Australiens Ostküste: Große Rundreise
Sydney: Reisefoto von

Australiens Ostküste

Große Rundreise

Die große Rundreise im Osten Australiens ist ideal für Menschen mit viel Zeit. Sie führt zur weltweit größten Sandinsel, Fraser Island, und auf die Whitsunday Islands. Zum Abschluss übernachten Sie in einem der ältesten Regenwälder Australiens – dem Daintree Nationalpark.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Sydney

Sydney

12 km | 16 Minuten
A

Sydney

Perle des Südpazifiks

Sydney, die Perle des Südpa­zi­fiks, erstreckt sich an den Ufern des Parra­matta River. Sie ist umrahmt von goldgelben Stränden und Busch­land.

In ihrem Herzen befindet sich der Natur­hafen Sydney Harbour. Hier begann alles, als Captain Arthur Phillip 1788 vor Anker ging und die erste Sied­lung auf australi­schem Boden grün­dete. Noch heute ist der Hafen der ideale Ausgangs­punkt  für Sydneys unter­schied­liche Stadt­teile mit ihren zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten, histo­ri­schen Gebäuden und gläs­ernen Wolkenk­ratzern. Dazwi­schen liegen immer wieder großzügige Parks, die zum Entspannen einladen. Die florie­rende Geschäfts- und Handels­me­tro­pole bildet den gesunden Gegen­satz zum rauen Outback, das noch immer die Vorstel­lung Australi­en­be­su­cher prägt. Ausflugsmög­lichkeiten in die umliegenden Natio­nalparks, die Blue Moun­tains und die Hunter Valley Wein­region gibt es reich­lich.

Zu Gast im Medusa

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das von einem der besten Innen­ar­chitekten Australiens, Scot Weston, einge­rich­tete moderne Boutique-Hotel beherbergt 18 Zimmer und fünf Suiten.

In der Planung hat er alle Elemente, die zu einem klas­si­schen Hotel gehören, über­prüft und ange­passt. Herausge­kommen ist ein faszi­nierendes Objekt, für das er sogar einige Auszeich­nungen gewonnen hat. Neben dem Konzept, das sich konsequent am Wohl­ergehen des Gastes orien­tiert, besticht auch die Lage: Darlinghurst ist ein tren­diges Viertel aus Alt und Neu mit vielen Cafés und Restau­rants. Zur Oper und zum Hafen sind es ca. 40 Fußmi­nuten.

New South Wales

Abwechs­lungs­rei­ches Bundes­land zwischen Ostküste und Great Dividing Range
Das älteste, bevöl­ke­rungs­reichste und wirt­schafts­stärkste Bundes­land Australiens ist etwa dreimal so groß wie Großbri­tan­nien. Von den knapp acht Millionen Einwoh­nern lebt etwa die Hälfte in Sydney, der glänzenden Haup­stadt von NSW: Kaum ein anderes australi­sches Bundes­land ist so abwechs­lungs­reich: Tolle Strände locken Scharen Besu­cher an die Ostküste. Im Hinter­land erheben sich die maje­s­tä­ti­sche Gebirge des Great Dividing Rang, die auch australi­sche Alpen genannt werden und eine Höhe von über 2.200 Metern errei­chen. Am Fuß der blauen Berge erstre­cken sich große subtro­pi­sche Wälder und ausge­dehnte Vieh­weiden.

Queen Victoria Building

Sydneys Einkaufs­tempel
Der prunkvollste Einkaufs­tempel von Sydney hat die Ausmaße einer Kathedrale. Das QVB ist 190 Meter lang und 30 Meter breit. Charak­te­ris­tisch ist die zentrale Kuppel, die an den Petersdom von Rom erin­nern soll. Das 1898 fertig­ge­stellte Gebäude bildet mit seiner neoroma­ni­schen Architektur einen starken Konstrast zu den modernen Bauten der Umge­bung. Die Innen­seite zeigt Glas­or­na­mente, außen hat es eine Kupfer­de­ckung. Viele kleinere Kuppeln zieren die Dachlinie, besonders treten die etwas größeren an den Ecken des Gebäudes hervor. Bemalte Fenster, unter anderem eine Rosette mit der Darstel­lung der alten Wappen Sydneys, lassen Licht in die zentrale Halle. Auf vier Etagen kann man shoppen, Cafés besu­chen und auf Entde­ckungs­tour gehen.

Sydney Harbour Bridge

Aussicht auf das Stadt­pan­orama
Was für London die Tower Bridge ist, ist für Sydney die Harbour Bridge. Die 1932 eröffnete Brücke verbindet Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen.Sie sieht nicht nur impo­sant aus, sondern bietet auch einen unver­gleich­li­chen Ausblick, bei dem man die meisten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sehen kann. Am besten kann man das Stadt­pan­orama vom Pylon Lookout über­bli­cken, der sich im stadt­zuge­wandten Turm befindet.

Von Sydney nach Pokolbin

Mietwagenannahme

Sydney

2 km | 5 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K3 SUV/AWD All incl. ab Stadt­sta­tion
Station: Sydney Down­town

Von Sydney nach Pokolbin

203 km | 2:30 h

Nörd­lich von Sydney durch­fährt man im Bereich Broken Bay, dem weit verzweigten Mündungs­be­reicht des Hawksbury River, mehrere Natio­nalparks.

Der teils bergige und teils uner­schlos­sene Ku-Ring-Gai Chase Natio­nal­park liegt am Südufer des Flusses. Mit seinen Eukalyp­tuswäl­dern, Wasser­wegen und Stränden ist der Park ein beliebtes Ausflugs­ziel für Wanderer und Wassersportler. Lohnens­wert ist eine Fahrt zu den Aussichts­p­unten von Cottage Point oder West Head.

Western Sydney Park­lands

Sydneys Naher­ho­lungs­gebiet
Das Naher­ho­lungs­gebiet für die Stadt­be­wohner von Sydney liegt 50 Kilometer west­lich und umfasst heute über 5.000 Hektar Busch­land. Hier trifft man Jogger und Radfahrer, spielende Kinder und Hunde, die nicht an der Leine geführt werden müssen. Vogelkundler halten nach Papa­geien und Kakadus Ausschau. Hier finden Volks­feste statt wie das Park­lands Food Fest im September oder das Festival „for dogs and their humans“ im April.
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Hunter Valley

Spitzenweine aus traditionsreichem Weinbaugebiet

Das Tal bei Sydney ist neben dem Barossa Valley eines der berühm­testen und ältesten Weinbau­gebiete Australiens.

Einen besonderen Ruf genießen die Weine aus der Sémillon-Traube. Bei den Rotweinen domi­niert der Shiraz. In den fruchtbaren Ebenen des Lower Hunter Valley wurden bereits 1823 die ersten Wein­gärten ange­legt. Heute sind hier über 70 Wein­güter zu Hause. Cessnock und sein Nach­barort Pokolbin bilden das Zentrum des Weinbau­gebietes. Besonders zur Lese im Februar und März ist das Hunter Valley ein beliebtes Ausflugs­ziel. Wein­proben in den Wein­kelle­reien, die fast täglich geöffnet sind, Ballon­fahrten und Spaziergänge mit weiten Blicken über die Wein­gärten des Tales gehören zu den belieb­testen Freizei­t­ak­tivi­täten im Hunter Valley.

Zu Gast auf einem Weingut in Pokolbin

2 Nächte | 1x Apartment | Bed & Breakfast

Das Weingut liegt im Herzen des Hunter Valley und von den zwei Gäst­ecot­tages hat man Blick auf den Obstgarten und gut 10 Hektar Weinreben.

Neben der für Selbst­ver­pfle­gung einge­rich­teten Küche gibt es ein Wohnzimmer mit Kamin und eine Veranda mit eigenem Grill für das typisch australi­sche BBQ-Dinner. Zutaten für ein selbst zuberei­tetes Früh­stück werden zur Verfügung gestellt. Den Tag verbringt man am besten am Pool, bei einem Spaziergang über das Gut, einer Weinver­kos­tung in einem der vielen Boutique-Wein­keller in der Nach­bar­schaft oder bei einem Pick­nick zwischen den Reben. Ein Golfkurs und die Hunter Valley Gardens sind mit dem Auto eben­falls schnell erreicht.

Von Pokolbin nach Port Macquarie NSW

290 km – 3 Stunden 30 Minuten

Auf dem Weg nach Norden lohnt es sich den Pacific Highway zu verlassen und über den Scenic Drive 6 (Tourist Route ‚The Lakes Way‘) zur populären Seen­platte ‚Great Lakes‘ abzuzweigen.

Zuerst fährt man am Myall Lake National Park vorbei. In Bung­wahl zweigt eine 11km lange Schot­ter­strasse (Sackgasse) zum Leuchturm und den einsamen Stränden von Seal Rocks ab. Die Zwil­lingsorte Forster-Tuncurry liegen durch eine Brücke verbunden auf zwei Halb­in­seln des Wallis Lake. Weiter nörd­lich trifft der Scenic Drive ‚The Lakes Way‘ wieder auf den Pacific Highway.

Cape Hawke Lookout

Blick über den Urwald und das Meer
Im Norden des Booti Booti National Parks steht ein Turm, von dem aus man einen 360-Grad-Blick über der Regen­wald und die Küste hat. Sogar Wale kann man dort im Winter beob­achten. Dazu sollte man allerdings ein Fern­glas dabei haben. In Norden reicht der Blick bis zum Crowdy Bay National Park. Vom Park­platz aus muss man 500 Meter zu Fuß gehen.
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Port Macquarie

Von der Sträflingskolonie zum Touristenort

Die Hafen­stadt stammt noch aus der Zeit, als Australien briti­sche Strafko­lonie war. Sie wur­de 1821 als Verbannungsort für Wieder­ho­lung­s­täter gegründet, die hier den Hafen bauen und im Hinter­land Zedern fällen mussten.

Auch das markan­teste unter den histo­ri­schen Gebäuden, die Kirche St. Thomas, wur­de von Sträflingen gebaut. Wegen des guten Klimas, der schönen Strände und der ursprüng­l­i­chen Wälder und Berge im Hinter­land kommen Reisende heute gern hierher. Bekannt ist Port Macquarie auch für Australiens erstes Koala-Hospital, das kranke und angefah­rene Koalas aufnimmt und gerne auch Besu­chern die Pforten öffnet.

Zu Gast in einem B&B bei Port Macquarie

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte B&B liegt nahe dem bekannten Light­house Beach bei Port Macquarie. Beide Gäste­zimmer sind geräumig, stil­voll einge­richtet und haben eine private Veranda.

Morgens stehen in der Gästelounge mit Kitchenette Zutaten für ein gesundes Früh­stück bereit, u. a. Müsli, Obst Joghurt, Eier und selbstge­ba­ckenes Brot; tags­über kann es sich hier bequem machen und lesen oder fern­sehen. Restau­rants, ein Golf­platz, Tavernen und Einkaufs­zentren sind zu Fuß erreichbar, der Strand ist wenige ca. 200 Meter entfernt.

Sea Acres Rain­forest Center

Auf einem Bohlenweg durch den undurch­dring­li­chen Dschungel
Das 72 Hektar große Sea Acres Rain­forest Center schützt einen Teil des dezimierten Küsten­regen­waldes von New South Wales. Ein Lehrpfad führt durch den ansonsten undurch­dring­li­chen Dschungel. Im Besu­cher­zentrum werden Informa­tionen und Führungen ange­boten. Das Rain­forest Café liegt in einem kleinen Palmenhain.

Koala Hospital

Rehabili­ta­ti­ons­zentrum für verletzte Tiere
Das Koala Hospital wird von einer gemein­nützigen Orga­ni­sa­tion zum Schutz der Koala Bären betrieben. Es behandelt Tiere, die in freier Wild­bahn verletzt wurden und ohne Hilfe verenden würden. Im Koala Hospital werden sie rehabili­tiert und anschließend wieder in die Wildnis ausge­setzt. 
Zu Forschungs- und Studi­enzwe­cken hat es eine starke Verbindung zur Univer­sity Sydney. Besu­cher können auf eigene Faust ins Gehege oder eine Führung buchen.

Timber­town

Histo­ri­sches Holzfällerdorf als Frei­lichtmuseum
Das Museum doku­men­tiert auf 40 Hektar das Leben der Holzfäller in New South Wales im 19. Jahr­hun­dert. Eine der Haupt­at­t­ratkionen ist die Schmal­spur­bahn. Auf einem Rundweg kann man Schmieden und Schr­einern dabei zuschauen, wie sie ihr Hand­werk ausüben. Ein kleiner Shop verkauft Andenken und ein Restau­rant bietet Lunch an. 2008 erhielt das Museum eine Auszeich­nung für seine Famili­enfreund­lichkeit.

Von Port Macquarie NSW nach Byron Bay

391 km | 5:00 h

Wer auf dem Weg nach Norden einen Zwischen­stopp einlegen möchte, kann dies in Bellingen oder Coffs Harbour tun. Die char­mante Ortschaft von Bellingen, die etwas land­einwärts von der Mündung des Bellinger Rivers inmitten von grünem Hügel­land liegt, wur­de von Auswanderern aus der Pfalz gegründet und bietet heute verschiedene Märkte und Festivals an, z.B.

ein Jazz- und Blues-Festival oder ein Stampftanz­fest (Stamping Ground Festival). Das subtro­pi­sche Klima von Coffs Harbour hat die Hafen­stadt nicht nur bei Urlau­bern und Pensio­nären beliebt gemacht, sondern eignet sich auch gut zum Bana­nen­anbau. Big Banana, eine riesige Bana­nen­at­trappe direkt am Pacific Highway, lädt Reisende zur Besich­tigung der Bananen-Plan­tagen ein.

Bellingen

Musik­fes­tivals und idyli­sche Umge­bung
Der Ort mit 2.800 Einwoh­nern liegt auf halber Strecke zwischen Sydney und Brisbane in einer idylli­schen Umge­bung von Hügeln, Küsten­streifen und Hoch­pla­teaus. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst saftiges, grünes Gras und dichter Busch, der von klaren Bächen und Wasser­fällen durch­zogen ist. Die Ortschaft von Bellingen, die zwischen grünem Hügel­land  land­einwärts von der Mündung des Bellinger Rivers liegt, wur­de von Auswanderern aus der Pfalz gegründet und bietet heute verschiedene Festivals an, z.B. ein Jazz- und Blues-Festival oder ein Stampftanz­fest, das soge­nannte Stamping Ground Festival. Termine unter www.bellingermagic.com.

Bellingen Island

Flughundko­lonie auf einer Fluss­insel
Die Halb­insel im Bellinger River verwandelt sich bei Hoch­wasser in eine Insel. Sie ist bekannt für ihre Flughundko­lonie. In der Abenddämme­rung schwärmen tausende von ihnen aus und suchen nach Nahrung. Am Besten kann man sie von der Lavenders Bridge im Zentrum des Ortes beob­achten. Wer sie aus der Nähe sehen will, kann einem Lehrpfad auf der Insel folgen. Am inter­essan­testen sind die Flughunde zwischen Oktober und Januar, wenn ihre Jungen zur Welt kommen.

Coffs Harbour

Male­ri­sche Küsten­stadt am Great Dividing Range
1847 suchte Captain Korff Zuflucht vor einem Sturm in der damals unbe­siedelten Bucht, was der späteren Stadt ihren Namen gab. Zuerst siedelten sich Bana­nen­farmen wegen des güns­tigen subtro­pi­schen Klimas an. Eine der größten Attrak­tionen ist die Big Banana im Ort. Die größte Banane welt­weit ist allerdings aus Beton. Heute zieht der 40.000-Einwohner-Ort zahlreiche Besu­cher an, was an den Inseln, dem natür­li­chen Korallenriff und dem male­ri­schen Hinter­land liegt. Die Berge der Great Dividing Range reichen hier fast bis an den Pazifik. Dort findet man Regenwälder, kühle Wild­was­ser­bäche und Wasser­fälle, in denen man ein erfri­schendes Bad nehmen kann.
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Byron Bay

Küstenort mit besonderem Flair

Eher schlichte Anfänge gingen den vielfäl­tigen Wand­lungen von Byron Bay voraus: Aus der von Milch­wirt­schaft geprägten Stadt wur­de ein wich­tiger Fleisch­pro­du­zent, gefolgt von einer gewich­tigen Bergbau- und Walfang­indu­s­trie.

In den vergan­genen 40 Jahren entwi­ckelte sich Byron Bay schließ­lich zu einem beliebten Küsten­ur­laubsort mit besonderem Flair. An den Surf­stränden und in den Regenwäl­dern werden Abenteuersport­arten ange­boten. In der Stadt gibt es ausgezeichnete Restau­rants und Live­musik.

In einem Gästehaus bei Byron Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das moderne Gäste­haus liegt auf einem 20.000 Quad­r­at­meter großen Grund­stück im Regen­wald, fünf Minuten von Byron Bay entfernt.

Die vier Gäste­suiten sind individuell und geschmackvoll einge­richtet und haben eine eigene Terrasse. Die große Küche, eine Lounge und eine Terrasse mit Blick in den Garten stehen allen Gästen offen. Im tropi­schen Garten lockt ein Pool vor der Kulisse des Regen­waldes – ein idealer Ort, um sich abzukühlen, ein Buch zu lesen oder einen Cock­tail zu genießen. Direkt gegenüber des Hauses befinden sich der Byron Bay Golf Course und ein Spa, den beein­dru­ckenden Tallows Beach erreicht man zu Fuß in zehn Minuten.

Lamington National Park

Schling­ge­wächse und bemooste Baumriesen
Zwischen Queens­land und New South Wales liegt der 200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park, der inzwi­schen aus der Liste des UNESCO-Natur­erbes steht. Der größte subtro­pi­sche Urwald Australiens beein­druckt mit seinen Regenwälder und weiten Tälern, seinen Wasser­fällen und zerklüf­teten Felsen. Auf den Würfelfeigen und anderen Baumriesen wachsen Moose, Farne und Orchideen. Wegen seiner Schling­ge­wächse wird er auch „Lianen­wald“ (Vine Forest) genannt. Papa­geien und andere Vogel­arten, der einheimi­sche Fuchskusu (Possum) und zahlreiche Echsen tummeln sich eben­falls hier. Es gibt über 500 Wasser­fälle.

Lismore

Von der Holzfäller­sied­lung zum Kunst­hand­werker-Dorf
Die mit 29.000 Einwoh­nern größte Stadt im Nord­osten wur­de im 19. Jahr­hun­dert als Holzhafen gegründet. Noch heute lebt der Ort vom Holz­ein­schlag, aber auch von der Rinderzucht. Dennoch ist die Stadt mehr als nur ein Farm­mit­tel­punkt. In den 70er Jahren kamen Aussteiger und Hippies aus den großen Städten Australiens hierhin und berei­cherten die Region mit einer blüh­enden Alter­na­tivkultur. Goldschmiede, Töpfer, Maler und andere Kunst­hand­werker produ­zieren und verkaufen in Gale­rien und Läden, die man in der ganzen Region findet. Darüber hinaus sorgt eine Univer­sität für urbanes Leben.

Cape Byron

östlichster Punkt Australiens
Cape Byron ist der östlichste Punkt des australi­schen Fest­landes und liegt in der Nähe des Bade­ortes Byron Bay in New South Wales. Vom Leucht­turm Cape Byron Light und von verschiedenen Aussichts­punkten aus hat man einen guten Blick über das Meer und die Buchten von Byron Bay. Cape Byron wird zwischen Juli und November regelmäßig von Buckel­walen passiert und ist deshalb ein bekanntes Ziel für die Walbe­ob­ach­tung. Am Nordende liegt der Strand Little Wategos Beach, südwest­lich davon der Wategos Beach. Neben einem Sied­lungs­gebiet ist der Groß­teil der Halb­insel von Cape Byron als Cape Byron State Conserva­tion Area geschützt.

Von Byron Bay nach Doonan (Noosa Valley)

300 km | 4:00 h

Queens­land

Australiens viel­sei­tigstes Bundes­land
Im nord­öst­li­chen Bundest­staat Australiens leben ca. 4,7 Millionen Einwohner auf einer Fläche gut 1.700.000 Quad­ratki­lome­tern. Queens­land ist fläc­henmäßig nach Western Australia der zweitgrößte Staat Australiens und etwa fünfmal so groß wie Deutsch­land. Zugleich bietet der „Sunshine State“ sämt­liche landschaft­liche Facetten, die man in Australien erwartet: Trockene Wüsten­ebenen, wunder­schöne Gebirgs­landschaften, tropi­sche Korallen­gärten, schnee­weiße Sand­strände und fabelhafte Inselwelten. Das pulsierende Brisbane ist die unbe­s­trit­tene Haupt­stadt – auch in kultureller HInsicht. Die Gold Coast bildet das kommer­zi­elle Zentrum, die Sunshine Coast wird von langen Sand­stränden geprägt und das bergige Hinter­land ist für eine Viel­zahl von Natio­nalparks bekannt.
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Sunshine Coast

Weiße Strände, malerische Felsenbuchten

Über eine Länge von 60 Kilome­tern im Bundes­staat Queens­land ist die australi­sche Ostküste besonders schön und wird Sunshine Coast genannt.

Zwischen Caloundra und Noosa Heads wech­seln weiße Sand­strände und male­ri­sche Felsenbuchten mit wilder Brandung einander ab. Trotz des touris­ti­schen Namens ist die Sunshine Coast längst nicht so entwi­ckelt wie etwa die Gold Coast. Dabei kann man wegen des subtro­pi­schen Klimas und der ange­nehmen Wasser­tempe­raturen auch außer­halb des Sommers schwimmen und Wassersport treiben. Im bergigen Hinter­land gibt es mehrere Natur­parks mit ursprüng­l­i­chem Busch.

Zu Gast in einem Country House im Noosa Valley

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Über der Sunshine Coast vor Queens­land liegt das tradi­ti­ons­reiche Landhaus, das zu den schönsten Unterkünften in Noosa gehört.

Renate und Roberto, die Besitzer, haben eine besondere Atmo­sphäre geschaffen, in der sich schi­ckes Ambi­ente und Exzen­trik die Waage halten. Hinzu kommt ein bemerkens­wert freund­li­cher Service und ein exzel­lentes Früh­stück und auf Wunsch auch Dinner. Im großen tropi­schen Garten, der schon einige Preise gewonnen hat, befindet sich ein beheizbarer Swimmingpool. Roberto hat zehn Jahre lang ein Restau­rant in Brisbane geleitet. Gäste profi­tieren von seinen Kochkünsten und dem Kräu­ter­garten.

Noosa-Natio­nal­park

Tropi­sche Strände und Regen­wald
Der populärste Natio­nal­park in Queens­land zählt mehr als eine Million Besu­cher pro Jahr. Die Strände bieten sich zum Schwimmen an, außerdem kommen Kletterer, Fischer, Surfer und Taucher. Eine Popu­la­tion von Koalas lebt im Park neben anderen Säuge­tiere wie Kurz­nasenbeutler, gewöhn­liche Ring­beutler und Kusus. In den Wäldern leben Erdsittiche, Kakadus und andere seltene Arten. Die Kaps des Parks sind beliebte Plätze zur Beob­ach­tung der Buckel­wale. Eine Ufer­pro­me­nade führt von der Mündung des Noosa River entlang der Hastings Street und um die Kaps und Strände des Natio­nalparks zum Sunshine Beach. Höchster Punkt im Park ist der Noosa Hill, auf den ein Wanderweg führt. Insge­samt gibt es fünf Wander­wege, wobei der längste acht Kilometer misst. Der Weg zum Hell’s Gate gilt als der am meisten began­gene in Queens­land.

Von Doonan (Noosa Valley) nach Hervey Bay

188 km | 3:00 h

Marybo­rough

Eine Reise ins 19. Jahr­hun­dert
Die Stadt am May River nörd­lich von Brisbane wur­de um 1840 gegründet und war schon früh erfolg­reich. Erst hatte sie Anteil am Wollhandel und gegen Ende des 19. Jahrhunderts profi­tierte sie vom Gold­rausch. Aus dieser Zeit sind viele Gebäude erhalten, weshalb die Stadt sich heute Queens­land's Heri­tage City nennt. Besonders schön ist es in Marybo­rough während des Wochen­markts jeden Donnerstag. Dann werden frische Lebens­mittel aus der Region verkauft, aber auch das Kunst­gewerbe ist hier vertreten. Sonn­tags morgens spielt im Park meis­tens eine Brass Band.
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Hervey Bay

Buckelwale, Wassersport und Bootsfahrten zu den Inseln

Die Stadt an der Fraser Coast hat herr­liche Strände von über 40 Kilome­tern Länge und ist Ausgangs­punkt für Fahrten zu den vorge­la­gerten Inseln, vor allem nach Fraser Island.

Die Bucht gilt unter Meeresbio­logen als ein Ort mit einzig­ar­tiger maritimer Viel­falt. Von August bis November ziehen Buckel­wale vor der Küste nach Süden zur Antarktis. Geführte Touren zum Great Barrier Reef werden ange­boten. Da die Küste durch die vorge­la­gerten Inseln geschützt ist, eignet sie sich hervor­ra­gend zum Baden und für verschiedene Wassersport­arten, vor allem Kajakfahren und Tauchen.

Zu Gast in einem B&B in Hervey Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt ideal im Herzen des Touris­ten­vier­tels von Hervey Bay, wenige Meter von der Strand­pro­me­nade, dem Strand, den Restau­rants und Geschäften entfernt.

Im oberen Teil des Hauses mit sepa­ratem Eingang befinden sich die drei individu­elle Gäste­zimmer, ein Wohnbereich und eine Küche. Morgens wird ein konti­nen­tales Früh­stück mit frisch geba­ckenem Brot, frischem Obst und Oran­gensaft, Müsli und einer Auswahl an Marme­laden ange­boten. Vom gebo­tenen Service und Stan­dard einem Hotel in nichts nach­ste­hend, kann es zudem durch die persön­liche Betreuung und die gastfreund­liche Art der Gastgeber überzeugen. Zwei Fahr­räder stehen zur Erkundung der Umge­bung kostenlos zur Verfügung; Lunch­pa­kete und Angel­ausrüs­tung sowie Tipps für Restau­rants, Geschäfte und Ausflüge erhält man auf Wunsch.

Ausflug

Fraser Island Tour (ganztägig, englisch)

Der Tag startet morgens mit dem Abhol­service von der Unter­kunft zum Fähr­terminal in River Heads, von dem man mit der Fähre nach Fraser Island, der größten Sand­insel der Welt, über­setzt.

Nach der 40-minü­tigen Fahrt geht es mit einem Allradfahrzeug (max. 4 Personen + Fahrer) über große Teile der Insel.
Neben den fest geplanten Sehens­wür­digkeiten der Insel wie den Coloured Sands, Lake McKenzie, Maheno Schiffswrack und Eli Creek hat man auch die Möglichkeit, in einem der Süßwass­er­seen schwimmen zu gehen und durch den Regen­wald zu wandern. Den „Morning Tea“, das Mittag­essen und den Afternoon Tea mit Erdbeeren, Schoko­lade und Champa­gner bekommt man im Laufe des Tages serviert. Gegen 18 Uhr kehrt man mit der Fähre nach River Heads zurück. Diese exklusive Tages­tour, an der maximal vier Passagiere teil­nehmen können, wird von einem biologisch geschulten Führer geleitet.

Von Hervey Bay nach Barmoya

428 km | 5:30 h

Auf der Fahrt nach Norden bietet sich ein Abste­cher nach Bund­a­berg an (50km abseits vom Bruce Highway), bei Australiern bekannt für die Bund­a­berg Rum Destil­lery.

Hier kann man zusehen, wie aus Zuck­er­rohr Rum gewonnen wird. Am Mon Repos Beach, 15 Kilometer östlich von Bund­a­berg, gibt es ein ausgezeichnetes Visitor Centre, das über das Leben der Meer­es­schildkröten informiert. Das Great Barrier Reef findet im Bereich Glads­tone/Bund­a­berg seine südliche Grenze. So ist Glads­tone nicht nur ein geschäf­tiger Indu­s­trie­hafen für den Kohle­export, sondern auch Ausgangs­punkt für die Korallen­in­seln Heron Island, Lady Musgrave Island und Lady Elliot Island.

Calliope River Historic Village

Frei­lichtmuseum am Calliope River
Das Frei­lichtmuseum am alten Bruce Highway befindet sich auf dem Gelände einer alten Flussfarm am Calliope River, das durch die Umlei­tung des Bruce Highway frei­ge­worden war. Verschiedene histo­ri­sche Gebäude aus der gesamten Region von Queens­land stehen heute auf dem Gelände, darunter ein Tanz­saal und der Bahnhof von Yarwun. In den meisten informieren kleine Ausstel­lungen über das Leben und den Eisen­bahnbau im 19. Jahr­hun­dert.

Glads­tone

Tor zum südli­chen Great Barrier Reef
Die Hafen­stadt an der Ostküste liegt am südli­chen Ende des Grat Barrier Reefs. Der Hafen, Port Curtis, wur­de bereits Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt, die Besied­lung erfolgte jedoch erst viel später. Der Aufschwung kam aber erst in den 1960er Jahren, als sich die Alumi­nium­indu­s­trie dort ansiedelte. Aus dem Hafen wur­de ein großer Indu­s­trie­hafen und inzwi­schen werden auch Öl und Chemikalien in der Stadt verarbeitet. Für Touristen ist der 29.000 Einwohner zähl­ende Ort als Ausgangs­punkt zu verschiedenen Korallen­in­seln inter­essant. Weitere Attrak­tionen von Glads­tone sind die Tondoon Botanic Gardens und der Aussichts­punkt Auck­land Point Lookout von dem man den Indu­s­trie­hafen über­blickt.

Rundle-Range-Natio­nal­park

Vogel­pa­ra­dies zwischen Watt und Mangron­ven­wald
Der 22 Quad­ratki­lometer große Park im Mündungs­delta des Fitzroy Rivers ist von Watt umgeben, das in Salzpfannen und die Mangroven­wald übergeht. Dahinter erhebt sich die zehn Kilometer lange Hügel­kette der Rundle Range. An deren sanften Hängen wächst trockener Regen­wald und Eukalyptus-Wald. Zahlreiche Vogel­arten leben im Park, darunter der gefähr­dete Schopfmilan (Lophoic­tinia isura), Brau­n­kopfkakadu (Calyp­to­rhyn­chus lathami) und Buch­sta­bentaube (Geophaps scripta). Häufig zu sehen sind der Masken-Monarch (Monarcha melan­opsis) und der Fuchsfäc­her­schwanz (Rhipidura rufifrons).
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Rockhampton

Tor zur Capricorn Coast und australische Hauptstadt des Rindfleischs

Die Haupt­stadt der Capricorn Region liegt am südli­chen Wendekreis und markiert die Grenze der Tropen. Sie ist ideal für Touren zu den Stränden der Capricorn Coast oder der Great Keppel Island.

Aber auch die Central High­lands, die Edel­steinfelder und das länd­liche Hinter­land sind gut zu errei­chen. „Rocky“, wie die Stadt liebevoll von den Einheimi­schen genannt wird, ist außerdem bekannt als die australi­sche Haupt­stadt des Beef, also Rindfleisch. Wöchent­lich finden Rodeos statt. Das Aboriginal Dreamtime Cultural Centre ist ebenso sehens­wert wie der Bota­ni­sche Garten.

Zu Gast auf einer Rinderfarm bei Rockhampton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

30 Kilometer nörd­lich von Rockhampton liegt die bewirt­schaf­tete Rinderfarm mit einem Herden­be­stand von ca.

1.200 Tieren. Gäste verbringen ihren Aufent­halt entweder in einer der zwei rustikalen Hütten oder in einem der vier hoch­wer­tigeren Zimmer in der Hedlow Lodge. Um die ange­nehmen Winde der Umge­bung auszu­n­utzen, sind beide Unterkünfte mit mehreren Fenstern und zusätz­lich mit Deckenven­ti­la­toren ausge­stattet. Die Hütten haben eine kleine Terrasse und einen Grill und sind für Selbst­ver­sorger geeignet. Sie liegen idyllisch am Hedlow Creek, einem Wasser­lauf, der sich durch die Farm zieht. Zutaten für ein leichtes Früh­stück und das Dinn­erkörbchen (eine Flasche Wein, Salat, Kartoffeln und Fleisch) zur Selbst­zu­berei­tung stehen bereit, ebenso Wasch­ma­schine, Trockner und Wasch­pulver. Die Gäste können am Farm­leben teilhaben, kostenlos Kanus ausleihen, auf Buschwande­rungen gehen oder einfach die Seele baumeln lassen. Neben den Rindern finden sich auch Kängurus, Emus oder Amei­sen­igel in den frühen Morgen­stunden oder am Abend auf der Farm ein.

Mount-Etna-Caves-Natio­nal­park

Flederm­ausko­lo­nien in Karst­höhlen
Der sechs Quad­ratki­lometer kleine Natio­nal­park schützt den Mount Etna. Die Archer Brothers, Siedler in der Gegend um Rockhampton in den 1850er-Jahren, benannten den Berg nach dem Ätna in Sizilien. 1914 bis 1939 gewann man aus den Höhlen Guano und ab 1925 baute man auch Kalk­stein ab. Im Zweiten Welt­krieg trai­nierten Kommandos der Australian Army hier. 1975 wur­de der Natio­nal­park zum Schutz der Höhlen gegründet. Die Karst­höhlen werden von Fledermäusen als Schlaf­platz genutzt. Darunter ist auch eine Kolonie der gefähr­deten australi­schen Gespenstf­le­dermaus. Es gibt Wander­wege und geführte Touren durch die Höhlen. Tritt­si­cher­heit und gute Fitness sind Voraus­setzung.

Mount Archer National Park

Natio­nal­park am südli­chen Wendekreis
Der Natio­nal­park liegt in den Berserker Ranges, deren höchster Gipfel der Mount Archer mit 604 Meter Höhe ist. Der Moores Creek hat sich tief in das Gebirge eingegr­aben. Die Vege­ta­tion im Park besteht haupt­säch­lich aus lichtem Eukalyp­tus­wald mit gelegent­li­chen Einstreuungen von trockenem Regen­wald. Der Wald-Dickkopf (Coll­u­ricincla mega­rhyncha), der Weißbrau­en­se­ricornis (Sericornis fron­talis), der Riesenkauz (Ninox strenua) und der Brau­n­kopfkakadu gehören zu den im Park anzu­tref­fenden Vogel­arten.  Eine Straße führt zum Gipfel des Mount Archer, wo man klettern kann. Im Park gibt es etliche ange­legte Wander­wege und Pick­nick­plätze. Der Natio­nal­park ist direkt über das Straßen­netz von Rockhampton erreichbar.

Von Barmoya nach Airlie Beach

471 km | 5:30 h

Great Barrier Reef

Das achte Welt­wunder
Das „Achte Welt­wunder“ ist ein gigan­ti­sches Aqua­rium voller exoti­scher Farbenpracht und erstreckt sich über 2.000 Kilometer vor der Nord­ostküste Australiens. Es ist damit das größte Korallenriff der Welt und die einzige natür­liche Lebens­form, die vom Mond aus zu erkennen ist. Zu den Haupt­at­trak­tionen der bizarren Unter­was­serwelt zählen farbenpräch­tige Korallen, große Fische und andere Meerestiere mit urwelt­li­chen Formen. Höhe­punkt im Jahres­ab­lauf ist der „wunder­same Schnee­sturm“, wie man die Fortpfl­anzung der Korallen unter Wasser nennt. Welt­weit gilt das Great Barrier Reef als das beein­dru­ckendste Schnor­chel- und Tauchge­biet. Im schil­lernden Blau des glasklaren Wassers mit einer Sicht­tiefe bis zu 60 Metern kann man Schnor­cheln und Tauchen.

Cape-Palmerston-Natio­nal­park

Felsenkaps und Sand­dünen an unbe­rührter Küste
Der Natio­nal­park im Osten von Queens­land schützt einen der wenigen noch unbe­rührten Küsten­ab­schnitte zwischen Bowen und Lawrence. Charak­te­ris­tisch sind felsige Kaps, Sand­dünen, Sümpfe und Regenwälder. Höchste Erhe­bung ist der 344 Meter hohe Mount Funnel. Regen- und Mangrovenwälder wech­seln mit lichtem Eukalyp­tus­wald, während in den engen Tälern Myrten­heiden zu Hause sind. Der Park ist vom Bruce Highway (Ausfahrt Ilbilbie) zu errei­chen. Die Straßen im Park sind unbe­fes­tigt, weshalb nur allradge­triebene Fahrzeuge empfohlen werden.

Mackay

Zwischen Eungella Park und Great Barrier Reef
Die Stadt in Queens­land mit 166.800 Einwoh­nern. Mackay befindet sich 900 Kilometer nörd­lich von Brisbane, der Haupt­stadt von Queens­land. In Mackay werden mehr als ein Drittel des australi­schen Zuckers produ­ziert, deshalb wird die Stadt auch „Zuck­er­haupt­stadt von Australien“ genannt. Die Jahres­durch­schnitts­tempe­ratur von Mackay liegt bei 23 Grad. In der Nähe liegen der Eungella-Natio­nal­park, das Great Barrier Reef und die Whits­unday Islands. Doch gilt Mackay nicht als typisch australi­scher Touris­tenort, sondern mehr als Zwischen­stopp.
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Airlie Beach

Tor zu den Whitsunday Islands

Der kleine Urlaubsort liegt an der Subtro­pical Coast des Bundes­staats Queens­land auf derselben Breite wie Tahiti – ein idealer Ausgangs­punkt zu den Whits­unday Islands und dem weißen White­haven Beach.

In der Stadt mit knapp 3.000 Einwoh­nern gibt es mehr als 300 Anbieter, die von Tauchgängen bis zur Inselexkur­sio­nenen alle erdenk­li­chen Aktivi­täten anbieten. Wegen der Quallen ist zu Baden jedoch ein Neopren-Anzug erforder­lich. Wer ohne Anzug baden will, kann den großen Pool am Strand benutzen.

Zu Gast in einem Country House über der Pioneer Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das moderne Country House über der Pioneer Bay wur­de mit viel Liebe zum Detail renoviert. Die Lounge- und Essbe­reiche sind hell, geräumig und doch gemüt­lich.

Das obere Deck und der Innenhof sind zum Meer ausge­richtet. Über die ruhige Straße geht man wenige Minuten direkt ins Zentrum von Airlie Beach mit seinen Geschäften, Boutiquen und Restau­rants. Bootsfahrten zu den Whits­unday Islands und dem Great Barrier Reef starten vom Port of Airlie und der Abell Point Marina, beide nur eine kurze Taxifahrt entfernt. Der Strand der Airlie Beach Lagoon mit einem famili­enfreund­li­chen Park ist zu Fuß erreichbar.

Hamilton Island

Tropi­sche Insel am Great Barrier Reef
Das Whits­unday Archipel besteht aus 74 Inseln. Auf acht von ihnen gibt es Hotels und Insel-Resorts, unter anderem auf Hamilton Island. Die Insel hat eine Länge von fünf Kilome­tern und ist drei Kilometer breit. Obwohl Hamilton Island sich zu einem der größten Luxus-Reise­ziele im Great Barrier Reef entwi­ckelt hat, fügen sich die Resorts und der insel­ei­gene Flughafen relativ harmo­nisch in die tropi­sche Umwelt ein. Immer noch sind mehr als 80 Prozent der Insel unbe­wohnt und in ihrem Urzu­stand belassen – alles unter der Kontrolle des Great Barrier Reef Marine Park. Auf der Insel steht eine kleine Kirche. Im Hamilton Island and Fauna Park gibt es Koalas, Kängurus und Emus zu sehen. Viele Arten von Wassersport sind möglich, darunter Segeln, Schnor­cheln, Tauchen und Wasserski.

Conway Conserva­tion Park

Zwischen Airlie Beach und Shute Harbour liegt der Park mit dem größten zusam­men­hän­genden tropi­schen Rege­wald in Queens­land, wenn man vom tropi­schen Norden absieht. Auf den Höhen­zügen hinter der Küste wachsen Arauka­rien, die sich über das Dach des undurch­dring­li­chen Waldes erheben. Regen- und Mangroven­wald wächst auf Conwa unun­ter­bro­chen seit vielen Zehn­tausenden von Jahren, so dass sich Arten erhalten haben, die anderswo ausge­s­torben sind. Am ähnlichsten ist die Vege­ta­tion noch auf den Whits­unday Inseln. Verschiedene Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen in den Regen­wald.

Von Airlie Beach nach Nelly Bay

Fähre

Von Airlie Beach nach Townsville Fähr­terminal

275 km | 4:00 h

Nörd­lich der Whits­unday Küste führt der Bruce Highway durch die Klein­stadt Bowen. Sie ist bekannt für ihren schönen Natur­hafen, Sand­strände, Kolo­ni­al­bauten und unzäh­lige Obst- und Gemüse­plan­tagen, die besonders in der Zeit von April bis November viele Ernt­e­helfer aus ganz Australien anziehen.

28km südlich von Townsville kann man nach Alligator Creek abbiegen, um einen Abste­cher in den Bowling Green Bay National Park zu machen, dessen höchster Berg Mount Elliot (1234m) ist. Wer in Alligator Creek kein erfri­schendes Bad nehmen will, kann den Natio­nal­park bei einer ca. 1-stün­digen Wande­rung zum Cock­atoo Creek erkunden.

Bowen

Sand­strände und Kolo­ni­al­bauten an der Horseshoe Bay
Die Klein­stadt in Queens­land ist bekannt für ihren schönen Natur­hafen, Sand­strände, Kolo­ni­al­bauten und unzäh­lige Obst- und Gemüse­plan­tagen, die besonders in der Zeit von April bis November viele Ernt­e­helfer aus ganz Australien anziehen. Bowen ist ein Anbau­gebiet für Tomaten, Paprika, Kürbisse und Mangos. Zudem gibt es in der Stadt einige schöne Strände, an der Horseshoe Bay.

Von Townsville Fähr­terminal nach Magnetic Island Fähr­terminal

Die Fähre setzt vom Fest­land zur Magnetic Island über.

Von Magnetic Island Fähr­terminal nach Nelly Bay

2 km | 4 Minuten
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Magnetic Island

Tropeninsel unter Naturschutz

Die Insel, die heute zum Stadt­gebiet von Townsville gehört, wur­de 1770 von James Cook entdeckt. Weil damals der Kompass der Endeavour verrückt spielte, vermu­tete er magnet­hal­tiges Gestein auf der Insel.

Obwohl sich das nicht bewahrhei­tete, blieb der Name bis heute. Große Teile der 52 Quad­ratki­lometer großen Insel stehen heute unter Natur­schutz. Im Osten führt eine Straße von der Picnic Bay zur Horseshoe Bay, während der Westen nur über Wander­wege zu errei­chen ist. Im Norden und Osten gibt es hübsche kleine Buchten, die zum Teil auch nur über Wander­wege oder vom Wasser her erreichbar sind. Wer den höchsten Berg von Magnetic Island besteigt, den 497 Meter hohen Mount Cook, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Zu Gast in einer Villa in Nelly Bay

2 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung

Die Anlage umfasst zehn großzügige Villen, die um einen Pool und Garten ange­ordnet und elegant ausge­stattet sind.

Jede Villa hat zwei Schlafzimmer, eine voll ausge­stat­tete Küche, ein Bad mit Wasch­ma­schine, Klima­anlage, BBQ-Grill, eine gemüt­liche Sitz­ecke und eignet sich somit wunderbar für Selbst­ver­sorger. Restau­rants und Geschäfte sind in der Nähe. Zur Fähr­anlege­stelle geht man 15 Minuten.

Townsville

Tor zum Outback
Die tropi­sche Stadt gilt als Tor zum Outback. Sie bietet ihren Besu­chern eine Viel­zahl von Sehens­wür­digkeiten: das Schiffswrack der HMS Pandora und das welt­weit größte Aqua­rium mit einem lebenden Korallenriff. Zu ihren besonderen Quali­täten zählt darüber hinaus, dass sie mit rund 300 Sonnen­tagen im Jahr gesegnet ist. Beste Voraus­setzungen, um Strand und Meer in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel auf der vorge­la­gerten Insel Magnetic Island mit ihren 23 Buchten und Stränden oder am Mission Beach mit seinem legendären, acht Kilometer langen weißen Strand. Townsville ist außerdem der ideale Ausgangs­punkt für Erkundungs­touren in die Tier­parks, in denen einheimi­sche Tiere in ihrer natür­li­chen Umge­bung zu sehen sind. Lohnens­wert ist auf jeden Fall der Pa­no­ra­ma­blick vom Castle Hill, dem roten Berg im Stadt­zentrum, dessen Aussichts­punkt erwandert oder mit dem Auto angefahren werden kann.

Inseln vor Queens­land

Perlen­kette von unvor­stell­barer Viel­falt
Über 600 Inseln – wie auf einer Perlen­kette aufge­reiht, liegen sie vor der Ostküste von Queens­land. Ob riesig groß oder winzig klein. Ob wild oder gezähmt. Ob Insel­idylle à la Robinson Crusoe oder touris­tisch erschlossen. Die Inseln von Queens­land sind von unvor­stell­barer Viel­falt.
Manche, zum Beispiel die 74 Whits­unday Inseln, waren einst Gipfel von Bergketten. Vor Tausenden Jahren versanken diese im Ozean. Einzig­artig sind auch Eilande wie Fraser Island, die nur aus Sand bestehen. Andere dagegen haben sich aus mäch­tigen Korallen­forma­tionen gebildet. Präch­tige Palmen und eine tropi­sche Vege­ta­tion gedeihen hier. Lizard, Dunk, Orpheus, Magnetic, Hayman, Hamilton und Heron Island gehören zu den schönsten. Urlauber kommen dorthin, um zu schnor­cheln, zu tauchen, zu segeln und um Schildkröten, Seevögel, Buckel­wale und andere seltene Tier­arten in freier Wild­bahn zu beob­achten.
Für welche Insel Sie sich auch entscheiden – eines ist gewiss: in Queens­land finden Sie garan­tiert Ihr ganz persön­li­ches Urlaubs­pa­ra­dies.

Von Nelly Bay nach Mission Beach QLD

Fähre

Von Nelly Bay nach Magnetic Island Fähr­terminal

2 km | 3 Minuten

Von Magnetic Island Fähr­terminal nach Townsville Fähr­terminal

Von Townsville Fähr­terminal nach Mission Beach QLD

233 km | 3:30 h
Dieser Stre­cken­ab­schnitt führt haupt­säch­lich durch Zuck­er­rohrgebiete. 25km südlich von Ingham zweigt eine Strasse zu den Jourama Falls im nörd­li­chen Teil des Paluma Range Natio­nalparks ab, wo das Wasser in mehreren Kaskaden über Granitfelsen hinabfällt: eine ausgezeichnete Pick­nick- und Bade­stelle – auss­er­halb der Trockenzeit.

Paluma-Range-Natio­nal­park

Endemi­sche Vögel im Labyrinth von Wasser­läufen
Der fast 800 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park wur­de wegen seiner Schön­heit und seiner biologi­schen Viel­falt zum Welterbe der UNESCO erklärt. Das tief einge­schnit­tenen Plateau der Paluma Range ist ein Labyrinth von Bächen und Flüssen mit verschiedenen Tier- und Pflanzengemeinschaften. In den höheren, feuchten Lagen herrscht tropi­scher Regen­wald vor, in den niederen, trockenen Berei­chen Eukalyp­tuswälder. Es gibt viele seltene Vogel­arten, von denen einige nirgendwo anders vorkommen.

Hinchinbrook Island

Mangrovensümpfe, Regenwälder und unbe­rührte Gebirge
Die Insel an der Ostküste beheimatet den mit einer Gesamt­fläche von 400 Quad­ratki­lome­tern größten Insel­na­tio­nal­park Australiens. Der Hinchinbrook Island National Park ist landschaft­lich reizvoll und unbe­rührt. Bereits die Fähr­überfahrt ist ein Ereignis, wenn man mit etwas Glück Seekühe sieht, die in den Gewäs­sern vor Hinchinbrook leben. Die Westküste wird von Mangrovensümpfen geprägt; das Innere ist von tropi­schem Regen­wald bedeckt, der an hohen Bergketten wächst. Die fantas­ti­sche Land­schaft lädt zum Wandern und Genießen ein.  Zu der klas­si­schen Vier­tages­wande­rung gibt es ein paar kurze Vari­anten. Die Tages- oder Halb­tags­touren führen durch den Regen­wald und an fein­san­digen Stränden entlang. Da es auf der ganzen Insel nur eine Unter­kunft gibt und die Besu­cher­zahl begrenzt ist, begegnet man nicht allzu vielen Menschen.
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Mission Beach

Where the Reef meets the Rainforest

Das kleine Dorf liegt am Korallenmeer von Queens­land, da wo der tropi­sche Regen­wald bis an die Küste des südli­chen Teils des Great Barrier Reefs heranreicht.

Misson Beach setzt sich aus vier Feri­en­orten zusammen, die an einem 14 Kilometer langen Sand­strand liegen. Mission Beach erhielt seinen Namen von einer Missions-Station für Aborigines, die 1918 – nur wenige Jahre nach ihrer Gründung – durch einen Wirbel­sturm zerstört wur­de. Von Mission Beach aus lassen sich nicht nur Strand- und Regen­waldwande­rungen, sondern auch Ausflüge zum Riff, nach Dunk oder Bedarra Island unter­nehmen. Der angrenzende Regen­wald ist außerdem einer der letzten Lebens­räume für den vom Aussterben bedrohten Cassowary, einen farbenpräch­tigen Straußenvogel, auf den man bereits bei der Anfahrt nach Mission Beach durch eine Viel­zahl von Straßen­schil­dern aufmerksam gemacht wird.

Zu Gast in einem Boutique-Bungalow am Mission Beach

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Unterkunft & Frühstück am ersten Tag

Das tropi­sche Resort am Mission Beach verbindet die Privat­sphäre eines großzügigen Bungalows mit der Gastfreund­lichkeit eines erstklas­sigen B&Bs.

Zum Strand, aber auch zu den Geschäften und Restau­rants ist es nur ein kurzer Weg. Die drei Bungalows liegen in einer großzügigen Anlage mit kleinem Swimmingpool und haben alle eine abge­schirmte Terrasse. Gästen wird ein Korb mit Zutaten für ein konti­nen­tales Früh­stück für den ersten Tag bereitge­stellt, das sie sich selber in der Kitchenette ihres Bungalows zubereiten können.

Dunk Island

Tropi­sche Regen­wald­insel am Great Barrier Reef
Die tropi­sche Insel fünf Kilometer vor der Küste von Mission Beach ist größ­ten­teils mit Regen­wald bewachsen Insel bewachsen. Er wird von einem 730 Hektar großen Natio­nal­park geschützt, durch den einige Wander­wege führen. Der Rest besteht aus Farm­land. Das die Insel umge­bende Riff gehört zum Great Barrier Reef Natio­nal­park. Ein Aufent­halt ist besonders für Familien mit Kindern empfehlens­wert, weil viele Aktivi­täten von Schnor­cheln bis Reiten ange­boten werden.

Von Mission Beach QLD nach Mossman

246 km | 4:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Die kleine Stadt Innisfail lebt – wie viele Ortschaften der Region – haupt­säch­lich vom Zuck­er­rohr­anbau.

Nörd­lich von Innisfail verläuft der Bruce Highway parallel zu den Bergen und Regenwäl­dern des Woono­oraran Natio­nalparks. 10km südlich von Babinda lohnt ein Pick­nick- oder Bade­stopp bei den erfri­schenden Wasser­fällen von Josephine Falls. Cairns – die Metro­pole der ‚Far North Queens­land‘ Region – bietet sich als Stopp zur Mittags­pause an. Zwischen Cairns und Port Douglas liegt der schönste Stre­cken­ab­schnitt des Captain Cook High­ways: zur Pazi­fikküste hin befinden sich schöne Buchten und Strände, im Landes­in­neren sind die Berghänge mit tropi­schem Regen­wald bewachsen. Mossmann ist wieder von Zuck­er­rohr umgeben, hinter Dain­tree Village beginnt dann der Natio­nal­park.

Wooroo­no­oran-Natio­nal­park

Wasser­fälle und endemi­sche Tiere im Regen­wald
Der 1.200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park in Queens­land beheimatet viele endemi­sche Vogel­arten und ist daher zum UNESCO-Welt­natur­erbe erklärt worden. Die beiden höchsten Erhe­bungen Queens­lands, der Mount Bartle Frere und der Mount Bellenden Ker, liegen im Natio­nal­park. Das Besu­cher­zentrum liegt in der Nähe der Josephine Falls, die die Hänge des Mount Bartle Frere hinab­stürzen und in den Russell River münden. Ein 600 Meter langer Wanderweg führt durch Regen­wald zu einer neu ange­legten Besu­cher­platt­form. Mit geübtem Auge kann man den Bartle Frere Skink wahr­nehmen, eine Echse, die nirgendwo anders auf der Welt lebt.

Mareeba Wetlands

Vogel­pa­ra­dies im Feuchtgebiet
Man nennt sie auch die „Ever­g­lades Australiens“. Im Unter­schied zu dem Feuchtgebiet in Florida wur­de das Natu­ra­pa­ra­dies in den nörd­li­chen Atherton Table­lands allerdings künst­lich geschaffen, um weiterer Zerstörung durch Zuck­er­rohr­anbau vorzu­beugen. Der große See wirkt wie eine Fata Morgana inmitten einer trockenen Savan­nen­landschaft mit lehm­brauner Erde und meter­hohen Termi­t­enhügeln. Doch gerade die Kombi­na­tion von trockenem Gras­land und Feuchtgebieten macht das 2.000 Hektar große Schutzgebiet zu einem der wich­tigsten Vogelreviere in Australen. Über 220 Arten wurden regi­s­triert. Im Visitor Centre kann man Führungen buchen und erhält weitere Informa­tionen.

Mossman Gorge

Heimat der Kuku Yalanji in einem Regen­wald
Die Schlucht liegt im südli­chen Teil des Dain­tree Natio­nalparks im äußersten Norden von Queens­land. Sie ist Teil der tradi­tionellen Heimat des indigenen Volkes der Kuku Yalanji. Eine Hängebrücke führt über den Rex Creek nahe seiner Mündung in den Mossman River. Vom Park­platz führt ein 2,4 Kilometer langer Rundweg durch den Regen­wald. Die Mossman Gorge wur­de 1967 zum Dain­tree Natio­nal­park erklärt. In der Gemeinde Mossman Gorge leben die Kuku Yalanji seit Jahr­tausenden und sind als die tradi­tionellen Eigen­tümer anerkannt. Wer sich für die Kultur der Aborigines inter­es­siert, kann an einer einstün­digen Führung teil­nehmen.
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Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer

Der Dain­tree Natio­nal­park besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nörd­lich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar.

Die Gegend um das Cape Tribula­tion, welches nach Captain Cook benannt wur­de, ist besonders reizvoll, da hier der Regen­wald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivi­täten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbe­ob­ach­tungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tages­touren nach Cook­town werden von hier aus ange­boten. Besonders sehens­wert ist außerdem das „Treetop Tower Environ­ment Centre“, das dabei hilft, die Viel­sei­tigkeit des Regen­waldes zu erschließen.

Zu Gast in einem Pfahlhaus im Kolonialstil

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das großzügige Haus im kolo­nialen Stil liegt auf einer Anhöhe in den Ausläufern der Alexandra Range mit Aussicht über insge­samt sieben Hügel­ketten und das Dain­tree River Valley. Obwohl der nahe gelegene Dain­tree Rain­forest viele Besu­cher anzieht, findet man hier Ruhe und Einsamkeit. Die drei Zimmer haben schöne Holzfußböden, sind komfor­tabel einge­richtet und haben eine ei­gene Veranda. Char­maine und Rob, die beiden Gastgeber, servieren das Früh­stück aus frisch zuberei­teten Lecke­reien auf der Veranda. Sie geben auch gerne Tipps für Ausflüge zur Erkundung des Natio­nalparks und der ­Umge­bung.



Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Dain­tree Natio­nal­park
Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sand­stränden, Bergen und Regen­wald. Der 3.200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Dain­tree Natio­nal­park, der mit einer Auto­fähre zu errei­chen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.

Cape Tribula­tion

Zwischen Regen­wald und Great Barrier Reef
Das "Kap des Trüb­sals“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nörd­lich von Port Douglas und 110 Kilometer nörd­lich von Cairns in Queens­land, wo Regen­wald und Great Barrier Reef unmit­telbar aufein­ander­stoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Süds­ee­reise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und erst nach einmo­na­tigen Repa­ratur­arbeiten seine Reise fort­setzen konnte. Am Cape Tribula­tion, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queens­land gehört, gibt es ein paar Beach­resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu errei­chen. Mit einer Fähre muss man den Dain­tree River überqueren.

Von Mossman nach Yunga­b­urra

153 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Das tropisch feuchte Dain­tree Regen­waldgebiet wird über eine Neben­strecke nach Süden verlassen, die einen ins aride Hinter­land führt. Die kleine Ortschaft von Mount Molloy war um 1890 eine leben­dige Kupfer- und Goldgräber­stadt. Südlich von Mareeba beginnt dann das Atherton Table­land.
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Atherton Tableland

Urwaldreste im fruchtbaren Hochland

Das Atherton Table­land erstreckt sich über 150 Kilometer von Cairns bis Innisfail und ist Teil der Great Dividing Range an der Ostküste.

Der höchste Punkt liegt bei 900 Metern über dem Meer­es­spiegel. Riesige Flächen tropi­schen Regen­walds bedeckten einst die Gegend, der jedoch weitge­hend gerodet ist. Deswegen sind weite Flächen des Atherton Table­lands heute land­wirt­schaft­lich nutzbar. Nur an unzugäng­li­chen Stellen wie den zur Küste abfal­lenden Steilhängen blieb der eindrucksvolle Wald verschont und ist heute ein idealer Lebens­raum für unzäh­lige Tier­arten.

Zu Gast in Baumhäusern am Mount Quincan Krater

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die sechs luxu­riösen Baumhäuser gehören zu den origi­nellsten Unterkünften in Australien und liegen im Herzen des Atherton Table­lands, an den Hängen des Mt. Quincan Krater. Sie wurden äußerst rück­sichtsvoll in den Regen­wald inte­griert. Als Besu­cher der Pfahlbauten ist man beein­druckt von der Stille und Weite der umge­benden Natur und dem fantas­ti­schen Blick in den Krater und über das Table­land. Die Baumhäuser verfügen alle über einen Whirlpool mit Pa­no­ra­ma­blick, einen Kamin, eine Küche und eine in den Baumwipfeln versteckte Veranda mit Außendu­sche. Den histo­ri­schen Ort Yunga­b­urra mit zahlrei­chen guten Restau­rants und Kunst­ge­schäften erreicht man in wenigen Minuten.



Gadgarra-Natio­nal­park

Ursprüng­l­i­cher Tropen­wald mit seltenen Tieren
Der Park schützt den ursprüng­l­i­chen Tropen­wald an der östli­chen Kante des Atherton Table­lands. Er reicht von 50 Meter über dem Meer­es­spiegel im küsten­nahen Flach­land bis auf etwa 700 Meter am Fuße des Mount Bartle Frere. Pflanzen- und Tierwelt sind besonders arten­reich; es wurden über 80 verschiedene Vogel­arten regi­s­triert, darunter mehrere Arten von Papa­geien. Zu den bedrohten Säuge­tieren im Park zählen Possums und Flughunde. Man erreicht den Park über den Gillies Highway, der auf einer Länge von zehn Kilome­tern den Park durch­quert. Besu­cher­einrich­tungen gibt es keine.

Von Yunga­b­urra nach Fres­hwater

100 km – 2 Stunden
Wer das Atherton Table­land über die Serpen­tinen des Gillies Highway zur Küste hin verlässt, kann 8 km hinter Yunga­b­urra einen Stopp am Lake Barrine – einem beschau­li­chen Kratersee, der inmitten eines tropi­schen Dschungels liegt – einlegen.
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Cairns

Tor zum Great Barrier Reef

Die Stadt im Norden von Queens­land wur­de 1876 als Export­hafen für Gold und andere Boden­schätze, die in den Minen west­lich der Stadt gewonnen wurden, gegründet.

Mit der Zeit wur­de Zuck­er­rohr zum Haupt­export­pro­dukt. Heute ist Cairns eine leben­dige Tropen­stadt und Tor zu einzig­ar­tigen Stätten des Welt­natur­erbes: dem Great Barrier Reef, den Regen­waldgebieten Cape Tribula­tion und Dain­tree Natio­nal­park im Norden sowie dem Wooroo­no­oran Natio­nal­park im Süden. Mehr als 160 Tages­ausflüge starten in Cairns, darunter Segel­törns zu den vorge­la­gerten Inseln und dem Riff, Regen­wald­touren, Heißluft­ballon­fahrten und White­water Rafting.

Zu Gast in einem B&B in Freshwater

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in Fres­hwater, im hüge­ligen Vorland des Regen­waldes bei Cairns. Gäste werden in einem Zimmer im Pavillon­stil mit Kingsize Bett und sepa­ratem Eingang unter­ge­bracht, von dessen möblierter Terrasse sich ein schöner Blick in den tropi­schen Garten eröffnet.

Zwischen Palmen, Bana­nen­stauden und Mango­bäumen versteckt liegt der Pool zur allei­nigen Nutzung. Morgens wird ein Korb mit Brot, Müsli, Früc­hten und weiteren Zutaten für das Früh­stück bereitge­stellt, das man am besten auf der Terrasse genießt; Kaffee und Tee können im Zimmer zubereitet werden.
Das B&B ist zehn Fahrmi­nuten vom Zentrum und vom Flughafen von Cairns entfernt, kleinere Läden sind fußläufig erreichbar. Zur Fres­hwater Train Station, von der aus die berühmte Kuranda Scenic Railway startet, läuft man ca. drei Minuten.

Tages­tour nach Kuranda

Mit der Dampflok in die Bergwildnis
Der Ausflug beginnt an der Fres­hwater Railway Station 15 Minuten nörd­lich von Cairns Down­town, wo die histo­ri­sche Dampflok abfährt. Durch das dicht bewal­dete, bergige Hinter­land schn­auft das über hundert Jahre alte Ungetüm bis nach Kuranda. Die kühne Stre­ckenfüh­rung ist eine Glanzleis­tung und nötigt auch heute noch Respekt für die Inge­nieure und Bauarbeiter ab. Kuranda war einst eine Sied­lung der Aborigines; heute gibt es dort ein recht kommer­ziali­siertes Besu­cher­zentrum, in dem man Ausflüge und andere touris­ti­sche Attrak­tionen buchen kann. Eine Ausstel­lung informiert über das Leben der Urein­wohner. Die Rück­reise nach Cairns ist ein weiterer Höhe­punkt: Mit der Skyrail Rain­forest Cableway gondelt man fast acht Kilometer über die Baumwipfel des aus­trali­schen Regen­waldes hinunter ins Tal, wo man mit einem Shut­tlebus zur Ausgangs­sta­tion zurückge­bracht wird. Eine umge­kehrte Tour mit der Skyrail nach Kuranda und zurück mit der Dampflok ist eben­falls möglich.

Flecker Botanic Gardens

Urwaldgarten mit Fröschen, Eidechsen und Schlangen
Der bota­ni­sche Garten ist die Haupt­at­trak­tion von Cairns. Er wur­de 1866 an der Collins Avenue einge­richtet. Heute wachsen dort über hundert Palmen­arten und tropi­sche Pflanzen, die man von den Spazier­wegen aus bewundern kann. An den Teichen haben sich zahl­lose Schmetter­linge, Frösche, Eidechsen und Schlangen ange­siedelt. Selbst Krokodile sind dort zu sehen. Teil des Gartens ist der Urwaldberg Mount Whitfield, von dem aus man einen herr­li­chen Blick über die Stadt und die Küste hat.

Cairns Aqua­rium

Lebens­welt des Great Barrier Reefs
Das Aqua­rium führt seine Besu­cher in die Welt des Great Barrier Reefs ein. Es widmet sich ausschließ­lich den Lebens­räumen und Arten des tropi­schen North Queens­land. Über über 16.000 Tiere leben im Aqua­rium, darunter auch die schwer fassbaren,äußerst seltenen und die gefähr­li­chen, denen man nirgends näher kommt als hier. Zum neuen Cairns Aqua­rium gehört auch das Sea Turtle Rehabili­ta­tion Hospital. Hier werden erkrankte und verletzte Schildkröten aufge­nommen und wieder gesund gepflegt. Ziel ist es, die Tiere so weit zu kurieren, dass sie eines Tages wieder im Meer ausge­setzt werden können. Besu­cher bekommen auf einer geführten „Behind the Scenes“-Tour einen guten Einblick in das Leben der Meer­es­schildkröten.

Von Freshwater nach Cairns

Mietwagenabgabe

Von Fres­hwater nach Cairns

6 km | 9 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Cairns Airport

28 Tage
ab 3.339,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Visum Australien

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Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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