Kontinent der Kontraste: Die große Australienreise
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Melbourne in der Abenddämmerung: Reisefoto von
Melbourne in der Abenddämmerung: Reisefoto von BILD
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Kontinent der Kontraste

Die große Australienreise

28 Tage | ab 3.979,00 EUR p.P. im DZ*
Melbourne – Great Ocean Road – Adelaide – Kangaroo Island – Sydney – Outback – Great Barrier Reef

Ganz Australien in einer Urlaubsreise kennenzulernen ist unmöglich. Unsere große Rundreise beweist daher Mut zur Lücke und beschränkt sich auf ausgewählte Regionen: den Süden zwischen Melbourne und Kangaroo Island, das Outback um Ayers Rock, Queensland im Norden und natürlich Sydney.

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1.–4. Tag: Melbourne

Multikulturelle Metropole am Yarra River
Mit fünf Millionen Einwoh­nern ist Melbourne die zweitgrößte Stadt Australiens und Haupt­stadt von Victoria. Neben einem modernen Central Busi­ness District besitzt die Stadt viele vikto­ria­ni­sche Bauten, die zur Zeit des frühen Gold­rau­sches in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Die leben­digen Stadt­viertel sind stark durch ein buntes Völkergemisch von Menschen aus mehr als 140 Nationen, vor allem aber Einwanderern aus Südeu­ropa und Asien, geprägt. Entspre­chend breit ist daher auch das Angebot an Restau­rants. Melbourne besitzt eine Viel­zahl von Attrak­tionen, die einen Besuch wert sind. Dazu gehören zum Beispiel der histo­ri­sche Haupt­bahnhof Flinders Street Station, die Aussichts­platt­form der Rialto Towers, der Queen Victoria Market, die Royal Botanic Gardens, das Victo­rian Arts Centre oder das Nach­tleben auf Bruns­wick und Fitzroy Street. Melbourne ist Austragungsort des Tennis Grand Slam Turniers der Australian Open, des australi­schen Formel-1-Grand-Prix und des Top-Reitsport-Ereig­nisses „Melbourne Cup“.
A

Zu Gast in einem Hotel in St. Kilda

Das Boutique-Hotel liegt im kosmopolitischen Vorort St. Kilda, wenige Minuten vom Strand, der Straßenbahn und einigen der besten Restaurants von Melbourne entfernt. mehr ...

Von außen macht der dreistöckige Bau wenig her; innen ist er im Art déco-Stil eingerichtet. Frühstück und Dinner gibt es in einer angesagten Bar im Erdgeschoss. Ein Spa-Betrieb ist vorhanden. 

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Sand­ridge Bridge

Fußgänger­brücke und Kunst­werk

Die 175 Meter lange Balkenbrücke über den Yarra River ist bereits das dritte Bauwerk an dieser Stelle. Die erste Brücke wur­de 1853 als Teil der ersten Passagierei­sen­bahn­strecke Australiens gebaut und 1859 ersetzt. Die heutige Stahl­brücke wur­de 1888 fertig­ge­stellt und diente bis 1987 dem Eisen­bahnver­kehr. Nach einer grund­legenden Sanie­rung wur­de sie 2006 als reine Fußgänger- und Radfahrer­brücke wieder­er­öffnet. Welt­weit bekannt wur­de die Brücke durch die mobile Skulptur The Travellers. Neun über­lebens­große abstrakte Figuren symboli­sieren die verschiedenen Einwander­er­gruppen.

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Cook’s Cottage

Denkmal für den Entde­cker Australiens

Das Cottage von Captain Cook ist das einzige im 18. Jahr­hun­dert erbaute Gebäude in Melbourne. Ursprüng­lich stand es in York­shire (England). 1933 wur­de es dort abge­baut und nach Australien transpor­tiert. Viele Menschen erin­nert es an den Entde­cker der australi­schen Ostküste, obwohl dieser nie in Melbourne war und auch das Cottage nie betreten hat. Es hat viel­mehr seinen Eltern gehört. Rund um das Haus ist ein Bauern­garten im Stil der Zeit ange­legt, am Flag­gen­mast weht der Union Jack, unter dem Cook segelte und Australiens Osten für Großbri­tan­nien in Besitz nahm. Das Cottage liegt in der roman­ti­schen Park­anlage Fitzroy Gardens, die bereits 1848 auf 26 Hektar ange­legt wur­de.

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Queen Victoria Market

Tradi­tioneller Markt von Melbourne

Queen Vic, wie die Melbourner ihren histo­ri­schen Markt nennen, ist eine der großen Sehens­wür­digkeiten der Stadt. Das Gelände ist mit rund sieben Hektar der größte Frei­luft­markt der südli­chen Hemi­sphäre. Der Markt ist Teil von Melbournes Kultur und Geschichte und in das Victo­rian Heri­tage Register einge­tragen. Noch heute bietet er eine große Viel­falt an Viktualien an, darunter Meeresfrüchte, Fein­kost und Delika­tessen. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an Bekleidung, Schmuck und handge­arbei­teter Kunst. In den Sommermo­naten gibt es mitt­wochs einen Nach­t­markt mit Barbe­trieb, Live­musik und Gourme­t­ange­boten.

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4.–5. Tag: Apollo Bay

Bergregenwald und Farne an der Great Ocean Road
Der Ort mit weniger als 2000 Einwoh­nern ist ein idealer Ausgangs­punkt für Ausflüge in die Berge von Cape Otway auf landschaft­lich herr­li­chen Pisten, die allerdings kurvenreich und nicht geteert sind. Die reichen Fanggründe vor der Küste sind die wirt­schaft­liche Basis des Fische­reiortes. Hier führt auch die Great Ocean Road vorbei und verlässt Rich­tung Otway Berge die Küste, um sich durch Berg­regen­wald und Farnwälder zu winden. Wer von der Haupt­route abweicht, befindet sich bald in unberührter, stiller Natur.

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K3 SUV/AWD All incl. ab Stadt­sta­tion

Von Melbourne auf den Princess Freeway (M1) Richtung Geelong. In Geelong fahren Sie auf den Surfcoast Highway (B100) Richtung Torquay. Folgen Sie in Torqay der Great Ocean Road. Fahren Sie über Anglesea und Lorne bis nach Apollo Bay.

Geelong

Hafen­stadt in der Port Philip Bucht

Die Hafen­stadt mit 160.000 Einwoh­nern liegt am west­li­chen Ende der Port-Phillip-Bucht, rund 75 Kilometer südwest­lich von Melbourne. Das Stadt­zentrum liegt zwischen der Bucht und dem Barwon River. Die wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten in der Stadt sind der Bota­ni­sche Garten und das National Wool Museum. Das in einem alten Woll­spei­cher unter­ge­brachte Museum erklärt die Bedeu­tung der Wolle in der Geschichte der Stadt. Daneben ist Geelong Ausgangs­punkt zur Küste und den Stränden im west­li­chen Victoria.

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Zu Gast in einem Hotel in Apollo Bay

Diese Unterkunft eignet sich wunderbar für Paare, die im Herzen von Apollo Bay Ruhe und Komfort genießen wollen. mehr ...

Die 15 Zimmer der kleinen modernen Hotelanlage sind individuell gestaltet und geschmackvoll eingerichtet und haben einen separaten Eingang. Das reichhaltige Frühstück wird in einem Raum serviert, dessen warme Atmosphäre an ein kleines Restaurant erinnert. Auf Wunsch gibt es hier auch Abendessen. Ansonsten sind die Restaurants, Läden, das Informationszentrum und der Strand des Ortes in nur wenigen Gehminuten zu erreichen.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Great-Otway-Natio­nal­park

Einsame Strände und Regenwälder

Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park an der Südküste Australiens zieht sich als lang­ge­streckter Land­streifen von Anglesea im Osten bis fast zum Cape Otway im Westen, teilweise an der Küste entlang und teilweise durch das Hinter­land. Es gibt offene Gras- und Busch­flächen als Ergebnis früherer Rodungen, aber auch große, ursprüng­l­iche Waldgebiete. In Küsten­nähe wachsen lichte Eukalyp­tuswälder. Weiter land­einwärts findet man dichten, dunklen Regen­wald. Der  91 Kilometer lange Great Ocean Walk führt abseits der Straße in acht Tagen über Klippen, einsame Strände und Wälder. Über­nach­tungs­mög­lichkeiten entlang des Pfades sind einge­richtet. Wer eine kürzere Wande­rung sucht, kann über planvoll einge­rich­tete Stichpfade und Zugänge den Hauptpfad errei­chen und wieder verlassen.

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5.–6. Tag: Port Fairy

Historischer Fischerort an der Great Ocean Road
Der Fischerort west­lich von Warnambool zählt heute 2.500 Einwohner und gehört zu den ältesten Sied­lungen in Victoria. Bereits vor 1835 wur­de er von Wal- und Robben­fängern aufge­sucht. Später stieg er zu einem der bedeu­ten­dsten Häfen in Australien auf, wovon heute noch mehrere Gebäude aus dieser Zeit zeugen. Unbedingt sollte man den Pub im Histo­rical Centre besu­chen, der seine Ausschank­lizenz bereits 1844 erhielt. Heute wie damals ist noch immer der Fischfang die größte Indu­s­trie am Ort, weshalb auch eine moderne Fischfang­flotte im Hafen statio­niert ist. Daneben ist der Tourismus ein wich­tiger Wirt­schafts­zweig für diesen kleinen histo­ri­schen Ort. Mehr als 50 histo­ri­sche Gebäude stehen unter Denkmal­schutz.

Hinter Apollo Bay verschwindet die Great Ocean Road im Landesinneren und führt durch den Otway National Park. Erst bei Princetown erreicht sie wieder die Küste, diesmal die so genannte Shipwreck Coast. Bereits beim ersten Aussichtspunkt wird einem klar, warum die Küste diesen Namen trägt. Hohe Wellen peitschen gegen die emporragenden Kalksteinfelsen. Man vermutet, dass über 700 Schiffe im Laufe der Jahrhunderte an dieser Küste gekentert sind. Heute sind diese sich ständig verändernden Felsformationen eine der bekanntesten Attraktionen der Great Ocean Road: The Twelve Apostles (von denen allerdings nur noch sieben stehen). Hier besser einen Stopp zu viel als zu wenig einlegen, denn jeder der Aussichtspunkte eröffnet eine neue Perspektive auf die zerklüftete Steilküste.

Shipwreck Coast

Schiffswracks an den Twelve Apostles

Bereits beim ersten Aussichts­punkt wird einem klar, warum die Küste diesen Namen trägt. Hohe Wellen peit­schen gegen die hoch aufra­genden Kalk­steinfelsen. Man vermutet, dass über 700 Schiffe im Laufe der Jahrhunderte an dieser Küste geken­tert sind. Heute sind diese sich ständig verändernden Fels­forma­tionen eine der bekann­testen Attrak­tionen der Great Ocean Road: The Twelve Apostles (von denen allerdings nur noch sieben stehen). Hier besser einen Stopp zu viel als zu wenig einlegen, denn jeder der Aussichts­punkte eröffnet eine neue Perspek­tive auf die zerklüf­tete Steil­küste.

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C

Zu Gast in einem B&B in Port Fairy

Das B&B liegt im Herzen von Port Fairy am Moyne River und überblickt den Fischereihafen und die Marina. mehr ...

Die großzügig geschnittene und in einem modernen, gemütlichen Stil eingerichtete Unterkunft bietet ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und zwei Terrassen, eine davon mit direktem Zugang zu den Bootsanlegern. Morgens wird ein kontinentales Frühstück serviert, das man mit Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe auf der Terrasse genießen kann. Die langen Strände und der Hafen laden zu Spaziergängen entlang des Wassers ein, man kann den Leuchtturm auf Griffiths Island besuchen oder in eines der Cafés und Restaurants im Ort einkehren.



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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Warr­nambool

Histo­ri­sche Robben­fänger­sied­lung an der Great Ocean Road

Warr­nambool liegt am west­li­chen Ende des bekann­testen Teils der Great Ocean Road und ist die größte Stadt im Westen Victo­rias. Sie entstand, wie so viele an dieser Küste, als Wal- und Robben­fänger­sied­lung. Nachdem die Tiere fast 150 Jahre gejagt wurden, sind sie heute zur Touris­ten­at­trak­tion geworden. In den australi­schen Wintermo­naten, zwischen Juni und September, lassen sich mit etwas Glück Southern Right Wales von einer Aussichts­platt­form am Strand aus erspähen. Haupt­at­trak­tion der Stadt ist das Flag­staff Hill Maritime Museum & Village, ein nach­ge­bauter Hafen aus vikto­ria­ni­scher Zeit mit Bauten und Schiffen jener Epoche. Port Fairy, ein idylli­scher Hafenort weiter östlich, ist in einer halben Stunde mit dem Auto zu errei­chen.

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6.–8. Tag: Grampians

Felsgravuren der Aborigines in wilder Bergwelt
Als 1836 Thomas Mitchell als einer der ersten Euro­päer in die wilde Bergwelt  nörd­lich von Melbourne kam, fühlte er sich an die Grampian Moun­tains in seiner schot­ti­schen Heimat erin­nert. Zuvor war das Gebiet seit mindes­tens 22.000 Jahren von Aboroigines bewohnt gewesen. Heute ist wegen der landschaft­li­chen Schön­heit des Gebirges ein Areal von 1700 Quad­ratki­lome­tern zum Natio­nal­park erhoben  worden.  Wander­wege führen zu Wasser­fällen und atembe­rau­benden Aussichts­punkten. Unter­wegs sind Kängurus und zahlreiche Pflanzen­arten zu sehen. Die spekta­kulären MacKenzie Falls und die Balco­nies-Fels­forma­tionen gehören zu den Höhe­punkten des Natio­nalparks, in  dem auch 80 Prozent der Felsma­le­reien der Urein­wohner Victo­rias zu finden sind. Das „Living Culture Centre“ bei Halls Gap verschafft einen guten Einblick in die versteckten Künste der Aborigines.

Die Südküste wird landeinwärts nach Norden hin verlassen. Man fährt durch den südlichen Eingang des Grampians Nationalpark, um nach Halls Gap zu kommen.

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Zu Gast in einer Ecolodge am Nationalpark

Die Lodge war die erste in Victoria, die von Ecotourism Australia die Bestnote für naturnahes Wohnen erhalten hat. mehr ...

Die vier für Selbstversorger eingerichteten, komfortablen Häuser fügen sich harmonisch in den Busch ein, der zu einem Naturreservat am Rande des Grampians National Park gehört. Zwei Häuser erstrecken sich über 3 Ebenen, wobei sich das Schlafzimmer in der obersten Etage befindet und dadurch imposante Ausblicke bietet. Frühstückszutaten werden in der Küche bereitgestellt und können im lichtdurchfluteten Wohnbereich oder draußen auf der Terrasse eingenommen werden. Harry und Iwona sind freundliche Gastgeber und können viel über die einheimischen Orchideen und Tiere in der Umgebung erzählen. Wer nicht selber kochen möchte, findet das ausgezeichnete Restaurant „Royal Mail“ im ca. sechs Kilometer entfernten Ort Dunkeld. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Parker Street Project Restau­rant

Dinner in preisgekröntem Restau­rant

Das preisgekrönte Restau­rant gehört einem Gourmet und Multimil­lionär, der seine Jugend in Dunkeld verbracht hat. Es ist in Australien so berühmt, dass Gäste sogar mit dem Hubschrauber eingeflogen werden. Der Ster­ne­koch verwendet für das Essen viele Zutaten aus dem eigenen Kräuter- und Gemü­segarten. Dress-Code ist smart casual. 

Bitte frühzeitig über die Home­page vorbu­chen.

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8.–9. Tag: Limestone Coast

Malerische Küste zwischen Adelaide und Melbourne
Die Küste zwischen Adelaide und Melbourne ist besonders abwechs­lungs­reich. Hinter den male­ri­schen Fischer­dörfern beginnt ein bekanntes Weinbau­gebiet, das Coonawarra, mit den zum Welt­natur­erbe ernannten Naraco­orte Höhlen, histo­ri­schen Ortschaften und authen­ti­schen Bauernhöfen. Mehrere Natio­nalparks befinden sich in der Region, von denen der lang­ge­streckte Küsten­park Coorong der größte ist. Im Hinter­land gibt es kleinere Flecken, auf denen der ursprüng­l­iche Wald erhalten geblieben ist.

Zwölf Kilometer südlich von Naracoorte kommt man an den Naracoorte Höhlen vorbei – dem einzigen UNESCO Weltnaturerbe in ganz Südaustralien. Führungen zu den empfindlichen Tropfsteinen und den 350.000 Jahre alten Fossilien werden mehrmals am Tag angeboten. Nachbildungen von einigen im Fossilienlager gefundenen Tiere sind im Wonambi Fossil Centre ausgestellt. Beim Überfahren der Grenze von Victoria nach South Australia sollte man nicht vergessen die Uhren umzustellen, da sich beide Bundestaaten in verschiedenen Zeitzonen befinden.

Coonawarra

Schöne Güter, roter Wein

Das australi­sche Wein­anbau­gebiet liegt 350 Kilometer südöst­lich von Adelaide. Auf 5500 Hektar Rebfläche wird haupt­säch­lich Rotwein, vor allem der Rebs­orten Cabernet Sauvi­gnon und Shiraz, ange­baut. Die ersten Reben wurden 1890 von John Riddoch, dem Gründer der Coonawarra Fruit Colony, gepflanzt. Die Besonder­heit von Coonawarra sind die roten Ton-Kalk­stein-Böden, auch „terra rossa“ genannt. Auf mehreren Gütern sind Wein­proben möglich, unter anderem auf Rymill Coonawarra, dem Katnook Estate oder dem Wynns Coonawarra Estate.

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Umge­bung von Robe

Natio­nalparks und Bade­strände

In der näheren Umge­bung von Robe findet man hübsche Sand­strände, wie beispiels­weise den zehn Kilometer langen Long Beach, der gerne von Surfern aufge­sucht wird. Zum Angeln eignen sich Guichen Bay, Long Gully, Lake Butler Boat Haven Channel sowie der Pier im Ort. Wande­rungen und Erkundungs­touren können im Little Dip Conserva­tion Park, im Guichen Bay Conserva­tion Park sowie an den in der Nähe des Ortes liegenden Seen – etwa dem Lake Fell­mongrey – unternommen werden. Wer sich hier im April zur Festivalzeit aufhält, der kann das Robe Easter Classic oder das Robe Village Fair besu­chen.

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E

Zu Gast in der alten Regierungsresidenz von Robe

Das Anwesen wurde 1847 als erstes Haus am Ort gebaut und diente als Residenz der Bezirksregierung. mehr ...

Sandstein, hohe Decken und breite Dielenbretter tragen zum authentischen Charme des Hauses bei. Die vier Apartments mit voll eingerichteter Küche überzeugen nicht mit besonderem Luxus, dafür aber mit Gemütlichkeit, dank offenem Kamin und seltenem Mobiliar aus früher australischer Produktion. Restaurants, Galerien und der Strand sind in der Nähe und zu Fuß erreichbar. Der Lake Butler und die Klippen der Kalksteinküste laden zu Spaziergängen ein. Die Unterkunft ist auch für Selbstverpfleger und die, die viel Privatsphäre suchen, gut geeignet. Die Besitzer wohnen zwar woanders, können aber zu jeder Zeit telefonisch erreicht werden; Andrew ist im Nu mit dem Fahrrad zur Stelle. Die Frühstückszutaten werden im Apartment bereitgestellt.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Robe

Badeort an der Limes­tone Coast

Das Fischer­ei­städt­chen am südli­chen Ende der Guichen Bay ist eine der ältesten Sied­lungen in South Australia. 1845 ließ der 4. Gouvenreur Australiens, Major Robe, einen Hafen erbauen, über den während des Gold­rauschs mehr als 16.000 Chinesen an Land gingen. Mehrere ältere Gebäude sind erhalten, wie beispiels­weise das Customs House am Royal Circus aus dem Jahr 1863, welches zu einem Museum über die Seefahrt umfunk­tio­niert wur­de. Heute hat sich Robe zu einem Feri­enort entwi­ckelt. Der Bade­strand am Zentrum gilt als sicher. In der Victoria Street gibt es gute Restau­rants, Geschäfte und Bars.

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9.–12. Tag: Kangaroo Island

Ursprüngliche Tierwelt auf Australiens drittgrößter Insel
Mit einer Länge von 155 Kilome­tern und einer Breite von 55 Kilome­tern ist Kangaroo Island Australiens drittgrößte Insel. Ohne destruk­tive Außen­einflüsse, wie die Bedro­hung durch eingeführte Arten wie Füchse und Kanin­chen, konnte sich die Insel ihre ursprüng­l­iche, vielfäl­tige Tierwelt bewahren. So wur­de Kangaroo Island zu einem der span­nendsten Wildnis-Feri­en­ziele in Australien. Die Insel zeichnet sich durch steil in die tosende Brandung hinab­stürzende Klippen, einsame Strände, tiefblauen Ozean, weit­läufige Eukalyp­tuswälder, geschützte kleine Buchten und verborgene Höhlen aus. Amei­sen­igel, Koalas, Kängurus, Wallabies, Seehunde und Pinguine sind nicht nur zahlenmäßig stark vertreten, sie sind außerdem recht zugäng­lich und gewähren bemerkens­werte Tier­er­leb­nisse aus nächster Nähe.

Die Strecke führt am Coorong National Park entlang, der die Dünen, Lagunen und die Küstenvegetation schützt. Bei Wellington (SA) nimmt man die Autofähre über den Murray River und fährt über den Lake Alexandrina zum Cape Jervis. 

Victor Harbour

Sand­strand, Wale und Pinguine

Die Stadt mit rund 10.400 Einwoh­nern liegt im australi­schen Bundes­staat South Australia etwa 85 Kilometer südlich von Adelaide in der Enco­unter Bay auf der Fleu­rieu-Halb­insel. 1837 als Walfang­sta­tion gegründet, war Victor Harbor, das damals noch Port Victoria hieß, zeitweise der wich­tigste Hafen in Süda­us­tralien, bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der Export von Walöl der wich­tigste Wirt­schafts­zweig. Heute ist der Ort mit seinem feinen, flach abfal­lenden Sand­strand vor allem ein beliebtes Ausflugs­ziel. An Land ist eine At­trak­tion die von einem Pferd gezogene Straßen­bahn, mit der man über einen mehrere Hundert Meter langen Steg zur vorge­la­gerten Granite Island fahren kann. Dort kann man nach Einbruch der Dunkelheit auf einer geführten Tour die Pinguine der örtli­chen Pinguin-Schutz­sta­tion beob­achten. In den südli­chen Wintermo­naten von Juni bis September kann man von der Insel aus oder auf spezi­ellen Boots­touren Wale beob­achten.

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Fleu­rieu Peninsula

Küsten­orte, Surf­strände, Wein­regionen

Die Halb­insel stellt ein attrak­tives Ziel sowohl für Tages­ausflüge aus Adelaide als auch für längere Aufent­halte dar. Auf der ca. 40 Minuten südlich von Adelaide begin­nenden Halb­insel wartet ein ganzes Spektrum an Erleb­nissen auf Besu­cher, von Wein­proben im McLaren Vale bis zum Durch­streifen von Küsten­orten und Surf­stränden bei Victor Harbor und Port Elliot. Am Cape Jervis auf der Fleu­rieu Peninsula dient der gleich­na­mige Ort als Abfahrtshafen für die Kangaroo Island-Fähre.

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Die Fähre wird von der Reederei Sealink betrieben und legt in Penneshaw an. Falls Sie Ihren Wagen auf Kangaroo Island mitnehmen, beachten Sie bitte, dass das Fahren zwi­schen Sonnen­un­ter­gang und Sonnen­aufgang auf Kangaroo Island wegen Wildwech­sel ­un­ter­sagt ist.

10. Tag: Island Beach

Ausflug

Wildlife Tour (ganztägig)

Die Tour wird von Kangaroo Island Wilderness Tours organisiert und führt zu abgelegenen Stellen der Insel, die nicht mit dem Mietwagen angefahren werden dürfen. mehr ...

Ziel sind unter anderem die Little Sahara, wie man die großen Sanddünen im Inselinneren nennt, Snellings Beach, ein einsamer Strand mit schönem Blick über die Küste, das glasklare Meer und der Lathami Conservation Park, wo es seltene Kakadus, Ameisenigel und verschiedene Arten von Wallabies zu sehen gibt. Ein geschulter Guide nimmt maximal sechs Gäste in einem Allradwagen in die Wildnis mit. Eine private Tour ist auch möglich. Für ein Mittagessen unterwegs wird gesorgt.
Sie werden an der Unterkunft abgeholt. Wer für den nächsten Tag einen Leihwagen gebucht hat, wird nach der Tour zum Flughafen gebracht und bekommt dort den Wagen ausgehändigt und fährt damit zur Unterkunft zurück. Der nächste Tag steht zur eigenen Gestaltung frei und kann so ganz in Ruhe von der Unterkunft aus gestartet werden.

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12.–14. Tag: Adelaide

Essen und Shoppen in weltoffener Stadt
Die Haupt­stadt des Bundes­staates Süda­us­tralien liegt idyllisch zwischen den Hügeln der Mount Lofty Ranges und den geschützten Stränden am Gulf St Vincent. Großzügig ange­legte Straßen mit Kolo­ni­al­bauten und Parks prägen die Stadt mit einer Million Einwohner. Der Lebens­stil ist welt­offen, gastfreund­lich und entspannt. Besu­cher freuen sich beim Einkaufen und Essengehen über die relativ güns­tigen Preise. Zahlreiche Ausflugs­ziele sind leicht zu errei­chen: Kangaroo Island ist in 30 Flugmi­nuten oder in 90 Automi­nuten mit anschließender Fährfahrt zu errei­chen. In den Adelaide Hills ist man im Auto in 30 Minuten, im Barossa Valley oder auf der Fleu­rieu Peninsula ist man in einer Stunde.

Dauer: 0:45 h

Die Fähre wird von der Reederei Sealink betrieben und legt in Penneshaw ab.

Die Fahrt von Cape Jervis geht an der Küste entlang nach Norden. Dabei kommt man über die Halbinsel Fleurie, die wegen ihrer Sandstrände, ihres Weinbaus und ihrer Naturschutzgebiete bekannt ist.

McLaren Vale

Weinbau­gebiet an der Küste südlich von Adelaide

Südlich von Adelaide erheben sich die Mount Lofty Ranges vor der Küsten­ebene. Dieses Gebiet gehört zu den bekann­testen Anbau­gebieten Australiens und wird auch als Wine Coast bezeichnet. In seinem Zentrum liegt das McLaren Vale mit mehr als 50 Kelle­reien, von denen die meisten auch für Besu­cher offen stehen. Einen Besuch lohnt The Barn, ein ehema­liges Kutscher­haus, in dem heute eine Galerie und ein renommiertes Lokal unter­ge­bracht sind.

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Zu Gast in einer Villa in Stirling

14 Kilometer von Adelaide entfernt, im beschaulichen Stirling in den Adelaide Hills, stehen drei außergewöhnliche Villen, die schon mehrfach ausgezeichnet wurden. mehr ...

Jede der eigenständigen Villen hat eine voll ausgestattete Küche, einen privaten Garten und ist individuell mit hochwertigen Materialien einem Thema folgend eingerichtet, das sich auch in der Bepflanzung und Gestaltung des Außenbereichs widerspiegelt. So gibt es eine Villa in einem warmen balinesischen Stil, eine weitere in modernem japanischen Stil sowie eine eher puristisch elegante Villa. Der Mount Lofty Botanic Garden sowie der Nationalpark Cleland liegen weniger als zehn Autominuten von den Villen entfernt, das Zentrum von Adelaide erreicht man in ca. 25 Minuten.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Hahn­dorf

Dorf der deut­schen Emigranten

Das Dorf mit rund 1.800 Einwoh­nern in den Adelaide Hills ist eine der ersten deut­schen Sied­lungen Australiens. 1838 kamen 187 preußi­sche Luthe­raner an Bord der Zebra unter dem Befehl des Kapi­täns Hahn. Als er den Emigranten half, ein Stück Land zu finden, nannten sie ihr neues Dorf nach ihm. Im ersten Jahr bauten die Hahn­dorfer eine Kirche. Weinberge wurden ange­legt, die Frauen arbei­teten als Schäfe­rinnen. Das deut­sche Erbe ist bis heute noch sichtbar. In den Bäcke­reien und Metzge­reien kann man Brot und Wurst nach deut­schen Rezepten kaufen. Sehens­wert sind das Detmold House, das German Arms Hotel und die St. Michel's Lutheran Church.

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Migra­tion Museum Adelaide

Geschichte der australi­schen Einwanderer

Australien ist eine multikulturelle Gesellschaft – dank ihrer Einwanderer von Litauen bis China. Das span­nende Museum informiert über Einwande­rungs­wellen, die Herkunft der Flücht­linge und Migranten, ihre Geschichten und Schick­sale sowie Einwande­rungs­ver­fahren und Eingliede­rung. 

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14.–17. Tag: Sydney

Perle des Südpazifiks
Sydney, die Perle des Südpa­zi­fiks, erstreckt sich an den Ufern des Parra­matta River. Sie ist umrahmt von goldgelben Stränden und Busch­land. In ihrem Herzen befindet sich der Natur­hafen Sydney Harbour. Hier begann alles, als Captain Arthur Phillip 1788 vor Anker ging und die erste Sied­lung auf australi­schem Boden grün­dete. Noch heute ist der Hafen der ideale Ausgangs­punkt  für Sydneys unter­schied­liche Stadt­teile mit ihren zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten, histo­ri­schen Gebäuden und gläs­ernen Wolkenk­ratzern. Dazwi­schen liegen immer wieder großzügige Parks, die zum Entspannen einladen. Die florie­rende Geschäfts- und Handels­me­tro­pole bildet den gesunden Gegen­satz zum rauen Outback, das noch immer die Vorstel­lung Australi­en­be­su­cher prägt. Ausflugsmög­lichkeiten in die umliegenden Natio­nalparks, die Blue Moun­tains und die Hunter Valley Wein­region gibt es reich­lich.
Mietwagenabgabe
Adelaide Airport
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Zu Gast im Medusa

Das von einem der besten Innenarchitekten Australiens, Scot Weston, eingerichtete moderne Boutique-Hotel beherbergt 18 Zimmer und fünf Suiten. mehr ...

In der Planung hat er alle Elemente, die zu einem klassischen Hotel gehören, überprüft und angepasst. Herausgekommen ist ein faszinierendes Objekt, für das er sogar einige Auszeichnungen gewonnen hat. Neben dem Konzept, das sich konsequent am Wohlergehen des Gastes orientiert, besticht auch die Lage: Darlinghurst ist ein trendiges Viertel aus Alt und Neu mit vielen Cafés und Restaurants. Zur Oper und zum Hafen sind es ca. 40 Fußminuten.

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Leistungen: 3 Nächte | Ohne Verpfle­gung

Queen Victoria Building

Sydneys Einkaufs­tempel

Der prunkvollste Einkaufs­tempel von Sydney hat die Ausmaße einer Kathedrale. Das QVB ist 190 Meter lang und 30 Meter breit. Charak­te­ris­tisch ist die zentrale Kuppel, die an den Petersdom von Rom erin­nern soll. Das 1898 fertig­ge­stellte Gebäude bildet mit seiner neoroma­ni­schen Architektur einen starken Konstrast zu den modernen Bauten der Umge­bung. Die Innen­seite zeigt Glas­or­na­mente, außen hat es eine Kupfer­de­ckung. Viele kleinere Kuppeln zieren die Dachlinie, besonders treten die etwas größeren an den Ecken des Gebäudes hervor. Bemalte Fenster, unter anderem eine Rosette mit der Darstel­lung der alten Wappen Sydneys, lassen Licht in die zentrale Halle. Auf vier Etagen kann man shoppen, Cafés besu­chen und auf Entde­ckungs­tour gehen.

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Sydney Harbour Bridge

Aussicht auf das Stadt­pan­orama

Was für London die Tower Bridge ist, ist für Sydney die Harbour Bridge. Die 1932 eröffnete Brücke verbindet Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen.Sie sieht nicht nur impo­sant aus, sondern bietet auch einen unver­gleich­li­chen Ausblick, bei dem man die meisten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sehen kann. Am besten kann man das Stadt­pan­orama vom Pylon Lookout über­bli­cken, der sich im stadt­zuge­wandten Turm befindet. 

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Bondi Beach

Wo die Reichen und Schönen flanieren

Der berühm­teste Strand in Australien bietet einen Kilometer goldenen Sand, auf dem die Schönen in knapper Bekleidung flanieren. Eine dröh­nende Brandung, krei­schende Möwen und der Duft von Sonnencreme vermi­schen sich hier. Hier geht es um sehen und gesehen werden; je sonnengebrä­unter, schlanker oder muskulöser desto besser. Hinter dem Strand, an der Campbell Parade entlang, reihen sich Straßen­cafés und Eisdielen anein­ander. Der Beach­walk von Bondi nach Bronte führt südlich von Bondi an bizarren Sand­steinfelsen vorbei, die von der Brandung geformt wurden. Über den Tama­rama Beach geht es auf und ab nach Bronte. Unter­wegs gibt es genügend Einkehrmög­lichkeiten und natür­lich eine glänzende Aussicht. Die Häuser an dieser Küste zählen zu den begehr­testen Immobilien in Sydney.

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17.–18. Tag: Alice Springs

Hauptort im Landesinneren
„The Alice“ im Herzen des Red Centres ist der Haup­tort im Landes­in­neren Australiens, am Todd River – einem Fluss, der nur an wenigen Tagen im Jahr Wasser führt. Das Rote Zentrum hat aufgrund seines trockenen Klimas herr­liche Farb­spiele von stahlblauem Himmel und roter Erde zu bieten. Die Umge­bung bildet das Gebirge der McDon­nell Ranges, eines der ältesten der Welt. Es besteht aus stark verwit­ter­tertem Rotgranit, verläuft rund 400 Kilometer in Ost-West-Rich­tung mit Höhen von 500-1500 Meter. Es ist gekennzeichnet durch besonders eindrucksvolle Schluchten, in denen sich auch während des heißen Sommers noch Leben um die wenigen Wasserlöcher findet.

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K SUV/AWD All incl. ab Flughafen

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In einem Gästehaus bei Alice Springs

Das private Gästehaus liegt 3 Kilometer außerhalb von Alice Springs, ganz in der Nähe von der Telegraph Station und School of Air. mehr ...

Im Haupthaus sind zwei Gästezimmer untergebracht, welche sich ein Badezimmer teilen und so gut für eine Familie oder gemeinsam reisende Freunde geeignet ist. Das Apartment, mit eigenem Eingang, befindet sich im Nebengebäude und ist ideal für Selbstversorger. Es ist ausgestattet mit einer Kitchenette mit Ofen, Mikrowelle, Kühlschrank und Kaffee-/Teezubereitungsmöglichkeiten. Eine Waschmaschine, ein kleines Fitness-Studio, ein BBQ(Grill) und ein Pool stehen den Gästen zur Verfügung. Ein Restaurant ist fußläufig erreichbar, ansonsten findet man in Alice Springs mehrere Möglichkeiten. Ihre Gastgeber, Margaret und Alf, kennen sich gut in Ihrer Umgebung aus und geben gerne Tipps. Auf Wunsch organisieren sie auch Ausflüge mit dem Heißluftballon und Kamelritte oder gar eine Kombination aus beiden. Eine etwas andere Art das Outback zu erkunden.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Old Tele­graph Station

Frei­lichtmuseum in der Keim­zelle von Alice Springs

Die ehema­lige Tele­grafen­sta­tion von Alice Springs gilt als Keim­zelle der Stadt, die ihre Entste­hung der Trans­aus­trali­schen Tele­grafenlei­tung von Port August nach Darwin verdankt. Mit der Leitung konnte 1871 erstmals eine tele­gra­fi­sche Verbindung zwischen Nord und Süda­us­tralien herge­stellt werden. Weil jedoch die Span­nung für die weite Strecke nicht ausreichte, wurden in Alice Springs die gemorsten Nach­richten empfangen, abge­schrieben und von Hand in den nächsten Abschnitt der Leitung eingegeben.Heute ist die Old Tele­graph Station ein Frei­lichtmuseum, wo die tech­ni­schen Anlagen und die Wohn­um­stände der dama­ligen Bewohner gezeigt werden. Außerdem mahnt eine Gedenk­stätte an die Mischlingskinder, die ihren Familien weggenommen und euro­päisch erzogen wurden.

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Royal Flying Doctor Service

Von der medi­zi­ni­schen Versorgung im Outback

Wegen der extrem dünnen Besiede­lung des Outbacks kann die medi­zi­ni­sche Versorgung für die Bevöl­ke­rung nur per Flugzeug sicherge­stellt werden. Die Flying Doctors kommen, wenn ein Farmer am Ende der Welt von einem Traktor eingequetscht wurde oder wenn Kinder in einem entlegenen Dorf der Aborigines geimpft werden müssen. Der Zahn­arzt samt Bohrer ist ein Flying Doctor, ebenso der Rettungs­sani­täter, der Pati­enten von einem ins nächste Kran­ken­haus überführt. Im Outback gibt es mehrere Boden­sta­tionen des RFDS; eine davon ist in Alice Springs und kann besich­tigt werden – samt einer Ausstel­lung über die ungewöhn­liche und span­nende Arbeit.

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Alice Springs Desert Park

Pflanze- und Tierwelt des Outback

Der Wildlife-Park am Lara­pinta Drive zeigt die typi­sche Pflanzenwelt der West MacDon­nell Ranges und die Tiere des Inneren Australiens. Gehalten werden Kängurus und Emus. Zudem gibt es ein Vogelfrei­ge­hege, ein Nacht­haus, in dem man unter anderem den Kanin­chen­nasenbeutler beob­achten kann, sowie ein Reptili­en­haus mit dem Dorn­teufel. Darüber hinaus werden Greifvogel­shows geboten.

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18.–19. Tag: Kings Canyon

Australiens Grand Canyon
Der kleine „Grand Canyon“ Australiens ist eine ein Kilometer lange impo­sante Schlucht  mit über hundert Meter hohen Felswänden, die in allen Gelb-, Grau- und Rottönen schil­lern. Er ist die Haupt­at­trak­tion des Watarrka-Natio­nalparks 250 Kilometer südwest­lich von Alice Springs. Auf dem Boden des Canyons wachsen mäch­tige Fluss-Eukalypten im Trock­ental. Besonders eindrucksvoll ist ein Rundflug über den Canyon. Einen halben Tag sollte man mindes­tens für die Besich­tigung einplanen. Morgens und abends gibt es im Canyon die besten Möglichkeiten zur Tierbe­ob­ach­tung. Eine vier­stün­dige Wande­rung um den Kings Canyon führt zum Garden Eden, der seinen Namen den grünen Pflanzen im Schatten der Felswände verdankt.

West MacDon­nell Ranges

Rotes Gebirge im Outback

Die MacDon­nell Ranges sind eine 650 Kilometer lange Gebirgskette im Nort­hern Territory Australiens. Sie bestehen aus parallel laufenden Bergkämmen aus rotem Sand­stein, die west­lich und östlich von Alice Springs verlaufen. Mount Liebig mit 1.524 Metern und Mount Zeil mit 1.510 Metern sind die höchsten Erhe­bungen. Im Gebiet der MacDon­nell Ranges exis­tieren zahlreiche Stätten der Arrernte, der örtli­chen Aborigines. Ein über 200 Kilometer langer Wanderweg, der Lara­pinta Trail, verläuft durch den West MacDon­nell National Park.

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Finke-Gorge-Natio­nal­park

Oasental mit seltenen Pflanzen und einem uralten Fluss

Der knapp 500 Quad­ratki­lometer große Park ist von Alice Springs aus über den Lara­pinta Drive zu errei­chen. Teil des Parks ist Palm Valley, ein Oasen-Tal, in dem viele seltene Pflanzen­arten heimisch sind, so die welt­weit letzte Popu­la­tion der Mari­enpalme. Der Finke River ist mit 350 Millionen Jahren einer der ältesten Fluss­läufe der Erde. Er bahnte sich hier einen Weg zwischen der Krich­auff Range im Westen und der James Range im Osten. Im Park befinden sich Über­reste der Kultur des Aborigine-Volkes der Arrernte. In einem natür­li­chen Amphi­theater zwischen den Felsen Old Man und Old Woman wurden Initia­ti­ons­feste gefeiert. Am Sullivan Creek sind uralte Fels­zeich­nungen erhalten geblieben.

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J

Zu Gast in einem Resort am Kings Canyon

Das Resort befindet sich im Watarrka National Park, ungefähr sieben Kilometer vom Kings Canyon entfernt. mehr ...

Den Hotelgästen stehen ein Restaurant mit Cocktailbar sowie zwei Swimmingpools zur Verfügung. Die Zimmer sind geschmackvoll und zweckmäßig eingerichtet und verfügen über ein eigenes Bad.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

19.–21. Tag: Ayers Rock

Zweitgrößter Monolith der Erde
Uluru, oder auch Ayers Rock, gehört zu den berühm­testen Attrak­tionen Australiens. Der zweitgrößte Mono­lith der Erde, der 348 Meter aus der sandigen Ebene herausragt, ist die Spitze eines unter­irdi­schen Sockels. Für die Aborigines ist Uluru ein heiliger Ort. In den Höhlen und Schluchten findet man noch zahlreiche Felsma­le­reien. Heute gehört das Gebiet um den Ayers Rock wieder den Aborigines. Allerdings haben diese das Land zur touris­ti­schen Nutzung an den National Park und Wildlife Service verpachtet. Seither wird es von Vertre­tern des Parks und den Urein­woh­nern gemeinsam verwaltet. Möchte man mehr über die Schöpfungs­ge­schichte der Aborigines lernen empfiehlt sich eine geführte Umwande­rung (9,5 km) des Uluru. Das Besteigen des heiligen Felsen ist für die Urein­wohner Tabu. Seit dem 30. Oktober 2019 ist die Besteigung auch für Touristen verboten. 

In den Morgenstunden lohnt es sich den Kings Canyon Walk zu laufen, bei dem man herrliche Ausblicke genießen kann. Nach einem weiteren Streckenabschnitt durch unbewohnte Wüstenlandschaft, der aber ab Kings Canyon wieder geteert ist, erreicht man dann in der Nähe des Uluru (Ayers Rock) die einzige Siedlung der Region, die riesige aber für Ihre Größe relativ unauffällig angelegte Hotelanlage von Yulara.

Mount Conner

Kleiner Bruder von Uluru

Der markante Tafelberg, der seine Umge­bung um 300 Meter über­ragt ist schon von weitem sichtbar. Er ist über  2800 Meter lang und 1300 Meter breit. Den Vorbei­rei­senden gibt er einen Vorge­schmack auf den 100 Kilometer west­lich liegenden Uluru. Sein Alter wird auf 700 Millionen Jahre geschätzt. Seine Nordflanke setzt sich scharfkantig vom umge­benden Outback­land ab, während seine Südseite durch viele Verwitte­rungs­rinnen zerfurcht ist. Geologisch gibt es keine direkte Verbindung zur Sand­stein­forma­tion des nahegelegenen Ayers-Rock-Gebietes. Er wird jedoch oft mit dem Uluṟu verwech­selt, da er vom Lasseter Highway aus sichtbar ist.

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K

Zu Gast im Sails in the Desert Hotel

Sails in the Desert ist ein modernes Hotel zwischen blühenden Büschen und Eukalyptusbäumen. mehr ...

Bei Sonnenuntergang kann man den Lauten der Wüste lauschen. Die höchsten Gebäude sind nicht höher als die umliegenden Sanddünen, sodass sich der Komplex sehr gut in die Landschaft einpasst. Unter den weißen Segeln, die den Pool säumen, kann man wunderbar entspannen. Das Hotel verfügt über einen Schalter, an dem man Tagesausflüge buchen kann, eine Kunstgalerie, einen Minigolfplatz, verschiedene Restaurants und eine Bar.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Kata Tjuta

Wandern am heiligen Ort der Anangu

Die Kata Tjuta sind vor 550 Millionen Jahren gleichzeitig mit dem Uluru entstanden. Sie sind Teil einer unter­irdi­schen Gesteins­schicht und bestehen aus 36 Kuppeln, die mindes­tens ebenso spekta­kulär wie der Ayers Rock sind. Die Kata Tjuta befinden sich im Besitz der Anangu. Da laut deren Mytho­logie die Kata Tjuta mit der Traumzeit verbunden sind, nutzen die Anangu sie als Ort für Rituale. Ein Wanderweg im Valley of the Winds ist öffent­lich zugäng­lich, man geht je nach Wander­tempo drei bis fünf Stunden. Auf dem Wanderweg gibt es zwei Aussichts­punkte und nur an einer Stelle Trink­wasser, daher wird das Mitnehmen von ausrei­chend Trink­wasser empfohlen.

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21.–24. Tag: Cairns

Tor zum Great Barrier Reef
Die Stadt im Norden von Queens­land wur­de 1876 als Export­hafen für Gold und andere Boden­schätze, die in den Minen west­lich der Stadt gewonnen wurden, gegründet. Mit der Zeit wur­de Zuck­er­rohr zum Haupt­export­pro­dukt. Heute ist Cairns eine leben­dige Tropen­stadt und Tor zu einzig­ar­tigen Stätten des Welt­natur­erbes: dem Great Barrier Reef, den Regen­waldgebieten Cape Tribula­tion und Dain­tree Natio­nal­park im Norden sowie dem Wooroo­no­oran Natio­nal­park im Süden. Mehr als 160 Tages­ausflüge starten in Cairns, darunter Segel­törns zu den vorge­la­gerten Inseln und dem Riff, Regen­wald­touren, Heißluft­ballon­fahrten und White­water Rafting.
Mietwagenabgabe
Ayers Rock Airport

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe E Full Size Toyota Camry o. ä. (FCAR)
Tarif: Avis Gruppe E Full Size Toyota Camry o. ä.

L

Zu Gast in einem B&B bei Cairns

Das B&B liegt nahe des Strandes von Clifton Beach, nördlich von Cairns in North Queensland. Maz und Alan sind herzliche Gastgeber, die einem das Gefühl geben, bei Freunden zu sein. mehr ...

Angeboten werden ein Cottage mit privatem Eingang, möbliertem Außenbereich mit Grill und einer Kitchenette mit Mikrowelle und Kühlschrank sowie ein Zimmer mit Kühlschrank, das man über die Frontveranda betritt. Morgens wird ein gutes Frühstück mit Müsli, Croissants, frischem Obst, Honig und Marmelade serviert. Wenn man nicht gerade die abwechslungsreiche Umgebung erkundet, kann man es sich im Garten und auf der Terrasse bequem machen oder in den von Palmen gesäumten, beheizten Pool springen. 

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Dain­tree Natio­nal­park

Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sand­stränden, Bergen und Regen­wald. Der 3.200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Dain­tree Natio­nal­park, der mit einer Auto­fähre zu errei­chen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.

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Green Island

Tropi­sche Insel auf einem Korallenriff

Die Insel im Norden von Queens­land liegt etwa 35 km von Cairns entfernt auf einem 720 Hektar großen Korallenriff, ist aber selbst nur 15 Hektar groß. Zwar ist die Insel tropisch grün, ihr Name rührt jedoch daher, dass der vorbei­fah­rende James Cook sie nach einem Astro­nomen namens Charles Green benannte. Auf der Insel kann man schnor­cheln, tauchen oder den Regen­wald erkunden. Touren ins Outer Great Barrier Reef werden ange­boten.

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Barron Falls National Park

Tosende Wasser­fälle im tropi­schen Urwald

Der 28 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park ist rund um den Barron River ange­legt, der wegen seiner grandiosen Wasser­fälle zum Welt­natur­erbe der UNESCO erhoben wur­de. Eine 25 Meter hohe Kaskade stürzt bis zum Grund der Schlucht. Zwei Wasser­fälle – der Stoney-Cteek-Fall und der Surprise-Creek-Fall – liegen an Nebenflüssen des Barron River im Park. Die Hänge der Schlucht sind steil. Die Kuranda Scenic Railway führt durch den Park und besitzt einen Bahnhof an den Barron-Fällen. Täglich einmal verkehrt fährt ein Zug von und nach Cairns.

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24.–26. Tag: Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer
Der Dain­tree Natio­nal­park besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nörd­lich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar. Die Gegend um das Cape Tribula­tion, welches nach Captain Cook benannt wur­de, ist besonders reizvoll, da hier der Regen­wald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivi­täten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbe­ob­ach­tungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tages­touren nach Cook­town werden von hier aus ange­boten. Besonders sehens­wert ist außerdem das „Treetop Tower Environ­ment Centre“, das dabei hilft, die Viel­sei­tigkeit des Regen­waldes zu erschließen.

Zwischen Cairns und Port Douglas liegt der schönste Streckenabschnitt des Captain Cook Highways: zur Pazifikküste hin befinden sich schöne Buchten und Strände, im Landesinneren sind die Berghänge mit tropischem Regenwald bewachsen. Mossmann ist (wieder) von Zuckerrohr umgeben, hinter Daintree Village beginnt dann der Nationalpark.

Mossman Gorge

Heimat der Kuku Yalanji in einem Regen­wald

Die Schlucht liegt im südli­chen Teil des Dain­tree Natio­nalparks im äußersten Norden von Queens­land. Sie ist Teil der tradi­tionellen Heimat des indigenen Volkes der Kuku Yalanji. Eine Hängebrücke führt über den Rex Creek nahe seiner Mündung in den Mossman River. Vom Park­platz führt ein 2,4 Kilometer langer Rundweg durch den Regen­wald. Die Mossman Gorge wur­de 1967 zum Dain­tree Natio­nal­park erklärt. In der Gemeinde Mossman Gorge leben die Kuku Yalanji seit Jahr­tausenden und sind als die tradi­tionellen Eigen­tümer anerkannt. Wer sich für die Kultur der Aborigines inter­es­siert, kann an einer einstün­digen Führung teil­nehmen.

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M

Zu Gast in einem Haus im tropischen Regenwald

Diese Privatpension ist wunderbar gelegen: mitten im tropischen Regenwald, umgeben von einem wunderschönen Garten und nur wenige Minuten vom Strand von Cow Bay entfernt. mehr ...

Das auf Pfählen gebaute Holzhaus – eine typische Bauweise in den Tropen – hat nur zwei Gästezimmer. Von der Terrasse blickt man auf das dichte Grün und die Anhöhen des Daintree National Parks. Die freundlichen Gastgeber servieren ein fantastisches Frühstück mit allerlei exotischen Früchten. Marion, eine Deutsche, und ihr australischer Mann Brian leben seit 1996 im Daintree Regenwald und sind gerne bei der Planung von Tagestouren, Nachtwanderungen oder Boots- und Kajaktouren zum Great Barrier Reef behilflich. In der kleinen Siedlung von Cow Bay befinden sich einige Restaurants, Cafés, eine Kunstgalerie und der einzige Pub auf dieser Seite des Daintree Rivers. Cow Bay Beach ist in 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Ein weißer Sandstrand, schattige Buchten und nah gelegene Korallengärten bieten Gelegenheit zum Erholen, Schwimmen, Schnorcheln und Spazierengehen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Cape Tribula­tion

Zwischen Regen­wald und Great Barrier Reef

Das "Kap des Trüb­sals“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nörd­lich von Port Douglas und 110 Kilometer nörd­lich von Cairns in Queens­land, wo Regen­wald und Great Barrier Reef unmit­telbar aufein­ander­stoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Süds­ee­reise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und erst nach einmo­na­tigen Repa­ratur­arbeiten seine Reise fort­setzen konnte. Am Cape Tribula­tion, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queens­land gehört, gibt es ein paar Beach­resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu errei­chen. Mit einer Fähre muss man den Dain­tree River überqueren. 

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26.–28. Tag: Atherton Tableland

Urwaldreste im fruchtbaren Hochland
Das Atherton Table­land erstreckt sich über 150 Kilometer von Cairns bis Innisfail und ist Teil der Great Dividing Range an der Ostküste. Der höchste Punkt liegt bei 900 Metern über dem Meer­es­spiegel. Riesige Flächen tropi­schen Regen­walds bedeckten einst die Gegend, der jedoch weitge­hend gerodet ist. Deswegen sind weite Flächen des Atherton Table­lands heute land­wirt­schaft­lich nutzbar. Nur an unzugäng­li­chen Stellen wie den zur Küste abfal­lenden Steilhängen blieb der eindrucksvolle Wald verschont und ist heute ein idealer Lebens­raum für unzäh­lige Tier­arten.

Das tropisch feuchte Daintree Regenwaldgebiet wird über eine Nebenstrecke nach Süden verlassen, die einen ins aride Hinterland führt. Die kleine Ortschaft von Mount Molloy war um 1890 eine lebendige Kupfer- und Goldgräberstadt. Südlich von Mareeba beginnt dann das Atherton Tableland.

Mareeba Wetlands

Vogel­pa­ra­dies im Feuchtgebiet

Man nennt sie auch die „Ever­g­lades Australiens“. Im Unter­schied zu dem Feuchtgebiet in Florida wur­de das Natu­ra­pa­ra­dies in den nörd­li­chen Atherton Table­lands allerdings künst­lich geschaffen, um weiterer Zerstörung durch Zuck­er­rohr­anbau vorzu­beugen. Der große See wirkt wie eine Fata Morgana inmitten einer trockenen Savan­nen­landschaft mit lehm­brauner Erde und meter­hohen Termi­t­enhügeln. Doch gerade die Kombi­na­tion von trockenem Gras­land und Feuchtgebieten macht das 2.000 Hektar große Schutzgebiet zu einem der wich­tigsten Vogelreviere in Australen. Über 220 Arten wurden regi­s­triert. Im Visitor Centre kann man Führungen buchen und erhält weitere Informa­tionen.

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N

Zu Gast in Baumhäusern am Mount Quincan Krater

Die sechs luxuriösen Baumhäuser gehören zu den originellsten Unterkünften in Australien und liegen im Herzen des Atherton Tablelands, an den Hängen des Mt. mehr ...

Quincan Krater. Sie wurden äußerst rücksichtsvoll in den Regenwald integriert. Als Besucher der Pfahlbauten ist man beeindruckt von der Stille und Weite der umgebenden Natur und dem fantastischen Blick in den Krater und über das Tableland. Die Baumhäuser verfügen alle über einen Whirlpool mit Panoramablick, einen Kamin, eine Küche und eine in den Baumwipfeln versteckte Veranda mit Außendusche. Den historischen Ort Yungaburra mit zahlreichen guten Restaurants und Kunstgeschäften erreicht man in wenigen Minuten.



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Gadgarra-Natio­nal­park

Ursprüng­l­i­cher Tropen­wald mit seltenen Tieren

Der Park schützt den ursprüng­l­i­chen Tropen­wald an der östli­chen Kante des Atherton Table­lands. Er reicht von 50 Meter über dem Meer­es­spiegel im küsten­nahen Flach­land bis auf etwa 700 Meter am Fuße des Mount Bartle Frere. Pflanzen- und Tierwelt sind besonders arten­reich; es wurden über 80 verschiedene Vogel­arten regi­s­triert, darunter mehrere Arten von Papa­geien. Zu den bedrohten Säuge­tieren im Park zählen Possums und Flughunde. Man erreicht den Park über den Gillies Highway, der auf einer Länge von zehn Kilome­tern den Park durch­quert. Besu­cher­einrich­tungen gibt es keine.

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28. Tag: Cairns

Wer das Atherton Tableland über die Serpentinen des Gillies Highway zur Küste hin verlässt, kann 8 km hinter Yungaburra einen Stopp am Lake Barrine – einem beschaulichen Kratersee, der inmitten eines tropischen Dschungels liegt – einlegen.

Mietwagenabgabe
Cairns Airport

Zusatzleistungen

Das Visum für Australien wurde durch Umfulana besorgt, eine Kopie liegt Ihren Reiseunterlagen bei.
Bei einer Flugreise von Deutschland nach Neuseeland und zurück fallen pro Person durchschnittlich 16.000 kg (!) CO2 an. Um einen Teil dieser Emissionen zu kompensieren, beteiligen wir uns an der neuseeländischen Aktion „Trees for Travellers“.
Für jeden Reisenden kaufen wir einen einheimischen Baum, der auf einer großen Plantage bei Kaikoura gepflanzt wird.

Näheres unter www.umfulana.de/klimabeitrag

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 3.979,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

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Empfohlene Reisezeit:
April–Juni, Aug.–Nov.

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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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