Pärnu: Lebendiges Seebad an Estlands Südküste
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Pärnu

Größtes Seebad Estlands: Pärnu

Größtes Seebad Estlands: Pärnu

Lebendiges Seebad an Estlands Südküste

Die Stadt an der Mündung des Flusses Pärnu hat sich zum wichtigsten Seebad an der estnischen Küste entwickelt. Dazu tragen die schönen Sandstrände und das angenehme Meeresklima bei. Pernau, wie der deutsche Name lautet, wurde 1251 vom deutschen Orden gegründet und wurde später Hansestadt. 1838 eröffnete die erste Badeanstalt. Auf dem Gelände des ehemaligen Festungsrings entstand ein Grüngürtel. Der Rüütli, wie die Hauptstraße durch die Altstadt heißt, ist heute Fußgängerzone und führt ins Kurviertel mit schönen Alleen und vornehmen Villen.



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Sehenswürdigkeiten Pärnu

Häädemeeste

Der Ort im Südwesten Estlands hat nicht nur die höchsten Dünen sondern auch gleich zwei sehenswerte Kirchen. In den 1840er Jahren versprach Zar Nikolaus I. den Angehörigen der russisch orthodoxen Kirche Land und löste in Häädemeeste damit einen massenhaften Konfessionswechsel aus. Rund 80 Prozent der Einwohner verließen die lutherische Kirche. 1872 wurde schließlich die orthodoxe Kirche mit einer zwiebelförmigen Kuppel und reich verziertem Stuck gebaut. Nur zwei Jahre später entstand eine neue lutherische Kirche – zwar kleiner aber wesentlich aufwändiger. Sie wurde von reichen Reedern finanziert, die sich von Nikolaus nicht hatten locken lassen.

Kabli

Historische Siedlung am Badestrand

Die Siedlung und der Strand rund 40 Kilometer südlich von Pärnu gehören zu den schönsten Urlaubsdestinationen im Südwesten von Estland. Kabli war vor dem Ersten Weltkrieg ein Dorf von Seeleuten mit einer eigenen Werft. Nach deren Schließung verfiel der Ort in einen Dornröschenschlaf und sieht heute noch etwa genauso aus wie vor hundert Jahren. Der Sandstrand und die seichte See mit ihrem warmen Wasser ziehen viele Badeurlauber und Familen an. Ein gewundener Uferpfad führt zu Picknickplätzen und Strandwiesen.

Sooma Nationalpark

Ein Ort mit fünf Jahreszeiten

Im Dezember 1993 wurde der Sooma Nationalpark gegründet, mit dem Ziel, die unberührten Moor- und Sumpflandschaften sowie die artenreichen Auen und Wälder im Südwesten Estlands zu schützen. Eine Besonderheit der Region ist die sogenannte „fünfte Jahreszeit“. Vor allem nach der Schneeschmelze, zwischen Winter und Frühling, werden regelmäßig alle tiefer liegenden Gebiete überschwemmt. Die Überflutungen können sich dabei in manchen Jahren auf eine Fläche von bis zu 110 Quadratkilometern ausdehnen, sodass die Fortbewegung nur noch in Booten möglich ist.
Für über 500 Arten von Pflanzen, rund 170 Vogelarten und 46 Säugetierarten – viele davon auf der Roten Liste der gefährdeten Arten – bietet der Park einen geeigneten Lebensraum. In den dichten Wäldern finden Elche, Luchse und Wölfe Zuflucht, in den Bäumen sitzen Spechte und Eulen. An den Rändern der Moore verstecken sich Birkhühner und aus der Luft wachen Steinadler über die Szenerie.
Es gibt zahlreiche Wege den Park zu erkunden. Gut ausgebaute Wanderpfade laden zu einem Spaziergang ein und Bootsverleihe ermöglichen Kanutouren auf den kleinen Flüssen. Der „Riisa Lehrpfad“ sowie der „Biberweg“ sind führen auf breiten Bohlen durch die Natur und sind auch in weiten Teilen gut mit dem Rollstuhl oder dem Kinderwagen zu begehen. Das Besucherzentrum versorgt Interessierte mit Informationen und zeigt neben einer Dauerausstellung auch wechselnde Themenausstellungen.

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