Der Tropische Norden Australiens
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Daintree National Park
Daintree National Park BILD
KARTE

Tropisches Australien

Northern Territory

18 Tage | ab 2.529,00 EUR p.P. im DZ*
Cairns – Cape York Peninsula – Arnhem – Darwin

Die Reise beginnt im tropischen Norden von Queensland. Highlights sind das Great Barrier Reef und der Daintree Nationalpark. Fliegen Sie dann von Cairns nach Darwin ins tropische ‚Top End‘ des Northern Territory. Hier liegen drei weitere Nationalparks auf der Route: Kakadu, Nitmiluk (Katherine Gorge) und Litchfield.

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1.–4. Tag: Cairns

Tor zum Great Barrier Reef
Die Stadt im Norden von Queens­land wur­de 1876 als Export­hafen für Gold und andere Boden­schätze, die in den Minen west­lich der Stadt gewonnen wurden, gegründet. Mit der Zeit wur­de Zuck­er­rohr zum Haupt­export­pro­dukt. Heute ist Cairns eine leben­dige Tropen­stadt und Tor zu einzig­ar­tigen Stätten des Welt­natur­erbes: dem Great Barrier Reef, den Regen­waldgebieten Cape Tribula­tion und Dain­tree Natio­nal­park im Norden sowie dem Wooroo­no­oran Natio­nal­park im Süden. Mehr als 160 Tages­ausflüge starten in Cairns, darunter Segel­törns zu den vorge­la­gerten Inseln und dem Riff, Regen­wald­touren, Heißluft­ballon­fahrten und White­water Rafting.
A

Zu Gast in einem B&B in Freshwater

Das B&B liegt in Freshwater, im hügeligen Vorland des Regenwaldes bei Cairns. Gäste werden in einem Zimmer im Pavillonstil mit Kingsize Bett und separatem Eingang untergebracht, von dessen möblierter Terrasse sich ein schöner Blick in den tropischen Garten eröffnet. mehr ...

Zwischen Palmen, Bananenstauden und Mangobäumen versteckt liegt der Pool zur alleinigen Nutzung. Morgens wird ein Korb mit Brot, Müsli, Früchten und weiteren Zutaten für das Frühstück bereitgestellt, das man am besten auf der Terrasse genießt; Kaffee und Tee können im Zimmer zubereitet werden.
Das B&B ist zehn Fahrminuten vom Zentrum und vom Flughafen von Cairns entfernt, kleinere Läden sind fußläufig erreichbar. Zur Freshwater Train Station, von der aus die berühmte Kuranda Scenic Railway startet, läuft man ca. drei Minuten.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Tages­tour nach Kuranda

Mit der Dampflok in die Bergwildnis

Der Ausflug beginnt an der Fres­hwater Railway Station 15 Minuten nörd­lich von Cairns Down­town, wo die histo­ri­sche Dampflok abfährt. Durch das dicht bewal­dete, bergige Hinter­land schn­auft das über hundert Jahre alte Ungetüm bis nach Kuranda. Die kühne Stre­ckenfüh­rung ist eine Glanzleis­tung und nötigt auch heute noch Respekt für die Inge­nieure und Bauarbeiter ab. Kuranda war einst eine Sied­lung der Aborigines; heute gibt es dort ein recht kommer­ziali­siertes Besu­cher­zentrum, in dem man Ausflüge und andere touris­ti­sche Attrak­tionen buchen kann. Eine Ausstel­lung informiert über das Leben der Urein­wohner. Die Rück­reise nach Cairns ist ein weiterer Höhe­punkt: Mit der Skyrail Rain­forest Cableway gondelt man fast acht Kilometer über die Baumwipfel des aus­trali­schen Regen­waldes hinunter ins Tal, wo man mit einem Shut­tlebus zur Ausgangs­sta­tion zurückge­bracht wird. Eine umge­kehrte Tour mit der Skyrail nach Kuranda und zurück mit der Dampflok ist eben­falls möglich.   

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Flecker Botanic Gardens

Urwaldgarten mit Fröschen, Eidechsen und Schlangen

Der bota­ni­sche Garten ist die Haupt­at­trak­tion von Cairns. Er wur­de 1866 an der Collins Avenue einge­richtet. Heute wachsen dort über hundert Palmen­arten und tropi­sche Pflanzen, die man von den Spazier­wegen aus bewundern kann. An den Teichen haben sich zahl­lose Schmetter­linge, Frösche, Eidechsen und Schlangen ange­siedelt. Selbst Krokodile sind dort zu sehen. Teil des Gartens ist der Urwaldberg Mount Whitfield, von dem aus man einen herr­li­chen Blick über die Stadt und die Küste hat.

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Barron Falls National Park

Tosende Wasser­fälle im tropi­schen Urwald

Der 28 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park ist rund um den Barron River ange­legt, der wegen seiner grandiosen Wasser­fälle zum Welt­natur­erbe der UNESCO erhoben wur­de. Eine 25 Meter hohe Kaskade stürzt bis zum Grund der Schlucht. Zwei Wasser­fälle – der Stoney-Cteek-Fall und der Surprise-Creek-Fall – liegen an Nebenflüssen des Barron River im Park. Die Hänge der Schlucht sind steil. Die Kuranda Scenic Railway führt durch den Park und besitzt einen Bahnhof an den Barron-Fällen. Täglich einmal verkehrt fährt ein Zug von und nach Cairns.

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4.–6. Tag: Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer
Der Dain­tree Natio­nal­park besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nörd­lich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar. Die Gegend um das Cape Tribula­tion, welches nach Captain Cook benannt wur­de, ist besonders reizvoll, da hier der Regen­wald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivi­täten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbe­ob­ach­tungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tages­touren nach Cook­town werden von hier aus ange­boten. Besonders sehens­wert ist außerdem das „Treetop Tower Environ­ment Centre“, das dabei hilft, die Viel­sei­tigkeit des Regen­waldes zu erschließen.

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K3 SUV/AWD All incl. ab Stadt­sta­tion

Zwischen Cairns und Port Douglas liegt der schönste Streckenabschnitt des Captain Cook Highways: zur Pazifikküste hin befinden sich schöne Buchten und Strände, im Landesinneren sind die Berghänge mit tropischem Regenwald bewachsen. Mossmann ist (wieder) von Zuckerrohr umgeben, hinter Daintree Village beginnt dann der Nationalpark.

B

Zu Gast in einem Pfahlhaus im Kolonialstil

Das großzügige Haus im kolonialen Stil liegt auf einer Anhöhe in den Ausläufern der Alexandra Range mit Aussicht über insgesamt sieben Hügelketten und das Daintree River Valley. mehr ...

Obwohl der nahe gelegene Daintree Rainforest viele Besucher anzieht, findet man hier Ruhe und Einsamkeit. Die drei Zimmer haben schöne Holzfußböden, sind komfortabel eingerichtet und haben eine eigene Veranda. Charmaine und Rob, die beiden Gastgeber, servieren das Frühstück aus frisch zubereiteten Leckereien auf der Veranda. Sie geben auch gerne Tipps für Ausflüge zur Erkundung des Nationalparks und der Umgebung. 



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Dain­tree Natio­nal­park

Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sand­stränden, Bergen und Regen­wald. Der 3.200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Dain­tree Natio­nal­park, der mit einer Auto­fähre zu errei­chen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.

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Cape Tribula­tion

Zwischen Regen­wald und Great Barrier Reef

Das "Kap des Trüb­sals“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nörd­lich von Port Douglas und 110 Kilometer nörd­lich von Cairns in Queens­land, wo Regen­wald und Great Barrier Reef unmit­telbar aufein­ander­stoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Süds­ee­reise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und erst nach einmo­na­tigen Repa­ratur­arbeiten seine Reise fort­setzen konnte. Am Cape Tribula­tion, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queens­land gehört, gibt es ein paar Beach­resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu errei­chen. Mit einer Fähre muss man den Dain­tree River überqueren. 

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6.–8. Tag: Atherton Tableland

Urwaldreste im fruchtbaren Hochland
Das Atherton Table­land erstreckt sich über 150 Kilometer von Cairns bis Innisfail und ist Teil der Great Dividing Range an der Ostküste. Der höchste Punkt liegt bei 900 Metern über dem Meer­es­spiegel. Riesige Flächen tropi­schen Regen­walds bedeckten einst die Gegend, der jedoch weitge­hend gerodet ist. Deswegen sind weite Flächen des Atherton Table­lands heute land­wirt­schaft­lich nutzbar. Nur an unzugäng­li­chen Stellen wie den zur Küste abfal­lenden Steilhängen blieb der eindrucksvolle Wald verschont und ist heute ein idealer Lebens­raum für unzäh­lige Tier­arten.

Das tropisch feuchte Daintree Regenwaldgebiet wird über eine Nebenstrecke nach Süden verlassen, die einen ins aride Hinterland führt. Die kleine Ortschaft von Mount Molloy war um 1890 eine lebendige Kupfer- und Goldgräberstadt. Südlich von Mareeba beginnt dann das Atherton Tableland.

Mareeba Wetlands

Vogel­pa­ra­dies im Feuchtgebiet

Man nennt sie auch die „Ever­g­lades Australiens“. Im Unter­schied zu dem Feuchtgebiet in Florida wur­de das Natu­ra­pa­ra­dies in den nörd­li­chen Atherton Table­lands allerdings künst­lich geschaffen, um weiterer Zerstörung durch Zuck­er­rohr­anbau vorzu­beugen. Der große See wirkt wie eine Fata Morgana inmitten einer trockenen Savan­nen­landschaft mit lehm­brauner Erde und meter­hohen Termi­t­enhügeln. Doch gerade die Kombi­na­tion von trockenem Gras­land und Feuchtgebieten macht das 2.000 Hektar große Schutzgebiet zu einem der wich­tigsten Vogelreviere in Australen. Über 220 Arten wurden regi­s­triert. Im Visitor Centre kann man Führungen buchen und erhält weitere Informa­tionen.

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C

Zu Gast in einem B&B bei Yungaburra

Das ländlich gelegene B&B ist eine ideale Basis, um die Atherton Tablelands zu erkunden, die besonders im heißen australischen Sommer mit ihrem angenehmen Klima viele hitzegeplagte Australier anlocken. mehr ...

Die idyllische Ortschaft von Yungaburra und der Peterson Creek – ein Bach, an dem man mit etwas Glück seltene Schnabeltiere (Platypus) beobachten kann – sind von der Unterkunft sogar zu Fuß zu erreichen. Die großen Zimmer haben alle einen eigenen Eingang. Ihre Einrichtung folgt bestimmten Themen. So gibt es ein ägyptisches oder ein marokkanisches Zimmer. Die freundlichen Gastgeber sprechen auch Deutsch und servieren das Frühstück aufs Zimmer. Im Garten lädt ein Swimmingpool zu einem erfrischenden Bad ein.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Gadgarra-Natio­nal­park

Ursprüng­l­i­cher Tropen­wald mit seltenen Tieren

Der Park schützt den ursprüng­l­i­chen Tropen­wald an der östli­chen Kante des Atherton Table­lands. Er reicht von 50 Meter über dem Meer­es­spiegel im küsten­nahen Flach­land bis auf etwa 700 Meter am Fuße des Mount Bartle Frere. Pflanzen- und Tierwelt sind besonders arten­reich; es wurden über 80 verschiedene Vogel­arten regi­s­triert, darunter mehrere Arten von Papa­geien. Zu den bedrohten Säuge­tieren im Park zählen Possums und Flughunde. Man erreicht den Park über den Gillies Highway, der auf einer Länge von zehn Kilome­tern den Park durch­quert. Besu­cher­einrich­tungen gibt es keine.

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8.–10. Tag: Mission Beach

Where the Reef meets the Rainforest
Das kleine Dorf liegt am Korallenmeer von Queens­land, da wo der tropi­sche Regen­wald bis an die Küste des südli­chen Teils des Great Barrier Reefs heranreicht. Misson Beach setzt sich aus vier Feri­en­orten zusammen, die an einem 14 Kilometer langen Sand­strand liegen. Mission Beach erhielt seinen Namen von einer Missions-Station für Aborigines, die 1918 – nur wenige Jahre nach ihrer Gründung – durch einen Wirbel­sturm zerstört wur­de. Von Mission Beach aus lassen sich nicht nur Strand- und Regen­waldwande­rungen, sondern auch Ausflüge zum Riff, nach Dunk oder Bedarra Island unter­nehmen. Der angrenzende Regen­wald ist außerdem einer der letzten Lebens­räume für den vom Aussterben bedrohten Cassowary, einen farbenpräch­tigen Straußenvogel, auf den man bereits bei der Anfahrt nach Mission Beach durch eine Viel­zahl von Straßen­schil­dern aufmerksam gemacht wird.

Bevor das Hochland der Atherton Tablelands verlassen wird, lohnt sich ein Stopp bei den Millaa Millaa Falls. Bei Innisfail, das – wie viele Ortschaften der Region – hauptsächlich vom Zuckerrohranbau lebt, erreicht man wieder die Pazifikküste. Der Küstenabschnitt zwischen Cairns und Ingham wird auch Cassowary Coast genannt; der Name stammt von dem seltenen flugunfähigen farbenprächtigen Straußenvogel, der besonders in der Gegend von Mission Beach noch angetroffen wird.

Wooroo­no­oran-Natio­nal­park

Wasser­fälle und endemi­sche Tiere im Regen­wald

Der 1.200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park in Queens­land beheimatet viele endemi­sche Vogel­arten und ist daher zum UNESCO-Welt­natur­erbe erklärt worden. Die beiden höchsten Erhe­bungen Queens­lands, der Mount Bartle Frere und der Mount Bellenden Ker, liegen im Natio­nal­park. Das Besu­cher­zentrum liegt in der Nähe der Josephine Falls, die die Hänge des Mount Bartle Frere hinab­stürzen und in den Russell River münden. Ein 600 Meter langer Wanderweg führt durch Regen­wald zu einer neu ange­legten Besu­cher­platt­form. Mit geübtem Auge kann man den Bartle Frere Skink wahr­nehmen, eine Echse, die nirgendwo anders auf der Welt lebt.

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D

Zu Gast in einem Boutique-Bungalow am Mission Beach

Das tropische Resort am Mission Beach verbindet die Privatsphäre eines großzügigen Bungalows mit der Gastfreundlichkeit eines erstklassigen B&Bs. mehr ...

Zum Strand, aber auch zu den Geschäften und Restaurants ist es nur ein kurzer Weg. Die drei Bungalows liegen in einer großzügigen Anlage mit kleinem Swimmingpool und haben alle eine abgeschirmte Terrasse. Gästen wird ein Korb mit Zutaten für ein kontinentales Frühstück für den ersten Tag bereitgestellt, das sie sich selber in der Kitchenette ihres Bungalows zubereiten können. 

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Leistungen: 2 Nächte | Unter­kunft & Früh­stück am ersten Tag

Dunk Island

Tropi­sche Regen­wald­insel am Great Barrier Reef

Die tropi­sche Insel fünf Kilometer vor der Küste von Mission Beach ist größ­ten­teils mit Regen­wald bewachsen Insel bewachsen. Er wird von einem 730 Hektar großen Natio­nal­park geschützt, durch den einige Wander­wege führen. Der Rest besteht aus Farm­land. Das die Insel umge­bende Riff gehört zum Great Barrier Reef Natio­nal­park. Ein Aufent­halt ist besonders für Familien mit Kindern empfehlens­wert, weil viele Aktivi­täten von Schnor­cheln bis Reiten ange­boten werden.

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10.–11. Tag: Darwin

Multikulturelle Stadt mit lebendigem Hafenviertel
Die nach dem Naturfor­scher Charles Darwin benannte Hafen­stadt ist die Haupt­stadt des Nort­hern Territory und mit knapp 100.000 Einwoh­nern die nörd­lichste Groß­stadt des Kontin­ents. Darwin wur­de 1869 gegründet, 1942 durch Luft­angriffe der Japaner und 1974 durch einen tropi­schen Wirbel­sturm stark zerstört. Heute ist Darwin eine multikulturelle und fröh­liche Stadt, die einen schönen Hafen, viele bunte Märkte und in der Trockenzeit alla­bend­lich auch ein Open-Air-Kino in Strand­nähe (Deckchair Cinema) zu bieten hat. Darwin gilt auch als die heißeste Stadt Australiens, als „Tor nach Südo­s­t­a­sien“ und als Ausgangs­punkt für Touren in den Litchfield oder den Kakadu Natio­nal­park. Wer zwei Nächte in Darwin hat, kann bei einem Ganz­tages­ausflug zu denTiwi-Islands mehr über die Kultur der australi­schen Urein­wohner erfahren, die seit Tausenden von Jahren auf den beiden Darwin vorge­la­gerten Inseln leben. Empfehlens­wert, wer sich für die Kunst der Aborigi­nals inter­es­siert, ist das Readback Books in der Smith Street Mall in Darwin. Es ist eine gute und preis­werte Alter­na­tive zu den großen Gale­rien. Die beste Reisezeit für Darwin und das „Top End“, die nörd­liche Region des Nort­hern Territory, ist von April bis Oktober; in diesen Monaten ist das tropi­sche Klima weniger schwül, heiß und regne­risch.

nach Cairns
Entfernung: 140 km Zeit: 2:15 h

Mietwagenabgabe
Cairns Airport

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K SUV/AWD All incl. ab Flughafen

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Zu Gast in einem Apartment in Darwin

Der Apartment-Komplex liegt zentral in Darwin und bietet vom Einraumapartment bis hin zu einer Penthouse Suite diverse Unterkünfte. mehr ...

Die Apartments sind modern eingerichtet und alle mit einer vollständigen Küche, einer Waschmaschine und einem großzügigem Balkon ausgestattet. Es gibt einen Fitnessraum, einen Pool und eine Grillecke. Die Mitarbeiter sind gerne bei der Tagesplanung und der Buchung von Ausflügen behilflich. Wer an einer geführten Tour teilnimmt, wird an der Haustür abgeholt. Mangels adäquater Alternativen im B&B-Bereich greifen wir hier auf dieses Haus zurück. 

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Stokes Hill Wharf

Hafenre­stau­rants und lockere Atmo­sphäre

Der histo­ri­sche Stokes Hill Werft ist heute eine Waterfront mit entspannter, freund­li­cher Atmo­sphäre. Mehrere Restau­rants liegen gleich am Meer mit Sitzmög­lichkeiten auf der Terrasse. Nebenan kann man eine Hafen­rundfahrt buchen oder auf einer Platt­form angeln. Oder man freut sich am Pa­no­ra­ma­blick und dem Sonnen­un­ter­gang. Mitt­wochs und sonn­tags gibt es meist Live-Unter­hal­tung.

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Museum & Art Gallery of the Nort­hern Territory

Kunst- und Naturkundemuseum

Im Komplex des Museums findet man Ausstel­lungen von Kunst der Aborigines. Der naturkund­liche Teil, die Maritime Gallery, beherbergt Würfelquallen, Fische und Krebse, dazu andere regio­nale Tier­arten  wie Schmetter­linge, Vögel, Spinnen und Insekten. Eben­falls wurden Räume ange­legt, in denen die Geschichte der Stadt und die Ausmaße des Zykons Tracy aufge­zeigt werden. Ein High­light des Museums ist das 5,1 Meter lange und 780 Kilogramm schwere Salz­was­serkrokodil Swea­theart, das in den späten 1970er Jahren mehrere Boote in der Finnis Lagune angriff und eine Gefahr für die Menschen darstellte. Nachdem man vegeb­lich versuchte, das Unge­heur zu lebend zu fangen, steht es nun ausge­stopft im Museum.

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11.–13. Tag: Litchfield National Park

Tropische Vegetation, donnernde Wasserfälle
Das erst 1986 zum Natio­nal­park erklärte Gebiet ist immer noch weitaus unbe­kannter als sein großer Bruder, der Kakadu Park. Tropi­sche Vege­ta­tion, Steilwände aus Sand­stein, Termi­t­enhügel und Wasser­fälle prägen die Land­schaft. In der regenrei­chen Zeit von Oktober bis Mai stürzen Wasser­fälle donnernd in die Tiefe. Während der übrigen Monate sind die natür­li­chen Becken am Fuße der Wasser­fälle beliebte Bade­stellen. Die bekann­testen Wasser­fälle des Parks heißen Wangi, Tolmer und Florence. Buley Rockhole ist ein kris­tallklarer, terras­senför­miger Wasser­lauf mit vielen kleineren Pools – einfach zu errei­chen und ideal für eine kurze Abküh­lung. Die Straßen im National Park sind gut ausge­baut, so dass die Haupt­at­trak­tionen gut zu errei­chen sind. Reizvoll sind auch die Wander­wege und die abge­legenen Gebiete des Natio­nalparks, wie die Sand­stein­forma­tion Lost City und die Tjaynera Falls, die man nur mit einem Gelände­wagen errei­chen kann.

Unterwegs kommt man am Acacia Larracia Park vorbei, in dem die Temperaturen besonders in der Trockenzeit sehr hoch liegen. In seinem Süden liegt der Lake Bennet, ein 81 Hektar großer Süßwassersee.

F

Zu Gast in einem Haus am Litchfield Nationalpark

Die beiden individuellen Häuser liegen im Busch, direkt am Litchfield Nationalpark und somit wenige Minuten von den Wangi-Wasserfällen entfernt. mehr ...

Roger und Viv, die beide schon seit ihrer Kindheit dieses Gebiet kennen, haben zusammen mit ihren Kindern ehemalige Container so aufwendig und liebevoll umgestaltet, dass sie heute moderne und gemütliche Unterkünfte sind, die keinen Komfort missen lassen. Durch große Glasfenster kann man schon beim Aufwachen den Blick auf die umliegenden Bäume und den Busch genießen. Eines der beiden ist ebenerdig, das andere erstreckt sich über zwei Etagen; beide haben jeweils eine Küche und einen Wohnraum sowie geräumige Decks, auf denen man den Geräuschen der Natur und ihren Bewohnern lauschen kann. Sie liegen wenige Schritte voneinander und vom Haus der Gastgeber entfernt und werden hauptsächlich durch Solarenergie versorgt. In der Nähe gibt es Cafés, die sowohl Frühstück als auch kleine Gerichte zum Lunch anbieten.

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Leistungen: 2 Nächte | Unter­kunft & Früh­stück am ersten Tag

13.–15. Tag: Katherine Gorge

Wildromantische Schlucht im Nitmiluk Nationalpark
Bekannt ist der Nitmiluk Natio­nal­park durch die zwölf Kilometer lange Kathe­rine Gorge, die in eine Serie von 13 Schluchten unter­teilt ist und über einen Zeit­raum von einer Milli­arden Jahren entstanden ist. Die steilen, rotbraunen Felswände kontras­tieren mit weißen Eukalyp­tusrinden und grünen Palmfarnen. Im bis zu 100 Meter tief einge­schnit­tenen Flus­stal gibt es auch tradi­tionelle Felsma­le­reien zu sehen. Die Schlucht kann man bei einer Bootsfahrt, zu Fuß, per Hubschrauber oder am besten mit dem Kanu erkunden. Das Nitmiluk Informa­ti­ons­zentrum befindet sich in der ersten Schlucht, die 30 Kilometer von Kathe­rine entfernt liegt. Der Park, früher Kathe­rine Gorge Natio­nal­park, wur­de vor einigen Jahren, an die Aborigines zurückge­geben, die ihn in „Nitmiluk“ umbe­nannten, was „Ort der Zikaden“ heißt. Er wird heute gemeinsam von der Nort­hern Territory Regie­rung und dem Jawoyn Stamm verwaltet. In der weiteren Umge­bung von Kathe­rine befinden sich heiße Thermalquellen und attrak­tive Bade­plätze, wie die Edith Falls. Herausra­gend sind auch die Cutta Cutta Caves, die einzigen öffent­lich zugäng­li­chen Höhle des Nort­hern Territory, in denen auch Fledermäuse leben.

Die Strecke nach Südosten führt durch Adelaide River. Der von der Overland Telegraph Station gegründete Ort wurde im zweiten Weltkrieg zum Hauptquartier des Militärs. Der Soldatenfriedhof gilt als einer der bedeutendsten auf australischem Boden.
Vor Katherine kommt man an den Edith Falls vorbei. Der von dichter Vegetation gesäumte natürliche Pool wird von einem Wasserfall gespeist. Zu dem kleinen Badparadies führt ein 2 km langer Pfad, der am Parkplatz beginnt.

Pine Creek

Epizentrum eines fana­ti­schen Gold­rau­sches

Der Ort war bis zur Jahr­tausendwende einer der Haup­t­orte der Minen­indu­s­trie im nörd­li­chen Australien. Die Spuren der langen Geschichte sind heute noch bei einem Rundgang zu besich­tigen. 1871 wur­de Pine Creek das Epizentrum eines fana­ti­schen Gold­rau­sches. Um 1880 lebten über 2.000 chine­si­sche Minen­arbeiter hier. Im Zweiten Welt­krieg war Pine Creek ein bedeu­tender Armee­standort und nach dem Krieg wurden auch die Minen wieder geöffnet. Mine­ralien wie Uran, Eisenerz, Silber, Blei und Zink wurden gefunden und über 500 Berg­leute lebten und arbei­teten in der Stadt. Die alten Bahn­gebäude in der Miller Terrace sind heute ein kleines Museum, nebenan befindet sich eine Mango Winery und in der Nähe ist der öffent­liche Miners Park, in dem einige rostige Relikte aus vergan­genen Goldgräberzeiten ausge­stellt sind. Der Pine Creek Disco­very Trail führt zum National Trust Museum oder über eine steile kleine Straße zum Miners Lookout hoch über der Stadt.

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G

Zu Gast in einer Lodge bei Katherine

Unmittelbar am Katherine River im Nitmiluk National Park gelegen, verbindet die Anfang 2013 fertig gestellte Lodge das steinzeitliche mit dem modernen Australien. mehr ...

Sie ist das Ergebnis eines Joint Ventures zwischen dem Jawoyn-Stamm und modernen Geschäftsleuten. Klare Formen, kräftige Farben, moderne und geschmackvolle Einrichtung und große Panoramafenster, die sich zur grandiosen Landschaft hin öffnen, prägen den Stil.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

15.–17. Tag: Kakadu Nationalpark

Faszinierende Felsmalereien in dramatischer Landschaft
Der Name von Australiens größtem Natio­nal­park hat nichts mit dem bunten Vogel gemeinsam. Das Wort weist auf einen Stamm der Urein­wohner hin, die Gagudju. Sie bewohnen und besitzen das Gebiet 170 Kilometer östlich von Darwin und haben ihr Land an die Regie­rung verpachtet. 

Der 20.000 Quad­ratki­lometer große Park im Nort­hern Territory umfasst großar­tige und vielfäl­tige Landschaften: die von den Gezeiten geprägten Mangrovensümpfen, tropi­sche Wälder am South Alligator River, Gras­ebenen und Savanne auf dem Hoch­pla­teau, über dessen wild-raue Abbruchkante spekta­kuläre Wasser­fälle in die Tiefe stürzen. 

Der Park enthält eine der schönsten und umfang­reichsten Samm­lungen an Felsma­le­reien der Welt – ein Hinweis darauf, wie lange die Verbindung der Urein­wohner mit diesem Gebiet währt.  Wegen seines herausra­genden natür­li­chen und kulturellen Werts wur­de er in die Liste der UNESCO als Natur- und Kultur­erbe aufge­nommen. 

Auf dem Weg nach Norden lohnt sich ein Ausflug nach ‚Leliyn‘ (Edith Falls). Die Edith Falls sind ein großer, von Pflanzen gesäumter, natürlicher Pool, gespeist durch einen Wasserfall im Nitmiluk National Park. Der riesige Pool ist ein Badeparadies, eine kleine Wanderung (ca. 2km einfacher Weg) führt einen zu den Pools oberhalb des Wasserfalls.

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Zu Gast in einer Lodge in den Mary River Wetlands

Die im April 2011 eröffnete Lodge liegt in den Mary River Wetlands, einem Feuchtgebiet auf halbem Weg zwischen Darwin und dem Kakadu National Park. mehr ...

Gäste wohnen entweder in einer freistehenden Holzhütte oder in einem geräumigen Safarizelt; beide Unterkünfte sind mit hochwertigen Möbeln und Materialien komfortabel ausgestattet. Auf dem Gelände gibt es ein Restaurant, eine Bar, eine Lounge und einen Infinity-Pool sowie einen Tourenschalter, an dem man Ausflüge in den Kakadu-Nationalpark, Bootsfahrten in die Wetlands und Touren zum Sonnenuntergang am Leichhardt Point buchen kann. Das Restaurant hat eine Speisekarte zusammengestellt, die lediglich Gerichte mit lokalen und australischen Zutaten enthält, wie Krokodil- und Büffelfleisch, Barramundi, Zitronenmyrte, Pfefferbeere und Buschtomaten.

 

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

17.–18. Tag: Darwin

nach Darwin
Entfernung: 255 km Zeit: 3:45 h

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Zu Gast in einem Apartment in Darwin

Der Apartment-Komplex liegt zentral in Darwin und bietet vom Einraumapartment bis hin zu einer Penthouse Suite diverse Unterkünfte. mehr ...

Die Apartments sind modern eingerichtet und alle mit einer vollständigen Küche, einer Waschmaschine und einem großzügigem Balkon ausgestattet. Es gibt einen Fitnessraum, einen Pool und eine Grillecke. Die Mitarbeiter sind gerne bei der Tagesplanung und der Buchung von Ausflügen behilflich. Wer an einer geführten Tour teilnimmt, wird an der Haustür abgeholt. Mangels adäquater Alternativen im B&B-Bereich greifen wir hier auf dieses Haus zurück. 

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

18. Tag: Darwin

Mietwagenabgabe
Darwin Airport

Zusatzleistungen

Bei einer Flugreise von Deutschland nach Neuseeland und zurück fallen pro Person durchschnittlich 16.000 kg (!) CO2 an. Um einen Teil dieser Emissionen zu kompensieren, beteiligen wir uns an der neuseeländischen Aktion „Trees for Travellers“.
Für jeden Reisenden kaufen wir einen einheimischen Baum, der auf einer großen Plantage bei Kaikoura gepflanzt wird.

Näheres unter www.umfulana.de/klimabeitrag
Das Visum für Australien wurde durch Umfulana besorgt, eine Kopie liegt Ihren Reiseunterlagen bei.

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 2.529,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Mai–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

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Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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