Lüttich

Blick vom Buerenberg: Lüttich

Blick vom Buerenberg: Lüttich

Wallonische Wiege der Stahlindustrie

Die zweitgrößte Stadt Walloniens ist durch die Industrialisierung im frühen 19. Jahrhundert geprägt. Bereits im 18. Jahrhundert entwickelte sich Lüttich zu einer Wiege der europäischen Kohle- und Stahlindustrie. Die Stadt ist jedoch viel älter. Die Römer nannten die keltische Siedlung Leodicum. Ab dem 8. Jahrhundert regierte ein Bischof die Stadt. Die Herrschaft der Fürstbischöfe wurde erst 1789 beendet, als es in Verbindung mit dem Sturm auf die Bastille zur Lütticher Revolution kam. Eines der ältesten Viertel ist das Carré. Mit seinen zahlreichen Restaurants, Shops und Bars ist es heute das pulsierende Herz von Lüttich. Tagsüber kann man in den belebten Straßen des Viertels flanieren und shoppen. Nachts übernehmen die Partybegeisterten und Barhopper. 



Sehenswürdigkeiten Lüttich


Montagne de Bueren

Freitreppe mit 374 Stufen

Die 374-stufige Freitreppe ist nach Vincent de Bueren benannt, der Lüttich im 15. Jahrhundert gegen einen Angriff des Herzogs von Burgund, Karls des Kühnen, verteidigte. Die Montagne de Bueren wurde 1881 zu Ehren der 600 Soldaten erbaut, die in der Schlacht starben. Rechts und links der Treppe sieht man nette Häuser mit hübschen Gärten. Oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt. Aus dem Rückweg liegt rechter Hand vom Treppenabsatz die Brasserie C mit einem leckeren Bier.

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