Gauja Nationalpark

Urwälder am Gauja-Fluss: Gauja Nationalpark

Urwälder am Gauja-Fluss: Gauja Nationalpark

Grotten, Waldseen, Kreuzritterburgen

Der größte und älteste Nationalpark des Baltikums umschließt das tief eingeschnittene Tal der Gauja. In dem eiszeitlichen Urstromtal verstecken sich Waldseen und Grotten, Höhlen und Sandsteinklippen. Mehr als 800 Pflanzen-, 40 Fisch- und 150 Vogelarten leben hier weitgehend ungestört. Daneben finden sich hier einzigartige Kulturdenkmäler, so die gewaltige Ruine der Kreuzritterburg von Cesis oder die von Urwäldern umgebene Bischofsburg von Turaida. Wer den Nationalpark erkunden will, tut dies am besten auf einem der vielen Wanderwege von Cesis oder Sigulda aus.



Sehenswürdigkeiten Gauja Nationalpark


Der geologische Pfad entlang der Amata

Wanderung an einem mändrierenden Nebenfluss der Gauj

Der Rundweg führt an der Amata entlang, die durch die Wälder mäandriert und wenige Kilometer flussabwärts in die Gauja mündet. Auf dem Rückweg zur Veclauči-Brücke kann man etwas abkürzen. Im Sommer findet man jede Menge Beeren und im Herbst Pilze. (Hin und Zurück: 5 Stunden, 19 Kilometer, auf und ab: 170 Meter)

Umfulana Route


Durch das Tal der Gauja

Dichte Wälder im Nationalpark

Der Weg führt durch das Tal der Gauja flussabwärts. Dabei kommt man durch Wälder, die zu den dichtesten im Gauja Nationalpark und damit im ganzen Baltikum gehören. (Hin und zurück: 3:30 Stunden, 14,5 Kilometer, auf und ab: 130 Meter)

Umfulana Route


Ērgļu-Klintis

Eindrucksvoller Felsen im Gauja-Tal

Der „Adler-Fels“ markiert die eindrucksvollste Stelle im Gauja-Tal. Die mächtige Felswand ist fast 30 Meter hoch. Oben auf dem Sandsteinfelsen gibt es eine Plattform. Mehrere Wanderwege erschließen die romantische Umgebung und führen zu Rastplätzen und Aussichtspunkten. (Hin und zurück: 1:30 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 60 Meter)

Umfulana Route


Cēsis

Mächtige Ordensburg der Kreuzritter

Mitten im Gauja-Park liegt eine der schönsten Städte Lettlands auf Hügeln und Terrassen oberhalb des Flusses. Das ehemalige Wenden wurde im 13 Jahrhundert gegründet und ist bis heute von einer Stadtmauer umgeben. In der Altstadt finden sich jahrhundertealte Holzhäuser.  Besonders eindrucksvoll ist aber die wuchtige Kreuzritterburg von 1209, die das beste Beispiel einer baltischen Ordensburg ist. Meterdicke Mauern, Türme und Schutzgräben, sogar drei Vorburgen charakterisieren das Schloss. Eine lange Treppe führt hinab in den großen Schlosspark.

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Sigulda

Bischofsburg im romantischen Gauja-Tal

Das ehemalige Segewold liegt etwa 50 Kilometer nordwestlich von Riga in der Lettischen Schweiz. Anfang des 13. Jahrhunderts baute der Schwertbrüderorden in Sigulda eine Zwingburg, die in den Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts zerstört wurde. Die bekannteste Burg ist aber wohl die Bischofsburg von Turaida, die im 13. Jahrhundert an der Stelle einer Holzburg errichtet wurde. Unweit der Burg befindet sich die Gutmannshöhle, in der eine Quelle entspringt. Burg und Höhle erreicht man von Sigulda aus am besten mit einer Seilbahn über die Gauja. Alternativ kann man einen schönen Rundweg an der Gauja machen (hin und zurück: 3 Stunden, 9,7 Kilometer, auf und ab: 200 Meter).

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Valmiera

Ausgangspunkt für den Gauja-Park

Die alte Hansestadt Wolmar liegt beiderseits des Flusses Gauja und eignet sich als Ausgangspunkt für Touren in den Gauja-Nationalpark. Vom historischen Stadtkern ist nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem ein Drittel der Stadt niederbrannte, außer der gotischen Simeonskirche kaum etwas übrig geblieben. Weithin sichtbar ist der Backsteinkirchturm von St. Simeon am Marktplatz. Von der Aussichtsplattform hat man einen weiten Blick. Neben der Kirche sind noch die Schlossruinen des Livländischen Ordens von 1283  bewahrt worden. 




Reisebeispiele Gauja Nationalpark

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