Namur

Idyllische Gassen, mächtige Festung: Namur

Idyllische Gassen, mächtige Festung: Namur

Beschauliche Plätze im Schatten der Zitadelle

Die Stadt am Zusammenfluss von Sambre und Maas duckt sich im Schatten einer Zitadelle, die zu den mächtigsten des ausgehenden Mittelalters gehörte. Im 17. Jahrhundert wurde sie noch verstärkt, aus Furcht vor der aggressiven Expansionspolitik Frankreichs. Dennoch wurde sie wenige Jahre später von Ludwig XIV. erobert. Unter dem französischen Festungsarchitekten Vauban wurde das Fort weiter verstärkt. Aber auch das war umsonst, denn nur drei Jahre später eroberte Wilhelm von Oranien Namur zurück. Im 19. Jahrhundert baute das belgische Militär einen neunfachen (!) Festungsring um die Stadt. Nun galt sie als uneinnehmbar – bis die deutsche Armee die Forts im Ersten Weltkrieg mit schwerer Artillerie zerstörte. Nach all dem sinnlosen Festungs- und Zerstörungswahn kann man heute durch die romantischen Gassen der Altstadt bummeln und auf einem der wunderbar friedlichen Plätze einen Café au Lait trinken.



Sehenswürdigkeiten Namur


Belfried von Namur

Machtsymbol des aufstrebenden Bürgertums

Etwa 40 Belfriede gibt es in Flandern und Wallonien. Die schlanken Glockentürme sind eine Besonderheit der Städte. Während der Adel Burgen baute und die Bischöfe Kathedralen errichteten, stehen die Belfriede für das aufstrebende Bürgertum in den Städten. Sie sind ein Macht- und Prestigesymbol der Bürgerschaft. Die Glocken dienten keinen sakralen Zwecken, sondern dazu, die Zeit oder das Öffnen und Schließen der Stadttore anzugeben oder die Bürgerschaft zusammenzurufen – etwa bei einem Stadtbrand. Die Türme wurden meist von der Stadtwache genutzt. sie enthielten Waffenlager, Versammlungsräume und ein Gefängnis. Der Der Belfried von Namur wurde 1388 errichtet und war einst Teil der Stadtmauer. Heute gehört er zum Weltkulturerbe.




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