Muhu

Inselidyll auf Muhu

Inselidyll auf Muhu

Steilküsten und karge Wacholderlandschaft

Die drittgrößte Insel Estlands ist kaum besiedelt. Auf einen Quadratkilometer kommen weniger als sieben Einwohner. Dafür ist das Naturerlebnis umso größer: Im Norden gibt es steile Abbruchküsten. Dahinter beginnt eine karge Landschaft, in der Wacholderbüsche wachsen. Dazwischen findet man Gräber aus der Jungsteinzeit und im Südwesten die Überreste der Wallburg Muhu. Die Insel ist bekannt für die letzten noch in Betrieb befindlichen Windmühlen Estlands. Muhu ist durch einen 1896 angelegten, befahrbaren Damm mit Orissaare auf Saaremaa verbunden. Von Kuivastu im Südosten bestehen regelmäßige Fährverbindungen nach Virtsu (Werder) auf dem estnischen Festland. Im Winter, wenn der Sund tief genug gefroren ist, kann man die Insel über eine auf dem Eis markierte Trasse mit normalen Autos erreichen.



Sehenswürdigkeiten Muhu


Museum Muhu

Vom beschwerlichen Leben der Inselbauern

Koguva ist ein historisches Dorf auf Muhu mit heute etwa 30 Einwohnern. 1532 wurde es zum ersten Mal erwähnt, als der livländische Ordensmeister Wolter von Plettenberg den Bauern Hansken und seine Nachkommen zu Landfreien erklärte. Es ist das einzige erhaltene Dokument dieser Art im heutigen Estland. Das Freilichtmuseum befindet sich in Koguva auf dem Hof des Schriftstellers Juhan Smuul, eines Nachkommen von Hansken. Es bietet einen Einblick in das traditionelle Leben und Arbeiten auf Muhu. Neben dem historischen Schulhaus gibt es eine Galerie und ein Gebäude für Wanderausstellungen. In unmittelbarer Nähe befindet sich an der Ostsee das Denkmal für Juhan Smuul.

www.muhumuuseum.ee




Reisebeispiele Muhu

Nach Oben