinterland ist für eine Vielzahl von Nationalparks bekannt.

www.queensland.com/de



Sehenswürdigkeiten Queensland


Bowling Green Bay National Park

Wilde Bergwälder und ein Wasserfall

Der Park schützt verschiedene Lebensräume, vor allem aber den Urwald um den Saddle Mountain oder den Mount Elliot (1.342 m). Dort entspringt der Alligator Creek, wo man baden oder Vögel beobachten kann, darunter Kraniche, Spaltfußgänse oder die imposante Kragenechse. Wer in Alligator Creek kein erfrischendes Bad nehmen will, kann den Nationalpark auf einer Wanderung zum Cockatoo Creek erkunden.

Umfulana Route


Townsville

Tor zum Outback

Die tropische Stadt gilt als Tor zum Outback. Sie bietet ihren Besuchern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten: das Schiffswrack der HMS Pandora und das weltweit größte Aquarium mit einem lebenden Korallenriff. Zu ihren besonderen Qualitäten zählt darüber hinaus, dass sie mit rund 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet ist. Beste Voraussetzungen, um Strand und Meer in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel auf der vorgelagerten Insel Magnetic Island mit ihren 23 Buchten und Stränden oder am Mission Beach mit seinem legendären, acht Kilometer langen weißen Strand. Townsville ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Tierparks, in denen einheimische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen sind. Lohnenswert ist auf jeden Fall der Panoramablick vom Castle Hill, dem roten Berg im Stadtzentrum, dessen Aussichtspunkt erwandert oder mit dem Auto angefahren werden kann.

www.townsville.qld.gov.au


Magnetic Island

Tropeninsel unter Naturschutz

Die Insel, die heute zum Stadtgebiet von Townsville gehört, wurde 1770 von James Cook entdeckt. Weil damals der Kompass der Endeavour verrückt spielte, vermutete er magnethaltiges Gestein auf der Insel. Obwohl sich das nicht bewahrheitete, blieb der Name bis heute. Große Teile der 52 Quadratkilometer großen Insel stehen heute unter Naturschutz. Im Osten führt eine Straße von der Picnic Bay zur Horseshoe Bay, während der Westen nur über Wanderwege zu erreichen ist. Im Norden und Osten gibt es hübsche kleine Buchten, die zum Teil auch nur über Wanderwege oder vom Wasser her erreichbar sind. Wer den höchsten Berg von Magnetic Island besteigt, den 497 Meter hohen Mount Cook, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.


Paluma-Range-Nationalpark

Endemische Vögel im Labyrinth von Wasserläufen

Der fast 800 Quadratkilometer große Nationalpark wurde wegen seiner Schönheit und seiner biologischen Vielfalt zum Welterbe der UNESCO erklärt. Das tief eingeschnittenen Plateau der Paluma Range ist ein Labyrinth von Bächen und Flüssen mit verschiedenen Tier- und Pflanzengemeinschaften. In den höheren, feuchten Lagen herrscht tropischer Regenwald vor, in den niederen, trockenen Bereichen Eukalyptuswälder. Es gibt viele seltene Vogelarten, von denen einige nirgendwo anders vorkommen.


Inseln vor Queensland

Perlenkette von unvorstellbarer Vielfalt

Über 600 Inseln – wie auf einer Perlenkette aufgereiht, liegen sie vor der Ostküste von Queensland. Ob riesig groß oder winzig klein. Ob wild oder gezähmt. Ob Inselidylle à la Robinson Crusoe oder touristisch erschlossen. Die Inseln von Queensland sind von unvorstellbarer Vielfalt.
Manche, zum Beispiel die 74 Whitsunday Inseln, waren einst Gipfel von Bergketten. Vor Tausenden Jahren versanken diese im Ozean. Einzigartig sind auch Eilande wie Fraser Island, die nur aus Sand bestehen. Andere dagegen haben sich aus mächtigen Korallenformationen gebildet. Prächtige Palmen und eine tropische Vegetation gedeihen hier. Lizard, Dunk, Orpheus, Magnetic, Hayman, Hamilton und Heron Island gehören zu den schönsten. Urlauber kommen dorthin, um zu schnorcheln, zu tauchen, zu segeln und um Schildkröten, Seevögel, Buckelwale und andere seltene Tierarten in freier Wildbahn zu beobachten.
Für welche Insel Sie sich auch entscheiden – eines ist gewiss: in Queensland finden Sie garantiert Ihr ganz persönliches Urlaubsparadies.


Bowen

Sandstrände und Kolonialbauten an der Horseshoe Bay

Die Kleinstadt in Queensland ist bekannt für ihren schönen Naturhafen, Sandstrände, Kolonialbauten und unzählige Obst- und Gemüseplantagen, die besonders in der Zeit von April bis November viele Erntehelfer aus ganz Australien anziehen. Bowen ist ein Anbaugebiet für Tomaten, Paprika, Kürbisse und Mangos. Zudem gibt es in der Stadt einige schöne Strände, an der Horseshoe Bay. 


Hinchinbrook Island

Mangrovensümpfe, Regenwälder und unberührte Gebirge

Die Insel an der Ostküste beheimatet den mit einer Gesamtfläche von 400 Quadratkilometern größten Inselnationalpark Australiens. Der Hinchinbrook Island National Park ist landschaftlich reizvoll und unberührt. Bereits die Fährüberfahrt ist ein Ereignis, wenn man mit etwas Glück Seekühe sieht, die in den Gewässern vor Hinchinbrook leben. Die Westküste wird von Mangrovensümpfen geprägt; das Innere ist von tropischem Regenwald bedeckt, der an hohen Bergketten wächst. Die fantastische Landschaft lädt zum Wandern und Genießen ein.  Zu der klassischen Viertageswanderung gibt es ein paar kurze Varianten. Die Tages- oder Halbtagstouren führen durch den Regenwald und an feinsandigen Stränden entlang. Da es auf der ganzen Insel nur eine Unterkunft gibt und die Besucherzahl begrenzt ist, begegnet man nicht allzu vielen Menschen.


Eungella Nationalpark

Flughunde und Schnabeltiere in nebelverhangenem Regenwald

Eungella heißt in der Sprache der Aborigines: Land der Wolken. Tatsächlich ist der 600 Quadratkilometer große Nationalpark bekannt für seine nebelverhangenen Regenwälder, in denen die sehr seltenen und scheuen Schnabeltiere  und Flughunde anzutreffen sind. Mit etwas Glück können sie meist zur Dämmerung von Aussichtsplattformen aus beobachtet werden.  Der Park liegt auf einem Hochplateau und ist von Mackkay über Finch Hatton in einer knappen Stunde zu erreichen. Von Broken River und Eungella, dem einzigen Ort im Park, durchziehen Wanderwege den Regenwald. In Finch Hatton Gorge können Abenteuerlustige es den Flughunden nachtun und an ein Kabel angeseilt durch den Regenwald fliegen ('Forest Flying'). Ein Großteil des Nationalparks ist allerdings völlig unzugänglich.


Mission Beach

Where the Reef meets the Rainforest

Das kleine Dorf liegt am Korallenmeer von Queensland, da wo der tropische Regenwald bis an die Küste des südlichen Teils des Great Barrier Reefs heranreicht. Misson Beach setzt sich aus vier Ferienorten zusammen, die an einem 14 Kilometer langen Sandstrand liegen. Mission Beach erhielt seinen Namen von einer Missions-Station für Aborigines, die 1918 – nur wenige Jahre nach ihrer Gründung – durch einen Wirbelsturm zerstört wurde. Von Mission Beach aus lassen sich nicht nur Strand- und Regenwaldwanderungen, sondern auch Ausflüge zum Riff, nach Dunk oder Bedarra Island unternehmen. Der angrenzende Regenwald ist außerdem einer der letzten Lebensräume für den vom Aussterben bedrohten Cassowary, einen farbenprächtigen Straußenvogel, auf den man bereits bei der Anfahrt nach Mission Beach durch eine Vielzahl von Straßenschildern aufmerksam gemacht wird.

www.missionbeachtourism.com


Mackay

Zwischen Eungella Park und Great Barrier Reef

Die Stadt in Queensland mit 166.800 Einwohnern. Mackay befindet sich 900 Kilometer nördlich von Brisbane, der Hauptstadt von Queensland. In Mackay werden mehr als ein Drittel des australischen Zuckers produziert, deshalb wird die Stadt auch „Zuckerhauptstadt von Australien“ genannt. Die Jahresdurchschnittstemperatur von Mackay liegt bei 23 Grad. In der Nähe liegen der Eungella-Nationalpark, das Great Barrier Reef und die Whitsunday Islands. Doch gilt Mackay nicht als typisch australischer Touristenort, sondern mehr als Zwischenstopp.


Undara-Volcanic-Nationalpark

Führungen durch Lavaröhren

Der Nationalpark in der McBride Volcanic Province hat seinen Namen aus der Sprache der Aborigines. Undara bedeutet „langer Weg“, was sich auf die 100 Kilometer lange Lavaröhre bezieht. Sie ist teilweise eingestürzt und gehört zu einem System von Röhren, das bei einem Vulkanausbruch vor 190.000 Jahren entstanden ist. Im Undara-Nationalpark sind insgesamt 69 Lavaröhren begehbar, von denen die längste etwa einen Kilometer lang ist. Fledermäuse und weitere seltene Tiere nutzen die Röhren als Lebensraum. Führungen durch die Röhren werden angeboten.


Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Daintree Nationalpar

Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sandstränden, Bergen und Regenwald. Der 3200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Daintree Nationalpark, der über eine Autofähre zu erreichen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.


Mossman Gorge

Geführter Spaziergang mit einem Angehörigen der Kuku Yalanji People

Wer sich für die Kultur der Aborigines interessiert, kann an einer einstündigen Führung mit einem Führer aus dem Stamm der Kuku Yalanji People teilnehmen und dabei mehr über den Regenwald der Mossman Gorge und ihre Ureinwohner lernen. 


Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer

Der Daintree Nationalpark besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nördlich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar. Die Gegend um das Cape Tribulation, welches nach Captain Cook benannt wurde, ist besonders reizvoll, da hier der Regenwald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivitäten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbeobachtungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tagestouren nach Cooktown werden von hier aus angeboten. Besonders sehenswert ist außerdem das „Treetop Tower Environment Centre“, das dabei hilft die Vielseitigkeit des Regenwaldes zu erschließen.


Cape Tribulation

Zwischen Regenwald und Great Barrier Reef

Das "Kap der Trübsal“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nördlich von Port Douglas und 110 Kilometer nördlich von Cairns in Queensland, wo Regenwald und Great Barrier Reef unmittelbar aufeinanderstoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Südseereise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und beinahe verloren gegangen wäre. Erst nach einmonatigen Reparaturarbeiten konnte er seine Reise fortsetzen. Am Cape Tribulation, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queensland gehört, gibt es ein paar Beach-Resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu erreichen. Mit einer Fähre muss man den Daintree River überqueren. 


Rockhampton

Tor zur Capricorn Coast und australische Hauptstadt des Rindfleischs

Die Hauptstadt der Capricorn Region liegt am südlichen Wendekreis und markiert die Grenze der Tropen. Sie ist ideal für Touren zu den Stränden der Capricorn Coast oder der Great Keppel Island. Aber auch die Central Highlands, die Edelsteinfeldern und das ländliche Hinterland ist gut zu erreichen. „Rocky“, wie die Stadt liebevoll von den Einheimischen genannt wird, ist außerdem bekannt als die australische Hauptstadt des Beef, also Rindfleisch. Wöchentlich finden Rodeos statt. Das Aboriginal Dreamtime Cultural Centre ist ebenso sehenswert wie der Botanische Garten.


Heron Island

Koralleninsel am Great Barrier Reef

Die 17 Hektar große Insel im südlichen Abschnitt des Great Barrier Reef liegt 80 Kilometer nordöstlich von Gladstone und ist Teil der Gladstone Region. Die Insel verfügt über eine bemerkenswerte Artenvielfalt, die durch den Nationalpark Capricornia Cays geschützt wird. 1770 wurde die Insel von James Cook entdeckt. Er vermied es wegen der Untiefen jedoch, an Land zu gehen. Die Insel blieb bis weit ins 20. Jahrhundert unbewohnt und wurde nur gelegentlich für die saisonale Jagd auf Suppenschildkröten aufgesucht. 1943 wurden große Teile von Heron Island zum Nationalpark erklärt. Die Natur der Insel ist typisch für das Great Barrier Reef. Eine mannigfaltige Pflanzenwelt bestimmt insbesondere das Bild. In den Korallenbänken leben Suppenschildkröten, Karettschildkröten und im offenen Meer vor der Insel Wale.


Hervey Bay

Buckelwale, Wassersport und Bootsfahrten zu den Inseln

Die Stadt an der Fraser Coast hat herrliche Strände von über 40 Kilometern Länge und ist Ausgangspunkt für Fahrten zu den vorgelagerten Inseln, vor allem nach Fraser Island. Die Bucht gilt unter Meeresbiologen als ein Ort mit einzigartiger maritimer Vielfalt. Von August bis November ziehen Buckelwale vor der Küste nach Süden zur Antarktis. Geführte Touren zum Great Barrier Reef werden angeboten. Da die Küste durch vorgelagerte Inseln geschützt ist, eignet sie sich hervorragend zum Baden und verschiedenen Wassersportarten, vor allem Kayakfahren und Tauchen.


Maryborough

Eine Reise ins 19. Jahrhundert

Die Stadt am May River nördlich von Brisbane wurde um 1840 gegründet und war schon früh erfolgreich. Erst hatte sie Teil am Wollhandel und gegen Ende des 19. Jahrhunderts profitierte sie vom Goldrausch. Aus dieser Zeit sind viele Gebäude erhalten, weshalb die Stadt sich heute Queensland's Heritage City nennt. Besonders schön ist es in Mayborough zum Wochenmarkt jeden Donnerstag. Dann werden frische Lebensmittel aus der Region verkauft, aber auch Kunstgewerbe. Sonntags morgens spielt im Park meistens eine Brass Band.


Fraser Island

Vogelparadies auf größter Sandinsel der Welt

Fraser Island ist ein Highlight von Southern Queensland. Mit einer Länge von 123 Kilometern und einer Breite von 14 Kilometern ist sie die größte Sandinsel der Welt. Kein Wunder, dass dieses Kleinod als Weltnaturerbe geschützt ist. 230 Vogel- und 25 Säugetierarten sind hier beheimatet. Einmalig sind auch die 40, bis zu zwei Quadratkilometer großen Süßwasserseen, die über die Insel verteilt sind. Der größte Teil der Insel ist mit Gräsern, Sträuchern, Eukalyptusbäumen und Akazien bewachsen. Palmen, prähistorische Farne und riesige Kauri-Fichten machen die komplexe insulare Regenwaldformation aus. Nirgends sonst findet man einen Regenwald, der auf Sand wächst. Während das Reisevergnügen im tropischen Norden von Queensland im australischen Sommer durch starke Niederschläge und Wirbelstürmen beeinträchtigt sein kann, ist es auf Fraser Island ganzjährig angenehm. Die Grenze zu den Tropen mit ihrer Regenzeit, der Wendekreis des Steinbocks, liegt einige hundert Kilometer nördlich. Fraser Island punktet auch im australischen Winter: Wenn das Wasser an den meisten Stränden in Victoria oder New South Wales kaum zum Baden einlädt, ist es hier oft selbst im Hochwinter (Juli) immer noch 20 Grad warm.

www.fraserisland.net


Rainbow Beach

Badeort mit unberührten Stränden

Der Badestrand liegt in der Nähe der ehemaligen Goldgräberstadt Gympie ca. 180 km nördlich von Brisbane. Der 30 Kilometer lange unberührte Strand bildet die Küste des Cooloola National Parks, der einen Regenwald schützt. Von hier aus geht auch eine Fähre nach Fraser Island.


Toowoomba

Tor zum Goldenen Westen

Die Stadt mit kanpp 100.000 Einwohnern wird auch „Tor zum Goldenen Westen“ oder „Garden City“ genannt – wegen ihren großzügigen Parks. Das angenehme Klima macht die Region zu einem beliebten Urlaubsziel der Queensländer, wenn sie eine Alternative zum Urlaub am Meer suchen. Im Gegensatz zur Küste bei Brisbane gibt es ausgeprägte Jahreszeiten; die Temperaturen sind allgemein etwas kühler und immer hat man frische Gebirgsluft um die Nase. Von der lieblich-ländlichen Atmosphäre wurden viele Kunsthandwerker angezogen. So haben sich hier außergewöhnlich viele Töpfer, Maler, Schreiner und Juweliere niedergelassen. Auch die Studenten der University of Southern Queensland tragen zum lebendigen Bild der Stadt bei.


Brisbane

Lebensfrohe Hauptstadt von Queensland

Brisbane ist mit 1,5 Millionen Einwohnern die Hauptstadt und damit das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Queensland. Liebevoll nennen die lebensfrohen Bewohner ihre florierende Kapitale „Brissie“. Dreh- und Angelpunkt sind die Southbank Parklands am Brisbane River, gesäumt von preisgekrönten Restaurants, Freiluftcafés und Veranstaltungsorten. Auf dem regelmäßig stattfindenden Markt kann man lokales Kunsthandwerk günstig erstehen. Gute Einkaufsmöglichkeiten findet man außerdem in der Queen Street Mall und im Myer Centre. Brisbane ist optimaler Ausgangspunkt, um die außergewöhnliche Vielfalt von Southern Queensland zu erkunden.


Stanthorpe

Obst, Wein und Orchideen im subtropischen Hochland

Die größte Stadt im Granite Belt, der Bergkette zwischen New South Wales und Queensland, lebt von Obst und Wein, der in dem gemäßigten Höhenklima besonders gut gedeiht. Weinproben werden in verschiedenen Kellereien angeboten. Botaniker können sich an den vielen Orchideen erfreuen, die in der Umgebung wild wachsen. Wegen seiner Höhenlage besitzt Stanthorpe subtropisches Hochlandklima. Mit seinen 811 Metern Seehöhe hält die Stadt den Rekord der niedrigsten gemessenen Temperatur in Queensland.


Cape York

Unberührte Tropenhalbinsel im Norden von Queensland

Die Kap-York-Halbinsel im äußersten Nordosten Australiens zählt zu den größten Regenwaldgebieten, die noch fast gänzlich unberührt erhalten sind. Auf einer Fläche von fast 140.000 Quadratkilometern leben weniger als 18.000 Menschen. Cape York bilden den nördlichsten Punkt der Halbinsel. Die atemberaubende und urtümliche Landschaft lässt sich am besten während einer Safari oder auf eigene Faust im Allrad-Geländewagen erkunden. Die Hauptstraße entlang der ehemaligen Telegrafenroute, führt durch entlegene Dörfer und Geisterstädte sowie über ungezähmte Flüsse. Spektakulär sind die Fahrten in nostalgischen Holzzügen oder in einer Gondel über den Wipfeln der tropischen Riesenbäume.

www.tourismcapeyork.com


Nimbin

Hippie-Siedlung im Aboriginee-Land

Der Ortsname wurde von „Nyimbunje“ abgeleitet. So heißt der Stammesälteste der Aborigines vom Stamme der Bundjalung, dem man magische Kräfte nachsagt. Für die Aborigines ist die Umgebung von Nimbin Rocks noch heute von spiritueller Bedeutung. Nimbin war ein verschlafenes Dorf, bis 1973 das Aquarius Festival abgehalten wurde. Als vier Hippies inhaftiert wurden, zog die Festgemeinschaft zur Polizeiwache und verlangte deren Freilassung. Daraufhin kapitulierte die Polizei, ließ die Inhaftierten frei und billigte den Konsum von Marihuana. Viele der damaligen Festivalbesucher blieben bis heute. Jährlich findet das „MardiGrass“ statt, ein Festival, das bis zu 20.000 Besucher anlockt. Das Gebiet um „Mount Nardi“ ist heute Weltkulturerbe auf Grund der Bestrebungen der Nimbie-Hippies. In der Stadt wird eine Cannabiskultur offen gepflegt, obwohl in New South Wales der Konsum und Anbau illegal sind. Es gibt diverse Läden und ein Hippie-Museum.




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