Australiens Südküste: Lebenskultur zwischen Strand und Weinbergen
Great Ocean Road: Reisefoto von

Australiens Südküste

Lebenskultur zwischen Strand und Weinbergen

Die Rundreise entlang der Südküste von Australien verbindet mehrere außergewöhnliche Reiseziele. Höhepunkte sind beispielsweise die Blue Mountains, die Great Ocean Road und das Barossa-Tal.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Sydney

Sydney

20 km | 24 Minuten
A

Sydney

Perle des Südpazifiks

Sydney, die Perle des Südpa­zi­fiks, erstreckt sich an den Ufern des Parra­matta River. Sie ist umrahmt von goldgelben Stränden und Busch­land.

In ihrem Herzen befindet sich der Natur­hafen Sydney Harbour. Hier begann alles, als Captain Arthur Phillip 1788 vor Anker ging und die erste Sied­lung auf australi­schem Boden grün­dete. Noch heute ist der Hafen der ideale Ausgangs­punkt  für Sydneys unter­schied­liche Stadt­teile mit ihren zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten, histo­ri­schen Gebäuden und gläs­ernen Wolkenk­ratzern. Dazwi­schen liegen immer wieder großzügige Parks, die zum Entspannen einladen. Die florie­rende Geschäfts- und Handels­me­tro­pole bildet den gesunden Gegen­satz zum rauen Outback, das noch immer die Vorstel­lung Australi­en­be­su­cher prägt. Ausflugsmög­lichkeiten in die umliegenden Natio­nalparks, die Blue Moun­tains und die Hunter Valley Wein­region gibt es reich­lich.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Sydney

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Hotel aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt in einer ruhigen, grünen Gegend und ist eines der ältesten Hotels der Stadt.

Vom großen Balkon im Oberge­schoss hat man einen impo­santen Blick, hinweg über die Dächer der Landzunge Cremorne Point, auf die Bucht und den Hafen. Das Inte­rieur stellt mit seinen hohen Decken und seiner stil­vollen, modernen Einrich­tung eine gelun­gene Symbiose aus Alt und Neu dar. Um die kleine Landzunge führt ein schöner Fußweg am Wasser entlang, mit der Fähre ist man vom nahe gelegenen Anleger in zehn Minuten in der Innen­stadt.

New South Wales

Abwechs­lungs­rei­ches Bundes­land zwischen Ostküste und Great Dividing Range
Das älteste, bevöl­ke­rungs­reichste und wirt­schafts­stärkste Bundes­land Australiens ist etwa dreimal so groß wie Großbri­tan­nien. Von den knapp acht Millionen Einwoh­nern lebt etwa die Hälfte in Sydney, der glänzenden Haup­stadt von NSW: Kaum ein anderes australi­sches Bundes­land ist so abwechs­lungs­reich: Tolle Strände locken Scharen Besu­cher an die Ostküste. Im Hinter­land erheben sich die maje­s­tä­ti­sche Gebirge des Great Dividing Rang, die auch australi­sche Alpen genannt werden und eine Höhe von über 2.200 Metern errei­chen. Am Fuß der blauen Berge erstre­cken sich große subtro­pi­sche Wälder und ausge­dehnte Vieh­weiden.

Sydney Harbour Bridge

Aussicht auf das Stadt­pan­orama
Was für London die Tower Bridge ist, ist für Sydney die Harbour Bridge. Die 1932 eröffnete Brücke verbindet Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen.Sie sieht nicht nur impo­sant aus, sondern bietet auch einen unver­gleich­li­chen Ausblick, bei dem man die meisten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sehen kann. Am besten kann man das Stadt­pan­orama vom Pylon Lookout über­bli­cken, der sich im stadt­zuge­wandten Turm befindet.

Queen Victoria Building

Sydneys Einkaufs­tempel
Der prunkvollste Einkaufs­tempel von Sydney hat die Ausmaße einer Kathedrale. Das QVB ist 190 Meter lang und 30 Meter breit. Charak­te­ris­tisch ist die zentrale Kuppel, die an den Petersdom von Rom erin­nern soll. Das 1898 fertig­ge­stellte Gebäude bildet mit seiner neoroma­ni­schen Architektur einen starken Konstrast zu den modernen Bauten der Umge­bung. Die Innen­seite zeigt Glas­or­na­mente, außen hat es eine Kupfer­de­ckung. Viele kleinere Kuppeln zieren die Dachlinie, besonders treten die etwas größeren an den Ecken des Gebäudes hervor. Bemalte Fenster, unter anderem eine Rosette mit der Darstel­lung der alten Wappen Sydneys, lassen Licht in die zentrale Halle. Auf vier Etagen kann man shoppen, Cafés besu­chen und auf Entde­ckungs­tour gehen.

Von Sydney nach Leura

Mietwagenannahme

Sydney

9 km | 13 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe F Holden SV6 o. ä. (FWAR)
Tarif: F3 Full Size Wagon All incl. ab Stadt­sta­tion
Station: Sydney Down­town

Von Sydney nach Leura

103 km | 2:00 h

Das nur 65km von Sydney entfernte Hoch­pla­teau der Blue Moun­tains ist über den Great Western Highway zu errei­chen.

Die wich­tigsten Orte der Region – Glenbrook, Springwood, Wentworth, Katoomba und Blackheath – liegen auf dem Blue Moun­tains Kamm und sind durch den Great Western Highway mitein­ander verbunden.

Western Sydney Park­lands

Sydneys Naher­ho­lungs­gebiet
Das Naher­ho­lungs­gebiet für die Stadt­be­wohner von Sydney liegt 50 Kilometer west­lich und umfasst heute über 5.000 Hektar Busch­land. Hier trifft man Jogger und Radfahrer, spielende Kinder und Hunde, die nicht an der Leine geführt werden müssen. Vogelkundler halten nach Papa­geien und Kakadus Ausschau. Hier finden Volks­feste statt wie das Park­lands Food Fest im September oder das Festival „for dogs and their humans“ im April.
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Blue Mountains National Park

Schluchten, Wasserfälle, Aussichtspunkte

Der Park befindet sich auf einem nur 65 Kilometer von Sydney entfernten Hoch­pla­teau und beein­druckt durch steile Schluchten, hohe Wasser­fälle, weite Eukalyp­tuswälder, ein erfri­schend kühles Sommer­klima und bizarre Felsen, wie die berühmten „Three Sisters“.

Von Katoomba, dem Haup­tort der Region auf 1017 Metern Höhe, hat man einen überwäl­tigenden Blick in das breite, steil abfal­lende Jamieson Valley. Gut beschilderte Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch den Park.

Zu Gast in einem alten Herrenhaus in Leura

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Herren­haus liegt am Ortsrand von Leura im Herzen der Blue Moun­tains und ist umgeben von einem weiten Garten, der mit seinem alten Baum­be­stand einem Park gleicht.

Die Unter­kunft verfügt über drei elegant einge­rich­tete Gäste­zimmer mit Garten­blick und hat einen eigenen Tennis­platz auf dem Grund­stück. Auf der Veranda des Hauses kann man wunderbar die Ruhe der Umge­bung genießen und die frische Luft der Blue Moun­tains einatmen. Die Gastgeber, Fiona und Aaron, helfen ihren Gästen gerne bei der Auswahl eines guten Restau­rants in der Nähe.

Leura

Schluchten, Wasser­fälle, Aussichts­punkte
Der Ort mit 4.400 Einwoh­nern wird auch Garden Village genannt. Im Zentrum liegt die Leura Mall umgeben von Cafés, Restau­rants sowie Gale­rien. Weiter östlich gelangt man zum Gordon Falls Reserve mit dem Gordon Falls Lookout, zu den histo­ri­schen Ever­g­lades Gardens und über die Sublime Point Road zu einem 900 Meter hohen Aussichts­punkt, von dem man an klaren Tagen fast 30 Kilometer weit sieht. Der Cliff Drive leitet einen zu den Leura Cascades und zum Echo Point Lookout in Katoomba, dem Aussichts­punkt auf die Three Sisters. Die Leura Cascades sind ein guter Platz zum Pick­ni­cken.

Wentworth Falls

Ausgangs­punkt für Wande­rungen und Touren
Eine der belieb­testen Orte der Blue Moun­tains ist Wentworth Falls mit seinen schönen Cafés an der gemüt­li­chen Station Street. Nörd­lich davon liegt der Wentworth Falls Lake, wo man schwimmen oder pick­ni­cken kann. Mehrere Wege führen in das Valley of the Waters zu Wasser­fällen und Aussichts­punkten. Besonders beliebt ist der Charles Darwin Walk (hin und zurück: 1:30 Stunden, 5 Kilometer) zur Aussichts­platt­form der Wentworth Falls. Auf dem Valley of the Waters Nature Track (hin und zurück: 4 Kilometer, 3 Stunden) kommt man unter anderem an dem Edinburgh Castle Rock, den Empress Falls mit Lookout, den Sylvia Falls, den Lodore Falls und der Valley of the Waters Picnic Area vorbei. Ein anderes High­light ist das Kings Table­land, welches sich um den Ingar Picnic Ground erstreckt. Diese heilige Stätte der Aborigines soll bereits seit 22.000 Jahren bewohnt sein. Tolle Aussichten hat man vom Sunset Lookout und vom McMahon’s Lookout.

Scenic World

Seil­bahnen und Panora­maweg bei Katoomba
Um die wich­tigsten High­lights aus direkter Nähe zu sehen, empfiehlt sich der Prince Henry Cliff Walk zwischen der Scenic World in Katoomba und dem Elysian Lookout in Leura . Auf dem Weg erreicht man etwa 15 tolle Aussichts­punkte, mehrere Wasser­fälle und Fels­forma­tionen. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 12,2 Kilometer, auf und ab: 550 Meter) Wer es bequemer mag, kann von Scenic World die Kabel­bahn Skyway nehmen. Sie hat einen Glasboden und einen sensa­tionellen Pa­no­ra­ma­blick.

Von Leura nach Huskisson

256 km | 3:30 h

Die Etappe führt ostwärts aus den Blue Moun­tains auf Sydney zu. Bei Penrith biegt man nach Süden ab und fährt am Rand der großen Wildnis bis Mitt­agong, wo man bis Fitzroy land­wirt­schaft­lich genutzes Gebiet durchmisst.

Anschließend geht es über das einsame Kangaroo Valley weiter nach Süden bis zur Küste.

Dharawal-Natio­nal­park

Seltene Vögel in windge­pei­tschter Heide­landschaft
Der 65 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park südwest­lich von Sydney war das Stam­mesgebiet der Dharawal. Noch heute sind im Park Axtspuren, Fels­zeich­nungen und Bilder der Aborigines erhalten. Vor 70 Jahren wur­de die Region als Wasser­schutzgebiet ausgewiesen, so dass sie weitge­hend im Urzu­stand erhalten ist. Hohe Eukalyp­tuswälder wech­seln mit Nieder­wald und windge­pei­tschten Heide­landschaften. Daneben gibt es kleinere Regenwälder und Sümpfe. Über 500 Pflanzen­arten sind regi­s­triert, von den 17 Arten als gefährdet gelten. Daneben leben eine Viel­zahl von gefähr­deten Tieren im Park. Die Jingga Walking Track führt zu einem Wasserloch, wo man pick­ni­cken oder Vögel beob­achten kann. (hin und zurück, 2,4 Kilometer, 1 Stunde)

Royal National Park

Sand­steinklippen und einsame Strände
Der Natio­nal­park in der Metro­pol­region von Sydney wur­de 1879 von Sir John Robertson, dem dama­ligen Premiermi­nister von New South Wales, gegründet, und ist damit der zweit­äl­teste Natio­nal­park der Welt nach Yellows­tone in den USA. Nachdem auf dem Terrain Kohle entdeckt wur­de, wur­de er weniger aus ökologi­schen als aus wirt­schaft­li­chen Inter­essen gegründet, um die Konkur­renz vor den Toren Sydneys fernzuhalten. Der Park bietet verschiedene Landschaften. Sand­steinhügel brechen zur Küste hin ab. Die Eukalyp­tuswälder sind besonders arten­reich. Im Zentrum durch­schneidet der Hacking River den Park, an dessen Mündung sich ein Mangroven­wald ausdehnt. Die meisten Strände sind nur zu Fuß über den Küstenwanderweg erreichbar. Watta­molla kann angefahren werden und bietet ausgiebig Pick­nick und bereitge­stellte Grill­mög­lichkeiten.
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Huskisson

Zu Gast in einem B&B in Huskisson

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt umgeben von einem gepflegten Garten in Huskisson, im Herzen der Jervis Bay in New South Wales, die für ihre weißen Sand­strände bekannt ist.

Fünf individuell und stil­voll einge­rich­tete Gäste­zimmer bieten viel Platz zum Entspannen, ebenso der Garten und die über­dachte Außenlounge, auf der Gastgeber Adam morgens auch das frisch zuberei­tete Früh­stück serviert. Das Zentrum von Huskisson mit Geschäften, Cafés und Restau­rants ist fußläufig erreichbar; die unmit­telbare Umge­bung bietet zahlreiche Aktivi­täten wie Delfin- und Walbe­ob­ach­tungs­touren oder Wande­rungen durch den Booderee National Park.

Jervis Bay

Traumbade­strände, Buckel­wale und Delfine
Die Bucht liegt 200 Kilometer südlich von Sydney ist bekannt für für klares, sauberes Wasser und sehr weiße Strände. Die Orte entlang der Bucht sind alles Bade­orte. Der Strand von Hyams Beach wird im Guin­ness-Buch der Rekorde als Strand mit dem weißesten Sand verzeichnet. Zu den ange­bo­tenen Touris­ten­at­trak­tionen zählen auch Fahrten, auf denen die in der Bucht verbrei­teten Delfine und Großen Tümmler sowie zu gewissen Zeiten vorbei­zie­hende Buckel­wale und Südkaper-Wale beob­achtet werden können. Der Meeresbe­reich inner­halb der Bucht ist Bestand­teil des Jervis-Bay-Mari­ne­park. Weite Uferbe­reiche gehören zum Jervis-Bay-Natio­nal­park und zum Booderee-Natio­nal­park.

Jerrawangala-Natio­nal­park

Bedrohte Tier­arten im Eukalyp­tus­wald
Der Natio­nal­park im Südosten von New South Wales umfasst ein Plateau mit steilen Fels­ab­stürzen. Er ist, wie die nörd­lich anschließende Parma Creek Nature Reserve, mit Nieder- und Hoch­wald bewachsen. Neben den Eukalyp­tuswäl­dern findet sich auch Regen­wald und Heide­land. Drei bedrohte Pflanzen­arten und sechs bedrohte Tier­arten sind in den Parks heimisch. Im Park gibt es ein Netz von Wander­wegen.

Von Huskisson nach Tura Beach

282 km | 4:00 h
Die Strecke läuft im Landes­in­neren parallel zur südli­chen Ostküste. Kurz bevor man die Grenze zwischen New South Wales und Victoria erreicht, kommt man Bega.

Bawley Point

Unbe­rührte Strände, Wale und Delfine in male­ri­schen Mari­ne­parks
Einige Stunden südlich von Sydney beginnt eine male­ri­sche Küste mit unbe­rührten Stränden, Küsten­orten und idylli­schen Dörfern. Die soge­nannte South Coast von New South Wales erstreckt sich von Sydney entlang der Ostküste nach Süden bis zur Landesgrenze zu Victoria. Jeder der zehn National- und Mari­ne­parks der Region betört mit eigenem Charme, von den weißen Sand­stränden über die arten­reiche Tierwelt bis hin zu einsamen Kiesel­stränden und zerklüf­teten Land­spitzen. Whale- oder Dolphin-Watch-Cruises, Fahrten auf Hoch­see­fi­scherbooten oder gemäch­liche Flussfahrten werden ange­boten. Zwischen Juni und November kann man in der Bucht von Jervis Bay Wale sichten. Das ganze Jahr über tummeln sich Delfine vor der Küste der Jervis Bay Natio­nalparks und des angrenzenden Booderee Natio­nalparks.
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Tura Beach

In einem Gästehaus in Tura Beach

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus von Rosie liegt nörd­lich von Merimbula in Tura Beach an der Sapphire Coast. Zum Haus gehört ein Garten mit Pool, der von einheimi­schen Pflanzen umgeben ist und in dem man in der Dämme­rung oft Kängurus beob­achten kann. Zwei geräu­mige Studios mit eigenem Balkon und Blick auf die Küste stehen zur Verfügung, die mit einer modernen Einrich­tung überzeugen. Das täglich wech­selnde Früh­s­tücks­menü umfasst Müsli, Joghurt, Pancakes, Obst, Lachs und Eierge­richte sowie frische Säfte und wird in den Zimmern serviert. Rosie gibt gerne Tipps für Ausflüge oder Aktivi­täten vor Ort. Die schönen Sand­strände von Merimbula und die Dolphin Cove sind wenige Automi­nuten entfernt.



Mimosa Rock National Park

Wandern und Schwimmen an abwechs­lungs­rei­cher Felsen­küste
Der 57 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park ist bei Wanderern, Schwimmern und Anglern beliebt. Er schützt eine zwölf Kilometer lange male­ri­sche Felsen­küste, an der Strände, Landzungen und Klippen einander abwech­seln. Die Mimosa Rocks und der Bung Head sind Felsen, die von der Küste abge­trennt wurden. Der Bournda-Natio­nal­park schließt sich im Süden an. Dort gibt es hinter der Küste den Lake Wallagoot und einen schönen Fluss­lauf.

Von Tura Beach nach Gipsy Point Victoria

104 km | 2:00 h
Die Strecke läuft im Landes­in­neren parallel zur Südostküste. Kurz nachdem man die Grenze zwischen New South Wales und Victoria überfahren hat, erreicht man den Croajingo­long National Park. Die UNESCO hat den Park zum „World Bios­phere Reserve“ erklärt.

Victoria

Große Viel­falt zwischen Surferküste und Gebirge
Der medi­ter­rane Bundes­staat im Südosten Australiens ist fläc­henmäßig der kleinste, ist aber mit 26 Einwoh­nern pro Quad­ratki­lometer der am dich­testen bevöl­kerte. Von denen leben aber weit über die Hälfte in der Haupt­stadt Melbourne. Im Norden Victo­rias liegt das Murray­be­cken. Die Grenze zu New South Wales bildet  der Great Dividing Range. Im Osten führt die Great Ocean Road  an der schmalen Küsten­ebene entlang. Das Klima ist mittel­eu­ro­päisch bis medi­terran geprägt. Am Mount Buller in den australi­schen Alpen ist sogar Wintersport möglich. Auch wegen der Viel­sei­tigkeit zwischen der Surferküste rund um Torquai und den Grampian Moun­tains mit ihren spekta­kulären Balco­nies ist der Bunde­staat eines der wich­tigsten Reise­ziele Australiens.

Eden Lookout

Phäno­me­nale Aussicht und saphir­blaues Wasser
Saphi­blaues Wasser umgibt die Halb­insel die die Buchten Nullica und Twofold vonein­ander trennt. Der Aussichts­punkt liegt auf einem Felsen, der senk­recht ins Meer abstürzt. Zwischen September und November kann man Wale sehen, die vor der Küste entlang schwimmen. Rings um den Aussichtsfelsen führt ein kurzer Wanderweg mit phäno­me­nalem Panorama.
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Gipsy Point Victoria

Zu Gast in einem Resort am Gipsy Point

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Para­dies für Natur- und Vogelliebhaber liegt am Hang mit Blick auf den Mallacote Inlet, einen verzweigten Meeresarm.

Mehr als 60 Orchideen- und 280 Vogel­arten sind in dem großen Natur­schutzgebiet bekannt, darunter auch Seeadler. Die gepflegte Anlage hat eine Lounge und einen beheizbaren Salz­was­ser­pool. Gäste werden in geräu­migen Apart­ments mit sepa­ratem Schlaf- und Wohnbereich und einer voll ausge­stat­teten Küche unter­ge­bracht. Das Früh­stück wird in einem Korb aufs Zimmer gebracht. Zutaten für ein Pick­nick am See oder Abend­essen zur Selbst­zu­berei­tung im Apart­ment können an der Rezep­tion bestellt werden. Angeln, Baden, Wandern und Bootsfahrten sind möglich.

Mallacoota

Ausgangs­punkt für Touren in den Croajingo­long Natio­nal­park
Das ehema­lige Fischerdorf, das sich inzwi­schen zu einem kleinen Feri­enort entwi­ckelt hat, ist Ausgangs­punkt für Ausflüge in den Croajingo­long Natio­nal­park. Im Informa­ti­ons­zentrum erfährt man mehr über Wander­wege, Boots-, Kajak- und Kanu­touren durch den Park. Empfehlens­wert ist der sieben Kilometer lange Mallacoota Walking Track.

Von Gipsy Point Victoria nach Foster North

418 km | 5:30 h

Der Princes Highway verläuft im Hinter­land der Südostküste, die wegen ihrer teilweise unbe­rührten Wälder auch Wilder­ness Coast genannt wird.

Bei Lakes Entrance wird der Gipps­land Lakes Coastal Park umfahren. Bei den Seen des Gipps­land Lake District, die die größte zusam­men­hängige Wasser­fläche in Australien bilden, handelt es sich um Süßwas­ser­lagunen, die nur durch die Sand­dünen des 90-Mile-Beach vom offenen Meer getrennt sind.

Lind-Natio­nal­park

Spuren des Gold­rauschs im warm-gemäßigten Regen­wald
Das 1.400 Hektar große Gebiet wur­de 1925 zum Natio­nal­park erklärt. Während des victo­ria­ni­schen Gold­rau­sches in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wur­de auch an den Bächen in diesem Gebiet Gold gewa­schen. Warm-gemäßigter Regen­wald mit verschiedensten Eukalyp­tus­arten domi­niert im Park. Entlang den Bächen ist Fluss­pfefferminze anzu­treffen. Tiefrot blüht die Telopea von Oktober bis Dezember. Am Grawler Creek gibt es einen Pick­nick­platz. Der Euchre Valley Nature Drive ermög­licht das Durch­queren des Regen­walds mit dem Auto.

East Gipps­land Rail Trail

Radeln auf ehema­liger Eisen­bahntrasse
Auf der ehema­ligen Eisen­bahn­strecke zwischen Bairnsdale und Orbost ist heute ein Fahr­radweg ange­legt. Er führt meist auf der alten Trasse, sodass kaum Höhen­un­ter­schiede zu überwinden sind. Manche Holzüberfüh­rungen sind noch gesperrt, der Radweg verläuft dann auf Neben­wegen. Der insge­samt 94 Kilometer lange Radweg führt durch Wälder und Wiesen und manchmal an Seen entlang – eine wunderbare Möglichkeit, die versteckte Schön­heit von Gipps­land kennenzulernen.

Gipps­land

Fruchtbare Region mit Seen und Park­anlagen
Die fruchtbare Region mit Seen und Park­anlagen erstreckt sich entlang der Südwest­küste von Western Port Bay bei Melbourne bis zur Grenze von New South Wales. Kern der Region sind die Seen von Gipps­land. Sie bilden die größte zusam­men­hän­gende Wasser­fläche in Australien – mit 400 Quad­ratki­lome­tern ein wenig kleiner als der Bodensee. Das Zentrum des Seengebietes ist Sale, ein ehema­liger Flusshafen für Raddampfer. Die ersten Anfänge der Stadt, ehemals Flooding Creek genannt, gehen auf die Zeit um 1850 zurück. Bis vor einigen Jahren war Sale einer der Haupt­sitze von Esso-BHP für die Öl- und Gasförde­rung in der Bass Strait. Benannt ist das Gebiet übri­gens nach Sir George Gipps, ein ehema­liger Gouver­neur des Bundes­staates New South Wales.
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Wilsons Promontory

Wälder erobern eine Halbinsel zurück

Die Halb­insel an der Südspitze des australi­schen Bundes­staates Victoria ist die südlichste Spitze des australi­schen Fest­landes.

Die ersten Euro­päer auf der Halb­insel waren Seehundjäger. Danach kamen Holzfäller, Viehzüchter, Minen­arbeiter und Gold­su­cher. Spuren der Verwüs­tung finden sich heute noch, doch dank des Status als Natio­nal­park erobert sich die Natur von Jahr zu Jahr „The Prom“ zurück. Vor rund 10.000 Jahren exis­tierte hier eine Fest­landsver­bindung nach Tasma­nien. Bis heute hat die Tier- und Pflanzenwelt viel mit der grünen Insel im Süden gemein. „The Prom“ hat eine 1.300 Kilometer lange Küstenlinie und eine Fläche von rund 500 Quad­ratki­lome­tern. Die Berge ragen bis über 700 Metern empor. Besonders beliebt ist die Region bei Wanderern. Tidal River ist der einzige Ort im Natio­nal­park, der während der Schulfe­rien eines der belieb­testen Ziele in Australien ist.

Zu Gast in einer Villa in den Hügeln von Foster

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Warm und einla­dend, mit Aussicht auf einen blüh­enden Garten und das grüne Vorgebirge von Wilson: Die kleine Villa wirkt wie ein Stück aus dem Para­dies. Dazu tragen ganz wesent­lich auch die Gastgeber bei. Linda und Larry geben Tipps für bota­ni­sche oder orni­tho­logi­sche Ausflüge und Wande­rungen – abends bei einem Glas Wein oder am nächsten Morgen beim Früh­stück, das eben­falls ein besonderes Erlebnis ist. Die Zimmer haben Teil an der Panora­ma­aus­sicht.



Tidal River

Strand mit extrem feinen Sand
Der Fluss auf der Halb­insel Wilson ist nur sechs Kilometer lang und schwillt mit den Gezeiten an und ab. Das Wasser hat eine eigen­tüm­liche Farbe, die zwischen sattgelb, purpur und schwarz an tiefen Stellen variiert. Die Färbung kommt von den Teepflanzen an seinem Ufer. Dort liegt auch Tidal River Settle­ment, ein Camping­platz, wo mehrere Wander­wege beginnen. Ein drei Kilometer langer Weg führt zum Squeaky Beach, dessen extrem feine Sandkörner bei jedem Schritt quiet­schen.

Von Foster North nach St Kilda

169 km | 2:30 h
Der südwest­li­chen Teil der Gibbs­land Region wird nach Nordwesten in Rich­tung Melbourne verlassen. Hinter den Strzelecki Ranges wird die Land­schaft immer besiedelter und indu­s­triali­sierter.

Cowes

Iselhaup­stadt mit schönen Stränden
Die Haupt­stadt von Phillip Island hat 2.400 Einwohner und liegt im Norden der Insel. Rechts und links liegen geschützte Strände, die auf kinder­si­cher sind. Im Ort gibt es gute Restau­rant, ein paar Gale­rien und Geschäfte. Fünf Kilometer weiter südlich liegt ein Zoo, in dem australi­sche Wild­tiere, darunter Kängu­ruhs, Koalas und Kakadus, relativ naturnah gehalten werden.
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Melbourne

Multikulturelle Metropole am Yarra River

Mit fünf Millionen Einwoh­nern ist Melbourne die zweitgrößte Stadt Australiens und Haupt­stadt von Victoria. Neben einem modernen Central Busi­ness District besitzt die Stadt viele vikto­ria­ni­sche Bauten, die zur Zeit des frühen Gold­rau­sches in der Mitte des 19.

Jahrhunderts erbaut wurden. Die leben­digen Stadt­viertel sind stark durch ein buntes Völkergemisch von Menschen aus mehr als 140 Nationen, vor allem aber Einwanderern aus Südeu­ropa und Asien, geprägt. Entspre­chend breit ist daher auch das Angebot an Restau­rants. Melbourne besitzt eine Viel­zahl von Attrak­tionen, die einen Besuch wert sind. Dazu gehören zum Beispiel der histo­ri­sche Haupt­bahnhof Flinders Street Station, die Aussichts­platt­form der Rialto Towers, der Queen Victoria Market, die Royal Botanic Gardens, das Victo­rian Arts Centre oder das Nach­tleben auf Bruns­wick und Fitzroy Street. Melbourne ist Austragungsort des Tennis Grand Slam Turniers der Australian Open, des australi­schen Formel-1-Grand-Prix und des Top-Reitsport-Ereig­nisses „Melbourne Cup“.

Zu Gast in einer Gründerzeitvilla in St. Kilda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

St. Kilda heißt der leben­dige und tradi­ti­ons­reiche Beach District von Melbourne an der Port Philip Bay.

Ruck­sack­tou­risten und Jogger bevöl­kern die Espla­nade, von wo aus man den Jachten und Windsurfern zuschauen kann. Wer von hier aus Melbourne erkunden will, sollte die Chance nutzen und in der prachtvollen Gründerzeitvillen über­nachten. Es ist eines der ältesten Häuser am Ort; umgeben von einem Park und Innen voll­ständig renoviert. Die Dielen sind abge­schliffen, die Wände weiß und der ange­staubte vikto­ria­ni­sche Plunder hat einer zeitge­nös­si­schen Möblie­rung Platz gemacht. Die ganze untere Etage mit Lounge, Waschküche und Küche steht den Gästen zur Verfügung.

Dandenong Ranges

Roman­ti­sche Schluchten, Parks und Gärten
Roman­ti­sche Schluchten, Parks und Gärten sind das Markenzei­chen des Gebirgs­zugs 40 Kilometer östlich von Melbourne. Im Frühjahr verwandelt sich das Hügel­land in ein Blütenmeer aus Tulpen, Free­sien, Narzissen und Rhododendron. Wanderer finden ein Netz von Wegen. Vor allem der Fern­tree Gully lockt Wanderer mit seinen Pick­nick­plätzen. Der Mount Dandenong ist mit 633 Metern nicht nur der höchste Berg, auf ihm liegt auch ein beliebtes Ausflugsre­stau­rant mit engli­schem Garten. Im William Ricketts Sanctuary gibt es Keramik­skulpturen mitten im Natio­nal­park zu entde­cken. Einer histo­ri­sche Dampflok, der Puffing Billy, nimmt Besu­cher mit in den den Regen­wald.

Jewish Holo­caust Museum and Rese­arch Centre

Wie Nazi-Flücht­linge nach Australien kamen
Das Museum wur­de 1984 von Über­lebenden des Holo­caust gegründet, die nach Australien geflüchtet sind. Es dient dem Gedenken an die sechs Millionen Juden, die zwischen 1933 und 1945 von den Natio­nalso­zia­listen ermordet wurden. Ziel des Museums ist die Bekämpfung von Rassismus und die Förde­rung von Tole­ranz in der Gesellschaft. Jähr­lich besu­chen etwa 16.000 Schüler das Museum.

Sand­ridge Bridge

Fußgänger­brücke und Kunst­werk
Die 175 Meter lange Balkenbrücke über den Yarra River ist bereits das dritte Bauwerk an dieser Stelle. Die erste Brücke wur­de 1853 als Teil der ersten Passagierei­sen­bahn­strecke Australiens gebaut und 1859 ersetzt. Die heutige Stahl­brücke wur­de 1888 fertig­ge­stellt und diente bis 1987 dem Eisen­bahnver­kehr. Nach einer grund­legenden Sanie­rung wur­de sie 2006 als reine Fußgänger- und Radfahrer­brücke wieder­er­öffnet. Welt­weit bekannt wur­de die Brücke durch die mobile Skulptur The Travellers. Neun über­lebens­große abstrakte Figuren symboli­sieren die verschiedenen Einwander­er­gruppen.

Von St Kilda nach Apollo Bay

196 km | 3:30 h
Von Melbourne auf den Prin­cess Freeway (M1) Rich­tung Geelong. In Geelong fahren Sie auf den Surfcoast Highway (B100) Rich­tung Torquay. Folgen Sie in Torqay der Great Ocean Road. Fahren Sie über Anglesea und Lorne bis nach Apollo Bay.

Geelong

Hafen­stadt in der Port Philip Bucht
Die Hafen­stadt mit 160.000 Einwoh­nern liegt am west­li­chen Ende der Port-Phillip-Bucht, rund 75 Kilometer südwest­lich von Melbourne. Das Stadt­zentrum liegt zwischen der Bucht und dem Barwon River. Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten in der Stadt sind der Bota­ni­sche Garten und das National Wool Museum. Das in einem alten Woll­spei­cher unter­ge­brachte Museum erklärt die Bedeu­tung der Wolle in der Geschichte der Stadt. Daneben ist Geelong Ausgangs­punkt zur Küste und den Stränden im west­li­chen Victoria.
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Apollo Bay

Bergregenwald und Farne an der Great Ocean Road

Der Ort mit weniger als 2000 Einwoh­nern ist ein idealer Ausgangs­punkt für Ausflüge in die Berge von Cape Otway auf landschaft­lich herr­li­chen Pisten, die allerdings kurvenreich und nicht geteert sind.

Die reichen Fanggründe vor der Küste sind die wirt­schaft­liche Basis des Fische­reiortes. Hier führt auch die Great Ocean Road vorbei und verlässt Rich­tung Otway Berge die Küste, um sich durch Berg­regen­wald und Farnwälder zu winden. Wer von der Haupt­route abweicht, befindet sich bald in unberührter, stiller Natur.

Zu Gast in einer Villa in Apollo Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Wenige Hundert Meter vom Strand des schönen Küsten­ortes Apollo Bay entfernt liegen die zwei Villen der Unter­kunft auf einem abge­schlos­senen Grund­stück. Beide sind modern einge­richtet und haben zwei Schlafzimmer, einen Wohnbereich und eine Küche sowie einen privaten Garten mit Grill. Die Umge­bung bietet zahlreiche Aktivi­täten: Wassersport, Moun­tai­nbiking und Wandern. Hier beginnt nicht nur der knapp 100 Kilometer lange Great Ocean Walk, der sich an der Küste entlang bis zu den zwölf Apos­teln zieht; man hat auch die Möglichkeit, den Otway Fly, einen Treetop Walk im Regen­wald, zu erkunden.



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Great-Otway-Natio­nal­park

Einsame Strände und Regenwälder
Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park an der Südküste Australiens zieht sich als lang­ge­streckter Land­streifen von Anglesea im Osten bis fast zum Cape Otway im Westen, teilweise an der Küste entlang und teilweise durch das Hinter­land. Es gibt offene Gras- und Busch­flächen als Ergebnis früherer Rodungen, aber auch große, ursprüng­l­iche Waldgebiete. In Küsten­nähe wachsen lichte Eukalyp­tuswälder. Weiter land­einwärts findet man dichten, dunklen Regen­wald. Der  91 Kilometer lange Great Ocean Walk führt abseits der Straße in acht Tagen über Klippen, einsame Strände und Wälder. Über­nach­tungs­mög­lichkeiten entlang des Pfades sind einge­richtet. Wer eine kürzere Wande­rung sucht, kann über planvoll einge­rich­tete Stichpfade und Zugänge den Hauptpfad errei­chen und wieder verlassen.

Von Apollo Bay nach Port Fairy

186 km | 3:00 h

Hinter Apollo Bay verschwindet die Great Ocean Road im Landes­in­neren und führt durch den Otway National Park. Erst bei Prin­ce­town erreicht sie wieder die Küste, diesmal die so genannte Shipwreck Coast.

Bereits beim ersten Aussichts­punkt wird einem klar, warum die Küste diesen Namen trägt. Hohe Wellen peit­schen gegen die empor­ra­genden Kalk­steinfelsen. Man vermutet, dass über 700 Schiffe im Laufe der Jahrhunderte an dieser Küste geken­tert sind. Heute sind diese sich ständig verändernden Fels­forma­tionen eine der bekann­testen Attrak­tionen der Great Ocean Road: The Twelve Apostles (von denen allerdings nur noch sieben stehen). Hier besser einen Stopp zu viel als zu wenig einlegen, denn jeder der Aussichts­punkte eröffnet eine neue Perspek­tive auf die zerklüf­tete Steil­küste.

Shipwreck Coast

Schiffswracks an den Twelve Apostles
Bereits beim ersten Aussichts­punkt wird einem klar, warum die Küste diesen Namen trägt. Hohe Wellen peit­schen gegen die hoch aufra­genden Kalk­steinfelsen. Man vermutet, dass über 700 Schiffe im Laufe der Jahrhunderte an dieser Küste geken­tert sind. Heute sind diese sich ständig verändernden Fels­forma­tionen eine der bekann­testen Attrak­tionen der Great Ocean Road: The Twelve Apostles (von denen allerdings nur noch sieben stehen). Hier besser einen Stopp zu viel als zu wenig einlegen, denn jeder der Aussichts­punkte eröffnet eine neue Perspek­tive auf die zerklüf­tete Steil­küste.
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Port Fairy

Historischer Fischerort an der Great Ocean Road

Der Fischerort west­lich von Warnambool zählt heute 2.500 Einwohner und gehört zu den ältesten Sied­lungen in Victoria.

Bereits vor 1835 wur­de er von Wal- und Robben­fängern aufge­sucht. Später stieg er zu einem der bedeu­ten­dsten Häfen in Australien auf, wovon heute noch mehrere Gebäude aus dieser Zeit zeugen. Unbedingt sollte man den Pub im Histo­rical Centre besu­chen, der seine Ausschank­lizenz bereits 1844 erhielt. Heute wie damals ist noch immer der Fischfang die größte Indu­s­trie am Ort, weshalb auch eine moderne Fischfang­flotte im Hafen statio­niert ist. Daneben ist der Tourismus ein wich­tiger Wirt­schafts­zweig für diesen kleinen histo­ri­schen Ort. Mehr als 50 histo­ri­sche Gebäude stehen unter Denkmal­schutz.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Moyne River

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Boutique-Hotel liegt direkt am Ufer des Moyne River und hat fünf Gäste­zimmer, die geschmackvoll im franzö­si­schen Stil einge­richtet sind.

Von der Terrasse des Hauses blickt man auf den angrenzenden Jacht­hafen, sodass man schon beim Früh­stück die vorbei­zie­henden Fischerboote beob­achtet kann. Inner­halb weniger Gehmi­nuten sind der Strand sowie zahlreiche Cafés und Restau­rants des histo­ri­schen Küsten­ortes Port Fairy erreichbar.

Warr­nambool

Histo­ri­sche Robben­fänger­sied­lung an der Great Ocean Road
Warr­nambool liegt am west­li­chen Ende des bekann­testen Teils der Great Ocean Road und ist die größte Stadt im Westen Victo­rias. Sie entstand, wie so viele an dieser Küste, als Wal- und Robben­fänger­sied­lung. Nachdem die Tiere fast 150 Jahre gejagt wurden, sind sie heute zur Touris­ten­at­trak­tion geworden. In den australi­schen Wintermo­naten, zwischen Juni und September, lassen sich mit etwas Glück Southern Right Wales von einer Aussichts­platt­form am Strand aus erspähen. Haupt­at­trak­tion der Stadt ist das Flag­staff Hill Maritime Museum & Village, ein nach­ge­bauter Hafen aus vikto­ria­ni­scher Zeit mit Bauten und Schiffen jener Epoche. Port Fairy, ein idylli­scher Hafenort weiter östlich, ist in einer halben Stunde mit dem Auto zu errei­chen.

Von Port Fairy nach Dunkeld

99 km | 1:30 h
Die Südküste wird land­einwärts nach Norden hin verlassen. Man fährt durch den südli­chen Eingang des Grampians Natio­nal­park, um nach Halls Gap zu kommen.
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Grampians

Felsgravuren der Aborigines in wilder Bergwelt

Als 1836 Thomas Mitchell als einer der ersten Euro­päer in die wilde Bergwelt  nörd­lich von Melbourne kam, fühlte er sich an die Grampian Moun­tains in seiner schot­ti­schen Heimat erin­nert.

Zuvor war das Gebiet seit mindes­tens 22.000 Jahren von Aboroigines bewohnt gewesen. Heute ist wegen der landschaft­li­chen Schön­heit des Gebirges ein Areal von 1700 Quad­ratki­lome­tern zum Natio­nal­park erhoben  worden.  Wander­wege führen zu Wasser­fällen und atembe­rau­benden Aussichts­punkten. Unter­wegs sind Kängurus und zahlreiche Pflanzen­arten zu sehen. Die spekta­kulären MacKenzie Falls und die Balco­nies-Fels­forma­tionen gehören zu den Höhe­punkten des Natio­nalparks, in  dem auch 80 Prozent der Felsma­le­reien der Urein­wohner Victo­rias zu finden sind. Das „Living Culture Centre“ bei Halls Gap verschafft einen guten Einblick in die versteckten Künste der Aborigines.

Zu Gast in einer Ecolodge am Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge war die erste in Victoria, die von Ecotou­rism Australia die Bestnote für natur­nahes Wohnen erhalten hat.

Die vier für Selbst­ver­sorger einge­rich­teten, komfor­ta­blen Häuser fügen sich harmo­nisch in den Busch ein, der zu einem Natur­re­servat am Rande des Grampians National Park gehört. Zwei Häuser erstre­cken sich über 3 Ebenen, wobei sich das Schlafzimmer in der obersten Etage befindet und dadurch impo­sante Ausblicke bietet. Früh­s­tücks­zutaten werden in der Küche bereitge­stellt und können im lichtdurch­flu­teten Wohnbereich oder draußen auf der Terrasse eingenommen werden. Harry und Iwona sind freund­liche Gastgeber und können viel über die einheimi­schen Orchideen und Tiere in der Umge­bung erzählen. Wer nicht selber kochen möchte, findet das ausgezeichnete Restau­rant „Royal Mail“ im ca. sechs Kilometer entfernten Ort Dunkeld.

Parker Street Project Restau­rant

Dinner in preisgekröntem Restau­rant
Das preisgekrönte Restau­rant gehört einem Gourmet und Multimil­lionär, der seine Jugend in Dunkeld verbracht hat. Es ist in Australien so berühmt, dass Gäste sogar mit dem Hubschrauber eingeflogen werden. Der Ster­ne­koch verwendet für das Essen viele Zutaten aus dem eigenen Kräuter- und Gemü­segarten. Dress-Code ist smart casual. 

Bitte frühzeitig über die Home­page vorbu­chen.

Von Dunkeld nach Robe

350 km – 4 Stunden 30 Minuten

Zwölf Kilometer südlich von Naraco­orte kommt man an den Naraco­orte Höhlen vorbei – dem einzigen UNESCO Welt­natur­erbe in ganz Süda­us­tralien.

Führungen zu den empfind­li­chen Tropf­steinen und den 350.000 Jahre alten Fossilien werden mehrmals am Tag ange­boten. Nach­bildungen von einigen im Fossili­enlager gefun­denen Tiere sind im Wonambi Fossil Centre ausge­stellt. Beim Überfahren der Grenze von Victoria nach South Australia sollte man nicht vergessen die Uhren umzu­stellen, da sich beide Bunde­staaten in verschiedenen Zeit­zonen befinden.

South Australia

Sonne, Wein und medi­ter­ranes Klima
Der Bundes­staat South Australia reicht von der Südküste Australiens bis ins Große Arte­si­sche Becken hinein. Bei den Musgrave Ranges erreicht er mit 1440 Metern seine höchste Höhe. Die mit Abstand größte Stadt ist Adelaide mit über eine Million Einwohner. Die trockenen Landes­teile im Inneren gehören den Urein­woh­nern, den Aborigines. Die Bevöl­ke­rung ist stolz darauf, dass South Australia der einzige australi­sche Bundes­staat ist, der von freien Sied­lern und nicht von Sträflingen aufge­baut wur­de. So haben etwa deut­sche Winzer den Weinbau im Barossa Valley begründet.

Coonawarra

Schöne Güter, roter Wein
Das australi­sche Wein­anbau­gebiet liegt 350 Kilometer südöst­lich von Adelaide. Auf 5500 Hektar Rebfläche wird haupt­säch­lich Rotwein, vor allem der Rebs­orten Cabernet Sauvi­gnon und Shiraz, ange­baut. Die ersten Reben wurden 1890 von John Riddoch, dem Gründer der Coonawarra Fruit Colony, gepflanzt. Die Besonder­heit von Coonawarra sind die roten Ton-Kalk­stein-Böden, auch „terra rossa“ genannt. Auf mehreren Gütern sind Wein­proben möglich, unter anderem auf Rymill Coonawarra, dem Katnook Estate oder dem Wynns Coonawarra Estate.

Umge­bung von Robe

Natio­nalparks und Bade­strände
In der näheren Umge­bung von Robe findet man hübsche Sand­strände, wie beispiels­weise den zehn Kilometer langen Long Beach, der gerne von Surfern aufge­sucht wird. Zum Angeln eignen sich Guichen Bay, Long Gully, Lake Butler Boat Haven Channel sowie der Pier im Ort. Wande­rungen und Erkundungs­touren können im Little Dip Conserva­tion Park, im Guichen Bay Conserva­tion Park sowie an den in der Nähe des Ortes liegenden Seen – etwa dem Lake Fell­mongrey – unternommen werden. Wer sich hier im April zur Festivalzeit aufhält, der kann das Robe Easter Classic oder das Robe Village Fair besu­chen.
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Limestone Coast

Malerische Küste zwischen Adelaide und Melbourne

Die Küste zwischen Adelaide und Melbourne ist besonders abwechs­lungs­reich. Hinter den male­ri­schen Fischer­dörfern beginnt ein bekanntes Weinbau­gebiet, das Coonawarra, mit den zum Welt­natur­erbe ernannten Naraco­orte Höhlen, histo­ri­schen Ortschaften und authen­ti­schen Bauernhöfen.

Mehrere Natio­nalparks befinden sich in der Region, von denen der lang­ge­streckte Küsten­park Coorong der größte ist. Im Hinter­land gibt es kleinere Flecken, auf denen der ursprüng­l­iche Wald erhalten geblieben ist.

Zu Gast in der alten Regierungsresidenz von Robe

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Anwesen wur­de 1847 als erstes Haus am Ort gebaut und diente als Residenz der Bezirks­regie­rung. Sand­stein, hohe Decken und breite Dielenbretter tragen zum authen­ti­schen Charme des Hauses bei.

Die vier Apart­ments mit voll einge­rich­teter Küche überzeugen nicht mit besonderem Luxus, dafür aber mit Gemüt­lichkeit, dank offenem Kamin und seltenem Mobiliar aus früher australi­scher Produk­tion. Restau­rants, Gale­rien und der Strand sind in der Nähe und zu Fuß erreichbar. Der Lake Butler und die Klippen der Kalk­stein­küste laden zu Spaziergängen ein. Die Unter­kunft ist auch für Selbst­ver­pfleger und die, die viel Privat­sphäre suchen, gut geeignet. Die Besitzer wohnen zwar woanders, können aber zu jeder Zeit tele­fo­nisch erreicht werden; Andrew ist im Nu mit dem Fahrrad zur Stelle. Die Früh­s­tücks­zutaten werden im Apart­ment bereitge­stellt.

Robe

Badeort an der Limes­tone Coast
Das Fischer­ei­städt­chen am südli­chen Ende der Guichen Bay ist eine der ältesten Sied­lungen in South Australia. 1845 ließ der 4. Gouvenreur Australiens, Major Robe, einen Hafen erbauen, über den während des Gold­rauschs mehr als 16.000 Chinesen an Land gingen. Mehrere ältere Gebäude sind erhalten, wie beispiels­weise das Customs House am Royal Circus aus dem Jahr 1863, welches zu einem Museum über die Seefahrt umfunk­tio­niert wur­de. Heute hat sich Robe zu einem Feri­enort entwi­ckelt. Der Bade­strand am Zentrum gilt als sicher. In der Victoria Street gibt es gute Restau­rants, Geschäfte und Bars.

Von Robe nach Tanunda

370 km – 4 Stunden 30 Minuten

Nörd­lich von Robe verläuft der Princes Highway parallel zur Küste und dem Coorong Natio­nal­park, einer lang gestreckten Salz­was­ser­lagune.

Der Park ist ein Refugium für Wasservögel und besonders bekannt für seine Pelikane, Schwäne und Kormo­rane. Auf dem Weg ins Landes­in­nere überquert man bei Murray Bridge den Murray River, der in den Australi­schen Alpen entspringt und mit all seinen Windungen eine Gesamtlänge von 2.560km hat. Heute ist der Murray River bekannt für seine Hausboote und mehr­tägigen Flusskreuzfahrten.

Coorong National Park

Meere­s­park mit zahl­losen Fotomo­tiven
150 km südöst­lich von Adelaide liegt der Coorong Natio­nal­park auf der Younghus­band Halb­insel, die parallel zur Küste verläuft. In dem fast 500 Quad­ratki­lometer großem Schutzgebiet leben seltene Vögel und Fische. Es wird durch den Süßwasser Fluss und dem salzigen Grund­wasser des Meeres gespeist und sorgt für vielfäl­tige Flora und Fauna. Fund­stücke und Begräb­nis­stätten der Aborigines belegen mensch­li­ches Leben und die jahr­tausen­de­lange Nutzung des Gebiets. Mit dem Kajak oder zu Fuß auf den gekennzeichneten Wander­wegen kann man den Park erkunden und zahl­lose Motive für Fotos entde­cken.

Adelaide Hills

Land­leben mit gutem Essen und lokalen Weinen
In nur 30 Minuten fährt man von Adelaide in die Adelaide Hills, wo das Land­leben lockt: ausgezeichnetes Essen, erle­sene Weine, idylli­sche Land­schaft und Unterkünfte guter Qualität. Es erwarten einen Eukalyptus-Wälder, Natur­schutzparks und in freier Wild­bahn lebende Tiere, Gärten, Wander­wege, Wein­güter, Kunst- und Handwerksgale­rien sowie Antiqui­tä­tenläden. Im histo­ri­schen Hahn­dorf, einem beliebtem Ausflugs­ziel, trifft man auf die Spuren deut­scher Einwanderer, die sich im Jahre 1839 aus Preußen kommend hier ansiedelten und ihr Dorf nach dem Kapitän ihres Schiffes benannten.
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Barossa Valley

Spitzenweine und deutsche Traditionen

Australiens bekann­teste Wein­region hat eine Rebfläche von 10.000 Hektar und über 50 Kelle­reien, wo man Wein verkosten und kaufen kann.

1839 kam der deut­sche Mine­r­a­loge, Johannes Menge, und beschrieb das Gebiet voller Enthusi­asmus. Seine Schilde­rungen führten in seiner preußi­schen Heimat zu einer regel­rechten Auswande­rungs­welle, wovon viele luthe­ri­sche Kirchen und Orts­namen wie Langmeil, Krondorf und Hoff­mungs­thal und Gnadenberg zeugen. 1847 pflanzte einer der deut­schen Einwanderer, Johann Grampp, am Jacob's Creek den ersten Wein­stock und begrün­dete damit die erfolg­reichste Kellerei Australiens. Viele andere Emigranten folgten seinem Beispiel. Bereits 1890 wur­de der erste Barossawein nach England expor­tiert. Heute werden dort Weine produ­ziert, die es mit jedem euro­päi­schen Spitzenwein aufnehmen können.

Zu Gast in einem B&B bei Tanunda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B liegt auf einem zwei Hektar großen Anwesen bei Tanunda mit Blick auf die Barossa Ranges und die umliegenden Wein­güter des Tals.

In dem über 100 Jahre alten Landhaus haben Casey und Justin fünf Suiten für Gäste gestaltet, die geräumig sind und sowohl durch Stil als auch modernen Komfort überzeugen. In der ehema­ligen Scheune wird jeden Morgen das reichhal­tige Früh­stück serviert; später am Tag kann man sich mit anderen auf einen Drink treffen und es sich am Kamin gemüt­lich machen. Die Umge­bung mit Weinbergen und kleinen Lokalen lädt zu Spaziergängen ein, nach Tanunda fährt man wenige Minuten.

Barossa Sculpture Park

Skulpturen und eine schöne Aussicht.
1988 und 2008 fanden zwei inter­na­tio­nale Bildhauer­sym­po­sien im Barossa Tag statt. Beidemale Bildhauer kamen aus aller Welt und hatten sechs Wochen Zeit, um Skulpturen herzu­stellen. Die Ergeb­nisse sind heute im Barossa Sculpture Park ausge­stellt, wo man neben der Kunst aus Stein, Marmor und Granit auch die herr­liche Aussicht auf das Weintal genießen kann.

Lyndoch

Wein­kelle­reien und deut­sche Tradi­tionen
Die Stadt am Südende des Barossa Tals war einer der ersten Orte in Australien, wo Wein ange­baut wur­de. Heute sind es Famili­en­be­triebe, die hoch­wer­tige Weine produ­zieren. Viele Kelle­reien bieten Wein­proben an, darunter viele mit deut­schen Namen wie Kies Family Wines oder Schild Estate. Viele Wein­güter sind der deut­schen Burgenromantik nach­empfunden, unter anderem die Karlsburg oder das Chateau Yaldara, wo es eine Porzellan-Ausstel­lung gibt.

Von Tanunda nach Adelaide

77 km | 1:30 h
Sobald man die Wein­gärten der Barossa Valley Region hinter sich lässt, ist es nicht mehr weit, bis man das Stadt­gebiet von Adelaide erreicht.
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Adelaide

Essen und Shoppen in weltoffener Stadt

Die Haupt­stadt des Bundes­staates Süda­us­tralien liegt idyllisch zwischen den Hügeln der Mount Lofty Ranges und den geschützten Stränden am Gulf St Vincent.

Großzügig ange­legte Straßen mit Kolo­ni­al­bauten und Parks prägen die Stadt mit einer Million Einwohner. Der Lebens­stil ist welt­offen, gastfreund­lich und entspannt. Besu­cher freuen sich beim Einkaufen und Essengehen über die relativ güns­tigen Preise. Zahlreiche Ausflugs­ziele sind leicht zu errei­chen: Kangaroo Island ist in 30 Flugmi­nuten oder in 90 Automi­nuten mit anschließender Fährfahrt zu errei­chen. In den Adelaide Hills ist man im Auto in 30 Minuten, im Barossa Valley oder auf der Fleu­rieu Peninsula ist man in einer Stunde.

Zu Gast in einem Hotel in Adelaide

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne 4-Sterne-Hotel liegt in der Nähe des Geschäfts­zentrums, im soge­nannten East End des Central Busi­ness Districts.

Einkaufsmög­lichkeiten (Rundle Mall) und Restau­rants gibt es in direkter Nach­bar­schaft. Die 120 Zimmer des Hotels, das 2004 eröffnet wur­de, sind geschmackvoll einge­richtet. Ein Hotelre­stau­rant und ein Fitnessraum sind vorhanden. Vom schönen Dach­garten des Hotels reicht der Blick bis zu den Adelaide Hills. Den Bota­ni­schen Garten, den berühmten Central Market und weitere Sehens­wür­digkeiten kann man zu Fuß oder per Bus errei­chen. Der Flughafen liegt zehn Kilometer vom Hotel entfernt, die Taxifahrt dauert ca. 15 Minuten. Transfers und andere Aktivi­täten können an der Rezep­tion vorge­bucht werden.

Migra­tion Museum Adelaide

Geschichte der australi­schen Einwanderer
Australien ist eine multikulturelle Gesellschaft – dank ihrer Einwanderer von Litauen bis China. Das span­nende Museum informiert über Einwande­rungs­wellen, die Herkunft der Flücht­linge und Migranten, ihre Geschichten und Schick­sale sowie Einwande­rungs­ver­fahren und Eingliede­rung.

Hahn­dorf

Dorf der deut­schen Emigranten
Das Dorf mit rund 1.800 Einwoh­nern in den Adelaide Hills ist eine der ersten deut­schen Sied­lungen Australiens. 1838 kamen 187 preußi­sche Luthe­raner an Bord der Zebra unter dem Befehl des Kapi­täns Hahn. Als er den Emigranten half, ein Stück Land zu finden, nannten sie ihr neues Dorf nach ihm. Im ersten Jahr bauten die Hahn­dorfer eine Kirche. Weinberge wurden ange­legt, die Frauen arbei­teten als Schäfe­rinnen. Das deut­sche Erbe ist bis heute noch sichtbar. In den Bäcke­reien und Metzge­reien kann man Brot und Wurst nach deut­schen Rezepten kaufen. Sehens­wert sind das Detmold House, das German Arms Hotel und die St. Michel's Lutheran Church.

Adelaide

Mietwagenabgabe

Adelaide

9 km | 18 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Adelaide Airport

26 Tage
ab 2.549,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Visum Australien

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: September–Mai

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