Auf der Gibb River Road: Abenteuer im Nordwesten - Australien
Auf der Gibb River Road

Auf der Gibb River Road

Abenteuer im Nordwesten

Die Gibb River Road ist eine der entlegensten Fernstraßen der Welt. Ab den 1960iger Jahren wurde auf der Piste Schlachtvieh transportiert. Bis heute ist die ehemalige „Beef Road“ nicht geteert und während der Regenzeit unbefahrbar. Eine Reise für Abenteuerlustige, die sich weit in die Wildnis vorwagen wollen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Darwin

Darwin

13 km | 16 Minuten
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Darwin

Multikulturelle Stadt mit lebendigem Hafenviertel

Die nach dem Naturfor­scher Charles Darwin benannte Hafen­stadt ist die Haupt­stadt des Nort­hern Territory und mit knapp 100.000 Einwoh­nern die nörd­lichste Groß­stadt des Kontin­ents.

Darwin wur­de 1869 gegründet, 1942 durch Luft­angriffe der Japaner und 1974 durch einen tropi­schen Wirbel­sturm stark zerstört. Heute ist Darwin eine multikulturelle und fröh­liche Stadt, die einen schönen Hafen, viele bunte Märkte und in der Trockenzeit alla­bend­lich auch ein Open-Air-Kino in Strand­nähe (Deckchair Cinema) zu bieten hat. Darwin gilt auch als die heißeste Stadt Australiens, als „Tor nach Südo­s­t­a­sien“ und als Ausgangs­punkt für Touren in den Litchfield oder den Kakadu Natio­nal­park. Wer zwei Nächte in Darwin hat, kann bei einem Ganz­tages­ausflug zu denTiwi-Islands mehr über die Kultur der australi­schen Urein­wohner erfahren, die seit Tausenden von Jahren auf den beiden Darwin vorge­la­gerten Inseln leben. Empfehlens­wert, wer sich für die Kunst der Aborigi­nals inter­es­siert, ist das Readback Books in der Smith Street Mall in Darwin. Es ist eine gute und preis­werte Alter­na­tive zu den großen Gale­rien. Die beste Reisezeit für Darwin und das „Top End“, die nörd­liche Region des Nort­hern Territory, ist von April bis Oktober; in diesen Monaten ist das tropi­sche Klima weniger schwül, heiß und regne­risch.

Zu Gast in einem Apartment in Darwin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Apart­ment-Komplex liegt zentral in Darwin und bietet vom Einrauma­part­ment bis hin zu einer Pent­house Suite diverse Unterkünfte.

Die Apart­ments sind modern einge­richtet und alle mit einer voll­stän­digen Küche, einer Wasch­ma­schine und einem großzügigem Balkon ausge­stattet. Es gibt einen Fitnessraum, einen Pool und eine Grillecke. Die Mitarbeiter sind gerne bei der Tages­pla­nung und der Buchung von Ausflügen behilf­lich. Wer an einer geführten Tour teil­nimmt, wird an der Haustür abge­holt. Mangels adäquater Alter­na­tiven im B&B-Bereich greifen wir hier auf dieses Haus zurück.

Stokes Hill Wharf

Hafenre­stau­rants und lockere Atmo­sphäre
Der histo­ri­sche Stokes Hill Werft ist heute eine Waterfront mit entspannter, freund­li­cher Atmo­sphäre. Mehrere Restau­rants liegen gleich am Meer mit Sitzmög­lichkeiten auf der Terrasse. Nebenan kann man eine Hafen­rundfahrt buchen oder auf einer Platt­form angeln. Oder man freut sich am Pa­no­ra­ma­blick und dem Sonnen­un­ter­gang. Mitt­wochs und sonn­tags gibt es meist Live-Unter­hal­tung.

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Museum & Art Gallery of the Nort­hern Territory

Kunst- und Naturkundemuseum
Im Komplex des Museums findet man Ausstel­lungen von Kunst der Aborigines. Der naturkund­liche Teil, die Maritime Gallery, beherbergt Würfelquallen, Fische und Krebse, dazu andere regio­nale Tier­arten  wie Schmetter­linge, Vögel, Spinnen und Insekten. Eben­falls wurden Räume ange­legt, in denen die Geschichte der Stadt und die Ausmaße des Zykons Tracy aufge­zeigt werden. Ein High­light des Museums ist das 5,1 Meter lange und 780 Kilogramm schwere Salz­was­serkrokodil Swea­theart, das in den späten 1970er Jahren mehrere Boote in der Finnis Lagune angriff und eine Gefahr für die Menschen darstellte. Nachdem man vegeb­lich versuchte, das Unge­heur zu lebend zu fangen, steht es nun ausge­stopft im Museum.

Von Darwin nach Rakula

Mietwagenannahme

Darwin

13 km | 16 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: HERTZ Australia
Fahrzeug: Toyota Landcruiser Prado (4x4) o.ä. (Automatik) (FFBD)
Tarif: Stan­dard cover
Station: Darwin Airport

Von Darwin nach Rakula

120 km | 2:00 h
Unter­wegs kommt man am Acacia Larracia Park vorbei, in dem die Tempe­raturen besonders in der Trockenzeit sehr hoch liegen. In seinem Süden liegt der Lake Bennet, ein 81 Hektar großer Süßwass­ersee.
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Litchfield National Park

Tropische Vegetation, donnernde Wasserfälle

Das erst 1986 zum Natio­nal­park erklärte Gebiet ist immer noch weitaus unbe­kannter als sein großer Bruder, der Kakadu Park.

Tropi­sche Vege­ta­tion, Steilwände aus Sand­stein, Termi­t­enhügel und Wasser­fälle prägen die Land­schaft. In der regenrei­chen Zeit von Oktober bis Mai stürzen Wasser­fälle donnernd in die Tiefe. Während der übrigen Monate sind die natür­li­chen Becken am Fuße der Wasser­fälle beliebte Bade­stellen. Die bekann­testen Wasser­fälle des Parks heißen Wangi, Tolmer und Florence. Buley Rockhole ist ein kris­tallklarer, terras­senför­miger Wasser­lauf mit vielen kleineren Pools – einfach zu errei­chen und ideal für eine kurze Abküh­lung. Die Straßen im National Park sind gut ausge­baut, so dass die Haupt­at­trak­tionen gut zu errei­chen sind. Reizvoll sind auch die Wander­wege und die abge­legenen Gebiete des Natio­nalparks, wie die Sand­stein­forma­tion Lost City und die Tjaynera Falls, die man nur mit einem Gelände­wagen errei­chen kann.

Zu Gast in einem Haus am Litchfield Nationalpark

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Unterkunft & Frühstück am ersten Tag | 1x Reinigungsgebühr pro Zimmer

Die beiden individu­ellen Häuser liegen im Busch, direkt am Litchfield Natio­nal­park und somit wenige Minuten von den Wangi-Wasser­fällen entfernt.

Roger und Viv, die beide schon seit ihrer Kindheit dieses Gebiet kennen, haben zusammen mit ihren Kindern ehema­lige Container so aufwendig und liebevoll umge­staltet, dass sie heute moderne und gemüt­liche Unterkünfte sind, die keinen Komfort missen lassen. Durch große Glasfenster kann man schon beim Aufwa­chen den Blick auf die umliegenden Bäume und den Busch genießen. Eines der beiden ist eben­erdig, das andere erstreckt sich über zwei Etagen; beide haben jeweils eine Küche und einen Wohnraum sowie geräu­mige Decks, auf denen man den Geräu­schen der Natur und ihren Bewoh­nern lauschen kann. Sie liegen wenige Schritte vonein­ander und vom Haus der Gastgeber entfernt und werden haupt­säch­lich durch Solar­en­ergie versorgt. In der Nähe gibt es Cafés, die sowohl Früh­stück als auch kleine Gerichte zum Lunch anbieten.

Von Rakula nach Arnhem

228 km | 3:00 h

Viele Touristen rauschen auf dem Weg zum berühmten Kakadu National Park achtlos am Fogg Dam Conserva­tion Reserve vorbei.

Es liegt nur 50 km östlich von Darwin nicht weit vom Arnhem Highway. Für Natur­liebhaber und Vogelfreunde lohnt sich ein Abste­cher wirk­lich, denn die Sumpfge­biete dieser Region haben eine große Bedeu­tung für die Ökologie und die örtli­chen Limilngan-Wulna People, die das Reservat verwalten. Fogg Dam kann man das ganze Jahr über besu­chen, die Zufahrt ist asphal­tiert. Zwischen August und November ist die beste Zeit, um von verschiedenen Aussichts­platt­formen große Scharen von Wasservögeln zu beob­achten. Ein gutes Fern­glas oder Tele­ob­jektiv sollte man mitbringen. Die Wasser­pflanzen blühen das ganze Jahr über, so ist jede Jahres­zeit ideal für Fotografen.

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Kakadu Nationalpark

Faszinierende Felsmalereien in dramatischer Landschaft

Der Name von Australiens größtem Natio­nal­park hat nichts mit dem bunten Vogel gemeinsam. Das Wort weist auf einen Stamm der Urein­wohner hin, die Gagudju. Sie bewohnen und besitzen das Gebiet 170 Kilometer östlich von Darwin und haben ihr Land an die Regie­rung verpachtet. 

Der 20.000 Quad­ratki­lometer große Park im Nort­hern Territory umfasst großar­tige und vielfäl­tige Landschaften: die von den Gezeiten geprägten Mangrovensümpfen, tropi­sche Wälder am South Alligator River, Gras­ebenen und Savanne auf dem Hoch­pla­teau, über dessen wild-raue Abbruchkante spekta­kuläre Wasser­fälle in die Tiefe stürzen. 

Der Park enthält eine der schönsten und umfang­reichsten Samm­lungen an Felsma­le­reien der Welt – ein Hinweis darauf, wie lange die Verbindung der Urein­wohner mit diesem Gebiet währt.  Wegen seines herausra­genden natür­li­chen und kulturellen Werts wur­de er in die Liste der UNESCO als Natur- und Kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer Lodge in den Mary River Wetlands

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die im April 2011 eröffnete Lodge liegt in den Mary River Wetlands, einem Feuchtgebiet auf halbem Weg zwischen Darwin und dem Kakadu National Park.

Gäste wohnen entweder in einer frei­ste­henden Holzhütte oder in einem geräu­migen Safa­ri­zelt; beide Unterkünfte sind mit hoch­wer­tigen Möbeln und Mate­rialien komfor­tabel ausge­stattet. Auf dem Gelände gibt es ein Restau­rant, eine Bar, eine Lounge und einen Infinity-Pool sowie einen Tourenschalter, an dem man Ausflüge in den Kakadu-Natio­nal­park, Bootsfahrten in die Wetlands und Touren zum Sonnen­un­ter­gang am Leichhardt Point buchen kann. Das Restau­rant hat eine Spei­se­karte zusam­men­ge­stellt, die ledig­lich Gerichte mit lokalen und australi­schen Zutaten enthält, wie Krokodil- und Büffelfleisch, Barra­mundi, Zitro­nenmyrte, Pfefferbeere und Buschtomaten.

Von Arnhem nach Kathe­rine

438 km | 5:00 h

Pine Creek

Epizentrum eines fana­ti­schen Gold­rau­sches
Der Ort war bis zur Jahr­tausendwende einer der Haup­t­orte der Minen­indu­s­trie im nörd­li­chen Australien. Die Spuren der langen Geschichte sind heute noch bei einem Rundgang zu besich­tigen. 1871 wur­de Pine Creek das Epizentrum eines fana­ti­schen Gold­rau­sches. Um 1880 lebten über 2.000 chine­si­sche Minen­arbeiter hier. Im Zweiten Welt­krieg war Pine Creek ein bedeu­tender Armee­standort und nach dem Krieg wurden auch die Minen wieder geöffnet. Mine­ralien wie Uran, Eisenerz, Silber, Blei und Zink wurden gefunden und über 500 Berg­leute lebten und arbei­teten in der Stadt. Die alten Bahn­gebäude in der Miller Terrace sind heute ein kleines Museum, nebenan befindet sich eine Mango Winery und in der Nähe ist der öffent­liche Miners Park, in dem einige rostige Relikte aus vergan­genen Goldgräberzeiten ausge­stellt sind. Der Pine Creek Disco­very Trail führt zum National Trust Museum oder über eine steile kleine Straße zum Miners Lookout hoch über der Stadt.
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Katherine Gorge

Wildromantische Schlucht im Nitmiluk Nationalpark

Bekannt ist der Nitmiluk Natio­nal­park durch die zwölf Kilometer lange Kathe­rine Gorge, die in eine Serie von 13 Schluchten unter­teilt ist und über einen Zeit­raum von einer Milli­arden Jahren entstanden ist.

Die steilen, rotbraunen Felswände kontras­tieren mit weißen Eukalyp­tusrinden und grünen Palmfarnen. Im bis zu 100 Meter tief einge­schnit­tenen Flus­stal gibt es auch tradi­tionelle Felsma­le­reien zu sehen. Die Schlucht kann man bei einer Bootsfahrt, zu Fuß, per Hubschrauber oder am besten mit dem Kanu erkunden. Das Nitmiluk Informa­ti­ons­zentrum befindet sich in der ersten Schlucht, die 30 Kilometer von Kathe­rine entfernt liegt. Der Park, früher Kathe­rine Gorge Natio­nal­park, wur­de vor einigen Jahren, an die Aborigines zurückge­geben, die ihn in „Nitmiluk“ umbe­nannten, was „Ort der Zikaden“ heißt. Er wird heute gemeinsam von der Nort­hern Territory Regie­rung und dem Jawoyn Stamm verwaltet. In der weiteren Umge­bung von Kathe­rine befinden sich heiße Thermalquellen und attrak­tive Bade­plätze, wie die Edith Falls. Herausra­gend sind auch die Cutta Cutta Caves, die einzigen öffent­lich zugäng­li­chen Höhle des Nort­hern Territory, in denen auch Fledermäuse leben.

Zu Gast in einer Lodge bei Katherine

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Unmit­telbar am Kathe­rine River im Nitmiluk National Park gelegen, verbindet die Anfang 2013 fertig gestellte Lodge das stein­zeit­liche mit dem modernen Australien.

Sie ist das Ergebnis eines Joint Ventures zwischen dem Jawoyn-Stamm und modernen Geschäfts­leuten. Klare Formen, kräf­tige Farben, moderne und geschmackvolle Einrich­tung und große Panora­ma­fenster, die sich zur grandiosen Land­schaft hin öffnen, prägen den Stil.

Von Kathe­rine nach Kunun­urra

543 km | 6:00 h

Die einzig nennens­werte Sied­lung, die sich auf dieser langen Strecke durchs Outback für einen Pausen­stopp eignet, ist Timber Creek – mit weniger als 100 Einwoh­nern, zwei Pubs und einem kleinen Lebens­mit­tel­laden.

Südlich von Timber Creek liegt der 13.000 km² große Gregory National Park. Beim Überfahren der Grenze zwischen den Bundes­staaten Western Australia und Nort­hern Territory gelangt man auch in eine andere Zeit­zone: In Western Australia ist es noch 1,5 (!) Stunden früher. Also Uhren umstellen und die Zeit­ver­schie­bung bei der Tages­pla­nung mit einbe­rechnen.

Gregory National Park

Spuren der Aborigines in markanter Bergwelt
Südlich von Timber Creek liegt der 13.000 km² große Gregory National Park in der Übergangszone zwischen der tropi­schen Region und dem semia­riden Nort­hern Territory. In der eindrucksvollen Land­schaft mit bizarren Berg­forma­tionen und tiefen Schluchten finden sich Spuren der Aborigines-Kultur. Erreichbar ist der Natio­nal­park über eine nicht geteerte Straße von Timber Creek aus, die während der Regenzeit auch überflutet sein kann. Boots- und Rafting-Touren werden in Timber Creek ange­boten. Baden im Fluss ist wegen der Krokodile nicht erlaubt.
E

Kununurra

Landwirtschaftliches Zentrum mit guten Freizeitangeboten

Die 3.700-Einwohner-Stadt wur­de in den 1960er Jahren als Zentrum eines weit­räu­migen land­wirt­schafti­chen Bewäs­se­rungs­projektes gegründet.

Deshalb wachsen rund um Kunun­urra heute auf den Feldern Erdnüsse, Bohnen, Mangos, Bananen, Pawpaws, Melonen, Gurken, Zuck­er­rohr und Baumwolle. Inzwi­schen hat sich der Ort aber zum touris­ti­schen Zentrum in der Region Kimberley entwi­ckelt. Rund 40 Kilometer südlich liegt der Argyle See, ein künst­lich geschaffener Stausee mit 740 Quad­ratki­lome­tern Ober­fläche. Das Angler­pa­ra­dies ist zugleich der größte Wasser­spei­cher Australiens. Inter­essant ist auch der Hidden Valley National Park mit verwit­terten Sand­stein­forma­tionen und Felsma­le­reien der Aborigines. Von Kunun­urra aus können verschiedene Tages­touren in die west­liche Kimberley Region und zu den Bungle Bungles gebucht werden.

Zu Gast in einem Apartment in Kununurra

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die großzügigen Apart­ments sind eine perfekte Basis, um die East Kimberley Region zu erkunden. Sie verfügen über 1-3 Schlafzimmer und moderne Bäder – zum Teil mit Außendu­sche.

Während die Apart­ments eine gut ausge­stat­tete Küche haben, verfügen die Studios nur über eine Küchen­zeile. Ein Früh­s­tückskorb mit frischem Obst, Eiern, Brot, Joghurt, Milch, Saft und der lokalen Tages­zei­tung wird morgens bereitge­stellt. Einge­bettet in tropi­sche Gärten und mit Blick auf den Celebrity Tree Park und die Lily Creek Lagoon kann man am Pool wunderbar entspannen. Zum Zentrum von Kunun­urra sind es mit dem Auto keine zwei Minuten.

Von Kunun­urra nach Durack

103 km | 2:00 h
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El Questro Wilderness Park

Rinderfarm und Abenteuerpark

Der Wilder­ness Park liegt an der Gibb River Road, 100 Kilometer west­lich von Kunun­urra. El Questro Station war ursprüng­lich eine riesige Rinderfarm mit vielen Jacka­roos, wie man die australi­schen Cowboys nennt.

In den letzten Jahren ist dort ein Abenteuer­park entstanden. Helik­o­pter­flüge und Buschwande­rungen, Bootsfahrten und Allrad­touren werden ange­boten. Die heißen Quellen von Zebedee Springs sind nur vormit­tags zugäng­lich. Eine schöne Bade­stelle findet man in der Emma Gorge. Weil nur wenig Sonnen­licht in die Schlucht fällt, bietet der kris­tallklare See auch in der trocken-heißen Steppen­region wohltuende Abküh­lung.

Zu Gast in einem Resort am Pentecost River

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung | 1x Wilderness Park Permit pro Person

Inmitten der Cockburn Ranges von El Questro – direkt am Pentecost River – liegt das Resort, zwei Kilometer von der Gibb River Road und 60 Fahrmi­nuten von Kunun­urra entfernt.

Die Anlage bietet sowohl Zelt­plätze als auch komfor­table, klima­ti­sierte Bungalows mit Garten- oder Fluss­blick. Die Bar mit Terrasse serviert Früh­stück, Mittag- und Abend­essen. Große Sonnen­segel sowie eine Sprink­ler­anlage sorgen für eine ange­nehme Tempe­ratur für all dieje­nigen, die gerne unter freiem Himmel essen und dabei den Blick über die gepflegten Landschafts­gärten schweifen lassen möchten. Für weitere Abküh­lung, lädt ein kleiner See zum Schwimmen ein. Das Resort ist das Drehkreuz des El Questro Wilder­ness Parks und somit ein idealer Ausgangs­punkt für dessen Erkundung: ob zu Fuß, mit dem Jeep, auf einer Tour zu Pferd, mit dem Boot oder per Helik­o­pter – die meisten der ange­bo­tenen Touren beginnen hier.

Von Durack nach East Kimberley

155 km – 3 Stunden
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Home Valley Station

Grassteppen am Fuß des Cockburn Ranges

Die Farm liegt am Pentecost River mitten im kaum besiedelten Kimberley. Lichte Wälder und Grassteppen wech­seln einander ab und bieten großen Rinder­herden eine ideale Umge­bung.

In der Ferne sieht man die Cockburn Range liegen. Die maje­s­tä­ti­sche Abbruchkante aus Sand­stein nimmt in der Abend­sonne eine glüh­ende Farbe an. Der Cockburn River kann in der Trockenzeit voll­ständig austrocknen. In der Regenzeit schwillt er stark an und ist Heimat von Salz­was­serkrokodilen.

Zu Gast auf einer Rinderzuchtfarm an der Gibb River Road

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die Farm gehört der Indigenous Land Corpo­ra­tion und ist sowohl eine Rinderzucht als auch eine Unter­kunft an der Gibb River Road.

Das knapp 3.000 Quad­ratki­lometer große Areal liegt nahe des mäch­tigen Pentecost River, am Fuße des Cockburn Range in East Kimberley. Verschiedene Unterkünfte stehen zur Verfügung: Bungalows mit privater Terrasse am Bindoola Creek, Guest­house-Zimmer in der Nähe des Pools sowie geräu­mige Safa­ri­zelte inmitten der Natur. Zwei Pools sorgen für Abküh­lung, eine Bar für Unter­hal­tung durch lokale Künstler, die Mahlzeiten werden im Restau­rant eingenommen. Das Camp bietet diverse Aktivi­täten wie Angeln, Vogelbe­ob­ach­tungen, Ausritte zu Pferd und Wande­rungen durch die nahe gelegenen Schluchten an.

Von East Kimberley nach Drysdale River

230 km – 4 Stunden 30 Minuten
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Drysdale River Nationalpark

Unberührte Wildnis am Drysdale River

Der fast 4500 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park in der nörd­li­chen Kimberley Region ist weitge­hend unzugäng­lich.

Weder gibt es eine Straße, noch eine Lande­piste, geschweige denn eine touris­ti­sche Infra­struktur. Erreicht werden kann der Natio­nal­park von der Carson River Station an der Kalumburu Road. Allerdings braucht man eine Erlaubnis der Kalumburu Aborigine-Orga­ni­sa­tion, denn es gibt keine markierten Pfade. Im Park gedeihen auf Sand­stein Eukalyp­tuswälder, Der Drysdale River ist der längste Fluss im Natio­nal­park und ist Lebens­grundlage für zahl­lose Frösche, Schildkröten und Schlangen. Knapp 600 Pflanzen sind doku­men­tiert, darunter viele Sumpf- und Wasser­pflanzen.

Zu Gast in einer Unterkunft am Drysdale River

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Weder Hotel, noch Motel, weder Farm­auf­ent­halt, noch Bed and Breakfast und auch keine Rast­stätte – sondern die australi­sche Outbackmi­schung aus all diesem: So bezeichnen die Gastgeber ihre famili­en­geführte Rinderfarm, die aufgrund ihrer Lage als letzter Zivili­sa­ti­ons­posten vor dem Mitchell Plateau oft auch einfach als Zwischen­stopp und Versorgungs­punkt dient.

Es gibt Unterkünfte verschiedener Größe und Ausstat­tung, viele davon mit eigenem Bad und kleiner Terrasse. Das Restau­rant bietet Früh­stück und Abend­essen an, im Biergarten bekommt man zudem Burger und Snacks. Desweiteren gibt es einen Gemischt­wa­ren­laden und eine Tank­stelle. Ein High­light sind die täglich durch­ge­führten scenic flights zu den Mitchell Falls und über die ganze Region.

Von Drysdale River nach King Leopold Ranges

250 km – 4 Stunden 30 Minuten
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Bell Gorge

Spektakuläre Schlucht an der Gibb River Road

Die spekta­kuläre Schlucht an der Gibb River Road wur­de in Jahr­tausenden vom Bell River in den Sand­stein gegr­aben.

Unter­halb der Wasser­fälle und Kaskaden bildet er große und tiefe Becken, wo man in kühlem Wasser baden kann. Vom Park­platz aus muss man noch 20 Minuten zu Fuß gehen, bis man zur Schlucht kommt. Das gegenüber­liegende Ufer am Bell Creek darf nicht betreten werden, da dort Aboriginal Land anfängt.

Zu Gast in einer Lodge nahe der Bell Gorge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt ledig­lich 200 Meter abseits der Gibb River Road auf Aborigi­nals-Land nahe der Imintji Aboriginal community. Die Gäste wohnen in Zelt­hütten mit Bad und eigener Terrasse, von der man einen weiten Blick auf die Felswände der King Leopold Rang hat. Früh­stück und Abend­essen können im Spei­sebereich im Freien eingenommen werden, zudem gibt es Lagerfeuer­a­bende, bei denen man von den Gastgebern viel über Land und Leute erfahren kann.

Von der Lodge aus sind mehrere Schluchten – Bell Gorge, Galvans Gorge und Barnett River Gorge – sowie der Tunnel Creek gut erreichbar, und sie ist ein idealer Ausgangs­punkt, um das west­liche Kimberley zu erkunden.

Von King Leopold Ranges

Mietwagenabgabe

Von King Leopold Ranges nach Broome

445 km – 5 Stunden 30 Minuten

Gibb River Road

Abenteuer­liche Sand­piste durch die Kimberley Region
Die Fern­straße im Norden von Western Australia verbindet den Great Nort­hern Highway im Osten mit dem Derby Highway im Westen. Er ist die direkte Verbindung zwischen Derby und Wyndham. Sie wur­de 1960 gebaut, um Schlachtvieh von den entlegenen Farmen der Kimberley-Region nach Derby zu transpor­tieren, weshalb sie ursprüng­lich „beef road“ genannt wur­de. Der Straßenzu­stand hängt von den Witte­rungs­ver­hält­nissen ab. In der Trockenzeit von  Mai bis Oktober kann man die Strecke mit einem PKW bewäl­tigen. Während der Regenzeit von November bis April können einzelne Abschnitte auch für jegli­chen Verkehr gesperrt werden. Bis heute sind nur kurze Abschnitte asphal­tiert. Den größten Teil fährt man über Sand­pisten.

Windjana Gorge

Echsen, Krokodile und Flughunde in drama­ti­scher Schlucht
Die 3,5 Kilometer lange Schlucht wird vom Lennard River durch­flossen. Er führt zu Regenzeit durch­gängig Wasser. Während der Trockenzeit bleiben nur ein paar Teiche. Die Wände der Schlucht sind bis zu 100 Meter hoch. Der Ort war dem Aborigines heilig; sie nannten die dort waltenden Schöpfungs­geister Wandjina. Im Fluss lebt das Süßwasser-Krokodil, das sich tags­über am schlam­migen Ufer und auf den Sandbänken sonnt. Auch verschiedene Vögel, Echsen- und Schlangen sind hier ansässig. In den Eukalypten-Arten und Paperbark Trees am Fluss­ufer hängen große Kolo­nien von Flughunden. Ein von Informa­ti­on­s­tafeln beglei­teter Tram­pel­pfad führt am Fluss­ufer entlang bis zum oberen Ende der Schlucht. Da es hier immer heiß ist – auch im Winter oft weit über 30 Grad – empfiehlt es sich, die Wande­rung frühm­or­gens zu beginnen; Naturfotografen finden abends das beste Licht an den von Westen ange­strahlten Schluchtwänden.

Boab Prison Tree

Gefängnis für Aborigines am Heri­tage Trail
Sieben Kilometer südlich von Derby steht unmit­telbar an der Straße ein über 1000 Jahre alter Boab Tree. Sein Stamm misst über 14 Meter im Durch­messer und ist innen ausgehöhlt. Um 1890 wur­de er als Gefängnis für Aborigines benutzt, die zur Gerichtsver­hand­lung nach Derby gebracht wurden. Der Weg vom alten Stadttor in Derby zum Boab Prison Tree ist ein Heri­tage Trail, auf dem Schau­tafeln das Leben von Jandamarra erzählen.

Mietwagenabgabe

Station: Broome Airport

Broome

600 m | 1 Minuten
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Broome

Tropischer Ferienort mit mulitkulturellem Flair

Wer in Broome ankommt, betritt einen tropi­schen Feri­enort und es dürfte nicht lange dauern, bis man sich der entspannten Lebensart der Einheimi­schen ange­passt hat.

Mit Höchst­tempe­raturen um die 29°C ist Broome von April bis November mit nahezu perfektem Wetter gesegnet, von Dezember bis März ist es eher schwül und heiß. Broome besticht durch seine multikulturelle Atmo­sphäre und seine schil­lernde Geschichte. Auf dem Friedhof findet man Grab­steine von japa­ni­schen, afgha­ni­schen und malay­si­schen Perlentau­chern. Ihre Nach­kommen haben sich mit der einheimi­schen Bevöl­ke­rung vermischt. Broome gilt auch heute noch als ein Zentrum der welt­weiten Perlen­indu­s­trie. In China­town, dem ältestem Stadt­teil und kommer­zi­ellem Zentrum, gibt es Schmuckge­schäfte, die heimi­sche Perlen und Argyle-Diamanten anbieten. Broomes Cable Beach ist einer der meistfotogra­fierten Strände West­aus­traliens, besonders zum tropi­schen Sonnen­un­ter­gang. Neben geführten Touren zu den Perlen­farmen gibt es noch eine Reihe von weiteren Attrak­tionen: eine Vogel­warte, ein Museum, eine Krokodil­farm, Dino­sau­rier-Fußabdrücke in einem Küstenfelsen, Segel­touren und ein 1916 gegrün­detes und heute noch betriebenes Frei­luftkino – ein einma­liges Erlebnis. Tages- und Mehr­tages­ausflüge auf die benach­barte – vor allem von Aborigi­nies bewohnte – Dampier Peninsula sowie geführte Touren und Kreuzfahrten in die Kimberley Region können über Umfulana vorge­bucht werden.

Zu Gast in einem Boutique-B&B in Broome

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B in Broome ist mit seiner Bauweise im Stil eines Tropenpavillons mit Holzgittern, Böden aus Jarrah­holz und einer offenen Gästelounge der Inbe­griff der örtli­chen Architektur.

Auch die vier geräu­migen Gäste­zimmer mit eigenem Eingang greifen diesen gemüt­lich-leichten Stil auf und überzeugen durch ihre geschmackvolle individu­elle Einrich­tung mit harmo­nisch aufein­ander abge­stimmten Farben, Möbeln und Stoffen. Das Früh­stück mit Joghurt, Käse, Toastbrot, Kaffee, Tee und frischen Früc­hten findet auf der über­dachten Terrasse statt. Angrenzend an diese befindet sich ein kleiner Pool mit Sonnen­segel und Liege­stühlen. Das Zentrum, in dem sams­tags Markt ist, ist ca. 200 Meter vom Haus entfernt.

Cable Beach

Kamel­touren an beliebtem Badet­strand
Der 22 Kilometer lange Sand­strand bei Broome hat seinen Namen von dem ersten Tele­grafenkabel, das 1889 zwischen Broome und Java verlegt wur­de. Die ersten Kilometer zur Stadt hin sind sehr belebt, der Strand kann aber mit dem Auto befahren werden, so sind auch ruhigere Bereiche erreichbar. Nackt baden ist erlaubt, wird aber nur von Wenigen gemacht. Viel von Broomes Freizeitleben spielt sich auf diesem Strand ab: Famili­enpick­nick, Hundespa­ziergänge, Bade- und Surfausflüge. Bekannt ist der Strand auch für seine Kamel­touren im Sonnen­un­ter­gang.

Gantheaume Point

Versteinerte Dino­sau­ri­er­spuren
Sieben Kilometer südlich von Broome leuchten bizarre Sand­steinklippen in der unter­ge­henden Sonne. Wer dort bei extremer Ebbe über den Strand geht, kann dort Spuren von Dino­sau­riern entde­cken. Die versteinerten Fußabdrücke sind mindes­tens 120 Millionen Jahre alt. Wer nichts gefunden hat, kann sich dem Leucht­turm die aus Beton gefer­tigte Nach­bildungen dieser Abdrücke anschauen.

Stairway to the Moon

Faszi­nierendes Natur­schau­spiel
Die „Treppe zum Mond“ ist ein Natur­schau­spiel, das man entlang der Küste von Western Australia von Onslow über Dampier, Port Hedland bis Broome beob­achten kann. Sobald der Voll­mond bei Ebbe über der Küste aufgeht, treffen seine Strahlen auf Pfützen, die nach dem Absinken des Meer­es­spiegel übrig geblieben sind. Dadurch wir die Illu­sion einer Licht­treppe erzeugt, die etwa eine Vier­tel­stunde anhält.
20 Tage
ab 3.649,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–August

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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