Haapsalu

Ordensburg und Kurort: Haapsalu

Ordensburg und Kurort: Haapsalu

Ordensritterburg und Kurort

Der Kurort an der Westküste von Estland wird wegen der vielen Wasserläufe auch das „Venedig an der Ostsee“ genannt. Den Kurbetrieb begründete im 19. Jahrhundert ein deutschbaltischer Arzt, der von Heilwirkung des örtlichen Schlamms überzeugt war. Bald wurden Seebäderhäuser und Schlammheilstätten gebaut. Sogar die russische Zarenfamilie Romanow war oft zu Gast. Oberhalb des Ortes liegt auf einer künstlichen Anhöhe die mittelalterliche Bischofsburg. Die beeindruckende Ruine wird von einer 800 Meter langen Mauer umgeben und erinnert an die Zeit der deutschen Ritterordens.



Sehenswürdigkeiten Haapsalu


Nationalpark Matsalu

Wandern durch ein unberührtes Vogelparadies

Die Matsalu-Bucht steht mitsamt einem breiten Küstenstreifen unter Naturschutz. Vor allem Vogelliebhabern gilt das knapp 500 Quadratkilometer große Gebiet im Westen Estlands als Paradies. An den Ufern und in der Auenlandschaft des Kasari-Flusses leben nicht weniger als 280 Arten – darunter Seeadler oder der Kormoran. Hinzu kommen im Frühjahr und im Herbst Hunderttausende von Zugvögeln. Besucher dürfen nur auf ausgewiesenen Wegen das Areal erkunden. Eine Bootsfahrt kann man im Besucherzentrum auf einem ehemaligen Gutshof in Penijõe buchen. Fünf Lehrpfade unterschiedlicher Länge (zwischen 2 und 8 km) ermöglichen den Zugang zu der unberührten Natur, wo es summt und brummt, zirpt und zwitschert, dass es eine wahre Freude ist.




Reisebeispiele Haapsalu

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