Australien: Die Südküste und das Zentrum
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Flinders Ranges: Gebirgszug in Südaustralien
Flinders Ranges: Gebirgszug in Südaustralien BILD
KARTE

Great Ocean Road

Nationalparks, Wein, pulsierende Städte

22 Tage | ab 3.319,00 EUR p.P. im DZ*
Melbourne – Great Ocean Road – Barossa – Flinders Range – Adelaide – Sydney

Wer Australien kennenlernen will, sollte sich auf die Region um Sydney, Adelaide und Melbourne konzentrieren. Auf der Great Ocean Road geht es dann zu aufregenden Städten, zu Nationalparks und in anmutige Weinlandschaften. Ein selten besuchtes Highlight ist das majestätische Flinders Range im südlichen Outback.

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1.–4. Tag: Melbourne

Multikulturelle Metropole am Yarra River
Mit fünf Millionen Einwoh­nern ist Melbourne die zweitgrößte Stadt Australiens und Haupt­stadt von Victoria. Neben einem modernen Central Busi­ness District besitzt die Stadt viele vikto­ria­ni­sche Bauten, die zur Zeit des frühen Gold­rau­sches in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Die leben­digen Stadt­viertel sind stark durch ein buntes Völkergemisch von Menschen aus mehr als 140 Nationen, vor allem aber Einwanderern aus Südeu­ropa und Asien, geprägt. Entspre­chend breit ist daher auch das Angebot an Restau­rants. Melbourne besitzt eine Viel­zahl von Attrak­tionen, die einen Besuch wert sind. Dazu gehören zum Beispiel der histo­ri­sche Haupt­bahnhof Flinders Street Station, die Aussichts­platt­form der Rialto Towers, der Queen Victoria Market, die Royal Botanic Gardens, das Victo­rian Arts Centre oder das Nach­tleben auf Bruns­wick und Fitzroy Street. Melbourne ist Austragungsort des Tennis Grand Slam Turniers der Australian Open, des australi­schen Formel-1-Grand-Prix und des Top-Reitsport-Ereig­nisses „Melbourne Cup“.

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K SUV/AWD – All inc. ab Flughafen

A

Zu Gast in einer Stadtvilla in Williamstown

Die historische Stadtvilla liegt im trendigen Vorort Williamstown gegenüber dem Jachthafen. mehr ...

Garten und Haus merkt man die Liebe der Besitzerin zu ihrem Anwesen an, das 1862 von einem Kapitän als Familienresidenz erbaut und 1880 großzügig erweitert wurde. Später diente es eine Zeit lang als Nonnenkonvent und danach als Bordell. Der Stuck und die originalen Glasfenster sind bei der gründlichen Restaurierung 2008 und der Umwandlung in ein Gästehaus erhalten geblieben. Die Frühstücksküche mit vielen Help-Yourself-Arrangements ist für die Gäste zugänglich. Nach langer Autofahrt wird man es genießen, abends zu Fuß zum Dinner gehen zu können. Geschäfte, Theater, Museen und Kunstmärkte sind in der Umgebung. Der Badestrand von Williamstown ist ca. einen Kilometer entfernt. Die Innenstadt von Melbourne erreicht man in 15 Minuten bequem per Fähre, Zug, Bus oder Auto.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Sand­ridge Bridge

Fußgänger­brücke und Kunst­werk

Die 175 Meter lange Balkenbrücke über den Yarra River ist bereits das dritte Bauwerk an dieser Stelle. Die erste Brücke wur­de 1853 als Teil der ersten Passagierei­sen­bahn­strecke Australiens gebaut und 1859 ersetzt. Die heutige Stahl­brücke wur­de 1888 fertig­ge­stellt und diente bis 1987 dem Eisen­bahnver­kehr. Nach einer grund­legenden Sanie­rung wur­de sie 2006 als reine Fußgänger- und Radfahrer­brücke wieder­er­öffnet. Welt­weit bekannt wur­de die Brücke durch die mobile Skulptur The Travellers. Neun über­lebens­große abstrakte Figuren symboli­sieren die verschiedenen Einwander­er­gruppen.

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Queen Victoria Market

Tradi­tioneller Markt von Melbourne

Queen Vic, wie die Melbourner ihren histo­ri­schen Markt nennen, ist eine der großen Sehens­wür­digkeiten der Stadt. Das Gelände ist mit rund sieben Hektar der größte Frei­luft­markt der südli­chen Hemi­sphäre. Der Markt ist Teil von Melbournes Kultur und Geschichte und in das Victo­rian Heri­tage Register einge­tragen. Noch heute bietet er eine große Viel­falt an Viktualien an, darunter Meeresfrüchte, Fein­kost und Delika­tessen. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an Bekleidung, Schmuck und handge­arbei­teter Kunst. In den Sommermo­naten gibt es mitt­wochs einen Nach­t­markt mit Barbe­trieb, Live­musik und Gourme­t­ange­boten.

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Cook’s Cottage

Denkmal für den Entde­cker Australiens

Das Cottage von Captain Cook ist das einzige im 18. Jahr­hun­dert erbaute Gebäude in Melbourne. Ursprüng­lich stand es in York­shire (England). 1933 wur­de es dort abge­baut und nach Australien transpor­tiert. Viele Menschen erin­nert es an den Entde­cker der australi­schen Ostküste, obwohl dieser nie in Melbourne war und auch das Cottage nie betreten hat. Es hat viel­mehr seinen Eltern gehört. Rund um das Haus ist ein Bauern­garten im Stil der Zeit ange­legt, am Flag­gen­mast weht der Union Jack, unter dem Cook segelte und Australiens Osten für Großbri­tan­nien in Besitz nahm. Das Cottage liegt in der roman­ti­schen Park­anlage Fitzroy Gardens, die bereits 1848 auf 26 Hektar ange­legt wur­de.

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4.–6. Tag: Apollo Bay

Bergregenwald und Farne an der Great Ocean Road
Der Ort mit weniger als 2000 Einwoh­nern ist ein idealer Ausgangs­punkt für Ausflüge in die Berge von Cape Otway auf landschaft­lich herr­li­chen Pisten, die allerdings kurvenreich und nicht geteert sind. Die reichen Fanggründe vor der Küste sind die wirt­schaft­liche Basis des Fische­reiortes. Hier führt auch die Great Ocean Road vorbei und verlässt Rich­tung Otway Berge die Küste, um sich durch Berg­regen­wald und Farnwälder zu winden. Wer von der Haupt­route abweicht, befindet sich bald in unberührter, stiller Natur.

Von Melbourne auf den Princess Freeway (M1) Richtung Geelong. In Geelong fahren Sie auf den Surfcoast Highway (B100) Richtung Torquay. Folgen Sie in Torqay der Great Ocean Road. Fahren Sie über Anglesea und Lorne bis nach Apollo Bay.

Geelong

Hafen­stadt in der Port Philip Bucht

Die Hafen­stadt mit 160.000 Einwoh­nern liegt am west­li­chen Ende der Port-Phillip-Bucht, rund 75 Kilometer südwest­lich von Melbourne. Das Stadt­zentrum liegt zwischen der Bucht und dem Barwon River. Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten in der Stadt sind der Bota­ni­sche Garten und das National Wool Museum. Das in einem alten Woll­spei­cher unter­ge­brachte Museum erklärt die Bedeu­tung der Wolle in der Geschichte der Stadt. Daneben ist Geelong Ausgangs­punkt zur Küste und den Stränden im west­li­chen Victoria.

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B

Zu Gast in einem Hotel in Apollo Bay

Diese Unterkunft eignet sich wunderbar für Paare, die im Herzen von Apollo Bay Ruhe und Komfort genießen wollen. mehr ...

Die 15 Zimmer der kleinen modernen Hotelanlage sind individuell gestaltet und geschmackvoll eingerichtet und haben einen separaten Eingang. Das reichhaltige Frühstück wird in einem Raum serviert, dessen warme Atmosphäre an ein kleines Restaurant erinnert. Auf Wunsch gibt es hier auch Abendessen. Ansonsten sind die Restaurants, Läden, das Informationszentrum und der Strand des Ortes in nur wenigen Gehminuten zu erreichen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Great-Otway-Natio­nal­park

Einsame Strände und Regenwälder

Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park an der Südküste Australiens zieht sich als lang­ge­streckter Land­streifen von Anglesea im Osten bis fast zum Cape Otway im Westen, teilweise an der Küste entlang und teilweise durch das Hinter­land. Es gibt offene Gras- und Busch­flächen als Ergebnis früherer Rodungen, aber auch große, ursprüng­l­iche Waldgebiete. In Küsten­nähe wachsen lichte Eukalyp­tuswälder. Weiter land­einwärts findet man dichten, dunklen Regen­wald. Der  91 Kilometer lange Great Ocean Walk führt abseits der Straße in acht Tagen über Klippen, einsame Strände und Wälder. Über­nach­tungs­mög­lichkeiten entlang des Pfades sind einge­richtet. Wer eine kürzere Wande­rung sucht, kann über planvoll einge­rich­tete Stichpfade und Zugänge den Hauptpfad errei­chen und wieder verlassen.

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6.–7. Tag: Port Fairy

Historischer Fischerort an der Great Ocean Road
Der Fischerort west­lich von Warnambool zählt heute 2.500 Einwohner und gehört zu den ältesten Sied­lungen in Victoria. Bereits vor 1835 wur­de er von Wal- und Robben­fängern aufge­sucht. Später stieg er zu einem der bedeu­ten­dsten Häfen in Australien auf, wovon heute noch mehrere Gebäude aus dieser Zeit zeugen. Unbedingt sollte man den Pub im Histo­rical Centre besu­chen, der seine Ausschank­lizenz bereits 1844 erhielt. Heute wie damals ist noch immer der Fischfang die größte Indu­s­trie am Ort, weshalb auch eine moderne Fischfang­flotte im Hafen statio­niert ist. Daneben ist der Tourismus ein wich­tiger Wirt­schafts­zweig für diesen kleinen histo­ri­schen Ort. Mehr als 50 histo­ri­sche Gebäude stehen unter Denkmal­schutz.

Hinter Apollo Bay verschwindet die Great Ocean Road im Landesinneren und führt durch den Otway National Park. Erst bei Princetown erreicht sie wieder die Küste, diesmal die so genannte Shipwreck Coast. Bereits beim ersten Aussichtspunkt wird einem klar, warum die Küste diesen Namen trägt. Hohe Wellen peitschen gegen die emporragenden Kalksteinfelsen. Man vermutet, dass über 700 Schiffe im Laufe der Jahrhunderte an dieser Küste gekentert sind. Heute sind diese sich ständig verändernden Felsformationen eine der bekanntesten Attraktionen der Great Ocean Road: The Twelve Apostles (von denen allerdings nur noch sieben stehen). Hier besser einen Stopp zu viel als zu wenig einlegen, denn jeder der Aussichtspunkte eröffnet eine neue Perspektive auf die zerklüftete Steilküste.

Shipwreck Coast

Schiffswracks an den Twelve Apostles

Bereits beim ersten Aussichts­punkt wird einem klar, warum die Küste diesen Namen trägt. Hohe Wellen peit­schen gegen die hoch aufra­genden Kalk­steinfelsen. Man vermutet, dass über 700 Schiffe im Laufe der Jahrhunderte an dieser Küste geken­tert sind. Heute sind diese sich ständig verändernden Fels­forma­tionen eine der bekann­testen Attrak­tionen der Great Ocean Road: The Twelve Apostles (von denen allerdings nur noch sieben stehen). Hier besser einen Stopp zu viel als zu wenig einlegen, denn jeder der Aussichts­punkte eröffnet eine neue Perspek­tive auf die zerklüf­tete Steil­küste.

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C

Zu Gast in einem B&B in Port Fairy

Das B&B liegt im Herzen von Port Fairy am Moyne River und überblickt den Fischereihafen und die Marina. mehr ...

Die großzügig geschnittene und in einem modernen, gemütlichen Stil eingerichtete Unterkunft bietet ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und zwei Terrassen, eine davon mit direktem Zugang zu den Bootsanlegern. Morgens wird ein kontinentales Frühstück serviert, das man mit Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe auf der Terrasse genießen kann. Die langen Strände und der Hafen laden zu Spaziergängen entlang des Wassers ein, man kann den Leuchtturm auf Griffiths Island besuchen oder in eines der Cafés und Restaurants im Ort einkehren.



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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Warr­nambool

Histo­ri­sche Robben­fänger­sied­lung an der Great Ocean Road

Warr­nambool liegt am west­li­chen Ende des bekann­testen Teils der Great Ocean Road und ist die größte Stadt im Westen Victo­rias. Sie entstand, wie so viele an dieser Küste, als Wal- und Robben­fänger­sied­lung. Nachdem die Tiere fast 150 Jahre gejagt wurden, sind sie heute zur Touris­ten­at­trak­tion geworden. In den australi­schen Wintermo­naten, zwischen Juni und September, lassen sich mit etwas Glück Southern Right Wales von einer Aussichts­platt­form am Strand aus erspähen. Haupt­at­trak­tion der Stadt ist das Flag­staff Hill Maritime Museum & Village, ein nach­ge­bauter Hafen aus vikto­ria­ni­scher Zeit mit Bauten und Schiffen jener Epoche. Port Fairy, ein idylli­scher Hafenort weiter östlich, ist in einer halben Stunde mit dem Auto zu errei­chen.

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7.–9. Tag: Grampians

Felsgravuren der Aborigines in wilder Bergwelt
Als 1836 Thomas Mitchell als einer der ersten Euro­päer in die wilde Bergwelt  nörd­lich von Melbourne kam, fühlte er sich an die Grampian Moun­tains in seiner schot­ti­schen Heimat erin­nert. Zuvor war das Gebiet seit mindes­tens 22.000 Jahren von Aboroigines bewohnt gewesen. Heute ist wegen der landschaft­li­chen Schön­heit des Gebirges ein Areal von 1700 Quad­ratki­lome­tern zum Natio­nal­park erhoben  worden.  Wander­wege führen zu Wasser­fällen und atembe­rau­benden Aussichts­punkten. Unter­wegs sind Kängurus und zahlreiche Pflanzen­arten zu sehen. Die spekta­kulären MacKenzie Falls und die Balco­nies-Fels­forma­tionen gehören zu den Höhe­punkten des Natio­nalparks, in  dem auch 80 Prozent der Felsma­le­reien der Urein­wohner Victo­rias zu finden sind. Das „Living Culture Centre“ bei Halls Gap verschafft einen guten Einblick in die versteckten Künste der Aborigines.

Die Südküste wird landeinwärts nach Norden hin verlassen. Man fährt durch den südlichen Eingang des Grampians Nationalpark, um nach Halls Gap zu kommen.

D

Zu Gast in einer Ecolodge am Nationalpark

Die Lodge war die erste in Victoria, die von Ecotourism Australia die Bestnote für naturnahes Wohnen erhalten hat. mehr ...

Die vier für Selbstversorger eingerichteten, komfortablen Häuser fügen sich harmonisch in den Busch ein, der zu einem Naturreservat am Rande des Grampians National Park gehört. Zwei Häuser erstrecken sich über 3 Ebenen, wobei sich das Schlafzimmer in der obersten Etage befindet und dadurch imposante Ausblicke bietet. Frühstückszutaten werden in der Küche bereitgestellt und können im lichtdurchfluteten Wohnbereich oder draußen auf der Terrasse eingenommen werden. Harry und Iwona sind freundliche Gastgeber und können viel über die einheimischen Orchideen und Tiere in der Umgebung erzählen. Wer nicht selber kochen möchte, findet das ausgezeichnete Restaurant „Royal Mail“ im ca. sechs Kilometer entfernten Ort Dunkeld. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Parker Street Project Restau­rant

Dinner in preisgekröntem Restau­rant

Das preisgekrönte Restau­rant gehört einem Gourmet und Multimil­lionär, der seine Jugend in Dunkeld verbracht hat. Es ist in Australien so berühmt, dass Gäste sogar mit dem Hubschrauber eingeflogen werden. Der Ster­ne­koch verwendet für das Essen viele Zutaten aus dem eigenen Kräuter- und Gemü­segarten. Dress-Code ist smart casual. 

Bitte frühzeitig über die Home­page vorbu­chen.

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9.–10. Tag: Limestone Coast

Malerische Küste zwischen Adelaide und Melbourne
Die Küste zwischen Adelaide und Melbourne ist besonders abwechs­lungs­reich. Hinter den male­ri­schen Fischer­dörfern beginnt ein bekanntes Weinbau­gebiet, das Coonawarra, mit den zum Welt­natur­erbe ernannten Naraco­orte Höhlen, histo­ri­schen Ortschaften und authen­ti­schen Bauernhöfen. Mehrere Natio­nalparks befinden sich in der Region, von denen der lang­ge­streckte Küsten­park Coorong der größte ist. Im Hinter­land gibt es kleinere Flecken, auf denen der ursprüng­l­iche Wald erhalten geblieben ist.

Zwölf Kilometer südlich von Naracoorte kommt man an den Naracoorte Höhlen vorbei – dem einzigen UNESCO Weltnaturerbe in ganz Südaustralien. Führungen zu den empfindlichen Tropfsteinen und den 350.000 Jahre alten Fossilien werden mehrmals am Tag angeboten. Nachbildungen von einigen im Fossilienlager gefundenen Tiere sind im Wonambi Fossil Centre ausgestellt. Beim Überfahren der Grenze von Victoria nach South Australia sollte man nicht vergessen die Uhren umzustellen, da sich beide Bundestaaten in verschiedenen Zeitzonen befinden.

Coonawarra

Schöne Güter, roter Wein

Das australi­sche Wein­anbau­gebiet liegt 350 Kilometer südöst­lich von Adelaide. Auf 5500 Hektar Rebfläche wird haupt­säch­lich Rotwein, vor allem der Rebs­orten Cabernet Sauvi­gnon und Shiraz, ange­baut. Die ersten Reben wurden 1890 von John Riddoch, dem Gründer der Coonawarra Fruit Colony, gepflanzt. Die Besonder­heit von Coonawarra sind die roten Ton-Kalk­stein-Böden, auch „terra rossa“ genannt. Auf mehreren Gütern sind Wein­proben möglich, unter anderem auf Rymill Coonawarra, dem Katnook Estate oder dem Wynns Coonawarra Estate.

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Umge­bung von Robe

Natio­nalparks und Bade­strände

In der näheren Umge­bung von Robe findet man hübsche Sand­strände, wie beispiels­weise den zehn Kilometer langen Long Beach, der gerne von Surfern aufge­sucht wird. Zum Angeln eignen sich Guichen Bay, Long Gully, Lake Butler Boat Haven Channel sowie der Pier im Ort. Wande­rungen und Erkundungs­touren können im Little Dip Conserva­tion Park, im Guichen Bay Conserva­tion Park sowie an den in der Nähe des Ortes liegenden Seen – etwa dem Lake Fell­mongrey – unternommen werden. Wer sich hier im April zur Festivalzeit aufhält, der kann das Robe Easter Classic oder das Robe Village Fair besu­chen.

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E

Zu Gast in der alten Regierungsresidenz von Robe

Das Anwesen wurde 1847 als erstes Haus am Ort gebaut und diente als Residenz der Bezirksregierung. mehr ...

Sandstein, hohe Decken und breite Dielenbretter tragen zum authentischen Charme des Hauses bei. Die vier Apartments mit voll eingerichteter Küche überzeugen nicht mit besonderem Luxus, dafür aber mit Gemütlichkeit, dank offenem Kamin und seltenem Mobiliar aus früher australischer Produktion. Restaurants, Galerien und der Strand sind in der Nähe und zu Fuß erreichbar. Der Lake Butler und die Klippen der Kalksteinküste laden zu Spaziergängen ein. Die Unterkunft ist auch für Selbstverpfleger und die, die viel Privatsphäre suchen, gut geeignet. Die Besitzer wohnen zwar woanders, können aber zu jeder Zeit telefonisch erreicht werden; Andrew ist im Nu mit dem Fahrrad zur Stelle. Die Frühstückszutaten werden im Apartment bereitgestellt.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Robe

Badeort an der Limes­tone Coast

Das Fischer­ei­städt­chen am südli­chen Ende der Guichen Bay ist eine der ältesten Sied­lungen in South Australia. 1845 ließ der 4. Gouvenreur Australiens, Major Robe, einen Hafen erbauen, über den während des Gold­rauschs mehr als 16.000 Chinesen an Land gingen. Mehrere ältere Gebäude sind erhalten, wie beispiels­weise das Customs House am Royal Circus aus dem Jahr 1863, welches zu einem Museum über die Seefahrt umfunk­tio­niert wur­de. Heute hat sich Robe zu einem Feri­enort entwi­ckelt. Der Bade­strand am Zentrum gilt als sicher. In der Victoria Street gibt es gute Restau­rants, Geschäfte und Bars.

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10.–12. Tag: Kangaroo Island

Ursprüngliche Tierwelt auf Australiens drittgrößter Insel
Mit einer Länge von 155 Kilome­tern und einer Breite von 55 Kilome­tern ist Kangaroo Island Australiens drittgrößte Insel. Ohne destruk­tive Außen­einflüsse, wie die Bedro­hung durch eingeführte Arten wie Füchse und Kanin­chen, konnte sich die Insel ihre ursprüng­l­iche, vielfäl­tige Tierwelt bewahren. So wur­de Kangaroo Island zu einem der span­nendsten Wildnis-Feri­en­ziele in Australien. Die Insel zeichnet sich durch steil in die tosende Brandung hinab­stürzende Klippen, einsame Strände, tiefblauen Ozean, weit­läufige Eukalyp­tuswälder, geschützte kleine Buchten und verborgene Höhlen aus. Amei­sen­igel, Koalas, Kängurus, Wallabies, Seehunde und Pinguine sind nicht nur zahlenmäßig stark vertreten, sie sind außerdem recht zugäng­lich und gewähren bemerkens­werte Tier­er­leb­nisse aus nächster Nähe.

Die Strecke führt am Coorong National Park entlang, der die Dünen, Lagunen und die Küstenvegetation schützt. Bei Wellington (SA) nimmt man die Autofähre über den Murray River und fährt über den Lake Alexandrina zum Cape Jervis. 

Victor Harbour

Sand­strand, Wale und Pinguine

Die Stadt mit rund 10.400 Einwoh­nern liegt im australi­schen Bundes­staat South Australia etwa 85 Kilometer südlich von Adelaide in der Enco­unter Bay auf der Fleu­rieu-Halb­insel. 1837 als Walfang­sta­tion gegründet, war Victor Harbor, das damals noch Port Victoria hieß, zeitweise der wich­tigste Hafen in Süda­us­tralien, bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der Export von Walöl der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Heute ist der Ort mit seinem feinen, flach abfal­lenden Sand­strand vor allem ein beliebtes Ausflugs­ziel. An Land ist eine At­trak­tion die von einem Pferd gezogene Straßen­bahn, mit der man über einen mehrere Hundert Meter langen Steg zur vorge­la­gerten Granite Island fahren kann. Dort kann man nach Einbruch der Dunkelheit auf einer geführten Tour die Pinguine der örtli­chen Pinguin-Schutz­sta­tion beob­achten. In den südli­chen Wintermo­naten von Juni bis September kann man von der Insel aus oder auf spezi­ellen Boots­touren Wale beob­achten.

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Fleu­rieu Peninsula

Küsten­orte, Surf­strände, Wein­regionen

Die Halb­insel stellt ein attrak­tives Ziel sowohl für Tages­ausflüge aus Adelaide als auch für längere Aufent­halte dar. Auf der ca. 40 Minuten südlich von Adelaide begin­nenden Halb­insel wartet ein ganzes Spektrum an Erleb­nissen auf Besu­cher, von Wein­proben im McLaren Vale bis zum Durch­streifen von Küsten­orten und Surf­stränden bei Victor Harbor und Port Elliot. Am Cape Jervis auf der Fleu­rieu Peninsula dient der gleich­na­mige Ort als Abfahrtshafen für die Kangaroo Island-Fähre.

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Die Fähre wird von der Reederei Sealink betrieben und legt in Penneshaw an. Falls Sie Ihren Wagen auf Kangaroo Island mitnehmen, beachten Sie bitte, dass das Fahren zwi­schen Sonnen­un­ter­gang und Sonnen­aufgang auf Kangaroo Island wegen Wildwech­sel ­un­ter­sagt ist.

11. Tag: Island Beach

Ausflug

Kangaroo Island Tour (ganztägig, englisch)

Die Tour wird von Kangaroo Island Wilderness Tours organisiert und wird von einem geschulten Guide durchgeführt. 

Man bekommt Einblicke in Landschaft und Natur die durch einen Guide noch einmal ganz anders aufgezeigt werden. mehr ...

Maximal sechs Gäste nehmen an der Tagestour teil, die mit einem Landrover durchgeführt wird. Private Touren sind auch möglich.

Ziele sind der Rocky River im Flinders Chase Nationalpark, wo Kangurus und einheimische Vögel zu Hause sind, der Admirals Arch, ein natürlicher Brückenbogen aus Kalkstein und das Cape du Couedic, wo man einen kurzen Spaziergang durch den Busch machen und dabei nach dem Pennantsittich Ausschau halten kann, der nur auf Kagaroo Island vorkommt. Ein Lunch mit Steak (bzw. vegetarisch) ist Teil des Ausflugs.
Wer für den nächsten Tag einen Leihwagen gebucht hat, wird nach der Tour zum Flughafen gebracht und bekommt dort den Wagen ausgehändigt, mit welchem man zur Unterkunft fährt.

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12.–14. Tag: Barossa Valley

Spitzenweine und deutsche Traditionen
Australiens bekann­teste Wein­region hat eine Rebfläche von 10.000 Hektar und über 50 Kelle­reien, wo man Wein verkosten und kaufen kann. 1839 kam der deut­sche Mine­r­a­loge, Johannes Menge, und beschrieb das Gebiet voller Enthusi­asmus. Seine Schilde­rungen führten in seiner preußi­schen Heimat zu einer regel­rechten Auswande­rungs­welle, wovon viele luthe­ri­sche Kirchen und Orts­namen wie Langmeil, Krondorf und Hoff­mungs­thal und Gnadenberg zeugen. 1847 pflanzte einer der deut­schen Einwanderer, Johann Grampp, am Jacob's Creek den ersten Wein­stock und begrün­dete damit die erfolg­reichste Kellerei Australiens. Viele andere Emigranten folgten seinem Beispiel. Bereits 1890 wur­de der erste Barossawein nach England expor­tiert. Heute werden dort Weine produ­ziert, die es mit jedem euro­päi­schen Spitzenwein aufnehmen können.

Dauer: 0:45 h

Die Fähre wird von der Reederei Sealink betrieben und legt in Penneshaw ab.

McLaren Vale

Weinbau­gebiet an der Küste südlich von Adelaide

Südlich von Adelaide erheben sich die Mount Lofty Ranges vor der Küsten­ebene. Dieses Gebiet gehört zu den bekann­testen Anbau­gebieten Australiens und wird auch als Wine Coast bezeichnet. In seinem Zentrum liegt das McLaren Vale mit mehr als 50 Kelle­reien, von denen die meisten auch für Besu­cher offen stehen. Einen Besuch lohnt The Barn, ein ehema­liges Kutscher­haus, in dem heute eine Galerie und ein renommiertes Lokal unter­ge­bracht sind.

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G

Zu Gast in einem B&B bei Tanunda

Das Boutique-B&B liegt auf einem zwei Hektar großen Anwesen bei Tanunda mit Blick auf die Barossa Ranges und die umliegenden Weingüter des Tals. mehr ...

In dem über 100 Jahre alten Landhaus haben Casey und Justin fünf Suiten für Gäste gestaltet, die geräumig sind und sowohl durch Stil als auch modernen Komfort überzeugen. In der ehemaligen Scheune wird jeden Morgen das reichhaltige Frühstück serviert; später am Tag kann man sich mit anderen auf einen Drink treffen und es sich am Kamin gemütlich machen. Die Umgebung mit Weinbergen und kleinen Lokalen lädt zu Spaziergängen ein, nach Tanunda fährt man wenige Minuten.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Barossa Sculpture Park

Skulpturen und eine schöne Aussicht.

1988 und 2008 fanden zwei inter­na­tio­nale Bildhauer­sym­po­sien im Barossa Tag statt. Beidemale Bildhauer kamen aus aller Welt und hatten sechs Wochen Zeit, um Skulpturen herzu­stellen. Die Ergeb­nisse sind heute im Barossa Sculpture Park ausge­stellt, wo man neben der Kunst aus Stein, Marmor und Granit auch die herr­liche Aussicht auf das Weintal genießen kann.

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Lyndoch

Wein­kelle­reien und deut­sche Tradi­tionen

Die Stadt am Südende des Barossa Tals war einer der ersten Orte in Australien, wo Wein ange­baut wur­de. Heute sind es Famili­en­be­triebe, die hoch­wer­tige Weine produ­zieren. Viele Kelle­reien bieten Wein­proben an, darunter viele mit deut­schen Namen wie Kies Family Wines oder Schild Estate. Viele Wein­güter sind der deut­schen Burgenromantik nach­empfunden, unter anderem die Karlsburg oder das Chateau Yaldara, wo es eine Porzellan-Ausstel­lung gibt.

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14.–17. Tag: Flinders Ranges

Wunderbare Panoramen, grandiose Schluchten, vielfältige Tierwelt
Die Flinders Ranges gehören zu den ältesten Landschaften der Erde. Ab hier herrscht pures Outback. Von Adelaide erreicht man die nörd­lich der Stadt gelegene Bergkette bequem in drei Fahr­stunden. Das Gebiet zeichnet sich durch atembe­rau­bende Schön­heit aus, zu der der Wilpena Pound, grandiose Schluchten, eine vielfäl­tige Tierwelt und Kunst­stätten der Aborigines beitragen. Ein herr­li­ches Revier für alle mögli­chen Outdoor-Aktivi­täten wie Bushwalking (wie Australier das Wandern in der Natur nennen) und das Beob­achten von Vögeln. Zur Beloh­nung für den anstren­genden Aufstieg zum St. Mary's Peak, dem höchsten Gipfel der Bergkette, präsen­tieren sich wunderbare Panor­amen.

Auf der Strecke ins Landesinnere kann man beobachten, wie die Landschaft zunehmend trocken wird.

Clare Valley

Spitzenries­ling in anmu­tiger Land­schaft

Das Tal im Süden Australiens gehört zu den ältesten Weinbau­gebieten des Kontin­ents. In dem gemäßigt konti­nen­talen Klima gedeiht gesonders gut der Ries­ling. Über 30 Kelle­reien bieten heute Direkt­ver­kauf an. Typisch australi­sche Wald­landschaften und Weinberge wech­seln einander ab, so dass die vielen Besu­cher Sight­se­eing und Wein­proben mitein­ander verbinden. Über eine stillgelegte Eisen­bahnlinie führt heute eine 35 Kilometer langer Radweg, der Ries­ling Trail. Rechts und links der Weges werden Weinver­kos­tungen ange­boten.

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Burra

Ehema­lige Bergbau­stadt

Mitte des 19. Jahrhunderts wur­de um Burra Kupfer gefördert, erst unter­tage, dann im Tagebau. Das Erz wur­de nach Adelaide gebracht und von dort aus verschifft. Berg­arbeiter aus Cornwall, Schott­land, Wales und England hatten jeweils ihre eigenen Dörfer, welche zu Burra zusam­men­wuchsen. Inzwi­schen ist der Bergbau einge­stellt, aber ein paar Bergmannshütten, Schorn­steine und Maschi­n­engebäude stehen noch. Sehens­wert sind das Gericht und das Gefängnis. Im ehema­ligen Hauptquar­tier der Minen­ge­sellschaft ist heute ein Museum.

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H

Zu Gast auf einer Schaffarm am Flinders Range

Die mehrfach ausgezeichnete Unterkunft liegt 430 Kilometer nördlich von Adelaide und 30 Kilometer nördlich von Hawker, vor den Toren zum Flinders Range National Park. mehr ...

Auf dem 12.000 Hektar großen privaten Gelände, das zum Teil immer noch als Schaffarm genutzt wird, kann man auf Wanderwegen die große Vielfalt des einheimischen Buschs erkunden – zu Fuß oder per Mountainbike, das man vor Ort ausleihen kann. Angeboten werden auch Allradtouren zu Felszeichnungen der Aborigines sowie Rundflüge. Gäste werden in freistehenden Einheiten mit eigener Küche untergebracht. Von der privaten Veranda blickt man über den Wilpena Pound auf die umliegenden Berge und kann nachts den sensationellen Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre genießen. Wer nicht selbst kochen oder grillen möchte, kann im rustikalen Woolshed Restaurant, einem ehemaligen Werkzeugschuppen für die Schafschur, alle Mahlzeiten bestellen. Ein Swimmingpool sorgt für wohltuende Abkühlung.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Ikara-Flinders Ranges National Park

Schroffe Mittelgebirgskämme, tiefe Schluchten

Die Land­schaft des Natio­nalparks ist durch schroffe Mittelgebirgskämme, tiefe Schluchten und sonnenver­brannte Talflächen gekennzeichnet. Für die Pflanzenwelt ist die Eukalyp­tusart River Red Gum typisch. 2016 wur­de der Bezeich­nung Flinderskette das Aboriginal-Wort Ikara voran­ge­stellt. Der Natio­nal­park heißt seitdem im Engli­schen Ikara-Flinders Range National Park. In der Sprache der Adnyamat­h­anha, einer Gruppe von vier Clans der Aborigi­nals in Süda­us­tralien, heißt Ikara „Treff­punkt“ und ist ein alter Name für die Land­schaft des Wilpena Pound, eines Gebirgskes­sels, der ein natür­li­ches Amphi­theater im Zentrum des Natio­nalparks bildet.

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17.–19. Tag: Adelaide

Essen und Shoppen in weltoffener Stadt
Die Haupt­stadt des Bundes­staates Süda­us­tralien liegt idyllisch zwischen den Hügeln der Mount Lofty Ranges und den geschützten Stränden am Gulf St Vincent. Großzügig ange­legte Straßen mit Kolo­ni­al­bauten und Parks prägen die Stadt mit einer Million Einwohner. Der Lebens­stil ist welt­offen, gastfreund­lich und entspannt. Besu­cher freuen sich beim Einkaufen und Essengehen über die relativ güns­tigen Preise. Zahlreiche Ausflugs­ziele sind leicht zu errei­chen: Kangaroo Island ist in 30 Flugmi­nuten oder in 90 Automi­nuten mit anschließender Fährfahrt zu errei­chen. In den Adelaide Hills ist man im Auto in 30 Minuten, im Barossa Valley oder auf der Fleu­rieu Peninsula ist man in einer Stunde.

Die Strecke führt über Port Augusta am nördlichen Ende des Spencer Golfs, dem westlichen von zwei großen Meeresarmen, die in die Südküste von Australien hineinreichen. Ihm folgt man in südlicher Richtung bis Adelaide.

Quorn

Geschicht­s­träch­tige Klein­stadt im Norden von South Australia

Die Gründung der Klein­stadt im Norden des Bundes­staates South Australia geht zurück auf den Bau der soge­nannten „Great Nort­hern Railway“ im späten 19. Jahr­hun­dert. Ausge­hend von der Hafen­stadt Port Augusta am Spencer Golf sollte eine Anbindung bis hoch ins Nort­hern Territory geschaffen werden; das Projekt wur­de jedoch nie im ursprüng­lich geplanten Umfang verwirk­licht. Auf einem Teil­stück jenes Schie­nen­netzes, zwischen Quorn und Port Augusta, werden heutzu­tage in der Zeit von März bis November Ausflugsfahrten durch die Gebirgs­landschaft in liebevoll restau­rierten, histo­ri­schen Zügen ange­boten. Wer die Natur lieber zu Fuß erkunden möchte, sollte stattdessen im etwa 10 km außer­halb von Quorn gelegenen Dutchman Stern Conserva­tion Park vorbei­schauen. Zahlreiche Wander­wege bieten ein beein­dru­ckendes Panorama vor der Kulisse der Flinderskette. 

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Mount-Remarkable-Natio­nal­park

Bedrohte Kängurus und Emus in einem Wildnis-Gebiet

Der Natio­nal­park im australi­schen Bundes­staat South Australia bietet ­Be­su­chern den Eindruck einer echten Wildnis, obwohl er leicht erreichbar ist. Er reicht von den Küsten­ebenen bis zu den Ausläufern der Flinderskette bei Wilmington. Da sich hier trockene und feuchte Regionen über­lappen, trifft man auf eine große Viel­falt von Tieren und Pflanzen. Bergkängurus und das west­liche graue Riesenkänguru bevöl­kern die Eukalyp­tswälder. Vor allem im Frühjahr begegnet man dem Amei­sen­igel. Besondere Bedeu­tung hat der Natio­nal­park für die Gelbfuß-Felskängurus. Diese Art wur­de fast bis zur Ausrot­tung gejagt. Nachdem die Jagd einge­stellt wur­de, haben Füchse die Art weiter dezimiert. Ein Schutz­programm soll das Über­leben der Kängurus sichern. Aufgrund der vielge­stal­tigen Land­schaft verfügt das Gebiet auch über eine reiche Vogelwelt. Mehr als 117 einheimisch Vogel­arten konnten bisher festge­stellt werden.

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I

Zu Gast in einem Hotel in Adelaide

Das moderne 4-Sterne-Hotel liegt in der Nähe des Geschäftszentrums, im sogenannten East End des Central Business Districts. mehr ...

Einkaufsmöglichkeiten (Rundle Mall) und Restaurants gibt es in direkter Nachbarschaft. Die 120 Zimmer des Hotels, das 2004 eröffnet wurde, sind geschmackvoll eingerichtet. Ein Hotelrestaurant und ein Fitnessraum sind vorhanden. Vom schönen Dachgarten des Hotels reicht der Blick bis zu den Adelaide Hills. Den Botanischen Garten, den berühmten Central Market und weitere Sehenswürdigkeiten kann man zu Fuß oder per Bus erreichen. Der Flughafen liegt zehn Kilometer vom Hotel entfernt, die Taxifahrt dauert ca. 15 Minuten. Transfers und andere Aktivitäten können an der Rezeption vorgebucht werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Migra­tion Museum Adelaide

Geschichte der australi­schen Einwanderer

Australien ist eine multikulturelle Gesellschaft – dank ihrer Einwanderer von Litauen bis China. Das span­nende Museum informiert über Einwande­rungs­wellen, die Herkunft der Flücht­linge und Migranten, ihre Geschichten und Schick­sale sowie Einwande­rungs­ver­fahren und Eingliede­rung. 

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Hahn­dorf

Dorf der deut­schen Emigranten

Das Dorf mit rund 1.800 Einwoh­nern in den Adelaide Hills ist eine der ersten deut­schen Sied­lungen Australiens. 1838 kamen 187 preußi­sche Luthe­raner an Bord der Zebra unter dem Befehl des Kapi­täns Hahn. Als er den Emigranten half, ein Stück Land zu finden, nannten sie ihr neues Dorf nach ihm. Im ersten Jahr bauten die Hahn­dorfer eine Kirche. Weinberge wurden ange­legt, die Frauen arbei­teten als Schäfe­rinnen. Das deut­sche Erbe ist bis heute noch sichtbar. In den Bäcke­reien und Metzge­reien kann man Brot und Wurst nach deut­schen Rezepten kaufen. Sehens­wert sind das Detmold House, das German Arms Hotel und die St. Michel's Lutheran Church.

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19.–22. Tag: Sydney

Perle des Südpazifiks
Sydney, die Perle des Südpa­zi­fiks, erstreckt sich an den Ufern des Parra­matta River. Sie ist umrahmt von goldgelben Stränden und Busch­land. In ihrem Herzen befindet sich der Natur­hafen Sydney Harbour. Hier begann alles, als Captain Arthur Phillip 1788 vor Anker ging und die erste Sied­lung auf australi­schem Boden grün­dete. Noch heute ist der Hafen der ideale Ausgangs­punkt  für Sydneys unter­schied­liche Stadt­teile mit ihren zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten, histo­ri­schen Gebäuden und gläs­ernen Wolkenk­ratzern. Dazwi­schen liegen immer wieder großzügige Parks, die zum Entspannen einladen. Die florie­rende Geschäfts- und Handels­me­tro­pole bildet den gesunden Gegen­satz zum rauen Outback, das noch immer die Vorstel­lung Australi­en­be­su­cher prägt. Ausflugsmög­lichkeiten in die umliegenden Natio­nalparks, die Blue Moun­tains und die Hunter Valley Wein­region gibt es reich­lich.
Mietwagenabgabe
Adelaide Airport
J

Zu Gast im Medusa

Das von einem der besten Innenarchitekten Australiens, Scot Weston, eingerichtete moderne Boutique-Hotel beherbergt 18 Zimmer und fünf Suiten. mehr ...

In der Planung hat er alle Elemente, die zu einem klassischen Hotel gehören, überprüft und angepasst. Herausgekommen ist ein faszinierendes Objekt, für das er sogar einige Auszeichnungen gewonnen hat. Neben dem Konzept, das sich konsequent am Wohlergehen des Gastes orientiert, besticht auch die Lage: Darlinghurst ist ein trendiges Viertel aus Alt und Neu mit vielen Cafés und Restaurants. Zur Oper und zum Hafen sind es ca. 40 Fußminuten.

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Leistungen: 3 Nächte | Ohne Verpfle­gung

Queen Victoria Building

Sydneys Einkaufs­tempel

Der prunkvollste Einkaufs­tempel von Sydney hat die Ausmaße einer Kathedrale. Das QVB ist 190 Meter lang und 30 Meter breit. Charak­te­ris­tisch ist die zentrale Kuppel, die an den Petersdom von Rom erin­nern soll. Das 1898 fertig­ge­stellte Gebäude bildet mit seiner neoroma­ni­schen Architektur einen starken Konstrast zu den modernen Bauten der Umge­bung. Die Innen­seite zeigt Glas­or­na­mente, außen hat es eine Kupfer­de­ckung. Viele kleinere Kuppeln zieren die Dachlinie, besonders treten die etwas größeren an den Ecken des Gebäudes hervor. Bemalte Fenster, unter anderem eine Rosette mit der Darstel­lung der alten Wappen Sydneys, lassen Licht in die zentrale Halle. Auf vier Etagen kann man shoppen, Cafés besu­chen und auf Entde­ckungs­tour gehen.

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Sydney Harbour Bridge

Aussicht auf das Stadt­pan­orama

Was für London die Tower Bridge ist, ist für Sydney die Harbour Bridge. Die 1932 eröffnete Brücke verbindet Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen.Sie sieht nicht nur impo­sant aus, sondern bietet auch einen unver­gleich­li­chen Ausblick, bei dem man die meisten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sehen kann. Am besten kann man das Stadt­pan­orama vom Pylon Lookout über­bli­cken, der sich im stadt­zuge­wandten Turm befindet. 

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Bondi Beach

Wo die Reichen und Schönen flanieren

Der berühm­teste Strand in Australien bietet einen Kilometer goldenen Sand, auf dem die Schönen in knapper Bekleidung flanieren. Eine dröh­nende Brandung, krei­schende Möwen und der Duft von Sonnencreme vermi­schen sich hier. Hier geht es um sehen und gesehen werden; je sonnengebrä­unter, schlanker oder muskulöser desto besser. Hinter dem Strand, an der Campbell Parade entlang, reihen sich Straßen­cafés und Eisdielen anein­ander. Der Beach­walk von Bondi nach Bronte führt südlich von Bondi an bizarren Sand­steinfelsen vorbei, die von der Brandung geformt wurden. Über den Tama­rama Beach geht es auf und ab nach Bronte. Unter­wegs gibt es genügend Einkehrmög­lichkeiten und natür­lich eine glänzende Aussicht. Die Häuser an dieser Küste zählen zu den begehr­testen Immobilien in Sydney.

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Zusatzleistungen

Das Visum für Australien wurde durch Umfulana besorgt, eine Kopie liegt Ihren Reiseunterlagen bei.
Bei einer Flugreise von Deutschland nach Neuseeland und zurück fallen pro Person durchschnittlich 16.000 kg (!) CO2 an. Um einen Teil dieser Emissionen zu kompensieren, beteiligen wir uns an der neuseeländischen Aktion „Trees for Travellers“.
Für jeden Reisenden kaufen wir einen einheimischen Baum, der auf einer großen Plantage bei Kaikoura gepflanzt wird.

Näheres unter www.umfulana.de/klimabeitrag

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 3.319,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Sept.–Mai

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» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
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» ausführliche Wegbeschreibungen

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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