Südliches Baltikum: Pulsierende Städte und die Kurische Nehrung
Trakai bei Vilnius

Südliches Baltikum

Pulsierende Städte und die Kurische Nehrung

Wer für seine Baltikum Rundreise nur wenige Tage Zeit hat, sollte sich auch eine Region beschränken. Riga und Vilnius bilden die Eckpfeiler dieser Reise in den Süden. Dazwischen gibt es genug Zeit zum Wandern und Erholen auf dem Land; erst in einem Nationalpark, dann auf der Kurischen Nehrung. Den Abschluss bildet ein stilvoller Aufenthalt in der entzückenden Residenz des ehemaligen livländischen Ordensgenerals, wo man in eine andere Zeit zurückversetzt wird.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Riga

Riga

11 km | 19 Minuten
A

Riga

Bedeutendste Stadt des Baltikums

Die Landes­haupt­stadt von Lett­land liegt an der Mündung der Daugava und ist mit knapp einer Million Einwohner die größte Stadt des Baltikums.

Wer die Stadt zum ersten Mal besucht, wird aus dem Staunen nicht heraus­kommen: Die Altstadt auf der Ostseite des Flusses ist in alter Pracht wieder­aufge­baut und wegen ihrer architek­to­ni­schen Viel­falt seit 1997 Welt­kultur­erbe. Die über 800 Jahre Vergan­gen­heit der Stadt ist wieder gegenwärtig: der deut­sche Orden, der hier das christ­liche Abend­land im Nord­osten befes­tigen wollte, die Verbindungen der Hanse, die Riga zu einer der blüh­endsten Städte an der Ostsee gemacht hat. Aber auch die Barockzeit und der Jugend­stil haben Spuren hinter­lassen. Dagegen erin­nert hier kaum noch etwas an die Tatsache, dass die Stadt, in der 33% aller Letten wohnen, bis 1991 noch zur Sowjet­u­nion gehörte. Im Stadt­wappen prangen heute wieder der Löwe als Zeichen des Mutes seiner Bewohner, der Schlüssel, der dem Bremer Wappen entnommen ist, und das Kreuz des Deut­schen Ordens.

Zu Gast in einem Altstadthotel in Riga

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Stadt­hotel im Zentrum von Alt-Riga ist ein Musterbei­spiel für die gelun­genen Restau­rie­rungen, die in der ganzen Stadt durch­ge­führt wurden.

Rote Ziegelmauern, dunkle Antikmöbel, knar­rende Treppen und eine Jugend­stilbar fügen sich harmo­nisch zu einem Ganzen zusammen. Das Haus diente schon als Filmkulisse, wovon heute noch die Käfige mit Singvögeln in den Fenstern der Lobby zeugen, die im Film genutzt wurden. Die Zimmer sind geschmackvoll, aber eher schlicht einge­richtet. Herausra­gend ist die Lage: Alle Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind zu Fuß erreichbar.

Führung (OPTIONAL)

Altstadt (2 Stunden, deutsch)

Der private Stadt­rundgang mit Aija Kocina durch Riga ist ideal für Besu­cher, die das erste Mal in der Stadt sind.

Die Führerin ist Lettin, die zum Deutsch­studium in die Haupt­stadt gezogen ist. Über ihre Wahlheimat weiß sie zahl­lose Geschichten zu erzählen, vom Deut­schen Orden über die Hanse bis zur Sowjetzeit. Sie zeigt ihren Gästen die Altstadt, das Zentrum und die schönsten Jugend­stilhäuser.

Jurmala

Lett­lands stolzester Badeort
15 Kilometer west­lich von Riga, wo der Sand­strand besonders fein und das Klima verhält­nismäßig mild ist, hat sich im 19. Jahr­hun­dert der Badeort Jurmala entwi­ckelt. Inzwi­schen ist er mit 50.000 Einwoh­nern Lett­lands fünftgrößte Stadt geworden. An großzügigen Alleen reihen sich Geschäfte, Villen und Restau­rants. Die ersten Sommer­häuser der reichen Rigaer Bürger sind heute noch der Stolz des Bade­ortes. Gastro­no­misch über­rascht in der Flaniermeile das enorme Angebot an asia­ti­scher Küche.

Dom von Riga

Größte Kirche des Baltikums mit einzig­ar­tiger Orgel
Der Dom von Riga ist der größte Kirchenbau im gesamten Baltikum. Von 1211 bis 1226 wur­de er auf dem Grund einer alten Holz­kirche erbaut und war 300 Jahre die Kathedrale des Bistums Riga. Als der Land­meister des Deut­schen Ordens 1525 zur Reforma­tion überging und das Bistum zerfiel, wur­de der Dom luthe­risch. Die Skulpturen im Inneren fielen der Wut der Bilder­stürmer zum Opfer. Vom anliegenden Kloster sind nur der Kreuzgang und der Domgarten übrig geblieben. Eine besondere Kostbarkeit ist die Orgel. Das gewal­tige Instru­ment von 1884 aus der Werk­statt eines würt­tembergi­schen Orgelbauers ist eine der letzten verbliebenen roman­ti­schen Orgeln welt­weit.

Schwarzhäupter­haus

Stadt­haus mit wech­sel­voller Geschichte
Die Compa­gnie der Schwarzen Häupter war Ende des 13. Jahrhunderts eine Bruder­schaft von unver­hei­ra­teten ausländi­schen Kauf­leuten, die in Riga Geschäfte machten. Ihr Heiliger war St. Mauri­tius, der Legende nach ein „Mohr“, der bis heute im Wappen der Gilde ist. An diese Gilde wur­de das repräsenta­tive goti­sche Stadt­haus am Rathaus­platz erst vermietet und später verkauft. So bürgerte sich der Name „Schwarzhäupter­haus“ ein. Im Zweiten Welt­krieg zerstörten deut­sche Truppen das prachtvolle Bauwerk. Die Sowjets sprengten die verbliebene Ruine 1948. Vor der 800-Jahr Feier 1999 wur­de das Schwarzhäupter­haus origi­nalge­treu auf den alten Funda­menten wieder­aufge­baut und ist heute das Glanz­stück der Stadt. Neben einem Konzert­saal beherbergt es die Touris­ten­in­forma­tion und ein Café.

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Nissan Qashqai SUV o.ä. (IFMR)
Station: Riga Flughafen (Desk at Airport)

Von Riga nach Cēsis

93 km | 2:00 h
Die kurze Strecke führt ins Landes­in­nere. Wer vom Hafen oder Flughafen kommt, fährt gerade­wegs durch die Stadt.
B

Gauja Nationalpark

Grotten, Waldseen, Kreuzritterburgen

Der größte und älteste Natio­nal­park des Baltikums umschließt das tief einge­schnit­tene Tal der Gauja.

In dem eiszeit­li­chen Urstromtal verste­cken sich Wald­seen und Grotten, Höhlen und Sand­steinklippen. Mehr als 800 Pflanzen-, 40 Fisch- und 150 Vogel­arten leben hier weitge­hend unge­stört. Daneben finden sich hier einzig­ar­tige Kultur­denkmäler, so die gewal­tige Ruine der Kreuzritter­burg von Cesis oder die von Urwäl­dern umge­bene Bischofsburg von Turaida. Wer den Natio­nal­park erkunden will, tut dies am besten auf einem der vielen Wander­wege von Cesis oder Sigulda aus.

Zu Gast auf einem Gutshof bei Cēsis

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Geschichte des Gutes geht weit bis ins 18. Jahr­hun­dert zurück. Über die Jahre hinweg und mit dem Wechsel der Besitzer änderte sich nicht nur der Name, sondern auch die Bebauung.

So entstand neben neuen Gebäuden ein roman­ti­scher Landschafts­park, der sich bis zum Fluss Amata erstreckt und bereits Ende des 18. Jahrhunderts Urlauber anzog. Etwa hundert Jahre später wur­de hier zudem die erste Garten­bau­schule des Baltikums gegründet. Die zehn zeit­gemäß einge­rich­teten, gemüt­li­chen Zimmer und Apart­ments befinden sich in der ehema­ligen Knecht­herberge aus den 1840er Jahren, die von außen noch den ursprüng­l­i­chen Stil hat. Die Möglichkeiten in der Umge­bung sind vielfältig: Aufgrund der Lage in der Glet­schermulde des Flusses Gauja, inmitten des gleich­na­migen Natio­nalparks, gibt es unzäh­lige Wander- und Fahr­rad­wege, die sich durch Felder, Wiesen und vorbei an steilen Sand­steinfelsen schlängeln. Fahr­räder und Kanus können vor Ort aus­ge­liehen werden, müssen jedoch im Voraus reserviert werden. Für alle, die nicht auf eigene Faust die Umge­bung erkunden möchten, werden geführte Wander-, Fahrrad- und Kanu­touren ange­boten. Diese können entweder über Umfulana oder direkt bei der Unter­kunft gebucht werden. (Preise auf Anfrage)

Valmiera

Ausgangs­punkt für den Gauja-Park
Die alte Hanse­stadt Wolmar liegt beider­seits des Flusses Gauja und eignet sich als Ausgangs­punkt für Touren in den Gauja-Natio­nal­park. Vom histo­ri­schen Stadt­kern ist nach dem Zweiten Welt­krieg, in dem ein Drittel der Stadt nieder­brannte, außer der goti­schen Sime­ons­kirche kaum etwas übrig geblieben. Weithin sichtbar ist der Back­stein­kirchturm von St. Simeon am Markt­platz. Von der Aussichts­platt­form hat man einen weiten Blick. Neben der Kirche sind noch die Schloss­ruinen des Livländi­schen Ordens von 1283 bewahrt worden.

Der geologi­sche Pfad entlang der Amata

Wande­rung an einem mäandrie­renden Nebenfluss der Gauja
Der Rundweg führt an der Amata entlang, die durch die Wälder mäandriert und wenige Kilometer fluss­abwärts in die Gauja mündet. Auf dem Rückweg zur Veclauči-Brücke kann man etwas abkürzen. Im Sommer findet man jede Menge Beeren und im Herbst Pilze. (Hin und Zurück: 5 Stunden, 19 Kilometer, auf und ab: 170 Meter)

Durch das Tal der Gauja

Dichte Wälder im Natio­nal­park
Der Weg führt durch das Tal der Gauja fluss­abwärts. Dabei kommt man durch Wälder, die zu den dich­testen im Gauja Natio­nal­park und damit im ganzen Baltikum gehören. (Hin und zurück: 3:30 Stunden, 14,5 Kilometer, auf und ab: 130 Meter)

Cēsis

Mäch­tige Ordensburg der Kreuzritter
Mitten im Gauja-Park liegt eine der schönsten Städte Lett­lands auf Hügeln und Terrassen ober­halb des Flusses. Das ehema­lige Wenden wur­de im 13. Jahr­hun­dert gegründet und ist bis heute von einer Stadt­mauer umgeben. In der Altstadt finden sich jahrhunder­te­alte Holzhäuser. Besonders eindrucksvoll ist aber die wuch­tige Kreuzritter­burg von 1209, die das beste Beispiel einer balti­schen Ordensburg ist. Meter­dicke Mauern, Türme und Schutzgräben, sogar drei Vorburgen charak­te­ri­sieren das Schloss. Eine lange Treppe führt hinab in den großen Schloss­park, wo in den Sommermo­naten beim Cesis Arts Festival letti­sche Künstler und Musiker präsen­tiert werden.

Von Cēsis nach Vilnius

368 km | 5:00 h
Die Strecke folgt teilweise der alten Handels­straße vom Baltikum nach Mittel­eu­ropa.

Bauska

Deutschor­densburg und Herzogs­schloss
Am Zusam­menfluss von Mūsa und Mēmele haben die Ritter des Deut­schen Ordens 1443 eine massive Burg zum Schutz vor den litaui­schen Fürsten ange­legt. Rings um die Festung bildete sich nach und nach die Stadt Bauksa. Nach dem Zusam­menbruch des Deutschor­dens­staates 1562 ließ der Herzog von Kurland neben der Trutzburg ein Schloss im Renais­sace-Stil errichten. Vom Ordens­sitz ist nur die Ruine erhalten, während das Schloss laufend restau­riert und instand gesetzt wird.

Kernavé

Älteste bekannte Haupt­stadt Litauens
Kernavé liegt nordwest­lich von Vilnius, am Ufer der Neris. Es handelt sich um die älteste bekannte Haupt­stadt Litauens, für die eine Besied­lung seit dem 9. Jahr­tausend v. Chr. zu belegen ist. Die promi­nen­testen Sehens­wür­digkeiten des Ortes sind die befes­tigten Hügel­anlagen, deren Bausub­stanz teilweise aus dem 1. Jahr­hun­dert v. Chr. stammt und die vermut­lich im 13. Jahr­hun­dert n. Chr. in die Anlage einer Wehrburg inte­griert wurden. Insge­samt wurden auf dem fast 200 Hektar großen Gelände bereits Tausende Artefakte gefunden, von denen einige als Expo­nate im ange­schlos­senen archäo­logi­schen Museum zu bewundern sind.

Neries Parkas

10.000 Hektar Wald und Wasser
Der Neries Regioninis Parkas erstreckt sich über rund 10.000 Hektar auf die Gemeinden Vili­nius, Trakaj und Elektrėnai im Südosten Litauens. Er ist in mehrere Zonen unter­teilt, darunter elf Natur­schutzgebiete und ein Kultur­re­servat; Teile des Parks befinden sich in Privat­be­sitz. Rund 87% der gesamten Fläche sind bewaldet. Mehrere Wander­wege führen durch den Park – mal am Wasser entlang, mal durch den Wald; Fahr­rad­touren sind ebenso möglich wie Bootsfahrten auf dem Wasser. Im Besu­cher­zentrum kann man sich über die verschiedenen Aktivi­täten informieren und geführte Touren buchen. Pick­nick­plätze verteilen sich auf dem gesamten Gebiet, ein Café bietet kleine Gerichte an.
C

Vilnius

Das einstige Jerusalem des Ostens

Die Haupt­stadt Litauens liegt im Osten des Landes, wenige Kilometer von der weißr­us­si­schen Grenze entfernt, und war tradi­tionell eine der wich­tigsten Verbindungs­städte zwischen Ost und West.

Dass die Stadt am Zusam­menfluss von Vilnia und Neris zu einem Zentrum heranwachsen konnte, verdankt sie der 400 Jahre alten Univer­sität. Im 2. Welt­krieg erlebte die Stadt furch­tbare Verwüs­tungen. Bevor die Wehrmacht einmar­schierte, war über ein Drittel der Einwoh­ner­schaft (mehr als 70.000 Menschen) jüdisch; Wilna war Zentrum der jiddi­schen Kultur und Sprache gewesen – einer eigen­tüm­li­chen Verbindung aus mittelhoch­deutsch und hebräisch. Es gab eine jiddi­sche tech­ni­sche Hoch­schule und einen jiddi­schen Pen-Club. Das Ende der Barbarei über­lebten weniger als 800 Wilnaer Juden. Heute erlebt die während der Sowjetzeit in einen Dornrö­sc­henschlaf versun­kene Stadt eine Renais­sance – ähnlich wie ihre Schwes­ter­städte Tallinn und Riga. Die Altstadt wur­de wegen ihrer mittel­alter­li­chen Bausub­stanz zum Welt­kultur­erbe erklärt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kurz vor der Jahr­tausendwende eröffnete Hotel im Landhaus­stil gehört zu den schönsten in Litauen. Antiqui­täten, wertvolle Bilder und frische Blumen prägen das Inte­rieur, ohne dass es einen steifen Eindruck macht.

Dafür sorgt auch das Personal mit freund­li­chem und unauf­dring­li­chem Service. Die Zimmer, die meist nach Schrift­stel­lern benannt sind, sind ihrem Namen entspre­chend individuell einge­richtet. Zum Hotel gehören ein elegantes Restau­rant und eine gemüt­liche Bar.

Führung (OPTIONAL)

Altstadt von Vilnius (3 Stunden, deutsch)

Dalia Sleniene stammt aus Vilnius und bietet seit über 20 Jahren Führungen durch ihre Heimat­stadt und die Burg Trakai an.

Sie hat Germa­nistik studiert und spricht fließend Deutsch. Nach dem Treffen in Ihrer Unter­kunft, führt sie Sie zu Fuß durch die Altstadt, die zum Welterbe der UNESCO erhoben wur­de. Folgende Sehens­wür­digkeiten werden aufge­sucht: Kathedrale, Univer­sität, Präsiden­ten­pa­last, Pilies Straße und das Rathaus.

Altstadt von Vilnius

Kirchen, wohin man schaut
Der älteste Stadt­teil von Vilnius liegt am linken Ufer der Neris. Erste Besiede­lungen von Vilnius lassen sich auf das 4. Jahr­tausend vor Christus zurück­da­tieren. Im Früh­m­it­tel­alter wuchs die Sied­lung aufgrund der guten Lage stetig an und um 1323 wur­de Wilna dann erstmals als Haupt­stadt der Litauer urkund­lich erwähnt. Der histo­risch wertvolle Stadt­kern trägt auch den Bein­namen „Rom des Ostens“ wegen der 50 Kirchen der Stadt. Ganz egal, von wo man auf Vilnius schaut, sieht man nie weniger als vier Kirchtürme.

Burg von Gediminas

Sitz der litaui­schen Großfürsten
Von der alten Burg ist nur der Turm übrig geblieben. Der Legende nach wur­de die hölzerne Burg vom Fürsten des Großfürs­ten­tums Litauen, Gediminas, gebaut, nachdem er von einem eisernen Wolf geträumt hatte, der oben auf dem Hügel heulte. Nachdem sie bei einem Feuer nieder­brannte, wur­de sie 1419 wieder aufge­baut, dieses Mal jedoch aus Steinen und Ziegeln. Zur Burg kommt man zu Fuß oder mit der Seil­bahn. Von oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

Užupis

Vom Armenquar­tier zum Künst­lerviertel
Das Vier­tel ist eines der ältesten von Vilnius. Bereits im 16. Jahr­hun­dert wohnten hier die Armen und die Hand­werker. Während der Sowjetzeit ließen sich Künster wegen der preis­werten Wohnungen in dem herun­ter­ge­kom­menen Quar­tier nieder. Heute ist Užupis ein ange­sagtes Viertel, wo Mode­fes­tivals, Konzerte und Ausstel­lungen stattfinden. Der Name bedeutet „Ort hinter dem Fluss“; tatsäch­lich ist die Vilnia ein untrennbarer Teil von Užupis. So wird die Nixe in einer Nische am Fluss­ufer auch „Fräulein von Užupis" genannt. Ihr Zauber lockt angeb­lich Menschen aus aller Welt an. Auf dem zentralen Platz steht die 2002 enthüllte Skulptur eines Engels, der zum Symbol von Užupis geworden ist.

Von Vilnius nach Nida

358 km | 5:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Auf der Auto­bahn von der Haupt­stadt zur einzigen Hafen­stadt Litauens kommt man durch Rumsiskes, wo sich an einem idylli­schen See das natio­nale Frei­lichtmuseum befindet.

Wer das Frei­lichtmuseum besu­chen will, sollte sich wegen der großen Entfernungen am Eingang ein Fahrrad mieten. Kurz danach kommt man durch Kaunas, die zweitgrößten Stadt Litauens mit schöner Altstadt.

Rumšiškės

Mit dem Fahrrad durch das Frei­lichtmuseum
Das Frei­lichtmuseum ist eine groß­fläc­hige Anlage, die man am besten mit dem Fahrrad erkundet. Auf 200 Hektar sind zahlreiche Wohn­häuser, Stal­lungen und Scheunen, aber auch eine alte Holz­kirche, Windmühlen und andere Handwerks­be­triebe zu sehen. Die Gebäude wurden aus ganz Litauen zusam­menge­tragen und im Frei­lichtmuseum wieder origi­nalge­treu aufge­baut. Gegründet wur­de das Museum übri­gens schon 1966; im Jahre 1974 wur­de es eröffnet und seitdem mehrmals erwei­tert. Der Rundgang durch das Museum hat eine Länge von ungefähr 11 Kilome­tern, aber selbst­ver­ständ­lich kann man das Museum auch individuell begehen. Fahr­räder leiht man sich am besten am Besu­cher­zentrum, wo es auch ein Café und einen Shop gibt.

Kloster Pažaislis

Klos­ter­anlage mit impo­santer Barock­kirche
Am südwest­li­chen Rand von Kaunas befindet sich das Kloster Pažaislis, das seit 1992 vom Orden der Schwestern des heiligen Kasimir betreut wird. Die Anlage umfasst einen Kloster­garten und einer der vermut­lich schönsten Barock­kir­chen des Baltikums, die im ausge­henden 18. Jahr­hun­dert durch einen klas­sizis­ti­schen Anbau erwei­tert wur­de und deren Innenraum mit Fresken des floren­ti­ni­schen Malers Miche­langelo Palloni deko­riert ist. Bei Inter­esse kann bei einem Besuch des ange­schlos­senen Museums oder während einer Führung etwas über die Geschichte des Klos­ters gelernt werden. 
In einem Teil des Komplexes ist heutzu­tage ein Restau­rant unter­ge­bracht, wo moderne Varia­tionen trai­tioneller Gerichte serviert werden.

Kaunas

Festungs- und Hanse­stadt an der Via Baltica
Die Stadt auf halber Strecke zwischen der litaui­schen Haupt­stadt und der Ostsee ist aus einer Burg hervor­gegangen, die die Mündung der Neris in die Memel schützte. Mehrmals hat der Deut­sche Orden die Burg zerstört, um seine Terri­to­rien in Ostpreußen und Livland mitein­ander zu verbinden. Nach der Nieder­lage des Ordens gegen das polni­sche König­reich verlor die Stadt ihre Bedeu­tung als Festung und erlebte einen Aufschwung als Handels­stadt. 1440 wur­de sie Hanse­stadt, nachdem sie bereits zuvor die Magde­burger Stadt­rechte erhalten hatte. Nach der Wende erlebte die Univer­si­täts­stadt eine neue Blüte. Dazu trug ihre verkehrsgüns­tige Lage an der Via Baltica und der Achse Klai­peda – Moskau bei. Sehens­wert ist die Altstadt mit vielen histo­ri­schen Gebäuden, der Burg, dem Dom und dem weißen Rathaus. Im Neubauviertel von Kaunas liegt das Museum im IX. Fort, das von den Nazis ab 1941 als Konzent­ra­tions- und Vernich­tungs­lager genutzt wur­de. Eine Ausstel­lung im Keller berichtet vom Leid der jüdi­schen Opfer.
D

Kurische Nehrung

„Litauische Sahara“ in der Ostsee

Kuri­sche Nehrung nennt man die fast 100 Kilometer lange und nur wenige Hundert Meter breite Landzunge, die das kuri­sche Haff von der Ostsee trennt.

Die südliche Hälfte der Landzunge gehört zu Russ­land (ehemals Ostpreußen), der Norden von Nida bis Klai­peda ist Teil von Litauen. Die aus mehreren Inseln zusam­menge­wach­sene Nehrung wur­de wegen ihres in Europa einma­ligen Landschafts­bildes mit Sand­dünen, Wald und Meer zum Welt­natur­erbe erklärt. Besonders bei Nida ragen die Dünen bis zu 60 Metern empor, sodass man stel­lenweise den Eindruck gewinnt, in einer Sandwüste zu sein. Durch die „litaui­sche Sahara“ führen einige Wege, auf denen man selbst in der Haupt­saison oft ganz alleine ist.

Zu Gast in einer Pension am Haff

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte, einfache Haus liegt am schönsten Abschnitt der Kuri­schen Nehrung bei Nida, nörd­lich der Grenze zum ehema­ligen Ostpreußen.

Dort, wo die Dünen am höchsten sind, steht in ruhiger Lage unmit­telbar am Haff das Gäste­haus, das von Grazina und Alfredas familiär geführt wird. Beide spre­chen Deutsch und unter­halten sich gern mit ihren Gästen. Über die Prome­nade ist Nidden zu Fuß in zehn Minuten erreichbar. Die Lage ist ideal, um einen Boots­ausflug zum Memeldelta zu machen.

Ausflug (OPTIONAL)

Bootsfahrt durch das Memeldelta (5 Stunden, deutsch)

Über 900 Kilometer lang ist die Memel, die in Weißr­uss­land entspringt. Kurz vor ihrer Mündung ins Kuri­sche Haff teilt sie sich bei Rusné und bildet ein Delta mit zahl­losen Wasser­armen und Sümpfen. Um das besondere Ökosystem und das Kultur­erbe des Nemuna Deltas zu schützen, wur­de schon 1992 ein 29.000 Hektar großer Natur­park errichtet, in dem mehr als 300 Vogel­arten und 50 Säuge­tier­arten regi­s­triert sind. Darunter sind mehrere bedrohte Arten wie die Mopsf­le­dermaus, die Zweifarbf­le­dermaus und der Otter.

Der Boots­ausflug ins Delta beginnt und endet in Nida. Nach kurzer Überfahrt übers Haff geht es durch verschiedene Wasser­arme und Lagunen zu Inseln und uralten, halb verlas­senen Fischer­dörfern. Da es sich um eine private Tour handelt, kann die genaue Route mit dem Kapitän abge­spro­chen werden.

Ausflug (OPTIONAL)

Ausflug nach Königsberg

Die Fahrt nach Königsberg findet mit einem eigenen deutsch­spra­chigen Guide von Klai­peda Tours statt. Nachdem er Sie morgens im Hotel empfangen hat, fahren Sie in seinem Wagen über die Kuri­sche Nehrung, die auch auf russi­scher Seite Natur­schutzgebiet ist. Im Bade­ort  Selenogradsk (Cranz) gibt es die Gelegen­heit für eine Mittags­pause. Danach geht es weiter nach Kali­ningrad. 

Keine Stadt hat sich nach dem Krieg so verändert wie Kali­ningrad. Die Innen­stadt­bebauung des alten Königsbergs ist durch verhee­rende Zerstör­ungen im Zweiten Welt­krieg zu großen Teilen verloren gegangen. Dennoch hat die Stadt nach wie vor viele Sehens­wür­digkeiten zu bieten. 
So führt der Ausflug unter anderem zum neu restau­rierten Luthe­ri­schen Dom auf der Knei­phof Insel, dem mittel­alter­li­chen Wahrzei­chen der Stadt. Auch das Grabmal Imma­nuel Kants wird hier besucht.

Ferner werden das Villen­viertel Amali­enau, das soge­nannte „Haus der Räte“ an der Stelle des ehema­ligen Königsberger Schlosses, das Schiller-Denkmal und die Christ-Erlöser-Kathedrale auf dem Sieges­platz besich­tigt.

Da es sich um eine individu­elle Führung handelt, kann von dem vorge­schla­genen Programm abge­wi­chen werden. Dier Guide wird bemüht sein, Ihre Sonderwün­sche zu berück­sich­tigen.

Im Preis enthalten sind die Führung und der Transfer durch einen deutsch­spra­chigen Guide sowie Fähr- und Natur­schutzgebühren für die Kuri­sche Nehrung. Mahlzeiten und Eintrittsgelder sind nicht im Preis inkludiert. Für Trinkge­lder oder die Nutzung öffent­li­cher Toiletten sind ein paar Rubel Bargeld sehr empfehlens­wert.

Thomas-Mann-Haus

Sommer­haus des Lite­ra­turnobel­preis­trägers
Künstler und Schrift­steller verbrachten viel Zeit in Nida, unter ihnen der Lite­ra­turnobel­preis­träger Thomas Mann, der hier an seinem Josephroman arbei­tete. Er verbrachte vor der Emig­ra­tion 1933 mit seiner Familie die Sommerfe­rien von 1930 bis 1932 in seinem Haus, und schrieb dort u. a. an seiner Roman­te­tra­logie Joseph und seine Brüder. 1967 wur­de auf Anre­gung eines litaui­schen Schrift­stel­lers eine Gedenk­stätte darin errichtet. Heute ist das Thomas-Mann-Kultur­zentrum mit 40.000 Besu­chern jähr­lich das meist­be­suchte Museum Litauens.

Nida

Künst­ler­städt­chen auf der Kuri­schen Nehrung
Die Perle der Kuri­schen Nehrung ist eines der belieb­testen Urlaubs­ziele an der Ostseeküste. Nida ist mit seinen bis zu 60 Meter hohen Dünen, die sich bis in den russi­schen Teil der Nehrung erstre­cken, einzig­artig. Auffal­lend sind die bunten kuri­schen Holzhäuser in gepflegten Blumen­gärten. Sie werden als Wohn­häuser, Verkaufs­läden, Bistros, Pensionen, Hotels oder Restau­rants genutzt. Maler wie Corinth, Pech­stein und Mollen­hauer haben sich im 20. Jahr­hun­dert von der einzig­ar­tigen Land­schaft inspi­rieren lassen. Einen Besuch wert ist auch die Fisch­räu­c­herei am Hafen. Am besten erkundet man die Umge­bung zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Von Nida nach Kuksas

256 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Strecke führt an der kuri­schen Küste nach Norden über Palanga, Litauens größten Kurort mit sehens­wertem histo­ri­schen Orts­kern. Nörd­lich von Liepaja beginnt eine Steil­küste, die zu den schönsten des Baltikums gehört.

Klai­peda

Ostpreußi­sche Spuren in leben­diger Hafen­stadt
Memel, wie die Stadt auf Deutsch heißt, war bis 1920 die nörd­lichste Stadt des Deut­schen Reichs und Zentrum des Memel­landes. 1809 war sie sogar Sitz der preußi­schen Könige, die ihre Residenz aus Furcht vor Napoleon in den äußersten Osten gelegt hatten. Nach einer wech­sel­vollen Geschichte gehört die Stadt heute zu Litauen und ist der wich­tigste Hafen des Landes. In der Altstadt stehen noch zahlreiche Fach­werkhäuser aus preußi­scher Zeit. Wahrzei­chen ist der Brunnen mit einer Figur von Ännchen von Tharau auf dem Thea­ter­platz in der Altstadt.

Schloss Mykolas Oginskis

Eiche des Perkünas
Der Palast gehörte dem Fürsten Mykolas Oginskis, einem Diplomaten im polni­schen Dienst. Der ungewöhn­liche Mann war nebenbei Musiker und spielte Violine, Laute und das Clavi­chord. Das Schloss liegt umgeben von einem Park im Zentrum von Plunge. Eine Sehens­wür­digkeit ist die Eiche des Perkünas, wie der heid­ni­sche Donn­ergott und Göttervater der Litauer hieß. Die Eiche ist 25 Meter hoch, ihr Stamm hat einen Durch­messer von über 1,65 Meter. Das gut erhal­tene ­Pa­las­t­en­semble aus dem 19. Jahr­hun­dert beherbergt heute das Samogi­ti­sche Kunst­museum mit wech­selnden Ausstel­lungen. Die Samogiten sind ein Volks­stamm im Westen von Litauen mit einer ausgeprägten Kultur. Alle vier Jahre wird eine Welt­aus­stel­lung der samogi­ti­schen Kunst veran­staltet.

Jaun­pils

Schloss einer Pfarr­erdy­nastie
Jaun­pils entstand um die Burg aus dem 14. Jahr­hun­dert und das Gut Neuenburg. Die Gegend war lange Zeit Besitz der Familie von der Recke und hat zahlreiche Persön­lichkeiten hervor­ge­bracht, die in der deut­schen Lite­ratur und der luthe­ri­schen Kirche eine Rolle gespielt haben. Von 1806 bis 1920 ging das Pfarramt jeweils vom Vater auf den Sohn über. Heute wird die alte Burg als Hotel genutzt.
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Kurische Schweiz

Revier für Wanderer und Kanufahrer

Zwischen Ost- und Nordkur­land befindet sich eine Senke, durch die der Fluss Abava fließt. Das Tal zwischen Kandava und Sabile nennt man aufgrund der sanften Hügel und der natür­li­chen Schön­heit die Kuri­sche Schweiz.

Die Abava ist ein wunderbares Revier für Kanu­fahrer. Kanu­touren werden vom Kandavas Tourismus Zentrum Plosti (9 km von Kandava Rich­tung Sabile) ange­boten. Bei Sabile kann man eine Kurio­sität bewundern: den nörd­lichsten Weinberg der Erde.

Zu Gast auf dem Gutshof von Kuksas

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kurländi­sche Gut wur­de 1530 zum ersten Mal erwähnt, als es vom livländi­schen Ordensgeneral dem Balten Bernd von Tiede­witz als Lehen übergeben wur­de.

Damit begann sein glanzvoller Aufstieg als Adelsgut. Ende der 1990er Jahre wur­de das während der Sowjetzeit verfal­lene Haus konservativ restau­riert und erstrahlt heute wieder im alten Glanz, sodass sich der Gast in ein anderes Jahr­hun­dert zurückver­setzt fühlt. Jedes Zimmer erzählt seine eigene Geschichte und spiegelt den sich wandelnden Geschmack vergan­gener Epochen wider. Das Restau­rant, das den Hotelgästen vorbe­halten ist, bietet bevor­zugt regio­nale und saiso­nale Produkte an. Dieser ruhige Ort ist ideal zum Lesen, Wandern und für ausge­dehnte Saunagänge. Reiten und Tennis sind eben­falls möglich.

Kuldiga

Hanse­stadt aus Blockhäusern
Die alte Hanse­stadt im Zentrum von Kurland zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Blockhäuser aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert fast völlig erhalten blieben. Sehens­wert ist der Rathaus­platz mit Rathaus und Dreifal­tigkeits­kirche. Die Stadt liegt an der Venta, die wenige hundert Meter fluss­aufwärts impo­sante Stromschnellen bildet – mit 4 Metern Gefälle immerhin der zweit­höchste Wasserfall Lett­lands. Kurz ober­halb führt eine histo­ri­sche Back­steinbrücke über den breiten Fluss, was ein idylli­sches Bild ergibt. Vier Kilometer nörd­lich von Kuldiga beginnt der Natur­park von Riezupe mit male­ri­schen Seen und einem Höhlen­system.

Von Kuksas nach Riga

Mietwagenabgabe

Von Kuksas nach Riga

80 km | 1:30 h
15 km vor Riga liegt Jurmala, ein wegen seiner feinen Sand­strände beliebter Badeort.

Natio­nal­park Kemeri

Bohlen­wege durch küsten­nahe Sümpfe
Wenige Kilometer west­lich von Jurmala liegt einer der vier Natio­nalparks von Lett­land. Der Natio­nal­park Kemeri beheimatet meer­nahe Feuchtgebiete, Moore und Lagu­n­en­seen sowie schwefelhal­tige Mine­r­alquellen, in denen man bei Kemeri baden kann. Mehrere Bohlen-Wander­wege sind einge­richtet wie zum Beispiel einer zum Slokas-See. Es empfiehlt sich, ein Fern­glas einzu­pa­cken, um die Aussichts- und Vogelbe­ob­ach­tung­s­türme optimal nutzen zu können. Auf dem Gebiet des Parks gibt es Spuren des Ersten Welt­kriegs: die Laufgräben in den Dünen des Ķemeri-Moores, die Grab­stätten der Soldaten der letti­schen Armee in Smārde und die der deut­schen Soldaten bei Kalnciems.

Mietwagenabgabe

Station: Riga Flughafen (Desk at Airport)

12 Tage
ab 1.199,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Sunny Cars Erlaubnis für Litauen (vor Ort zu zahlen)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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5. Reise
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