Westaustralien: Unberührter Südwesten

Rund um Perth

Undurchdringliche Urwälder, Weinkultur am Margret River

Die Reise geht ins ins menschenleere Outback, zu einsamen Stränden, in undurchdringliche Urwälder und schließlich in die Weingegend von Margret River.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Perth

Perth

12 km | 15 Minuten
A

Perth

Einsamste Großstadt der Welt

Die Haupt­stadt des Bundes­landes West Australia ist eine leben­dige, sonnenver­wöhnte Groß­stadt am Swan River und dem Indi­schen Ozean.

Als Super­lativ dient der Titel „einsamste Groß­stadt der Welt“ – schließ­lich ist Perth von allen anderen australi­schen Sied­lungs­räumen durch die riesige australi­sche Wüste getrennt. Die große Beliebt­heit als Reise­ziel kommt durch die einma­lige Kombi­na­tion von Stadt­leben und Wassersport. Große Wein­güter und Farmen liegen im Hinter­land, und in den Busch, das Outback, ist es nicht weit. Die Innen­stadt gibt sich modern und geschäftig, die Vororte besitzen teilweise einen starken engli­schen Einschlag. Perth hat einen sehr hohen Freizeitwert mit sehr viel­sei­tiger Umge­bung, darunter fantas­ti­sche Sand­strände.

Zu Gast in einer Lodge in Victoria Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die moderne Lodge nahe dem Zentrum von Perth bietet alles, was man nach einer langen Reise benö­tigt: Ruhe, freund­liche Gastgeber, eine informelle Atmo­sphäre und ausrei­chend Privat­sphäre.

Jedes der drei Zimmer ist in einem individu­ellen Stil schlicht aber wohn­lich einge­richtet. Im Wohnzimmer gibt es einen offenen Kamin für kalte Winter­a­bende. Wer sich über die Stadt und mögliche Aktivi­täten erkun­digen möchte, wendet sich am besten an die Gastgeber Lynn und Maurice. Gute Restau­rants und die Innen­stadt sind zu Fuß erreichbar. Die Lodge bildet einen idealen Ausgangs­punkt für Ausflüge zu den Wein­gärten von Swan Valley, den Nort­hern Beaches, nach Fremantle oder Rott­nest Island.

Western Australia

Hitze, Leere und Weite
Der australi­sche Bundes­staat Western Australia nimmt etwa ein Drittel des gesamten Kontin­ents ein. Damit ist er etwa so groß wie West­eu­ropa, hat aber nur 2,5 Millionen Einwohner, von denen die meisten in Perth und an der Südwest­spitze leben. Der Rest ist prak­tisch unbe­wohnt. Das liegt an dem schwer erträg­l­i­chen Klima: Im Norden herrscht tropisch-heißes Mons­un­klima. Der Sommer (von Dezember bis März) bringt im Norden starke Nieder­schläge und drüc­kende Luftfeuch­tigkeit, während im Landes­in­neren Tempe­raturen deut­lich über 40 °C zu ertragen sind. Nur die Küste wird abends durch Meeres­winde gekühlt. Perth hingegen genießt ein ange­nehmes Mittelmeer­klima mit langen, heißen Sommermo­naten (Dezember bis Februar) und milden, Wintermo­naten (Juni bis August). Im Durch­schnitt gibt es acht Stunden pro Tag – mehr als in jeder anderen australi­schen Stadt.

Kings Park and Botanic Garden

Größter Stadt­park der Welt
Der Stadt­park von Perth wur­de 1872 gegründet und im Jahr 1890 auf seine momentane Größe von 400 Hektar erwei­tert. Damit zählt er zu den größten Stadt­parks welt­weit und ist sogar größer als der Central Park in New York. Der Bota­ni­sche Garten zeigt auf einer Fläche von 18 Hektar etwa 2.000 verschiedene Pflanzen aus der Region und beherbergt lokale Vogel­arten. Der größte Teil des Parks besteht aus natur­be­las­senem Busch­werk.

Von Perth nach Hyden

Mietwagenannahme

Perth

7 km | 13 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K3 SUV/AWD All incl. ab Stadt­sta­tion
Station: Perth Down­town

Von Perth nach Hyden

342 km | 4:30 h

York

Von der Sträflings- zur Viehzücht­er­stadt
Die 1.500-Einwohner-Stadt 100 Kilometer östlich von Perth ist die erste euro­päi­sche Binnen­land­sied­lung in ganz West­aus­tralien. Sie wur­de 1831 von Viehzüchtern gegründet und später von Sträflingen ausge­baut, die unter anderem die Straße nach Perth anlegten. Trotz aller Bemüh­ungen, die Stadt zu einem Zentrum für das Umland zu machen, wur­de die Eisen­bahn weiter nörd­lich gebaut, so dass der Ort in einen Dornrö­sc­henschlaf verfiel und bis heute ein einheit­li­ches Ortsbild erhalten blieb. Besonders sehens­wert sind das Rathaus, das Impe­rial Hotel von 1886 und die Uniting Church von 1854. Heute ist der Ort von endlosen Weizenfel­dern und Eukalyp­tuswäl­dern umgeben, durch die auch mehrere Wander­wege führen.
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Wave Rock

2,7 Milliarden Jahre alte Welle aus Fels

Am Wave Rock kann man eine 14 Meter hohe und fast 110 Meter lange Fels­welle bewundern, deren Granit bis zu 2,7 Milli­arden Jahre alt ist und deren Form sich durch Erosion vor ca.

60 Millionen Jahren gebildet hat. Ausge­wa­schene Karbo­nate bilden die schwarzen, Eisenhy­droxid die roten Streifen. Umgeben von atembe­rau­bender Outback-Land­schaft ändern sich ihre Farben mehrmals am Tag. Das Gelände ist mittlerweile über asphal­tierte Straßen zu errei­chen. Ein kleiner Wild­park erstreckt sich hinter dem Resort mit Kängurus, Koalas, Wombats, Emus und diversen Vogel­arten.

Zu Gast in einem Motel am Wave Rock

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das 3-Sterne-Motel liegt in Hyden, wenige Kilometer vom berühmten Wave Rock entfernt. Die gut 50 Zimmer sind zweckmäßig einge­richtet und haben eine kleine Küchen­zeile mit Mikrowelle und Kühlschrank.

Für das leib­liche Wohl sorgen zwei Restau­rants, ein Bistro und eine Bar. Nach anstren­genden Besich­tigungs­touren, wie sie vom Motel ange­boten werden, kann man im Bill­abong-Pool im Garten oder bei einer Runde Poolbillard entspannen und die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen.

Von Hyden nach Kalgo­orlie

362 km | 4:30 h
Auf dem Weg kommt man durch den Boor­abbin Natio­nal­park, der sich auf einem 7 km breiten Streifen beid­seitig des Great Eastern Highway entlang­zieht und ein Plateau mit verwit­tertem Sandge­stein schützt.

Cool­gardie

Gold­rausch und Geis­ter­stadt
Am 17. September 1892 stolperte Arthur Bayley über einen Jahrhundertfund: 554 Unzen Gold, das entspricht 15,7 Kilogramm. Die Nach­richt löste einen wilden Gold­rausch aus. Bereits einen Monat später schürften Hunderte auf den Feldern um Cool­gardie, das in kürzester Zeit zur drittgrößten Stadt Australiens anwuchs. 700 örtliche Minen­ge­sellschaften waren regi­s­triert. Es gab zahlreiche Geschäfte und ab 1896 die Eisen­bahn. Cool­gardie hatte einen Swimmingpool, das erste öffent­liche Bad in West­aus­tralien, Hotels und Zeitungen. Zehn Jahre später war alles vorbei. Die Goldvor­kommen gingen zur Neige. Die Menschen wanderten ab, bis nur noch etwa 200 übrig blieben. Cool­gardie wur­de zur Geis­ter­stadt und in den letzten Jahren zur Touris­ten­at­trak­tion. Mehrere Museen, ein Visitor Centre und der alte Bahnhof erin­nern an die „goldenen Zeiten“.
C

Kalgoorlie

Vom Goldrausch zum Outdoorzentrum

Die Zwil­lings­stadt Kalgo­orlie-Boulder 600 Kilometer östlich von Perth ist der wich­tigste Ort der Goldfields Region und versprüht mit seinen gut erhal­tenen Gebäuden noch immer den Charme einer Goldgräber­stadt der 1930er Jahre.

Die reichen Goldvor­kommen der „Golden Mile“ zogen Tausende von Gold­su­chern an. Aus dem Nichts entstanden, wur­de Kalgo­orlie 1895 zur Stadt erklärt und 1896 durch eine neue Eisen­bahn­strecke mit Perth verbunden. Nach der Erschöpfung der Ober­flächen-Goldfelder hat sich die Goldförde­rung im tiefen Unter­tagebau wiederbelebt. Einen wirt­schaft­li­chen Aufschwung brachte dazu die Entde­ckung reicher Nickel­vor­kommen in Kambalda im Süden von Kalgo­orlie. Auch der Zustrom vieler Touristen verhinderte, dass Kalgo­orlie-Boulder zu einer Geis­ter­stadt wur­de, heute leben hier 28.000 Einwohner.

Zu Gast in einem Motel in Kalgoorlie

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die 30.000 Einwohner zähl­ende Stadt verdankt ihre Entste­hung dem Gold­rausch vor 100 Jahren. Da heute noch Gold gefördert wird, ist sie nie zur Geis­ter­stadt geworden.

Das Hotel stammt noch aus der Gründerzeit und liegt etwa 700 Meter vom Zentrum entfernt. Neben den 94 zweckmäßig einge­rich­teten Zimmern gibt es ein à-la-Carte-Restau­rant mit guten Weinen aus West­aus­tralien, einen großen Swimmingpool und einen Jacuzzi für acht Personen.
(Mangels an Alter­na­tiven müssen wir hier auf ein Motel zurückgreifen.)

Von Kalgo­orlie nach Esper­ance

392 km | 4:30 h

Norseman

Provinz­städt­chen mit Gold­rausch-Vergan­gen­heit
Die Aborigines nannten die Region einst Jimber­lana. 1894 entdeckte Lawrence Sinc­lair auf seinem Pferd Norseman ein reichhal­tiges Goldvor­kommen, welches er nach dem Pferd benannte. Als eine Stadt für bis zu 200 Minen­arbeiter gegründet wur­de, erhielt sie eben­falls diesen Namen. Im Umkreis von Norseman lag eines der größten Goldvor­kommen in West­aus­tralien. Von 1892 bis Ende des 20. Jahrhunderts wurden über 100 Tonnen Gold gefördert.
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Esperance

Tauchen, Baden und Surfen an schönen Stränden

Die Stadt trägt ihren Namen nach dem franzö­si­schen Schiff, das 1792 hier vor einem Orkan Schutz suchte. Erst 70 Jahre später wur­de das Gebiet von Viehfarmern ständig besiedelt.

Während des Gold­rauschs bekam der klima­tisch ange­nehme Ort als Hafen­stadt Bedeu­tung. In der Umge­bung gibt es viele Strände, die Möglichkeiten zum Schwimmen, Surfen und Tauchen bieten. Nahe der Stadt findet sich ein See, der aufgrund seines – bei bestimmten Wetterbedingungen – pinkfarbenen Wassers auch „Pink Lake“ genannt wird. Diese Färbung wird unter anderem durch die Dunal­ella-Salina-Alge verur­sacht.

Zu Gast in einem B&B bei Esperance

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von typisch australi­schem Farm- und Busch­land liegt das Haus von Fran und Brendan auf einem vier Hektar großen Grund­stück am Rande eines Natur­schutzgebietes.

Über Holz­stege kann man das Feuchtgebiet des Lake Warden errei­chen, der für seine Flora und Fauna bekannt ist. Das B&B hat drei Gäste­zimmer und ein Gäst­e­wohnzimmer, in dem es eine Fernseh-, DVD-, Video- und Stereo­anlage gibt. Die hilfsbe­reiten Gastgeber bieten einem bei der Ankunft Kaffee und Kekse an, abends kann man mit ihnen bei einem Glas Port­wein die Planung für den nächsten Tag bespre­chen. Vom Haus hat man weite Blicke auf das umliegende Natur­schutzgebiet und das Meer am Horizont. Das Orts­zentrum von Esper­ance ist in rund fünf Minuten mit dem Auto zu errei­chen.

Woody Island

Geschützter Insel­wald und ein Schnor­chel­pfad
Das Recherche Archipel vor Esper­ance umfasst  über hundert Inseln mit einer eigen­tüm­li­chen Pflanzen- und Tierwelt. Eine davon, das neun Meilen lange und 240 Hektar große Woody Island, ist zum Natur­re­servat erklärt worden und kann besucht werden. Von Esper­ance aus fahren täglich Boote. Auf der Insel gibt es ein Besu­cher­zentrum, ein Café und einen Bade­strand mit Schnor­chel­pfad.

Cape Le Grand Natio­nal­park

Wandern und Pick­ni­cken rund um die Lucky Bay
Das Erscheinungs­bild des rund 300 Quad­ratki­lometer großen Natio­nalparks wird durch weit­läufige Heide­landschaften, kleine Süßwas­ser­teiche, Fels­mas­sive aus Granit­stein entlang der Küste und lange Sand­strände geprägt.
Im Frühling bietet die Natur ein präch­tiges Farben­spiel, wenn neben den typi­schen Süßgräsern sowie den immer­grünen Banksia-Sträu­c­hern auch verschiedenste Wildblumen zu blühen beginnen.
Beliebte Aktivi­täten im Park sind Schwimmen, Wandern oder Off-Road-Fahrten. 
Die soge­nannte Lucky Bay, die Bucht am vermeint­lich weißesten Strand Australiens mit Pick­nickmög­lichkeiten und viel Platz für ein Sonnenbad, erreicht man problemlos mit einem normalen Fahrzeug. Die abge­legeneren Strände wie die von Rossiter Bay, Hellfire Bay, Le Grand Beach, Orlean Bay oder Israelite Bay sind nur mit Allradwagen zu errei­chen.

Von Esper­ance nach Albany

487 km | 5:30 h
E

Albany

Ehemalige Sträflingskolonie an reizvollem Naturhafen

Auf ihren Wande­rungen durch den Southern Ocean kommen Wale bei Albany nahe an der Küste vorbei. Daher war der Ort vor dem Walfang­ab­kommen 1979 vor allem als Basis für Walfänger bedeu­tend.

Die älteste Stadt West­aus­traliens wur­de jedoch von Sträflingen und wenigen Soldaten als Stütz­punkt für die Urbarma­chung der Umge­bung gegründet. Heute ist die 16.000 Einwohner zähl­ende Stadt immer noch das wich­tigste Handels­zentrum im Südwesten Australiens. Vor der Küste Albanys wur­de 2001 der Zerstörer HMAS Perth der Royal Australian Navy versenkt. Dieses Wrack und künst­liche Riff ist ein beliebtes Ziel unter Sporttau­chern.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel am Emu Point

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 5-Sterne Boutique-Hotel liegt hinter den Dünen am schönen Middleton Beach in der Nähe von Australiens besten Golf­plätzen.

Albany, die älteste Stadt an der rauen Südküste und eine der inter­essan­testen dazu, ist nicht weit entfernt. Gäste werden in Zimmern oder Suiten unter­ge­bracht, von denen einige im repräsenta­tiven Haupt­haus sind, andere etwas abseits in der doppel­stö­ckigen Garden­suite. Neben dem übli­chen engli­schen Früh­stück gibt es eine große Auswahl an Müsli, Früc­hten und selbst­gemachten Joghurt.

Torndirrup National Park

Bizarre Felsen, Pythons und Tige­rot­tern
Der 40 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park ist nach einer örtli­chen Aborigines-Gruppe benannt und schützt die Torndirrup Halb­insel auf einer Länge von 20 Kilome­tern. Er ist bekannt für seine bizarren Felsen wie „The Gap und Natural Bridge“ entlang der Küste. Western Australian Peppermint und Karri-Wälder wachsen im Hinter­land, wo Kängurus und Reptilien zuhause sind, darunter Pythons und Tige­rot­tern. Vor der Küste sieht man Wale und Robben.

Von Albany nach Pemberton

246 km | 3:30 h

Mount-Fran­k­land-Natio­nal­park

Adler, Heide und Eukalyp­tuswälder
Der knapp 400 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park ist Teil der Walpole Wilder­ness Area. Große Teile des Parks sind bewaldet. Jarrah (Eucalyptus marigi­nata) und Karri (Eucalyptus diver­si­color) wech­seln einander ab. Andere Teile sind baumlos und mit Heide bewachsen. Unter den über 50 Vogel­arten sind verschiedene Adler- und Schnäpper­arten. Vom Towerman's Lookout auf dem Mount Fran­k­land hat man eine schöne Aussicht über die Wälder. Zugäng­lich ist er über eine Straße von Walpole, das 20 Kilometer weiter südlich liegt.
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Pemberton

Ehemaliger Holzfällerort zwischen Nationalparks

Der Ort mit 750 Einwoh­nern verdankt seine Exis­tenz den Urwäl­dern in der Umge­bung. Noch heute spürt man das Flair der im 19.

Jahr­hun­dert groß gewor­denen Holzfäller­sied­lung. In der Umge­bung befinden sich mehrere reizvolle Natio­nalparks: Der Glou­cester National Park schützt einen Urwald mit einigen von den Holzfällern verschonten Urwald­riesen. Der bekanns­teste ist der Glou­cester Tree, auf dem sich in 61 Meter Höhe eine Platt­form zur Waldbrand­erken­nung befindet. Dieser Feuer­ausguck ist auch Touristen zugäng­lich. Südwest­lich von Pemberton liegt der Warren National Park mit herr­li­chen Wasser­fällen, Bade­seen und Anlege­stellen. Zum Wandern ist besonders der Beedelup National Park mit seinen ausge­dehnten Wäldern im Nordwesten geeignet.

Zu Gast in einem B&B in Pemberton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Am Rand des Glou­cester Natio­nalparks, in unmit­telbarer Nach­bar­schaft zur Fine Woodcraft Gallery in Pemberton stehen die beiden B&B-Unterkünfte – ein Cottage im Blockhaus­stil und ein Haus im Chalet­stil.

Die Innen­einrich­tung ist in beiden eher rustikal gehalten. Das Cottage hat in der oberen Etage ein Schlafzimmer mit Balkon, im Erdge­schoss sind das Wohnzimmer mit Schlafsofa sowie eine gut ausge­stat­tete Küche. Das Haus hat drei Schlafzimmer und eben­falls ein Schlafsofa im Wohnzimmer. Auch hier gibt es eine Küche, sodass man sich auf Wunsch selbst­ver­sorgen kann. Um ihren Gästen viel Privat­sphäre geben, stellen die Gastgeber einen Korb mit Früh­s­tücks­zutaten für den gesamten Aufent­halt in den Unterkünften bereit. Pemberton mit Sehens­wür­digkeiten, Geschäften und Restau­rants ist gut zu Fuß erreichbar.

Glou­cester-Natio­nal­park

Urwald­riese mit Aussichts­platt­form
Der neun Quad­ratki­lometer große Park bei Pemberton wur­de rings um den riesigen Glou­cester Tree einge­richtet. Es handelt sich um einen Karribaum aus der Familie der Eukalypten, den Besu­cher bis zu einer Platt­form in 61 Metern Höhe besteigen können. Die Platt­form diente ab 1947 der Feuerbe­ob­ach­tung. Die Eukalypten in Australien können bis zu 90 Meter hoch werden. Eine weitere Attrak­tion im Park ist der Wasserfall Lefroy Brook, dessen Wasser über Felsen­stufen in Kaskaden herabfällt. Im Park gibt es zahlreiche Wander­wege.

Northcliffe Pioneer Museum

Vom Leben der australi­schen Pioniere
Das Frei­lichtmuseum informiert über die Gründungs­ge­schichte des Ortes und das australi­sche Farm­leben vor hundert Jahren. Neben den vielen Ausstel­lungs­ge­gen­ständen aus dieser Zeit gibt es auch Artefakte der Aboriginees zu sehen.

Von Pemberton nach Margaret River

133 km | 2:00 h
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Margaret River

Weinbaugebiet rund um historisches Farmerzentrum

Die hübsche und für australi­sche Verhält­nisse alte Stadt ist als Farmer­zentrum groß geworden und liegt deshalb etwas abseits vom Indi­schen Ozean.

Trotzdem hat sich der Ort zu einem bekannten Feri­enort entwi­ckelt. Die Küste ist vor allem bei Surfern sehr beliebt. Sand­strände befinden sich im Norden und Süden. Daneben genießt Margaret River zuneh­mend einen guten Ruf als Wein­anbau­gebiet.

Zu Gast in einem B&B in Margaret River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In dem englisch anmu­tenden B&B in Margaret River ist ein entspannter Aufent­halt garan­tiert. Dafür sorgen Jane und Keith, die ihr mehr­fach ausgezeichnetes Gäste­haus mit Liebe zum Detail führen und ihm eine ganz persön­liche Note gegeben haben.

Die hellen Zimmer, die mit Heizung bzw. Klima­anlage ausge­stattet sind und in denen man sich Tee und Kaffee zubereiten kann, blicken auf den Blumen­garten. Das Früh­stück wird nach persön­li­chen Wüns­chen frisch zubereitet. Gegen eine kleine Gebühr steht den Gästen eine Wasch­ma­schine zur Verfügung. Die Main Street mit Geschäften und Restau­rants erreicht man gut zu Fuß, Wein­güter und Bade­strände in zehn Minuten mit dem Auto.

Bramley National Park

Wandern im Eukalyp­tusd­schungel
Östlich von Margaret River liegt ein kleiner Natio­nal­park, der einen dichten, ursprüng­l­i­chen Eukalyp­tus­wald schützt. Von Margaret River aus führt ein Wanderweg dorthin – zunächst am Fluss entlang und dann in die undurch­dring­liche Wildnis. (Hin und und zurück: 3:30 Stunden, 13 Kilometer auf und ab 90 Meter)

Von Margaret River nach Fremantle

269 km | 3:30 h
Die Route führt am Indi­schen Ozean entlang nach Norden. Auf halbem Weg liegt der Y­algorup National Park, der geologisch inter­essante Dünen schützt, zwischen denen sich Seen gebildet haben.

Yalgorup-Natio­nal­park

Aus dem Ozean aufge­tauchte Land­schaft
Der knapp 1.200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park bildet einen langen, schmalen Streifen zwischen dem Indi­schen Ozean und dem Bunbury Highway im Landes­in­neren. Der Boden des Parks lag viele Millionen von Jahren unter Wasser, sodass Muscheln und andere Meeres­or­ga­nismen ihn mit Kalk angerei­chert haben. Am Lake Clifton befinden sich Thromboli­then. Die stein­ar­tigen Gebilde bestehen winzigen Mikro­or­ga­nismen, die zu den ältesten der Erde zählen. Sie besiedelten unseren Planeten vor 3,5 Milli­arden Jahren.
H

Perth

Einsamste Großstadt der Welt

Die Haupt­stadt des Bundes­landes West Australia ist eine leben­dige, sonnenver­wöhnte Groß­stadt am Swan River und dem Indi­schen Ozean.

Als Super­lativ dient der Titel „einsamste Groß­stadt der Welt“ – schließ­lich ist Perth von allen anderen australi­schen Sied­lungs­räumen durch die riesige australi­sche Wüste getrennt. Die große Beliebt­heit als Reise­ziel kommt durch die einma­lige Kombi­na­tion von Stadt­leben und Wassersport. Große Wein­güter und Farmen liegen im Hinter­land, und in den Busch, das Outback, ist es nicht weit. Die Innen­stadt gibt sich modern und geschäftig, die Vororte besitzen teilweise einen starken engli­schen Einschlag. Perth hat einen sehr hohen Freizeitwert mit sehr viel­sei­tiger Umge­bung, darunter fantas­ti­sche Sand­strände.

Zu Gast in einem Hotel in Fremantle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das histo­ri­sche, restau­rierte Hotel liegt im Herzen von Fremantle und bietet mit zwölf individuell gestal­teten, luxu­riösen Hotelzimmern eine eher private Atmo­sphäre.

Die Zimmer verteilen sich auf zwei Etagen: Die Räume im Unter­ge­schoss verfügen über drei­einhalb Meter hohe Decken sowie Fens­ter­türen zu einem privaten Balkon, die sechs Räume im Oberge­schoss befinden sich in der Traufe und eröffnen einen fantas­ti­schen Blick über die Dächer von Fremantle. Auch die übrigen Räume des Hotels bieten einiges: Im Erdge­schoss gibt es eine Bar im Außenbereich, in der jeden Abend Live­musik gespielt wird. Das Restau­rant im ersten Stock serviert in entspannter Atmo­sphäre gute Küche auch auf der Terrasse. Von der Rooftop Bar genießt man einen 360° Blick über die Stadt. Zum Früh­s­tü­cken besucht man eines der zahlrei­chen Cafés in der Nach­bar­schaft.

Fremantle

Vom Strafge­fan­ge­nenlager zum Kultur­zentrum
Fremantle wur­de 1829 von briti­schen Sied­lern gegründet und gilt heute als das wich­tigste kulturelle Zentrum von Perth. In der Kolo­ni­alzeit errich­teten Strafge­fan­gene eine Sied­lung mit einem Landungs­steg und dem Round House, dem ältesten erhal­tenen Gebäude Australiens. Der wuch­tige, 1830 fertig­ge­stellte Bau war bald das berüc­h­tigste Gefängnis des Briti­schen Empires. Heute gilt es als eines der bedeu­ten­dsten Baudenkmäler des Kontin­ents. An einem der markan­testen Punkte der Stadt steht das Immi­g­ra­tion Museum, das die Geschichte alle Immi­granten nach West­aus­tralien darstellt. Bei einer Führung in der Tram fährt man an den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten des Ortes vorbei.

Rott­nest Island

Radfahren auf auto­freier Insel
Die kleine Insel vor der west­aus­trali­schen Küste ist ein beliebtes Naher­ho­lungs­gebiet für Städter aus Perth. Man kann die auto­freie Insel an einem Tag mit dem Fahrrad erkunden, da sie nur elf Kilometer lang und gut vier Kilometer breit ist. Da sie frei von Füchsen und Ratten gehalten werden konnte, haben anderswo bedrohte Tier­arten hier eine Über­lebens­chance, darunter der Klip­pen­sittich und das Quokka. Die kleine Kängu­ruart hat einen kurzen Schwanz und ähnelt einer Ratte, was auch der Insel ihren Namen („Ratten­nest“) eintrug.

Perth

Mietwagenabgabe

Perth

28 km | 35 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Perth Airport

17 Tage
ab 1.739,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Visum Australien

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: August–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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