24.08.2006

Baltikumreise von Jürgen Dietz

Unsere Reise verlief bei zumeist bestem Wetter ohne Zwischenfälle. Alle Quartiere waren bestens organisiert, meine Frau und ich fühlten uns immer gut untergebracht.

In meinen Erläuterungen gehe ich nach dem Reiseverlauf:

1a) Danzig: ein spitzenmäßiges Hotel, aber trotz hervorragender Lage nur mit großer Mühe auffindbar, da Ihr Stadtplan und die Anfahrtsskizze von der homepage des Hotels unleserlich sind.

1b) Empfehlen Sie Ihren Kunden einen Tag für die Marienburg einzulegen, entweder als Tagesausflug von Danzig oder mit einer Nacht im Burghotel dort.

2) Masurische Seen: Gaspodi Podi war ein traumhafter Übernachtungsort mit hervorragendem Restaurant.

3) Vilnius: Das Hotel war wunderbar und hatte eine gute Lage. Es haperte wieder nur an einem vernünftigem Stadtplan. Es wäre eine große Erleichterung, wenn Sie diesen für 3 Euro Ihren mit Auto anreisenden Kunden mitgäben.

4) Nidden / Kurische Nehrung: Wir hatten es noch ganz gut getroffen. Wenn es aber nur geregnet hätte, hätten uns zwei Übernachtungen ausgereicht.

5) Riga: Das Gutenberghotel ist eine empfehlenswerte Adresse. Allerdings kann man mit dem Zimmer weniger Glück als wir haben.

6) Kalvi (südl. von Pärnu): Hier wären wir lieber nur eine Nacht gewesen, zumal der Strand auch bei bestem Wetter nicht einladend ist. Als Übernachtungsort hätte Pärnu uns eher zugesagt.

7) Muhu / Saaremaa: a)Schade, dass wir nicht in Pädaste im Haupthaus untergebracht waren!
b)Da in Kuressaare am 4.-6.August ein alljährliches Volksfest stattfand, mussten wir für die Überfahrten jeweils fast 3 Stunden warten.

8) Tallinn: Das Hotel mit dem vorgebuchten Hofparkplatz war von der Lage und Unterkunft tadellos. Allerdings ließ der Service beim Frühstück zu wünschen übrig (nicht eingehaltene Zeiten, zu wenig Personal zum Nachlegen am Buffett, unsaubere Tischdecken)

9) Kalvi: Das Schlosshotel begeisterte uns ungemein. Es war wunderschön dort.

10) Diklu: Das Herrenhaus war auch ein besonders gutes Hotel. Schade dass sich das Restaurant im Keller befindet. Die oberen Räume wären wegen der Aussicht noch attraktiver für die Gäste.
Dass unser Aufenthalt hier nur eine Nacht betrug haben wir nicht bedauert, da wir diese Abgeschiedenheit des Ortes nicht so bevorzugen. Außerdem hatten wir am darauffolgenden Tag genug Zeit auf dem Weg nach Klaipeda Die Stadt Cesis zu besichtigen.

11) Klaipeda: Wir waren wieder bestens und zentral untergebracht. Außerdem waren wir froh, den nächsten Vormittag gemütlich vertrödeln zu können, bevor es auf die Fähre nach Sassnitz ging.

12) Die F Ä H R E nach Sassnitz transportiert fast nur LKWs. Das Restaurant erinnert an eine gute Mensa, in der man schnell essen muss, da die Tische mindestens dreimal hintereinander besetzt werden, bis alle Passagiere gespeist haben. -



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