Tartu

Wacht heute wieder über Tartu: Gustav Adolf

Wacht heute wieder über Tartu: Gustav Adolf

Studentisches Leben in Barockstadt mit Flair

Die knapp 100.000 Einwohner zählende Stadt im Süden Estland ist seit über 100 Jahren Zentrum der nationalen Bewegung. Hier fand 1869 ein Sängerfest statt, das als Geburtsstunde des estnischen Nationalbewusstseins gilt. Ende der 1980iger Jahre begannen die baltischen Unabhängigkeitsbestrebungen von Moskau nicht zufällig hier – und zwar mit einem Schneemann. Jahrzehnte zuvor hatten die Sowjets ein Denkmal des schwedischen Königs Gustav Adolf von seinem Podest entfernen lassen. Seine Verehrung durch die Esten als Freiheitsheld erschien ihnen gefährlich. Anfang der 1990iger Jahre bauten freche Studenten den schwedischen König auf dem Podest als Schneemann nach, sehr zum Ärger der Sowjets, die ihn täglich entfernten, doch nur, um am nächsten Morgen einen Schneemann mit noch röterer Nase auf dem Podest zu sehen. Heute steht der ehrwürdige König wieder aus Stein an alter Stelle. Um ihn herum findet ein fröhliches, studentisches Leben in einer Barockstadt mit Flair statt.



Sehenswürdigkeiten Tartu


Aberystwyth

Aussichtsberg mit Meerblick

Das walisische Seebad mit 11.000 Einwohnern liegt an der Cardigan Bay. Die Einheimischen nennen ihre Stadt oft nur „Aber“. Auf den Gipfel des Constitution Hill im Norden liegt ein Park mit Restaurant, Arkaden sowie einer Camera Obscura. Von dort oben hat man den schönsten Blick über die Stadt und entlang der Küste, der schon den Maler William Turner begeisterte. Für den Aufstieg wurde als Teil der Anlage ein meandernder Weg angelegt. Man kann auch die Aberystwyth Cliff Railway, Stadtseilbahn von 1896, nehmen. An der drei Kilometer langen Strandpromenade gibt es Cafés.

Nähere Informationen:
www.aberystwyth.com


Laiuse Mägi

Sagenumwobene Quelle und eine schöne Ausicht

Laiuse Mägin ist ein zehn Kilometer langer und zwei Kilometer breiter Höhenrücken, der in der Eiszeit entstanden ist. Er ist einer der größten Drumlins in Europa, wie man diese länglichen Hügel nennt, und erreicht immerhin eine Höhe von 144 Metern über dem Meer. Ganz befindet sich eine sumpfige Kuhle mit einer Quelle. Der merkwürdige Ort, um den sich Sagen und Legenden ranken, bietet eine schöne Aussicht auf das Umland.


Peipussee

Baden im fünftgrößten See Europas

Der See zwischen Estland und Russland ist mit 3.555 Quadratkilometern rund siebenmal so groß wie der Bodensee. Was die Wasseroberfläche angeht steht er an fünfter Stelle in Europa. Dafür ist er durchschnittlich nur acht Meter tief. Er erwärmt sich daher schnell und erreicht im Sommer Wassertemperaturen von bis zu 22 Grad. Auch wegen seiner feinen Sandstrände und weiten Wäldern ist der als Badesee beliebt. Im Winter friert der Peipussee meist zu. Die Eisdecke kann im März 50 bis 60 Zentimeter dick werden. Wenn im Frühjahr dann der Schnee schmilzt, steigt der Wasserspiegel um etwa einen Meter, was zu großen Überschwemmungen führt. Das Ufer ist daher kaum besiedelt. 


Pembrokeshire

Zwischen Steilküste und Hochmoor

Die südwestlichste walisische Grafschaft ist auf drei Seiten vom Meer umgeben. Die fast 300 Kilometer lange Küste gehört fast vollständig zum Pembrokeshire-Coast-Nationalpark. Mit kleinen Buchten, Steilklippen und sandigen Stränden ist sie Brutplatz für zahllose Seevögel. 
Pembrokeshire hat eine wellenförmige Oberfläche, die nach Norden ansteigt und im Foel Cwmcerwyn eine Höhe von 537 Metern erreicht. Dort dehnen sich Hochmoore und Heidellandschaft aus. Der südliche Teil ist verhältnismäßig flach und wird landwirtschaftlich genutzt.


Saadjärv

Idyllische Badestellen am fischreichen See

Der See zwischen den Landkreisen Tartu nd Jögeva  ist der größte und reivollste See in der Landschaft Vooremaa. Er ist mit 25 Metern wesentlich tiefer als der Peipussee und hat klares, sauerstoffreiches Wasser und sandige Ufer. Eine Badegelegenheit gibt es im Südosten am Dorf Saadjärve. Der See ist äußerst fischreich, unter anderem gibt es Rotauge, Maräne, Hecht, Aal, Kaulbarsch und Ukelei. 1907 gründete der Naturforscher Nikolai Samsonow von der Universität Tartu am See die erste biologische Station Estlands.


Tintern Abbey

Malerische Ruine an Flussschleife

Im anmutigen Hügelland zwischen England und Wales liegt eine der schönsten Ruinen der britischen Inseln: die Tintern Abbey am Westufer der mäandrierenden Wye. Die Abtei wurde 1131 von Zisterziensern gegründet. Nach der Auflösung des Ordens unter Heinrich VIII. verfiel die Abtei zusehends. Ihre pittoresken Überreste haben berühmte Landschaftsmaler inspiriert, u.a. William Turner. In der Umgebung liegt Caerwent, die bedeutendste und am besten erhaltene römische Stadt in Wales.




Reisebeispiele Tartu

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