Klaipeda

Deutsche Vergangenheit, litauische Gegenwart: Klaipeda

Deutsche Vergangenheit, litauische Gegenwart: Klaipeda

Ostpreußische Spuren in lebendiger Hafenstadt

Memel, wie die Stadt auf deutsch heißt, war bis 1920 die nördlichste Stadt des deutschen Reichs und Zentrum des Memellandes. 1809 war sie sogar Sitz der preußischen Könige, die ihre Residenz aus Furcht vor Napoleon in den äußersten Osten gelegt hatten. Nach einer wechselvollen Geschichte gehört die Stadt heute zu Litauen und ist der wichtigste Hafen des Landes. In der Altstadt stehen noch zahlreiche Fachwerkhäuser aus preußischer Zeit. Wahrzeichen ist der Simon-Dach-Brunnen mit einer Figur des Ännchen von Tharau auf dem Theaterplatz in der Altstadt. 



Sehenswürdigkeiten Klaipeda


Palanga

Kurort mit endlosen Sandstränden

Der größte Kurort Litauens hat einen 24 Kilometer langen Sandstrand mit Promenade und einer Seebrücke, die sich fast 500 Meter weit ins Meer erstreckt. Dort steht auch die Skulptur von Jurate und Kastytis, einem ungleichen Liebespaar. Der Sage nach war Kastytis ein einfacher Fischer und Jurate die Tochter des Meeresgottes, der die Liebschaft verbot. Die Tränen, die Jurate darüber vergoss, findet man noch heute am Strand: sie sind zu Bernstein geronnen. Im Schloss des Kurgartens ist heute das sehenswerte Bernsteinmuseum.




Weitere Sehenswürdigkeiten Klaipeda

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