Individuelle Rundreise / Belgien - Benelux
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Brugge bei goldenem Morgenlicht

Belgien zum Kennenlernen

Wallonie, Flandern, Brüssel

Die Reise führt durch die drei Regionen des Königreichs Belgien und legt den Fokus darauf, deren Städte zu erkunden. Sie startet in der wallonischen Hauptstadt Namur, die bereits seit keltischer Zeit besiedelt ist. Anschließend folgt ein Aufenthalt in der pulsierende Metropole Brüssel. Während diese in der jüngeren Vergangenheit vor allem als Hauptsitz der Europäischen Union zu medialer Berühmtheit gelangt ist, offenbart die Stadt dem aufmerksamen Besucher jedoch noch viele weitere Facetten. Es folgen zwei Stationen in Flandern. Brugge bezaubert mit einem der besterhaltenen Altstadtzentren, Antwerpen beeindruckt mit dem zweitgrößten Seehafen Europas. Eine letzte Übernachtung in Lüttich bildet den Abschluss der Tour.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Namur

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Ardennen

Raues Gebirgsplateau im Süden Belgiens

Der Name stammt vom Kelti­schen 'Wort für „Hoch­land“ ab: Ardu­enna. Tatsäch­lich sind die Ardennen ein raues und wald­rei­ches Gebirgs­pla­teau im Süden Belgiens.

Nach Osten gehen sie ohne eine natür­liche Grenze in die Eifel über. Nach Norden flachen sie gen Lüttich ab. Der höchste Punkt liegt im Hohen Venn, einem Hoch­moor nahe der deut­schen Grenze, bei knapp 700 Metern über dem Meer. Dass die Ardennen nur dünn besiedelt sind, liegt nur teilweise am rauen Klima. Zur Entvöl­ke­rung haben auch die Kriege zwischen Frank­reich und den Habsburgi­schen Nieder­landen beige­tragen. Im 20. Jahr­hun­dert rückte die deut­sche Armee zweimal gegen Frank­reich vor. Beidemale waren die Ardennen das Aufmarschge­biet. Zeug­nisse der Kämpfe sind bis heute zu finden.

Zu Gast in einer Villa in Namur

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Die drei­stö­ckige Jugend­stil­villa aus dem Jahr 1906 liegt zwischen zwei Brücken direkt am rechten Ufer der Maas und eröffnet Blicke auf die Zitadelle und das Parla­mentsgebäude.

Drei stil­voll einge­rich­tete Gäste­zimmer bieten ein harmo­ni­sches Ambi­ente. Morgens servieren Muriel und Bernard im eleganten Esszimmer mit Blick auf den Fluss ein Früh­stück mit sorgsam ausge­wählten, lokalen Produkten. Im Lesezimmer mit Bibliothek kann man sich ins frühe 20. Jahr­hun­dert zurückver­setzt fühlen und bei einer Tasse Tee oder Kaffee ein Buch lesen oder ganz einfach zur Ruhe kommen. Bei schönem Wetter bieten sich hierfür auch der kleine Garten und die Terrasse an. Das histo­ri­sche Zentrum von Namur ist fußläufig erreichbar, ebenso Restau­rants, Geschäfte und Museen.

Flandern

Grünes Kuchenblech hinter den Dünen
Hinter den Sand­dünen der Nordsee erstreckt sich das Land bis zum Horizont: Flandern, die Region im Nordwesten Belgiens, gleicht einem grünen Kuchenblech. In dem fruchtbaren Land, das von Entwäs­se­rungs­gräben durch­zogen ist, liegen einige der schönsten Städte Europas: Antwerpen, Brügge und Gent. Mit ihren prachtvollen Kathedralen und Begi­nenhöfen, Rathäusern und Markt­plätzen zeugen sie von einer glanzvollen Vergan­gen­heit, in der die Kauf­leute der Hanse Wohl­stand gebracht haben. Seinen Tief­punkt erlebte Flandern im Ersten Welt­krieg, als es Schau­platz entsetz­li­cher Schlachten an der Westfront wur­de. In zahlrei­chen Orten erin­nern Denkmäler und Solda­tenfriedhöfe an die Schre­cken.

Belfried von Namur

Macht­symbol des aufstrebenden Bürgertums
Etwa 40 Belfriede gibt es in Flandern und Wallo­nien. Die schlanken Glock­entürme sind eine Besonder­heit der Städte. Während der Adel Burgen baute und die Bischöfe Kathedralen errich­teten, stehen die Belfriede für das aufstrebende Bürgertum in den Städten. Sie sind ein Macht- und Pres­tige­symbol der Bürger­schaft. Die Glocken dienten keinen sakralen Zwecken, sondern dazu, die Zeit oder das Öffnen und Schließen der Stadt­tore anzugeben oder die Bürger­schaft zusam­menzu­rufen – etwa bei einem Stadt­brand. Die Türme wurden meist von der Stadt­wache genutzt. sie enthielten Waffenlager, Versamm­lungs­räume und ein Gefängnis. Der Der Belfried von Namur wur­de 1388 errichtet und war einst Teil der Stadt­mauer. Heute gehört er zum Welt­kultur­erbe.

Namur

Beschau­liche Plätze im Schatten der Zitadelle
Die Stadt am Zusam­menfluss von Sambre und Maas duckt sich im Schatten einer Zitadelle, die zu den mäch­tigsten des ausge­henden Mittel­alters gehörte. Im 17. Jahr­hun­dert wur­de sie noch verstärkt, aus Furcht vor der aggres­siven Expan­si­ons­politik Frank­reichs. Dennoch wur­de sie wenige Jahre später von Ludwig XIV. erobert. Unter dem franzö­si­schen Festungs­ar­chitekten Vauban wur­de das Fort weiter verstärkt. Aber auch das war umsonst, denn nur drei Jahre später eroberte Wilhelm von Oranien Namur zurück. Im 19. Jahr­hun­dert baute das belgi­sche Militär einen neun­fa­chen (!) Festungs­ring um die Stadt. Nun galt sie als unein­nehmbar – bis die deut­sche Armee die Forts im Ersten Welt­krieg mit schwerer Artil­lerie zerstörte. Nach all dem sinn­losen Festungs- und Zerstör­ungs­wahn kann man heute durch die roman­ti­schen Gassen der Altstadt bummeln und auf einem der wunderbar fried­li­chen Plätze einen Café au Lait trinken.

Von Namur nach Bruxelles

68 km | 1:30 h

Leuven

Univer­si­täts­stadt mit goti­schem Stadt­bild
Die histo­ri­sche Stadt nur 25 Kilometer östlich von Brüssel hat knapp 100.000 Einwohner, von denen fast die Hälfte Studenten sind. Entspre­chend jung und lebendig wirkt die Leuven, das im 9. Jahr­hun­dert aus einer Karolinger­fes­tung hervor­gegangen ist. Spätes­tens seit dem 14. Jahr­hun­dert ist Löwen auch Bier­brauer­stadt. Aus der histo­ri­schen Brauerei Den Horen ist der Konzern Stella Artois hervor­gegangen. Daneben haben sich auch die Tuchma­cher von Löwen einen Namen gemacht. Im 14. Jahr­hun­dert begann das Goldene Zeit­alter, in dem die Univer­sität gegründet wur­de und prachtvolle Bauten entstanden. Sehens­wert sind das goti­sche Rathaus, die Sint Pieters­kirche und der Begi­nenhof, der der größte seine Art in Flandern ist.
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Brüssel

Hauptstadt zwischen den Kulturen

Jung­stein­zeit­liche Wohn­stätten, römi­sche Villen und merowingi­sche Höfe zeigen, dass die Hügel an der Senne schon seit Menschenge­denken bewohnt waren.

Bedeu­tend wur­de die Ansied­lung im Mittel­alter, als sich Kauf­leute und Tuchma­cher an der Handels­straße zwischen dem Rhein­land und England ansiedelten. 30.000 Einwohner zählte die Stadt im 13. Jahr­hun­dert, unter ihnen die Herzöge von Brabant und Luxemburg. Der Grote Markt wur­de das präch­tige Zentrum, wo das goti­sche Rathaus bis heute die Blicke auf sich zieht. Als Grenz­stadt zwischen Flandern und Wallo­nien war Brüssel Mitte des 19. Jahrhunderts prädesti­niert als Haupt­stadt des neuen Belgiens. Hundert Jahre später wur­de sie zur Haupt­stadt Europas. Inzwi­schen ist jeder dritte Stadt­be­wohner Ausländer. Neben Franzö­sisch und Flämisch ist Englisch die wich­tigste Umgangs­sprache geworden.

Zu Gast in einem B&B in Brüssel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B befindet sich in einem Haus aus dem Jahr 1927 im Herzen der Altstadt von Brüssel, im heute pulsierenden Viertel rund um den histo­ri­schen Place Sainte-Cathe­rine.

Jedes der drei Zimmer ist wohn­lich und stil­voll in einem einzig­ar­tigen Design gestaltet. Morgens wird im gemüt­li­chen Essbe­reich ein gutes Früh­stück ange­boten. Restau­rants, Cafés und viele Sehens­wür­digkeiten sind in unmit­telbarer Umge­bung. Gastgeber Taxiari, ein Brüs­seler mit grie­chi­schen Wurzeln, kümmert sich aufmerksam um seine Gäste und steht für Fragen aller Art zur Verfügung.

Waterloo

Löwenhügel über dem Gräberfeld
Waterloo ist in die Spra­chen der Welt als Synonym für eine voll­stän­dige Nieder­lage eingegangen. Die Schlacht bei Waterloo besiegelte am 18. Juni 1815 endgültig das Schicksal Napoleons. Dabei hatte das franzö­si­sche Heer schon die die Ober­hand gegen die Truppen von Wellington gewonnen. Erst in letzter Minute kamen dem engli­schen Herzog die preußi­schen Truppen unter Admiral Blücher zu Hilfe. Am Ende lagen über 50.000 Franzosen, Engländer und Deut­sche auf dem Schlachtfeld. Heute erin­nert nur noch ein künst­li­cher Hügel an diese euro­päi­sche Katastrophe. Über 226 Stufen gelangt man zu einer Platt­form, wo ein Sockel mit einer Löwen­statue steht. Die 4,50 Meter hohe und ebenso breite Figur wiegt 28 Tonnen und soll aus den Waffen gegossen sein, die die Franzosen auf dem Schlachtfeld zurück­ließen.

Stadtbesichtigung

Stadtführung Brüssel (3 Stunden, deutsch)

In der jüngeren Vergan­gen­heit erhält Brüssel vor allem als Sitz der Euro­päi­schen Union große mediale Aufmerk­samkeit erlangt.

Die belgi­sche Haupt­stadt wird jedoch neben ihrer herausra­genden poli­ti­schen Rolle noch von vielen weiteren Facetten defi­niert. Bei einem Spaziergang durch die Straßen kommen Sie vorbei an histo­ri­schen Gebäuden und Plätzen, die dem Stadt­zentrum sein pittoreskes Antlitz verleihen. Lebhaft geht es zu auf dem Grote-Markt, jenem zentralen Treff­punkt der Stadt, der als einer der schönsten Plätze Europas gilt und von der UNESCO im Jahr 1998 zum Welt­kultur­erbe ernannt wur­de. In der Hubertusgalerie, die nach Pariser Vorbild errichtet und 1847 eröffnet wur­de, flanieren Besu­cher wie Einwohner glei­cher­maßen vorbei an den Schaufenstern eleganter Boutiquen und Antiqui­tä­t­en­händ­lern. Erhalten Sie einen Einblick in das Brüs­seler Leben während Ihre Stadt­führerin Sie zu den verschiedenen Sehens­wür­digkeiten begleitet und Wissens­wertes zu Kultur, Wirt­schaft und Politik erklärt.

Von Bruxelles nach Bruges

97 km | 1:30 h

St.-Bavo-Kathedrale

Flämi­sche Meister­werke in einer Kaiser­kirche
Als Kaiser Karl 1500 dort getauft wur­de, war die Verwand­lung von einer geschlos­senen roma­ni­schen zu einer geräu­migen goti­schen Kirche in vollem Gange.  22 Altäre aus Marmor und Eiche hat das sakrale Bauwerk zu bieten. Die meisten Besu­cher wollen vor allem den von Jan van Eyck aus dem Jahre 1432 sehen. Das Altarbild rund um die Anbe­tung des Lamm Gottes ist eines der wich­tigsten Kunst­werke Gents – und hat eine abenteuer­liche Geschichte hinter sich. Das einzig­ar­tige Meister­werk hat den Bilder­sturm über­lebt, ist unter Napoleon in franzö­si­sche Hände gefallen und wur­de im Zweiten Welt­krieg vom natio­nalso­zia­lis­ti­schen Deutsch­land als Eigentum einge­fordert. Kinogängern dürfte es aus dem Clooney-Film „The Monu­ments Men“ bestens bekannt sein.

Belfried von Gent

Bester Blick auf die Altstadt
Immer dem vier­tel­stünd­li­chen Glocken­leuten nach geht es zum Belfried. Der 95 Meter hohe Glock­en­turm aus dem 14. Jahr­hun­dert kann bestiegen werden. Der Ausblick lohnt sich – allein wegen der Über­sicht. Direkt nebenan liegt die goti­sche Tuchhalle, an deren Fassade ein Relief mit einer bizarren Szene prangt: Ein älterer Mann nuckelt am entblößten Busen einer grim­migen Matrone. Der Hinter­grund der Geschichte ist jedoch ernst. Einer römi­schen Legende zufolge wur­de ein Häft­ling namens Cimon zum Hungertod verur­teilt, seine Tochter rettete ihn durch Fütte­rung.
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Gent

Studen­ti­sches Flair im mittel­alter­li­chen Manhattan
So viel euro­päi­sche Geschichte und Kultur pro Quad­ratki­lometer gibt es nur an sehr wenigen Orten. Heute ist Gent nach Antwerpen die zweitgrößte Stadt in Flandern. Im Mittel­alter war sie die zweitgrößte nörd­lich der Alpen. Nur Paris war größer. Erst danach kamen Köln und London. Kein Wunder also, dass es fast 10 000 kulturhis­to­risch wertvolle Gebäude in der Stadt gibt. Zudem ist Gent die größte Studen­ten­stadt Belgiens, was immer ein verläss­li­cher Indikator für eine quir­lige Szene und bezahlbare Preise ist.
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Brügge

Flämische Kaufmannstadt aus dem Bilderbuch

Die flämi­sche Metro­pole ist eine der schönsten Städte Europas. Ihre Bedeu­tung verdankt sie einer Sturmflut, die eine Fahr­rinne bis zur Nordsee riss.

Im 13. Jahr­hun­dert gehörten neben der Hanse Händler aus Genua, Venedig und Florenz ebenso wie aus Süddeutsch­land, Kastilien, Portugal oder Schott­land zu den regelmäßigen Besu­chern der Stadt. Im Haus der Kaufmannsfa­milie Van der Beurse entstand das erste "Börsengebäude; die Bezeich­nung Börse soll auf diesen Famili­en­namen zurückgehen. Nach einer Blüte im Hoch­mit­tel­alter geriet die Stadt unter spani­sche Herr­schaft und verarmte, so dass die alte Bausub­stanz erhalten blieb. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten Roman­tiker den einzig­ar­tigen Reiz der Stadt, die bis heute von Grachten und Kanälen durch­zogen ist. Ringsumher ziehen sich mittel­alter­liche Wall­anlagen, auf den Windmühlen stehen.

Zu Gast in einem Bürgerhaus am Kanal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Parkplatz

Das Bürger­haus von 1503 direkt am Kanal ist ein Schmuck­stück in der Altstadt von Brügge. Bereits Winston Chur­chill, der sich regelmäßig in Brügge aufhielt, hat es gemalt.

Heute ist es zeit­gemäß renoviert, ohne seinen ursprüng­l­i­chen Charme verloren zu haben. Der Spei­se­saal ist im Stil des 18. Jahrhunderts einge­richtet und wirkt trotzdem nicht steif. Die Zimmer sind groß und hell und haben durch ihre Deko­ra­tion mit Dachbo­denfunden, origi­nalen Böden und exklusiven Möbel einen jeweils individu­ellen Stil. Das Früh­stück wird bei passendem Wetter im Garten am Ufer des Wassers unter einem hundertjäh­rigen Birnbaum serviert. Im Salon kann man in gemüt­li­chem Ambi­ente den nächsten Tag planen oder die bereits gewon­nenen Eindrücke verarbeiten.

Stadhuis

Rathaus von Brügge
Fili­granes Maßwerk, Spitztürmchen und Statuen der flandri­schen Grafen schmü­cken die schöne Fassade des Stadhuis von 1376, eines der ältesten Rathäuser Belgiens. Von hier aus wird die Stadt seit über 600 Jahren verwaltet. Der Goti­sche Saal beein­druckt mit seiner skulpturen­ge­schmückten, gold­bemalten Holzgewölb­e­decke und kunst­vollen Wandma­lerei mit Szenen aus der Geschichte Brügges. Die Civiele Griffie (Zilikanzlei) mit den Figuren von Just­itia, Moses und Aaron auf den Giebeln nebenan diente als Friedensge­richt.

Heilig-Blut-Basilika

ältester Bau von Brügge
Auf dem Burgplein steht das älteste erhal­tene Bauwerk von Brügge, die Heilig-Blut-Basilika. Über der roma­ni­schen St. Base­li­uska­pelle von 1139 wur­de die spätgo­ti­sche Kapelle erbaut, in der die Reli­quie des Heiligen Blutes aufbe­wahrt wird. Der Kreuzfahrer Dietrich von Elsass brachte diese von seinem Kreuzzug nach Jersualem im Jahr 1168 mit.

Belfried

Schöne Aussicht auf Brügge
Der wich­tigste Turm von Brügge ist 83 Meter hoch und beherbergt unter anderem ein Glocken­spiel mit 47 Glocken. Im Eingangsraum haben Besu­cher die Gelegen­heit, eine Menge über die Geschichte und Aufgabe des als Welt­kultur­erbe geschützten Brügger Belfrieds zu lernen. Wer nicht davor zurück­scheut, die 366 Stufen des Turms zu erklimmen, kann an der Schatzkammer, in der im Mittel­alter wich­tige Stadt­urkunden, das Stadt­siegel und die Stadt­kasse aufbe­wahrt wurden, beim beein­dru­ckenden Uhrwerk oder beim Glocken­spiel Halt machen. Oben ange­kommen wird Ihre Mühe schließ­lich mit einem schönen Rund­blick auf Brügge und Umge­bung belohnt.

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Stadtbesichtigung

Stadtführung Brugge (3 Stunden, deutsch)

Im 15. Jahr­hun­dert galt Brügge als die reichste Stadt Nord­eu­ropas. Noch heute erzählen die alten Straßen mit ihren mittel­alter­li­chen Bauten von der Vergan­gen­heit als eines der florie­rendsten Handels­zentren Europas. Seit dem 11. Jahr­hun­dert kamen Wollhändler aus England und Wein­händler aus Frank­reich in die Stadt, wurden bunt gefärbte Flandri­sche Tücher gehandelt und Filialen großer italie­ni­scher Bankiers eröffnet. Über ein Netz von Wegen und Kanälen lässt sich der histo­ri­sche Stadt­kern erkunden, der im Jahr 2000 von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe ernannt wur­de. Während Sie gemeinsam mit Ihrer Stadt­führerin durch die Gassen zu den wich­tigsten Sehens­wür­digkeiten schlendern, erhalten Sie einen Exkurs in die Kultur, Wirt­schaft und Politik der Stadt. Stationen der Stadt­füh­rung sind unter anderem der Begi­nenhof, die Tuchhalle sowie mit der ehema­ligen Burgka­pelle das älteste Gebäude Brügges.



Von Bruges nach Antwerpen

106 km | 2:00 h

Hulst

Reineke Fuchs in denkmalge­schützer Altstadt
Die alte Festungs­stadt südlich der Wester­schelde hat noch eine mittel­alter­liche Stadt­mauer, die im 17. Jahr­hun­dert sogar noch verstärkt wur­de. Bis heut muss man durch eines der drei histo­ri­schen Stadt­tore in die Altstadt gehen, die als ganzes unter Denkmal­schutz steht. Sehens­wert ist die Willibr­orduskerk aus dem Jahr 1400. Nach der Reforma­tion teilten sich Prote­s­tanten und Katholiken die Kirche, indem sie quer durch die Kirche eine – inzwi­schen wieder abge­ris­sene – Mauer bauten. Reineke Fuchs spielt in der Stadt eine besondere Rolle, da in der origi­nalen Geschichte aus dem 13. Jahr­hun­dert die Stadt Hulst erwähnt ist. So steht an der Gentse Poort eine Bronze­statue des geris­senen Fuchses.
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Antwerpen

Perle der flämischen Baukunst

Die Hafen­stadt an der Schelde ist eine Perle der Architektur und der Kunst, die bereits im frühen Mittel­alter zu einer ersten Blüte gelangte. Überall, in den Straßen und auf den Plätzen, haben sich Zeug­nisse der über Jahrhunderte andau­ernden Stadt­ge­schichte bewahrt.

Schlendert man durch das histo­risch gewach­sene Diaman­ten­viertel, so findet man dort heute immer noch zahlreiche Diaman­tenschleifer, -polierer und -händler, die hier jene Handwerkstra­di­tion fortführen, für die Antwerpen bereits seit dem 15. Jahr­hun­dert bekannt ist.


Am Grote Markt, im Zentrum der Altstadt, haben sich die prunkvollen Zunft­häuser als Beispiel für die charak­te­ris­ti­sche Antwer­pener Architektur im Stil der flämi­schen Renais­sance erhalten und im Rubens­haus, dem eins­tigen Wohn­haus und Atelier Peter Paul Rubens, sind Kunst­werke des vermut­lich berühm­testen flämi­schen Barockma­lers zu bestaunen.



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Zu Gast in einem B&B in Antwerpen

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das gepflegte B&B von Linda und Daniel liegt ruhig in einem Vorort von Antwerpen, ca. drei Kilometer vom Zentrum entfernt.

Die vier Zimmer des Hauses sind individuell in einem wohn­li­chen Stil einge­richtet, der eine gelun­gene Mischung aus alten Möbeln und modernem Komfort darstellt. Die Besitzer, die deutsch und englisch spre­chen, führen ihr B&B sehr herz­lich und verwöhnen ihre Gäste gerne – angefangen beim reichhal­tigen Früh­stück mit vielen frischen und haus­gemachten Produkten, abge­rundet von einem aufmerk­samen Service. Einla­dend ist auch der gemeinschaft­liche Aufent­haltsraum, in dem man es sich nach einem anstren­genden Tag bequem machen kann. Mit öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln, die in der Nähe abfahren, erreicht man das Zentrum in wenigen Minuten.

Grote Markt

Zunft­häuser am zentralen Platz von Antwerpen
Der zentrale Platz in der Altstadt von Antwerpen gehört zu den schönsten in Europa. Seine Gestalt bekam er im 16. und 17. Jahr­hun­dert, als ringsumher prunkvolle Zunft­häuser gebaut wurden. Vor dem mit Säulen, Figuren und Wappen geschmückten Rathaus plät­schert der Brabo­brunnen mit der Figur von Centurio Brabo, der gerade dabei ist, die abge­schla­gene Hand des Riesen zu werfen.

Bergen op Zoom

Para­dies für Segler, Surfer und Bade­ur­lauber
Die Stadt liegt an der Ooster­schelde und einer künst­li­chen Wasser­straße im Westen der Nieder­lande, die Rotterdam mit Antwerpen verbindet. Im Mittel­alter war Bergen eine Handelsnieder­lassung, die Kauf­leute aus ganz Europa anzog. Entspre­chend schön ist die Altstadt. Heute lebt die 65.000-Einwohner-Stadt von der Austern- und Hummerzucht sowie von ihren Sand­stränden, die besonders von Surfern und Seglern geschätzt werden. Das Hinter­land ist für die Nieder­lande über­ra­schend hügelig. Dort laden Wälder zu Wande­rungen und Radtouren ein.

Von Antwerpen nach Lüttich

115 km | 2:00 h
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Lüttich

Wallonische Wiege der Stahlindustrie

Die zweitgrößte Stadt Wallo­niens ist durch die Indu­s­triali­sie­rung im frühen 19. Jahr­hun­dert geprägt.

Bereits im 18. Jahr­hun­dert entwi­ckelte sich Lüttich zu einer Wiege der euro­päi­schen Kohle- und Stahl­indu­s­trie. Die Stadt ist jedoch viel älter. Die Römer nannten die kelti­sche Sied­lung Leodicum. Ab dem 8. Jahr­hun­dert regierte ein Bischof die Stadt. Die Herr­schaft der Fürst­bi­schöfe wur­de erst 1789 beendet, als es in Verbindung mit dem Sturm auf die Bastille zur Lütti­cher Revo­lu­tion kam. Eines der ältesten Viertel ist das Carré. Mit seinen zahlrei­chen Restau­rants, Shops und Bars ist es heute das pulsierende Herz von Lüttich. Tags­über kann man in den belebten Straßen des Vier­tels flanieren und shoppen. Nachts über­nehmen die Partybe­geis­terten und Barhopper.

In einem Gästehaus in Liége

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt ruhig und dennoch zentral in einem alten Stadt­teil von Liège. Die zwei Zimmer, eine Suite und ein Apart­ment sind individuell und stil­si­cher einge­richtet – Möbel, Farben und Deko­ra­tion sind harmo­nisch aufein­ander abge­stimmt und erzeugen ein edles Ambi­ente.

Véro­nique und Ludovic empfangen ihre Gäste sehr herz­lich und sorgen für einen rundum ange­nehmen Aufent­halt in familiärem Ambi­ente. Morgens servieren sie ein sehr gutes Früh­stück.

Montagne de Bueren

Frei­treppe mit 374 Stufen
Die 374-stufige Frei­treppe ist nach Vincent de Bueren benannt, der Lüttich im 15. Jahr­hun­dert gegen einen Angriff des Herzogs von Burgund, Karls des Kühnen, vertei­digte. Die Montagne de Bueren wur­de 1881 zu Ehren der 600 Soldaten erbaut, die in der Schlacht starben. Rechts und links der Treppe sieht man nette Häuser mit hübschen Gärten. Oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt. Aus dem Rückweg liegt rechter Hand vom Treppen­ab­satz die Bras­serie C mit einem leckeren Bier.

Tongern

Größter Floh­markt der Benelux-Staaten in einer Römer­stadt
Die älteste Stadt Belgiens geht auf eine römi­sche Gründung an der Via Belgica zurück, die Köln mit Boulogne sur Mer am Ärmel­kanal verband. Davon zeugen die Reste der römi­schen Stadt­mauer und die Funde, die im Gallo-Römi­schen Museum präsen­tiert werden. Im Mittel­alter wur­de Tongern mehrmals geplündert – von Franken, Hunnen und Normannen. Der Bischof zog ins benach­barte Lüttich um und Tongern verfiel in einen Dornrö­sc­henschalf. Auf dem Markt steht das Denkmal  des belgi­schen Natio­nalhelden Ambiorix. Er war der Fürst der Eburonen, eines Kelten­stammes zwischen Rhein und Maas. Als Caesar das Gebiet eroberte, führte er einen Aufstand an, den die Römer mit einem Genozid beantwor­teten. Rings um das Denkmal findet jeden Sonntag ab 7 Uhr morgens der größte Floh­markt der der Benelux-Staaten statt.

Limbourg

Kultur­erbe am Fuß der Ardennen
Das 5000-Einwohner-Städt­chen in der Provinz Lüttich gehört zu den schönsten in Wallo­nien. Es liegt an der belgi­schen Weser am Fuß der Ardennen. Aus seiner Zeit als Haupt­stadt des Fürst­bistums Limbourg hat es eine mäch­tige Festung und eine schöne Altstadt. Wer einen Spaziergang durch die Gassen rund um den mit Weserkie­seln gepflas­terten Platz Saint-Georges macht, fühlt sich leicht in eine andere Zeit versetzt.

Von Lüttich nach Hause

11 Tage
ab 1.229,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Corona-Zusatz-Versicherung

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Jacqueline Schütz

Tel.: +49 (0)2268 92298-66

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