Australiens Nordwesten: Spektakuläre Landschaften zwischen Darwin und Broome Town
Kimberley Region: Lake Argyl

Australiens Nordwesten

Spektakuläre Landschaften zwischen Darwin und Broome Town

Die Reise führt durch die wilden und spektakulären Landschaften von Kununurra und der Katherine Gorge sowie in den Kakadu National Park.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Broome

Tropischer Ferienort mit mulitkulturellem Flair

Wer in Broome ankommt, betritt einen tropi­schen Feri­enort und es dürfte nicht lange dauern, bis man sich der entspannten Lebensart der Einheimi­schen ange­passt hat.

Mit Höchst­tempe­raturen um die 29°C ist Broome von April bis November mit nahezu perfektem Wetter gesegnet, von Dezember bis März ist es eher schwül und heiß. Broome besticht durch seine multikulturelle Atmo­sphäre und seine schil­lernde Geschichte. Auf dem Friedhof findet man Grab­steine von japa­ni­schen, afgha­ni­schen und malay­si­schen Perlentau­chern. Ihre Nach­kommen haben sich mit der einheimi­schen Bevöl­ke­rung vermischt. Broome gilt auch heute noch als ein Zentrum der welt­weiten Perlen­indu­s­trie. In China­town, dem ältestem Stadt­teil und kommer­zi­ellem Zentrum, gibt es Schmuckge­schäfte, die heimi­sche Perlen und Argyle-Diamanten anbieten. Broomes Cable Beach ist einer der meistfotogra­fierten Strände West­aus­traliens, besonders zum tropi­schen Sonnen­un­ter­gang. Neben geführten Touren zu den Perlen­farmen gibt es noch eine Reihe von weiteren Attrak­tionen: eine Vogel­warte, ein Museum, eine Krokodil­farm, Dino­sau­rier-Fußabdrücke in einem Küstenfelsen, Segel­touren und ein 1916 gegrün­detes und heute noch betriebenes Frei­luftkino – ein einma­liges Erlebnis. Tages- und Mehr­tages­ausflüge auf die benach­barte – vor allem von Aborigi­nies bewohnte – Dampier Peninsula sowie geführte Touren und Kreuzfahrten in die Kimberley Region können über Umfulana vorge­bucht werden.

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe W Mits­u­bishi Pajero 4x4 o. ä. (PFAR)
Tarif: W Gelände­wagen 4WD – All inc. ab Flughafen
Station: Broome Airport

Zu Gast in einem Boutique-B&B in Broome

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B in Broome ist mit seiner Bauweise im Stil eines Tropenpavillons mit Holzgittern, Böden aus Jarrah­holz und einer offenen Gästelounge der Inbe­griff der örtli­chen Architektur.

Auch die vier geräu­migen Gäste­zimmer mit eigenem Eingang greifen diesen gemüt­lich-leichten Stil auf und überzeugen durch ihre geschmackvolle individu­elle Einrich­tung mit harmo­nisch aufein­ander abge­stimmten Farben, Möbeln und Stoffen. Das Früh­stück mit Joghurt, Käse, Toastbrot, Kaffee, Tee und frischen Früc­hten findet auf der über­dachten Terrasse statt. Angrenzend an diese befindet sich ein kleiner Pool mit Sonnen­segel und Liege­stühlen. Das Zentrum, in dem sams­tags Markt ist, ist ca. 200 Meter vom Haus entfernt.

Western Australia

Hitze, Leere und Weite
Der australi­sche Bundes­staat Western Australia nimmt etwa ein Drittel des gesamten Kontin­ents ein. Damit ist er etwa so groß wie West­eu­ropa, hat aber nur 2,5 Millionen Einwohner, von denen die meisten in Perth und an der Südwest­spitze leben. Der Rest ist prak­tisch unbe­wohnt. Das liegt an dem schwer erträg­l­i­chen Klima: Im Norden herrscht tropisch-heißes Mons­un­klima. Der Sommer (von Dezember bis März) bringt im Norden starke Nieder­schläge und drüc­kende Luftfeuch­tigkeit, während im Landes­in­neren Tempe­raturen deut­lich über 40 °C zu ertragen sind. Nur die Küste wird abends durch Meeres­winde gekühlt. Perth hingegen genießt ein ange­nehmes Mittelmeer­klima mit langen, heißen Sommermo­naten (Dezember bis Februar) und milden, Wintermo­naten (Juni bis August). Im Durch­schnitt gibt es acht Stunden pro Tag – mehr als in jeder anderen australi­schen Stadt.

Cable Beach

Kamel­touren an beliebtem Badet­strand
Der 22 Kilometer lange Sand­strand bei Broome hat seinen Namen von dem ersten Tele­grafenkabel, das 1889 zwischen Broome und Java verlegt wur­de. Die ersten Kilometer zur Stadt hin sind sehr belebt, der Strand kann aber mit dem Auto befahren werden, so sind auch ruhigere Bereiche erreichbar. Nackt baden ist erlaubt, wird aber nur von Wenigen gemacht. Viel von Broomes Freizeitleben spielt sich auf diesem Strand ab: Famili­enpick­nick, Hundespa­ziergänge, Bade- und Surfausflüge. Bekannt ist der Strand auch für seine Kamel­touren im Sonnen­un­ter­gang.

Gantheaume Point

Versteinerte Dino­sau­ri­er­spuren
Sieben Kilometer südlich von Broome leuchten bizarre Sand­steinklippen in der unter­ge­henden Sonne. Wer dort bei extremer Ebbe über den Strand geht, kann dort Spuren von Dino­sau­riern entde­cken. Die versteinerten Fußabdrücke sind mindes­tens 120 Millionen Jahre alt. Wer nichts gefunden hat, kann sich dem Leucht­turm die aus Beton gefer­tigte Nach­bildungen dieser Abdrücke anschauen.

Von Broome nach Fitzroy Cros­sing

398 km | 4:30 h
B

Geikie Gorge Nationalpark

Wanderungen und Bootsfahrten durch eine artenreiche Schlucht

Der Natio­nal­park in der west­li­chen Kimberley Region kann auf einer gut ausge­bauten Teer­straße vom 20 Kilometer entfernten Fitzroy Cros­sing auch bequem mit einem PKW erreicht werden.

Die Geikie Gorge wur­de vom Fitzroy River geformt, der in der Regenzeit bis zu 16 Meter (!) ansteigen kann. Der jewei­lige Wasser­stand hinterlässt Streifen in der Schlucht aus weichem Kalk­stein, das einst ein Korallenriff war. Der Fluss wird von unbe­rührten Wäldern gesäumt, in denen einheimi­sche Feigen, wilde Passi­ons­früchte, Süßwas­sermangroven und Eukalyp­tusbäume wachsen. Bootfahrten durch die Schlucht, die von Krokodilen und eine vielfäl­tigen Vogelwelt bevöl­kert wird, werden ange­boten. Mehrere kürzere Wander­wege erschließen auf drei Kilome­tern einen Teil der Schluchtwände und des sandigen Uferbe­reichs.

Zu Gast in einer Lodge am Fitzroy River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf halber Strecke des etwa 1.000 km langen Weges zwischen Broome und Kunun­urra kommt der hitzege­plagte Reisende an einer grünen Oase am Fitzroy River vorbei.

Auf knapp 20 Hektar schat­tigem Busch­land liegt die Lodge in einem großen Landschafts­garten. Neben den zweckmäßig einge­rich­teten Zimmern gehört ein Swimmingpool zur landesty­pi­schen Anlage, dazu ein Tennis­platz, eine Bar und ein Restau­rant. Verschiedene Ausflüge wie Bootsfahrten auf dem Fitzroy River zur Geiki Gorge oder geführte Touren zur Windjana Gorge und Tunnel Creek werden an der Rezep­tion vermit­telt.

Von Fitzroy Cros­sing nach Kunun­urra

645 km | 7:00 h
Die Strecke führt entlang der Kimberley. Unter­wegs gibt es kaum nennens­werte Sied­lungen. Der mit 1.800 Einwoh­nern größte Ort, Halls Creek, liegt auf halber Strecke. Er wur­de 1885 von Gold­su­chern gegründet und bietet sich für eine Pause an.

Halls Creek

Stopover-Stadt zwischen Broome und Kununrra
Die Klein­stadt mit etwa 1.450 Einwoh­nern liegt in der Kimber­ley­region in Western Australia zwischen Fitzroy Cros­sing und Warmun. Sie wur­de als Berg­werk gegründet in der Nähe der einheimi­schen Stämme Jaru (Djar-u), Kija (gKid-ja) und Tjura­balan. Der Verwal­tungs­bezirk ist fläc­henmäßig einer der größten Australiens und damit der Welt. Auf der Verbindung zwischen den Touris­ten­zentren Broome und Kunun­urra am Südrand der Kimber­leys entlang ist Halls Creek eine wich­tige Zwischen­sta­tion für Durchrei­sende. Fünf Kilomter öst­lich vom Orts­zentrum liegt die „China Wall“, eine natür­liche Granitwand mit Quarz­a­dern. Sie ist über eine unasphal­tierte Straße zu errei­chen.

Warmun

Zwerg­sied­lung im Nirgendwo
Ursprüng­lich gehörte das Land den Gija, bis im 19. Jahr­hun­dert euro­päi­sche Viehzüchter kamen und sich vor Ort nieder­ließen. Obwohl sie riesige Lände­reien benö­tigten, waren sie so wenige, dass der Ort nie mehr als 200 Einwohner hatte. Die Kinder wurden nach Wyndham zur Schule geschickt, das so weit entfernt lag, dass auch die Sechsjäh­rigen ihre Eltern kaum mehr als viermal im Jahr sahen. Darum wur­de 1979 ein Zwerg­schule erbaut, die inzwi­schen auf eine Secondary School umfasst. Außerdem gibt es einen Camping­platz und ein Burger-Restau­rant.
C

Kununurra

Landwirtschaftliches Zentrum mit guten Freizeitangeboten

Die 3.700-Einwohner-Stadt wur­de in den 1960er Jahren als Zentrum eines weit­räu­migen land­wirt­schafti­chen Bewäs­se­rungs­projektes gegründet.

Deshalb wachsen rund um Kunun­urra heute auf den Feldern Erdnüsse, Bohnen, Mangos, Bananen, Pawpaws, Melonen, Gurken, Zuck­er­rohr und Baumwolle. Inzwi­schen hat sich der Ort aber zum touris­ti­schen Zentrum in der Region Kimberley entwi­ckelt. Rund 40 Kilometer südlich liegt der Argyle See, ein künst­lich geschaffener Stausee mit 740 Quad­ratki­lome­tern Ober­fläche. Das Angler­pa­ra­dies ist zugleich der größte Wasser­spei­cher Australiens. Inter­essant ist auch der Hidden Valley National Park mit verwit­terten Sand­stein­forma­tionen und Felsma­le­reien der Aborigines. Von Kunun­urra aus können verschiedene Tages­touren in die west­liche Kimberley Region und zu den Bungle Bungles gebucht werden.

Zu Gast in einem Apartment in Kununurra

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die großzügigen Apart­ments sind eine perfekte Basis, um die East Kimberley Region zu erkunden. Sie verfügen über 1-3 Schlafzimmer und moderne Bäder – zum Teil mit Außendu­sche.

Während die Apart­ments eine gut ausge­stat­tete Küche haben, verfügen die Studios nur über eine Küchen­zeile. Ein Früh­s­tückskorb mit frischem Obst, Eiern, Brot, Joghurt, Milch, Saft und der lokalen Tages­zei­tung wird morgens bereitge­stellt. Einge­bettet in tropi­sche Gärten und mit Blick auf den Celebrity Tree Park und die Lily Creek Lagoon kann man am Pool wunderbar entspannen. Zum Zentrum von Kunun­urra sind es mit dem Auto keine zwei Minuten.

Nort­hern Territory

Letzte Wild­nis­region der Erde
Das Nort­hern Territory gehört zu den letzten großen Wild­nis­regionen der Erde. Weniger als 250.000 Einwohner verteilen sich auf einem Gebiet, das größer ist als Frank­reich, Deutsch­land und Spanien zusammen. 50 Prozent der Bevöl­ke­rung lebt in Darwin. Seit rund 60.000 Jahren sind hier die Aborgines zuhause und haben das wohl älteste Musik­in­stru­ment der Menschheits­ge­schichte – das Didge­ridoo – erfunden wie auch den Boome­rang. Im Landes­in­neren herrscht Wüsten­klima. Die Küsten­region hingegen wird vom feucht-heißen Monsun und heftigen tropi­schen Wirbel­stürmen bestimmt. Großar­tige Natur­denkmäler zwischen dem Kakadu National Park und Ayers Rock ziehen zuneh­mend Besu­cher an.

Von Kunun­urra nach Kathe­rine

543 km | 6:00 h
Die einzig nennens­werte Sied­lung, die sich auf dieser langen Strecke durchs Outback für einen Pausen­stopp eignet, ist Timber Creek – mit weniger als 100 Einwoh­nern, zwei Pubs und einem kleinen Lebens­mit­tel­laden. Südlich von Timber Creek liegt der 13.000 km² große Gregory National Park.

Gregory National Park

Spuren der Aborigines in markanter Bergwelt
Südlich von Timber Creek liegt der 13.000 km² große Gregory National Park in der Übergangszone zwischen der tropi­schen Region und dem semia­riden Nort­hern Territory. In der eindrucksvollen Land­schaft mit bizarren Berg­forma­tionen und tiefen Schluchten finden sich Spuren der Aborigines-Kultur. Erreichbar ist der Natio­nal­park über eine nicht geteerte Straße von Timber Creek aus, die während der Regenzeit auch überflutet sein kann. Boots- und Rafting-Touren werden in Timber Creek ange­boten. Baden im Fluss ist wegen der Krokodile nicht erlaubt.
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Katherine Gorge

Wildromantische Schlucht im Nitmiluk Nationalpark

Bekannt ist der Nitmiluk Natio­nal­park durch die zwölf Kilometer lange Kathe­rine Gorge, die in eine Serie von 13 Schluchten unter­teilt ist und über einen Zeit­raum von einer Milli­arden Jahren entstanden ist.

Die steilen, rotbraunen Felswände kontras­tieren mit weißen Eukalyp­tusrinden und grünen Palmfarnen. Im bis zu 100 Meter tief einge­schnit­tenen Flus­stal gibt es auch tradi­tionelle Felsma­le­reien zu sehen. Die Schlucht kann man bei einer Bootsfahrt, zu Fuß, per Hubschrauber oder am besten mit dem Kanu erkunden. Das Nitmiluk Informa­ti­ons­zentrum befindet sich in der ersten Schlucht, die 30 Kilometer von Kathe­rine entfernt liegt. Der Park, früher Kathe­rine Gorge Natio­nal­park, wur­de vor einigen Jahren, an die Aborigines zurückge­geben, die ihn in „Nitmiluk“ umbe­nannten, was „Ort der Zikaden“ heißt. Er wird heute gemeinsam von der Nort­hern Territory Regie­rung und dem Jawoyn Stamm verwaltet. In der weiteren Umge­bung von Kathe­rine befinden sich heiße Thermalquellen und attrak­tive Bade­plätze, wie die Edith Falls. Herausra­gend sind auch die Cutta Cutta Caves, die einzigen öffent­lich zugäng­li­chen Höhle des Nort­hern Territory, in denen auch Fledermäuse leben.

Zu Gast in einer Lodge bei Katherine

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Unmit­telbar am Kathe­rine River im Nitmiluk National Park gelegen, verbindet die Anfang 2013 fertig gestellte Lodge das stein­zeit­liche mit dem modernen Australien.

Sie ist das Ergebnis eines Joint Ventures zwischen dem Jawoyn-Stamm und modernen Geschäfts­leuten. Klare Formen, kräf­tige Farben, moderne und geschmackvolle Einrich­tung und große Panora­ma­fenster, die sich zur grandiosen Land­schaft hin öffnen, prägen den Stil.

Von Kathe­rine nach Jabiru

331 km | 4:00 h

Auf dem Weg nach Norden lohnt sich ein Ausflug nach ‚Leliyn‘ (Edith Falls). Die Edith Falls sind ein großer, von Pflanzen gesäumter, natürlicher Pool, gespeist durch einen Wasserfall im Nitmiluk National Park.

Der riesige Pool ist ein Bade­pa­ra­dies, eine kleine Wande­rung (ca. 2km einfa­cher Weg) führt einen zu den Pools ober­halb des Wasserfalls.

Pine Creek

Epizentrum eines fana­ti­schen Gold­rau­sches
Der Ort war bis zur Jahr­tausendwende einer der Haup­t­orte der Minen­indu­s­trie im nörd­li­chen Australien. Die Spuren der langen Geschichte sind heute noch bei einem Rundgang zu besich­tigen. 1871 wur­de Pine Creek das Epizentrum eines fana­ti­schen Gold­rau­sches. Um 1880 lebten über 2.000 chine­si­sche Minen­arbeiter hier. Im Zweiten Welt­krieg war Pine Creek ein bedeu­tender Armee­standort und nach dem Krieg wurden auch die Minen wieder geöffnet. Mine­ralien wie Uran, Eisenerz, Silber, Blei und Zink wurden gefunden und über 500 Berg­leute lebten und arbei­teten in der Stadt. Die alten Bahn­gebäude in der Miller Terrace sind heute ein kleines Museum, nebenan befindet sich eine Mango Winery und in der Nähe ist der öffent­liche Miners Park, in dem einige rostige Relikte aus vergan­genen Goldgräberzeiten ausge­stellt sind. Der Pine Creek Disco­very Trail führt zum National Trust Museum oder über eine steile kleine Straße zum Miners Lookout hoch über der Stadt.
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Kakadu Nationalpark

Faszinierende Felsmalereien in dramatischer Landschaft

Der Name von Australiens größtem Natio­nal­park hat nichts mit dem bunten Vogel gemeinsam. Das Wort weist auf einen Stamm der Urein­wohner hin, die Gagudju. Sie bewohnen und besitzen das Gebiet 170 Kilometer östlich von Darwin und haben ihr Land an die Regie­rung verpachtet. 

Der 20.000 Quad­ratki­lometer große Park im Nort­hern Territory umfasst großar­tige und vielfäl­tige Landschaften: die von den Gezeiten geprägten Mangrovensümpfen, tropi­sche Wälder am South Alligator River, Gras­ebenen und Savanne auf dem Hoch­pla­teau, über dessen wild-raue Abbruchkante spekta­kuläre Wasser­fälle in die Tiefe stürzen. 

Der Park enthält eine der schönsten und umfang­reichsten Samm­lungen an Felsma­le­reien der Welt – ein Hinweis darauf, wie lange die Verbindung der Urein­wohner mit diesem Gebiet währt.  Wegen seines herausra­genden natür­li­chen und kulturellen Werts wur­de er in die Liste der UNESCO als Natur- und Kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast im Mercure Kakadu Crocodile Hotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Mercure Kakadu Croco­dile Hotel in Jabiru befindet sich inmitten des Kakadu National Parks, einer der wenigen Stätten, die sowohl wegen der Kultur als auch wegen der Natur als Welt­kultur­erbe geführt wird.
Von einem Architekten aus Darwin, der mit Aborigi­nals zusam­men­arbeitet, wur­de das Hotel entworfen.

Es hat die Form eines Krokodils – 250 Meter lang vom Kopf bis zum Schwanz und 30 Meter breit um den Bauch herum. Das Gebiss stellt den Eingangsbe­reich dar, der in eine marmorne Eingangshalle führt und ein kühles, grünes Bill­abong darstellt. Der Körper des Krokodils beherbergt 110 Gäste­zimmer, die den zentralen Innenhof über­bli­cken – mit Platz zum Entspannen an natür­li­chen Bill­abongs und einem beschat­teten Pool.

Ubirr

5.000 präh­is­to­ri­sche Sandst­ein­ge­mälde auf engstem Raum
An keinem anderen Ort der Welt exis­tieren so viele Fels­zeich­nungen auf so engem Raum wie in Ubirr. Die meisten der 5000 Sandst­ein­ge­mälde entstanden vor 1500 Jahren. Die Figuren erzählen Geschichten von der Jagd, wie hier vom Fischen mit dem Speer. Die längste Galerie liest sich wie eine illu­s­trierte Spei­se­karte: Von den Fischen und Schildkröten sind nicht nur einfach die Umrisse, sondern auch die leckeren Inne­reien besonders detailreich darge­stellt. Eine zweite Periode, die hier zu sehen ist, zeigt Jagd­szenen und Begeg­nungen mit „Weißen Jägern“. Mehrere Meter über dem Boden befindet sich eine Zeich­nung eines Beutel­wolfes. Er ist heute ausge­s­torben und  das größte fleischfres­sende Beutel­tier der Neuzeit. Ein Wanderweg führt zu den Fels­zeich­nungen.

Von Jabiru

Mietwagenabgabe

Von Jabiru nach Darwin

248 km | 3:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Darwin Down­town

Darwin

8 km | 11 Minuten
F

Darwin

Multikulturelle Stadt mit lebendigem Hafenviertel

Die nach dem Naturfor­scher Charles Darwin benannte Hafen­stadt ist die Haupt­stadt des Nort­hern Territory und mit knapp 100.000 Einwoh­nern die nörd­lichste Groß­stadt des Kontin­ents.

Darwin wur­de 1869 gegründet, 1942 durch Luft­angriffe der Japaner und 1974 durch einen tropi­schen Wirbel­sturm stark zerstört. Heute ist Darwin eine multikulturelle und fröh­liche Stadt, die einen schönen Hafen, viele bunte Märkte und in der Trockenzeit alla­bend­lich auch ein Open-Air-Kino in Strand­nähe (Deckchair Cinema) zu bieten hat. Darwin gilt auch als die heißeste Stadt Australiens, als „Tor nach Südo­s­t­a­sien“ und als Ausgangs­punkt für Touren in den Litchfield oder den Kakadu Natio­nal­park. Wer zwei Nächte in Darwin hat, kann bei einem Ganz­tages­ausflug zu denTiwi-Islands mehr über die Kultur der australi­schen Urein­wohner erfahren, die seit Tausenden von Jahren auf den beiden Darwin vorge­la­gerten Inseln leben. Empfehlens­wert, wer sich für die Kunst der Aborigi­nals inter­es­siert, ist das Readback Books in der Smith Street Mall in Darwin. Es ist eine gute und preis­werte Alter­na­tive zu den großen Gale­rien. Die beste Reisezeit für Darwin und das „Top End“, die nörd­liche Region des Nort­hern Territory, ist von April bis Oktober; in diesen Monaten ist das tropi­sche Klima weniger schwül, heiß und regne­risch.

Zu Gast in einem Apartment in Darwin

2 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung

Der Apart­ment-Komplex liegt zentral in Darwin und bietet vom Einrauma­part­ment bis hin zu einer Pent­house Suite diverse Unterkünfte.

Die Apart­ments sind modern einge­richtet und alle mit einer voll­stän­digen Küche, einer Wasch­ma­schine und einem großzügigem Balkon ausge­stattet. Es gibt einen Fitnessraum, einen Pool und eine Grillecke. Die Mitarbeiter sind gerne bei der Tages­pla­nung und der Buchung von Ausflügen behilf­lich. Wer an einer geführten Tour teil­nimmt, wird an der Haustür abge­holt. Mangels adäquater Alter­na­tiven im B&B-Bereich greifen wir hier auf dieses Haus zurück.

Stokes Hill Wharf

Hafenre­stau­rants und lockere Atmo­sphäre
Der histo­ri­sche Stokes Hill Werft ist heute eine Waterfront mit entspannter, freund­li­cher Atmo­sphäre. Mehrere Restau­rants liegen gleich am Meer mit Sitzmög­lichkeiten auf der Terrasse. Nebenan kann man eine Hafen­rundfahrt buchen oder auf einer Platt­form angeln. Oder man freut sich am Pa­no­ra­ma­blick und dem Sonnen­un­ter­gang. Mitt­wochs und sonn­tags gibt es meist Live-Unter­hal­tung.

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Museum & Art Gallery of the Nort­hern Territory

Kunst- und Naturkundemuseum
Im Komplex des Museums findet man Ausstel­lungen von Kunst der Aborigines. Der naturkund­liche Teil, die Maritime Gallery, beherbergt Würfelquallen, Fische und Krebse, dazu andere regio­nale Tier­arten  wie Schmetter­linge, Vögel, Spinnen und Insekten. Eben­falls wurden Räume ange­legt, in denen die Geschichte der Stadt und die Ausmaße des Zykons Tracy aufge­zeigt werden. Ein High­light des Museums ist das 5,1 Meter lange und 780 Kilogramm schwere Salz­was­serkrokodil Swea­theart, das in den späten 1970er Jahren mehrere Boote in der Finnis Lagune angriff und eine Gefahr für die Menschen darstellte. Nachdem man vegeb­lich versuchte, das Unge­heur zu lebend zu fangen, steht es nun ausge­stopft im Museum.
15 Tage
ab 2.469,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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