Hiiumaa

Moore, Wälder, einsame Küsten: Hiiumaa

Moore, Wälder, einsame Küsten: Hiiumaa

Moore und Wälder auf Estlands zweitgrößter Insel

Dichte Wälder und einsame Moore prägen das Landschaftsbild der zweitgrößten Insel Estlands. Nur im Süden gibt es gelegentlich Felder und Wiesen. Die meisten 10.000 Bewohner leben an der Küste von Viehzucht, Holzwirtschaft und Fischerei. Einzige Stadt ist Kärdla im Norden. 25 Kilometer weiter im Süden liegt das Barockschloss der Familie Stenbock, das heute als Schulhaus dient. Die wenigen Reisenden, die die Insel besuchen, kommen wegen der paradiesischen Ruhe, der ursprünglichen Natur und dem Wetter, das meist noch etwas sonniger ist als auf dem Festland.



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Sehenswürdigkeiten Hiiumaa

Kärdla

Ehemaliger Standort einer Tuchfabrik

Kärdla ist die einzige Stadt auf Hiiumaa, der zweitgrößten estnischen Insel. 1564 wurde das Dorf Kärtillby, dessen Einwohner Schweden waren, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Besiedelt wurde es von diesen allerdings wohl schon im 14. Jahrhundert, als sie von Finnland her auf die Insel kamen. Im Jahr 1830 wurde hier von den Baronen Ungern-Sternberg am Ufer des Flusses Nuutri eine Tuchfabrik gegründet. In dem für den Direktor der Tuchfabrik errichteten „Langen Haus“ (Pikk maja) befindet sich heute das Hiiumaa muuseum, das über die Geschichte der Stadt und der Insel informiert. Kärdla selbst ist geprägt von kleinen Holzhäusern und zahlreichen Gärten und Parks. Im Hafen, der 1849 errichtet wurde, um den Transport der Rohstoffe und der Fertigprodukte der Tuchproduktion zu erleichtern, stehen noch ein altes Lagerhaus und ein Speicher.

Sääretirp

Schmale Landzunge in der Ostsee

Bei Kassari im Südosten der Insel reicht der Sääretirp, eine schmale begehbare Landzunge, fast zwei Kilometer in die Ostsee hinein. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Esker“ oder auch „Os“, einen durch Schmelzwasser der Eiszeit entstandener Höhenrücken. Auf den höher gelegenen Bereichen ist er mit Pflanzen bedeckt, während auf der Ebene des Meeres Geröll dominiert. Der Legende nach ist es jedoch der Rest einer Brücke zwischen Hiiumaa und Saaremaa, die der Riese Leiger, eine bekannte Figur der regionalen Mythologie, erbaut haben soll. Tatsächlich hat an dieser Stelle jedoch nie eine Brücke gestanden.

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