Pärnu

Größtes Seebad Estlands: Pärnu

Größtes Seebad Estlands: Pärnu

Lebendiges Seebad an Estlands Südküste

Die Stadt an der Mündung des Flusses Pärnu hat sich zum wichtigsten Seebad an der estnischen Küste entwickelt. Dazu tragen die schönen Sandstrände und das angenehme Meeresklima bei. Pernau, wie der deutsche Name lautet, wurde 1251 vom deutschen Orden gegründet und wurde später Hansestadt. 1838 eröffnete die erste Badeanstalt. Auf dem Gelände des ehemaligen Festungsrings entstand ein Grüngürtel. Der Rüütli, wie die Hauptstraße durch die Altstadt heißt, ist heute Fußgängerzone und führt ins Kurviertel mit schönen Alleen und vornehmen Villen.



Sehenswürdigkeiten Pärnu


Burlington

Freundlich liberale Atmosphäre in der Stadt am See

Die ersten europäischen Siedler ließen sich hier erst in den 1770er Jahren nieder, als ein militärisches Fort am Winooski River für Schutz vor Indianern sorgte. Die Kolonisten rodeten den Wald und begannen mit der Landwirtschaft. Die University of Vermont wurde 1791 als Agricultural College of Vermont in Burlington gegründet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Burlington Hafenstadt und Hauptort für den Import kanadischen Holzes. Dadurch wuchs die Bevölkerung schnell auf 2.000 Einwohner an. 1823 wurde der Lake Champlain Canal eröffnet, der eine durchgehende Schiffsverbindung von New York City bis Montreal ermöglichte. Dadurch und durch den Eisenbahnanschluss 1830 wuchs Burlington zur größten Stadt Vermonts heran. Heute herrscht dort eine freundlich- liberale Atmosphäre mit Straßencafés, Seerestaurants und alternativer Szene.


Häädemeeste

Der Ort im Südwesten Estland hat nicht nur die höchsten Dünen sondern auch gleich zwei sehenswerte Kirchen. In den 1840er Jahren versprach Zar Nikolaus I. den Angehörigen der russisch orthodoxen Kirche Land und löste in Häädemeeste damit einen massenhaften Konfessionswechsel aus. Rund 80 Prozent der Einwohner verließen die lutherische Kirche. 1872 wurde schließlich die orthodoxe Kirche mit einer zwiebelförmigen Kuppel und reich verziertem Stuck gebaut. Nur zwei Jahre später entstand eine neue lutherische Kirche – zwar kleiner aber wesentlich aufwändiger. Sie wurde von reichen Reedern finanziert, die sich von Nikolaus nicht hatten locken lassen.


Kabli

Historische Siedlung am Badestrand

Die Siedlung und der Strand rund 40 Kilometer südlich von Pärnu gehören zu den schönsten Urlaubsdestinationen im Südwesten von Estland. Kabli war vor dem Ersten Weltkrieg ein Dorf von Seeleuten mit einer eigenen Werft. Nach deren Schließung verfiel der Ort in einen Dornröschenschlaf und sieht heute noch etwa genauso aus wie vor hundert Jahren. Der Sandstrand und die seichte See mit ihrem warmen Wasser ziehen viele Badeurlauber und Familen an. Ein gewundener Uferpfad führt zu Picknickplätzen und Strandwiesen.




Reisebeispiele Pärnu

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