Jēkabpils

Tanzfestival im Freilichtmuseum von Jekabpils

Tanzfestival im Freilichtmuseum von Jekabpils © de2marco / Shutterstock.com

Kreuzritterburg und Freilichtmuseum an der Daugava

Die Stadt mit 24.000 Einwohnern liegt zu beiden Seiten des Flusses Daugava. Hier wurden die Waren vom Boot aufs Fuhrwerk umgeladen, weil die Daugava weiter östlich nicht mehr schiffbar war. Im 17. Jahrhundert erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufstieg durch die altorthodoxen Flüchtlinge aus Russland. Ältester Teil ist jedoch die Burg von 1237 im Stadtteil Krustpils (Kreuzburg), die von den Deutschordensrittern errichtet wurde. Sehenswert ist auch das Freilichtmuseum Sela Seta.



Sehenswürdigkeiten Jēkabpils


Koknese

Versunkene Burgruine in ehemaliger Hansestadt

Kaum etwas deutet darauf hin, dass an der Stelle, wo die Perse in die Daugava mündet, einmal eine Hansestadt stand. Koknese wurde im Nordischen Krieg verwüstet. Von der Festung, die einst 40 Meter über dem Fluss thronte, sind nur noch Ruinen übrig. Heute reichen die Ufer bis an den Mauerfuß, was daran liegt, dass die Daugava aufgestaut wurde. Im Schlosspark von Koknese, der einen Teil der mittelalterlichen Stadt und der Burgruinen umgibt, steht die größte Holzskulptur des Landes. Sie wurde von Ģirts Burvis aus Bäumen des Parks gefertigt und zur 725-jährigen Stadtjubiläum 2002 eingeweiht.


Skrīveri

Schlosspark mit exotischen Bäumen

Der Ort entstand um das Landgut Römerhof, das 1634 in den Besitz des schwedischen Notars J. Niemeier kam. Der lettische Name Skrīveri leitet sich vom schwedischen skreivet (schreiben) ab. Das Gut ging im 19. Jahrhundert in den Besitz des livländischen Dendrologen, Max von Sivers, über, der dort mit dem Gartenarchitekten Walter von Engelhardt im Schlosspark Bäume aus 19 Gebieten der nördlichen Hemisphäre pflanzte.

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