Sydney, Tasmanien, Melbourne - Australien
Crater Falls

Einsames Tasmanien

Wildnis und Schönheit auf Australiens größter Insel

Tasmanien verzaubert seine Besucher durch seine zeitlos schöne Wildnis und Einsamkeit. Sydney am Anfang und Melbourne am Schluss sorgen für australische Stadtkultur des 21. Jahrhunderts.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Sydney

Sydney

12 km | 16 Minuten
A

Sydney

Perle des Südpazifiks

Sydney, die Perle des Südpa­zi­fiks, erstreckt sich an den Ufern des Parra­matta River. Sie ist umrahmt von goldgelben Stränden und Busch­land.

In ihrem Herzen befindet sich der Natur­hafen Sydney Harbour. Hier begann alles, als Captain Arthur Phillip 1788 vor Anker ging und die erste Sied­lung auf australi­schem Boden grün­dete. Noch heute ist der Hafen der ideale Ausgangs­punkt  für Sydneys unter­schied­liche Stadt­teile mit ihren zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten, histo­ri­schen Gebäuden und gläs­ernen Wolkenk­ratzern. Dazwi­schen liegen immer wieder großzügige Parks, die zum Entspannen einladen. Die florie­rende Geschäfts- und Handels­me­tro­pole bildet den gesunden Gegen­satz zum rauen Outback, das noch immer die Vorstel­lung Australi­en­be­su­cher prägt. Ausflugsmög­lichkeiten in die umliegenden Natio­nalparks, die Blue Moun­tains und die Hunter Valley Wein­region gibt es reich­lich.

Zu Gast im Medusa

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das von einem der besten Innen­ar­chitekten Australiens, Scot Weston, einge­rich­tete moderne Boutique-Hotel beherbergt 18 Zimmer und fünf Suiten.

In der Planung hat er alle Elemente, die zu einem klas­si­schen Hotel gehören, über­prüft und ange­passt. Herausge­kommen ist ein faszi­nierendes Objekt, für das er sogar einige Auszeich­nungen gewonnen hat. Neben dem Konzept, das sich konsequent am Wohl­ergehen des Gastes orien­tiert, besticht auch die Lage: Darlinghurst ist ein tren­diges Viertel aus Alt und Neu mit vielen Cafés und Restau­rants. Zur Oper und zum Hafen sind es ca. 40 Fußmi­nuten.

Queen Victoria Building

Sydneys Einkaufs­tempel

Der prunkvollste Einkaufs­tempel von Sydney hat die Ausmaße einer Kathedrale. Das QVB ist 190 Meter lang und 30 Meter breit. Charak­te­ris­tisch ist die zentrale Kuppel, die an den Petersdom von Rom erin­nern soll. Das 1898 fertig­ge­stellte Gebäude bildet mit seiner neoroma­ni­schen Architektur einen starken Konstrast zu den modernen Bauten der Umge­bung. Die Innen­seite zeigt Glas­or­na­mente, außen hat es eine Kupfer­de­ckung. Viele kleinere Kuppeln zieren die Dachlinie, besonders treten die etwas größeren an den Ecken des Gebäudes hervor. Bemalte Fenster, unter anderem eine Rosette mit der Darstel­lung der alten Wappen Sydneys, lassen Licht in die zentrale Halle. Auf vier Etagen kann man shoppen, Cafés besu­chen und auf Entde­ckungs­tour gehen.

Sydney Harbour Bridge

Aussicht auf das Stadt­pan­orama

Was für London die Tower Bridge ist, ist für Sydney die Harbour Bridge. Die 1932 eröffnete Brücke verbindet Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen.Sie sieht nicht nur impo­sant aus, sondern bietet auch einen unver­gleich­li­chen Ausblick, bei dem man die meisten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sehen kann. Am besten kann man das Stadt­pan­orama vom Pylon Lookout über­bli­cken, der sich im stadt­zuge­wandten Turm befindet.

Bondi Beach

Wo die Reichen und Schönen flanieren

Der berühm­teste Strand in Australien bietet einen Kilometer goldenen Sand, auf dem die Schönen in knapper Bekleidung flanieren. Eine dröh­nende Brandung, krei­schende Möwen und der Duft von Sonnencreme vermi­schen sich hier. Hier geht es um sehen und gesehen werden; je sonnengebrä­unter, schlanker oder muskulöser desto besser. Hinter dem Strand, an der Campbell Parade entlang, reihen sich Straßen­cafés und Eisdielen anein­ander. Der Beach­walk von Bondi nach Bronte führt südlich von Bondi an bizarren Sand­steinfelsen vorbei, die von der Brandung geformt wurden. Über den Tama­rama Beach geht es auf und ab nach Bronte. Unter­wegs gibt es genügend Einkehrmög­lichkeiten und natür­lich eine glänzende Aussicht. Die Häuser an dieser Küste zählen zu den begehr­testen Immobilien in Sydney.

Von Sydney

Flug, Mietwagenannahme

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Sydney nach Hobart
Sydney – Hobart

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K SUV/AWD – All inc. ab Flughafen
Station: Hobart Airport

Hobart

25 km | 25 Minuten
B

Hobart

Landschaft und Kultur an der Mündung des Derwent River

Die tasma­ni­sche Haupt­stadt liegt an der Fluss­mündung des Derwent River am Fuße des Mount Wellington.

In der Univer­si­täts­stadt verschmelzen Geschichte und Moderne, Land­schaft und Kultur. Die Stadt mit ihren Sandst­ein­gebäuden bietet neben Straßen­cafés, Kunst­hand­werk, Musik und Theater auch eine Reihe an histo­ri­schen Parks und Gärten. Im Hafen liegen neben Segelbooten, Kata­ma­ranen und Hoch­seejachten gelegent­lich auch Kreuzfahrt­schiffe oder Versorgungs­boote für die Antarktis. In Hobart und Umge­bung leben ungefähr zwei Drittel der etwa 450.000 Einwohner Tasma­niens. Ein An­zie­hungs­punkt ist der Wochen­markt am Sala­manca Place, einer Reihe von Waren­häusern aus dem 19. Jahr­hun­dert.

Zu Gast in einem Townhouse in Hobart

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Gäste empfinden das einstö­ckige Town­house an der Sandy Bay meist wie in zweites Zuhause. Das Apart­ment ist geräumig, geschmackvoll und gemüt­lich.

Hinzu kommt die güns­tige Lage in der Nähe in einer ruhigen Wohn­straße von Hobart mit Restau­rants und vielen anderen Attrak­tionen. Das Zimmer hat eine eigene Küchen­zeile, wo ein Früh­s­tückskorb für den ersten Tag bereit­steht.

Mount Wellington

Pa­no­ra­ma­blick über Hobart

Der 1.269 Meter hohe Hausberg von Hobart ist der größte Vulkan­kegel in Tasma­nien. Mehrere Wander­wege führen auf direktem Weg zum Gipfel, eine Auto­straße umfährt den Berg. Neben der Aussicht auf die gesamte Derwent­mündung sowie die Tasman-Halb­insel gehört ein Basaltkliff, genannt die Orgel­pfeifen, zu den Haupt­at­trak­tionen des Aufstiegs. Der Berg ist teilweise sogar im Sommer schnee­be­deckt. Tempe­ratur­un­ter­schiede von bis zu zehn Grad im Vergleich zur Stadt sind keine Selten­heit. Die meiste Zeit des Jahres ist er in Wolken gehüllt.

Von Sandy Bay nach Strahan

304 km | 5:00 h

Für die lange und teils sehr kurvenreiche Strecke zur Westküste sollte man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen. Es lohnt sich ein Zwischen­stopp am Seeufer und Visitor Centre von Lake St.

Clair, dem südli­chen Tor zum Cradle Moun­tain – Lake St. Clair Natio­nal­park. Später durch­quert der Lyell Highway den Fran­klin-Gorden Wild Rivers National Park. Entlang des High­ways gibt es mehrere Aussichts­punkte, Wasser­fälle und kleinere Wande­rungen, wie z.B. den Fran­klin River Nature Trail, Donaghys Hill Lookout oder den Nelson Falls Nature Trail, die einem einen ersten Eindruck von der Wildnis und unbe­rührten Schön­heit des Natio­nalparks geben. Rund um die Minen­stadt Queens­town, in der es ein in­te­res­santes Museum gibt, sieht man noch deut­lich die Umwelt­schäden, die Rohstoff­a­bbau und Abholzung hinter­lassen haben.

Mount-Field-Natio­nal­park

Wasser­fälle, Baumfarne und Regen­wald am Fuß von Mount Mawson

Der 160 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park ist vor allem für die Russell Falls bekannt. Sie sind über 100 Meter hoch und fallen wie ein weißer Vorhang, wenn sie genug Wasser führen. Ein gepflas­terter Weg führt vom Park­platz aus zu den Fällen, die entspre­chend bevöl­kert sind. Der Park zeichnet durch eine große natür­liche Viel­falt aus. Neben Waldgebieten mit hohen Swamp Gums, einer Eukalyp­tusart, gibt es riesige Baumfarne, Regen­wald und alpine Vege­ta­tion in den höher gelegenen Gebieten am Mount Mawson, der zu den sichersten Skigebieten Tasma­niens gehört. Einige der bis zu 400 Jahre alten Bäume haben eine Höhe von 90 Metern und einen Umfang von 20 Metern. Die große Mehrheit der in Tasma­nien heimi­schen land- und baum­be­woh­nenden Säuge­tier­arten kommt im Natio­nal­park vor.

C

Strahan

Fischerdorf wie aus dem Bilderbuch

Strahan ist ein bild­schöner Fischerort, der am Rand der abge­schiedenen Bucht von Macquarie Harbour an der Westküste Tasma­niens liegt.

Die Gegend um Strahan hat eine bunte Vergan­gen­heit, die heute im Strahan Wharf Centre anschau­lich doku­men­tiert ist. Wo einst die Urein­wohner Australiens lebten und zu Beginn des 19. Jahrhunderts depor­tierte euro­päi­sche Sträflinge Schiffe bauten, können heute Besu­cher die endlos langen Strände der Westküste erkunden, eine Hafen­rundfahrt machen, auf einer Flussfahrt dem Lauf des reizvollen Gordon Rivers folgen oder in einem guten Restau­rant die kuli­na­ri­schen Speziali­täten der Region genießen.

Zu Gast in einem alten Herrenhaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt am Rande von Strahan, einem char­manten Fischerort an der Westküste von Tasma­nien. Die 14 Gäste­zimmer des über 100 Jahre alten Herren­hauses sind elegant und individuell einge­richtet.

Die Umge­bung kann von Strahan aus gut in Tages­touren zu Fuß, mit dem Auto, Gelände­wagen, Segel­schiff, Motorboot, Kajak, Hubschrauber oder Wasserflugzeug erkundet werden.

Henty Dunes

Riesige Sand­dünen an der Westküste

Nörd­lich von Strahan lohnt sich ein Stopp bei den Henty Dunes, riesigen Sand­dünen, von denen man – zum letzten Mal – einen Blick auf die Westküste von Tasma­nien werfen kann. Die Minen­orte Zeehan und Rosebery sind stark vom Rohstoff­a­bbau geprägt. Auf der Fahrt nach Nord­osten kann man bei guter Sicht schon einen Blick auf die Berge des Cradle Moun­tain National Parks erha­schen.

Strafko­lonie Macquarie Harbour

Berüc­h­tigtes Lager und UNESCO-Welterbe

Das berüc­h­tigte Gefan­ge­nenlager auf Sarah Island im Westen Tasma­niens bestand von 1822 bis 1833. Während dieser elf Jahre erlangte es den Ruf, eines der härtesten Lager zu sein. Allerdings wurden hier auch nur Sträflinge gefangen gehalten, die in anderen Straf­la­gern straffällig geworden waren. Skorbut gehörte unter den Häft­lingen zur Tages­ord­nung. Von den über 180 Ausbruchsver­su­chen miss­lang mehr als die Hälfte. Der bekann­teste Ausbre­cher war Alexander Pearce, dem sogar zweimal die Flucht gelang, wobei er beide Male seine Mitausbre­cher tötete und aß. Heute ist das Lager ein Teil des UNESCO-Welterbes. Die Insel kann man von der Ortschaft Strahan aus per Fähre oder mit einem gechar­terten Boot errei­chen.

Von Strahan nach Meunna

233 km | 3:30 h
D

Meunna

Zu Gast in einer Urwaldlodge im Tarkine

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit geführter Wanderung

Die Wilder­ness Lodge liegt auf einer Lich­tung im Tarkine – einer Wildnis, die noch nicht zum Natur­park erklärt ist.

Gleich hinter dem post­modernen Holzhaus beginnt eine andere Welt –  nach Auskunft der Gastgeberin ist es „the real world“. Sie besteht aus Myrthen und Blackwood, aus Sassa­fras und Eukalyp­tusbäumen, die zusammen die Säulen des Regen­waldes bilden. Dort leben Schna­bel­tiere, Amei­sen­igel und die gewöhn­liche Tige­rotter. Wer einen nächt­li­chen Ausflug macht oder auch nur aus dem Fenster schaut, sieht auf der Lich­tung Wallabies und tasma­ni­sche Teufel. Die Lodge bietet Platz für nur drei Paare. Maree ist nicht nur eine gespräc­hige Gastgeberin und eine gute Köchin – spätes­tens, wenn Sie einen in die Wildnis führt, spürt man, was sie mit „real world“ meint.

Tarkine

Ungezähmte Wildnis Tasma­niens

Die Aborigines nannten den wilden Nordwesten Tasma­niens „takayna“, was die Euro­päer dann zu „Tarkine“ verballhornten. Heute gilt das Gebiet zwischen dem Arthur Vier im Norden und dem Pieman River im Süden als die größte Wildnis Tasma­niens, die noch nicht zum Natur­park erklärt wur­de. Nirgendwo sonst in den gemäßigten Breiten gibt es einen ähnlich großen Primär­regen­wald. Er reicht bis ans Meer, wo die Wild­bäche an einer rauen Küste münden. Mehr als 56 bedrohte Arten sind im Tarkine regi­s­triert, darunter ein Riesenkrebs, der als das größte wirbel­lose Tier auf Erden gilt.

Von Meunna nach Cradle Moun­tain

152 km | 2:30 h

Savage-River-Natio­nal­park

Tasma­ni­sche Teufel im Regen­wald

Der 18.000 Hektar große Natio­nal­park wur­de zum Schutz des unfrag­men­tierten Regen­walds gegründet, weshalb es auch keine Straßen oder Gebäude für Besu­cher gibt. Ledig­lich einige Pisten führen um den Park herum und ermög­li­chen einen begrenzten Zugang zu diesem Ökosystem. Unbe­rührt von mensch­li­chen Einflüssen gibt es eine hohe Diver­sität einheimi­scher Arten, unter anderem 240 Arten von Moosen. Von den 22 Säuge­tier­arten ist der Tasma­ni­sche Teufel der bekann­teste. Er ist der größte Vertreter der Raubbeutler und nur noch in Tasma­nien zu finden.

E

Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark

Welterbe Tasmanische Wildnis

Der Park hat eine Größe von etwa 1.612 Quad­ratki­lome­tern und ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasma­ni­sche Wildnis.

Berg­seen, Wasser­fälle, Schluchten und Gebirgsketten prägen die Land­schaft. Durch die Bemüh­ungen des aus Öster­reich stam­menden Naturfor­schers Gustav Wein­dorfer wur­de das Gebiet rund um den Cradle Moun­tain bereits 1922 zum Natio­nal­park erklärt. Der 1.545 Meter hohe Berg erin­nert in seiner Form tatsäch­lich an eine Babywiege (Cradle). Der Natio­nal­park bietet eine Viel­zahl von Wandermög­lichkeiten, von Halb­tages­touren bis hin zum 73 Kilometer langen Over­land Track, den erfah­rene Wanderer in fünf bis sieben Tagen bewäl­tigen. Er führt durch das tasma­ni­sche Hoch­land, vorbei an Tasma­niens höchstem Berg, dem Mount Ossa (1.617 Meter), und weiter zum Lake St. Clair in den Süden des Natio­nalparks. Ausgangs­punkt für Ausflüge sind die beiden Besu­cher­zentren in Cradle Valley an der nörd­li­chen Parkgrenze sowie Lake St. Clair im Südosten.

Zu Gast in einer Lodge am Fuße des Cradle Mountain

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Hoch in der Wildnis der Tasma­ni­schen Berge liegt die rustikale Lodge mit gemüt­li­chen Blockhäusern, einer erstklas­sigen Küche und einem begehbaren Wein­keller.

Die 86 Zimmer des Hotels verteilen sich auf mehrere Gruppen von Blockhütten, die reihen­haus­artig um einen Bergsee ange­legt sind. Im Haupt­haus der Lodge gibt es ein Restau­rant, eine Bar und ein Bistro sowie einen Well­nessbe­reich, der verschiedene Anwendungen anbietet. Wer zu Fuß die einzig­ar­tige Land­schaft des zum Welt­natur­erbe erklärten Natio­nalparks erkunden will, angeln, reiten oder Kanu fahren möchte, wird den Aufent­halt in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behalten. Ange­boten werden geführte Wande­rungen und eine abend­liche Tierbe­ob­ach­tungs­tour; weitere Aktivi­täten können gegen Gebühr an der Rezep­tion reserviert werden. Das Informa­ti­ons­zentrum der Natio­nalpark­behörde liegt nur wenige Gehmi­nuten von der Lodge entfernt. Dove Lake, von dessen Ufer man bei gutem Wetter einen schönen Blick auf Cradle Moun­tain hat, erreicht man in ca. 20 Minuten per Shuttle-Bus oder mit dem eigenen Auto. Die Zimmer der Lodge haben kein TV und kein Wlan.

Mount Ossa

Höchster Berg Tasma­niens im UNESCO Welt­natur­erbe

Der mit 1.617 Metern der höchste Berg Tasma­ni­ens liegt im Cradle-Moun­tain-Lake-St.-Clair-Natio­nal­park. Der über 1.600 Quad­ratki­lometer große Park gehört zum UNESCO-Welterbe. Der Berg ist relativ leicht zu erklimmen, nur am Gipfel gibt es Felsen zu überwinden. Das Wetter auf dem Berg ist sehr wech­selhaft, im Winter ist es oft eisigkalt mit stürmi­schem Wind und Schnee­fall. Schnee liegt meist von Mai bis Oktober, aber selbst in den Sommermo­naten ist der Gipfel manchmal weiß. Die Sommermo­nate sind die beste Zeit zur Besteigung, da dann die Bedingungen weniger extrem sind. Ihre unbe­rührte Schön­heit hat die Region dem gebür­tigen Öster­rei­cher Gustav Wein­dorfer zu verdanken, der für die Gründung des Natio­nalparks im Jahr 1922 sorgte. (Hin und zurück 5 Stunden, 13,6 Kilometer, auf und ab: 740 Meter)

Von Cradle Moun­tain nach Laun­ceston

145 km | 2:30 h
Auf dem Weg nach Laun­ceston bietet sich entweder ein Zwischen­stopp in Sheffield an oder in dem kleinen – relativ einfach ange­legten – Trowunna Wildlife Park bei Mole Creek, in dem verwaiste und verletzte Tasma­ni­sche Teufel, Wombats und Wallabys gepflegt werden.
F

Launceston

Viktorianische Häuser, unberührte Natur

Eine der Haupt­at­trak­tionen von Laun­ceston ist das Natur­re­servat der Cata­ract-Schlucht, in die auch eine Seil­bahn führt.

Die unberührte Natur der Schlucht, in der neben Vögeln auch Kanin­chenkängurus, Wallabies und Nasenbeutler leben, ist in nur 15 Minuten zu Fuß von Laun­ceston zu errei­chen. Ansonsten zeichnet sich Laun­ceston durch seine vornehmen vikto­ria­ni­schen Häuser­zeilen aus. Im Queen Victoria Museum und in der Art Gallery befindet sich eine hervor­ra­gende Samm­lung kolo­nialer Kunst. Relikte der Aborigines sind hier eben­falls zu sehen. In den Bistros und Restau­rants der Stadt werden Speisen vom Feinsten aufge­tischt, die man mit einem erle­senen Wein aus dem benach­barten Tamar-Tal oder einem preisgekrönten James-Boag-Bier abrunden kann. Der ruhige Tamar Fluss ist außerdem ein Para­dies für Wasservögel. Weiter nördlich, am Low Head kehren alla­bend­lich kleine Pinguine (Fairy Penguins) in ihre Bauten im Gebüsch entlang der Küste heim. Das benach­barte Städtchen Longford ist nicht nur das Zentrum einer reichen land­wirt­schaft­li­chen Region, sondern mit seinen vielen histo­ri­schen Gaststätten und Kirchen auch eine Hoch­burg kolo­nialer Bauwerke.

Zu Gast in einem Haus mit Blick über den Tamar Fluß

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Von der Terrasse dieser am Stadt­rand von Laun­ceston gelegenen Privat­pen­sion hat man einen weiten Blick auf den Tamar River und das dahin­ter­liegende Tamar Valley, das bekannt für seinen Wein­anbau ist.

Das Haus hat zwei geschmackvoll einge­rich­tete Gäste­zimmer. Die freund­li­chen Besitzer verwöhnen ihre Gäste mit einem leckeren Früh­stück und geben auch gerne Tipps zur Erkundung der Umge­bung. Die Innen­stadt von Laun­ceston und die berühmte Cata­ract Schlucht sind in nur 5 Minuten mit dem Auto zu errei­chen.

Penny Royal World

Muse­umsdorf und Themen­park

Eine der meist­be­suchten Attrak­tionen Tasma­niens ist die ‚Penny Royal World‘, eine Mischung aus Muse­umsdorf und Themen­park. Der Vergnügungs­park bietet als Attrak­tionen eine Fahrt mit einer histo­ri­schen Straßen­bahn und dem Raddampfer ‚Lady Stelfox‘. Kern der Anlage sind eine wieder­aufge­stellte Windmühle und eine rekon­stru­ierte Wassermühle, die bereits in den 1920er Jahren südlich, außer­halb von Laun­ceston, ihren Dienst taten, und heute als Mühl­enmuseum fungieren.

Von Laun­ceston nach St. Helens

171 km | 3:00 h
In einem weiten Bogen fährt man südlich um den Ben Lomond National Park herum. Der Natio­nal­park, der am Ben Lomond eine Höhe von 1.572 Metern erreicht, schützt Tasma­niens Gebirgs­pflanzen von alpinen Heide­landschaften bis zu dichten Wäldern.

Ben Lomond National Park

Bizarre Felsen in alpiner Heide­landschaft

Der knapp 200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park mit bizarren Felsen schützt Tasma­niens Gebirge. Durch die alpinen Heide­landschaften und die dichten Wälder führen mehrere Wander­wege. Insge­samt wurden bisher 222 verschiedene Pflanzen­arten nach­ge­wiesen. Auch die Tierwelt ist vielfältig:  Rotna­ckenwallaby, Wombat, Filander und Riesenkängurus werden regelmäßig beob­achtet.

G

St. Helens

Badeort an der Bay of Fires

Der Feri­enort an der Nord­ostküste von Tasma­nien ist für seine Fisch­lokale und seine nörd­lich gelegene Bade­bucht, die Bay of Fires, bekannt.

Ursprüng­lich eine Sträflingsko­lonie und Walfang­sta­tion, entwi­ckelte sich der Ort zum wich­tigsten Fische­reihafen an der Ostküste. Die Bay of Fires steht zum Teil unter Natur­schutz. Strand und Hinter­land kann man auf gut bezeichneten Wander­wegen erkunden.

Zu Gast in einem Apartment im Pelican Point Sanctuary

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Bereits das Luftbild macht die Besonder­heit deut­lich: Das Pelican Point Sanctuary umfasst ein Feuchtgebiet an der Ostküste Tasma­niens, das weit entfernt von großen mensch­li­chen Sied­lungen ist.

Dafür gibt es Wasservögel und Fische aller Arten. Mitten im Reservat, das man per Kanu, mit dem elek­tri­schen Dreirad oder einfach zu Fuß erkunden kann, stehen ein paar Cottages und Apart­ments, in denen Gäste unter­ge­bracht werden. Alle haben eine gut ausge­stat­tete Küche und, wie es sich für Tasma­nien gehört, Barbecue-Facili­ties.

Humbug Point Nature Recrea­tion Area

Heide­wege und Lagu­n­en­strände

Das Areal liegt auf einer 1.600 Hektar großen Halb­insel im Nord­osten Tasma­niens. Durch die ursprüng­l­iche Heide führt der Dora Point Track zu einem Strand an der Lagune. Gegenüber liegt die St. Helens Conserva­tion Area. Wer im Frühjahr kommt, kann sich an gelben Kolben der Bank­sien erfreuen, aus denen die Aborigines Wasser und Nektar gewonnen haben. Unter den vielen Vogel­arten ist der große Gelbohr-Rabenk­akadu besonders bemerkens­wert.

Von St. Helens nach Coles Bay

112 km | 2:00 h
Die Panora­ma­strecke führt an der Ostküste Tasma­niens entlang. Im kaum berührten Hinter­land wachsen dichte Wälder.

Iron House Brewery

Stoppover zum Lunch

Das famili­enfreund­liche Brauhaus Café ist ein netter Zwischen­stopp. Es liegt in White Sands am Meer, nur einen Kilometer vom Tasman Highway entfernt. In der Umge­bung wird auf 60 Hektar Land Sauvi­gnon Blanc und Pinot Noir ange­baut, den man hier auch verkosten kann. Außerdem wird vor Ort Bier gebraut und Wodka produ­ziert. Im Restau­rant gibt es tasma­ni­sche Speziali­täten, nach Anmeldung auch zum Lunch.

Douglas-Apsley-Natio­nal­park

Seltene Vögel, Schluchten und Wasser­fälle

Der Natio­nal­park an der Ostküste von Tasma­nien umfasst über 16.000 Hektar und hat ein mildes Klima. Sehens­wert sind die tiefen Schluchten, die Wasser­fälle, die trockenen Eukalyp­tuswälder, aber auch die Regen- und Hart­laubwälder und Heide­landschaften. Ein dichtes Netz von Wander­wegen ermög­licht alles – vom Spaziergang bis zur mehr­tägigen Trekking-Tour. Dabei kann man bemerkens­werte Vögel entde­cken, von denen einige nur auf Tasma­nien leben.

H

Swansea

Nette Kleinstadt mit historischem Kern

Die nette Klein­stadt mit histo­ri­schem Kern hat einen hübschen Blick über die Great Oyster Bay, an der es schöne Strände und Fluss­läufe gibt.

Der Ort wur­de 1821 von Arbeitern aus der wali­si­schen Stadt Swansea besiedelt, die am Meredith River eine Gerberei und eine Getrei­demühle aufbauten. In der Umge­bung sind die Über­reste einer alten Saline, die ungewöhn­liche Spiky Bridge, Wein­güter und ein Baumrinden-Säge­werk zu besich­tigen. In dem Museum des Sägewerks kann man einen Einblick in den Alltag der ersten euro­päi­schen Siedler gewinnen. Das Schouten House ist ein schönes Haus aus der Kolo­ni­alzeit im vikto­ria­ni­schen Stil, das 1844 entstand und heute als Hotel dient.

In einem Gästehaus in Coles Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt in Coles Bay und ist ein idealer Ausgangs­punkt, um die Wine­glass Bay und den Freycinet National Park zu besu­chen.

Die zwei Zimmer des Hauses sind ge­räumig und wohn­lich einge­richtet. Mor­gens wird ein konti­nen­tales Früh­stück serviert. Es beinhaltet u. a. Brot, Crois­sants und Gebäck, Müsli, Obst, Joghurt und Marme­laden. Nach einem ereig­nis­rei­chen Tag in der Natur kann man dann auf einer der beiden Terrassen entspannen oder – nach Reservie­rung und gegen Gebühr – an einer exklusiven Bierver­kos­tung in der haus­ei­genen Brauerei teil­nehmen.

Coles Bay

Ausgangs­punkt für Wande­rungen und Klet­ter­touren

Der 500-Einwohner-Ort geht zurück auf eine Sied­lung von Walfängern und Kohleber­g­leuten. Heute ist Coles Bay ein beliebter Feri­enort am Eingang des Freycinet National Park. Seine Strände mit nied­rigem Wellen­gang ziehen zahlreiche Badegäste an. Mehrere Wander­wege beginnen am Ort. Außerdem sieht man immer wieder Kletterer, die hier ihre Exkur­sionen beginnen. 2003 war der kleine Ort der erste welt­weit, der ein Verbot von Plas­tiktüten ausge­spro­chen hat.

Wine­glass Bay

Tolle Ausblicke auf der Halb­insel Freycinet

Die Wine­glass Bay zwischen der Halb­insel Freycinet und der Haupt­insel wird wegen ihrer Arten­viel­falt von einem Natio­nal­park geschützt. Wer ihre volle Schön­heit erkunden will, macht am besten eine Rundwande­rung an der Engstelle der Halb­insel. Sie beschert tolle Ausblicke, großar­tige Natur­e­in­drücke und abenteuer­liche Felsen­ab­schnitte. (hin und zurück: 11 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 220 Meter)

Von Coles Bay nach White Beach

215 km | 3:30 h

Auf der Fahrt zur ehema­ligen Sträflings­sied­lung in Port Arthur passiert der Arthur Highway zwei Landengen, die die Forestier Halb­insel und die anschließende Tasman Halb­insel mit dem Rest Tasma­niens verbinden.

Kurz vor dem zweiten Isthmus, ‚Eag­le­hawk Neck‘ genannt, lohnt sich ein Abste­cher zum Pirates Lookout, von dem man – bei klarer Sicht – einen ersten Eindruck von den beein­dru­ckenden Steilküste der Tasman Peninsula bekommt. Am Eagle­hawk Neck erin­nern Hunde­statuen daran, dass an dieser weniger als 100 Meter breiten Landenge einst Soldaten und Blut­hunde die Sträflinge von der Flucht abhielten.

Maria Island

Spuren von Walfängern und Sträflingen auf male­ri­scher Insel

Der Natio­nal­park liegt auf der gleich­na­migen Insel vor der Küste Tasma­niens. Maria Island wur­de im frühen 19. Jahr­hun­dert von Walfängern besiedelt und danach als Strafko­lonie für die Zement­pro­duk­tion genutzt, wovon heute noch zahlreiche Ruinen zeugen. Ein Besuch auf der Insel lohnt sich aber vor allem wegen der sanften Buchten, der rauen Klippen und den Wäldern im Innern mit vielfäl­tigem Pflanzen- und Tier­leben.

Richmond

älteste Kolo­ni­al­sied­lung Tasma­niens am Coal River

30 Minuten nord­öst­lich von Hobarts Innen­stadt und 20 Minuten nörd­lich vom Hobart Airport entfernt liegt an der alten Hobart-Port-Arthur-Straße die histo­ri­sche Ortschaft von Richmond. Sie ist eine der ältesten Kolo­ni­al­sied­lungen in Tasma­nien. Neben einer Reihe von im 19. Jahr­hun­dert entstan­denen und  im Laufe der Zeit restau­rierten Gebäuden und Kirchen, findet man Teestuben und Läden mit Kunst­gewerbe vor. Die älteste Brücke Australiens, die 1832 von Strafge­fan­genen erbaut wur­de, überquert in Richmond den Coal River. Nicht nur wegen seiner Nähe zum Flughafen und Hobarts Innen­stadt, sondern auch wegen seiner beschau­li­chen Lage in länd­li­cher Umge­bung, eignet sich Richmond gut als Start- oder Endpunkt einer Tasma­ni­enreise. Wer zwei Nächte in Richmond bleibt, kann von hier aus einen Tages­ausflug nach Port Arthur auf der nur 90 Kilometer entfernten Tasman Peninsula unter­nehmen.

I

Port Arthur

Zeitreise ins größte Sträflingslager Australiens

Wer Port Arthur besich­tigt, begibt sich auf eine Zeit­reise in die Vergan­gen­heit. Die ehema­lige Sträflingsko­lonie, die auf der Tasman Halb­insel 90 Kilometer östlich von Hobart liegt und heutzu­tage eine Art riesiges Frei­lichtmuseum ist, zählt zu einer der wich­tigsten Stätten der australi­schen Kolo­ni­alge­schichte.

Zwischen 1830 und 1877 wurden ca. 12.500 Sträflinge auf die fast komplett vom Meer umschlos­sene Tasman Halb­insel depor­tiert, wo sie unter härtesten Bedingungen Zwangs­arbeit im Schiffbau, Kohle­abbau, Gefäng­nisbau und in der Land­wirt­schaft leis­teten. Jeder siebte Gefan­gene über­lebte den Aufent­halt in der „Hölle auf Erden“ nicht und wur­de auf einer Port Arthur vorge­la­gerten kleinen Insel begr­aben, die zu Recht den Namen „Isle of the Dead“ trägt. Heute kann man die Insel mit dem Boot als Teil einer geführten Tour durch das 40 Hektar große Frei­lichtmuseum besu­chen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden auf einer Geis­ter­tour durch die alten Gemäuer und Ruinen die besten Spukge­schichten der Stätte weiter­erzählt.

Zu Gast in einem B&B am Strand

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Von der Terrasse des B&Bs aus sind es nur ein paar Schritte bis zu einem der wenigen weißen Sand­strände der Tasman Halb­insel.

Die Gastgeber, Jill und John, die ursprüng­lich aus Großbri­tan­nien stammen, haben sich nach vielen Welt­reisen und Auslands­auf­ent­halten in dieser wunder­schönen Bucht Tasma­niens niederge­lassen. Ihr Haus hat drei Gäste­zimmer, die geschmackvoll einge­richtet sind. Zusätz­lich wird noch ein komplett einge­rich­tetes Feri­en­haus vermietet, das zwei Schlafzimmer hat, und sich besonders für Familien und Selbst­ver­sorger eignet. Das Frei­lichtmuseum von Port Arthur sowie alle anderen Sehens­wür­digkeiten der Halb­insel und des Tasman National Parks sind in wenigen Minuten mit dem Auto zu errei­chen.

Lime Bay State Reserve

Ruinen einer Sträflingsko­lonie im abge­legenen Natur­re­servat

Nur wenige Besu­cher kommen in das abge­legene 1.300 Hektar große Natur­re­servat auf einer Halb­insel im Südosten Tasma­niens. Dabei gibt es dort ein großes Netz von Wander­wegen, das die geschützten Strände, Lagunen und Eukalyp­tuswälder im Hinter­land erschließt. Es gibt sogar ein paar Über­reste einer Sträflingsko­lonie von 1833, deren Insassen in einer Kohlemine arbeiten mussten.

Von White Beach nach Melbourne

Mietwagenabgabe, Flug

Von White Beach nach Hobart

92 km | 2:00 h
Auf der Fahrt nach Hobart bietet sich die Möglichkeit zu einem Abste­cher nach Richmond – einer der ersten Sied­lungen von Tasma­nien, in der man neben histo­ri­schen Gebäuden, Teestuben und Souver­nirläden auch die älteste Brücke Australiens (anno 1823) vorfindet.

Mietwagenabgabe

Station: Hobart Airport

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Hobart nach Melbourne
Hobart – Melbourne
J

Melbourne

Multikulturelle Metropole am Yarra River

Mit fünf Millionen Einwoh­nern ist Melbourne die zweitgrößte Stadt Australiens und Haupt­stadt von Victoria. Neben einem modernen Central Busi­ness District besitzt die Stadt viele vikto­ria­ni­sche Bauten, die zur Zeit des frühen Gold­rau­sches in der Mitte des 19.

Jahrhunderts erbaut wurden. Die leben­digen Stadt­viertel sind stark durch ein buntes Völkergemisch von Menschen aus mehr als 140 Nationen, vor allem aber Einwanderern aus Südeu­ropa und Asien, geprägt. Entspre­chend breit ist daher auch das Angebot an Restau­rants. Melbourne besitzt eine Viel­zahl von Attrak­tionen, die einen Besuch wert sind. Dazu gehören zum Beispiel der histo­ri­sche Haupt­bahnhof Flinders Street Station, die Aussichts­platt­form der Rialto Towers, der Queen Victoria Market, die Royal Botanic Gardens, das Victo­rian Arts Centre oder das Nach­tleben auf Bruns­wick und Fitzroy Street. Melbourne ist Austragungsort des Tennis Grand Slam Turniers der Australian Open, des australi­schen Formel-1-Grand-Prix und des Top-Reitsport-Ereig­nisses „Melbourne Cup“.

Zu Gast in einer Gründerzeitvilla in St. Kilda

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

St. Kilda heißt der leben­dige und tradi­ti­ons­reiche Beach District von Melbourne an der Port Philip Bay.

Ruck­sack­tou­risten und Jogger bevöl­kern die Espla­nade, von wo aus man den Jachten und Windsurfern zuschauen kann. Wer von hier aus Melbourne erkunden will, sollte die Chance nutzen und in der prachtvollen Gründerzeitvillen über­nachten. Es ist eines der ältesten Häuser am Ort; umgeben von einem Park und Innen voll­ständig renoviert. Die Dielen sind abge­schliffen, die Wände weiß und der ange­staubte vikto­ria­ni­sche Plunder hat einer zeitge­nös­si­schen Möblie­rung Platz gemacht. Die ganze untere Etage mit Lounge, Waschküche und Küche steht den Gästen zur Verfügung.

Dandenong Ranges

Roman­ti­sche Schluchten, Parks und Gärten

Roman­ti­sche Schluchten, Parks und Gärten sind das Markenzei­chen des Gebirgs­zugs 40 Kilometer östlich von Melbourne. Im Frühjahr verwandelt sich das Hügel­land in ein Blütenmeer aus Tulpen, Free­sien, Narzissen und Rhododendron. Wanderer finden ein Netz von Wegen. Vor allem der Fern­tree Gully lockt Wanderer mit seinen Pick­nick­plätzen. Der Mount Dandenong ist mit 633 Metern nicht nur der höchste Berg, auf ihm liegt auch ein beliebtes Ausflugsre­stau­rant mit engli­schem Garten. Im William Ricketts Sanctuary gibt es Keramik­skulpturen mitten im Natio­nal­park zu entde­cken. Einer histo­ri­sche Dampflok, der Puffing Billy, nimmt Besu­cher mit in den den Regen­wald.

Sand­ridge Bridge

Fußgänger­brücke und Kunst­werk

Die 175 Meter lange Balkenbrücke über den Yarra River ist bereits das dritte Bauwerk an dieser Stelle. Die erste Brücke wur­de 1853 als Teil der ersten Passagierei­sen­bahn­strecke Australiens gebaut und 1859 ersetzt. Die heutige Stahl­brücke wur­de 1888 fertig­ge­stellt und diente bis 1987 dem Eisen­bahnver­kehr. Nach einer grund­legenden Sanie­rung wur­de sie 2006 als reine Fußgänger- und Radfahrer­brücke wieder­er­öffnet. Welt­weit bekannt wur­de die Brücke durch die mobile Skulptur The Travellers. Neun über­lebens­große abstrakte Figuren symboli­sieren die verschiedenen Einwander­er­gruppen.

Cook’s Cottage

Denkmal für den Entde­cker Australiens

Das Cottage von Captain Cook ist das einzige im 18. Jahr­hun­dert erbaute Gebäude in Melbourne. Ursprüng­lich stand es in York­shire (England). 1933 wur­de es dort abge­baut und nach Australien transpor­tiert. Viele Menschen erin­nert es an den Entde­cker der australi­schen Ostküste, obwohl dieser nie in Melbourne war und auch das Cottage nie betreten hat. Es hat viel­mehr seinen Eltern gehört. Rund um das Haus ist ein Bauern­garten im Stil der Zeit ange­legt, am Flag­gen­mast weht der Union Jack, unter dem Cook segelte und Australiens Osten für Großbri­tan­nien in Besitz nahm. Das Cottage liegt in der roman­ti­schen Park­anlage Fitzroy Gardens, die bereits 1848 auf 26 Hektar ange­legt wur­de.

20 Tage
ab 2.419,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Visum Australien
  • Umfulana Klimabeitrag

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: September–Mai

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Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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