Australien von drei Seiten: Küsten, Outback, glänzende Metropolen
Great Barrier Reef: Reisefoto von

Australien von drei Seiten

Küsten, Outback, glänzende Metropolen

Um Zeit für das Outback und den Nordosten zu gewinnen, sind zwei Inlandsflüge vorgesehen. Der Schwerpunkt der Rundreise liegt auf der Ostküste Australiens mit Fraser Island und vor allem Sydney und Umgebung.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Brisbane

Brisbane

16 km | 19 Minuten
A

Brisbane

Lebensfrohe Hauptstadt von Queensland

Brisbane ist mit 1,5 Millionen Einwoh­nern die Haupt­stadt und damit das poli­ti­sche, wirt­schaft­liche und kulturelle Zentrum von Queens­land.

Liebevoll nennen die lebens­frohen Bewohner ihre florie­rende Kapi­tale „Brissie“. Dreh- und Angel­punkt sind die Southbank Park­lands am Brisbane River, gesäumt von preisgekrönten Restau­rants, Frei­luft­cafés und Veran­stal­tungs­orten. Auf dem regelmäßig stattfin­denden Markt kann man lokales Kunst­hand­werk günstig erstehen. Gute Einkaufsmög­lichkeiten findet man außerdem in der Queen Street Mall und im Myer Centre. Brisbane ist optimaler Ausgangs­punkt, um die außergewöhn­liche Viel­falt von Southern Queens­land zu erkunden.

Zu Gast in einem B&B in Brisbane

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 1907 in der für Queens­land typi­schen Holzbauweise errich­tete Haus beherbergt heute ein kleines B&B.

Die vier Zimmer wurden liebevoll mit Antiqui­täten möbliert und auch an den kleinen Extras fehlt es nicht: vom Bademantel bis zum frischge­ba­ckenen Kuchen – die Gastgeber Eva und Peter haben sich so einiges einfallen lassen, um ihren Gästen den Aufent­halt so ange­nehm wie möglich zu machen. Die beiden leben schon seit mehr als 20 Jahren in der Gegend und können so jede Menge Tipps für die individu­elle Tages­pla­nung geben. Ein ausgiebiges Früh­stück wird entweder im Esszimmer serviert oder auf der Veranda, die von einem ein wenig englisch anmu­tenden Garten umgeben ist. Bis zum Stadt­zentrum sind es drei Kilometer, den Flughafen erreicht man in 15 Minuten.

Queens­land

Australiens viel­sei­tigstes Bundes­land
Im nord­öst­li­chen Bundest­staat Australiens leben ca. 4,7 Millionen Einwohner auf einer Fläche gut 1.700.000 Quad­ratki­lome­tern. Queens­land ist fläc­henmäßig nach Western Australia der zweitgrößte Staat Australiens und etwa fünfmal so groß wie Deutsch­land. Zugleich bietet der „Sunshine State“ sämt­liche landschaft­liche Facetten, die man in Australien erwartet: Trockene Wüsten­ebenen, wunder­schöne Gebirgs­landschaften, tropi­sche Korallen­gärten, schnee­weiße Sand­strände und fabelhafte Inselwelten. Das pulsierende Brisbane ist die unbe­s­trit­tene Haupt­stadt – auch in kultureller HInsicht. Die Gold Coast bildet das kommer­zi­elle Zentrum, die Sunshine Coast wird von langen Sand­stränden geprägt und das bergige Hinter­land ist für eine Viel­zahl von Natio­nalparks bekannt.

Central Busi­ness District

Restau­rants, Pubs & Cafés
Dank des warmen subtro­pi­schen Klimas haben die meisten Restau­rants, Pubs und Cafés Sitzgelegen­heiten im Freien. Die meisten von ihnen gibt es  im Central Busi­ness District, besonders in und um die Queen Street Mall. Das Angebot an Restau­rants reicht hier von güns­tigen 24-Stunden-Fast-Food-Filialen bis hin zu exqui­siten Feinschme­cker­lokalen. Nord­öst­lich vom CBD liegt das Stadt­viertel Fortitude Valley, die China­town von Brisbane. Asia­ti­sche Restau­rants sind hier rund um die Fußgängerzone, Bruns­wick Street Mall.

City Botanic Gardens

Radeln zwischen tropi­schen Gewächsen
An der Südspitze der Peninsula kommt man zu den 1822 gegrün­deten City Botanic Gardens. Dort kann man auch das Parlia­ment House und die Queens­land Univer­sity of Tech­no­logy besu­chen. In den ältesten Gärten der Stadt gibt es Spazier­wege und Pick­nick­plätze, tropi­sche Gewächse und eine Fahr­radver­leih­sta­tion, daneben auch Restau­rants und Cafés. Zu den High­lights gehören die große Frei­luftbühne Brisbane River Stage und der bei Nacht beleuch­tete Holzweg, von dem aus man die tieri­schen Park­be­wohner beob­achten kann.

Von Brisbane nach Urangan

Mietwagenannahme

Brisbane

8 km | 14 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K3 SUV/AWD All incl. ab Stadt­sta­tion
Station: Brisbane Down­town

Von Brisbane nach Urangan

300 km | 4:00 h

Die Strecke führt entlang der Sunshine Coast, einem Küsten­streifen nörd­lich von Brisbane, der vom Tourismus und Obst­plan­tagen lebt.

Die belieb­testen Orte sind Noosa, Maroochydore, Mooloolaba und Caloundra. Der Feri­enort Noosa Heads ist bekannt für seine besonderes schönen Strände (Sunshine Beach), eine ausge­dehnte Fluss­landschaft und seine unmit­telbare Nähe zum Noosa National Park. Besonders nach­mit­tags kann man bei einem Spaziergang durch den Park mit etwas Glück einen schla­fenden Koala in den Bäumen erspähen. Einen Pa­no­ra­ma­blick über den Park hat man vom Laguna Lookout bei Noosa Junc­tion. Im Hinter­land der Sunshine Coast erheben sich die elf Vulkank­rater der Glass­house Moun­tains.

Glass House Moun­tains

Koalas und Riesenkängurus zwischen zwölf Vulkanen
Aus der flachen Ebene der Sunshine Coast erheben sich abrupt zwölf erlo­schene Vulkane. James Cook war der erste Euro­päer der sie erblickte. Er nannte sie Glass House Moun­tains, weil sie ihn an die Glasschmelz­öfen seiner Heimat York­shire erin­nerten. Der höchste Berg ist der Mount Beerwah mit einer Höhe von 556 Metern. Am markan­testen ist aber der Mount Tibrogargan. Er ähnelt einem gigan­ti­schen Affen ähnelt, der sitzend in Rich­tung Meer starrt. Im Natio­nal­park Glass House Moun­tains leben Koalas, Amei­sen­igel und Graue Riesenkängurus.

Sunshine Coast

Weiße Strände, male­ri­sche Felsenbuchten
Über eine Länge von 60 Kilome­tern im Bundes­staat Queens­land ist die australi­sche Ostküste besonders schön und wird Sunshine Coast genannt. Zwischen Caloundra und Noosa Heads wech­seln weiße Sand­strände und male­ri­sche Felsenbuchten mit wilder Brandung einander ab. Trotz des touris­ti­schen Namens ist die Sunshine Coast längst nicht so entwi­ckelt wie etwa die Gold Coast. Dabei kann man wegen des subtro­pi­schen Klimas und der ange­nehmen Wasser­tempe­raturen auch außer­halb des Sommers schwimmen und Wassersport treiben. Im bergigen Hinter­land gibt es mehrere Natur­parks mit ursprüng­l­i­chem Busch.

Noosa-Natio­nal­park

Tropi­sche Strände und Regen­wald
Der populärste Natio­nal­park in Queens­land zählt mehr als eine Million Besu­cher pro Jahr. Die Strände bieten sich zum Schwimmen an, außerdem kommen Kletterer, Fischer, Surfer und Taucher. Eine Popu­la­tion von Koalas lebt im Park neben anderen Säuge­tiere wie Kurz­nasenbeutler, gewöhn­liche Ring­beutler und Kusus. In den Wäldern leben Erdsittiche, Kakadus und andere seltene Arten. Die Kaps des Parks sind beliebte Plätze zur Beob­ach­tung der Buckel­wale. Eine Ufer­pro­me­nade führt von der Mündung des Noosa River entlang der Hastings Street und um die Kaps und Strände des Natio­nalparks zum Sunshine Beach. Höchster Punkt im Park ist der Noosa Hill, auf den ein Wanderweg führt. Insge­samt gibt es fünf Wander­wege, wobei der längste acht Kilometer misst. Der Weg zum Hell’s Gate gilt als der am meisten began­gene in Queens­land.
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Hervey Bay

Buckelwale, Wassersport und Bootsfahrten zu den Inseln

Die Stadt an der Fraser Coast hat herr­liche Strände von über 40 Kilome­tern Länge und ist Ausgangs­punkt für Fahrten zu den vorge­la­gerten Inseln, vor allem nach Fraser Island.

Die Bucht gilt unter Meeresbio­logen als ein Ort mit einzig­ar­tiger maritimer Viel­falt. Von August bis November ziehen Buckel­wale vor der Küste nach Süden zur Antarktis. Geführte Touren zum Great Barrier Reef werden ange­boten. Da die Küste durch die vorge­la­gerten Inseln geschützt ist, eignet sie sich hervor­ra­gend zum Baden und für verschiedene Wassersport­arten, vor allem Kajakfahren und Tauchen.

Zu Gast in einem B&B in Hervey Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das zwei­stö­ckige Haus mit einem schönen tropi­schen Garten liegt etwas außer­halb von Hervey Bay im Vorort Urangan.

Während einer Reise durch Australien, entdeckten Kelly und Jason diesen Ort und entschlossen sich, ihre Zelte in Melbourne abzubre­chen und hierher zu ziehen. Im Oberge­schoss des Hauses befinden sich die liebevoll einge­rich­teten Gäste­zimmer mit Blick auf die Bucht. Mor­gens serviert Kelly ihren Gästen ein konti­nen­tales Früh­stück mit Joghurt, Tee, Kaffee, Müsli oder Toast im offenen Küchen-/Loungebereich im Erdge­schoss. Das B&B liegt zentral zum Strand, zum Jacht­hafen, zu Geschäften und zum Urangan Pier; in fußläufiger Umge­bung gibt es gute Restau­rants. Kelly und Jason sind gerne bei der Auswahl und Buchung von Ausflügen z. B. nach Fraser Island, Lady Elliott Island oder Walbe­ob­ach­tungs­touren.

Ausflug

Fraser Island Tour (ganztägig, englisch)

Der Tag startet morgens mit dem Abhol­service von der Unter­kunft zum Fähr­terminal in River Heads, von dem man mit der Fähre nach Fraser Island, der größten Sand­insel der Welt, über­setzt.

Nach der 40-minü­tigen Fahrt geht es mit einem Allradfahrzeug (max. 4 Personen + Fahrer) über große Teile der Insel.
Neben den fest geplanten Sehens­wür­digkeiten der Insel wie den Coloured Sands, Lake McKenzie, Maheno Schiffswrack und Eli Creek hat man auch die Möglichkeit, in einem der Süßwass­er­seen schwimmen zu gehen und durch den Regen­wald zu wandern. Den „Morning Tea“, das Mittag­essen und den Afternoon Tea mit Erdbeeren, Schoko­lade und Champa­gner bekommt man im Laufe des Tages serviert. Gegen 18 Uhr kehrt man mit der Fähre nach River Heads zurück. Diese exklusive Tages­tour, an der maximal vier Passagiere teil­nehmen können, wird von einem biologisch geschulten Führer geleitet.

Von Urangan nach Byron Bay

469 km | 5:30 h

Die Strecke führt entlang der Sunshine Coast, einem Küsten­streifen nördlich von Brisbane, der vom Tourismus und Obst­plan­tagen lebt. Die belieb­testen Orte sind Noosa, Maroochydore, Mooloolaba und Caloundra. Der Feri­enort Noosa Heads ist bekannt für seine besonderes schönen Strände (Sunshine Beach), eine ausge­dehnten Fluss­landschaft und seine unmit­telbare Nähe zum Noosa National Park. Im Hinter­land der Sunshine Coast erheben sich die elf Vulcank­rater der Glass­house Moun­tains.

Brisbane ist mit 1,5 Mio. Einwoh­nern die Haupt­stadt und damit das poli­ti­sche, wirt­schaft­liche und kulturelle Zentrum von Queens­land. Dreh- und Angel­punkt sind die Southbank Park­lands am Brisbane River, gesäumt von preisgekrönten Restau­rants, Frei­luftcafés und Veran­stal­tungs­orten. Wer auf dem Weg von Brisbane nach Byron Bay noch genug Zeit hat, sollte die Küste verlassen, um einen Umweg durch das Hinter­land der Gold Coast einzulegen und die Regenwälder des Lamington Natio­nalparks zu besu­chen.

New South Wales

Abwechs­lungs­rei­ches Bundes­land zwischen Ostküste und Great Dividing Range
Das älteste, bevöl­ke­rungs­reichste und wirt­schafts­stärkste Bundes­land Australiens ist etwa dreimal so groß wie Großbri­tan­nien. Von den knapp acht Millionen Einwoh­nern lebt etwa die Hälfte in Sydney, der glänzenden Haup­stadt von NSW: Kaum ein anderes australi­sches Bundes­land ist so abwechs­lungs­reich: Tolle Strände locken Scharen Besu­cher an die Ostküste. Im Hinter­land erheben sich die maje­s­tä­ti­sche Gebirge des Great Dividing Rang, die auch australi­sche Alpen genannt werden und eine Höhe von über 2.200 Metern errei­chen. Am Fuß der blauen Berge erstre­cken sich große subtro­pi­sche Wälder und ausge­dehnte Vieh­weiden.
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Byron Bay

Küstenort mit besonderem Flair

Eher schlichte Anfänge gingen den vielfäl­tigen Wand­lungen von Byron Bay voraus: Aus der von Milch­wirt­schaft geprägten Stadt wur­de ein wich­tiger Fleisch­pro­du­zent, gefolgt von einer gewich­tigen Bergbau- und Walfang­indu­s­trie.

In den vergan­genen 40 Jahren entwi­ckelte sich Byron Bay schließ­lich zu einem beliebten Küsten­ur­laubsort mit besonderem Flair. An den Surf­stränden und in den Regenwäl­dern werden Abenteuersport­arten ange­boten. In der Stadt gibt es ausgezeichnete Restau­rants und Live­musik.

In einem Gästehaus bei Byron Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das moderne Gäste­haus liegt auf einem 20.000 Quad­r­at­meter großen Grund­stück im Regen­wald, fünf Minuten von Byron Bay entfernt.

Die vier Gäste­suiten sind individuell und geschmackvoll einge­richtet und haben eine eigene Terrasse. Die große Küche, eine Lounge und eine Terrasse mit Blick in den Garten stehen allen Gästen offen. Im tropi­schen Garten lockt ein Pool vor der Kulisse des Regen­waldes – ein idealer Ort, um sich abzukühlen, ein Buch zu lesen oder einen Cock­tail zu genießen. Direkt gegenüber des Hauses befinden sich der Byron Bay Golf Course und ein Spa, den beein­dru­ckenden Tallows Beach erreicht man zu Fuß in zehn Minuten.

Lamington National Park

Schling­ge­wächse und bemooste Baumriesen
Zwischen Queens­land und New South Wales liegt der 200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park, der inzwi­schen aus der Liste des UNESCO-Natur­erbes steht. Der größte subtro­pi­sche Urwald Australiens beein­druckt mit seinen Regenwälder und weiten Tälern, seinen Wasser­fällen und zerklüf­teten Felsen. Auf den Würfelfeigen und anderen Baumriesen wachsen Moose, Farne und Orchideen. Wegen seiner Schling­ge­wächse wird er auch „Lianen­wald“ (Vine Forest) genannt. Papa­geien und andere Vogel­arten, der einheimi­sche Fuchskusu (Possum) und zahlreiche Echsen tummeln sich eben­falls hier. Es gibt über 500 Wasser­fälle.

Lismore

Von der Holzfäller­sied­lung zum Kunst­hand­werker-Dorf
Die mit 29.000 Einwoh­nern größte Stadt im Nord­osten wur­de im 19. Jahr­hun­dert als Holzhafen gegründet. Noch heute lebt der Ort vom Holz­ein­schlag, aber auch von der Rinderzucht. Dennoch ist die Stadt mehr als nur ein Farm­mit­tel­punkt. In den 70er Jahren kamen Aussteiger und Hippies aus den großen Städten Australiens hierhin und berei­cherten die Region mit einer blüh­enden Alter­na­tivkultur. Goldschmiede, Töpfer, Maler und andere Kunst­hand­werker produ­zieren und verkaufen in Gale­rien und Läden, die man in der ganzen Region findet. Darüber hinaus sorgt eine Univer­sität für urbanes Leben.

Cape Byron

östlichster Punkt Australiens
Cape Byron ist der östlichste Punkt des australi­schen Fest­landes und liegt in der Nähe des Bade­ortes Byron Bay in New South Wales. Vom Leucht­turm Cape Byron Light und von verschiedenen Aussichts­punkten aus hat man einen guten Blick über das Meer und die Buchten von Byron Bay. Cape Byron wird zwischen Juli und November regelmäßig von Buckel­walen passiert und ist deshalb ein bekanntes Ziel für die Walbe­ob­ach­tung. Am Nordende liegt der Strand Little Wategos Beach, südwest­lich davon der Wategos Beach. Neben einem Sied­lungs­gebiet ist der Groß­teil der Halb­insel von Cape Byron als Cape Byron State Conserva­tion Area geschützt.

Von Byron Bay nach Port Macquarie

391 km | 5:00 h

Wer auf dem Weg nach Süden einen Zwischen­stopp einlegen möchte, kann dies in Coffs Harbour oder Bellingen tun. Das subtro­pi­sche Klima von Coffs Harbour hat die Hafen­stadt nicht nur bei Urlau­bern und Pensio­nären beliebt gemacht, sondern eignet sich auch gut zum Bana­nen­anbau.

Big Banana, eine riesige Bana­ne­natrappe direkt am Pacific Highway lädt Reisende zur Besich­tigung der Bananen-Plan­tagen ein. Die char­mante Ortschaft von Bellingen, die etwas land­einwärts von der Mündung des Bellinger Rivers inmitten von grünem Hügel­land liegt, wur­de von Auswanderern aus der Pfalz gegründet und bietet heute verschiedene Märkte und Festivals an, z.B. ein Jazz- und Blues-Festival oder ein Stampftanz­fest (Stamping Ground Festival).

Coffs Harbour

Male­ri­sche Küsten­stadt am Great Dividing Range
1847 suchte Captain Korff Zuflucht vor einem Sturm in der damals unbe­siedelten Bucht, was der späteren Stadt ihren Namen gab. Zuerst siedelten sich Bana­nen­farmen wegen des güns­tigen subtro­pi­schen Klimas an. Eine der größten Attrak­tionen ist die Big Banana im Ort. Die größte Banane welt­weit ist allerdings aus Beton. Heute zieht der 40.000-Einwohner-Ort zahlreiche Besu­cher an, was an den Inseln, dem natür­li­chen Korallenriff und dem male­ri­schen Hinter­land liegt. Die Berge der Great Dividing Range reichen hier fast bis an den Pazifik. Dort findet man Regenwälder, kühle Wild­was­ser­bäche und Wasser­fälle, in denen man ein erfri­schendes Bad nehmen kann.

Bellingen Island

Flughundko­lonie auf einer Fluss­insel
Die Halb­insel im Bellinger River verwandelt sich bei Hoch­wasser in eine Insel. Sie ist bekannt für ihre Flughundko­lonie. In der Abenddämme­rung schwärmen tausende von ihnen aus und suchen nach Nahrung. Am Besten kann man sie von der Lavenders Bridge im Zentrum des Ortes beob­achten. Wer sie aus der Nähe sehen will, kann einem Lehrpfad auf der Insel folgen. Am inter­essan­testen sind die Flughunde zwischen Oktober und Januar, wenn ihre Jungen zur Welt kommen.

Bellingen

Musik­fes­tivals und idyli­sche Umge­bung
Der Ort mit 2.800 Einwoh­nern liegt auf halber Strecke zwischen Sydney und Brisbane in einer idylli­schen Umge­bung von Hügeln, Küsten­streifen und Hoch­pla­teaus. Wegen der hohen Nieder­schläge wächst saftiges, grünes Gras und dichter Busch, der von klaren Bächen und Wasser­fällen durch­zogen ist. Die Ortschaft von Bellingen, die zwischen grünem Hügel­land  land­einwärts von der Mündung des Bellinger Rivers liegt, wur­de von Auswanderern aus der Pfalz gegründet und bietet heute verschiedene Festivals an, z.B. ein Jazz- und Blues-Festival oder ein Stampftanz­fest, das soge­nannte Stamping Ground Festival. Termine unter www.bellingermagic.com.
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Port Macquarie

Von der Sträflingskolonie zum Touristenort

Die Hafen­stadt stammt noch aus der Zeit, als Australien briti­sche Strafko­lonie war. Sie wur­de 1821 als Verbannungsort für Wieder­ho­lung­s­täter gegründet, die hier den Hafen bauen und im Hinter­land Zedern fällen mussten.

Auch das markan­teste unter den histo­ri­schen Gebäuden, die Kirche St. Thomas, wur­de von Sträflingen gebaut. Wegen des guten Klimas, der schönen Strände und der ursprüng­l­i­chen Wälder und Berge im Hinter­land kommen Reisende heute gern hierher. Bekannt ist Port Macquarie auch für Australiens erstes Koala-Hospital, das kranke und angefah­rene Koalas aufnimmt und gerne auch Besu­chern die Pforten öffnet.

Zu Gast in einem Strandhaus bei Port Macquarie

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt ideal in einem Garten gegenüber vom Sea Acres Nature Reserve, einem Café und fünf Minuten vom Stadt­zentrum entfernt.

Zum Strand ist es ein kurzer Spaziergang auf einem Holz­steg durch den Regen­wald. Die Zimmer haben einen eigenen Eingang und eine Terrasse. Das konti­nen­tale Früh­stück gibt es in einem Korb mit frischen Zutaten aufs Zimmer.

Sea Acres Rain­forest Center

Auf einem Bohlenweg durch den undurch­dring­li­chen Dschungel
Das 72 Hektar große Sea Acres Rain­forest Center schützt einen Teil des dezimierten Küsten­regen­waldes von New South Wales. Ein Lehrpfad führt durch den ansonsten undurch­dring­li­chen Dschungel. Im Besu­cher­zentrum werden Informa­tionen und Führungen ange­boten. Das Rain­forest Café liegt in einem kleinen Palmenhain.

Koala Hospital

Rehabili­ta­ti­ons­zentrum für verletzte Tiere
Das Koala Hospital wird von einer gemein­nützigen Orga­ni­sa­tion zum Schutz der Koala Bären betrieben. Es behandelt Tiere, die in freier Wild­bahn verletzt wurden und ohne Hilfe verenden würden. Im Koala Hospital werden sie rehabili­tiert und anschließend wieder in die Wildnis ausge­setzt. 
Zu Forschungs- und Studi­enzwe­cken hat es eine starke Verbindung zur Univer­sity Sydney. Besu­cher können auf eigene Faust ins Gehege oder eine Führung buchen.

Timber­town

Histo­ri­sches Holzfällerdorf als Frei­lichtmuseum
Das Museum doku­men­tiert auf 40 Hektar das Leben der Holzfäller in New South Wales im 19. Jahr­hun­dert. Eine der Haupt­at­t­ratkionen ist die Schmal­spur­bahn. Auf einem Rundweg kann man Schmieden und Schr­einern dabei zuschauen, wie sie ihr Hand­werk ausüben. Ein kleiner Shop verkauft Andenken und ein Restau­rant bietet Lunch an. 2008 erhielt das Museum eine Auszeich­nung für seine Famili­enfreund­lichkeit.

Von Port Macquarie nach Pokolbin

290 km – 3 Stunden 30 Minuten

Auf dem Weg nach Süden lohnt es sich den Pacific Highway zu verlassen und über den Scenic Drive 6 (Tourist Route ‚The Lakes Way‘) zur populären Seen­platte ‚Great Lakes‘ abzuzweigen.

Die Zwil­lingsorte Forster-Tuncurry liegen durch eine Brücke verbunden auf zwei Halb­in­seln des Wallis Lake. In Bung­wahl zweigt eine 11km lange Schot­ter­strasse (Sackgasse) zum Leuchturm und den einsamen Stränden von Seal Rocks ab. Danach fährt man am Myall Lake National Park vorbei, schliess­lich trifft der Scenic Drive ‚The Lakes Way‘ wieder auf den Pacific Highway.

North Brother Moun­tain – Laurieton

Blick über den Camden Haven
Der Berg im Dooragan National Park ist relativ gut zu errei­chen und bietet einen phan­tas­ti­schen Weit­blick über Australiens Ostküste.  Im Vordergrund sieht man Camden Haven und den Camden Haven River, der durch eine sanfte Hügel­landschaft mäandert. Weiter hinten liegen die Watson Taylors Lakes, und im Norden kann man bis zum Mount Yarrahappini schauen. Der Berg ist ein Eldo­rado für Parag­lider.

Cape Hawke Lookout

Blick über den Urwald und das Meer
Im Norden des Booti Booti National Parks steht ein Turm, von dem aus man einen 360-Grad-Blick über der Regen­wald und die Küste hat. Sogar Wale kann man dort im Winter beob­achten. Dazu sollte man allerdings ein Fern­glas dabei haben. In Norden reicht der Blick bis zum Crowdy Bay National Park. Vom Park­platz aus muss man 500 Meter zu Fuß gehen.
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Hunter Valley

Spitzenweine aus traditionsreichem Weinbaugebiet

Das Tal bei Sydney ist neben dem Barossa Valley eines der berühm­testen und ältesten Weinbau­gebiete Australiens.

Einen besonderen Ruf genießen die Weine aus der Sémillon-Traube. Bei den Rotweinen domi­niert der Shiraz. In den fruchtbaren Ebenen des Lower Hunter Valley wurden bereits 1823 die ersten Wein­gärten ange­legt. Heute sind hier über 70 Wein­güter zu Hause. Cessnock und sein Nach­barort Pokolbin bilden das Zentrum des Weinbau­gebietes. Besonders zur Lese im Februar und März ist das Hunter Valley ein beliebtes Ausflugs­ziel. Wein­proben in den Wein­kelle­reien, die fast täglich geöffnet sind, Ballon­fahrten und Spaziergänge mit weiten Blicken über die Wein­gärten des Tales gehören zu den belieb­testen Freizei­t­ak­tivi­täten im Hunter Valley.

Zu Gast in einem Cottage bei Pokolbin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Unter­kunft auf einem ruhigen, zehn Hektar großen Grund­stück im Hunter-Wine-Land bietet Selbst­ver­pfleger-Cottages und Gäste­zimmer an.

Neben zwei Schlafzimmern und einem Bad haben die Cottages eine voll einge­rich­tete Küche und eine sepa­rate Essecke. Die Zimmer im Gäste­haus verfügen über eine Kitchenette mit Mikrowelle. Bei beiden Unter­bringungs­arten bekommt man ein Früh­s­tücks­körbchen bereitge­stellt. Von der Terrasse mit Grill kann man in der Dämme­rung Kängurus sehen. Ellie, der Labrador, freut sich, wenn er auf einem Spaziergang durch die benach­barten Weinberge mitgenommen wird. Restau­rants, Wein­keller, Probier­stuben, Parks und Golf­plätze sind in der Nähe.

Von Pokolbin nach Leura

239 km | 3:30 h

Nörd­lich von Sydney durch­fährt man im Bereich Broken Bay, dem weit verzweigten Mündungs­be­reich des Hawksbury River, mehrere Natio­nalparks.

Der teils bergige und teils uner­schlos­sene Ku-Ring-Gai Chase Natio­nal­park liegt am Südufer des Flusses. Mit seinen Eukalyp­tuswäl­dern, Wasser­wegen und Stränden ist der Park ein beliebtes Ausflugs­ziel für Wanderer und Wassersportler.

Western Sydney Park­lands

Sydneys Naher­ho­lungs­gebiet
Das Naher­ho­lungs­gebiet für die Stadt­be­wohner von Sydney liegt 50 Kilometer west­lich und umfasst heute über 5.000 Hektar Busch­land. Hier trifft man Jogger und Radfahrer, spielende Kinder und Hunde, die nicht an der Leine geführt werden müssen. Vogelkundler halten nach Papa­geien und Kakadus Ausschau. Hier finden Volks­feste statt wie das Park­lands Food Fest im September oder das Festival „for dogs and their humans“ im April.
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Blue Mountains National Park

Schluchten, Wasserfälle, Aussichtspunkte

Der Park befindet sich auf einem nur 65 Kilometer von Sydney entfernten Hoch­pla­teau und beein­druckt durch steile Schluchten, hohe Wasser­fälle, weite Eukalyp­tuswälder, ein erfri­schend kühles Sommer­klima und bizarre Felsen, wie die berühmten „Three Sisters“.

Von Katoomba, dem Haup­tort der Region auf 1017 Metern Höhe, hat man einen überwäl­tigenden Blick in das breite, steil abfal­lende Jamieson Valley. Gut beschilderte Wander­wege unter­schied­li­cher Länge führen durch den Park.

Zu Gast in einem alten Herrenhaus in Leura

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Herren­haus liegt am Ortsrand von Leura im Herzen der Blue Moun­tains und ist umgeben von einem weiten Garten, der mit seinem alten Baum­be­stand einem Park gleicht.

Die Unter­kunft verfügt über drei elegant einge­rich­tete Gäste­zimmer mit Garten­blick und hat einen eigenen Tennis­platz auf dem Grund­stück. Auf der Veranda des Hauses kann man wunderbar die Ruhe der Umge­bung genießen und die frische Luft der Blue Moun­tains einatmen. Die Gastgeber, Fiona und Aaron, helfen ihren Gästen gerne bei der Auswahl eines guten Restau­rants in der Nähe.

Leura

Schluchten, Wasser­fälle, Aussichts­punkte
Der Ort mit 4.400 Einwoh­nern wird auch Garden Village genannt. Im Zentrum liegt die Leura Mall umgeben von Cafés, Restau­rants sowie Gale­rien. Weiter östlich gelangt man zum Gordon Falls Reserve mit dem Gordon Falls Lookout, zu den histo­ri­schen Ever­g­lades Gardens und über die Sublime Point Road zu einem 900 Meter hohen Aussichts­punkt, von dem man an klaren Tagen fast 30 Kilometer weit sieht. Der Cliff Drive leitet einen zu den Leura Cascades und zum Echo Point Lookout in Katoomba, dem Aussichts­punkt auf die Three Sisters. Die Leura Cascades sind ein guter Platz zum Pick­ni­cken.

Wentworth Falls

Ausgangs­punkt für Wande­rungen und Touren
Eine der belieb­testen Orte der Blue Moun­tains ist Wentworth Falls mit seinen schönen Cafés an der gemüt­li­chen Station Street. Nörd­lich davon liegt der Wentworth Falls Lake, wo man schwimmen oder pick­ni­cken kann. Mehrere Wege führen in das Valley of the Waters zu Wasser­fällen und Aussichts­punkten. Besonders beliebt ist der Charles Darwin Walk (hin und zurück: 1:30 Stunden, 5 Kilometer) zur Aussichts­platt­form der Wentworth Falls. Auf dem Valley of the Waters Nature Track (hin und zurück: 4 Kilometer, 3 Stunden) kommt man unter anderem an dem Edinburgh Castle Rock, den Empress Falls mit Lookout, den Sylvia Falls, den Lodore Falls und der Valley of the Waters Picnic Area vorbei. Ein anderes High­light ist das Kings Table­land, welches sich um den Ingar Picnic Ground erstreckt. Diese heilige Stätte der Aborigines soll bereits seit 22.000 Jahren bewohnt sein. Tolle Aussichten hat man vom Sunset Lookout und vom McMahon’s Lookout.

Scenic World

Seil­bahnen und Panora­maweg bei Katoomba
Um die wich­tigsten High­lights aus direkter Nähe zu sehen, empfiehlt sich der Prince Henry Cliff Walk zwischen der Scenic World in Katoomba und dem Elysian Lookout in Leura . Auf dem Weg erreicht man etwa 15 tolle Aussichts­punkte, mehrere Wasser­fälle und Fels­forma­tionen. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 12,2 Kilometer, auf und ab: 550 Meter) Wer es bequemer mag, kann von Scenic World die Kabel­bahn Skyway nehmen. Sie hat einen Glasboden und einen sensa­tionellen Pa­no­ra­ma­blick.

Von Leura

Mietwagenabgabe

Von Leura nach Sydney

117 km | 2:00 h
Die wich­tigsten Orte der Region – Glenbrook, Springwood, Wentworth, Katoomba und Blackheath – liegen auf dem Blue Moun­tains Kamm und sind durch den Great Western Highway mitein­ander verbunden.

Mietwagenabgabe

Station: Sydney Down­town

Sydney

3 km | 5 Minuten
G

Sydney

Perle des Südpazifiks

Sydney, die Perle des Südpa­zi­fiks, erstreckt sich an den Ufern des Parra­matta River. Sie ist umrahmt von goldgelben Stränden und Busch­land.

In ihrem Herzen befindet sich der Natur­hafen Sydney Harbour. Hier begann alles, als Captain Arthur Phillip 1788 vor Anker ging und die erste Sied­lung auf australi­schem Boden grün­dete. Noch heute ist der Hafen der ideale Ausgangs­punkt  für Sydneys unter­schied­liche Stadt­teile mit ihren zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten, histo­ri­schen Gebäuden und gläs­ernen Wolkenk­ratzern. Dazwi­schen liegen immer wieder großzügige Parks, die zum Entspannen einladen. Die florie­rende Geschäfts- und Handels­me­tro­pole bildet den gesunden Gegen­satz zum rauen Outback, das noch immer die Vorstel­lung Australi­en­be­su­cher prägt. Ausflugsmög­lichkeiten in die umliegenden Natio­nalparks, die Blue Moun­tains und die Hunter Valley Wein­region gibt es reich­lich.

Zu Gast im Medusa

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Das von einem der besten Innen­ar­chitekten Australiens, Scot Weston, einge­rich­tete moderne Boutique-Hotel beherbergt 18 Zimmer und fünf Suiten.

In der Planung hat er alle Elemente, die zu einem klas­si­schen Hotel gehören, über­prüft und ange­passt. Herausge­kommen ist ein faszi­nierendes Objekt, für das er sogar einige Auszeich­nungen gewonnen hat. Neben dem Konzept, das sich konsequent am Wohl­ergehen des Gastes orien­tiert, besticht auch die Lage: Darlinghurst ist ein tren­diges Viertel aus Alt und Neu mit vielen Cafés und Restau­rants. Zur Oper und zum Hafen sind es ca. 40 Fußmi­nuten.

Queen Victoria Building

Sydneys Einkaufs­tempel
Der prunkvollste Einkaufs­tempel von Sydney hat die Ausmaße einer Kathedrale. Das QVB ist 190 Meter lang und 30 Meter breit. Charak­te­ris­tisch ist die zentrale Kuppel, die an den Petersdom von Rom erin­nern soll. Das 1898 fertig­ge­stellte Gebäude bildet mit seiner neoroma­ni­schen Architektur einen starken Konstrast zu den modernen Bauten der Umge­bung. Die Innen­seite zeigt Glas­or­na­mente, außen hat es eine Kupfer­de­ckung. Viele kleinere Kuppeln zieren die Dachlinie, besonders treten die etwas größeren an den Ecken des Gebäudes hervor. Bemalte Fenster, unter anderem eine Rosette mit der Darstel­lung der alten Wappen Sydneys, lassen Licht in die zentrale Halle. Auf vier Etagen kann man shoppen, Cafés besu­chen und auf Entde­ckungs­tour gehen.

Sydney Harbour Bridge

Aussicht auf das Stadt­pan­orama
Was für London die Tower Bridge ist, ist für Sydney die Harbour Bridge. Die 1932 eröffnete Brücke verbindet Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen.Sie sieht nicht nur impo­sant aus, sondern bietet auch einen unver­gleich­li­chen Ausblick, bei dem man die meisten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sehen kann. Am besten kann man das Stadt­pan­orama vom Pylon Lookout über­bli­cken, der sich im stadt­zuge­wandten Turm befindet.

Bondi Beach

Wo die Reichen und Schönen flanieren
Der berühm­teste Strand in Australien bietet einen Kilometer goldenen Sand, auf dem die Schönen in knapper Bekleidung flanieren. Eine dröh­nende Brandung, krei­schende Möwen und der Duft von Sonnencreme vermi­schen sich hier. Hier geht es um sehen und gesehen werden; je sonnengebrä­unter, schlanker oder muskulöser desto besser. Hinter dem Strand, an der Campbell Parade entlang, reihen sich Straßen­cafés und Eisdielen anein­ander. Der Beach­walk von Bondi nach Bronte führt südlich von Bondi an bizarren Sand­steinfelsen vorbei, die von der Brandung geformt wurden. Über den Tama­rama Beach geht es auf und ab nach Bronte. Unter­wegs gibt es genügend Einkehrmög­lichkeiten und natür­lich eine glänzende Aussicht. Die Häuser an dieser Küste zählen zu den begehr­testen Immobilien in Sydney.

Von Sydney

Flug, Mietwagenannahme

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Sydney nach Alice Springs
Sydney – Alice Springs

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K SUV/AWD All incl. ab Flughafen
Station: Alice Springs Airport

Alice Springs

15 km | 15 Minuten
H

Alice Springs

Hauptort im Landesinneren

„The Alice“ im Herzen des Red Centres ist der Haup­tort im Landes­in­neren Australiens, am Todd River – einem Fluss, der nur an wenigen Tagen im Jahr Wasser führt.

Das Rote Zentrum hat aufgrund seines trockenen Klimas herr­liche Farb­spiele von stahlblauem Himmel und roter Erde zu bieten. Die Umge­bung bildet das Gebirge der McDon­nell Ranges, eines der ältesten der Welt. Es besteht aus stark verwit­ter­tertem Rotgranit, verläuft rund 400 Kilometer in Ost-West-Rich­tung mit Höhen von 500-1500 Meter. Es ist gekennzeichnet durch besonders eindrucksvolle Schluchten, in denen sich auch während des heißen Sommers noch Leben um die wenigen Wasserlöcher findet.

Zu Gast in einem Ferienresort in Alice Springs

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Feri­en­resort liegt an den Ufern des Todd Rivers, der wegen seiner eindrucksvollen Eukalyp­tusbäume bekannt ist.

Grüne Wiesen, helle Bungalows und eine entspannte Atmo­sphäre zeichnen die großzügige Anlage aus. Das Restau­rant ist bekannt für Seafood, aber auch Steakliebhaber und Vege­ta­rier kommen auf ihre Kosten. Verschiedene Aktivi­täten werden ange­boten: eine Fahrt im Heißluft­ballon über die MacDon­nell Berge, Kamel­ausritte in die Wüste oder eine geführte Tour durch Alice Springs.

Nort­hern Territory

Letzte Wild­nis­region der Erde
Das Nort­hern Territory gehört zu den letzten großen Wild­nis­regionen der Erde. Weniger als 250.000 Einwohner verteilen sich auf einem Gebiet, das größer ist als Frank­reich, Deutsch­land und Spanien zusammen. 50 Prozent der Bevöl­ke­rung lebt in Darwin. Seit rund 60.000 Jahren sind hier die Aborgines zuhause und haben das wohl älteste Musik­in­stru­ment der Menschheits­ge­schichte – das Didge­ridoo – erfunden wie auch den Boome­rang. Im Landes­in­neren herrscht Wüsten­klima. Die Küsten­region hingegen wird vom feucht-heißen Monsun und heftigen tropi­schen Wirbel­stürmen bestimmt. Großar­tige Natur­denkmäler zwischen dem Kakadu National Park und Ayers Rock ziehen zuneh­mend Besu­cher an.

Outback

Fernab der Zivili­sa­tion im Inneren Australiens
Als Outback („Hinten­draußen“) werden die Gebiete im Inneren Australiens bezeichnet, die fernab der Zivili­sa­tion liegen. Es umfasst beinahe drei Viertel der Fläche Australiens und erstreckt sich haupt­säch­lich über das Nort­hern Territory und Western Australia sowie Teile von Queens­land, New South Wales und South Australia. Das Outback umfasst verschiedene Landschafts­forma­tionen und Klimazonen. Im Westen liegt das extrem trockene Outback, wo manchmal jahre­lang kein Regen fällt und im Sommer Tempe­raturen über 50 °C herr­schen. Diese Gebiete sind völlig unzugäng­lich. Das Outback von Queens­land hingegen besteht zum Teil aus unbe­rührtem tropi­schen Regen­wald. Touris­tisch gut erschlossen sind die Regenwälder des Top End, der Kakadu-Natio­nal­park und die Wüsten des Red Centre mit dem Uluru–Kata-Tjuta-Natio­nal­park, in dessen Zentrum sich der berühmte Mono­lith Uluru, auch Ayers Rock genannt, befindet.

Royal Flying Doctor Service

Von der medi­zi­ni­schen Versorgung im Outback
Wegen der extrem dünnen Besiede­lung des Outbacks kann die medi­zi­ni­sche Versorgung für die Bevöl­ke­rung nur per Flugzeug sicherge­stellt werden. Die Flying Doctors kommen, wenn ein Farmer am Ende der Welt von einem Traktor eingequetscht wurde oder wenn Kinder in einem entlegenen Dorf der Aborigines geimpft werden müssen. Der Zahn­arzt samt Bohrer ist ein Flying Doctor, ebenso der Rettungs­sani­täter, der Pati­enten von einem ins nächste Kran­ken­haus überführt. Im Outback gibt es mehrere Boden­sta­tionen des RFDS; eine davon ist in Alice Springs und kann besich­tigt werden – samt einer Ausstel­lung über die ungewöhn­liche und span­nende Arbeit.

Von Alice Springs nach Kings Canyon

436 km – 6 Stunden

West MacDon­nell Ranges

Rotes Gebirge im Outback
Die MacDon­nell Ranges sind eine 650 Kilometer lange Gebirgskette im Nort­hern Territory Australiens. Sie bestehen aus parallel laufenden Bergkämmen aus rotem Sand­stein, die west­lich und östlich von Alice Springs verlaufen. Mount Liebig mit 1.524 Metern und Mount Zeil mit 1.510 Metern sind die höchsten Erhe­bungen. Im Gebiet der MacDon­nell Ranges exis­tieren zahlreiche Stätten der Arrernte, der örtli­chen Aborigines. Ein über 200 Kilometer langer Wanderweg, der Lara­pinta Trail, verläuft durch den West MacDon­nell National Park.

Finke-Gorge-Natio­nal­park

Oasental mit seltenen Pflanzen und einem uralten Fluss
Der knapp 500 Quad­ratki­lometer große Park ist von Alice Springs aus über den Lara­pinta Drive zu errei­chen. Teil des Parks ist Palm Valley, ein Oasen-Tal, in dem viele seltene Pflanzen­arten heimisch sind, so die welt­weit letzte Popu­la­tion der Mari­enpalme. Der Finke River ist mit 350 Millionen Jahren einer der ältesten Fluss­läufe der Erde. Er bahnte sich hier einen Weg zwischen der Krich­auff Range im Westen und der James Range im Osten. Im Park befinden sich Über­reste der Kultur des Aborigine-Volkes der Arrernte. In einem natür­li­chen Amphi­theater zwischen den Felsen Old Man und Old Woman wurden Initia­ti­ons­feste gefeiert. Am Sullivan Creek sind uralte Fels­zeich­nungen erhalten geblieben.
I

Kings Canyon

Australiens Grand Canyon

Der kleine „Grand Canyon“ Australiens ist eine ein Kilometer lange impo­sante Schlucht  mit über hundert Meter hohen Felswänden, die in allen Gelb-, Grau- und Rottönen schil­lern.

Er ist die Haupt­at­trak­tion des Watarrka-Natio­nalparks 250 Kilometer südwest­lich von Alice Springs. Auf dem Boden des Canyons wachsen mäch­tige Fluss-Eukalypten im Trock­ental. Besonders eindrucksvoll ist ein Rundflug über den Canyon. Einen halben Tag sollte man mindes­tens für die Besich­tigung einplanen. Morgens und abends gibt es im Canyon die besten Möglichkeiten zur Tierbe­ob­ach­tung. Eine vier­stün­dige Wande­rung um den Kings Canyon führt zum Garden Eden, der seinen Namen den grünen Pflanzen im Schatten der Felswände verdankt.

Zu Gast in einem Resort am Kings Canyon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Resort befindet sich im Watarrka National Park, ungefähr sieben Kilometer vom Kings Canyon entfernt. Den Hotelgästen stehen ein Restau­rant mit Cock­tailbar sowie zwei Swimmingpools zur Verfügung.

Die Zimmer sind geschmackvoll und zweckmäßig einge­richtet und verfügen über ein eigenes Bad.

Von Kings Canyon nach Ayers Rock Resort

304 km | 3:30 h

In den Morgen­stunden lohnt es sich den Kings Canyon Walk zu laufen, bei dem man herr­liche Ausblicke genießen kann.

Nach einem weiteren Stre­cken­ab­schnitt durch unbe­wohnte Wüsten­landschaft, der aber ab Kings Canyon wieder geteert ist, erreicht man dann in der Nähe des Uluru (Ayers Rock) die einzige Sied­lung der Region, die riesige aber für Ihre Größe relativ unauffällig ange­legte Hotel­anlage von Yulara.

Mount Conner

Kleiner Bruder von Uluru
Der markante Tafelberg, der seine Umge­bung um 300 Meter über­ragt ist schon von weitem sichtbar. Er ist über  2800 Meter lang und 1300 Meter breit. Den Vorbei­rei­senden gibt er einen Vorge­schmack auf den 100 Kilometer west­lich liegenden Uluru. Sein Alter wird auf 700 Millionen Jahre geschätzt. Seine Nordflanke setzt sich scharfkantig vom umge­benden Outback­land ab, während seine Südseite durch viele Verwitte­rungs­rinnen zerfurcht ist. Geologisch gibt es keine direkte Verbindung zur Sand­stein­forma­tion des nahegelegenen Ayers-Rock-Gebietes. Er wird jedoch oft mit dem Uluṟu verwech­selt, da er vom Lasseter Highway aus sichtbar ist.
J

Ayers Rock

Zweitgrößter Monolith der Erde

Uluru, oder auch Ayers Rock, gehört zu den berühm­testen Attrak­tionen Australiens. Der zweitgrößte Mono­lith der Erde, der 348 Meter aus der sandigen Ebene herausragt, ist die Spitze eines unter­irdi­schen Sockels.

Für die Aborigines ist Uluru ein heiliger Ort. In den Höhlen und Schluchten findet man noch zahlreiche Felsma­le­reien. Heute gehört das Gebiet um den Ayers Rock wieder den Aborigines. Allerdings haben diese das Land zur touris­ti­schen Nutzung an den National Park und Wildlife Service verpachtet. Seither wird es von Vertre­tern des Parks und den Urein­woh­nern gemeinsam verwaltet. Möchte man mehr über die Schöpfungs­ge­schichte der Aborigines lernen empfiehlt sich eine geführte Umwande­rung (9,5 km) des Uluru. Das Besteigen des heiligen Felsen ist für die Urein­wohner Tabu. Seit dem 30. Oktober 2019 ist die Besteigung auch für Touristen verboten.

Zu Gast im Sails in the Desert Hotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Sails in the Desert ist ein modernes Hotel zwischen blüh­enden Büschen und Eukalyp­tusbäumen. Bei Sonnen­un­ter­gang kann man den Lauten der Wüste lauschen. Die höchsten Gebäude sind nicht höher als die umliegenden Sand­dünen, sodass sich der Komplex sehr gut in die Land­schaft einpasst. Unter den weißen Segeln, die den Pool säumen, kann man wunderbar entspannen. Das Hotel verfügt über einen Schalter, an dem man Tages­ausflüge buchen kann, eine Kunst­galerie, einen Minigolf­platz, verschiedene Restau­rants und eine Bar.

Kata Tjuta

Wandern am heiligen Ort der Anangu
Die Kata Tjuta sind vor 550 Millionen Jahren gleichzeitig mit dem Uluru entstanden. Sie sind Teil einer unter­irdi­schen Gesteins­schicht und bestehen aus 36 Kuppeln, die mindes­tens ebenso spekta­kulär wie der Ayers Rock sind. Die Kata Tjuta befinden sich im Besitz der Anangu. Da laut deren Mytho­logie die Kata Tjuta mit der Traumzeit verbunden sind, nutzen die Anangu sie als Ort für Rituale. Ein Wanderweg im Valley of the Winds ist öffent­lich zugäng­lich, man geht je nach Wander­tempo drei bis fünf Stunden. Auf dem Wanderweg gibt es zwei Aussichts­punkte und nur an einer Stelle Trink­wasser, daher wird das Mitnehmen von ausrei­chend Trink­wasser empfohlen.

Von Ayers Rock nach Freshwater

Mietwagenabgabe, Flug, Mietwagenannahme

Ayers Rock

8 km | 8 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Ayers Rock Airport

Flug (nicht im Preis enthalten)

Von Ayers Rock nach Cairns
Ayers Rock – Cairns 

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Australia
Fahrzeug: Avis Gruppe K Nissan X-Trail o. ä. (SFAR)
Tarif: K SUV/AWD – All inc. ab Flughafen
Station: Cairns Airport

Von Cairns nach Fres­hwater

6 km | 9 Minuten
K

Cairns

Tor zum Great Barrier Reef

Die Stadt im Norden von Queens­land wur­de 1876 als Export­hafen für Gold und andere Boden­schätze, die in den Minen west­lich der Stadt gewonnen wurden, gegründet.

Mit der Zeit wur­de Zuck­er­rohr zum Haupt­export­pro­dukt. Heute ist Cairns eine leben­dige Tropen­stadt und Tor zu einzig­ar­tigen Stätten des Welt­natur­erbes: dem Great Barrier Reef, den Regen­waldgebieten Cape Tribula­tion und Dain­tree Natio­nal­park im Norden sowie dem Wooroo­no­oran Natio­nal­park im Süden. Mehr als 160 Tages­ausflüge starten in Cairns, darunter Segel­törns zu den vorge­la­gerten Inseln und dem Riff, Regen­wald­touren, Heißluft­ballon­fahrten und White­water Rafting.

Zu Gast in einem B&B in Freshwater

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in Fres­hwater, im hüge­ligen Vorland des Regen­waldes bei Cairns. Gäste werden in einem Zimmer im Pavillon­stil mit Kingsize Bett und sepa­ratem Eingang unter­ge­bracht, von dessen möblierter Terrasse sich ein schöner Blick in den tropi­schen Garten eröffnet.

Zwischen Palmen, Bana­nen­stauden und Mango­bäumen versteckt liegt der Pool zur allei­nigen Nutzung. Morgens wird ein Korb mit Brot, Müsli, Früc­hten und weiteren Zutaten für das Früh­stück bereitge­stellt, das man am besten auf der Terrasse genießt; Kaffee und Tee können im Zimmer zubereitet werden.
Das B&B ist zehn Fahrmi­nuten vom Zentrum und vom Flughafen von Cairns entfernt, kleinere Läden sind fußläufig erreichbar. Zur Fres­hwater Train Station, von der aus die berühmte Kuranda Scenic Railway startet, läuft man ca. drei Minuten.

Great Barrier Reef

Das achte Welt­wunder
Das „Achte Welt­wunder“ ist ein gigan­ti­sches Aqua­rium voller exoti­scher Farbenpracht und erstreckt sich über 2.000 Kilometer vor der Nord­ostküste Australiens. Es ist damit das größte Korallenriff der Welt und die einzige natür­liche Lebens­form, die vom Mond aus zu erkennen ist. Zu den Haupt­at­trak­tionen der bizarren Unter­was­serwelt zählen farbenpräch­tige Korallen, große Fische und andere Meerestiere mit urwelt­li­chen Formen. Höhe­punkt im Jahres­ab­lauf ist der „wunder­same Schnee­sturm“, wie man die Fortpfl­anzung der Korallen unter Wasser nennt. Welt­weit gilt das Great Barrier Reef als das beein­dru­ckendste Schnor­chel- und Tauchge­biet. Im schil­lernden Blau des glasklaren Wassers mit einer Sicht­tiefe bis zu 60 Metern kann man Schnor­cheln und Tauchen.

Tages­tour nach Kuranda

Mit der Dampflok in die Bergwildnis
Der Ausflug beginnt an der Fres­hwater Railway Station 15 Minuten nörd­lich von Cairns Down­town, wo die histo­ri­sche Dampflok abfährt. Durch das dicht bewal­dete, bergige Hinter­land schn­auft das über hundert Jahre alte Ungetüm bis nach Kuranda. Die kühne Stre­ckenfüh­rung ist eine Glanzleis­tung und nötigt auch heute noch Respekt für die Inge­nieure und Bauarbeiter ab. Kuranda war einst eine Sied­lung der Aborigines; heute gibt es dort ein recht kommer­ziali­siertes Besu­cher­zentrum, in dem man Ausflüge und andere touris­ti­sche Attrak­tionen buchen kann. Eine Ausstel­lung informiert über das Leben der Urein­wohner. Die Rück­reise nach Cairns ist ein weiterer Höhe­punkt: Mit der Skyrail Rain­forest Cableway gondelt man fast acht Kilometer über die Baumwipfel des aus­trali­schen Regen­waldes hinunter ins Tal, wo man mit einem Shut­tlebus zur Ausgangs­sta­tion zurückge­bracht wird. Eine umge­kehrte Tour mit der Skyrail nach Kuranda und zurück mit der Dampflok ist eben­falls möglich.

Flecker Botanic Gardens

Urwaldgarten mit Fröschen, Eidechsen und Schlangen
Der bota­ni­sche Garten ist die Haupt­at­trak­tion von Cairns. Er wur­de 1866 an der Collins Avenue einge­richtet. Heute wachsen dort über hundert Palmen­arten und tropi­sche Pflanzen, die man von den Spazier­wegen aus bewundern kann. An den Teichen haben sich zahl­lose Schmetter­linge, Frösche, Eidechsen und Schlangen ange­siedelt. Selbst Krokodile sind dort zu sehen. Teil des Gartens ist der Urwaldberg Mount Whitfield, von dem aus man einen herr­li­chen Blick über die Stadt und die Küste hat.

Von Fres­hwater nach Mossman

102 km | 2:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Zwischen Cairns und Port Douglas liegt der schönste Stre­cken­ab­schnitt des Captain Cook High­ways: zur Pazi­fikküste hin befinden sich schöne Buchten und Strände, im Landes­in­neren sind die Berghänge mit tropi­schem Regen­wald bewachsen.

Mossmann ist (wieder) von Zuck­er­rohr umgeben, hinter Dain­tree Village beginnt dann der Natio­nal­park.

Mossman Gorge

Heimat der Kuku Yalanji in einem Regen­wald
Die Schlucht liegt im südli­chen Teil des Dain­tree Natio­nalparks im äußersten Norden von Queens­land. Sie ist Teil der tradi­tionellen Heimat des indigenen Volkes der Kuku Yalanji. Eine Hängebrücke führt über den Rex Creek nahe seiner Mündung in den Mossman River. Vom Park­platz führt ein 2,4 Kilometer langer Rundweg durch den Regen­wald. Die Mossman Gorge wur­de 1967 zum Dain­tree Natio­nal­park erklärt. In der Gemeinde Mossman Gorge leben die Kuku Yalanji seit Jahr­tausenden und sind als die tradi­tionellen Eigen­tümer anerkannt. Wer sich für die Kultur der Aborigines inter­es­siert, kann an einer einstün­digen Führung teil­nehmen.
L

Daintree Nationalpark

Regenwald bis ans Meer

Der Dain­tree Natio­nal­park besteht aus einem der ältesten Regenwälder Australiens. Er liegt nörd­lich von Port Douglas und hat eine Fläche von 76.000 Hektar.

Die Gegend um das Cape Tribula­tion, welches nach Captain Cook benannt wur­de, ist besonders reizvoll, da hier der Regen­wald bis ans Meer reicht. Zahlreiche Aktivi­täten, wie zum Beispiel Angeln, Vogelbe­ob­ach­tungen, Flussfahrten zu den Krokodilen und Tages­touren nach Cook­town werden von hier aus ange­boten. Besonders sehens­wert ist außerdem das „Treetop Tower Environ­ment Centre“, das dabei hilft, die Viel­sei­tigkeit des Regen­waldes zu erschließen.

Zu Gast in einem Pfahlhaus im Kolonialstil

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das großzügige Haus im kolo­nialen Stil liegt auf einer Anhöhe in den Ausläufern der Alexandra Range mit Aussicht über insge­samt sieben Hügel­ketten und das Dain­tree River Valley. Obwohl der nahe gelegene Dain­tree Rain­forest viele Besu­cher anzieht, findet man hier Ruhe und Einsamkeit. Die drei Zimmer haben schöne Holzfußböden, sind komfor­tabel einge­richtet und haben eine ei­gene Veranda. Char­maine und Rob, die beiden Gastgeber, servieren das Früh­stück aus frisch zuberei­teten Lecke­reien auf der Veranda. Sie geben auch gerne Tipps für Ausflüge zur Erkundung des Natio­nalparks und der ­Umge­bung.



Port Douglas

Urlaubsort zwischen Great Barrier Reef und Dain­tree Natio­nal­park
Wer von Cairns über den Cook Highway 60 Kilometer nach Norden fährt, kommt nach Port Douglas, einem Urlaubsort zwischen Sand­stränden, Bergen und Regen­wald. Der 3.200-Einwohner-Ort lebt von seiner Nähe zum Great Barrier Reef und dem Dain­tree Natio­nal­park, der mit einer Auto­fähre zu errei­chen ist. Im Hafen kann man Segel- oder Motorboote mieten, mit denen man zu den Low Islands und ihren Riffen fahren kann.

Cape Tribula­tion

Zwischen Regen­wald und Great Barrier Reef
Das "Kap des Trüb­sals“ ist eine Landzunge 45 Kilometer nörd­lich von Port Douglas und 110 Kilometer nörd­lich von Cairns in Queens­land, wo Regen­wald und Great Barrier Reef unmit­telbar aufein­ander­stoßen. Der Name leitet sich von der Tatsache ab, dass James Cook auf seiner ersten Süds­ee­reise (1768–1771) dort mit seinem Schiff auf Grund lief und erst nach einmo­na­tigen Repa­ratur­arbeiten seine Reise fort­setzen konnte. Am Cape Tribula­tion, das zum UNESCO-Welterbe der Wet Tropics of Queens­land gehört, gibt es ein paar Beach­resorts. Der Ort ist in der Regel mit einem normalen PKW zu errei­chen. Mit einer Fähre muss man den Dain­tree River überqueren.

Von Mossman nach Atherton

158 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Das tropisch feuchte Dain­tree Regen­waldgebiet wird über eine Neben­strecke nach Süden verlassen, die einen ins aride Hinter­land führt. Die kleine Ortschaft von Mount Molloy war um 1890 eine leben­dige Kupfer- und Goldgräber­stadt. Südlich von Mareeba beginnt dann das Atherton Table­land.

Mareeba Wetlands

Vogel­pa­ra­dies im Feuchtgebiet
Man nennt sie auch die „Ever­g­lades Australiens“. Im Unter­schied zu dem Feuchtgebiet in Florida wur­de das Natu­ra­pa­ra­dies in den nörd­li­chen Atherton Table­lands allerdings künst­lich geschaffen, um weiterer Zerstörung durch Zuck­er­rohr­anbau vorzu­beugen. Der große See wirkt wie eine Fata Morgana inmitten einer trockenen Savan­nen­landschaft mit lehm­brauner Erde und meter­hohen Termi­t­enhügeln. Doch gerade die Kombi­na­tion von trockenem Gras­land und Feuchtgebieten macht das 2.000 Hektar große Schutzgebiet zu einem der wich­tigsten Vogelreviere in Australen. Über 220 Arten wurden regi­s­triert. Im Visitor Centre kann man Führungen buchen und erhält weitere Informa­tionen.

Gadgarra-Natio­nal­park

Ursprüng­l­i­cher Tropen­wald mit seltenen Tieren
Der Park schützt den ursprüng­l­i­chen Tropen­wald an der östli­chen Kante des Atherton Table­lands. Er reicht von 50 Meter über dem Meer­es­spiegel im küsten­nahen Flach­land bis auf etwa 700 Meter am Fuße des Mount Bartle Frere. Pflanzen- und Tierwelt sind besonders arten­reich; es wurden über 80 verschiedene Vogel­arten regi­s­triert, darunter mehrere Arten von Papa­geien. Zu den bedrohten Säuge­tieren im Park zählen Possums und Flughunde. Man erreicht den Park über den Gillies Highway, der auf einer Länge von zehn Kilome­tern den Park durch­quert. Besu­cher­einrich­tungen gibt es keine.
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Atherton Tableland

Urwaldreste im fruchtbaren Hochland

Das Atherton Table­land erstreckt sich über 150 Kilometer von Cairns bis Innisfail und ist Teil der Great Dividing Range an der Ostküste.

Der höchste Punkt liegt bei 900 Metern über dem Meer­es­spiegel. Riesige Flächen tropi­schen Regen­walds bedeckten einst die Gegend, der jedoch weitge­hend gerodet ist. Deswegen sind weite Flächen des Atherton Table­lands heute land­wirt­schaft­lich nutzbar. Nur an unzugäng­li­chen Stellen wie den zur Küste abfal­lenden Steilhängen blieb der eindrucksvolle Wald verschont und ist heute ein idealer Lebens­raum für unzäh­lige Tier­arten.

Zu Gast in einer Lodge bei den Baumkängurus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge im Atherton Table­land, ca. 130 km südwest­lich von Cairns, ist ein Para­dies für Natur­liebhaber.

Sie ist umgeben von 60 Hektar privatem Regen­wald mit idylli­schen Spazier­wegen, auf denen man heimi­schen Baumkängurus, Possums, Wallabies und zahlrei­chen Vogel­arten begegnet. Die Besitzerin war früher Tier­pflegerin des Stuttgarter Zoos und kümmert sich neben ihren Gästen um verwaiste und verletzte Wild­tiere im Regen­wald. Heimi­sche Tiere werden hier rehabili­tiert bzw. wieder ausgewildert; viele von ihnen kommen immer wieder „auf einen Sprung“ vorbei. Das Haus kann bis zu sechs Personen aufnehmen. Die Zimmer haben das Bad über den Gang. Nie wird jedoch mehr als eine Reise­gruppe zugleich beherbergt. Besonders bemerkens­wert sind die nächt­li­chen Touren durch den Regen­wald. Der Service beinhaltet ein üppiges Früh­stück mit tropi­schen Früc­hten und auf Wunsch auch Abend­essen.

Wooroo­no­oran-Natio­nal­park

Wasser­fälle und endemi­sche Tiere im Regen­wald
Der 1.200 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park in Queens­land beheimatet viele endemi­sche Vogel­arten und ist daher zum UNESCO-Welt­natur­erbe erklärt worden. Die beiden höchsten Erhe­bungen Queens­lands, der Mount Bartle Frere und der Mount Bellenden Ker, liegen im Natio­nal­park. Das Besu­cher­zentrum liegt in der Nähe der Josephine Falls, die die Hänge des Mount Bartle Frere hinab­stürzen und in den Russell River münden. Ein 600 Meter langer Wanderweg führt durch Regen­wald zu einer neu ange­legten Besu­cher­platt­form. Mit geübtem Auge kann man den Bartle Frere Skink wahr­nehmen, eine Echse, die nirgendwo anders auf der Welt lebt.

Von Atherton nach Cairns

Mietwagenabgabe

Von Atherton nach Cairns

100 km – 2 Stunden
Wer das Atherton Table­land über die Serpen­tinen des Gillies Highway zur Küste hin verlässt, kann 8 km hinter Yunga­b­urra einen Stopp am Lake Barrine – einem beschau­li­chen Kratersee, der inmitten eines tropi­schen Dschungels liegt – einlegen.

Mietwagenabgabe

Station: Cairns Airport

28 Tage
ab 3.559,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Visum Australien

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Mai, August–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Elke Metternich

Tel.: +49 (0)2268 92298-71

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