Litauen intensiv - Baltikum
Litauens Sahara: Kurische Nehrung

Litauen intensiv

Litauen ist anders als die beiden nördlichen Staaten des Baltikums. Das Land zwischen Weißrussland und dem ehemaligen Ostpreußen ist katholisch und orientiert sich seit Jahrhunderten an Polen. Die Reise beginnt mit dem eigenen Wagen und der Fährüberfahrt ins ehemalige Memel. Nach einem Besuch des eindrucksvollen Bergs der Kreuze steht die glänzende Hauptstadt des Landes auf dem Programm. Höhepunkt ist der Aufenthalt auf der Kurischen Nehrung zwischen Haff und Meer.

Auf Wunsch passen wir die Reise Ihren Bedürfnissen an. Gern verlängern wir oder kürzen wir sie ab. Oder wir bauen noch eine weiter Station ein.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Klaipėda

Fähre

Von Kiel Fähr­hafen nach Klaipėda

Dauer: 20:30 Stunden

DFDS fährt täglich von Kiel und erreicht Klai­peda am Folgetag. Die Fährge­sellschaft hat ein flexi­bles Preis­system.

Eine 2-Bett-Außenkabine mit Dusche und WC gibt es ab 190 Euro, eine Innen­kabine ab 170 Euro (Preise ohne Verpfle­gung). Den genauen Preis teilt die Gesellschaft erst bei Anfrage bzw. Buchung mit.

Kieler Bucht

Bade­strände und grünes Hinter­land
Bade­strände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinter­land machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordi­schen Urlaubs­pa­ra­dies. In der Region befinden sich besonders gut ausge­baute Fahr­rad­wege, zum Beispiel der Ostseeküsten-Radweg, auf dem man den großen Pötten und Kreuzfahrt­schiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förde einfahren, kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft- und Wasser­tempe­raturen sind gemäßigt. Nur im Sommer steigen die Tempe­raturen auf über 20 Grad.

Klaipėda

Klaipėda

9 km | 23 Minuten
A

Klaipeda

Ostpreußische Spuren in lebendiger Hafenstadt

Memel, wie die Stadt auf Deutsch heißt, war bis 1920 die nörd­lichste Stadt des Deut­schen Reichs und Zentrum des Memel­landes.

1809 war sie sogar Sitz der preußi­schen Könige, die ihre Residenz aus Furcht vor Napoleon in den äußersten Osten gelegt hatten. Nach einer wech­sel­vollen Geschichte gehört die Stadt heute zu Litauen und ist der wich­tigste Hafen des Landes. In der Altstadt stehen noch zahlreiche Fach­werkhäuser aus preußi­scher Zeit. Wahrzei­chen ist der Brunnen mit einer Figur von Ännchen von Tharau auf dem Thea­ter­platz in der Altstadt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Klaipeda

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel, das zu den „Hotels de Charme & Caractère“ gehört, liegt in Klai­peda am Ufer der Dange, in der Nähe des alten Burg­ge­ländes.

Es befindet sich in einem denkmalge­schützten Lager­haus aus dem 18. Jahr­hun­dert, das von den heutigen Besitzern sorgsam restau­riert und umge­baut wur­de. Heute ist ein Hotel mit rund 15 Zimmern, das mit seinem modernen Inte­rieur und gutem Service zu überzeugen weiß und dennoch den Bezug zur histo­ri­schen Bedeu­tung des Hauses nicht verloren hat. So findet man in vielen der individu­ellen Zimmer im zweiten Stock und im Dachge­schoss noch Origi­nal­balken und -fenster. Aus diesen Fenstern bietet sich ein weiter Blick über die Dange auf die andere Fluss­seite, wo sich das alte Fähr­terminal befindet, von dem aus Fähren zur Kuri­schen Nehrung ablegen. Das reichhal­tige Früh­stück sorgt für einen guten Start in den Tag; später kann man im Restau­rant Lunch und Dinner genießen oder sich auf einen Drink in die Bar setzen.

Palanga

Kurort mit endlosen Sand­stränden
Der größte Kurort Litauens hat einen 24 Kilometer langen Sand­strand mit Prome­nade und einer Seebrücke, die sich fast 500 Meter weit ins Meer erstreckt. Dort steht auch die Skulptur von Jurate und Kastytis, einem unglei­chen Liebes­paar. Der Sage nach war Kastytis ein einfa­cher Fischer und Jurate die Tochter des Meeresgottes, der die Lieb­schaft verbot. Die Tränen, die Jurate darüber vergoss, findet man noch heute am Strand: sie sind zu Bern­stein geronnen. Im Schloss des Kurgar­tens ist heute das sehens­werte Bern­steinmuseum.

Von Klaipėda nach Pakruojis

223 km | 3:00 h

Berg der Kreuze

Wall­fahrtsort mit zahl­losen Kreuzen
Der katholi­sche Wall­fahrtsort in Litauen ist eigent­lich eher ein Hügel, auf dem sich Tausende von Kreuzen rings um ein Madon­nenbild grup­pieren. Sie wurden alle­samt von Pilgern aufge­stellt. Die Tradi­tion geht vermut­lich auf das Mittel­alter zurück, ist aber während der Aufstände im 19. Jahr­hun­dert zu neuem Leben erblüht. Während der sowje­ti­schen Besatzung sollte der Berg der Kreuze dem Erdboden gleich­ge­macht werden. Über 5.000 Kreuze wurden zerstört, während die Litauer immer neue aufstellten.
B

Siauliai

Stadt zwischen Ost und West

Die Geschichte der Grenz­stadt an der histo­ri­schen Straße zwischen Königsberg und St. Petersburg ist mit Kriegen und Zerstör­ungen verbunden. Bereits ihr Gründungs­datum fällt zusammen mit der Schlacht von Schaulen (Siauliai) 1236, in der der livländi­sche Schwertbrüder­orden eine Nieder­lage gegen den litaui­schen Großfürsten erlitt. Die erste Holz­kirche brannte im 30-jährigen Krieg ab, als die Schweden die Stadt plünderten. 200 Jahre später plünderten Napoleons Truppen auf dem Vormarsch nach Russ­land die Stadt erneut. Während des Ersten Welt­kriegs schlugen Deutsch­land und Russ­land die Schlacht bei Siauliai (1915), das dabei zu 85 Prozent zerstört wur­de.1940  mar­schierten sowje­ti­sche Truppen ein, ein Jahr später die Nazis. Bis dahin war jeder zweite Einwohner von Siauliai jüdisch. Es wur­de ein Ghetto einge­richtet, in das viele Juden freiwillig flohen, nachdem bei Pogromen Tausende von der SS und ihren litaui­schen Helfern ermordet wurden. Nach einer „Säube­rungs­ak­tion“ 1943, bei der fast 600 Kinder in ein Vernich­tungs­lager depor­tiert wurden, war Siauliai „juden­frei“.

Heute ist die Groß­stadt vorwiegend indu­s­triell geprägt. Die Altstadt wur­de während des Zweiten Welt­kriegs zerstört. Die Straße, an der die meisten Sehens­wür­digkeiten und Geschäfte liegen, ist die Vilniaus Gatve – eine Fußgängerzone.

Zu Gast auf einem Bauernhof bei Šiauliai

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Bauernhof liegt in Petrašiūnai, inmitten der weit­läufigen und unbe­rührten Natur im Norden Litauens, unweit der letti­schen Grenze.

Es gibt vier Doppelzimmer, die eine Küchen­zeile, einen Essbe­reich und/oder eine Terrasse haben und mit teils antiken Möbeln einge­richtet sind. Morgens wird ein gutes Früh­stück ange­boten. Auf dem Hof gibt es Pferde und Ponys, auf denen Ausritte gemacht werden können. Die Unter­kunft eignet sich für alle, die einen erhol­samen und naturver­bun­denen Urlaub in unbe­rührter Natur verleben möchten. Aufgrund der Lage im Dreieck zwischen den größten Städten des Landes Klai­peda und Vilnius sowie der letti­schen Haupt­stadt Riga stellt der Hof auch eine gute Basis für Sight­se­eing dar.

Bauska

Deutschor­densburg und Herzogs­schloss
Am Zusam­menfluss von Mūsa und Mēmele haben die Ritter des Deut­schen Ordens 1443 eine massive Burg zum Schutz vor den litaui­schen Fürsten ange­legt. Rings um die Festung bildete sich nach und nach die Stadt Bauksa. Nach dem Zusam­menbruch des Deutschor­dens­staates 1562 ließ der Herzog von Kurland neben der Trutzburg ein Schloss im Renais­sace-Stil errichten. Vom Ordens­sitz ist nur die Ruine erhalten, während das Schloss laufend restau­riert und instand gesetzt wird.

Von Pakruojis nach Vilnius

187 km | 2:30 h
C

Vilnius

Das einstige Jerusalem des Ostens

Die Haupt­stadt Litauens liegt im Osten des Landes, wenige Kilometer von der weißr­us­si­schen Grenze entfernt, und war tradi­tionell eine der wich­tigsten Verbindungs­städte zwischen Ost und West.

Dass die Stadt am Zusam­menfluss von Vilnia und Neris zu einem Zentrum heranwachsen konnte, verdankt sie der 400 Jahre alten Univer­sität. Im 2. Welt­krieg erlebte die Stadt furch­tbare Verwüs­tungen. Bevor die Wehrmacht einmar­schierte, war über ein Drittel der Einwoh­ner­schaft (mehr als 70.000 Menschen) jüdisch; Wilna war Zentrum der jiddi­schen Kultur und Sprache gewesen – einer eigen­tüm­li­chen Verbindung aus mittelhoch­deutsch und hebräisch. Es gab eine jiddi­sche tech­ni­sche Hoch­schule und einen jiddi­schen Pen-Club. Das Ende der Barbarei über­lebten weniger als 800 Wilnaer Juden. Heute erlebt die während der Sowjetzeit in einen Dornrö­sc­henschlaf versun­kene Stadt eine Renais­sance – ähnlich wie ihre Schwes­ter­städte Tallinn und Riga. Die Altstadt wur­de wegen ihrer mittel­alter­li­chen Bausub­stanz zum Welt­kultur­erbe erklärt.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kurz vor der Jahr­tausendwende eröffnete Hotel im Landhaus­stil gehört zu den schönsten in Litauen. Antiqui­täten, wertvolle Bilder und frische Blumen prägen das Inte­rieur, ohne dass es einen steifen Eindruck macht.

Dafür sorgt auch das Personal mit freund­li­chem und unauf­dring­li­chem Service. Die Zimmer, die meist nach Schrift­stel­lern benannt sind, sind ihrem Namen entspre­chend individuell einge­richtet. Zum Hotel gehören ein elegantes Restau­rant und eine gemüt­liche Bar.

Führung (OPTIONAL)

Altstadt von Vilnius (3 Stunden, deutsch)

Dalia Sleniene stammt aus Vilnius und bietet seit über 20 Jahren Führungen durch ihre Heimat­stadt und die Burg Trakai an.

Sie hat Germa­nistik studiert und spricht fließend Deutsch. Nach dem Treffen in Ihrer Unter­kunft, führt sie Sie zu Fuß durch die Altstadt, die zum Welterbe der UNESCO erhoben wur­de. Folgende Sehens­wür­digkeiten werden aufge­sucht: Kathedrale, Univer­sität, Präsiden­ten­pa­last, Pilies Straße und das Rathaus.

Altstadt von Vilnius

Kirchen, wohin man schaut
Der älteste Stadt­teil von Vilnius liegt am linken Ufer der Neris. Erste Besiede­lungen von Vilnius lassen sich auf das 4. Jahr­tausend vor Christus zurück­da­tieren. Im Früh­m­it­tel­alter wuchs die Sied­lung aufgrund der guten Lage stetig an und um 1323 wur­de Wilna dann erstmals als Haupt­stadt der Litauer urkund­lich erwähnt. Der histo­risch wertvolle Stadt­kern trägt auch den Bein­namen „Rom des Ostens“ wegen der 50 Kirchen der Stadt. Ganz egal, von wo man auf Vilnius schaut, sieht man nie weniger als vier Kirchtürme.

Burg von Gediminas

Sitz der litaui­schen Großfürsten
Von der alten Burg ist nur der Turm übrig geblieben. Der Legende nach wur­de die hölzerne Burg vom Fürsten des Großfürs­ten­tums Litauen, Gediminas, gebaut, nachdem er von einem eisernen Wolf geträumt hatte, der oben auf dem Hügel heulte. Nachdem sie bei einem Feuer nieder­brannte, wur­de sie 1419 wieder aufge­baut, dieses Mal jedoch aus Steinen und Ziegeln. Zur Burg kommt man zu Fuß oder mit der Seil­bahn. Von oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

Užupis

Vom Armenquar­tier zum Künst­lerviertel
Das Vier­tel ist eines der ältesten von Vilnius. Bereits im 16. Jahr­hun­dert wohnten hier die Armen und die Hand­werker. Während der Sowjetzeit ließen sich Künster wegen der preis­werten Wohnungen in dem herun­ter­ge­kom­menen Quar­tier nieder. Heute ist Užupis ein ange­sagtes Viertel, wo Mode­fes­tivals, Konzerte und Ausstel­lungen stattfinden. Der Name bedeutet „Ort hinter dem Fluss“; tatsäch­lich ist die Vilnia ein untrennbarer Teil von Užupis. So wird die Nixe in einer Nische am Fluss­ufer auch „Fräulein von Užupis" genannt. Ihr Zauber lockt angeb­lich Menschen aus aller Welt an. Auf dem zentralen Platz steht die 2002 enthüllte Skulptur eines Engels, der zum Symbol von Užupis geworden ist.

Von Vilnius nach Nida

358 km | 5:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Auf der Auto­bahn von der Haupt­stadt zur einzigen Hafen­stadt Litauens kommt man durch Rumsiskes, wo sich an einem idylli­schen See das natio­nale Frei­lichtmuseum befindet.

Wer das Frei­lichtmuseum besu­chen will, sollte sich wegen der großen Entfernungen am Eingang ein Fahrrad mieten. Kurz danach kommt man durch Kaunas, die zweitgrößten Stadt Litauens mit schöner Altstadt.

Neries Parkas

10.000 Hektar Wald und Wasser
Der Neries Regioninis Parkas erstreckt sich über rund 10.000 Hektar auf die Gemeinden Vili­nius, Trakaj und Elektrėnai im Südosten Litauens. Er ist in mehrere Zonen unter­teilt, darunter elf Natur­schutzgebiete und ein Kultur­re­servat; Teile des Parks befinden sich in Privat­be­sitz. Rund 87% der gesamten Fläche sind bewaldet. Mehrere Wander­wege führen durch den Park – mal am Wasser entlang, mal durch den Wald; Fahr­rad­touren sind ebenso möglich wie Bootsfahrten auf dem Wasser. Im Besu­cher­zentrum kann man sich über die verschiedenen Aktivi­täten informieren und geführte Touren buchen. Pick­nick­plätze verteilen sich auf dem gesamten Gebiet, ein Café bietet kleine Gerichte an.

Kernavé

Älteste bekannte Haupt­stadt Litauens
Kernavé liegt nordwest­lich von Vilnius, am Ufer der Neris. Es handelt sich um die älteste bekannte Haupt­stadt Litauens, für die eine Besied­lung seit dem 9. Jahr­tausend v. Chr. zu belegen ist. Die promi­nen­testen Sehens­wür­digkeiten des Ortes sind die befes­tigten Hügel­anlagen, deren Bausub­stanz teilweise aus dem 1. Jahr­hun­dert v. Chr. stammt und die vermut­lich im 13. Jahr­hun­dert n. Chr. in die Anlage einer Wehrburg inte­griert wurden. Insge­samt wurden auf dem fast 200 Hektar großen Gelände bereits Tausende Artefakte gefunden, von denen einige als Expo­nate im ange­schlos­senen archäo­logi­schen Museum zu bewundern sind.

Rumšiškės

Mit dem Fahrrad durch das Frei­lichtmuseum
Das Frei­lichtmuseum ist eine groß­fläc­hige Anlage, die man am besten mit dem Fahrrad erkundet. Auf 200 Hektar sind zahlreiche Wohn­häuser, Stal­lungen und Scheunen, aber auch eine alte Holz­kirche, Windmühlen und andere Handwerks­be­triebe zu sehen. Die Gebäude wurden aus ganz Litauen zusam­menge­tragen und im Frei­lichtmuseum wieder origi­nalge­treu aufge­baut. Gegründet wur­de das Museum übri­gens schon 1966; im Jahre 1974 wur­de es eröffnet und seitdem mehrmals erwei­tert. Der Rundgang durch das Museum hat eine Länge von ungefähr 11 Kilome­tern, aber selbst­ver­ständ­lich kann man das Museum auch individuell begehen. Fahr­räder leiht man sich am besten am Besu­cher­zentrum, wo es auch ein Café und einen Shop gibt.
D

Kurische Nehrung

„Litauische Sahara“ in der Ostsee

Kuri­sche Nehrung nennt man die fast 100 Kilometer lange und nur wenige Hundert Meter breite Landzunge, die das kuri­sche Haff von der Ostsee trennt.

Die südliche Hälfte der Landzunge gehört zu Russ­land (ehemals Ostpreußen), der Norden von Nida bis Klai­peda ist Teil von Litauen. Die aus mehreren Inseln zusam­menge­wach­sene Nehrung wur­de wegen ihres in Europa einma­ligen Landschafts­bildes mit Sand­dünen, Wald und Meer zum Welt­natur­erbe erklärt. Besonders bei Nida ragen die Dünen bis zu 60 Metern empor, sodass man stel­lenweise den Eindruck gewinnt, in einer Sandwüste zu sein. Durch die „litaui­sche Sahara“ führen einige Wege, auf denen man selbst in der Haupt­saison oft ganz alleine ist.

Zu Gast in einer Pension am Haff

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das privat geführte Haus liegt im schönsten Abschnitt der Kuri­schen Nehrung bei Nida nörd­lich der Grenze zum ehema­ligen Ostpreußen.

Dort, wo die Dünen am höchsten sind, steht in ruhiger Lage unmit­telbar am Haff das Gäste­haus. Im Winter, wenn das Haff vereist ist, kann man von hier zu großar­tigen Schlitt­schuh­wande­rungen aufbre­chen.

Ausflug (OPTIONAL)

Bootsfahrt durch das Memeldelta (5 Stunden, deutsch)

Über 900 Kilometer lang ist die Memel, die in Weißr­uss­land entspringt. Kurz vor ihrer Mündung ins Kuri­sche Haff teilt sie sich bei Rusné und bildet ein Delta mit zahl­losen Wasser­armen und Sümpfen. Um das besondere Ökosystem und das Kultur­erbe des Nemuna Deltas zu schützen, wur­de schon 1992 ein 29.000 Hektar großer Natur­park errichtet, in dem mehr als 300 Vogel­arten und 50 Säuge­tier­arten regi­s­triert sind. Darunter sind mehrere bedrohte Arten wie die Mopsf­le­dermaus, die Zweifarbf­le­dermaus und der Otter.

Der Boots­ausflug ins Delta beginnt und endet in Nida. Nach kurzer Überfahrt übers Haff geht es durch verschiedene Wasser­arme und Lagunen zu Inseln und uralten, halb verlas­senen Fischer­dörfern. Da es sich um eine private Tour handelt, kann die genaue Route mit dem Kapitän abge­spro­chen werden.

Thomas-Mann-Haus

Sommer­haus des Lite­ra­turnobel­preis­trägers
Künstler und Schrift­steller verbrachten viel Zeit in Nida, unter ihnen der Lite­ra­turnobel­preis­träger Thomas Mann, der hier an seinem Josephroman arbei­tete. Er verbrachte vor der Emig­ra­tion 1933 mit seiner Familie die Sommerfe­rien von 1930 bis 1932 in seinem Haus, und schrieb dort u. a. an seiner Roman­te­tra­logie Joseph und seine Brüder. 1967 wur­de auf Anre­gung eines litaui­schen Schrift­stel­lers eine Gedenk­stätte darin errichtet. Heute ist das Thomas-Mann-Kultur­zentrum mit 40.000 Besu­chern jähr­lich das meist­be­suchte Museum Litauens.

Nida

Künst­ler­städt­chen auf der Kuri­schen Nehrung
Die Perle der Kuri­schen Nehrung ist eines der belieb­testen Urlaubs­ziele an der Ostseeküste. Nida ist mit seinen bis zu 60 Meter hohen Dünen, die sich bis in den russi­schen Teil der Nehrung erstre­cken, einzig­artig. Auffal­lend sind die bunten kuri­schen Holzhäuser in gepflegten Blumen­gärten. Sie werden als Wohn­häuser, Verkaufs­läden, Bistros, Pensionen, Hotels oder Restau­rants genutzt. Maler wie Corinth, Pech­stein und Mollen­hauer haben sich im 20. Jahr­hun­dert von der einzig­ar­tigen Land­schaft inspi­rieren lassen. Einen Besuch wert ist auch die Fisch­räu­c­herei am Hafen. Am besten erkundet man die Umge­bung zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Von Nida nach Kiel Fährhafen

Fähre

Von Nida nach Klaipėda

55 km – 1 Stunde 30 Minuten
Auf der alten Post­straße von Königsberg nach Riga fährt man bis zum Ende der Nehrung, wo man mit der Fähre über das Haff nach Klai­peda über­setzt.

Von Klaipėda nach Kiel Fähr­hafen

Dauer: 21:00 Stunden

DFDS Lisco Baltic fährt täglich von Klai­peda ab 21 Uhr nach Kiel und erreicht Kiel am Folgetag um 16 Uhr. Die Fährge­sellschaft hat ein flexi­bles Preis­system.

Eine 2-Bett-Außenkabine mit Dusche und WC gibt es ab 170 Euro, eine Innen­kabine ab 150 Euro (Preise ohne Verpfle­gung). Den genauen Preis teilt die Gesellschaft erst bei Anfrage bzw. Buchung mit. Diesen finden Sie in Ihren Unter­lagen unter Kalku­la­tion: Zusatzleis­tung

Von Kiel Fährhafen nach Hause

12 Tage
ab 1.199,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
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