Riga

Weltkulturerbe: Altstadt von Riga

Weltkulturerbe: Altstadt von Riga © Barbara Harbecke

Bedeutendste Stadt des Baltikums

Die Landeshauptstadt von Lettland liegt an der Mündung der Daugava und ist mit knapp einer Million Einwohner die größte Stadt des Baltikums. Wer die Stadt zum ersten Mal besucht, wird aus dem Staunen nicht herauskommen: Die Altstadt auf der Ostseite des Flusses ist in alter Pracht wiederaufgebaut und wegen ihrer architektonischen Vielfalt seit 1997 Weltkulturerbe. Die über 800 Jahre Vergangenheit der Stadt ist wieder gegenwärtig: der deutsche Orden, der hier das christliche Abendland im Nordosten befestigen wollte, die Verbindungen der Hanse, die Riga zu einer der blühendsten Städte an der Ostsee gemacht hat. Aber auch die Barockzeit und der Jugendstil haben Spuren hinterlassen. Dagegen erinnert hier kaum noch etwas an die Tatsache, dass die Stadt, in der heute 33% aller Letten wohnen, bis 1991 noch zur Sowjetunion gehörte. Im Stadtwappen prangt heute wieder der Löwe als Zeichen des Mutes seiner Bewohner, der Schlüssel, der dem Bremer Wappen entnommen ist, und das Kreuz des Deutschen Ordens.



Sehenswürdigkeiten Riga


Düna

Größter Fluss Lettlands

Was den Deutschen der Rhein ist, ist den Letten die Düna: Der über tausend Kilometer lange Fluss mit dem lettischen Namen Daugava mündet bei Riga  in die Ostsee. Er entspringt in Russland auf den Waldaihöhen nahe den Wolgaquellen. Obwohl die Düna nur zu einem Drittel durch Lettland fließt, ist sie für die Letten ein nationales Symbol und wird als „Mütterchen Düna“ (lett: Daugaviņa māmuliņa) und „Schicksalsfluss“ besungen.  Die Düna ist zum großen Teil schiffbar und Teil eines alten Handelswegs, der von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reicht.




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