Litauen intensiv - Baltikum
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Litauens Sahara: Kurische Nehrung
Litauens Sahara: Kurische Nehrung BILD
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Litauen intensiv

12 Tage | ab 1.199,00 EUR p.P. im DZ*
Berg der Kreuze – Vilnius – Kurische Nehrung

Litauen ist anders als die beiden nördlichen Staaten des Baltikums. Das Land zwischen Weißrussland und dem ehemaligen Ostpreußen ist katholisch und orientiert sich seit Jahrhunderten an Polen. Die Reise beginnt mit dem eigenen Wagen und der Fährüberfahrt ins ehemalige Memel. Nach einem Besuch des eindrucksvollen Bergs der Kreuze steht die glänzende Hauptstadt des Landes auf dem Programm. Höhepunkt ist der Aufenthalt auf der Kurischen Nehrung zwischen Haff und Meer.

Auf Wunsch passen wir die Reise Ihren Bedürfnissen an. Gern verlängern wir oder kürzen wir sie ab. Oder wir bauen noch eine weiter Station ein.

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Von zu Hause nach Kiel Fährhafen

DFDS fährt täglich von Kiel und erreicht Klai­peda am Folgetag. Die Fährge­sellschaft hat ein flexi­bles Preis­system. Eine 2-Bett-Außenkabine mit Dusche und WC gibt es ab 190 Euro, eine Innen­kabine ab 170 Euro (Preise ohne Verpfle­gung). Den genauen Preis teilt die Gesellschaft erst bei Anfrage bzw. Buchung mit. 

2.–3. Tag: Klaipeda

Ostpreußische Spuren in lebendiger Hafenstadt
Memel, wie die Stadt auf deutsch heißt, war bis 1920 die nörd­lichste Stadt des deut­schen Reichs und Zentrum des Memel­landes. 1809 war sie sogar Sitz der preußi­schen Könige, die ihre Residenz aus Furcht vor Napoleon in den äußersten Osten gelegt hatten. Nach einer wech­sel­vollen Geschichte gehört die Stadt heute zu Litauen und ist der wich­tigste Hafen des Landes. In der Altstadt stehen noch zahlreiche Fach­werkhäuser aus preußi­scher Zeit. Wahrzei­chen ist der Simon-Dach-Brunnen mit einer Figur des Ännchen von Tharau auf dem Thea­ter­platz in der Altstadt.
A

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Klaipeda

Das Boutique-Hotel, das zu den „Hotels de Charme & Caractère“ gehört, liegt in Klaipeda am Ufer der Dange, in der Nähe des alten Burggeländes. mehr ...

Es befindet sich in einem denkmalgeschützten Lagerhaus aus dem 18. Jahrhundert, das von den heutigen Besitzern sorgsam restauriert und umgebaut wurde. Heute ist ein Hotel mit rund 15 Zimmern, das mit seinem modernen Interieur und gutem Service zu überzeugen weiß und dennoch den Bezug zur historischen Bedeutung des Hauses nicht verloren hat. So findet man in vielen der individuellen Zimmer im zweiten Stock und im Dachgeschoss noch Originalbalken und -fenster. Aus diesen Fenstern bietet sich ein weiter Blick über die Dange auf die andere Flussseite, wo sich das alte Fährterminal befindet, von dem aus Fähren zur Kurischen Nehrung ablegen. Das reichhaltige Frühstück sorgt für einen guten Start in den Tag; später kann man im Restaurant Lunch und Dinner genießen oder sich auf einen Drink in die Bar setzen.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Palanga

Kurort mit endlosen Sand­stränden

Der größte Kurort Litauens hat einen 24 Kilometer langen Sand­strand mit Prome­nade und einer Seebrücke, die sich fast 500 Meter weit ins Meer erstreckt. Dort steht auch die Skulptur von Jurate und Kastytis, einem unglei­chen Liebes­paar. Der Sage nach war Kastytis ein einfa­cher Fischer und Jurate die Tochter des Meeresgottes, der die Lieb­schaft verbot. Die Tränen, die Jurate darüber vergoss, findet man noch heute am Strand: sie sind zu Bern­stein geronnen. Im Schloss des Kurgar­tens ist heute das sehens­werte Bern­steinmuseum.

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3.–5. Tag: Siauliai

Stadt zwischen Ost und West
Die Geschichte der Grenz­stadt an der histo­ri­schen Straße zwischen Königsberg und St. Petersburg ist mit Kriegen und Zerstör­ungen verbunden. Bereits ihr Gründungs­datum fällt zusammen mit der Schlacht von Schaulen (Siauliai) 1236, in der livländi­sche Schwertbrüder­orden eine Nieder­lage gegen den litaui­schen Großfürsten erlitt. Die erste Holz­kirche brannte im 30-jährigen Krieg ab, als die Schweden die Stadt plünderten. 200 Jahre später plünderten Napoleons Truppen auf dem Vormarsch nach Russ­land die Stadt erneut. Während des Ersten Welt­kriegs schlugen Deutsch­land und Russ­land die Schlacht bei Siauliai (1915), das dabei zu 85 Prozent zerstört wur­de.1940  mar­schierten sowje­ti­sche Truppen ein, ein Jahr später Nazideutsch­land. Bis dahin war jeder zweite Einwohner von Siauliai jüdisch. Es wur­de ein Ghetto einge­richtet, in das viele Juden freiwillig flohen, nachdem bei Pogromen Tausende von der SS und ihren litaui­schen Helfern ermordet wurden. Nach einer „Säube­rungs­ak­tion“ 1943, bei der fast 600 Kinder in ein Vernich­tungs­lager depor­tiert wurden, war Siauliai „juden­frei“.

Heute ist die Groß­stadt vorwiegend indu­s­triell geprägt. Die Altstadt wur­de während des Zweiten Welt­kriegs zerstört. Die Straße, an der die meisten Sehens­wür­digkeiten und Geschäfte liegen, ist die Vilniaus Gatve – eine Fußgängerzone.

Berg der Kreuze

Wall­fahrtsort mit zahl­losen Kreuzen

Der katholi­sche Wall­fahrtsort in Litauen ist eigent­lich eher ein Hügel, auf dem sich tausende von Kreuzen rings um ein Madon­nenbild grup­pieren. Sie wurden alle­samt von Pilgern aufge­stellt. Die Tradi­tion geht vermut­lich auf das Mittel­alter zurück, ist aber während der Aufstände im 19. Jahr­hun­dert zu neuem Leben erblüht. Während der sowje­ti­schen Besatzung sollte der Berg der Kreuze dem Erdboden gleich­ge­macht werden. Über 5.000 Kreuze wurden zerstört, während die Litauer immer neue aufstellten.

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Zu Gast auf einem Bauernhof bei Šiauliai

Der Bauernhof liegt in Petrašiūnai, inmitten der weitläufigen und unberührten Natur im Norden Litauens, unweit der lettischen Grenze. mehr ...

Es gibt vier Doppelzimmer, die eine Küchenzeile, einen Essbereich und/oder eine Terrasse haben und mit teils antiken Möbeln eingerichtet sind. Morgens wird ein gutes Frühstück angeboten. Auf dem Hof gibt es Pferde und Ponys, auf denen Ausritte gemacht werden können. Die Unterkunft eignet sich für alle, die einen erholsamen und naturverbundenen Urlaub in unberührter Natur verleben möchten. Aufgrund der Lage im Dreieck zwischen den größten Städten des Landes Klaipeda und Vilnius sowie der lettischen Hauptstadt Riga stellt der Hof auch eine gute Basis für Sightseeing dar.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Schloss Rundale

Versailles von Kurland

Inmitten des flachen kuri­schen Landes liegt das voll­kom­menste Baro­ck­en­semble des Baltikums, Schloss Rundale. Die Entste­hungs­ge­schichte des grandiosen Schlosses zeigt, wie globali­siert Europas Ober­schicht bereits im 18. Jahr­hun­dert war: Die Zarin Anna Iwanowa gab den Grund und das Geld, den Master­plan hatte ein balti­scher Adliger deut­scher Herkunft, Architekt war ein Italiener, die Baulei­tung hatte ein Sachse, die Livländer stellten billige Arbeits­kräfte, während das große Vorbild aus Frank­reich stammte: Versailles. Besonders schön ist das goldene Audi­enz­zimmer und der weiße Tanz­saal. Das Schloss ist von 10 – 18 Uhr geöffnet. Deutsch­spra­chige Führungen werden ange­boten.

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Bauska

Deutschor­densburg und Herzogs­schloss

Am Zusam­menfluss von Mūsa und Mēmele haben die Ritter des Deut­schen Ordens 1443 eine massive Burg zum Schutz vor den litaui­schen Fürsten ange­legt. Rings um die Festung bildete sich nach und nach die Stadt Bauksa. Nach dem Zusam­menbruch des Deutschor­dens­staates 1562 ließ der Herzog von Kurland neben der Trutzburg ein Schloss im Renais­sace-Stil errichten. Vom Ordens­sitz ist nur die Ruine erhalten, während das Schloss laufend restau­riert und instand gesetzt wird.

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5.–8. Tag: Vilnius

Einstiges Zentrum der osteuropäischen Juden
Die Haupt­stadt Litauens liegt im Osten des Landes wenige Kilometer von der weißr­us­si­schen Grenze entfernt und war tradi­tionell eine der wich­tigsten Verbindungs­städte zwischen Ost und West. Dass die Stadt am Zusam­menfluss von Vilnia und Neris zu einem Zentrum heranwachsen konnte, verdankt sie der 400 Jahre alten Univer­sität. Im 2. Welt­krieg erlebte die Stadt furch­tbare Verwüs­tungen. Bevor die Wehrmacht einmar­schierte, war über ein Drittel der Einwoh­ner­schaft (mehr als 70.000 Menschen) jüdisch. Zuvor war Wilna Zentrum der jiddi­schen Kultur und Sprache gewesen – einer eigen­tüm­li­chen Verbindung aus mittelhoch­deutsch und hebräisch. Es gab eine jiddi­sche tech­ni­sche Hoch­schule und einen jiddi­schen Pen-Club. Das Ende der Barbarei über­lebten weniger als 800 Wilnaer Juden. Heute erlebt die während der Sowjetzeit in einen Dornrö­schen-Schlaf versun­kene Stadt eine Renais­sance – ähnlich wie ihre Schwes­ter­städte Tallinn und Riga. Die Altstadt wur­de wegen ihrer mittel­alter­li­chen Bausub­stanz zum Welt­kultur­erbe erklärt.
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Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

Das kurz vor der Jahrtausendwende eröffnete Hotel im Landhausstil gehört zu den schönsten in Litauen. mehr ...

Antiquitäten, wertvolle Bilder und frische Blumen prägen das Interieur, ohne dass es einen steifen Eindruck macht. Dafür sorgt auch das Personal mit freundlichem und unaufdringlichem Service. Die Zimmer, die meist nach Schriftstellern benannt sind, sind ihrem Namen entsprechend individuell eingerichtet. Zum Hotel gehören ein elegantes Restaurant und eine gemütliche Bar.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Altstadt von Vilnius

Kirchen, wohin man schaut

Der älteste Stadt­teil von Vilnius liegt am linken Ufer der Neris. Erste Besiede­lungen von Vilnius lassen sich auf das 4. Jahr­tausend vor Christus zurück­da­tieren. Im Früh­m­it­tel­alter wuchs die Sied­lung aufgrund der taktisch guten Lage stetig an und um 1323 wur­de Wilna dann erstmals als Haupt­stadt der Litauer urkund­lich erwähnt. Der histo­risch wertvolle Stadt­kern trägt auch den Bein­namen: „Rom des Ostens“ wegen der 50 Kirchen der Stadt. Ganz egal, von wo man auf Vilnius schaut, sieht man nie weniger als vier Kirchtürme.

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Burg von Gediminas

Sitz der litaui­schen Großfürsten

Von der alten Burg ist nur der Turm übrig geblieben. Der Legende nach wur­de die hölzerne Burg vom Fürsten des Großfürs­ten­tums Litauen, Gediminas, gebaut, nachdem er von einem eisernen Wolf geträumt hatte, der oben auf dem Hügel heulte. Nachdem sie bei einem Feuer nieder­brannte, wur­de sie 1419 wieder aufge­baut, dieses Mal jedoch aus Steinen und Ziegeln. Zur Burg kommt man zu Fuß oder mit der Seil­bahn. Oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

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Užupis

Vom Armenquar­tier zum Künst­lerviertel

Das Vier­tel ist eines der ältesten von Vilnius. Bereits im 16. Jahr­hun­dert wohnten hier die Armen und die Hand­werker. Während der Sowjetzeit ließen sich Künster wegen der preis­werten Wohnungen in dem herun­ter­ge­kom­menen Quar­tier nieder. Heute ist Užupis ein ange­sagtes Viertel, wo Mode­fes­tivals, Konzerte und Ausstel­lungen stattfinden. Der Name bedeutet „Ort hinter dem Fluss“. Tatsäch­lich ist die Vilnia ein untrennbarer Teil von Užupis. So wird die Nixe in einer Nische am Fluss­ufer auch „Fräulein von Užupis" genannt. Ihr Zauber lockt angeb­lich Menschen aus aller Welt an. Auf dem zentralen Platz steht die 2002 enthüllte Skulptur eines Engels, der zum Symbol von Užupis geworden ist.

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6. Tag: Vilnius

Führung

Altstadt von Vilnius (3 Stunden, deutsch)

Dalia Sleniene stammt aus Vilnius und bietet seit über 20 Jahren Führungen durch ihre Heimatstadt und die Burg Trakai an. mehr ...

Sie hat Germanistik studiert und spricht fließend Deutsch. Nachdem sie Sie in Ihrer Unterkunft in Empfang genommen hat, führt sie Sie zu Fuß durch die Altstadt, die zum Welterbe der UNESCO erhoben wurde. Folgende Sehenswürdigkeiten werden aufgesucht: Kathedrale, Universität, Präsidentenpalast, Piliesstraße und das Rathaus.

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8.–11. Tag: Kurische Nehrung

„Litauische Sahara“ in der Ostsee
Kuri­sche Nehrung nennt man die fast 100 Kilometer lange und nur wenige 100 Meter breite Landzunge, die das kuri­sche Haff von der Ostsee trennt. Die südliche Hälfte der Landzunge gehört zu Russ­land (ehemals Ostpreußen), der Norden von Nida bis Klai­peda ist Teil von Litauen. Die aus mehreren Inseln zusam­menge­wach­sene Nehrung wur­de wegen ihres in Europa einma­ligen Landschafts­bildes von Sand­dünen, Wald und Meer zum Welt­natur­erbe erklärt. Besonders bei Nida ragen die Dünen bis zu 60 Metern empor, so dass man stel­lenweise den Eindruck gewinnt, in einer Sandwüste zu sein. Durch die „litaui­sche Sahara“ führen einige Wege, auf denen man selbst in der Haupt­saison oft ganz alleine ist.
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Zu Gast in einer Pension am Haff

Das privat geführte Haus liegt im schönsten Abschnitt der Kurischen Nehrung bei Nida nördlich der Grenze zum ehemaligen Ostpreußen. mehr ...

Dort, wo die Dünen am höchsten sind, steht in ruhiger Lage unmittelbar am Haff das Gästehaus. Im Winter, wenn das Haff vereist ist, kann man von hier zu großartigen Schlittschuhwanderungen aufbrechen.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Thomas-Mann-Haus

Sommer­haus des Lite­ra­turnobel­preis­trägers

Künstler und Schrift­steller verbrachten viel Zeit in Nida, unter ihnen der Lite­ra­turnobel­preis­träger Thomas Mann, der hier an seinem Josephsroman arbei­tete. Er verbrachte dort vor der Emig­ra­tion 1933 mit seiner Familie die Sommerfe­rien von 1930 bis 1932 und hielt sich an seinen übli­chen Tages­rhythmus. So schrieb er an seiner Roman­te­tra­logie Joseph und seine Brüder und verfasste Artikel und Briefe. 1967 wur­de auf Anre­gung eines litaui­schen Schrift­stel­lers eine Gedenk­stätte darin errichtet. Heute ist das Thomas-Mann-Kultur­zentrum mit 40.000 Besu­chern jähr­lich das meist­be­suchte Museum Litauens.

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Nida

Künst­ler­städt­chen auf der Kuri­schen Nehrung

Die Perle der Kuri­schen Nehrung ist eines der belieb­testen Urlaubs­ziele an der Ostseeküste. Nida ist mit seinen bis zu 60 Meter hohen Dünen, die sich bis hin in den russi­schen Teil der Nehrung erstre­cken, einzig­artig. Auffal­lend sind die bunten kuri­schen Holzhäuser in den gepflegten Blumen­gärten. Sie werden als Wohn­häuser, Verkaufs­läden, Bistros, Pensionen, Hotels oder als Restau­rants genutzt. Maler wie Corinth, Pech­stein und Mollen­hauer haben sich im 20. Jahr­hun­dert von der einzig­ar­tigen Land­schaft anregen lassen. Einen Besuch wert ist auch die Fisch­räu­c­herei am Hafen. Am besten erkundet man die Umge­bung zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

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9. Tag: Nida

Ausflug

Bootsfahrt durch das Memeldelta (5 Stunden, deutsch)

Über 900 Kilometer lang ist die Memel, die in Weißrussland entspringt. Kurz vor ihrer Mündung ins Kurische Haff teilt sie sich bei Rusné und bildet ein Delta mit zahllosen Wasserarmen und Sümpfen. mehr ...

Um das besondere Ökosystem und das Kulturerbe des Nemuna Deltas zu schützen, wurde schon 1992 ein 29.000 Hektar großer Naturpark eingerichtet, in dem mehr als 300 Vogelarten und 50 Säugetierarten registriert sind. Darunter sind mehrere bedrohte Arten wie die Mopsfledermaus, die Zweifarbfledermaus und der Otter.

Der Bootsausflug ins Delta beginnt und endet in Nida. Nach kurzer Überfahrt übers Haff geht es durch verschiedene Wasserarme und Lagunen, zu Inseln und uralten, halb verlassenen Fischerdörfern. Da es sich um eine private Tour handelt, kann die genaue Route mit dem Kapitän abgesprochen werden. 

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DFDS Lisco Baltic fährt täglich von Klai­peda ab 21 Uhr nach Kiel und erreicht Kiel am Folgetag um 16 Uhr. Die Fährge­sellschaft hat ein flexi­bles Preis­system. Eine 2-Bett-Außenkabine mit Dusche und WC gibt es ab 170 Euro, eine Innen­kabine ab 150 Euro (Preise ohne Verpfle­gung). Den genauen Preis teilt die Gesellschaft erst bei Anfrage bzw. Buchung mit. Diesen finden Sie in Ihren Unter­lagen unter Kalku­la­tion: Zusatzleis­tung 

Von Kiel Fährhafen nach Hause

Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.199,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Mai–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.

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Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

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Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

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Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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