Ardennen

Hochmoor in den Ardennen: Hohes Venn

Hochmoor in den Ardennen: Hohes Venn

Raues Gebirgsplateau im Süden Belgiens

Der Name stammt vom Keltischen 'Wort für „Hochland“ ab: Arduenna. Tatsächlich sind die Ardennen ein raues und waldreiches Gebirgsplateau im Süden Belgiens. Nach Osten gehen sie ohne eine natürliche Grenze in die Eifel über. Nach Norden flachen sie gen Lüttich ab. Der höchste Punkt liegt im Hohen Venn, einem Hochmoor nahe der deutschen Grenze, bei knapp 700 Metern über dem Meer. Dass die Ardennen nur dünn besiedelt sind, liegt nur teilweise am rauen Klima. Zur Entvölkerung haben auch die Kriege zwischen Frankreich und den Habsburgischen Niederlanden beigetragen. Im 20. Jahrhundert rückte die deutsche Armee zweimal gegen Frankreich vor. Beidemale waren die Ardennen das Aufmarschgebiet. Zeugnisse der Kämpfe sind bis heute zu finden.



Sehenswürdigkeiten Ardennen


Durbuy

Mittelalterflair und Kunsthandwerker

Der mittelalterliche Stadtkern von Durbuy – angeblich die kleinste Stadt der Welt – vereint die Reize der Ardennenregion: Mittelalterflair, Kunsthandwerkergeschäfte,  urige Restaurants und Cafés, dazu Flussromontik und Felsgebilde. Der Adventure Valley Durbuy ist ein 350 Hektar großes Areal, wo Outdoor-Enthusiasten auf ihre Kosten kommen. Kajak, Kanu, Wandern, Radfahren, Hochseilgarten, Kletterwände, Seilrutschen begeistern nicht nur die Kinder.


Grotte de Han

Auf der Lesse durch einen Berg

Die Höhle von Han-sur-Lesse gehört zu den bekanntesten Schauhöhlen Europas. Besonders interessant sind die schlanken Tropfsteinsäulen in ihrem Mittelteil, deren Vielzahl nur von wenigen Tropfsteinhöhlen übertroffen wird. Die Höhle wurde durch den Fluss Lesse gegraben, der in den Felsen fließt und auf der anderen Seite wieder austritt. Daher kann man die Höhle am besten per Boot erkunden. Zum Höhleneingang fährt eine Schmalspurstraßenbahn. Von dort aus geht es zwei Kilometer durch den Berg. Über Treppen und enge, erst gegen die Mitte der Höhle breiter werdenden Gänge, gelangt man in einige domartige Hallen.

Zur Website:
www.grotte-de-han.be


Malmedy

Hübsche Kleinstadt am Fuß des Hohen Venns

Das französischsprachige Städtchen mit 10.000 Einwohnern duckt sich im Schatten seiner Kathedrale und Klostergebäude. Rund um den zentralen Platz gibt es nette Cafés und Geschäfte zum Bummeln. Wegen seiner Lage am Fuß des Hohen Venns ist es auch Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren. Das Museum Baugnez ’44 gilt als eines der besten und interessantesten zur Ardennenoffensive 1944, die ein letztes Aufbäumen der Nazi-Diktatur gegen die bevorstehende Niederlage war.


Monschau

Bilderbuchstädtchen am Fuß des Nationalparks

Der Ort im engen Rurtal ist das Tor zum Nationalpark Hohes Venn-Eifel. Viele Besucher kommen allerdings auch des Stadtbildes: Die schmalen Gassen sind gesäumt von  krummen Schiefer- und Fachwerkhäusern wie aus dem Bilderbuch. Hoch oben über dem Städtchen liegt die Burg Monschau, die einen Besuch schon wegen der schönen Aussicht lohnt.

Zur Website:
www.monschau.de

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