Australienreise von Holger & Alexandra - Australien - 2018
15.11.2018

Australienreise von Holger & Alexandra

Die Reise nach Australien 2018 war für uns das Highlight aller Urlaubsreisen, die wir bisher unternommen haben.

Die Reise nach Australien im September/Oktober 2018 war für uns das Highlight aller Urlaubsreisen, die wir bisher unternommen haben. Wir sind nicht nur vom Land, sondern auch von den Menschen und der Natur, die wir auf vielfältig Weise erlebt haben, begeistert. Unsere Reiseroute erstreckte sich von Brisbane in Richtung Norden bis zum Cape Tribulation mit dem PKW, dann von Cairns (hier PKW-Rückgabe) mit einem Inlandsflug nach Sydney und schließlich auf der Heimreise mit einem 2-tägigen Zwischenstopp in Singapur. Queensland zeigte sich von seiner „Sonnenseite“, war nicht zu heiß bzw. die Regenzeit hatte noch nicht eingesetzt. Auch war das Baden im Meer noch uneingeschränkt möglich, denn die gefährlichen Würfelquallen haben im September noch keine Saison (aber ab 1. Oktober). Auf der Henderson Rinderfarm in Rockhampton genossen wir die Weite des Weidelandes und die Unabhängigkeit als Gast im großzügigen, professionell geführten Gästehaus (leider nur unter der Woche zu buchen, am Wochenende für Weddings ausgebucht!). Von Hervey Bay aus war eine Hummer-Tour auf Fraser Island gebucht, was die einzig richtige Art ist, die größte Sandinsel der Welt zu besuchen. In Airlie Beach war es schwierig, kurzfristig eine Tour zu ergattern zu den Whitsundays mit Schnorcheln im Riff, aber der Blick auf die farbenfrohe Welt unter Wasser hat uns gefesselt und berührt. Auf Magnetic Island haben wir Koalas gesehen in freier Wildbahn, aber die Insel wirkt ein wenig verschlafen und die Unterkunft im Pure Magnetic war unpersönlich und offensichtlich nicht gut geführt. Das B&B in Mission Beach boten hier das positive Kontrastprogramm – an keinem anderen Ort auf unserer Tour hatten wir ähnlich nette und aufmerksame Gastgeber wie Tim und Steven. Unser Baumhaus in Yungaburra war natürlich ein weiteres Highlight. Totale Entspannung und eine spannende Tierwelt von Wallabies, Ringtail Possums, Bush Turkeys sowie den seltenen Tree Kangaroos, die wir direkt von unserer Veranda aus beobachten konnten. Im Petersen Creek in Yungaburra sahen wir tatsächlich noch einige Schnabeltiere und wurden dafür auf unserer weiteren Reise von vielen Einheimischen beneidet. Daintree zeigte uns mit dem tropischen Regenwald ein Welt, die uns bislang unbekannt war. Wir wissen jetzt auch warum der Regenwald so heißt, aber die Vielfalt an Pflanzen, Bäumen sowie Tiergeräuschen war beeindruckend und lernten Früchte kennen, von deren Existenz und Geschmack wir nichts ahnten – ganz zu schweigen von ihren Namen. Errols Haus und sein wunderbarer Garten sind ein wunderbares Refugium und der Gastgeber überraschte uns mit immer neuen Frühstücksvariationen und einer wechselnden Fruchtauswahl aus eigenem Anbau.
Cairns war mit 3 Übernachtungen etwas zu lang bemessen. Hier hätten wir tatsächlich einsparen und stattdessen zum Uluru fliegen können. Aber gut, das machen wir dann beim nächsten mal. Der Flug von Cairns nach Sydney bescherte uns ein tollen Blick von oben auf das Great Barrier Reef und waren froh, dass wir die zuvor angebotenen touristischen Flugangebote, z.B. in Airlie Beach, nicht wahrgenommen haben.
Sydney hat uns begeistert durch seine Internationalität und Lebensfreude. Die Stadt strotzt vor Energie und Geschäftigkeit, aber eine kurze Fahrt mit der Fähre genügt, um entspanntes Strandfeeling genießen zu können. In Manly Beach war Jazz Festival und die Musikfreunde bewegten sich im Rhythmus von Bass und Bläsern, während dahinter die Surfer auf der perfekten Welle ritten. Das war sehr cool! Übrigens Frau Metternich: Wenn Sydney, dann nur Harbour Rocks Hotel. Die Lage ist einmalig, alles ist in unmittelbarer Nähe zu erreichen und wenn man Glück hat (und das hatten wir) ergattert man ein Zimmer mit Blick auf das Operahouse. Außerdem hat uns die etwas rohe Speicherhausatmosphäre sehr gut gefallen – sobald wir den Eingang betraten, fühlten wir uns sofort sehr wohl.
Zum Abschluß noch 2 Übernachtungen in Singapur, auch um den langen Rückflug etwas erträglicher zu portionieren. Das Boutiquehotel liegt mitten in Chinatown und wer abends aus der Vielzahl an Angeboten der Suppenküchen sein Essen auswählen möchte, wird hier seine Freude haben – wir hatten sie auf jeden Fall. Die Zimmer im Hotel sind recht klein, aber ausreichend. Der Service ist ausgezeichnet und wir haben uns sehr gefreut, dass wir bis zu unserem Abflug kurz vor Mitternacht nicht nur unser Gepäck deponieren durften, sondern auch das Angebot erhielten Whirlpool und Dusche zu nutzen. Bei Temperaturen um die 35 ° Celsius und über 90 % Luftfeuchtigkeit eine echte Wohltat, um den Rückflug nach Deutschland entspannt anzutreten.



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